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THEMA: Notwendiger Hub bei Viessmann-Formsignalen

THEMA: Notwendiger Hub bei Viessmann-Formsignalen
Startbeitrag
MHAG - 28.04.25 01:03
Hallo,

mich interessiert, wie groß der Hub vom Antrieb für die Viessmann Formsignalbausätze sein soll.
Ich habe schon gesucht, aber nichts dazu gefunden.
Die alten Antriebe mit der Dämpfung haben ja einen größeren Hub durch die Doppelspule, bei Servos kann man das einstellen, für die neuen motorischen Antriebe habe ich keine Info. Soweit ich weiß, wären auch MTB-Antriebe möglich, die sind ja ab 3mm Hub einstellbar.
Allzu groß ist der notwendige Hub wahrscheinlich nicht, um einen Signalflügel von Hp0 zu Hp1 oder Hp2 zu bewegen (und zurück). Auch bei den Formvorsignalen brauchen die Scheibe oder der Flügel eine entsprechende Bewegung.
Und weil es mir gerade einfällt, gilt die Frage nach dem Hub auch für die Schneider-Schmalmast-Signale...

Eventuell muss man eine große Antriebsbewegung per Hebel auf eine kleinere für die Flügel umsetzen. Diese kleinere Bewegung ist die, die mich interessiert.
Weiß also jemand (oder kann nachmessen), wie groß diese Bewegung sein muß?
Schon mal vielen Dank!

Fragende Grüße
Michael

Hallo,

4 mm bei Vor- und Hauptsignal.

Tschüß,

Bernd
Hallo Bernd,

Danke für die Info!
Hätte nicht gedacht, dass der Hub so groß ist.
Das könnte man also als "Standardwert" für Signalantriebe nehmen. Ich habe noch eine Menge Signalbausätze zum Zusammenbau hier liegen, auch sollen zweiflüglige Signale entstehen (aus den Schneider-Schmalmast-Signalen). Und mir schweben auch ein paar bayerische Ru-Signale vor, die werden wohl kompletter Selbstbau. Dafür brauche ich entsprechende Antriebe, die nach Möglichkeit standardisiert mit dem gleichen Hub sein sollen (Austauschbarkeit, Reparatur).
Falls jemand wissen will, warum ich das wissen will
Ideen willkommen

Viele Grüße
Michael
Hallo,
ich weiss nicht, ob es inzwischen andere Antriebe von Viessmann für die Signale / Schranken gibt.
Die Antriebe waren seinerzeit bei Signalen und dem Bahnübergang  identisch.

Für die Antriebe meiner Schrankenbausätze habe ich seinerzeit (vor 10-15 Jahren) auch mit Viessmann Antrieben experimentiert. Wollte meine Viessmann Schranken auf Gitterbehangschranken umbauen.
Dafür ware aber die Antriebe leider nicht kräftig genug.
Also wurden es für die Schranken Servo Antriebe.
In der Bauanleitung habe ich den für die Schranken benötigten Antriebsweg erwähnt.
Gerade mal in der BAuanleitung nachgeschaut - ca. 2,5 mm.
Mit dem gleichen Antrieb habe ich auch defekte Viessmann Antriebe an diversen Signalen ersetzt.
Die Signal kann auch einen etwas grösseren Antriebsweg abfahren (ob die Anlenkmechanik 4mm verkraftet weiss ich nicht- kommt mir aber auch bisschen viel vor), dann stimmen aber die Lichtscheiben zur LED nicht mehr - LED wird teilweise vom Lichtscheibenrahmen abgedeckt.
Ich habe bei meinen Schranken -und Signalantrieben auch mit einem Umlenkhebel den Betätigungsweg übersetzt.

Standartisierte Antrieb machen Sinn, wenn man mal 50-100 Stück verbauen muss. Dann wird auch der Kostenfaktor interessant.
Denn Servohalter für die Schrankenantriebe verwende ich auch als Servohalter für meine Weichenantriebe.

Schranken / Signalantrieb

https://youtu.be/SLTOoxLsT88

Gruss Klaus
Hallo Michael,

meine Servos für die Formhauptsignale haben einen Stellweg von 2,9 - 3mm.
Ich verwende auch die Viessmann-Bausätze und bei mir passt es mit den Stellungen der Signalflügel und Lichtscheiben.

Viele Grüße,
Jochen
Hallo!

Jetzt wird es interessant, die 2,5-4,0 mm sind ja doch eine "größere Spanne" für die kleinen Signale...

Meine Idee war, einen "Übersetzer" zu bauen, der am Ausgangsende immer den benötigten Signalhub zur Verfügung stellt, während am Eingang "irgendein Antrieb" die Bewegung erzeugt mit anderem (wahrscheinlich größerem) Hub. Der "Übersetzer" soll durch eine harte Begrenzung der Bewegung (auch) die Signale schützen (z.B. vor zuckenden oder "wild gewordenen" Servos) und eine Austauschbarkeit eines Antriebs einfach ermöglichen.
Die Antriebe müssen zwei oder drei (vielleicht sogar vier) Stellungen (je nach Signal) anfahren können, ohne extreme Feinmechanik/Elektronik bei der Positionserkennung bleiben da wahrscheinlich nur Servos oder Schrittmotore (beide sind recht kräftig!)
Da ich gern eine kleine Serienfertigung für mich auflegen will, wäre der für alle gleiche Hub schon grundlegend.

Viele Grüße
Michael
Hallo nochmal!

Ich hänge jetzt mal die Idee als Skizze unten an, dann kann man besser erkennen, warum ich den möglichst genauen Hub brauche.
Vorteil dieser Antriebsgestaltung: Eine Fehlstellung (Hp2 Flügel ist ausgeschwenkt, aber Hp1 Flügel nicht) ist ausgeschlossen.
Man braucht auch nur einen Antrieb, den allerdings mit drei (oder vier für Bayerisches Ru-Ausfahrtsignal) Stellungen, was ein Servo, Schrittmotor oder Gewindestangenantrieb durchaus leisten kann.

Viele Grüße
Michael

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