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THEMA: Neuer Kessel zu teuer, letzte Fahrt S3/6
THEMA: Neuer Kessel zu teuer, letzte Fahrt S3/6
Exitus - 03.05.25 13:48
https://www.schwaebische.de/regional/lindau/lin...r-die-flucht-3545631
Wieder eine schöne Lok für den Schrott.
Schade.
Ein neuer Kessel wäre erforderlich, aber zu teuer.
Gruß aus Nordertown
Wieder eine schöne Lok für den Schrott.
Schade.
Ein neuer Kessel wäre erforderlich, aber zu teuer.
Gruß aus Nordertown
Hallo Exitus,
dein Name ist nicht gleich das Omen für die Lok. Sie könnte auch nichtbetriebsfähig museal erhalten bleiben.
Schöne Grüße, Carsten
dein Name ist nicht gleich das Omen für die Lok. Sie könnte auch nichtbetriebsfähig museal erhalten bleiben.
Schöne Grüße, Carsten
BoggieWoggieBoy - 03.05.25 14:01
Hallo Exitus!
Wieso soll die Lok in den Schrott?
Dass ein Kessel eine begrenzte Lebensdauer hat, ist bei Dampfloks normal. Die Lok wird jetzt im Museum abgestellt und dort einige Jahre verbringen. Ersatzweise wir eine andere Dampflok fahren. Nach einiger Zeit wird es für die S 3/6 eine Spendenaktion geben, damit diese wieder aufgearbeitet wird und einen neuen Kessel erhält. Rechtzeitig zum Ablauf der Kesselfrist bei einer anderen Dampflok wieder die S 3/6 wieder einsatzfähig sein.
Das ist so ein ganz normaler Vorgang. Die Möglichkeiten der Vereine sind begrenzt und so gibt es Abwechslung bei den einsatzfähigen Dampfloks.
Grüße
BWB
Wieso soll die Lok in den Schrott?
Dass ein Kessel eine begrenzte Lebensdauer hat, ist bei Dampfloks normal. Die Lok wird jetzt im Museum abgestellt und dort einige Jahre verbringen. Ersatzweise wir eine andere Dampflok fahren. Nach einiger Zeit wird es für die S 3/6 eine Spendenaktion geben, damit diese wieder aufgearbeitet wird und einen neuen Kessel erhält. Rechtzeitig zum Ablauf der Kesselfrist bei einer anderen Dampflok wieder die S 3/6 wieder einsatzfähig sein.
Das ist so ein ganz normaler Vorgang. Die Möglichkeiten der Vereine sind begrenzt und so gibt es Abwechslung bei den einsatzfähigen Dampfloks.
Grüße
BWB
Servus,
ich bin da aus bisherigen Beobachtungen bei den Nördlingern absolut nicht pessimistisch.
Sie schafften es bisher regelmäßig bei anderen Loks, vermeintlich unlösbare Probleme doch zu bewältigen.
Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn in ein paar Jahren die S 3/6 wieder dampft!
Gruß
Thomas
ich bin da aus bisherigen Beobachtungen bei den Nördlingern absolut nicht pessimistisch.
Sie schafften es bisher regelmäßig bei anderen Loks, vermeintlich unlösbare Probleme doch zu bewältigen.
Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn in ein paar Jahren die S 3/6 wieder dampft!
Gruß
Thomas
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Exitus
Wieder eine schöne Lok für den Schrott. Schade.
Hallo,
solche Aussagen sind einfach nur Bildzeitung-Niveau... Viele Dampfloks sind in Deutschland aktuell mit einem Kesselschaden abgestellt. Ich bin auch Mitglied in einem Museumsbahnverein. Der Kupferkessel unserer Lok soll repariert werden. Es gibt in Deutschland noch genau eine Firma welche das noch kann. Die Firma ist sehr gut ausgelastet. Wir stehen auf der Warteliste. Es kam niemand auch nur auf den Gedanken die Lok deshalb zu verschrotten.
Grüße
Markus
Moinsens,
vielleicht ist "verschrotten" etwas zu negativ gedacht. Wenn ich aber lese
"Wahrscheinlich bräuchte es einen Kesselneubau. Da sprechen wir von einer Investition, die schnell die Dreiviertelmillion überschreiten kann"
dann glaube ich nicht an die Finanzkraft, um diese Hürde zu nehmen.
Und über den weiteren Verbleib der Lok in irgendeiner musealen Umgebung wird nichts ausgesagt.
Gruß aus Nordertown
vielleicht ist "verschrotten" etwas zu negativ gedacht. Wenn ich aber lese
"Wahrscheinlich bräuchte es einen Kesselneubau. Da sprechen wir von einer Investition, die schnell die Dreiviertelmillion überschreiten kann"
dann glaube ich nicht an die Finanzkraft, um diese Hürde zu nehmen.
Und über den weiteren Verbleib der Lok in irgendeiner musealen Umgebung wird nichts ausgesagt.
Gruß aus Nordertown
Hallo Exitus,
kenne mich in der Museumsbahnszene nicht wirklich gut aus.
Aber die Nördlinger glänzen durch ihr Wirken. Letztes Jahr ging nach jahrzehntelangem Stillstand eine 50 wieder in Betrieb. Welche Arbeiten nötig waren, kann man bestimmt irgendwo nachlesen, die Kosten waren sechsstellig.
Letztes Jahr boten sie in Nordlingen 12 unter Dampf stehende Maschinen auf, darunter drei Gastmaschinen. Unter diesen Bedingungen sieht es nach einer sehr guten Prognose für die S 3/6 aus.
https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/inde...e&Itemid=103
Schöne Grüße, Carsten
PS: vielleicht ist das Eisenbahnfest was für dich!
https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/inde...18,19,80&lang=de
kenne mich in der Museumsbahnszene nicht wirklich gut aus.
Aber die Nördlinger glänzen durch ihr Wirken. Letztes Jahr ging nach jahrzehntelangem Stillstand eine 50 wieder in Betrieb. Welche Arbeiten nötig waren, kann man bestimmt irgendwo nachlesen, die Kosten waren sechsstellig.
Letztes Jahr boten sie in Nordlingen 12 unter Dampf stehende Maschinen auf, darunter drei Gastmaschinen. Unter diesen Bedingungen sieht es nach einer sehr guten Prognose für die S 3/6 aus.
https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/inde...e&Itemid=103
Schöne Grüße, Carsten
PS: vielleicht ist das Eisenbahnfest was für dich!
https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/inde...18,19,80&lang=de
Theoretisch müsste jetzt ein überschäumendes Maß an Fachkräften die Vereine fluten, wenn sie es mit der Verantwortung für nachfolgende Generationen ernst meinen.
In 20 Jahren ist das naturbedingt
dann eher nicht mehr der Fall.
Soweit die Theorie und Chance zugleich.
In der Tat kann man nicht jede Lok immer betriebsfähig vorhalten, wenn baulich die Zulassungskriterien nicht mehr gegeben sind.
Wie durch ein Wunder klappt das bei der 58 311,
Bei anderen Loks, wie der 18 201 oder besagter S3/6- 18er eben nicht.
Die Frage wäre aber auch anders zu stellen:
Würde es die Fan-Gemeinde ertragen, wenn sie im Zustand der DRG hergerichtet würde um sich auch außerhalb Bayerns vor passenden Museumszügen der bestellenden Veranstalter zu zeigen?
