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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Spur N Oberleitung

THEMA: Spur N Oberleitung
Startbeitrag
Abundzu - 05.04.25 20:31
Hi

wollte mal fragen, ob jemand auf seiner Anlage Oberleitung für Spur N hat und welche Erfahrungen
er damit gemacht hat? Überlege für ne kleine Anlage das mal zu installieren stromlos?
Selbstbau? hersteller?

Gruß

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name:

ob jemand auf seiner Anlage Oberleitung für Spur N hat und welche Erfahrungen er damit gemacht hat?


Zum Beispiel hier:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1299902

LG Didi
Guten Morgen "Hi",

eigentlich sollte da vielleicht Jörg stehen. Egal.

Zu Deiner Frage:

Grundsätzlich ist es wünschenswert, wenn man E-Loks einsetzt, dass mna auch ein Oberleitung dazu einbaut. Sieht immer gut aus.
Aber dann kommen gleich zwei Probleme  1.) der Profilabstand und 2.) der Abstand der Pantographen. Das zweite wäre vielleicht vernachlässigbar, wenn man wirklich Fahrdrähte verspannt. Dann werden die Pantographen nach unten gedrückt. Aber das ist noch nicht alles, was Ärger bereiten kann.
Wer seine Anlage wirklich mit Fahrdraht ausstattet, der kriegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ärger mit dem Einsetzen und Ausheben von Fahrzeugen. Da kommt es dann oft zu erheblichn Beschädigungen, entweder an der mühsam eingebauten Oberleitung, oder an den Fahrzeugen.

Ich bin den Zwischenweg gegangen und habe lediglich die Masten aufgestellt, wobei diese noch vorbehandelt werden mussten. Die Quertragwerke habe ich bis auf die Masten selbst gebaut. Viele der Pantographen musste ich vorher einjustieren, damit sie nicht an den Tragwerken hängen bleiben. Nun läuft der Betrieb eigentlich reibungslos.

Aber wehe, es eingleist ein Wagen oder eine Lok!  Dann muss ich sehr, sehr vorsichtg sein, beim Ausheben und einsetzen des jeweiligen Fahrzeugs, damit ich nicht gleich einen Mast mit ausheble. Bei den heutigen, langen Wagenn (26 cm) ist das manchmal schwierig, denn unter den Tragwerken herrscht eine Höhe ab SO von ca, 4,8 cm.
Das sind meine Erfahrungen mit Oberleitungen Spur N.

Vielleicht hilft es Dir weiter, die richtige Entscheidung für Dich zu treffen.


Schönen Sonntag

Opa22


Servus,

für eine kleine Anlage und einem vernünftigen Preis kann ich nur die Masten etc. und einen Gummifaden empfehlen!

Hatte vor Jahren mal eine 2 x 4m Anlage mit Draht und Strom gebaut. Teuer und und ständig nachjustieren .
Nicht einfach , auch im Tunnel.

Grüße.......Rainer
Moin!

Bild 1: mit Vollmer OL
Bild 2: mit Kato Fake OL
Bild 3: mit GEE Plast Fake OL

Dapol habe ich gerade kein Bild, sehen aber auch sehr gut aus.

Fazit: würde mir den Ärger mit einer „echten“ OL nicht mehr antun, da ja auch diese immer ein optischer Kompromiss ist, je nach Hersteller größer oder kleiner. Und weil ich einfach fauler geworden bin 😎

Mir reicht es inzwischen, wenn da ein paar mehr oder weniger realistische Masten stehen damit die E-Loks auf der Anlage einen gewissen Sinn machen. Alles was Opa 22 gesagt hat stimmt 👍

LG Mike

Die von NMike zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Jörg!

Ich habe schon vor 40 Jahren meine Modellbahn mit Sommerfeldt-Oberleitung ausgestattet. Damals fuhr ich noch analog, und deshalb habe ich die Oberleitung funktionstüchtig installiert. Das war ziemlich kompliziert, denn über Weichenstraßen mußten viele Trennstellen angebracht werden. Im Digital-Betrieb ist das nicht mehr nötig.

Als ich meine Anlage nach und nach auf Digital umstellte, habe ich die Funktionstüchtigkeit der Oberleitung beibehalten. Zum einen war sie sowieso gegeben, zum anderen ist jede zusätzliche Stromabnahme-Stelle von Vorteil.

