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THEMA: Einstieg in "N" via Minitrix Jura (Noch): Spielerlebnis

THEMA: Einstieg in "N" via Minitrix Jura (Noch): Spielerlebnis
Startbeitrag
Gleichstromer - 15.05.25 14:34
Liebe N-Bahner,

nachdem ich hier vor einigen Tagen so freundlich empfangen wurde "N-Bahn Fieber ", versuche ich mich jetzt mal an meinem ersten inhaltlichen Thema, bevor ich die besonderen Erlebnisse meines Einstiegs in N wieder vergesse. Ich möchte hier einfach mal berichten, wie es mir als Modellbauer mit etwas Erfahrung (Faller AMS, RC und vor über 40 Jahren auch  Fleischmann HO) so ergeht und wie sich der Spielspaß entwickelt, den ich von Anfang an hatte. Tiefschürfende Erkenntnisse wird es für die erfahrenen Kollegen wohl weniger geben, sondern eher eine Menge Deja-vus.

Ausgangspunkt sind ein paar überwiegend Schweizer Loks und Wagen, die ich umständehalber geschenkt bekommen habe und die lange nicht mehr gelaufen sind. Für einen schnellen Verkauf sehen die einfach zu attraktiv und wertig aus, also muss eine Teststrecke her!

Und hier kommen natürlich in heutigen Zeiten auch "fertige" Anlagen in Betracht, die bei Kleinanzeigen oder Ebay in großer Varianz angeboten werden.

"Fertiggelände" waren in meiner Jugend etwas für sehr wohlhabende Kids oder ungeduldige Väter, bei denen es schnell gehen musste. Wenn dann etwas nicht funktionierte, musste der Fachhändler ran. Bei mir lief es eher umgekehrt. Mein Vater hat damals sogar den Trafo selbst gebaut, weil das Entwerfen und Bauen ja das wesentliche am Hobby sei. Ich erwähne das nur, weil es hier ja um ein Fertiggelände geht und ich einige mentale Hürden überwinden musste, so etwas zu kaufen .

Das Ergebnis meiner als Knirps eigenständig geplanten Anlage waren dann 3 Stromkreise in Form von Nullen, die mit Weichen verbunden waren und ein paar Rangiergleise - und natürlich ein aufsetzbarer Tunnel in der Kurve oben rechts! Den Plan werde ich nachreichen...

Der Vorbesitzer meiner Loks hatte auch recht anspruchsvolle Pläne - die Anlage wurde leider nie gebaut:
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Unter den Kandidaten für eine Teststrecke stoße ich also auf "Minitrix" Jura, die auf den Fotos ganz nett anzuschauen ist. Dann entdecke ich auf Youtube alte Minitrix Werbefilme, in denen diese Anlage mehrfach vorkommt.

https://www.youtube.com/watch?v=IJYVhnlB6Y0

Das finde ich schonmal sehr gut, denn es nimmt mir die Qual vieler Entscheidungen, wenn ich einfach ein zeitgenössisches Original bespiele und ein bisschen restauriere. Zusätzlich gibt es noch ein Poster (!) der Anlage von Minitrix und alte Kataloge, in denen man die Anlage entweder fertig oder zum Selbstausbau kaufen konnte.

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Auch die Gleispläne und Anleitung kann man noch downloaden und farbig ausdrucken. Verschönern könnte man die Anlage auch wie dieses Beispiel zeigt - Respekt:

https://n-bahner-fan.hpage.com/fertiggelaende-noch-jura.html

Also ca. 1 Woche nach Erhalt des rollenden Materials eine Minitrix Jura bei einem netten Menschen abgeholt, aufgestellt und ausprobiert.

Das Ergebnis hat mich überrascht, denn es konnte sofort losgehen

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Alle Gleise waren ausreichend sauber und durchgängig befahrbar. Es liefen zwar nur zwei Loks, weil alle anderen sehr verharzt waren, aber die liefen gleich richtig gut.

Soweit mal meine erste N-Erfahrung. Dass es so unproblematisch nicht weitergehen wird, ist ja wohl klar...




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Hallo Christian!

Herzlich willkommen im Forum und herzlichen Dank für Deinen Bericht!

Mein Einstieg in die Modellbahn Spur N war das Fertiggelände "Sonnalpe" von Noch, mit Gleisen von Fleischmann. leider war der Fahrbetrieb nicht ohne Probleme wie bei Dir, obwohl wir das Gelände von Noch fertig montiert kauften 😒. Es ging damals 2011 sehr schnell an Noch zurück 😒.

Viel Spaß mit unserem Hobby wünscht Dir mit besten Grüßen

Boris
Hallo Christian,

vorab natürlich erst mal herzlich willkommen im Forum; den anderen Thread, den du erwähnst, hatte ich nicht gelesen...

Ob du dir für den Einstieg in die Spurweite mit "Jura" von Noch einen guten Dienst erwiesen hast, möchte ich leicht bezweifeln. So als Grundsätzliches zu diesem Fertiggelände: Vom "Design" her hat die Anlage weder mit dem Schweizer, noch mit dem Fränkischen Jura recht viel gemein. Daß Noch da wohl eher selbst nicht so recht davon überzeugt war, sieht man an der Auswahl der Beispielanlage . Auch wenn die Auswahl an Gebäuden eher schweizer Prägung bei Erscheinen des Geländes ungleich kleiner war, als heute. Aber generell neigt Noch dazu, Geländegestaltung, auch passend zum Thema, für möglichst viele Gleise zu opfern. Das ist bis heute so.

Und "Jura" speziell hat noch einige andere negativ auffallende "Eigenschaften"; so wurde das Gelände zielgerichtet auf Mtx-Gleise entwickelt. Und zwar "von der schlimmsten Sorte", also 24/30°-Weichen, 30°-Kreuzung, R1/R2 Radius und von allem möglichst viel. Deshalb ist auch ausgerechnet das Gelände eines der wenigen, für die es keine alternativen Gleispläne gibt, also andere N-Hersteller oder Umsetzung in Spur Z. Selbst bei "Stummi" fiel das Gelände vor einiger Zeit schon mal durch; und dort ist man ja nun wirklich "Spielbahn-tolerant". Daneben Steigungen von teilweise mehr als 7%, Garant für jeden Einsteigerfrust! Und darauf dann schweizer Sechsachser-Loks und mehr?

Wohlgemerkt, heutzutage freuen wir uns mit jedem, der den Einsteig neu oder wieder findet; aber wie alle, denke ich, wollen ja, daß der Spaß auch langfristig anhält und du nicht entnervt nach ein paar Wochen oder Monaten N wieder "in die Ecke wirfst" .

