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THEMA: Turbodiesel ICE

THEMA: Turbodiesel ICE
Startbeitrag
xwilli - 26.09.05 15:47

Grrrrrrrrrrrr!

So viel dann zu den Themen:

- Privatwirschaftendes Unternehmen
- Schwarze NULL

Das ist bei Leibe nicht der erste Totalflopp von DBAG:"
Metropolitan, Touristikzug, Zu kurze Züge für den Schweiz Verkehr, Speisewagen rein und raus und rein und neu und weg und......
Bahnhöfe auf Schnellfahrstrecken bei Weg kleiner 200 km und V max grösser 300 km/h": Limburg Siegburg Montabour........

Dann die Behauptungen kostendeckend zu fahren:
Ohne Zuschuss im ÖPNV..... das will ich sehen......
Ohne Schönen von Bilanzen durch Immobiliendeals...

Was solls.

Unternehmen Zukunft von vorgestern?!

CU
WE

PS Und dann immer die Ausreden "Hersteller Qualitätsmängel"


Na da wirds doch höchste Zeit für ein vorbildgetreues Minimärklin-Modell

- schlechte Qualität (die gleichen Leute einsetzen wie bei RAMsch)
- fährt dann auch nicht und wenn dann mit Problemen, wie das Vorbild
- die Kunden ärgern sich (wenns wirklich noch einer vorbestellt)
- und zu teuer ist das Ding auch noch (das Management schafft das locker)

meint nicht ganz ernst

Helmut
@1:

> PS Und dann immer die Ausreden "Hersteller Qualitätsmängel"

Beim Thema 605 ist das allerdings nun nicht so sehr eine Ausrede als vielmehr zumindest Teil des Problems, oder?  Und bei den anderen Dingen habe ich diese Ausrede noch nicht gehört.

Grüße,

Udo.

PS & OT: Wer einmal komfortables Bahnfahren erleben will, kann dies im ehemaligen Metropolitan-Zug zu InterCity-Preisen tun. Wirklich schönes Reisen, finde ich.
Hallo Wutz,
soweit ich weiß wäre die Bahn gerne ohne Halt Frankfurt-Köln gefahren. Das haben die Länder Rheinland-Pfalz und NRW nicht mit sich machen lassen. Deren Bedingung für den Bau der NBS waren eben diese Bahnhöfe. Diesbezügliche Überlegungen der Bahn, Mannheim bei einer NBS Frankfurt-Stuttgart zu umfahren gehen allerdings echt ein bisschen weit wie ich finde...
So, und dass ein Diesel-ICE nicht funktioniert, wenn die Industrie Schrott baut. Was kann die DB AG dazu? Sicher wären längere Erprobungen sinnvoll, aber so langsam hätte die Industrie nach 611, 612 mal ausnahmswiese ein funktionierendes Gefährt zusammentüfteln können - oder Fiat ranlassen, wie beim 411/415.
Grüße uli
Es gab mal Zeiten, da durften Lokomotivbaureihen ausgiebig erprobt werden und waren keine Bananenprodukte, die beim Kunden "reifen".

Fast alle neuen Triebwagenmodelle brachten z.T. die abstrusesten Fehler "ab Werk" mit und der arme Triebfahrzeugführer stand dann manchmal mitten auf der Strecke und konnte nix machen, die Fahrgäste sind begeistert.

Ein alter Schienenbus war noch zu überzeugen, bis zum nächsten Bf. weiterzubrummeln, aber wenn High Tec "Tilt" sagt, dann ist Schicht.

Tja, wie überall: neulich noch wegen "Black-Box"-Absturz mit dem brav werkstattgepflegten Wagen liegengeblieben. Da holt auch der "gelbe Engel" nur noch den Abschleppwagen...

Ich glaube, ich hol mir noch nen alten VW-Käfer, im Gegensatz zu den modernen Autos kann man da wenigstens noch was machen.

