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THEMA: Liliput Köf III mit Staco 4 von Zimo

THEMA: Liliput Köf III mit Staco 4 von Zimo
Startbeitrag
woffi - 14.05.25 09:35
Hallo Gemeinde,

ich habe jetzt meine Köf mit o.a. Energiespeicher versorgt.

Ja, mit ordentlich Arbeit, passt der rein und verhilft dem ohnehin ausgezeichneten Modell zu Fahreigenschaften von einem anderen Stern.

Ich werde hier in loser Folge beschreiben, wie ich vorgegangen bin, um anderen die Möglichkeit des Nachbaues zu geben.

Allerdings wird es kein lückenloser und in jedem Schritt bebilderter Umbaubericht werden. Erstens habe ich nur wenige Bilder davon gemacht und zweitens ist es ohnehin nicht jedermanns Sache, denn da kann viel schief gehen und alleine das Zerlegen des Modells ist nicht von Pappe.

Diese ist aber nötig, für die dann folgenden kleineren, aber fummeligen Fräsarbeiten. Prinzipiell könnte man diese auch am kompletten Modell vornehmen, aber man läuft schon Gefahr dabei, einiges du demolieren und die Frässpähne heraus zu kriegen, dürfte Schlucht unmöglich sein.

Ein Bild vom zerlegten Modell füge ich demnächst bei.

Und eines vorweg. Um den Staco 4 unter zu bringen, opfert man die Schwungmasse, die kaum Wirkung zeigt, zumal in den unteren Geschwindigkeiten, da wo eine Unterbrechung der Gleisspannung am lästigen ist. Die Pendelachse ist sehr wirkungsvoll, aber in Kombination mit dem Energiespeicher erst so richtig effektiv.

Soviel in Kürze und

Woffi


Hallo Wolffi,

vielleicht solltest Du Dich hier anhängen: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1453106

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

eben nicht. Den Umbau auf Tantals habe ich vor Tagen gemacht und in diesem Faden auf das neue Thema hin gewiesen.

Hier geht's um Goldcaps mit Ladeschaltung. Das ist eine andere Liga

LG

Woffi

wow ...

ich binn gespannt ...

mfg,
Guus
Hallo,

hier also das erste Bild mit den Hauptteilen in bereits bearbeitetem Zustand.

Ich hoffe, man kann was erkennen.

Die Schwungmasse ist schon ab, die Welle wurde hinten gekürzt, Rahmen und  Motorvorbau bereits befräst.

LG

Woffi

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Hallo Woffi,

bei der nächsten Anfänger-Frage bitte nicht die Augen verdrehen und kein "FacePalm"  

Dieser "Staco 4" ("Staying Alive Decoder") wird anstelle des verbauten ESU-Decoders oder aber zusätzlich verbaut?
Also ersetzt oder ergänzt er den ESU Micro-Decoder?

Ich muss gestehen, dass ich die Internetseite von ZIMO echt unübersichtlich finde.

Danke im Voraus für Deine geduldige Antwort

Schöne Grüße
Ralf aka Randor
Hallo Ralf,

der Decoder bleibt. Der Staco wird von diesem angesteuert, muss also zusätzlich rein

LG

Woffi
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Randor

Dieser "Staco 4" ("Staying Alive Decoder") wird anstelle des verbauten ESU-Decoders oder aber zusätzlich verbaut?
Also ersetzt oder ergänzt er den ESU Micro-Decoder?


Psssst, STACO = StayAlive-Controller (Controller!, nicht Decoder)
Bei einem Straßenpreis von gut 22€ für den STACO4 .. zu welchem Entschluss würdest du selbst mit diesen beiden Informationen kommen? Ist es ein Decoder oder ist es eher kein Decoder? 🤓
Die Frage, die ich jetzt stelle, entlarvt mich als "Nicht-Bastler"

Auf dem Bild mit den Einzelteilen sehe ich ein mit zwei Kabeln verbundenes goldfarbenes Bauteil, das ich als Motor bewerten würde. Linsseitig ist ein kleines Stück "Welle"? erkennbar. Darauf sitzt, wenn ich es richtig sehe, eine Art Scheibe... soll die als "Schwungmasse" gelten/herhalten oder ist die tatsächliche Schwungmasse auf dem Bild bereits entfernt worden?