Ich weiß natürlich nicht, wie weit du dich finanziell für so ein Gelände "aus dem Fenster lehnen" kannst. Gerade die alten Gelände gibt's ja oft für kleines Geld. Und die Auswahl besserer Gländeplatten aus zurückliegender Zeit ist natürlich auch oft sehr selektiv. Was aber nicht zuletzt auch mit daher kommt, daß, natürlich neben den obligatorischen Angehörigenverkäufen in erster Linie solche Gelände auf dem Markt landen, die ihre Vorbesitzer schon frustriert hatten. Und einer der Gründe, warum es tendenziell mehr gebrauchte Noch Gelände gibt, als beispielsweise Kibri!

Landschaftlich auch einigermaßen passende Gelände, wie "Rigi" oder "Fränkische Schweiz" von Kibri sind eher selten zu bekommen. Und wenn sie denn mal auftauchen, entsprechend relativ teuer. Wie hier:
https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/spur-z-f.../3064887655-249-2067
allerdings als Z-Anlage aufgebaut...

Hier
http://www.modellbahn-traumanlagen.de/fertiggelaende/
hat sich ein Moba-Kollege mal, zugegeben sehr subjektive, Gedanken um die gebräuchlichsten Fertiggelände gemacht. Ziemlich weit runterscrollen, bis der Geländevergleich kommt...

Eine, vielleicht auch längerfristige Alternative, gerade unter dem schweizer Aspekt wäre vielleicht
https://spur-n-teile.de/noc-53705.html
Zugegeben, "draufstellen und losfahren" ist da nicht. Aber man wird von Noch schon ziemlich "an die Hand genommen", daß das Ergebnis letztlich irgendwann dem ähnelt, was abgebildet ist ...

meint grüßend
Roland

Grüße
Hallo Christian,

ich wünsche dir viel Freude bei deinem Wieder-Einstieg ins N-Moba-Hobby.

Nach meiner Erfahrung gibt es drei verschiedene Moba-Karrieren:

Der eine beginnt mit einem Fertiggelände und baut dies ggf. noch etwas aus.
Zum Beispiel mit einem Bw auf der einen Seite und einem schön gestalteten End-Bf auf der anderen Seite. Und hinten noch einen oder zwei offene Schattenbahnhöfe.
So kommt man am schnellsten zum Spielspaß.

Und der zweite legt gleich mit seiner Traumanlage los (wird aber nie fertig 😉)
Dann gilt beim Moba-Bauen "der Weg ist das Ziel".

Und der dritte baut Segmente und Module und nutzt damit quasi die Vorteile der anderen beiden Bauformen.

Böse Zungen sagen auch in Analogie zum Häuslebau: die erste Anlage baut man für seinen Feind, die zweite für den Freund und die dritte für sich selbst.
Aber das ist kein Problem, denn wie gesagt: der Weg ist das Ziel.

In diesem Sinne viel Freude am Fahren und Bauen
und viele Grüße . . .

Guten Abend und herzlichen Dank für das erste Feedback!

@Roland: Da hast Du mir ja schon einen weiteren Beitrag vorweggenommen, nämlich die Fragen, ob das Gelände überhaupt "was taugt". Dazu meine Reibungspunkte mit Jura:

- Schweizbezug: eher nein, weil Hintergrund und Gebäude eigentlich zu Franken bzw. Schwaben gehören
- Jahreszeit: Hintergrund Herbst, Anlage eher Frühling/Sommer
- Steigungen und Kurven: steil bzw. grenzwertig eng
- Geländerealismus: plastiklastig
- Epoche: unklar bzw. eher vorelektrisch, was nicht zu den schönen Schweizer Elektroloks passt.
- Oberleitung: schwer nachzurüsten?

Also eigentlich hoffnungslos unzeitgemäß und unrealistisch - wenn da nicht das Dauergrinsen wäre, wenn der Schienenbus sich im Tunnel die Steigung hocharbeitet und dann wieder zum Vorschein kommt, gemächlich seine Bahn zieht und vor dem Bahnhof Neuffen einem großen Zug auf der Hauptbahn begegnet. Im Hintergrund läuft dann die "flotte" Trix-Musik aus dem Video und ich genieße das besondere authentische Flair der Hochzeit der Modelleisenbahn.

Im Ergebnis sehe ich diese Mängel und Widersprüche als zeittypische Merkmale an, die der Hersteller damals so konfiguriert und angepriesen hat. Ich denk mir die Oberleitung also erstmal dazu, fahr auch mit deutschen Loks und lote die Möglichkeiten der Gleise aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind die Steigungen übrigens kein großes Thema mehr, wenn man die Nebenstrecke mit geeigneten Zügen befährt.

Ich denke, damit habe ich mich jetzt wahrscheinlich als "Spieler" geoutet?

Zwischenzeitlich ist noch das eine oder andere Spielelement dazu gekommen, z.B. ein gut funktionierendes Trix EMS mit einer V 200 und einem VT98 für die Nebenstrecke. Außerdem Versuche mit zeitgenössischer Langsamfahrtechnologie und eine gewisse "Alpinisierung":

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Also nochmals danke für die gut gemeinten Hinweise, aber "der Junge hat Spaß und muss seine Erfahrungen jetzt selber machen"

Die kritischen Erfahrungen lassen nicht lange auf sich warten - versprochen.

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Hallo, ich nochmal,

TRIX-EMS ist eine feine Sache.
Der Vorläufer von Digital sozusagen.

Darauf aufbauend mit 10 verschiedenen Frequenzen kam das Lauer-10-Zugsystem.
Ich hab' die damaligen Werbeanzeigen noch bildlich vor Augen. Natürlich nicht für N geeignet, dafür waren die Bausteine zu groß.

Ich sage dir vermutlich nichts Neues, dass das EMS-System mit seinem hochfrequenten Wechselstrom (dem normalen Gleichstrom für die "normalen" Loks überlagert) den modernen Loks mit modernen Motoren, insbesondere den Glockenanker-Motoren (früher bekannt als Faulhaber-Motoren), nicht unbedingt gut tut.

Falls doch, weißt du es jetzt und kannst Fehlkäufe oder/und teures "Lehrgeld" vermeiden . . .
Moin Christian,

schön, daß Du wieder einen Zugang zu diesem wunderschönen Hobby gefunden hast. Ich finde übrigens, es gilt: erlaubt ist was gefällt und Freude bereitet. Das scheint bei Dir der Fall zu sein. Der Einstieg über ein gebrauchtes Fertiggelände ist auf jeden Fall ein Einstieg, der schnell Fahr- und Spielspaß erlaubt.

Ich bin gespannt, welche Erfahrung und Entwicklung Du machst. Da Du dich als Modellbauer bezeichnest, kann ich mir nicht vorstellen, daß es nur beim Spielen bleibt. Vielleicht reizt Dich ja auch die Digitalisierung. EMS ist ja sozusagen die analoge Vorstufe dazu

Lass uns weiter an Deinen Erfahrungen teilhaben! Gerade für Wieder- oder Neueinsteiger sind solche Berichte interessant.

LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich sage dir vermutlich nichts Neues, dass das EMS-System mit seinem hochfrequenten Wechselstrom (dem normalen Gleichstrom für die "normalen" Loks überlagert) den modernen Loks mit modernen Motoren, insbesondere den Glockenanker-Motoren (früher bekannt als Faulhaber-Motoren), nicht unbedingt gut tut.



Vielen Dank - das ist ein sehr wichtiger Hinweis für jeden N-Einsteiger. Hier im Forum wird ja mehrfach die Kompatibilität von Motoren und Steuergeräten thematisiert. Geeignetes Steuergerät für das Lokomotiven-Kollektiv war auch bereits an meiner Anlage eine besondere Herausforderung, da ich gerne möglichst langsam fahre. Zum Glück alles eher genügsame Motoren. Zusammenfassung der ersten Gehversuche in Vorbereitung, es laufen noch ein paar Tests
Dann Achtung!
EMS und Fahrgeräte mit PWM müssten sich massiv beissen.
Hängt natürlich auch von der Frequenz der PWM ab.

Ich spreche aber nur aus der Theorie, vielleicht kann noch jemand Erfahrungsberichte aus der Praxis beisteuern, ob bzw. mit welchen Frequenzen man PWM und EMS eventuell kombinieren kann.

Ansonsten besser ein Fahrgerät mit (geglättetem) Gleichstrom und niedriger Anfangsspannung nehmen.
Oder (günstiger!) das bisherige Fahrpult und antiparallele Diodenpaare dahinter hängen.
Darüber hast du ja schon gelesen, nehme ich an.

Das müsste sowohl für die normalen Loks als auch für die EMS-Loks funktionieren.
Also je nach Bedarf hinter das normale Fahrpult oder hinter das EMS-Fahrpult einsetzen oder in die gemeinsame Zuleitung zum Gleis.

Hallo Christian,

ich kann deine Gedanken ohne Einspruch nachvollziehen . Bei mir in einer einsamen Schlafzimmerecke neben dem Schrank steht ein Noch "Kufstein", das ich mir mal zu meinem Wechsel von H0 nach N besorgt hatte. Und wenn ich die Baustelle der Anlage so ansehe, frage ich mich manchmal, ob es nicht klüger gewesen wäre, das Fertiggelände zu nehmen. Da würden die Züge vielleicht schon lange rollen, nicht nur ab und an testweise mit provisorisch angelegter Spannung...

Aber deine Reibungspunkte, die du ansprichst, werden natürlich "maximiert" durch die Wahl gerade diesen Geländes.

Zitat

- Steigungen und Kurven: steil bzw. grenzwertig eng
- Geländerealismus: plastiklastig



Das sind Punkte, die mit Einschränkung auf so gut wie jedes Fertiggelände zutreffen. Beim ersten Punkt trifft es dich jedoch durch die Wahl "besonders hart". Es gibt Gelände, die haben weder so große Steigungen, noch setzen sie beim Gleisplan auf so enge Radien und "Abknickwinkel" aka Weichen. Automatisch schon mal diejenigen, die auch noch andere Gleissysteme zulassen. Außer Roco (vielfach deckungsgleich mit Mtx) kennt kein anderer Hersteller 24/30°-Weichen oder die steilen Kreuzweichen. Gibt es also vom Geländehersteller alternative Gleispläne, Fleischmann, Arnold, kannst du automatisch von einer gewissen Entschärfung des Gleisplanes ausgehen.

Beim Geländerealismus hast du eigentlich auch überall die gleichen Ansätze. Ohne zusätzliche Bemühungen wirst du nie auf ein zufriedenstellendes Ergebnis kommen. So als Beispiel vorgesetzte Tunnelportale anstatt Scheunentore, Tunnelröhren mit Mauernachbildung dahinter anstatt Unterbau, usw.. Landschaftsgestaltung mit Nachbegrünen, Farbe auf den Straßen, stilisiertes Mauerwerk mit meist viel zu großen Quadersteinen werden Strukturplatten, passend für N, vorgesetzt. Und vieles mehr, auch bei einem Fertiggelände läßt sich einges "herausholen". Eine erste gute Anleitung dafür findet sich auch hier im Forum:
https://www.1zu160.net/workshop/fertiggelaende1.php
was gerne mal in Vergessenheit gerät ...

Zitat

- Schweizbezug: eher nein, weil Hintergrund und Gebäude eigentlich zu Franken bzw. Schwaben gehören
- Jahreszeit: Hintergrund Herbst, Anlage eher Frühling/Sommer
- Epoche: unklar bzw. eher vorelektrisch, was nicht zu den schönen Schweizer Elektroloks passt.
- Oberleitung: schwer nachzurüsten?



Über den letzten Punkt würde ich erst gaaanz zuletzt nachdenken ; das ist ein Punkt, wo sich auch bei erfahrenen Modellbahnern die Geister scheiden. Eine funktionierende Oberleitung mit anliegenden Stromabnehmern unter Fahrdraht ist hier (wie bei den meisten Fertiganlagen...) sowieso illusorisch! Man müßte bei diesen Radien die Oberleitungsdrähte biegen, wie anno dunnemal Märklin in den besten 60ern, 70ern *g*. Da man ja nicht außer acht lassen sollte, daß man maßstäblich auf 1:160 verkleinerten Fahrdraht eh nicht sehen würde, von einer Stabilität ganz zu schweigen, gibt es nicht wenige, die es mit dem Aufstellen der Masten "gut sein lassen". Die Höhe der Dachstromabnehmer wird dann mechanisch eingebremst, damit es aussieht, als würden sie mit anliegenden Abnehmern fahren. Da findet man vieles und viele Anleitungen im Netz.
Was man natürlich auch machen müßte, entschließt man sich dafür, einen Gummifaden als Fahrdraht zu nehmen.
Für die Masten wären natürlich trotzdem Eingriffe nötig, z.B. Sockel an der Sichtmauer, auf denen die Masten stehen. Oder an anderen Stellen leichte Einschnitte in die Struktur mit Verspachteln, um eben Platz zu schaffen für die Masten. Und eines darfst du nicht außer acht lassen: Bei den Radien dürftest du an manchen Stellen auch Probleme mit der Profilfreiheit bekommen. Soll heißen, in den Kurven könnte es sein, daß längere Loks, Wagen, an den Masten hängen bleiben!

Die Jahreszeit ist ja relativ leicht zu ändern unter Zuhilfenahme von viiiel Geländebaumaterial. Das für das sinnige Anpassen an einen ansatzweisen Schweizbezug sowieso vonnöten wäre. Was da sofort auffällt: das Gelände ist viel zu "nackt", zahlreiche Bäume, Büsche und Wiesen mit Wildwuchs, sowie die obligatorische, oben schon angesprochene Farbe, gerade für die "Felsen", würden da schon viel bewirken.