Da ja nun seitens des Artikel-Verfassers als letzter Satz die Flucht vor der "feinstaubenden" Dampflokomative (Anm. Alles, was man,sieht ist kein Feinstaub 😎) noch als Seitenhieb platziert wurde, bleibts meinetwegen erstmal beim nächsten Projekt "39.10" bevor jeder gesagt hat was sowieso gesagt wurde.
Kessel bestellen, Konzept erstellen, Finanzierung absichern, IG gründen und 6 Jahre geduldig warten, bis aus Indien der Kessel geliefert, in Polen komplettiert in Deutschland zerlegt und gemäss Originalzeichnung exklusiv für den TÜV neu zusammen geschweißt wurde. 🤭 und dann feuern und feiern, wenns erlaubt ist!
Gruß Sven
In 20 Jahren ist das naturbedingt
dann eher nicht mehr der Fall.
Soweit die Theorie und Chance zugleich.
In der Tat kann man nicht jede Lok immer betriebsfähig vorhalten, wenn baulich die Zulassungskriterien nicht mehr gegeben sind.
Wie durch ein Wunder klappt das bei der 58 311,
Bei anderen Loks, wie der 18 201 oder besagter S3/6- 18er eben nicht.
Die Frage wäre aber auch anders zu stellen:
Würde es die Fan-Gemeinde ertragen, wenn sie im Zustand der DRG hergerichtet würde um sich auch außerhalb Bayerns vor passenden Museumszügen der bestellenden Veranstalter zu zeigen?
Da ja nun seitens des Artikel-Verfassers als letzter Satz die Flucht vor der "feinstaubenden" Dampflokomative (Anm. Alles, was man,sieht ist kein Feinstaub 😎) noch als Seitenhieb platziert wurde, bleibts meinetwegen erstmal beim nächsten Projekt "39.10" bevor jeder gesagt hat was sowieso gesagt wurde.
Kessel bestellen, Konzept erstellen, Finanzierung absichern, IG gründen und 6 Jahre geduldig warten, bis aus Indien der Kessel geliefert, in Polen komplettiert in Deutschland zerlegt und gemäss Originalzeichnung exklusiv für den TÜV neu zusammen geschweißt wurde. 🤭 und dann feuern und feiern, wenns erlaubt ist!
Gruß Sven
Hallo,
an der 18 478 müssen sehr viele Teile neu gemacht werden bzw. umfangreiche Aufarbeitungen gemacht werden. Das dauert einfach. Man geht davon aus, das die Lok in 10 Jahren wieder fahren wird. So soll der aktuelle Stand sein.
An der 22er weiß ich nicht wie da die Arbeiten voran gehen und ob es überhaupt angedacht ist die Lok betriebsfähig zu machen. Bei der 50.40 hat vor Jahren auch noch keiner daran gedacht das die mal wieder läuft !
Viele Grüße Sylvio
an der 18 478 müssen sehr viele Teile neu gemacht werden bzw. umfangreiche Aufarbeitungen gemacht werden. Das dauert einfach. Man geht davon aus, das die Lok in 10 Jahren wieder fahren wird. So soll der aktuelle Stand sein.
An der 22er weiß ich nicht wie da die Arbeiten voran gehen und ob es überhaupt angedacht ist die Lok betriebsfähig zu machen. Bei der 50.40 hat vor Jahren auch noch keiner daran gedacht das die mal wieder läuft !
Viele Grüße Sylvio
DCC-EX Freund - 03.05.25 18:30
Diesesmal ist es auch für die Nördlinger wahrscheinlich etwas zu viel. Neben einem neuen Kessel muss auch eine neue HU her. Und da reden wir dann ganz schnell von einem unteren siebenstelligen Gesamtbetrag. Alleine der Kessel kostet grob geschätzt lt. Presse 750.000 Euro. Eine HU verursacht nochmals ca. 50% an Materialkosten obendrauf. Die Lok hat als Besonderheit eine Verbunddampfmaschine mit entsprechender Mechanik, was entsprechend bei einer HU nochmals gesondert zu Buche schlägt. Die Lok geht nun in den verdienten Ruhestand bei guter Pflege, kann jederzeit im Museum bewundert werden. Die Ära der großen Dampfloks auf Hauptbahnen neigt sich langsam aber stetig dem Ende entgegen. Derzeit bilden vorallem noch die BR 50 - meistens aus dem Osten - das Rückgrat der Museumszenem, da sie vergleichsweise günstig und robust im Unterhalt sind. Alleine durch Verlustierung an Knowhow, fehlende Industrietechnik und eine Verschiebung der Neigungen der jungen Generationen. Und der Brennstoff Kohle wird auch dank CO2 Steuer immer teurer und teurer.
Beitrag editiert am 03. 05. 2025 18:49.
'Nabend sammen ,
Was mich mehr wach erhaelt , ist die Grosse Frage ob und wie lange das "Know-how" fuer solche Aufarbeitungen inklusive fachmaennische Tricks noch existieren wird : von Fachleute und Fachleutinnen 😙 wie Barbara Pirch (E94) hoffe ich aufrecht dass sie Ihre Kenntnissen nicht verloren gehen lassen .
MfG.,
Rae
Was mich mehr wach erhaelt , ist die Grosse Frage ob und wie lange das "Know-how" fuer solche Aufarbeitungen inklusive fachmaennische Tricks noch existieren wird : von Fachleute und Fachleutinnen 😙 wie Barbara Pirch (E94) hoffe ich aufrecht dass sie Ihre Kenntnissen nicht verloren gehen lassen .
MfG.,
Rae
Hallo,
in ein paar Jahren benötigen auch Dampfloks, wenn sie auf Hauptstrecken ohne Vorspannlok unterwegs sein wollen, das ECTS . Die Nachrüstung einer PZB90 kostet bisher schon ca, 100.000€. Für ECTS wird dieser Betrag nicht ausreichen.
Grüße
Markus
in ein paar Jahren benötigen auch Dampfloks, wenn sie auf Hauptstrecken ohne Vorspannlok unterwegs sein wollen, das ECTS . Die Nachrüstung einer PZB90 kostet bisher schon ca, 100.000€. Für ECTS wird dieser Betrag nicht ausreichen.
Grüße
Markus
Das know how für Dampfloks wird auch, aber nicht nur von den täglich planmäßig mit Dampf betriebenen Schmalspurbahnen erhalten.
Deshalb hat ja auch der Freistaat Sachsen dafür erhebliche Mittelkürzungren für seine Bahnen vorgesehen, damit mit Ausfall eines weiteren Zugpärchens dann der Dampfbetrieb nicht mehr lohnt und der zahlende Tourismus auf Reisen dahin verzichtet.
Überdies kommt man wegen der dann verschlumperten 20Mill. für den Wiederaufbau der Weisseritztalbahn in die Presse, wird berühmt und darf sogar richtige Interviews geben.
Kürz und gut: Die "Milleniums" sind gerade dabei sich das Wissen der "Boomer" anzueignen und ich bin Zuversichtlich, dass ein Großteil das auch hinbekommt....."und ich weiß auch, daß sie es besser machen.."®️
Gruß Sven
Deshalb hat ja auch der Freistaat Sachsen dafür erhebliche Mittelkürzungren für seine Bahnen vorgesehen, damit mit Ausfall eines weiteren Zugpärchens dann der Dampfbetrieb nicht mehr lohnt und der zahlende Tourismus auf Reisen dahin verzichtet.
Überdies kommt man wegen der dann verschlumperten 20Mill. für den Wiederaufbau der Weisseritztalbahn in die Presse, wird berühmt und darf sogar richtige Interviews geben.