Npit
Der "Turbo ICE" ist sogar laut EBA zugelassen und tauglich, und das heisst doch wohl was.......
Das Konzept ist einfach sch...
Ein zu kurzern Zug für Mü Lindau bestellen; die bereitgestellten gelder für den Streckenausbau nicht verwenden; oder anderswo und dann die Strecke nicht bogenschnell fahren können: Äh Schuld? Ach der Zug.........
Welcher Münchner will über Nürnberg nach Dresden? Auch Mist. Schaut Euch die Landkarten an, dann ist klar....
Mein Kollege (aus DD) ist doppelt so schnell mit Auto wie Zug ganz abgesehen vom Preis. Den Zug nimmt da keiner ist doch klar

WE
@4 uli Das ist nicht so ganz richtig, was Du da schreibst. Die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen wollten nicht auf einen ICE-Halt verzichten. Der Halt in Siegburg war in der Planung wohl unstrittig wegen der (damals noch) Bundeshauptstadt Bonn. Wobei der Halt in Siegburg neben dem am Flughafen Köln/Bonn wohl der ist, der die meisten Fahrgäste bringt. Man vergleiche dazu mal die Einwohnerzahlen des jeweiligen Bahnhofsumfeldes, ca. 600000 im Rhein-Sieg-Kreis (rechts- u.linksrheinisch), ca. 350000 in der Stadt Bonn!
Vor allem die ganz frühen Züge sind rappelvoll, die Fahrgäste sitzen z.T. in den Einstiegsbereichen auf dem Boden.
@Wutz
Da du die Strecke München-Dresden ansprichst.
Es kommt noch hinzu, daß wegen diesem ewigen Herumgekaspere eine für das Nürnberger Umland wichtige S-Bahn-Strecke Jahr um Jahrzehnt verschoben wird, weil man die nur zusammen mit der für uns völlig uninteressanten ICE-Strecke bauen will.
Aber daß wir für die Bahn die hinterletzte Provinz sind wissen wir ja schon länger, da braucht man nur mal sehen, welchen Schrott, den andere Verkehrsverbünde weggeworfen haben, man bei uns noch fahren läßt.

grollt
Helmut
aus Nürnberg
sicher gabs probleme mit dem Zug, hab ich selber gesehn: äfhrt in Nürnberg an und steht nach 5m wieder am Bahnsteig fest.

aber ganz ehrlich: den Zg dann gegen den 612 ausutauschen udn mit dem bis Dresden zu fahrehn war eine Sauerei! der hochgelobte 612 ist schon im Nahverkehr eine Zumutung.
Begründung: der Zug ist abartig laut, weil der verwendete Cummins R6 diesel gegenüber dem MTU V8 im 610 oder dem Cummins V12 (oder V10?) im 605 nicht so ruhig laufen kann. Dann kommt die Dämmung unten ran, daß außen nix zu hören ist und die reflektiert den Schall nach innen - Grauslig! Das Strömungsgetriebe ist dermaßen laut und unangenhem, da bist nach 1h Fahrt am Ende. Zudem muß der Zug (weil die Bahn ja keine DE-Technik will und außerdem AdTranz das ncith beherrscht) mit erhöhter Drehzahl bremsen - Wandler wird umgesteuert! Das soll wirtschaftlich sein?!
Aber die Krönung ist Doppeltraktion. Da schaukeln sich dei beiden Züge gegenseitig auf  und stoßen bzw. rütteln an den ScharfenbergKupplungen daß der   ganze Zug rüttelt.
ganz nebenbei: die Neigetechnik ist derzeit nach EBA-Verfügung inaktiv!
wen wundert das, wenn der Vorgänger (611) der totale Schrott war.  
ich wünsch viel Spaß im 612!

ein bekennender 610-Anhänger
MK


Wenn die Konzepte nicht stimmen ist immer = der hersteller schuld.
Wie oft wurden Züge als mangelhaft nicht bezahlt, weil der Etat erschöpft ist; nächstes Jahr ging das dann zufällig ruck zuck.

Die EC auf der Allgäubahn fahren seit jahren: Mann kennt die Kapazitäten und Bedurfnisse. Dann kommt da was was solo zu kurz und doppelt zu lang ist: Von 2 mal Catering oder wie das heisst nicht zu reden:
Und:
Jeder weiss dass die SBB mit Diesel unter Draht nicht gerne mag

CU
WE

..... Mü DD via Nürnb ts ts ts......
die ganze Neigetechnik ist doch ein betriebswirtschaftlicher Blödsinn  - anstatt einmal die Strecken auszubauen entwickelt man für horrende Summen die Neigetechnik und muß dann jahrzehntelang mit der Störanfälligkeit und den erhöhten Wartungskosten leben....
@ 7 danke für die Korrektur. Kommt aber am Ende auf dasselbe raus. Zu viele Bahnhöfe für so eine Strecke.
Grüße uli
Warum wohl haben die SNCF mit dem TGV solch Erfolg gehabt?