Das einfachste, wenn auch nicht unbedingt "billigste" dürfte die falsche Bebauung sein! Runter mit dem Sammelsurium der vom Plan vorgegebenen Vollmer-Sachen. Schweiz ist das natürlich schon gar nicht, aber auch nicht Franken oder sowas. Nicht jedes "Fachwerk" ist auch fränkisch *g*. Und nicht ganz Franken ist "Bad Windsheim" *rotfl*. Und der Bahnhof, Neuffen, steht eh in Baden-Württemberg...
Ich würde mir dabei die vorhandenen Stellflächen angucken und ausmessen, evtl. auch sehen, wo man etwas in anderer Weise anordnen kann. Und dann mal die aktuellen Sortimente so durchsehen. Jenseits von FaKiVo und den 60 Jahre alten "Berghäuschen" gibt es gerade bei diversen Lasercutern hervorragende schweizer Bauten, von den Bahnbauten angefangen bis hin zu Wohnhäusern und Industrie.
So als kleinen Basistipp würde ich dir die Seite eines Kollegen empfehlen, der hier auch ab und an mitliest, ein Schweizer übrigens:
https://www.9-mm.ch/ , vor allem auch mit der Unterseite http://www.mf-modellbau.ch/kartonmodelle.html
bzw. http://www.mf-modellbau.ch/chshop/downloads.html
Neben vielen günstigen Kartonmodellen gibt es auch einiges im kostenlosen Download, alles nach schweizer Vorbild. Damit könntest du beispielsweise deine leergeräumten Flächen schon mal provisorisch bestücken. Vor allem, um mal einen Eindruck zu gewinnen, wie es wirken könnte...
Und wenn es gefällt, kann man drangehen, die Bauten so nach und nach zu ersetzen. Beispielsweise "Susch", https://www.ebay.de/itm/355897940017  oder wenn's günstiger sein darf, auch "Schwarzach", https://www.ebay.de/itm/296692138879  als Bahnhof angefangen.
Nordmodell und andere bieten dann entsprechende Bauten, nur mal als beliebiges Beispiel:
https://www.modellbausatz-nord.de/de/Bahnhofswirtschaft-Kuernach.html
oder sowas: https://microwelten.de/shopsoftware_neu/product_info.php?products_id=98
bei Thomas' Microwelten, auch bei Spur-N-Teile erhältlich (wg. Porto aus A...)
Leider die Produktion eingestellt hat Microlife; aber ab und an gibt es im Auktionshaus noch Bausätze
https://www.ebay.de/sch/22128/i.html?_nkw=Microlife&_from=R40

Und, ja ich weiß... - unendlicher Input *g*. Laß es erst mal wirken, gucke dich um, ich bin mir sicher, du wirst Stück um Stück auch für das Gelände Lösungen finden, ohne den Spaß zu verlieren...

Grüße
Roland
Guten Morgen und - wow - herzlichen Dank für all den neuen Input, den meine kleine "N-Sektion" im Hirn erstmal verarbeiten muss! Mittelfristig werde ich sicherlich die Dinge angehen, die Roland hier empfiehlt, aber ich muss Euch noch meine bescheidenen Gehversuche mit der Anlage schildern, lest es mit einem Augenzwinkern

Da steht also die Anlage und die ersten Loks laufen richtig gut (KÖF und eine kleine Dampflok mit wenigen Anhängern wegen der Steigungen auf der Nebenstrecke und eine schweizer E-Lok von Arnold als Personenzug auf der Hauptstrecke). Alle an einem Labornetzteil, da ich meine Trafos so schnell nicht finden konnte. Der Laborstrom ist schön glatt und auch bei langsamster Geschwindigkeit laufen die Loks ohne Knurren. Ich sehe, dass 3 - 6 Volt bei ca. 200 mAh völlig ausreichen.

Also wende ich mich der Anlagenkosmetik zu:

Straßen:

Original sind die Straßen mit NOCH-Straßenkrepp belegt, leider ist ein Teil dieser Straße bei mir entfernt. Die auf der Anlage verbliebenen Reste sehen immer noch besser aus als die Straßen, die ich in echt befahren darf, also soll authentisch mit Noch Straßenkrepp gepflastert werden. Dann die Erkenntnis: Das Produkt ist bei Noch ausgemustert, es gibt aber noch Restbestände bei Händlern. Im Ergebnis habe ich jetzt hier eine Reihe von Packungen liegen, die aber leider im N-Maßstab einen anderen nicht passenden Mittelstrich haben. Straßenkrepp in "Z" passt besser, ist allerdings etwas zu schmal. Ich habe jetzt etwas Straßenkrepp in Z aufgetrieben, aber noch nicht verbaut, weil das Material natürlich gealtert ist und ggf. zusätzlich verklebt werden muss.

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Gebäude:

Die losen Gebäude im oberen Dorf möchte ich gerne flexibel tauschen können z.B, gegen Schweiz Gebäude wie von Roland empfohlen, da ist grundsätzlich alles i.O.. Ich werde die original Fachwerkgebäude allerdings für den "Schaufensteranlagen"- Retrotrip behalten. Außerdem arbeite ich ja regelmäßig ein paar Tage im Jahr in Rothenburg ob der Tauber und verbinde viel Positives mit dem schönen ""Franggen" .

Bahnhof Neuffen ist schlecht gebaut und hat Fehlteile. Hier hilft ein schön gebautes Exemplar von Ebay, nachdem ich den alten von der Platte lösen konnte. Ich finde Neuffen jetzt nicht so schlecht, weil dieser historisierende Stil so auch in der Schweiz vorkommt - natürlich ist ein echter Schweizer Bahnhof viel schöner.

Dann noch eine positive Überraschung mit dem Spritzenhaus von Vollmer, das oben auf dem Foto zu sehen ist. Hier fehlt die originale Turmspitze und es lässt sich nicht zerstörungsfrei von der Platte lösen. Ich könnte jetzt einen Ebay Kauf schlachten...


Plan B: Ich rufe bei Viessmann an, die ja Vollmer übernommen haben und innerhalb eines freundlichen Telefonates suchen wir alle fehlenden Teile aus und Viessmann sagt zu, diese zu einem Preis von 2,50 pro Spritzling innerhalb von 3 Wochen zu senden. Das ist in diesen Zeiten ein sensationeller Service und danke an Viessmann auch für die Rettung der Vollmer Modelle!

Damit wäre dann ungefähr das Niveau aus dem Trix Prospekt erreicht. Nachtrag: Es gibt ein Originalgebäude, mit dem ich nicht zurecht komme: Die kleine Kapelle von Noch, die eher aus den italienischen Alpen stammt. Dafür suche ich einen schlichteren Ersatz. @ Roland: Noch selbst hat übrigens einen alpinen Vorschlag in der Bauanleitung für Jura gemacht, nämlich ein kleines Alpendorf, das leider heute schwer zu beschaffen ist. Ich könnte das als guten Kompromiss zwischen Originalität der Anlage und Stimmigkeit des Schweiz Motivs sehen (so wie sich die Dütschen die Schwyz eben vorgestellt haben)

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Und dann war da noch der Besuch und die freundliche Beratung in einem sehr gut ausgestatteten Modellbahngeschäft in Graz anlässlich einer Geschäftsreise. Bäume und ein paar Automodelle gekauft. Es gibt Möglichkeiten, die Gleise zu schottern, aber ob ich das wirklich machen soll oder es nicht lieber beim Prospektzustand belassen soll?