Gruß aus Nordertown
Hallo Woffi

vielen Dank für die Auskunft.

LG
Ralf aka Randor



@8 genau die du es dir vorstellst...

Auf die kurze 'welle' links war ein mall die schwungmasse, die ist jetzt weg.

mfg,
Guus
Hallo Exitus,

das goldene Teil ist in Wirklichkeit silbern und ja, es ist der GAM. Links davon der Wellenstummel, der den Riemen antreibt. Rechts wäre die Schwungmasse, wenn sie noch dran wäre.

Auf dem beigefügten Bild sieht man das komplett abgetrennte Teil der Motorwelle, wo vorher die Schwungmasse drauf war.

LG

Woffi

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Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: woffi

Die Schwungmasse ist schon ab, die Welle wurde hinten gekürzt


Uuuups, wer lesen kann, stellt nicht so dumme Fragen, sorry.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: woffi

Um den Staco 4 unter zu bringen, opfert man die Schwungmasse, die kaum Wirkung zeigt,

...ein Opfer, zu dem man nur zu gerne bereit ist. Hier wird Nutzlos durch Effektiv ersetzt. Bravo!🥇

Gewußt wie💡ist wiedermal der Schlüssel zum Erfolg.

Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Psssst, STACO = StayAlive-Controller (Controller!, nicht Decoder)
Bei einem Straßenpreis von gut 22€ für den STACO4 .. zu welchem Entschluss würdest du selbst mit diesen beiden Informationen kommen?



Sind 22€ zu billig? Ein Raspi Pico kostet weniger und ist kein Decoder;) Vermutlich sitzt auf dem Decoder aber auch ein Controller?
Meine Erfahrung mit der "Neuen": Bis 2,5 % und auf Kato Unitrack kein Problem mit mehr als 10 Achsen. Da ist der Aufwand im Vergleich zum erwarteten Benefit doch sehr groß...
Aber: Hier Kato-Gleise mit effizienten Verbindern. Das sähe bei FLM und Co. (ok, nicht Flex) sicher ganz anders aus...
Gruß
Gert

Dieses Modell: Respekt, es gibt doch noch Loks "out of the box".......
Gert,

kann es sein, dass Du Zugkraft mit Kontaktgewinn/Sicherheit verwechselst?

Gruß aus Nordertown
Nööö, weil beides zusammen die "Wurst vom Teller zieht"....
Gruß
Gert
Aber um Zugkraft geht es hier überhaupt
nicht. Was nützt die stärkste Lok, wenn der Motor nicht dreht, weil er keinen Strom mehr bekommt?

Gruß aus Nordertown
Hallo, Exodus, ich schrieb ja "Kontaktsicherheit"...und wenn die Zugkraft schon geringer ist, dann kommt ersterem umso mehr Bedeutung zu...
Gruß
Gert
Hallo und zurück zum Thema.

Hier ein Foto von den "zu befräsenden Ecken" des Chassis. Ich hoffe, man kann es erkennen.

Man muß so arbeiten, dass die beiden Bohrungen für die "Spezialschrauben", würde diese eher Bolzen nennen, noch so gerade erhalten bleiben.

Genau da kommen später die beiden Goldcaps, senkrecht, hin. Wenn man deren Anschlussfahnen auf das Notwendigste kürzt und mit Lackdrähtchen arbeitet, passt das exakt.

LG

Woffi

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An alle ungeduldigen, mich direkt anschreibenden, Forumsmitglieder...

Ja, inzwischen ist meine Köf fertig, aber ich komme nur hin und wieder dazu, Bilder nach zu reichen. Ich arbeite hauptsächlich für ein Mobageschäft und das hat natürlich Vorrang.

Anbei also nur ein Bild, wie die Goldcaps und die Versorgungsplatine anzuordnen und zusammen zu löten sind, damit sie in den vorbereiteten Platz (vorher saß da die Schwungmasse) passen. Plusol an Decoder+, Negativpol an GND.