Paris Lyon 500 km kein Zwischenhalt (Vergesst Macon!)

Kein Ultraschnickschnackluxus am Zug!

Ich kann doch nicht auf lächerlichen 200 km 300 km/h fahren wollen und dann auch noch einen Zwischenstopp einlegen!!

Auch wenn nur ein Zug hält blockt er die folgenden: Trassen gehen verloren = Kostet ordentlich Geld!

Was nutzt mir der WackeDackel wenn die in Nürnberg vorab den IR mit der Ludmilla raus lassen............

Ist aber nicht nur Schuld der DB:
Denket an:
- Trappenschutz HH Berlin
- Baustopp Thüringer Wald

etc
etc

WE
@ automatix:  natürlich brauchts die Neigettechnik nicht, Du kannst mit Lokbespannten Zügen auch den Fahrplan halten. Aber is des wirklich wirtschaftlicher mit 2x 218 und 2 St. Silberling zu fahren? Da ghet was ab, das waren noch Züge. Ich bin froh um den 610, brachte der doch erhebliche Komfortverbesserungen und auch deutlcih kürzere Fahreziten, von den Flügelzügen ganz abzusehen. Möchte mal wissen,w ei Du die strecken aus dem 19. Jhd ausbauen wilslt, das geht vielleicht noch im norden oder beidie "Preißn" östlich von Berlin. Was machst bitte im Allgäu oder hier bei uns in der Oberpfalz? Die Wasserscehide über die fränkische Alb gleich mitm Basistunnel?
Das geht halt ncith, Deshalb brauchts die Neigetechnik.
@Wutz: wer bitte wohnt zwischen Paris und Lyon? : Niemand, weil schon fast 40% der Franzosen in Paris leben.... In D geht das halt nicht, weil schon alles anders verteilt is. (kein Zentrlistischer Statt über die letzten 500 Jahre) aber es is natrürlich Blödsinn in Mobntabaur zu halten. Genauso wenn der Pendolino aus Neukirchen in Etzelwang (knapp 3 km) schon wieder steht. Das ist kein RE, sondern höchstens ein GmP!

Martin
@13

Jaja, die bösen Umweltschützer wieder. Schicken die Feldhamster und Trappen vor, um den Fortschritt aufzuhalten.

Leute, die meisten Trassen werden nicht gebaut, weils wirtschaftlich und vernünftig ist, sondern der Herr Ministerpräsident/landrat/Bundesverkehrsminister. ein Prestigeobjekt will und meist kriegt. Ist ja Steuerzahlergeld.

Nur weil die Straßenbauer jeden Winkel in D zuknallen, muss die Bahn ja wohl nicht denselben Sch... nachvollziehen? Es gibt für die Planer recht gute Kosten-Nutzen-Rechnungen, und da schneiden Neubaustrecken wie die nach Thüringen eben verheerend ab.

Thomas
MK:

Wer wohnt zwischen Köln und FFm ? auch niemand.
Zumindest hat mein Caff schon soviele Einwohner wie die neuen Halte und bei uns gibts lediglich eine S Bahn  (Scherzvoll)

Trappen wurden von Göring dort angesiedelt um sie abzuknallen: Nach Schutzwall zersplitterte der Bestand in zwei Gruppen die sich verlagerten und dann den Fuch als feind Nr 1 hatten. Da half auch der Wall nix mehr ........

Herr Minister Prestige, stimme ich zu: ist ein Problem

Ich habe Bange vor den rechnern: Wo noch nix ist kann man leicht sagen dass das nicht rentiert; wenn aber die blühenden landschaften doch kommen?
Was mit den Wochenpendlern? Die fahren auf der BAB statt auf der Bahn von und nach DD!!
WE
Hier mal ein paar Infos zur NBS Köln Hbf-FFM:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_K%C3%B6ln-Rhein/Main

Es stimmt übrigens nicht, dass die Züge durchweg in Montabaur bzw. Limburg halten. Bitte mal genau durchlesen.

Der Vergleich mit Frankreich hinkt übrigens ein wenig, weil D durchweg dichter besiedelt ist, zumindest im westlichen Teil und insbesondere den Rhein entlang.