Kürz und gut: Die "Milleniums" sind gerade dabei sich das Wissen der "Boomer" anzueignen und ich bin Zuversichtlich, dass ein Großteil das auch hinbekommt....."und ich weiß auch, daß sie es besser machen.."®️
Gruß Sven
Beitrag editiert am 03. 05. 2025 20:41.
Hallo,
beim BEM sind derzeit 01 066, 01 180 und 52 8168 plus zwei kleinere Tenderlokomotiven und einer Dampfspeicherlok betriebsfähig neben der S 3/6 als Vertreter der dampfenden Fraktion. Weitere haben eine reelle Chance auf betriebsfähige Aufarbeitung.
Selbst wenn das Geld für die S 3/6 verfügbar wäre, würde es ja irrsinnig sein, die jetzt sofort wieder durch eine HU zu schicken. Die meisten Vereine schätzen sich glücklich, wenn sie eine betriebsfähige Dampflok auf dem Hof zu stehen haben. Das BEM würde schlichtweg Geld verbrennen, wenn man nicht erstmal die HU der anderen Dampfer runterfährt. In der Liga spielen in Deutschland eigentlich nur noch die UEF.
18 201 mit der WFL und 18 478 mit dem BEM sind in besten Händen. Sowohl was Personal, Know-how und die finanzielle Absicherung für langfristigen Erhalt/ Konservierung und Chance auf Wiederinbetriebnahme sind hier am ehesten vorhanden.
Was heute noch möglich ist, zeigen die Leute um den VT 18.6. Dessen Rückkehr in den Fahrbetrieb war um Größenordnungen unwahrscheinlicher, als die Aufarbeitung einer vollständig erhaltenen und erstklassig gepflegten Dampflok. Kessel sind Verschleissmaterial. Die lassen sich ersetzen. Eine S 3/6 wird es leichter haben, als eine 01 oder gar eine 52.80 eines kleinen Vereins.
Beste Grüße
Frank
beim BEM sind derzeit 01 066, 01 180 und 52 8168 plus zwei kleinere Tenderlokomotiven und einer Dampfspeicherlok betriebsfähig neben der S 3/6 als Vertreter der dampfenden Fraktion. Weitere haben eine reelle Chance auf betriebsfähige Aufarbeitung.
Selbst wenn das Geld für die S 3/6 verfügbar wäre, würde es ja irrsinnig sein, die jetzt sofort wieder durch eine HU zu schicken. Die meisten Vereine schätzen sich glücklich, wenn sie eine betriebsfähige Dampflok auf dem Hof zu stehen haben. Das BEM würde schlichtweg Geld verbrennen, wenn man nicht erstmal die HU der anderen Dampfer runterfährt. In der Liga spielen in Deutschland eigentlich nur noch die UEF.
18 201 mit der WFL und 18 478 mit dem BEM sind in besten Händen. Sowohl was Personal, Know-how und die finanzielle Absicherung für langfristigen Erhalt/ Konservierung und Chance auf Wiederinbetriebnahme sind hier am ehesten vorhanden.
Was heute noch möglich ist, zeigen die Leute um den VT 18.6. Dessen Rückkehr in den Fahrbetrieb war um Größenordnungen unwahrscheinlicher, als die Aufarbeitung einer vollständig erhaltenen und erstklassig gepflegten Dampflok. Kessel sind Verschleissmaterial. Die lassen sich ersetzen. Eine S 3/6 wird es leichter haben, als eine 01 oder gar eine 52.80 eines kleinen Vereins.
Beste Grüße
Frank
Hallo Zusammen,
ich hole nochmal den thread nach vorne. Auf Drehscheibe-online gibt es ein paar sehenswerte Fotos von der letzten Tour der Lok vor der Abstellung.
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?108,11113967
Schick herausgeputzt, macht was her!
In einem der Beiträge steht auch drin, dass geplant ist, sie in 10 Jahren wieder am Laufen zu haben. Also kein ‚Schrott’ und damit auch kein Exitus, Exitus.
Grüßle
Ralf
ich hole nochmal den thread nach vorne. Auf Drehscheibe-online gibt es ein paar sehenswerte Fotos von der letzten Tour der Lok vor der Abstellung.
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?108,11113967
Schick herausgeputzt, macht was her!
In einem der Beiträge steht auch drin, dass geplant ist, sie in 10 Jahren wieder am Laufen zu haben. Also kein ‚Schrott’ und damit auch kein Exitus, Exitus.
Grüßle
Ralf
Beitrag editiert am 04. 05. 2025 20:47.
Ralf,
Danke für den Beitrag. Das hört sich doch weitaus positiver und aussagekräftiger an, als der von mir verlinkte Zeitungsartikel/Aufmacher.
Und nochmal: dass ich die "Schrott"-Vokabel verwendet habe, bedauere ich. War wohl ein Panik-Gedanke, der sich in meinem Text widerspiegelte.
10 Jahre ist ja noch überschaubar. Da bleibt es zu hoffen, dass da nichts zwischen kommt.
Gruß aus Nordertown
Danke für den Beitrag. Das hört sich doch weitaus positiver und aussagekräftiger an, als der von mir verlinkte Zeitungsartikel/Aufmacher.
Und nochmal: dass ich die "Schrott"-Vokabel verwendet habe, bedauere ich. War wohl ein Panik-Gedanke, der sich in meinem Text widerspiegelte.
10 Jahre ist ja noch überschaubar. Da bleibt es zu hoffen, dass da nichts zwischen kommt.
Gruß aus Nordertown
Trainworld - 04.05.25 21:23
Hi in die Runde,
ich denke, vor allem anderen sollten die Nördlinger erst mal dafür gewürdigt werden, daß sie dieses Schmuckstück seit 1996 ingesamt 20 Einsatzjahre unter Dampf gehalten haben!
Eine Lok, von der niemand glaubte, daß sie erstens jemals aus der Schweiz zurückkehren würde und dann noch ingesamt 2 Jahrzehnte aktiv die Museumsbahnszene bereichern würde! Daß die Nördlinger zu einigem fähig sind, hatten sie ja schon hinreichend z.B. mit der 01 066 bewiesen, bei der sie aus einem Dampfspender-Torso die momentan älteste betriebsfähige 01 gezaubert haben. Ebenso, wie das Wagnis, als erster Verein eine neubekesselte 01, die "180", wieder betriebsfähig zurück auf die Schiene zu holen. Und nach erfolgter Revision über die Dauer von nur zwei Jahren (2022-24) wieder im Einsatz zu haben. Ich kenne auch keinen vergleichbaren Verein, nicht mal die Ulmer, deren Loks so oft alleine ohne "Angstlok" über lange Distanzen und "ordentlich was hinten dran" auch auf Hauptstrecken unterwegs sind!
Und die 18.4 wieder auf die Schiene zu bringen, würde ich nachgerade als "Geniestreich" bezeichnen! Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Lok inzwischen genau doppelt so lange bei den Nördlingern unter Dampf steht, als ehedem bei der Bundesbahn (1949-59)!
Und ich bin mir ebenfalls sicher, daß die Lok, wenn die Fristen anderer "Großdampfer" abgelaufen sind, wieder für mindestens eine erneute Untersuchungsperiode zurückkehren wird.
Was die 58 311 der UEF angeht, so ist es natürlich auch ein gewisses "Glück" der Lok bei der Karlsruher Sektion zu sein! nachdem man dort schon mit der 75 1118 bewiesen hatte, daß "man's kann", sie ist übrigens momentan wieder in HU, ist die 58er gut aufgehoben! Daß man bei der UEF auch andere Sektionen hat, die eine Lok schon mal gerne zuschanden fahren, sei mal dahingestellt
...