LG und um eine Pause bittend

Woffi

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Hi

Also ich erkenne da leider nur Bahnhof..


LG ChristiaN
Hi,

wo liegt dein Problem? Du kannst ja den Bahnhof vergrößern... 2 Goldcaps, die Platine, die Verbindungen und die Anschlüsse sind zu sehen, oder?

LG Woffi
Hallo,

heute also zwei Fotos im eingebauten Zustand, noch ohne die Litzen und Drähtchen zu ordnen.

Unbearbeitet passt der Führerstand aber nicht drauf. Die graue Maske muss ebenso ausgebaut und nachgearbeitet werden, wie die vorderen Fenster und die Doppelfenster auf den Seiten. Dort müssen die innen liegenden Verstärkungen entfernt werden.

Dann passt es und auch der seitliche Durchblick bleibt zu 75% erhalten, anders als bei meinem Umbau auf die Tantals.

Ich habe an diesen Stellen den Lokführer und den Rangierer in teilamputiertem Zustand platziert. Einer davon hängt sich sogar mit dem Oberkörper aus dem zuvor aufgefräseten Fenster, was sehr belebend wirkt.

LG

Woffi

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Hallo zusammen,

meiner Liliput-Köf habe ich nun auch einen Staco 4 (Zimo) angedeihen lassen, nachdem Woffi beschrieben hat, daß dies hinsichtlich des vorhandenen Platzes möglich ist. Da er den Umbau zuvor etwas kurz beschrieben hat, stelle ich nachfolgend ein paar ergänzende Bilder ein, die den Umbau und die dazu notwendigen Schritte verdeutlichen.
Zuvor sei erwähnt, daß der Umbau zwar gut machbar, aber definitiv nichts für Anfänger ist. Im Bereich der beiden Goldcaps muß man um jeden Zehntelmillimeter kämpfen, damit der Platz ausreicht. Folgende Maßnahmen sind durchzuführen:

- Lok komplett zerlegen, um die notwendigen Ausfräsungen vornehmen zu können. Die Magnetspulen der Kupplungen habe ich im Chassis belassen, jedoch abgeklebt, um das Eindringen von Zinkspänen zu vermeiden. Fräsarbeiten sind am Chassis und am Vorbau vorzunehmen, vgl. Bilder.

- Im Führerhaus ist die graue Blende an der Führerhausrückwand zu demontieren und lt. Foto zu beschneiden. Die Blende muß in Richtung Motorhaube, nicht nach unten ausgeklipst werden (etwas knifflig), um die Lichtleiter nicht abzuscheren. Mir ist dies bei den unteren Lichtleiter passiert, was die rückseitige Beleuchtung glücklicherweise  kaum beeinträchtigt. Auf neue Lichtleiter habe ich daher verzichtet.

- Ausbau der Seitenfenster und Entfernen des überstehenden transparenten Wulstes an der Fensterunterseite; Oberseiten und Türfenster müssen nicht bearbeitet werden.

- Abziehen der Schwungmasse (ging bei mir durch Eintreiben eines keilförmigen Pinzettenschaftes zwischen Motor und Schwungmasse, der hintere Motorstummel wird mit einer Trennscheibe abgeschnitten.

- Die Staco-Platine findet anstelle der Schwungmasse (angeklebt innen an der hinteren senkrechte Leiterplatte) ihren Platz.

- An der Oberseite der Goldcaps den überstehenden Schrumpfschlauch mit einem Skalpell entfernen, um noch etwas Platz in der Höhe zu gewinnen und die Anschlußdrähte auf der anderen Seite auf ca. 0,5 mm kürzen.

Durch Einbau des Staco 4 hat die Lok aus mittlerer Geschwindigkeit bei Stromunterbrechung ca. 4 cm Auslauf, bevor sie stehenbleibt. Es dauert nach dem Aufgleisen der Lok  jedoch ca. 30 sec., bis die beiden Kondensatoren aufgeladen sind. Die Fahreigenschaften verbessern sich durch diese Maßnahme aber signifikant.


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