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THEMA: Diorama auf Aluminiumblech?

THEMA: Diorama auf Aluminiumblech?
Startbeitrag
GERMANICVS - 06.05.25 19:22
Hallo zusammen

Ich würde gerne ein transportables Diorama bauen.
Ein kleiner Bauernhof, ne Kuhweide mit Unterstand usw.

Denkt ihr das wär auf Aluminiumblech möglich?
Reichen da 0,5mm als Stärke aus?
Der Plan wär den Hof auf einem Blech, und die Weide auf einem weiteren,
das ganze später dann nebeneinander gestellt.

Vielleicht zwei Blech 200mmx200mm und 0,5mm dick.
Was denkt ihr darüber? Gibt es besseres Material?
Brauche euer Schwarmwissen :D

Viele Grüße, Axel

Moin,

Warum ALU ? Da reichen keine 0,5mm. Nimm doch einfach eine Sperrholzplatte,  4 - 6mm dick.

LG Rimbert
Hallo Axel,

auf Alu ist nicht so einfach zu kleben. Da braucht es dann schon wieder einen Haftgrundierung.
Ich bin auch der Meinung - nimm eine Holzplatte. Da kannst du auch mal ein Loch reinbohren für einen Baum und verschiedene Kleber ohne Probleme benutzen.
Ist dann aber auch nur eine topfebene Platte.
Styrodur wäre auch eine Option - da lässt sich mit einer Raspel auch schnell der Ansatz einer Geländestruktur schaffen.

Gruss Klaus
Hi Axel,

wenn du wirklich Blech nehmen möchtest, muss es entweder dicker sein (3 - 5 mm), oder eine Rahmen darunter bauen, sonst verwindet es sich.
Der einzige mir bekannte Vorteil von Blech ist, dass es nicht schwindet oder sich bei Feuchtigkeit verzieht.

Gruß
Gerald
Hi Axel,

also ich habe meine Regal-"Anlage" auf 4mm Alu-Dibond aufgebaut.
Da die Alu-Deckschichten sehr dünn sind, kann man das problemlos auch mit nem kleinen Handbohrer bohren.
Ist sehr leicht und sehr stabil.
Und bei der geringen von Dir erwähnten Größe auch noch bezahlbar.

Viele Grüße

Frank

Danke für eure Antworten.
Ich denke ich werde tatsächlich auf Holz gehen.
Die Sache mit dem Loch für einen Baum hat mich überzeugt...morgen
gehts in den Baumarkt
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

morgen gehts in den Baumarkt


Bei der Größe schau mal in die Restekiste.
Hallo Axel

Für dein Projekt würden sich die Holzkörper von Casini recht gut eignen. Die kannst du unter anderem beim Boesner.com bekommen.
Hier mas der Link: https://www.boesner.com/holzkoerper-einseitig-offen-10130

Für Module mit Gleisen die auch befahren werden würde ich diese Holzkörper nicht empfehlen, aber für ein Diorama ohne Gleise ist es sehr praktisch. Wenn du z.B. die etwas teureren Holzkörper mit 6cm tiefen verwendest, dann kannst du die Segmente auch gut mit Flügelmuttern oder Rändelschrauben verbinden, falls du auf werkzeuglose Montage wert legst.

Ich bin etwas neugierig, warum wolltest du Anfangs unbedingt 0,5mm Alublech verwenden?

Gruß AlexaNdra
Hallo AlexaNdra

Der Grund für das dünne 0,5mm Blech ist einfach. Ich hatte vor ein Diorama zu bauen das ich überall unauffällig
auf der Anlage platzieren kann.
Bei einer größeren Materialstärke ist dies weniger gut möglich.

Viele Grüße, Axel
Moin Axel,
ein 0,5 mm dickes Alu-Blech ist fast nichts anderes als eine Alu-Folie.
Wo kann man diese Blechstärke kaufen?
Oder meinst Du 0,5 cm?
Gruß, Thomas S.
Hej Thomas,

Keine Ahnung, welche Alufolie du hast;) Aber ja - eine 1m langes, 2cm breites und 1mm dickes Stück Alu biegt sich ganz schön durch. Nicht so stark wie Alufolie;)

0.5mm Alublech gibt's im Bauhaus in diversen Grössen: https://www.bauhaus.info/glattbleche/glattblech/p/26677686

Alu bohren geht aber mit der Proxxon ganz gut. Ich hab das für meine DIY-LED Pflanzenleuchten gebraucht (da allerdings Aluprofile, die dann sehr stabil, leicht und wärmeableitend sind.