Aber: Klar sind das alles Prestigeobjekte ohne eine zwingende Notwendigkeit! Vielfach wurde schon vorgerechnet, dass der Ausbau einer vorhanden KBS deutlich billiger wäre als eine NBS. Im Gegenzug geht die Bahn dann hin und cancelt die Anbindung ganzer Landstriche an das Netz! Wie soll man so jemals eine Konkurrenz für den Güterverkehr auf der Straße werden? Berichten zufolge wird sich der LKW-Verkehr (der schon jetzt alles verstopft) in den nächsten ein bis zwei Dekaden nochmals verdoppeln! Ich befürchte, spätestens dann geht auf den BAB überhaupt nix mehr, aber bis dahin ist die Infrastruktur der Bahn völlig zugrunde gerichtet...

Gruß, Claus
Genau lesen ?! Ja bitte:
Egal welcher Zug wann wie wo hält und sei das nur einmal an einem halt:

Die folgenden Züge müssen Abstand halten wegen V max Abzw = 130 und das Kostet "TRassen" auf der Strecke und somit GELD!

Den Rhein entlang? Wo verläuft denn die NBS ?!

Zust was den LKW anbelangt: ABER:
Eine 10%-ige Entlastung der Strasse bedürfte einer verdoppelung der Schienenkapazitäten !!!
Sag das mal den Trappen und Fröschen...

sorry      

WE

PS : Und frag mal den gemeinen Carco Lokführer wieviele Stunden er so am Rand rumstehen muss...........

Beitrag editiert am 27. 09. 2005 17:01.
Meines Wissens ist doch der größere Abschnitt der Strecke Nürnberg-Dresden elektrifiziert. Lediglich Nürnberg-ein Stück hinter Hof sind nicht unter Draht. Ich denke hier wäre eine Elekt. noch mal zu prüfen. Dann könnten Züge von Zürich über Stuttgart Nürnberg bis nach Dresden durchlaufen.
@Wutz

Die NBS verläuft nicht am Rhein direkt, sondern größtenteils parallel zur A3. Hier mal ein kleiner Bericht:

http://www.ice-fanpage.de/ice_info/schnellfahrstrecken/sfs_kf.htm

Aber statt die stark frequentierten Bahnlinien direkt am Rhein zu entlasten, wird eine reine ICE-Bahn gebaut - Prestigeobjekt halt und sauteuer! Eine Parallelstrecke für den "normalen" Personenverkehr bzw. den Güterverkehr gibt's auch nicht - der hätte wenigstens die Rheinstrecken entlastet, denn diese können wohl kaum ausgebaut werden. Es sei denn, man überdacht den Rhein

Zu den LKWs: Wenn weiter die Infrastruktur des Schienennetzes abgebaut wird, wird die Verlagerungsmöglichkeit Straße -> Schiene noch beschränkter. Der Transport per LKW wird sich irgendwann selbst in Abseits stellen, denn die Kapazitäten unserer Straßen sind jetzt schon erreicht. Wie die Straßen das zu erwartende Verkehrsaufkommen noch bewältigen sollen, möge mir mal bitte einer erklären! Außerdem kosten Staus auch eine Menge Geld - von der dadurch entstehenden Umweltbelastung ganz zu schweigen...

Gruß, Claus
@ Claus:
Aber ist die NBS parallel zur A3 nicht recht gut ausgelastet? Ich kenne die Zahlen nicht, aber habe schon das Gefühl, daß sich diese NBS rechnet, oder?

Gruß, Steffen
@Steffen

Das kann ich nicht beurteilen, da ich mich mit der NBS noch nicht näher auseinander gesetzt habe. Die ICEs fahren tagsüber etwa stündlich vom Kölner Hbf und die Fahrtzeit beträgt zwischen 50 Minuten (!) und 1 h 18 min - vermutlich je nach der Anzahl von Zwischenhalten. Das ist natürlich gegenüber den normalen ICs schon eine deutliche Zeitersparnis, denn die fahren durchweg über 2 Stunden (den Rhein entlang). Die Fahrkarte für den IC kostet 34 Euro, für den ICE 50 Euro. Alle diese Daten habe ich mir gerade mal über die Fahrplanauskunft der Bahn AG geholt mit Abfahrt Köln Hbf -> Frankfurt(M) Flughafen Fernbf.

OK, die reine Fahrzeit des ICE beträgt im Durchschnitt (alle Verbindungen) ca. 1 Stunde, die eines IC in etwa 2 Stunden.