Ich würde es immer wieder machen. Zum einen sieht es sehr gut aus. Zum anderen funktioniert es zuverlässig. Und es ist keine große Schwierigkeit, Wagen oder Loks selbst zwischen Quertragwerken aufzugleisen. Zugegeben, es erfordert eine gewisse Feinmotorik. Aber die Oberleitung steckt das weg. Zusammenfassend würde ich sagen: Das Ergebnis lohnt die Mühe.

Herzliche Grüße
Elmar

P.S.: Ein paar Fotos findest Du auf meiner Homepage.
Hallo,

wer es mit der Realitätstreue hat:

Fahrdraht mit Durchmesser 0,06 bis 0,075 mm suchen und fixieren. Viel Spaß dabei.

Mit dem Draht kann man auch ein Haar in der Suppe im Maßstab 1:1 abbilden;
allerdings nur "normales", kein "dickes" Haar:

Haar Normal 0,06–0,08 mm
Haar Dick 0,08–0,1 mm

Feines Haar in der Suppe dann mit Z-Fahrdraht:

Haar Fein 0,02–0,04 mm

VG Freetrack
Hallo Jörg,

ich fahre grundsätzlich aufgebügelt am Fahrdraht. Ich habe eine Vollmer Oberleitung. Die ist mit Sicherheit nicht die Filigranste, aber betriebssicher.

Gruß
Jürgen
Wie bekommt man es bei einer zweigleisigen Strecke mit Flexgleisen hin, dass die Masten beider Spuren auch in der Kurve vorbildgetreu gegenüber stehen? Wenn man Oberleitungselemente fester Größe hat, wie z.B. Vollmer/Minitrix, die alten Sommerfeldt oder auch konfektionierte Viessmann-Drähte, stelle ich mir das gerade bei variablen Kurvenradien nicht so einfach umsetzbar vor. Gibts da einen Trick? Ich hadere auch, ob nur Selbstdruckmasten ohne Draht oder doch was Drahtiges.

Gruß
Falco
Hallo Falco

Zumindest bei Viessmann kann ich dir kurz helfen.
Du misst den Abstand zwischen zwei Masten aus und positioniert die Masten. Da der Viessmann Fahrdraht an den Ende offen ist, längst du ihn entsprechend ab, biegst den Fahrdraht am Ende um 180 Grad und befestigst ihn am Ausleger des Masten.
Das war es.

Rudi
Hallo Falco,

wenn Du Dich an übliche Radien biem Verlegen hältst ist das Aufstellen der Masten kein Problem. Der Vorteil von Flexgleisen liegt eher an den Übergängen von geraden Gleisen in Gleisbögen. Hier hat man dann vorbildgerechte Übergangsradien.

Und wenn es mal wirklich nicht passt, passe ich ich die Fahrdrahtlänge von Vollmer durch Auftrennen und Löten an.

Gruß
Jürgen
Hallo Falco,
Aus heutiger Sicht ist die Elektrifizierung einer Paradestrecke das höchste, was ich noch machen würde und pflichte dem Verfasser des Beitrags bei, was die Idee anbelangt.....

https://www.stummiforum.de/t217261f35-nurmal-so...fertig-gestellt.html

Gruß Sven
Hmja, spannend. Wahrscheinlich ist es doch am besten, ohne Fahrleitung zu arbeiten, sondern nur mit Masten. Standardradien hab ich natürlich so gut wie gar keine verlegt, sondern nur auf konstanten Gleisabstand geachtet. Ansonsten windet sich die Strecke über die Platte, wie es eben die fiktive Landschaft gebietet. Mal mit mehr, mal mit weniger Kurve.
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Freetrack


Fahrdraht mit Durchmesser 0,06 bis 0,075 mm suchen und fixieren. Viel Spaß dabei.


Ja, das beleuchtet das Problem wenn man maßstäblich bauen möchte, ist aber dennoch ein wenig übertrieben. Umgerechnet wären das nur 9,6 bis 12 mm - Fahrdraht in der Realität ist dicker.

Fahrdraht (in Selbstbau) mit 0,2 mm ist zwar rechnerisch nicht maßstäblich, aber dennoch nahe am Vorbild. Und 0,3 mm sieht ebenfalls noch gut und glaubhaft aus.

Wenn du nur nach der Devise "exakt maßstäblich oder gar nix" baust, dann dürften auch deine Schienen nur Code40 sein, Griffstangen an Fahrzeugen auch nur Durchmesser 0,2 mm haben usw. usf.

LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Der_Didi

Umgerechnet wären das nur 9,6 bis 12 mm - Fahrdraht in der Realität ist dicker.



Also, ich bin - man erkennt es auch daran, dass ich hier noch was tippen kann - nicht auf  Waggons geklettert und habe Fahrdrähte nachgemessen.

Aber ich hatte Wikipedia bemüht:
Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: Wikipedia

Gängige Querschnittsflächen sind 80 oder 100 mm² (Durchmesser etwa 10 bis 12 Millimeter, etwa 0,9 Kilogramm pro Meter), auf Strecken mit höherer Geschwindigkeiten der DB AG werden Querschnitte von 120 mm² verwendet. Die geometrischen Abmessungen für verschiedene Querschnittsformen und Querschnittsflächen von 100–150 mm² sowie mechanische und elektrische Eigenschaften der Fahrdrähte sind in Deutschland in der DIN EN 50149 geregelt.



Woher sind deine Infos, dass Fahrdraht deutlich dicker ist?


Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Der-Didi


Fahrdraht (in Selbstbau) mit 0,2 mm ist zwar rechnerisch nicht maßstäblich, aber dennoch nahe am Vorbild. Und 0,3 mm sieht ebenfalls noch gut und glaubhaft aus.



0,2 bis 0,3 mm sind das 5 bis 7fache als maßstäblich, wenn man Wikipedia Glauben schenkt.
Warum soll das nahe am Vorbild sein?

VG Freetrack
Hi,

der am häufigsten, für Strecken mit höheren Geschwindigkeiten, verwendete Fahrdraht mit 120 mm2 Querschnitt hat einen Durchmesser von 13,2 mm - also bereits mehr als die 9,6 bis 12 mm:
https://www.hsp-online.de/de/Produkt/kupfer-sil...66ktVEGexjCNDoYok3U9
Da der Querschnitt außerdem nicht kreisförmig ist (Rillenfahrdraht!) ergibt sich dadurch ebenfalls ein etwas größerer Durchmesser als nach der Kreisformel.

Natürlich gibt es auch kleinere (ebenso größere) Querschnitte für wenig belastete Nebenbahnen u. ä. - viel Spaß dem der das rechnerisch exakt nachbauen möchte wenn es ihn stört dass auf seiner kleinen Lokalbahn ein vom Durchmesser nicht vorbildgerechter Fahrdraht für Hauptstrecken hängt...

LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Der_Didi

der am häufigsten, für Strecken mit höheren Geschwindigkeiten, verwendete Fahrdraht mit 120 mm2 Querschnitt hat einen Durchmesser von 13,2 mm - also bereits mehr als die 9,6 bis 12 mm:



ja nett, dann ist dieser Fahrdraht um 10 bis 20 % dicker, spielt aber keine Rolle, weil das kompensiert doch nicht die von dir vorgeschlagenen 500 bis 700 % Abweichung.

VG Freetrack

Moin,

ich denke wir wissen alle das der N-Fahrdraht zu dick ist, daher komme ich einfach mal auf die Ausgangsfrage zurück:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wollte mal fragen, ob jemand auf seiner Anlage Oberleitung für Spur N hat und welche Erfahrungen
er damit gemacht hat? Überlege für ne kleine Anlage das mal zu installieren stromlos?
Selbstbau? hersteller?


Ja, ich habe eine Oberleitung und habe damit gute Erfahrung gemacht. Ich habe bei mir die Oberleitung von Viessmann im Einsatz und das ist auch die Oberleitung, die ich beim Einsatz mit Fahrdraht empfehlen würde. Zumindest neu zu kaufen gibt es am Markt ja auch nur Viessmann und Sommerfeld. Hier gebe ich Viessmann eindeutig den Vorzug, da die Masten (und dabei insbesondere die Turmmasten deutlich) feiner sind und der Fahrdraht mit dem eher federndem Material deutlich robuster ist als der Kupferfahrdraht von Sommerfeldt bei nahezu vergleichbarer Stärke (ich meine 0,4 zu 0,35mm), wohlwissend, dass es sich hierbei umgerechnet um Abflussrohre handelt. Auch finde ich sie leichter aufzubauen (habe beides mal versucht).
Um die Oberleitung muss man sich beim aufgleisen oder bei Entgleisungen auch keine Sorgen machen, erst mein Sohn, bzw. ein (zum Glück nicht zu schwerer) Ball konnte da "Einfluss" nehmen. Was tatsächlich schwerer ist, ist das reinigen der Gleise. Ich war lange bekennender Handreiniger, aber ein Tomix-Staubsauger macht einem das Leben da doch deutlich leichter. Seitdem habe ich aber auch da keine Probleme mehr.