Parallel hierzu verlief die Inspektion und der Test der Loks mit einigen Überraschungen.

N-Bahn Fieber mit Blick auf die Uhr und anstehende Arbeiten jetzt so hoch, dass ich dringend pausieren muss, um etwas zu arbeiten




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Hallo, ein tolles Projekt und ganz lieben Dank für die Verlinkung zu dem tollen Minitriv Werbefilm.
Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Berichte von Dir und gerne auch mal ein Fahrvideo Deiner Loks und Wagen auf der Platte.

LG aus dem Siebengebirge... Kai
Hi,

auch wenn dieses Fertiggelände keinen besonders hohen Anspruch auf eine originalgetreue Abbildung der Wirklichkeit erhebt, würde ich nicht Z-Straßen verwenden. Selbst die N-Straßenbänder sind schon viel zu schmal, Lkw oder Bus passen nicht auf eine Richtungsfahrbahn. Wenn das Ganze noch kleiner wird, solltest du besser auf Z-Fahrzeuge wechseln.

Gruß  
N'Abend,

parallel zur Kosmetik ging es natürlich an den Fuhrpark. KÖF und Glaskasten Dampflok laufen von Anfang an wie Uhrwerke, hängen aber teilweise bei Langsamfahrt an den Weichen und ich lerne, was es mit "Herzstückpolarisation" auf sich hat. Da werde ich wohl erstmal mit Schwung drüber fahren müssen .

Meine erste große Lok, eine schicke Schweizer AM 4/4 (DB v200) läuft sehr knirschig und ich mache gleich Bekanntschaft mit den gerissenen Achszahnrädern. Mithilfe eines Abziehers und Ersatzachsen liess sich das schnell richten. Die Lok läuft jetzt mit neuen Haftreifen superleise und langsam. ABER ich habe wieder Kunststoff verbaut und einen Tausch auf Messing auf später verschoben. Jetzt erfahre ich, dass leider der Lieferant für die Messingzahnräder, KH Modellbau, seinen Shop zum 1. Mai für immer eingestellt hat . Im Bestand sind noch weitere Roco und Arnold mit bislang intakten Kunststoffzahnrädern. Ich hoffe, da wird sich eine neue Quelle auftun?

Andere Loks waren extrem verharzt und schwergängig, obwohl optisch nichts erkennbar war, mittlerweile laufen die auch gut. Bei einigen musste ich nach quälender Fehleranalyse erst den versteckten Umschalter von Oberleitung auf Schiene entdecken, damit sie liefen.

Insgesamt bin ich ziemlich beeindruckt von der hohen Qualität und Präzision dieser kleinen Loks. Statt Öl versuche ich es mit Connex Titanfett, der Tipp ist aus diesem Forum, glaube ich.

Und dann wäre da noch der "neue" Arnold Schienenbus von Ebay für die Nebenstrecke. Optisch 1a aber mit Beiwagen hing er in jeder engen Kurve fest. Vorsichtige Änderung der Achsbreite brachte Abhilfe.

Jetzt nur noch das Problem der durchdrehenden Räder im Tunnel auf der Steigung!

Hier wird es jetzt mystisch: Ich habe alle typischen Entfetter vergeblich benutzt (Reinigungsbenzin, Alkohol etc.). Noch empfiehlt jetzt im original Bauplan das Gleispflegegerät, mit dem die Steigung geriffelt wird. Bevor ich so ein Gerät in die Finger bekam half der Zufall. Ich habe entnervt das Gleis mit einem nicht rückfettenden alkalischen Reiniger eingesprüht und bin über die nasse Schiene gefahren - guter Grip/kein Kontaktproblem! Und dann das kleine Wunder: nach dem Trocknen bleibt die Haftung bestehen und das jetzt bestimmt schon 100 Runden . Unerklärlich...

Damit scheint das Steigungsproblem für meine Anlage behoben, der Schienenbus war nämlich soweit der kritischste Kandidat. Er entgleist noch hier und da an Weichen - je nach Wagenzusammenstellung - werde wohl nochmal die Achsabstände prüfen...

Durch die gute Wiederbelebung der Loks und die Handhabung der Steigungen ist meine Einstellung zu Minitrix Jura positiver geworden, denn eigentlich läuft alles so wie es laufen sollte.

Ein weiterer Aspekt wird mir auch immer mehr bewusst: Wäre es eine HO Anlage, so würde diese etwa 3,50 x 2 m in Anspruch nehmen, statt 1,75 x 1 m.

N macht Sinn!
Hallo,

aufgrund der längeren Diskussion habe ich aus Neugier auch mal einen Blick auf die Anlage geworfen (konkret hier https://www.noch.de/media/ee/a6/7d/1646118469/Gleisplan_Jura%208364.pdf). Eine preisverdächtige Selbstbauanlage wird sie natürlich nicht, doch ist m. E. für Fahrspaß und Optik einiges Potential vorhanden.

Am Gleisplan lässt sich schwerlich was ändern, aber mit entsprechenden Details, die auf dem Katalogbild jedoch weitgehend fehlen (z. b. auch im Gleisbereich), lässt sich durchaus ein atmosphärisch dichtes Szenario kreieren. Zudem wirkt für mich auch die dortige Häuserauswahl nicht stimmig, so dass hier ebenso noch Potential zu bestehen scheint. Ein gutes Beispiel für eine wunderbar verschönerte Anlage findet sich unter https://www.youtube.com/watch?v=-frgGrgc3To, wo m. E. insbesondere die Obstbäume Wunder wirken.

Für die Hauptstrecke könnte ich mir eine Fake-Oberleitung vorstellen. Eine funktionsfähige klobige Oberleitung mag neben den bekannten Kritikpunkten zusätzlich auch die bei Fertiganlagen aufgrund der geringen Fläche ständig drohende optische Überladung verstärken.  

VG und viel Freude!
Wolfgang

Hallo Christian,

ein paar Gedanken noch von meiner Seite, vor allem zu deiner Entscheidung für das Straßenkrepp...

Nach meiner Ansicht stehst du hier jetzt schon vor der ersten Entscheidung; soll es quasi eine Art Zeitreise werden, Gelände authentisch, wie es mal verkauft wurde, wäre der Straßenkrepp die richtige Entscheidung, klar.