Aber: Rechnet man die Anreise zum Kölner Hbf dazu einschl. Parkplatzsuche sowie die Wartezeit (man ist ja nicht erst 2 Minuten vor Abfahrt auf dem Bahnsteig), so relativiert sich das alles! Man ist also nicht in 1 Stunde in Frankfurt, sondern braucht alles in allem doch mindestens 2 Stunden, je nachdem, von wo aus man zum Kölner Hbf anreist. Natürlich mit dem IC entsprechend auch länger, also rund 3 Stunden. Mag jeder selbst entscheiden, ob es ihm das wert ist.

Meiner Holden hatte ich übrigens mal diese ICE-Fahrt spendiert, da sie ab Frankfurt fliegen musste. Nun ja, in Frankfurt hatte sie dann 1 Stunde länger Zeit zum Langweilen, da sich ihr Flieger verspätete

Und: Ohne Stau (logisch) bin ich selbst die Strecke Köln-Frankfurt mit dem Auto auch schon in exakt 50 Minuten gefahren, und zwar von der Haustür bis zum Terminal 2! Damit war ich schneller als jeder ICE und jedes Flugzeug (auf dieser Strecke), weil die Eincheckzeit und Anreise zum Bahnhof/Flughafen immer addiert werden muss. Gut, ist schon 4 Jahre her und ich weiß nicht, wie das jetzt auf der A3 mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen aussieht, aber damals konnte man dort noch "die Kuh fliegen lassen".

Gruß, Claus
@ Claus:
ja, Du hast recht, kommt immer ganz auf die Vorlieben an
Aber 50" finde ich beachtlich - das muß wohl mitten in Samstagnacht, also ohne LKW und zusätzlich ohne Baustellen gewesen sein ...
Ich fahre öfters D-F und brauche eigentlich immer länger für den Teil hinter dem Stau rund um K

Grüße,Steffen
@Steffen

Der Kölner AB-Ring ist zum Abgewöhnen - tagsüber kommt man hier kaum mehr durch. Was die 50 Minuten mit dem Auto anbelangt: Ich glaube, ich bin an einem Samstag Morgen um 6 Uhr hier losgedüst, weil um 6.45 Uhr ein Flieger mit einem Bekannten aus Las Vegas eintraf, den ich abholten musste. Ich war absolut pünktlich, dabei hatte ich nur verpennt und wollte eigentlich schon viel früher losfahren. Gebremst habe ich eigentlich nur am Elzer Berg, ansonsten stand die Tachonadel die ganze Zeit deutlich über 200 km/h

Gruß, Claus
Ich habe mir jetzt mal die erste Hälfte des Threads durchgelesen und die zweite nur überflogen. Was mir im ersten Teil ganz extrem aufgefallen ist, bei der Suche nach dem Schuldigen stochert Ihr ganz schön im Nebel.
Wenn man sich mal anschaut wie früher (vor ca. 15 und mehr Jahren) und heute ein Entwicklungsprojekt in der Industrie durchgezogen wird, dann findet sich der Hauptschuldige relativ schnell, es ist nie einer alleine. Früher wurde ein oder mehrere Prototypen auf die Beine/Räder/Schiene gestellt, die dann intensiv erprobt wurden und viele Mängel konnten dabei beseitigt werden, alle zu finden ist umso unmöglicher, je grösser das Projekt.
Heute wird dank des Diktats von Aktionären/Managern/Banken, kurz den Finanziers eines solchen Projekts, die in aller Regel keinen technischen Background haben, dieses in Rekordzeit durchgezogen und Kosten gespart wo es nur geht, üblicherweise ganz extrem an den Testphasen.
Ihr wollt ein Beispiel dafür? Bitteschön:  Das Mauterfassungssystem auf den Autobahnen wurde von den zuständigen Managern für einen Termin versprochen, der unmöglich einzuhalten war. Die jeweiligen Entwicklungsleiter in den beteiligten Firmen wussten das, konnten sich aber nicht durchsetzen. Diese haben nämlich von Anfang an den Termin geplant, an dem das System dann auch tatsächlich in Betrieb ging und das annähernd ohne Störung. Sie wussten, daß der ursprünglich angepeilte Termin ca. 18 Monate früher technisch nicht machbar war. nur leider wollte die Öffentlichkeit das nicht hören, weil es so angenehm ist auf den angeblich unfähigen Ingenieuren rumzuprügeln.
Tatsache ist, um wieder auf den Ursprung des Threads zurückzukommen, daß vom Management wissentlich ein zu früher Termin eingeplant wird und die Erprobung dann "im Feld", also durch den Kunden stattfindet. Das ist wesentlich kostengünstiger, als zu einem späteren Termin einen erprobten Zug abzuliefern. Der Imageverlust wird billigend in Kauf genommen.
Auch hier der Hinweis auf das Mautsystem. Die Kritiker waren schon nach wenigen Wochen verstummt und heute spricht kein Mensch mehr davon, weil die Technik reibungslos funktioniert. Die Deutschen Firmen und ihre Ingenieure und Facharbeiter sind sehr wohl in der Lage Hightech fehlerfrei auf die Beine zu stellen. Was nicht mehr stimmt, sind die Randbedingungen und dafür sind die Manager und Aktionäre verantwortlich. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.