Und man darf ja nicht vergessen, wenn sich bei den Nördlingen die Zeit der 01en dem Ende zuneigt, stehen "woanders" schon die 01 173 und evtl. auch wieder die 01 150 "in den Startlöchern". Und auch die 01 202 soll bis Ende 2025, spätestens Anfang 2026 wieder auf die Schiene zurückkehren.
Allgemein habe ich übrigens rein subjektiv so das Empfinden, daß ausgerechnet die Dampfer, die auch gerne mal gut gefordert werden, es durchaus "danken". Sei es die 58er mit Güterzug an der Leistungsgrenze mal eben durch die halbe Republik. Oder wie jüngst die 01 1104 ohne Angstlok nicht nur durch die Länder, sondern auch ohne Schub und mit fünf vierachsigen Wagen hintendran mit einem Elan die Schiefe Ebene hinauf! Und ich habe im Laufe der Jahrzehnte schon so manche "Museumslok", gerade auch 01.10, dort an ihre Grenzen kommend, gesehen! So wie diese Lok da "hochgestürmt" ist (ich war vor Ort in der alten Heimat), da kann man nur den Hut vor den Krefeldern und dem Lokpersonal ziehen...
Das mit der 22er halte ich übrigens für ausgemachten Blödsinn! Nicht nur, daß beide erhaltenen original 39er (184 LHB und 230 DB) in nach wie vor wesentlich besserem technischen Zustand sind, eine 22er dürfte zwar in "Neufünfland" für Jubelstürme sorgen. Allerdings gerade im Stammgebiet der Nördlinger, Süden und Südwesten, eher für "Ufo-Warnungen" sorgen. Der Gedanke, die Altloks durch Beigabe eines 41er Neubaukessels technisch "aufzufrischen", mag für die darbende DDR genial gewesen sein, keine Frage. Aber niemand will eine 39er sehen, die wie eine 41er aussieht
. Gerade die typischen Merkmale, wie der Belpaire-Stehkessel wurden dabei "getötet"...
Daß weder die LHB, noch die DB dabei wirklich willens wären, ihre 39er wieder zu reaktivieren, dürfte allerdings auch klar sein. Wobei aber Zeitzeugen aus dem AW Trier davon berichteten, daß die "230" eigentlich so "fit" gemacht worden war, daß man sie jederzeit hätte "anheizen" können; lediglich das "Stop" von höherer Stelle soll angeblich damals ihre Wiederinbetriebnahme verhindert haben...
meint grüßend
Roland
ich denke, vor allem anderen sollten die Nördlinger erst mal dafür gewürdigt werden, daß sie dieses Schmuckstück seit 1996 ingesamt 20 Einsatzjahre unter Dampf gehalten haben!
Eine Lok, von der niemand glaubte, daß sie erstens jemals aus der Schweiz zurückkehren würde und dann noch ingesamt 2 Jahrzehnte aktiv die Museumsbahnszene bereichern würde! Daß die Nördlinger zu einigem fähig sind, hatten sie ja schon hinreichend z.B. mit der 01 066 bewiesen, bei der sie aus einem Dampfspender-Torso die momentan älteste betriebsfähige 01 gezaubert haben. Ebenso, wie das Wagnis, als erster Verein eine neubekesselte 01, die "180", wieder betriebsfähig zurück auf die Schiene zu holen. Und nach erfolgter Revision über die Dauer von nur zwei Jahren (2022-24) wieder im Einsatz zu haben. Ich kenne auch keinen vergleichbaren Verein, nicht mal die Ulmer, deren Loks so oft alleine ohne "Angstlok" über lange Distanzen und "ordentlich was hinten dran" auch auf Hauptstrecken unterwegs sind!
Und die 18.4 wieder auf die Schiene zu bringen, würde ich nachgerade als "Geniestreich" bezeichnen! Vor allem, wenn man bedenkt, daß die Lok inzwischen genau doppelt so lange bei den Nördlingern unter Dampf steht, als ehedem bei der Bundesbahn (1949-59)!
Und ich bin mir ebenfalls sicher, daß die Lok, wenn die Fristen anderer "Großdampfer" abgelaufen sind, wieder für mindestens eine erneute Untersuchungsperiode zurückkehren wird.
Was die 58 311 der UEF angeht, so ist es natürlich auch ein gewisses "Glück" der Lok bei der Karlsruher Sektion zu sein! nachdem man dort schon mit der 75 1118 bewiesen hatte, daß "man's kann", sie ist übrigens momentan wieder in HU, ist die 58er gut aufgehoben! Daß man bei der UEF auch andere Sektionen hat, die eine Lok schon mal gerne zuschanden fahren, sei mal dahingestellt
Und man darf ja nicht vergessen, wenn sich bei den Nördlingen die Zeit der 01en dem Ende zuneigt, stehen "woanders" schon die 01 173 und evtl. auch wieder die 01 150 "in den Startlöchern". Und auch die 01 202 soll bis Ende 2025, spätestens Anfang 2026 wieder auf die Schiene zurückkehren.
Allgemein habe ich übrigens rein subjektiv so das Empfinden, daß ausgerechnet die Dampfer, die auch gerne mal gut gefordert werden, es durchaus "danken". Sei es die 58er mit Güterzug an der Leistungsgrenze mal eben durch die halbe Republik. Oder wie jüngst die 01 1104 ohne Angstlok nicht nur durch die Länder, sondern auch ohne Schub und mit fünf vierachsigen Wagen hintendran mit einem Elan die Schiefe Ebene hinauf! Und ich habe im Laufe der Jahrzehnte schon so manche "Museumslok", gerade auch 01.10, dort an ihre Grenzen kommend, gesehen! So wie diese Lok da "hochgestürmt" ist (ich war vor Ort in der alten Heimat), da kann man nur den Hut vor den Krefeldern und dem Lokpersonal ziehen...
Das mit der 22er halte ich übrigens für ausgemachten Blödsinn! Nicht nur, daß beide erhaltenen original 39er (184 LHB und 230 DB) in nach wie vor wesentlich besserem technischen Zustand sind, eine 22er dürfte zwar in "Neufünfland" für Jubelstürme sorgen. Allerdings gerade im Stammgebiet der Nördlinger, Süden und Südwesten, eher für "Ufo-Warnungen" sorgen. Der Gedanke, die Altloks durch Beigabe eines 41er Neubaukessels technisch "aufzufrischen", mag für die darbende DDR genial gewesen sein, keine Frage. Aber niemand will eine 39er sehen, die wie eine 41er aussieht
Daß weder die LHB, noch die DB dabei wirklich willens wären, ihre 39er wieder zu reaktivieren, dürfte allerdings auch klar sein. Wobei aber Zeitzeugen aus dem AW Trier davon berichteten, daß die "230" eigentlich so "fit" gemacht worden war, daß man sie jederzeit hätte "anheizen" können; lediglich das "Stop" von höherer Stelle soll angeblich damals ihre Wiederinbetriebnahme verhindert haben...
meint grüßend
Roland
Danke Roland für, deinen Beitrag,
Ja es stimmt, obwohl es garnicht thematisiert wurde,....eine Vierzylinder Dampfmaschine erhalten zu wollen ist wie ein Hybridauto zu fahren. Man hat immer 2 Maschien mehr die fehlerhaft sein könnten eingestellt und auch untersucht sein wollen. Wo Arbeitskräfte nichts kosteten war das kein Problem, wo das,Geld knapp wird,... ist es eins, wenn die AK es nicht mehr erwirtschaften.