Aber nachdem du ja schon von der Bebauung her dich entschlossen hattest, da "mehr" daraus zu zaubern, das Ganze näher ans Thema, "Jura", zu rücken, halte ich den Krepp nicht für die beste Entscheidung! Hier wäre es sicher besser, den alten Krepp komplett zu entfernen, möglichst auch die Klebespuren und dann mit entsprechenden Materialien die Straßen direkt anzulegen. Gerade in heutigen Zeiten gibt es ja vielfältige Hilfsmittel, angefangen von entsprechenden Folien, die weitaus vorbildgetreuer sind, als das, was Noch da liefert. Bis hin zu Spachtelmasse, die sich dünn genug aufziehen läßt und entsprechenden Schablonen und Farbstiften für die Fahrweg-Markierungen. Wobei bei letzteren, den Markierungen, hier sogar weniger mehr sein dürfte! Bedenke, du befindest dich in eher ländlichem Raum einer früheren Epoche. Da nahm man es noch nicht so genau mit den Markierungen , auch nicht in der Schweiz.

Diese Kreppbänder dürften dich auf Dauer nicht befriedigen und dich eher in eine Sackgasse führen, denke ich...

@Wolfgang: bist du dir sicher, daß du den richtigen Youtube-Link gesetzt hast? Hinter deinem Link sehe ich da nur eine mehr oder weniger sogar authentisch bestückte Toporama-Platte. Und die Kugeln willst du doch nicht ernsthaft 2025 als "Obstbäume" bezeichnen? Mehr Flaschenputzer und ein paar unmotivierte hingesetzte, farbige "Rumkugeln" machen noch lange keinen Blickfang aus der Anlage, sorry...
Von so Sachen, wie dem Scheunentor-Ecktunnel ganz zu schweigen; eben die Toporama-Vorlage 1:1 umgesetzt.

Und gerade bei diesem Toporama könnte man mit relativ wenig Aufwand einiges tun. Angefangen damit, daß man die Großstadthäuser und den Bahnhof ersetzt durch passendere Bauten. Den Gleiswechsel im Hintergrund könnte man etwas versetzen Richtung Bahnübergang, dann kann man an den Tunnel ran. Hinten etwas "verlängern" und ein passendes Tunnelportal vorsetzen, vom Bahnhof her würde ich auch verlängern und zwei einzelne Portale vorsetzen, Platz ist da. Da wäre schon einiges gewonnen...

meint grüßend
Roland
Super Anregungen von Euch allen und genau meine Gedankenkreise treffend . Krepp wäre schnelle Herstellung  der damaligen Kataloganlage, kann man jederzeit upgraden. Andere Häuser sind auch mit wenigen Handgriffen rückrüstbar auf den Katalogzustand, in dem gleiche Vollmer Häuser mit minimalen Modifikationen mehrfach eingesetzt wurden! Mir schwirrt da immer so ein Merkmal aus dem Denkmalschutz im Kopf herum. Die schwören auf den "Zeugnischarakter" eines Objektes und werten das höher als Schönheit oder Funktionalität. Entscheidung eilt ja nicht!

Hier regnet es jetzt und ich schaffe es hoffentlich heute Abend zum aktuellen Stand aufzuschliessen, denn es fehlen noch die Erfahrungen zu Steuerung/Antrieb und da ging es heiss her und wird vielleicht nochmal interessant...

LG

Christian
N'Abend,
mit diesem Beitrag zur Steuerung der Loks komme ich dann im hier und jetzt meiner bisherigen Spielerfahrung an. Vorweg möchte ich mich als "Haptik- und Kontrollfan" outen. D.h. die Art wie sich ein Regler anfühlt und bedienen lässt macht für mich einen großen Teil der Wertigkeit des Spielzeugs (und auch anderer Dinge) aus. Und da bin ich ein wenig leidgeprüft, weil meine Faller AMS Autos mit einem Pultregler bedient werden, der eine wahre Katastrophe ist: Labberige Lagerung, riesige Streuung der Widerstandswerte, kein Langsamfahren möglich und auch zu leicht und zu klein. Viele meiner AMS-Freunde mühen sich damit ab, weil es natürlich mit Kindheitserfahrungen verbunden ist.

https://www.google.com/search?q=faller+ams+pult...id=chrome&ie=UTF

Insoweit waren die ersten Spur N Fahrversuche an Minitrix Jura mit einem Labornetzteil schon ein Luxus. Volt- und Ampereanzeige, Spannung ab 0 Volt und entsprechend sanft und leise laufende Loks.

Dann spuckte die Recherche nach einem bahnspezifischen Regler den ROCO ASC 1000 aus und ich habe ein völlig intaktes Gerät erwerben können. Den Spezifikationen nach DER Alleskönner, noch dazu seinerzeit von echten Profis aus dem Hause VDO entwickelt - Pulsweitenmodulation!

Lest selbst, es lohnt sich: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,120017,8380052

Noch dazu ein mächtiges Teil, das sich sehr solide anfühlt und bedienen lässt. Und die ersten Fahrversuche bestätigen die Spezifikation: Super langsames Anfahren, bergab und bergauf nahezu gleich schnell (Jura-Steigungen!) und schöne einstellbare Rangier-, Anfahr- und Bremsverzögerungen. Außerdem schnellste Abschaltung bei Weichenkurzschlüssen und manuelle Freigabe. Da ist nur eine Sache, die den Gleichstromer in mir hellhörig machte: der hämmernde, pulsierende Motorklang, besonders bei Langsamfahrt. Und dann die Bestätigung: alle getesteten Motoren werden richtig heiss - um die 55 - 65°. Zum Vergleich: Keine messbare Temperaturerhöhung beim Laborgerät und auch nicht bei späteren Halbwellenversuchen. Ich hatte jetzt kein Oszilloskop zur Hand, aber ich vermute der ASC 1000 pulsiert relativ langsam mit sehr hohen Voltzahlen und das scheinen die kleinen Motörchen gar nicht zu mögen . Im Schienenbus fand sich nach kurzer Zeit ein Haufen Kohlestaub. Haben sie es damals nicht besser gekonnt, hat mein ASC 1000 vielleicht doch eine Macke? Ich weiss es nicht.

Jetzt kam durch weiteres Stöbern des zeitgenössischen Minitrix ein Schwenk zu EMS. Auf meiner Faller Bahn können bis zu 6 Fahrzeuge auf drei Stromkreisen unabhängig voneinander bewegt werden. Die Technik läuft über Halbwelle und wurde schon mitte der 60er Jahre serienreif - läuft heute noch 1a. Da ist EMS mit 4 (theoretisch sogar 6 Zügen) auf der kleinen Jura Anlage natürlich eine interessante analoge Option. Ich habe ein Riesenglück und erstehe eine funktionierende EMS V200 Lok und ein EMS Steuergerät. Beides läuft beim ersten Anschließen zusammen mit einem Fleischmann MSF Trafo und auf der Haupstrecke laufen ein Personenzug und ein Güterzug. Langsamfahrt ist auch o.k. und auf jeden Fall um Klassen besser als im Minitrix Video. Ich beschließe daher, dass ich die Anlage grundsätzlich auf beiden Stromkreisen mit EMS betreiben möchte! Daher kommt für die Nebenstrecke noch ein EMS Schienenbus und ein EMS Gerät dazu, dass ich natürlich keinesfalls mit der Roco Pulsweitenmodulation kombinieren werde . Dazu kann ich dann ja jede andere Lok betreiben und im Hintergrund rangieren oder was auch immer - soweit der Plan .