Gruß
Dieter  
Dieter: völlig korrekt. Warum werden "Finanzfachleute" eigentlich "Finanzfachleute"?
Weil sie von Technik keine Ahnung haben und Physik schon in der 10. Klasse  abgewählt haben. Ihren Videorekorder lassen sie sich von den Kindern programmieren, "dürfen" dann aber den Technikern erklären, dass Rom in 5 Minuten zu erbauen ist.
Das meine ich auch mit den "Bananenprodukten". Eine E 03 durfte bis zur Serienausführung 10 Jahre reifen, eine P 8 war zuerst ein Flop bis sie nach Überarbeitung eine der erfolgreichsten Loks der Eisenbahngeschichte wurde. Ein erheblich komplexerer ICE soll aber innerhalb von 2 Jahren ohne jegliche Mängel dastehen.
Auf solche Klöpse können nur Leute kommen, die nur in Geld und nie in Arbeit rechnen, geschweige sich komplizierte technische Zusammenhänge auch nur vorstellen können.

Npit
Hi
Bestechendes Argument!
Wie Du sagst das ist kein Einzelfall.
Aber um auf den Wackel ICE zurückzukommen; da steckt weit mehr dahinter.
Selbst wenn dieser Zug von Anbeginn an gelaufen wäre:
- Er wäre solo, zu kurz für Mü/Lindau
- Doppelt, zu lang für die Strecke (jew. Kapazitäten) (+2 Speiseteile!?)
- Die Strecke Mü DD via Nürnberg ist ein Witz
- Ein Hybridteil für die SBB wäre ratsam
uvm

CU
WE
Hi Wutz,

und jetzt rate mal, wer solche Kapazitäts- und Streckenplanungen macht?

Gruß
Dieter

:-o

hmmmpf .....

WE
Die Zwischenhalte an der NBS Köln-Frankfurt sind nur dem Einfluß der Provinzfürsten auf die Bahn bzw. die Bundesregierung geschuldet. Absulut lächerlich, bei einer Fahrzeit von einer Stunde noch Zwischenhalte einzubauen. Das ist kein ICE sondern ein besserer IRE ! Der Vergleich mit Frankreich zeigt, daß aufgrund des zentralistisches Staatsaufbaus sich die Politiker in Paris einen Teufel darum scheren was irgendwelche Provinzfürsten von sich geben.

Genauso grausam ist es, mit dem IC/EC durch das Ruhrgebiet zu tuckern ! Da kann man auch gleich S-Bahn fahren ! Der Hinweis auf die Größe der Städte zieht nicht, weil die Bahn auch keine Skrupel hat, Großstädte mit über 120.000 Einwohnern komplett vom Fernverkehr abzuschneiden (z.B. Bremerhaven). Warum muß dann jeder IC an allen Bahnhöfen halten, zumal oftmals parallel 160 km/h schnelle RE verkehren...