https://up.picr.de/48776550tu.jpg

https://up.picr.de/48776551kj.jpg

Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, ob das ganze sein muss, man muss da ja auch gerne mal auf ein paar Loks verzichten, bei gleichzeitiger Unmaßstäblichkeit. ABER: Bei mir ist das Gefühl, "da fehlt etwas" Größer als der Störfaktor der Größe. Außerdem gehört es für mich bei einer Ellok dazu, dass der Stromabnehmer sich am Fahrdraht ein bisschen auf und ab bewegt und Lebt, so wie ich bei einer Dampflok erwarte, dass sich das Gestänge bewegt.

Was die Sichtbarkeit und Dicke betrifft: Natürlich weiß ich, dass man aus der Modellbahndistanz beim Vorbild die Oberleitung kaum wahrnimmt. In der Praxis sieht man die Oberleitung aber häufig vom Bahnsteig recht nah von unten mit starken Kontrast gegen den Himmel. Gleichzeitig sieht man die Oberleitung auf der Modellbahn von schräg oben eher gegen einen dunklen Untergrund. Ich habe sie daher graugrün lackiert und damit verschwimmt sie so stark mit dem Untergrund, dass ich da schon versehentlich eine Lok drauf gestellt habe beim Eingleisen. Wenn man natürlich Fotos von schräg unten macht, ist das Gitterwerk am Himmel wirklich zu viel, aber das ist eben nicht der Eindruck, den man in der Regel von der Anlage hat. Und somit finde ich das in Ordnung.

Was mich persönlich eher stört ist der auf 222mm (bei Sommerfeld auf 250mm) limitierte Mastabstand in Kombination mit vorbildnahen Radien, wo das doch in einen ziemlichen Mastwald ausartet. Daher experimentiere auch ich mit Selbstbaufahrdraht. Ziel ist dabei 0,2mm Draht, wenn es am Ende nur mit 0,3 geht, ist es aber auch kein Weltuntergang. Meine ersten exprimierte mit 0,2mm waren aber vielversprechend, es scheitert noch daran, dass er bei den engen 90°Knicken, z.B. für Hänger leicht bricht. Vielleicht gibt es da aber noch andere Legierungen.

Wenn es doch ohne Fahrdraht sein soll, dann würde ich nTrain nehmen

Viele Grüße

Dirk

edit: Aus Viessmann wird Sommerfeldt


Dirk,

bitte mal  schauen was du meinst...

Zitat:
"...........a auch nur Viessmann und Sommerfeld. Hier gebe ich Viessmann eindeutig den Vorzug, da die Masten (und dabei insbesondere die Turmmasten deutlich) feiner sind und der Fahrdraht mit dem eher federndem Material deutlich robuster ist als der Kupferfahrdraht von Viessmann bei nahezu ve..........

..da du Viessmann hast ist der (kupferbedampfte....) Draht von Sommerfeld "Mist" oder?
Gruß Sven

Hallo Sven,

ja, da hast Du recht, ist korrigiert

Dirk
Eine der schönsten Anlagen die ich kenne ist die letzte von Ralph (user "X2000" hier im Forum, aus der Schweiz, nach Tessiner Vorbild), die auch hier ausgiebig vorgestellt wurde und über die es auf youtube mehrere Videos gibt.

Sogar er hat auf den Fahrdraht verzichtet. Insofern fühle ich mich da in guter Gesellschaft )

Allerdings hat er zunächst sogar auf Weichen verzichtet! Später hat er dann welche nachgerüstet )

LG Mike

Hallo Dirk,

das sieht natürlich phänomenal aus. Aber da kann man vermutlich schnell mal hohe €-Beträge drin versenken, je nach Anlagengröße, nehme ich an?