Insofern ist so ein Kessel wirklich das geringste Problem.
Zur 39.10 oder eben 22er bin ich allen deinen ätzenden Worten gegenüber aber völlig anderer Meinung:
Dieser Kessel hieß eben nicht E41 oder E03, sondern E39 und dafür war er gemacht! Ein überarbeiteter Dreizylinder mit einfach bedienbarem Kessel ohne, dass die Pumpen abfallen und die Kesselreserve fehlt, ist sicher auch eine interessante Angelegenheit und erklärens- wie zeigenwert.
Wer hätte denn gedacht, dass eine DR 50.40, die mehr eine 52er war und etwas schwach im Rahmen, wieder fahren würde.
Nun....es hatte seine Gründe um zu zeigen wie Eisenbahn und - bahner in ganz Deutschland sich einig sind und wer nach 1990 hier und da zu Hilfe eilte.....
Gruß Sven
Ja es stimmt, obwohl es garnicht thematisiert wurde,....eine Vierzylinder Dampfmaschine erhalten zu wollen ist wie ein Hybridauto zu fahren. Man hat immer 2 Maschien mehr die fehlerhaft sein könnten eingestellt und auch untersucht sein wollen. Wo Arbeitskräfte nichts kosteten war das kein Problem, wo das,Geld knapp wird,... ist es eins, wenn die AK es nicht mehr erwirtschaften.
Insofern ist so ein Kessel wirklich das geringste Problem.
Zur 39.10 oder eben 22er bin ich allen deinen ätzenden Worten gegenüber aber völlig anderer Meinung:
Dieser Kessel hieß eben nicht E41 oder E03, sondern E39 und dafür war er gemacht! Ein überarbeiteter Dreizylinder mit einfach bedienbarem Kessel ohne, dass die Pumpen abfallen und die Kesselreserve fehlt, ist sicher auch eine interessante Angelegenheit und erklärens- wie zeigenwert.
Wer hätte denn gedacht, dass eine DR 50.40, die mehr eine 52er war und etwas schwach im Rahmen, wieder fahren würde.
Nun....es hatte seine Gründe um zu zeigen wie Eisenbahn und - bahner in ganz Deutschland sich einig sind und wer nach 1990 hier und da zu Hilfe eilte.....
Gruß Sven
Christia-N - 05.05.25 07:20
Hallo,
Jaja, weil niemand irgend etwas aussagt, bedeutet daß natürlich, daß die Lok verschrottet wird.
Ganz, ganz falsche Gedankenfolge.
Gruss
ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Und über den weiteren Verbleib der Lok in irgendeiner musealen Umgebung wird nichts ausgesagt.
Jaja, weil niemand irgend etwas aussagt, bedeutet daß natürlich, daß die Lok verschrottet wird.
Ganz, ganz falsche Gedankenfolge.
Gruss
ChristiaN
Hallo,
im EK stand auch das man in etwa 10 Jahren zu einen Bahnjubiläum die Lok wieder in Betrieb nehmen will.
Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters aber für viele dürfte die S3/6 die schönste Lok in Deutschland sein.Zumindest sieht selbst ein Laie das sie was besonderes ist im Vergleich zu anderen Loks.
In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten dürfen wir uns sowieso über jede Betriebsfähige Lok auf Schienen freuen und immer weniger wollen Zeit und Geld in solch ein Projekt stecken.
Gruß
Thomas
im EK stand auch das man in etwa 10 Jahren zu einen Bahnjubiläum die Lok wieder in Betrieb nehmen will.
Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters aber für viele dürfte die S3/6 die schönste Lok in Deutschland sein.Zumindest sieht selbst ein Laie das sie was besonderes ist im Vergleich zu anderen Loks.
In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten dürfen wir uns sowieso über jede Betriebsfähige Lok auf Schienen freuen und immer weniger wollen Zeit und Geld in solch ein Projekt stecken.
Gruß
Thomas
dampfrailfan - 05.05.25 11:45
Hallo Roland,
das ist schlicht weg Quatsch.
Eine 22 ist schon allein wegen des zu erwartenden Dreier-Abdampfschlags etwas ganz anderes. Und sie sieht auch anders aus als eine Reko 41, das weiß man spätestens dann wenn man beide in N gebaut hat. Auffällig natürlich die größeren Räder, und besonders auffällig die Steuerung, Antrieb auf die 2. Achse bei der 22, Antrieb der Steuerung von der 3. Achse und der besondere Antrieb des mittleren Zylinders. Und wie Sven schon sagte, der überaus erfolgreiche Kessel wurde für die 39, resp. 22 entwickelt, einige lebten sogar in der BR 03 Reko weiter und einer sogar auf der 18 201... kein Grund eine Lok dieser BR betriebsfähig aufzuarbeiten?
Man könnte auch sagen, dass eine 50 aussieht wie eine 52, man darf halt nicht genau hinsehen... an sich sehen doch die meisten Dampfloks gleich aus, oben schwarz, unten rot.
Grüße Torsten
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das ist schlicht weg Quatsch.
Eine 22 ist schon allein wegen des zu erwartenden Dreier-Abdampfschlags etwas ganz anderes. Und sie sieht auch anders aus als eine Reko 41, das weiß man spätestens dann wenn man beide in N gebaut hat. Auffällig natürlich die größeren Räder, und besonders auffällig die Steuerung, Antrieb auf die 2. Achse bei der 22, Antrieb der Steuerung von der 3. Achse und der besondere Antrieb des mittleren Zylinders. Und wie Sven schon sagte, der überaus erfolgreiche Kessel wurde für die 39, resp. 22 entwickelt, einige lebten sogar in der BR 03 Reko weiter und einer sogar auf der 18 201... kein Grund eine Lok dieser BR betriebsfähig aufzuarbeiten?
Man könnte auch sagen, dass eine 50 aussieht wie eine 52, man darf halt nicht genau hinsehen... an sich sehen doch die meisten Dampfloks gleich aus, oben schwarz, unten rot.
Grüße Torsten
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Beitrag editiert am 05. 05. 2025 12:00.
Trainworld - 05.05.25 16:40
Hi in die Runde,
natürlich waren meine Zeilen zur BR 22 leicht provozierend... - und es finden sich ja auch welche, die gleich über's Stöckchen springen *g*...
Und, ja ich kenne natürlich den Unterschied zwischen einer BR 22, ex 39, und einer BR 41. Aber gerade eines der für die Nachkriegszeit herausstechenden optischen Eigenschaften, der Belpaire-Stehkessel, was sie von allen anderen DB- und DR-Loks dieser Leistungsklasse unterscheidet, blieb ja dabei "auf der Strecke". Wirtschaftlich damals durchaus gerechtfertigt, auch wenn sie eigentlich, trotz der Modernisierung, eher zeitig von den Schienen verschwanden. Aber meines Erachtens eben für heutige Zwecke einer betriebsfähigen Museumslok eher kontraproduktiv. Und da die Loks auch in der DDR bereits Anfang der 70er in den Ruhestand geschickt wurden, wird es inzwischen auch nur noch wenige geben, die sich tatsächlich an sie "in Action" erinnern können. Der "Wiedererkennungswert" der Reko-Ausgabe dürfte also auch in dortigen Gefilden recht klein sein...
meint grüßend
Roland
natürlich waren meine Zeilen zur BR 22 leicht provozierend... - und es finden sich ja auch welche, die gleich über's Stöckchen springen *g*...