Das Prestigeprojekt Nürnberg-Dresden sollte schnellstmöglich beerdigt werden und dafür sinnvolle NBS wie Frankfurt-Mannheim oder Stuttgart-München  gebaut werden.
Tom (30): "Genauso grausam ist es, mit dem IC/EC durch das Ruhrgebiet zu
tuckern ! Da kann man auch gleich S-Bahn fahren " -

Das unterschreibe ich 120%ig - ich schleiche jede Sonntag Nacht mit IC 2021
durch die Gegend - da wirste verrückt (aber nicht nur im Pott.... )

meint N-Frank,
den es am WE immer von Frank-N in die nordische Heimat zieht
Ist doch bitte auch megapervers, dass jeder mitgenommen wird der einen FSchein hat und zahlt; dann aber stehen mus und auf den Trittstufen sitzt. Das macht sich besonders in der Lederklasse ausserordentlich gut

Die Argumente mit den Städten und den "Kunden" Ha ha ha wegen der paar Hanseln aus 300 bremsen und anfahren: Das kostet sicher 5 x mehr Kohle für Energie als die zahlen: Von den Kosten für die Bhf Infrastruktur red ich garnicht.

S hat eh keinen Sinn so.

Überall alles rückbauen dass ja kein Privater fahren kann etc etc.
Und dann Grossprojekte hinklotzen die sich bei näherem Betrachten als provinzielles Kleckerleszeug herausstellen.

CU
WE
Bei der NBS Köln Frankfurt hätte man auf Siegburg und Montabaur als Halte verzichten können.
Auch wenn mich nun alle steinigen.......

Transrapid* hat eine enorme Steigfähigkeit+Beschl.: Viele Kunstbauten/Tunnel könnten entfallen und Zwischenhalte wären auch kein derart grosses Problem (Beschl.!)

CU
WE
@30 Tom:

Ein Wort zum Ruhrgebiet:

> Genauso grausam ist es, mit dem IC/EC durch das Ruhrgebiet zu tuckern ! Da
> kann man auch gleich S-Bahn fahren !

Naja, ganz so ist es nicht: Die S1 braucht von Dortmund nach Duisburg etwa 1 Stunde, RE/IC/ICE etwa 35 Minuten - für eine Entfernung von etwa 55km.  Und wer mal den Spaß hatte, das Ruhrgebiet per Auto und A40 zu queren, weiß, dass man da nicht immer schneller ist - selbst wenn die Anfahrt zu den Hauptbahnhöfen per ÖPNV mitgerechnet wird (kommt natürlich drauf an, wo man wohnt).

> Der Hinweis auf die Größe der Städte
> zieht nicht, weil die Bahn auch keine Skrupel hat, Großstädte mit über 120.000
> Einwohnern komplett vom Fernverkehr abzuschneiden (z.B. Bremerhaven).

Nun, 120.00 Einwohner ist in bezogen auf die Halte der IC/EC/ICE fast eine Kleinstadt: Dortmund ca. 585.000, Bochum ca. 385.000, Essen ca. 585.000, Duisburg ca. 500.000. Einzige "kleine" Stadt auf der Linie ist Mülheim mit etwa 170.000 Einwohnern.  Und da halten längst nicht alle IC/EC/ICE. Und selbst wenn sie halten: Viel Zeit verlieren sie dadurch nicht, ich schätze etwa 3 Minuten.

> Warum muß dann jeder IC an allen Bahnhöfen halten, zumal oftmals parallel 160
> km/h schnelle RE verkehren...

Um Fahrgäste einzusammeln bzw. auszuwerfen, nehme ich an. Städte mit mehr als 350.000 Einwohnern zu übergehen, obwohl man dran vorbeifährt halte ich für töricht. Natürlich ist der RE durchs Ruhrgebiet (mit einem bis zwei Halten mehr) fast ebenso schnell wie die Fernverkehrszüge.

Interessant ist aber die reale Reisezeit und die Bequemlichkeit z.B. von Bochum nach Frankfurt HBf.  Wenn da der ICE in Bochum durchfahren würde, müsste der Reisende mit dem RE nach Essen oder gar Dortmund fahren, um da in den ICE zu steigen. Die Umstiegszeit, die man bei der heutigen Pünktlichkeit der Bahn lieber nicht unterhalb von 15 Minuten planen sollte, schlägt dann voll zu Buche. Plus den unangenehmen Umständen, die mit Umsteigen einhergehen.

Ich finde, da macht es die Bahn mal richtig.

Grüße aus Dortmund,

Udo.
Wichtig wäre, daß möglichst schnell die NBS Frankfurt-Mannheim, Stuttgart-Ulm und eine neue Strecke zwischen Frankfurt-Fulda gebaut wird. Dann ließen sich z.B.Fahrtzeiten zwischen Hamburg-Mannheim von weniger als 4h realsieren.


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