Leider hat das EMS Modul des Schienenbusses eine Macke und ich muss die Platine neu bestücken.
Der leichtgängige Drehknopf des EMS Steuergeräts gefällt mir so gut, dass ich dazu den passenden Trix Trafo bestelle, nur ist der leider defekt und muss zurück gesendet werden. Ersatz ist schon eingetroffen.

Morgen, wenn nichts dazwischen kommt, kann ich einen neuen Minitrix Trafo mit dem EMS Gerät testen und vielleicht auch den Schienenbus reparieren.

Dann wäre die Anlage eigentlich soweit, dass man anfangen könnte mit 4 Zügen zu spielen - keine Ahnung, was damit möglich ist und wie lange das gutgeht.

Eine Alternativschaltung, beide Stromkreise nur mit einem Trafo zu betreiben, um alle Gleise im Bahnhofsbereich zum Rangieren nutzen zu können, habe ich noch im Hinterkopf, aber jetzt erstmal den EMS-Test...



Moin Chrstian,

hätt'ste mal den Thread weitergelesen :

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,120017,8382248#msg-8382248

gilt übrigens auch für den Nachfolger, das ASC 2000; die Regler hatten ihre Berechtigung, aber auch sie sind eben keine "Allroundgeräte". Sowas erfüllt im analogen Bereich bestenfalls der Heißwolf und die eine oder andere Anleitung zum Selbstbau von Reglern. Aber selbst diese Geräte können eines nicht: eine Einstellung finden, bei der "alles bestens" läuft. Es wird immer wieder alte und neue Modelle geben, die sich dabei anders gebärden, als gewünscht oder gehofft.
Dahingehend ist eine digitale Lösung mit Decodern tatsächlich weit überlegen. Nicht nur ob der sonstigen Möglichkeiten, wie unabhängiger Betrieb jeder einzelnen Lok. Fakt ist halt, daß man dabei die optimale Einstellung einmal sucht und dann quasi "im Fahrzeug/Decoder verankert". Da ist es dann tatsächlich so, daß man nach Aufruf des jeweiligen Fahrzeuges "einfach nur den Regler dreht" und die Lok macht, was man sich vorstellt. Denn die "Vorarbeit", den Regler mit dem Antrieb abzustimmen, hat man ja einmalig schon erledigt...
Das ist dann auch der Vorteil gegenüber EMS und anderen vordigitalen Elektroniklösungen, wie G & R; du kannst dann mit EMS zwar verschiedene Loks unabhängig steuern, aber Einfluß auf die Fahreigenschaften hast du deswegen noch lange nicht...

Deinen Zeilen nach glaube ich zwar, daß es dir jede Menge Spaß macht, diese (alten) Möglichkeiten zu erforschen, vielleicht schwingt auch die Angst vor dem "Unbekannten", der Digitalisierung ein wenig mit?
Die rationelle Überlegung sagt mir aber, daß du dadurch wahrscheinlich schon jetzt mehr Geld ausgegeben hast, als für eine digitale Einsteigerlösung angefallen wäre! Zwei mal EMS-Gerät, ein Roco ASC 1000, Trix Trafo, dazu wohl noch die Anschaffung von EMS-Fahrzeugen, die zudem noch (Schienenbus) repariert werden mußten...

Dafür hättest du auch eine Multimaus oder eine mobile Station günstig schießen können, dazu ein paar Zimo Decoder der neueren Generationen oder gerne auch günstiger, von DM/Doehler & Haass den PD10MU-3
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/DH_PD10MU-3.html
Der passt eigentlich überall rein, die analoge Fahrmöglichkeit bleibt erhalten.
Multimaus Beispiel: https://www.ebay.de/itm/376229057655
Mobile Station 1: https://www.ebay.de/itm/266840497198
man muss nur ein wenig Geduld haben, manchmal auch bei den Kleinanzeigen reingucken...

Grüße
Roland

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Moin Chrstian,

hätt'ste mal den Thread weitergelesen



Touché! Ich bitte um Nachsicht mit einem Fieberkranken...

Heute wird sich vermutlich zeigen, wie die alte Technik sich verhält.

Ich habe da noch ein As im Ärmel:

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Danke für die Tipps zum Digitaleinstieg!

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Jetzt endlich DIE Information, die mein kleines Spielerlebnis komplettiert und die Basis für weitere Abenteuer darstellt.

2xTrix EMS laufen exzellent auf Haupt- und Nebenstrecke. Dabei ist der blaue Trix Electronic nochmal eine Dimension besser in der Langsamfahrt!

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Ein Arnold Schienenbus benötigt für 25 cm vor dem Bahnhof Neuffen 3 Minuten und eine Sekunde - ohne hängen zu bleiben . Das übertrifft meine Erwartungen und der blaue Trix Electronic wird damit auch zum Rangiertrafo ernannt. Für die ganze Anlage tendiere ich jetzt zur Restauration als zeitgenössische Anlage, denn diese Performance hat für mich "Zeugnischarakter". Ist 25 cm in 3 Minuten auch digital ein guter Wert? Ich musste genau hinschauen, um zu sehen, ob sich der Zug überhaupt bewegt.

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Hallo zusammen hier mal ein kleines Update nach 5 Tagen Geschäftsreise.

Unterwegs ein kleiner Bummel durch "Endress" in Rothenburg - wie lange wird es solche Möglichkeiten noch geben?

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Letzten Sonntag dann doch noch eine Krise, weil der TRIX EMS Schienenbus aus den Kleinanzeigen defekt war. Ein sehr hilfsbereiter alter Hase hat mir einen kompletten EMS Teilesatz geschickt, den ich heute morgen einlöten konnte. Verdammt knifflig wegen der engen empfindlichen Leiterbahnen. Dann lief auch erstmal nix, weill ich zwei Leiterbahnen mit Zinn gebrückt hatte .

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Zum Glück lies sich der Fehler beheben und ich habe jetzt 4 Züge auf der kleinen Anlage laufen und bin damit erstmal mehr als zufrieden. Jetzt wird erstmal gespielt und dann geht's weiter...


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Guten Abend,

hier nochmal ein kleines Update nach einigen Tagen beruflicher Reiserei. Aktuell wird gespielt, nachdem jetzt alle Loks gut laufen und die wesentlichen Reparaturen ausgeführt sind.