Und, ja ich kenne natürlich den Unterschied zwischen einer BR 22, ex 39, und einer BR 41. Aber gerade eines der für die Nachkriegszeit herausstechenden optischen Eigenschaften, der Belpaire-Stehkessel, was sie von allen anderen DB- und DR-Loks dieser Leistungsklasse unterscheidet, blieb ja dabei "auf der Strecke". Wirtschaftlich damals durchaus gerechtfertigt, auch wenn sie eigentlich, trotz der Modernisierung, eher zeitig von den Schienen verschwanden. Aber meines Erachtens eben für heutige Zwecke einer betriebsfähigen Museumslok eher kontraproduktiv. Und da die Loks auch in der DDR bereits Anfang der 70er in den Ruhestand geschickt wurden, wird es inzwischen auch nur noch wenige geben, die sich tatsächlich an sie "in Action" erinnern können. Der "Wiedererkennungswert" der Reko-Ausgabe dürfte also auch in dortigen Gefilden recht klein sein...
meint grüßend
Roland
Also mal ganz im Ernst, eine S3/6 mit einer 22 oder einer 39 zu vergleichen, das ist ja wie Mc Donalds gegen Dallmayr aufzuwiegen.
Nichts gegen diese Loks, aber die S3/6 war und ist ein Kulturgut in der Welt der Dampflokomotiven, es handelt sich dabei um eine der besten Designs für eine Pacific 2.3-1 weltweit, diese Lok hat über 100 Jahre Dienst geleistet, und war jahrzehntelang unabdingbar. die Geschichte dieser Lok ist unerreichbar, und muss hier glaube ich nicht aufgearbeitet werden.
Sie wird mit Sicherheit nicht auf den####gehen, und es wird sich das Kapital finden um sie weiterzubetreiben.
Dh aber nicht, dass man die anderen Loks nicht auch erhalten sollte, nur sollte man da eben einen kleinen Respektabstand halten, die Maffei ist nun mal die Lok der Meister
Nichts gegen diese Loks, aber die S3/6 war und ist ein Kulturgut in der Welt der Dampflokomotiven, es handelt sich dabei um eine der besten Designs für eine Pacific 2.3-1 weltweit, diese Lok hat über 100 Jahre Dienst geleistet, und war jahrzehntelang unabdingbar. die Geschichte dieser Lok ist unerreichbar, und muss hier glaube ich nicht aufgearbeitet werden.
Sie wird mit Sicherheit nicht auf den####gehen, und es wird sich das Kapital finden um sie weiterzubetreiben.
Dh aber nicht, dass man die anderen Loks nicht auch erhalten sollte, nur sollte man da eben einen kleinen Respektabstand halten, die Maffei ist nun mal die Lok der Meister
teppichbahner - 05.05.25 22:05
@11
Die genannten Zahlen sind völlig absurd!
Zudem muss man bedenken, daß entsprechende Geräte auch Mal über Umwege aus gewöhnlicher Nutzung als Spende an Vereine kommen.
In den Vereinen, bei denen ich drin oder nahe bei war, hat niemand eine PZB zum Ladenpreis gekauft und auch da kostet nix 6 stellig! Auch kein Zugbahnfunk egal ob analog oder digital. Die Geräte finden ihren Weg zu den Vereinen ohne daß dabei eine Straftat begangen würde 😃
Der ganze Elektrokram braucht aber auch eine Stromversorgung. So manche Museumslok hat schon 2 Lichtmaschinen, um Zugbahnfunk und PZB und Licht zu versorgen. Was ETCS an Saft braucht, weiß ich gar nicht. Aber es wird sicher immer mehr. Problem bei den neueren Sachen ist aber, daß die meist weder den Dreck noch die Erschütterung auf einer Dampflok aushalten. Einschubträger taugen halt nicht für eine Dampflok😃
Warum man eine Lok verschrotten sollte, nur weil der Kessel einen Schaden hat, bleibt mir unerklärlich. Vieles an Kesseln kann man reparieren und ein neuer Kessel lässt sich bauen. Klar, daß kostet. Aber es gibt nicht nur Meiningen, sondern auch oft günstigere Anbieter im Ausland.
Das bald die Fachkräfte fehlen, kann ich nur bestätigen. Mit jeder Generation geht Erfahrung verloren. Der reine Museumsbetrieb ist halt viel zu wenig, um das zu erlernen, was andere im ganzen Berufsleben erlangt haben. Aber all das ist auch kein Hexenwerk. Die Faszination einer Dampflok ist ja auch die Einfachheit der Technik. Aber eine Lok schonend zu fahren und zu heizen ist dann schon eine Aufgabe. Aber alles machbar.... Was mich mehr besorgt, sind die ganzen Selbstständigen in der Branche, die ihr Wissen nicht weitergeben, weil sie damit Kasse machen. Da gibt es eine Menge "Spezialisten", die menschlich echt schwierig sind.
Gruß
Klaus
Die genannten Zahlen sind völlig absurd!
Zudem muss man bedenken, daß entsprechende Geräte auch Mal über Umwege aus gewöhnlicher Nutzung als Spende an Vereine kommen.
In den Vereinen, bei denen ich drin oder nahe bei war, hat niemand eine PZB zum Ladenpreis gekauft und auch da kostet nix 6 stellig! Auch kein Zugbahnfunk egal ob analog oder digital. Die Geräte finden ihren Weg zu den Vereinen ohne daß dabei eine Straftat begangen würde 😃
Der ganze Elektrokram braucht aber auch eine Stromversorgung. So manche Museumslok hat schon 2 Lichtmaschinen, um Zugbahnfunk und PZB und Licht zu versorgen. Was ETCS an Saft braucht, weiß ich gar nicht. Aber es wird sicher immer mehr. Problem bei den neueren Sachen ist aber, daß die meist weder den Dreck noch die Erschütterung auf einer Dampflok aushalten. Einschubträger taugen halt nicht für eine Dampflok😃
Warum man eine Lok verschrotten sollte, nur weil der Kessel einen Schaden hat, bleibt mir unerklärlich. Vieles an Kesseln kann man reparieren und ein neuer Kessel lässt sich bauen. Klar, daß kostet. Aber es gibt nicht nur Meiningen, sondern auch oft günstigere Anbieter im Ausland.
Das bald die Fachkräfte fehlen, kann ich nur bestätigen. Mit jeder Generation geht Erfahrung verloren. Der reine Museumsbetrieb ist halt viel zu wenig, um das zu erlernen, was andere im ganzen Berufsleben erlangt haben. Aber all das ist auch kein Hexenwerk. Die Faszination einer Dampflok ist ja auch die Einfachheit der Technik. Aber eine Lok schonend zu fahren und zu heizen ist dann schon eine Aufgabe. Aber alles machbar.... Was mich mehr besorgt, sind die ganzen Selbstständigen in der Branche, die ihr Wissen nicht weitergeben, weil sie damit Kasse machen. Da gibt es eine Menge "Spezialisten", die menschlich echt schwierig sind.
Gruß
Klaus
Hallo.