Gruß
Falco
hallo Abundzu

ich habe lange mit mir gerungen , hatte auf der alten Anlage mal ein paar Masten probehalber positioniert und  das wars für mich nicht. Hab dann mit elastischem Faden, usw experimentiert und bin an meiner neuen Anlage an der  Oberleitung von Viessmann mit Fahrdraht angelangt - allerdings ohne Funktion, ich fahre  zwar die Pantographen etwas hoch , die berühren aber nicht , da hatte ich zu viele Hängenbleiber - optisch gefällts mir ( Massstab hin oder her) nun gut und ich möchte den Fahrdraht nicht missen- allerdings wie Opa22 schon schrieb, das Herausfieseln von entgleisten Wagen ist ebenso eine Herausforderung wie die Reinigung - ich reinige immer noch mit Hand bzw habe mir selbst einen Gleisreiniger nach dem Vorbild von Woodland , allerdings in den Dimensionen deutlich geschrumpft , gebastelt - ob ichs wieder mit Fahrdraht machen würde ????
beste Grüße
heinz  
Guten Abend!

Hätte es, als ich mit meiner Anlage begonnen habe, die ÖBB Dieselloks gegeben, die heute im Handel verfügbar sind, ich hätte mir nicht eine E-Lok gekauft. Bei aller Liebe zu Details, aber N ist für eine Oberleitung aus meiner beschränkten Sicht, zu klein, zu fragil und schlicht zu entgleisungswillig.

Viele Grüße

Andras
Hallo,
möchte einen Teil meiner Anlage elektrifizieren ohne Fahrdraht. Lt. wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Oberleitungsmast) ist der Abstand zwischen zwei Masten 60 bzw. 80m. Viessmann bietet Fahrdraht in einer max. Länge von 222mm (#4331) an. Dies entspricht in der Realität einer Länge von nur 33,5m.
Bei Kurven wird der Abstand abhängig vom Radius sein, aber wie groß ist bei Euch der Mastabstand auf gerader Strecke?

Danke Rainer
Auf gerader Strecke ist ein Abstand von 50cm o.k. und auch halbwegs vorbildgerecht.

In Kurven - die bei uns naturgemäß geringere Radien haben als im Original - müssen die Masten so aufgestellt werden, dass der zwischen ihnen gespannte Draht noch vom Stromabnehmer der Lok berührt werden kann/könnte. Also deutlich geringere Abstände!

LG Mike
Hi Abundzu

Wie alles im Leben ist auch das eine Frage des persönlichen Geschmacks, bzw wo man welche Kompromisse eingehen möchte.
Ich würde Dir empfehlen: kauf Dir ein paar Masten und ein paar Fahrdrähte, bau sie auf einem Steckenstück auf und guck was Dir optisch gefällt, in Relation zu den Schwierigkeiten , die man sich einhandelt
Da kannst Du rel einfach und realitätsbezogen vergleichen :
Ohne
Nur Masten
Masten mit Fahrdraht.
Mich hat letzteres doch überzeugt, eine Oberleitung ( Viessmann) auf der Hauptstrecke zu verbauen.
Ich verzichte dabei auf Massstab und Vorbildtreue, meine Masten stehen sich in Kurven nicht gegenüber, aber mit gefällt es so.
Beim Gleisreinigen bin ich nach wie vor bei Handreinigung und hab mir einen kleinen "Schrubber" selbst gebaut, da die Staubsauger zwar den Staub, nicht aber den schwarzen Belag wegbringen.
Das Aufgleisen nach Entgleisungen ist allerdings wirklich ne challenge - trotzdem einfach probieren
Beste Grüße
Heinz


Hallo,

habe gerade meine Ol im linken nördlichen Bhf. Bereich erneuert. Wieder mit feinen hochwertigen Garnfäden und selbst gebogenen Tragseilhängern aus feinen Spulendraht.

Gruß Gabriel

Die von GSH zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo zusammen,

es gab schon öfters mal die Frage nach Oberleitung, wie z.B.

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...&sb3=TK#x1386666

Ich habe fast überall "echte" Oberleitung. Dabei geht auch ein Einholstromabnehmer gegen die Fahrtrichtung. Der Draht ist vorwiegend Sommerfeldt, die Maste Sommerfeld, Vollmer, Arnold und auch Eigenbau.
In Natura gibt es durchaus auch kurvenreiche und steile Strecken, die fast schon modellbahnmäßig sind.

https://www.norwaysbest.com/de/inspirierung/flam-nach-myrdal

Probleme habe ich bisher keine mit "Entgleisungen" der Bügel Die Bügelfedern wurden schwächer gezogen und die Drähte unten etwas angeschliffen. Außerdem ist alles verlötet und dadurch recht stabil. Ich persönlich finde eine echte Oberleitung gehört einfach zu einer Modellbahn.

Grüße Thomas



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