Ich lasse vier Züge gleichzeitig laufen.
Auf der Hauptstrecke einen Personenzug mit EMS V200 und einen Güterzug mit V100.
Auf der Nebenstrecke ein EMS VT 98 und ein Güterzug mit wechselnden Loks - gerne eine V 160.

Ich bin dabei so eine Art Fahrdienstleiter (im gefühlt 11 Modus) und habe die Aufgabe, die Abstände der vier Züge manuell einzuhalten und ansonsten nur zuzusehen, während ich gleichzeitig in Warteschleifen diverser Hotlines hänge oder andere nervige Büroarbeiten mache.

Was mir gefällt sind die immer wieder neuen Begegnungen auf der kleinen Anlage, die rein zufällig entstehen und alle Klischees bedienen  (Züge auf Brücke und unter der Brücke kreuzen sich, Ausfahrt aus dem Tunnel und Begegnung mit Gegenzug usw. )

Hinsichtlich der besonderen Tücken dieses Geländes mache ich die gute Erfahrung, dass Kurven und Steigungen eigentlich von meinem Material gut gemeistert werden. Krokodile auf der Nebenstrecke, KÖF an der Steigung mit Güterwagen, realistische Langsamfahrt mit den original Trix Trafos - irgendwie klappt das alles (einigermaßen)...

"Konzeptionell" verfestigt sich der Gedanke, dass jeder Versuch, diese Anlage maximal zu veredeln, bei meinen Fähigkeiten oder Ressourcen eher gewollt aber nicht gekonnt aussehen wird. Da bewundere ich lieber andere Anlagen von echten Könnern. Was ich mir zutraue ist eine langsame Wiederherstellung und maßvolle Kosmetik im Rahmen der von Noch im damaligen Video und Prospekt vorgestellten Anlage und eine gut funktionierende, spielbare Technik.

Jahreszeiten? Epoche? Region? Realismus?

Die Antwort, mit der ich mich am meisten wohl fühle, lautet: "Original Minitrix! Made in West-Germany - so wie sie dasteht"😂

LG

Christian
Hallo Christian,

da freue ich mich mit dir, dass Du soviel Spaß an deiner Anlage hast.

Fast möchte man sagen: "das waren eben noch glückliche Zeiten, als einem die sog. Fachzeitschriften noch nicht sagten, wie eine Anlage auszusehen hätte, damit es eine Modellbahn und keine Spielbahn ist." 😉 🤗

Wenn ich lese, wie gut alles läuft bei dir trotz enger Radien (R1) und Steigungen im Bogen und alles noch mit der alten Technik (EMS & Co) dann muss ich sagen, da bist du schon extrem vom Glück verfolgt.  
Man kann es ja fast kaum glauben.

Genieße es weiterhin 👍
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das waren eben noch glückliche Zeiten, als einem die sog. Fachzeitschriften noch nicht sagten, wie eine Anlage auszusehen hätte, damit es eine Modellbahn und keine Spielbahn ist.



Hallo Dach,

da hatte ich in der Tat Glück, denn K & K Modellbau in Graz hatte nichts mehr da, weil Österreich von den deutschen Verlagen nicht mehr bedient würde, so der sehr freundliche Inhaber.

Heute dann ein kleiner Kulturschock, nachdem ich den kostenlosen Minitrix Ratgeber in Farbe ausgedruckt habe.
"Aufenthaltsschalter, Automatische Blocksicherung, Blockabschnitt, Formsignale, gemeinsamer Rückleiter, ..."

50% der Begriffe im Stichwortverzeichnis sind unbekannt bzw. ich weiss nicht, ob ich das benötige! Wunderbare Lektüre für lange Winterabende.

Da kommt eine andere Ablenkung ganz recht. Nächste Woche ist in meinem Städtchen wieder ein traditionelles Eisenbahnfest, das ich bisher gelegentlich für ein paar Würstchen und etwas Nostalgie besucht habe. Dieses Jahr wird es anders, denn ich finde erstaunlich passendes Rollmaterial in meinem Konvolut, um das Ganze schon mal durchzuspielen.

https://www.historische-eisenbahn-frankfurt.de/...-in-den-taunus-2023/

Ich werde dort einige Vorbilder meiner kleinen N-Welt treffen können und vielleicht sogar mitfahren

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LG

Christian





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kleines Update:

technisch läuft's gut - Vollmer Ersatzteile von Viessman eingetroffen und der Spritzenturm wieder hergestellt.

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Ausserdem eine neue Arnold Achse für die V100 und ein Lichtleiter für eine Schweizer Rangierlok von Arnold Ersatzteile.


Beiden Firmen sei gedankt, dass sie es möglich machen.

Spielerisch/planerisch komme ich aufgrund externer Eindrücke schwer ins Schwimmen, dazu später, wenn ich es besser verarbeitet habe...

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Hi,

hat sicher seinen Reiz so eine extreme Retro-Anlage.

Aber andererseits funktioniert auch alles, wenn es sich um zeitgemäße Modelle handelt.

Ich hatte ursprünglich auch eine Anlage aus den 70igern, die mit dem damaligen Material gut gelaufen ist.

Nach einem etwas langem Lagern in einem zu feuchten Keller hat das damals verwendete Press-Span-Holz etwas zu viel Wasser gezogen und die Anlage wurde abgerissen... (hatte im Laufe der Zeit während der jahrelangen Pause auch noch weitere Probleme bekommen (Weichendefekt, Oberleitungsmasten, die sich nach vorne geneigt haben usw.)).

Ich wünsche Dir aus dem echten Franken viel Spaß mit Deinem Retro-Projekt und bin gespannt, wie es weitergeht.

Viele Grüße

Robert
Vielen Dank Robert, wird wohl so eine Art Tagebuch - ganz nützlich, wenn man sich irgendwann fragt, was man eigentlich alles angestellt hat.

Hier meine diy HO-Anlage der Kindheit - sehr "individualistisch":

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Man erkennt auf den ersten Blick die fundierte Planung, die jede Fertiganlage in den Schatten stellt

Die Noch Jura Platte kostete übrigens als Rohbau 386,- DM im Jahr 1983. Der Preis für die bebaute und spielbereite Anlage fehlt in der Preisliste meines Minitrix Katalogs. Vielleicht weiss jemand hier im Forum, was die damals kostete?

Schönen Abend

Christian

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Gross war die Freude, die original Wiad Kapelle kaufen zu können, die im Noch Gleisplan zur Ausbaualternative "Alpendorf" gehört.


Mit der südalpinen Kapelle der Katalogbestückung kann ich mich nicht anfreunden.
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Doch leider scheint die Wiad Kapelle ein wenig zu gross für das kleine Plateau...

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Ich werde vermutlich auf Noch 63903 umsteigen, die eine Grundfläche von nur 3,5 × 2,5 cm haben soll.

https://ebay.us/m/yflri7


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