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass jede Baureihe mindestens eine Lok als Museumsfahrzeug haben sollte. Es ist leider nicht möglich, gleichzeitig alle dieser Museumsloks betriebsfähig zu erhalten, aber ein gleitender Wechsel unter den Loks im betriebsfähigen Zustand wäre schön. Aber es sollte auch darauf geachtet werden, dass nicht nur die äußerst beliebten Schnellzugloks eine betriebsfähige Aufarbeitung bekommen. Es hat sich in den letzten Jahren bei Sonderzugfahrten leider dazu entwickelt, 01er über Strecken zu schicken, für die sie nicht gebaut wurde und auf denen sie früher nie tätig waren. Es gibt da dann auch viele Videos dazu, wo sie am Berg hängen bleiben bzw. nur mit Schubhilfe 5 Wagen über eine Steigung zerren.
Das Dampfloks betriebsfähig wieder aufgearbeitet werden, hängt aber auch davon ab, ob und wie die Vereine die dafür entsprechenden Gelder generieren können. Ich war einige Jahre bei der Rennsteigbahn für den Verein tätig. Da konnten wir über die Jahre ein ständig steigendes Phänomen beobachten. Am Bahnhof Rennsteig ist es bei Eisenbahnfesten üblich, eine Eintrittskarte in Form einer Bahnsteigskarte in Höhe von 2 € zu verkaufen. Das war sehr vielen Geizknochen aber leider viiiiiiiiel zu teuer. Diese erkundigten sich nur am Einlass, wann welcher Zug mit welcher Lok über welche Strecke fährt, um schöne Fotos und Filmchen zu machen. Von solchen Fans hat der Verein aber nichts, denn die Eintrittsgelder sind nicht für Freibier der Vereinsmitglieder, sondern um überhaupt solche Events zu organisieren. Wenn niemand mehr für solche Leistungen bereit ist, lumpige 2 € zu investieren, werden sie irgendwann auch keine schönen Fotos und Filmchen mehr von den Dampfloks auf der Strecke machen können.
Darum meine Meinung dazu: Kommt ihr mal zu solch einer Veranstaltung, an ein Eisenbahnmuseum oder zu einem Eisenbahnverein, dann geht da ruhig einmal rein und schaut euch das an, bezahlt gerne den Eintritt, denn davon wird das größtenteils finanziert und ohne dem geht das auch nicht.
Gruß,
Harald
Meine persönliche Meinung dazu ist, dass jede Baureihe mindestens eine Lok als Museumsfahrzeug haben sollte. Es ist leider nicht möglich, gleichzeitig alle dieser Museumsloks betriebsfähig zu erhalten, aber ein gleitender Wechsel unter den Loks im betriebsfähigen Zustand wäre schön. Aber es sollte auch darauf geachtet werden, dass nicht nur die äußerst beliebten Schnellzugloks eine betriebsfähige Aufarbeitung bekommen. Es hat sich in den letzten Jahren bei Sonderzugfahrten leider dazu entwickelt, 01er über Strecken zu schicken, für die sie nicht gebaut wurde und auf denen sie früher nie tätig waren. Es gibt da dann auch viele Videos dazu, wo sie am Berg hängen bleiben bzw. nur mit Schubhilfe 5 Wagen über eine Steigung zerren.
Das Dampfloks betriebsfähig wieder aufgearbeitet werden, hängt aber auch davon ab, ob und wie die Vereine die dafür entsprechenden Gelder generieren können. Ich war einige Jahre bei der Rennsteigbahn für den Verein tätig. Da konnten wir über die Jahre ein ständig steigendes Phänomen beobachten. Am Bahnhof Rennsteig ist es bei Eisenbahnfesten üblich, eine Eintrittskarte in Form einer Bahnsteigskarte in Höhe von 2 € zu verkaufen. Das war sehr vielen Geizknochen aber leider viiiiiiiiel zu teuer. Diese erkundigten sich nur am Einlass, wann welcher Zug mit welcher Lok über welche Strecke fährt, um schöne Fotos und Filmchen zu machen. Von solchen Fans hat der Verein aber nichts, denn die Eintrittsgelder sind nicht für Freibier der Vereinsmitglieder, sondern um überhaupt solche Events zu organisieren. Wenn niemand mehr für solche Leistungen bereit ist, lumpige 2 € zu investieren, werden sie irgendwann auch keine schönen Fotos und Filmchen mehr von den Dampfloks auf der Strecke machen können.
Darum meine Meinung dazu: Kommt ihr mal zu solch einer Veranstaltung, an ein Eisenbahnmuseum oder zu einem Eisenbahnverein, dann geht da ruhig einmal rein und schaut euch das an, bezahlt gerne den Eintritt, denn davon wird das größtenteils finanziert und ohne dem geht das auch nicht.
Gruß,
Harald
Also auf der Fahrt klangen die Nördlinger nicht so, als ob die Lok jetzt für immer kalt im Museum stehen würde. Einige haben sogar den wohl noch bevorstehenden Einsatz für die Seenland-Fahrten als unsinnig bezeichnet, weil sie der Lok ja mehr Schaden würden als Geld in die Kasse zu bringen. Wenn sie danach eh immer kalt rumsteht wäre das ja egal.
Der Trend zu Schnellzugloks ist verständlich. Du kannst einfach in einem weiteren Gebiet Mitfahrer einsammeln, bekommst den Zug also leichter voll, und hast überhaupt bessere Chancen noch eine Trasse zu bekommen. InfraGo dürfte nicht gerade Hurra schreien wenn du mit Vmax 60 ankommst, bzw. die Trasse dann derart unattraktiv sein das damit keine rentable Fahrt machbar ist.
Der Trend zu Schnellzugloks ist verständlich. Du kannst einfach in einem weiteren Gebiet Mitfahrer einsammeln, bekommst den Zug also leichter voll, und hast überhaupt bessere Chancen noch eine Trasse zu bekommen. InfraGo dürfte nicht gerade Hurra schreien wenn du mit Vmax 60 ankommst, bzw. die Trasse dann derart unattraktiv sein das damit keine rentable Fahrt machbar ist.
spur.n.bahner - 08.05.25 08:34
Moin zusammen,
eben auf YouTube entdeckt, wer es noch nicht gesehen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=4QHTBIu5wvM
Gruß
Jürgen
eben auf YouTube entdeckt, wer es noch nicht gesehen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=4QHTBIu5wvM
Gruß
Jürgen
Guten Morgen,
ist sicher schon angesprochen worden.
Bei aller Liebe zu hist. Dingen bleibt eine wirtschaftlich eklatante Schieflage:
- enorme Kosten im Unterhalt / Instandsetz. (Sonderanfertigungen)
- enormer Aufwand für Nachrüsten von heute erforderlichen Bauteilen (GSM PZB (ETCS)) ?!
Dem gegenüber stehen:
- geringe Nutzung (nur hi + da Sonderfahrten) (vergleicht das `mal mit einem konventionellen Zug......)
- geringer Ertrag (aus s.o.)
- der "Wille" jedes Trum erhalten zu wollen = verzigfachung der genannten Probleme.
- "nicht beitragende Fuzzies neben der Strecke" (nicht böse gemeint aber man bekommt Kino und zahlt nix)
Wer nicht einen solventen Sponsor hat, kann das selbst mit Ehrenamt kaum stemmen.
Ob s einem passt oder nicht: Ohne Moos nix loos....
WE
ist sicher schon angesprochen worden.
Bei aller Liebe zu hist. Dingen bleibt eine wirtschaftlich eklatante Schieflage:
- enorme Kosten im Unterhalt / Instandsetz. (Sonderanfertigungen)
- enormer Aufwand für Nachrüsten von heute erforderlichen Bauteilen (GSM PZB (ETCS)) ?!
