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THEMA: Haltbarkeit Tomix-Weichen?

THEMA: Haltbarkeit Tomix-Weichen?
Startbeitrag
Birdman - 25.03.25 11:40
Hallo zusammen,

Tomix-Gleise werden ja ebenso wie Kato-Gleise häufig wegen ihrer Betriebssicherheit gelobt. Prinzipiell bin ich mit dem Tomix-Material auf meiner Anlage sehr zufrieden, keine Entgleisungen o. ä.

Allerdings hat sich heute das zweite Mal im letzten halben Jahr (so alt ist die Anlage) eine Weichenzunge komplett verabschiedet. Vor 2 Monaten bei einer normalen Weiche, heute bei einer Bogenweiche. Letzteres natürlich im unzugänglichen Bereich des Schattenbahnhofs, also war erstmal Oberfläche entfernen notwendig.

Habe ich einfach nur Pech oder haben andere auch schon diese Erfahrung machen müssen? gleise und Weichen sind übrigens alle Neuware.

VG Martin

Hallo Martin,

ich habe seit 2005 mindestens 30 Tomix-Weichen verbaut, fast alle laufen einwandfrei. Bei einer fehlten einige Kontaktfedern, eine andere war fehlerhaft montiert. Ich denke, Du hattest Pech.

Viele Grüße
Nimmersatt
Hmm ich klink mich auch mal ein. Meine Tomix Anlage ist mittlerweile 5 Jahre alt und die Teile dieses Baudatums funktionieren nach wie vor gut. Allerdings hab ich innerhalb der letzten 2 Jahre drei Erweiterungen ( eigentlich nur Ausweich und Abstellgleise) dazu gebaut, auch jeweils neue Weichen beschafft und mit denen hab ich seit einiger Zeit Probleme. Zungen fallen zwar nicht ab, haben aber zu viel Spiel, liegen nicht exakt an, Strom wird nicht immer geschaltet. Entweder gabs mal einen Einbruch bei Tomix oder die Qualität ist insgesamt schlechter geworden
Beste Grüße
Heinz
Hallo,

Bei Tomix, ich habe 8 Weichen, davon zwei Innenbogenweichen, kenne ich folgende Probleme:
- Kontaktsicherheit der zu schaltenden Gleise lässt nach - Abhilfe durch auseinandernehmen und Platine reinigen
- Weichenzunge runtergekommen von Stellschwelle - keine Abhilfe bisher aber es könnte meine Selbstverschuldung gewesen sein.
- Kurzschluss beim Herzstück wenn bei einem Bahnhof mit 2 Gleisen die beiden Weichen auf unterschiedliche Gleise lenken, also praktisch beide Gleise ubzer Strom stehen und eine Lok mit Plattfuß einfährt, meistens in Abzweigerichtung. Abhilfe durch gleichzeitiges Schalten der Weichen an den beiden Enden desselben Gleises.
- Holpern über Herzsücke: bei kurzen Loks oder Loks wo die Drehgestelle sich nicht viel Drehung um die Längsachse gönnen und hohe Laufkränze haben, kommt es manchmal zum Stehenbleiben. Nur bei Normalweichen, nicht bei Bogenweichen. Abhilfe habe ich noch nicht probiert, Spurkranzführung vertiefen könnte helfen.

Keine Weichen:
Einige gebogene Gleise mit Überhöhung haben Bukkel in der Mitte, und so an den Gleisenden V-Krümmungen, wodurch leichte Triebwagen mit wenig freier Drehung um die Querachse an Gleisenden zu schleudern neigen (bisher bei mir nur Arnold 5047).

Trotzdem für Teppich- und Bodenbahnhing meine erste Wahl, für eine Anlage nehme ich wohl Peco.

LG,
Gabor
Hallo zusammen,

muss gerade mal meinen Frust loswerden. Jetzt hat es meine dritte Tomix-Weiche erwischt. Nach einer normalen und einer Bogenweiche war nun eine Kreuzungsweiche dran. Zuerst stellte sich eine der vier Zungen leicht auf, ließ sich aber trotzdem schalten und auch sicher befahren. Aber nun war eine zweite Zunge nur noch unzuverlässig zu schalten und bewegte sich teilweise gar nicht mehr. Führte jetzt doch zu zuvielen Fehlfahrten.

Aus- und Einbau einer Kreuzungsweiche dürfte aufgrund der vier Anschlüße wohl mit das Übelste sein. Zumindest nach meinem Empfinden. Mit viel Abbau, Gefluche und Gewalt ist sie jetzt im Schienenstrang, aber bei weitem noch nicht befahrbar, da die Schienen rundherum alle erst wieder vernünftig platziert werden müssen. Ich fürchte zudem, dass einige Stromanschlüsse durch das Anheben gelitten haben. Vom Schotter ganz zu schweigen.

Erstmal ist der Moba-Keller jetzt zugesperrt. Mal sehen, wann ich wieder Lust zum Weitermachen habe.

VG Martin
Hallo Martin,
Mein absolutes Beileid!
LG,
Gabor
So, die Story geht leider weiter - oder vielleicht auch nicht? Heute ging Nummer fünf der Weichen defekt. Schaltete nicht mehr richtig per Schaltbefehl und auch per Hand hakte sie und bewegte sich teilweise nicht mehr.

Ich glaube durchaus an Zufälle, aber gleich fünfmal? Auch eine komplette Charge von Produkten kann durchaus mal fehlerbehaftet sein. Aber nachdem ich meine Tomix-Teile wegen unterschiedlichen Lagerbeständen bei verschiedenen lokalen und auch japanischen Händlern gekauft habe, glaube ich daran auch nicht.

Also muss der Fehler bei mir liegen, irgendwas mögen die Weichen auf Dauer bei meiner Konfiguration nicht. Also bin ich nochmal alle möglichen Fehlerquellen durchgegangen. Schaltzeiten liegen im Decoder alle bei 400ms, andere Quellen berichten von bis zu 1sec., sollte also passen. Separate Stromquelle für die Weichendecoder liegt mit 16V genau in der angegebenen Spezifikation und sollte für die Magnetantriebe der Weichen auch noch passen. Schalten ja schließlich zuverlässig (bis zum Defekt). ... Aaaber, wenn man die Anleitung weiterliest, dann findet man einen Hinweis, dass bei Stromversorgung mit Wechselstrom der ausgegebene Strom ca. um den Faktor 1,3 erhöht wird. Das wären dann rund 21 V!

Da beim letzten Weichentausch sich die neue Weiche mit dem auf der Anlage installierten Magnetantrieb auch etwas seltsam verhielt, habe ich da dann einen neuen Antrieb mit eingebaut und mir nix weiter bei gedacht. Aber so wie es aussieht, verursachen auch die Antriebe die Probleme. Durch die hohe Voltzahl gab es eventuell zu viel "Wumms", was dann zu teilweise mechanischen Ausfällen führte? Ich kann jetzt nur hoffen, dass es tatsächlich die Ursache war. Inzwischen habe ich ein Netzteil mit 12V Gleichstrom als Stromversorgung für die Decoder angeschlossen und hoffe auf eine Dauerlösung.

VG Martin


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