/Martin
Bei einer Dicke von 0,5 mm bis 1 mm handelt es sich um *** Prägefolien ***. Im Künstlerbedarfsgeschäft erhältlich.
Lässt sich biegen und formen, knittert aber nicht.
Kann für ein Diorama verwendet werden, evtl. mit leichte Unterstruktur / Spanten.
Grundierung vor dem Bemalen / Bestreuen erforderlich.
aber immer noch das Problem, einen Baum zu setzen ... Naja.
Hallo,

der Architekturbedarf in Hannover hat Alubleche in verschiedenen Maßen.

https://www.architekturbedarf.de/metall/aluminiumbleche/1

Ich nehme für solche Zwecke das dünne Birkenflugzeugsperrholz.

https://www.architekturbedarf.de/holz/birke-flugzeugsperrholz/1

Gruß, Roland

Moin,
mir ist egal, ob Ihr es Blech, Folie oder sogar Prägefolie nennt. 0,5 mm Materialstärke kommt mir bei Aluminium als Untergrund nicht in die Tüte. 😉
Gruß, Thomas S.
Hallo Zusammen,

also ich würde auch bei funktionslosen Dioramen NIEMALS elektrisch leitendes Material als Unterlage verwenden.
Bei einem Umbau zB für eine Beleuchtung, ist die Gefahr von Kurzschlüssen durch beschädigte Insolationen sehr groß.

Aber ich würde mir ganz grundsätzlich mal das Thema "Erdung von metallischen Arbeitsunterlagen"  ergoogeln und die erforderlichen Rückschlüsse ziehen.

Wer danach dann immer noch damit klar kommt, der kann es machen und braucht beim Begrasen mit 15kV nur noch die Krokoklemme da anzuschließen....👉😬

Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: SSEB

also ich würde auch bei funktionslosen Dioramen NIEMALS elektrisch leitendes Material als Unterlage verwenden.



Hi Sven,

hier, wie bei eigentlich allem Anderen auch, ist es natürlich hilfreich, wenn man weiß was man tut. 😉
Gesunder Menschenverstand kann auch immer helfen. Eine gewisse Risikoanalyse und das Ergreifen entsprechender Vorsichtsmaßnahmen ist natürlich auch empfehlenswert.
Da die meisten Modellbahner aber ja eher höheren Alters sind, haben sie ja schon lange Jahre allen Unbilden des Lebens getrotzt.
Wer natürlich zuhause mit Intergralhelm, Knie- und Ellbogenschonern, Schnabeltasse und Kinder-Sicherheitsbesteck auf dem Sofa sitzt, dem ist dringendst von der Verwendung von Alublech beim Dioramenbau abzuraten.
Bei allen Anderen wäre ich jetzt aber verhalten optimistisch, dass so ein verwegenes Unterfangen unfallfrei über die Bühne gehen könnte, wenn man die entsprechend notwendigen Maßnahmen ergreift! 😂.
Auch bei Sperrholz kann man sich üble Spreißel einfangen. Und auf dem Weg zum Baumarkt lauern auch große Gefahren! 😉

Viele Grüße

Frank


Hallo Frank,
...wenn ich zu bestimmten Themen meine Meinung geäußert habe, dann schaue ich mir oft das Thema garnicht mehr an, einfach um in keine wertlose Debatte verwickelt zu werden.

Hier riecht es aber nach "Oberlehrerdebatte" und da muss ich aber doch reagieren

In letzter Zeit häuften sich ernstgemeinte Einträge, gefahrenkritischer Themen.

Einerseits ist das ja positiv, wenn dem Forum eine gewisse Qualität der Beratung unterstellt wird. Andererseits muss man feststellen, dass diese Fragen zunehmend sogar toternst gemeint sind.

Wir haben hier Teilnehmer mit einer dicken 8 voran, die sich diebisch freuen, wenn sie Themen ansprechen die normalerweise als Ulk zu verbuchen sind, ...weil sie stets vorsichtig und Verantwortungsvoll hantieren. Verbogene Stecker, Glühlampenschaltungen ...alles "Wunderbar" wenn man's kann!

Aber ein gewisser Anteil zwischen 0 und 79 glaubt das wirklich!....und hat auch nicht viel mehr Kontakte nach außen, als zB dieses  Forum hier..
Da wiegt jedes Wort und ein von 75% der Teilnehmer verstandener Scherz .. oder ein Zitat usw. usf. bleibt beim Rest als Tatsache,.... bis hin zur Beleidigung hängen...was zur Meldung an den Seitenbetreiber und mehr führen kann.

Ich wollte nun mit VDE und DVGW anfangen oder der Lehrausbildung mit der ersten Leistungskontrolle zum Thema Werkzeuge anhand von Bildern erkennen  und beschreiben wofür sie geeignet sind, aber lassen wir das.