Dem gegenüber stehen:
- geringe Nutzung (nur hi + da Sonderfahrten) (vergleicht das `mal mit einem konventionellen Zug......)
- geringer Ertrag (aus s.o.)
- der "Wille" jedes Trum erhalten zu wollen = verzigfachung der genannten Probleme.
- "nicht beitragende Fuzzies neben der Strecke" (nicht böse gemeint aber man bekommt Kino und zahlt nix)
Wer nicht einen solventen Sponsor hat, kann das selbst mit Ehrenamt kaum stemmen.
Ob s einem passt oder nicht: Ohne Moos nix loos....
WE
spur.n.bahner - 08.05.25 10:34
Hallo Wutz (Werner,
grundsätzlich gebe ich Dir recht. Bei solchen Fahrzeugen handelt es sich aber schon um Stücke deutscher Eisenbahngeschichte.
Gefühlt wird in Deutschland schnell nach der Wirtschaftlichkeit gefragt und dann werden historische Fahrzeuge schnell abgeschrieben. So rollt auch der legendäre VT 601 nur noch vierteilig. Das Projekt wurde aus Kostengründen eingestellt. Dass so etwas gelingen kann zeigt die Aufarbeitung des VT 175. Hier besteht eine starke Verbundenheit und auch der feste Wille, das zu tun. Aber das Interesse überhaupt an der Bahn ist aus vielen Köpfen bereits verschwunden. Gefühlt werden historische Fahrzeuge im Ausland eher erhalten. In der Schweiz gibt es z.B. noch einen betriebsfähigen Kittel.
Das gilt auch für Strecken. Schnell werden sie abgebaut und erfreuen sich danach als Radwege größter Beliebtheit. Dann legt man irgendwo ein Stück Gleis hin und stellt eine Lok darauf und stellt vielleicht noch ein Formsignal daneben. Dann kann man den Kindern zeigen, womit die ältere Generation noch gefahren.
Aber es trifft auch andere Fahrzeuge. So wurde zum Beispiel die Dampfmaschine aus dem Raddampfer Goethe mit fadenscheinigen Argumenten herausgerisschen. Der ware Grund, man benötigte für den Dampfer zwei Matrosen, bei Dieselantrieb nur noch einen.
Man sollte das also eher im Einzelfall bewerten. Die Anzahl der noch erhaltenen Fahrzeuge spielt dabei auch eine Rolle.
Wenn man die S3/6 kalt abstellt und dennoch erhält kann das auch ein Beitrag sein.
Gruß
Jürgen
grundsätzlich gebe ich Dir recht. Bei solchen Fahrzeugen handelt es sich aber schon um Stücke deutscher Eisenbahngeschichte.
Gefühlt wird in Deutschland schnell nach der Wirtschaftlichkeit gefragt und dann werden historische Fahrzeuge schnell abgeschrieben. So rollt auch der legendäre VT 601 nur noch vierteilig. Das Projekt wurde aus Kostengründen eingestellt. Dass so etwas gelingen kann zeigt die Aufarbeitung des VT 175. Hier besteht eine starke Verbundenheit und auch der feste Wille, das zu tun. Aber das Interesse überhaupt an der Bahn ist aus vielen Köpfen bereits verschwunden. Gefühlt werden historische Fahrzeuge im Ausland eher erhalten. In der Schweiz gibt es z.B. noch einen betriebsfähigen Kittel.
Das gilt auch für Strecken. Schnell werden sie abgebaut und erfreuen sich danach als Radwege größter Beliebtheit. Dann legt man irgendwo ein Stück Gleis hin und stellt eine Lok darauf und stellt vielleicht noch ein Formsignal daneben. Dann kann man den Kindern zeigen, womit die ältere Generation noch gefahren.
Aber es trifft auch andere Fahrzeuge. So wurde zum Beispiel die Dampfmaschine aus dem Raddampfer Goethe mit fadenscheinigen Argumenten herausgerisschen. Der ware Grund, man benötigte für den Dampfer zwei Matrosen, bei Dieselantrieb nur noch einen.
Man sollte das also eher im Einzelfall bewerten. Die Anzahl der noch erhaltenen Fahrzeuge spielt dabei auch eine Rolle.
Wenn man die S3/6 kalt abstellt und dennoch erhält kann das auch ein Beitrag sein.
Gruß
Jürgen
Hallo,
da kommen noch weitere Fragen auf:
- wer (wie viele, welche Gruppe) möchte, dass WAS erhalten wird / bleibt?
- wer aus o.g. Gruppe wird dann dafür aufkommen?
- kann man die Allgemeinheit mit dem Argument (erhaltenswert / wünschenswert für/von) dafür zur Kasse bitten?
Ich formuliere das mal bewusst provokant:
Der 0,3%o anteilige Bürger will den Erhalt von Diesem + Jenem
Die zwei Matrosen zahlt er aber mit seinem Fahrschein lieber nicht, das soll günstig sein; da muss ein Bundesfonds her oder so.....
Den selben Kollegen trifft man dann im Discounter mit dem "B Y D " KFZ; auf der Rückbank die Kartons von Ama*
Es ist schwierig und man muss differenzieren.
Allerdings kommen mir so meine zweifel ob der "gerechtigkeit" wenn ich Intendanten + Dirigentengehälter sehe.
Ob der Opernbesucher alle Kosten selbst trägt mit dem Ticket darf bezweifelt werden
Er ist auch ein 0,3%o Bürger.
Gruß
Wutz
da kommen noch weitere Fragen auf:
- wer (wie viele, welche Gruppe) möchte, dass WAS erhalten wird / bleibt?
- wer aus o.g. Gruppe wird dann dafür aufkommen?
- kann man die Allgemeinheit mit dem Argument (erhaltenswert / wünschenswert für/von) dafür zur Kasse bitten?
Ich formuliere das mal bewusst provokant:
Der 0,3%o anteilige Bürger will den Erhalt von Diesem + Jenem
Die zwei Matrosen zahlt er aber mit seinem Fahrschein lieber nicht, das soll günstig sein; da muss ein Bundesfonds her oder so.....
Den selben Kollegen trifft man dann im Discounter mit dem "B Y D " KFZ; auf der Rückbank die Kartons von Ama*
Es ist schwierig und man muss differenzieren.
Allerdings kommen mir so meine zweifel ob der "gerechtigkeit" wenn ich Intendanten + Dirigentengehälter sehe.
Ob der Opernbesucher alle Kosten selbst trägt mit dem Ticket darf bezweifelt werden
Er ist auch ein 0,3%o Bürger.
Gruß
Wutz
Servus miteinander,
um den ganzen hier geäußerten Spekulationen Fakten entgegenzusetzen, im Folgenden eine Verlautbarung des BEM Nördlingen bezüglich der Lok, ihrer Zukunft, den diesbezüglich anfallenden Arbeiten sowie hinsichtlich voraussichtlicher Kosten:
https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/inde...emid=171&lang=de
Damit dürfte die Sache für den Moment erst einmal klar sein, nehme ich stark an.
Gruß
Thomas
um den ganzen hier geäußerten Spekulationen Fakten entgegenzusetzen, im Folgenden eine Verlautbarung des BEM Nördlingen bezüglich der Lok, ihrer Zukunft, den diesbezüglich anfallenden Arbeiten sowie hinsichtlich voraussichtlicher Kosten:
https://www.bayerisches-eisenbahnmuseum.de/inde...emid=171&lang=de
Damit dürfte die Sache für den Moment erst einmal klar sein, nehme ich stark an.
Gruß
Thomas
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