.: Was da aufläuft, sind Probleme, weil jeder Bing - Ing glaubt daraus seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu generieren und sich zu vergreifen  .an
" Maschinen, die man nicht kann bedienen" ®️
Diese Maschinen mit gefährlichen Eigenschaften aus dem Lebensmittelmarkt  gibt's ja aber wirklich und -ohne Einschränkung,- für JEDEN!.....

Ich hätte zu einem Kumpel gesagt: "Alublech? Auf welchem Trödelmarkt hast'n das gefunden! Schmeiß das weg oder gibs jemanden der was draus machen kann."

Aber hier geht das eben nicht (mehr) So nicht! So meine Erkenntnis!

Gruß Sven




@16 Hallo Sven,

dem ist Nichts hinzuzufügen!

Gruß Philipp
Hallo,
ich kann den oben genannten Hinweis nur unterstützen: Alu-Dibond! Das ist ein mit Aluminium kaschierter Schaumstoff. Schon die Stärke von 2 mm ist für Spur N stabil genug. Mit etwas Gewalt genügt ein Cutter zum Teilen.
Vor allem ist es super eben und leicht obendrein.
VG Michael
Hi Sven,

bin mir nicht sicher, ob Du meinen Beitrag nicht in den falschen Hals bekommen hast. Falls doch, so tut es mir leid, war nicht so gemeint.
Was ich sagen wollte war: Es kann doch jeder das Material nehmen, das er für das geeignetste hält. Wir wissen ja gar nicht was die Anforderungen genau sind und was die genauen Umstände sind. Und in gewissen Fällen kann es vielleicht halt auch Alublech sein. Ich würde auf den gesunden Menschenverstand setzen, dass man da dann keine 15kV mit blanken Drähten anlegt. 😉 Aber ein gewisses Material von vornherein auszuschließen, finde ich halt etwas merkwürdig.
Ich hätte jetzt ein gewisses Urvertrauen in die Forenmitglieder, dass sie wissen, was Strom ist und was ein elektrischer Leiter ist. 😉

Meinst Du das mit Oberlehrer: ? 😉
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: SSEB

Ich wollte nun mit VDE und DVGW anfangen oder der Lehrausbildung mit der ersten Leistungskontrolle zum Thema Werkzeuge anhand von Bildern erkennen und beschreiben wofür sie geeignet sind, aber lassen wir das.



Viele Grüße

Frank

P.S. Ich hatte es ja oben schon erwähnt gehabt: Hoffe, es schockiert Dich nicht: Meine gesamte Anlage hat als Unterlage elektrisch leitendes Material! Alu! 😱 Und ich habe es bis heute überlebt! Obwohl ich nur Dipl.-Ing Fachrichtung Luft- und Raumfahrttechnik bin und kein promovierter Elektroingenieur! Es scheint also zu gehen! Irgendwie! 😉
Gute Antwort Frank !
Es gibt immer wieder Obergescheite...
Gustl
Hallo Axel,
eine transportables Diorama würde ich nicht auf Alu oder sonstigem Blech bauen.
Beim Transport wird sich doch das Blech sicherlich trotz größter Sorgfalt mehr oder weniger durchbiegen. Ich befürchte, dass dann sich der gößte Teil des Diorams von der Platte verabschiedet, wie z. B. Häuser, Gipsberge, Zäune usw.
Gerade wenn was transportiert werden soll, muss es formstabil sein.
Viel Erfolg.
Gruß
Uli
Hallo,

ich werfe mal die gute alte Hartpapierplatte (auch als Pertinax bekannt) in den Ring, gibt´s ab 0,5mm Dicke und bei der gewünschten Größe auch ziemlich verwindungssteif. Siehe:
https://www.masterplatex.de/epages/62236671.sf...oducts/1%2C0-Hp-br-S
Oder, vielleicht einfacher beschaffbar, normale kupferkaschierte Platinen (30cm x 20cm, 1,5mm dick), als Beispiel:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/pla...ig_300_x_200_mm-7410
Dieses Hartpapier kann man am Rand auch schräg/dünn zuschleifen (Achtung: Maske tragen!) und entsprechend bemalen, so dass sich ein unauffälliger Übergang gestalten lässt.
Die dünnen Prägeplatten aus Alu oder Messing halte ich nicht für geeignet als Dioramenträger, zum einen recht "labbrig", zum anderen nicht so einfach beklebbar.

Viele Grüße
Michael
Moin Frank,

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name:

Ich hätte jetzt ein gewisses Urvertrauen in die Forenmitglieder, dass sie wissen, was Strom ist und was ein elektrischer Leiter ist.



ich nicht! Wenn man etwas länger hier und auch woanders liest, wird man immer wieder  auf Fälle stoßen, wo dieses Urvertrauen zerstört wird.
Und sei es nur ein banaler Satz wie "Ich habe da einen Strom von 15 Volt gemessen."

Gruß
Kai


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