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THEMA: Lok ruckelt nach Umbau BR 218 mit GAM und SD 10A
nach dem Umbau einer BR218 mit einem GAM Soundblock (Just Andersson) und einem Döhler & Haas SD 10A Decoder habe ich immer wieder das Problem, dass die Lok nur sporadisch zuverlässig fährt. Mal läuft sie problemlos, dann bleibt sie wieder alle paar Zentimeter stehen. Erst nach einem kleinen Schubs fährt sie kurz weiter – nur um dann erneut zu stoppen.
An manchen Tagen läuft sie jedoch bis zu einer Stunde einwandfrei, bevor die Probleme auftreten.
Folgendes habe ich bereits ausprobiert:
✔ Gleise gereinigt
✔ Radsätze gereinigt
✔ Zusätzliche Kabel zwischen Drehgestell und Platine verlegt, um Kontaktprobleme auszuschließen
Hier ein Video der Situation: https://c.gmx.net/@325224281556389511/AVeaobBHLe0zSC9UyAfY7g
Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine Lösung für dieses Problem?
Vielen Dank im Voraus!
Gruß
Andreas
da das Licht auch immer schön mit ausgeht, kann das nur ein Problem der Stromabnahme sein.
Also von Gleis - Räder(Radinneschleifer) - Schleifer (Drehgestell- Rahmen) - Platine sein.
Drehgestell raus und prüfen ob die Schleifer richtig am Rahmen liegen.
Gruß Detlef
ich hatte solch ein Problem bei einer Fleischmann BR 100 und ebenfalls bei meiner BR 218. Wie Detlef schon anmerkte lag es an den Schleifer vom Drehgestell zum Rahmen.
Den Schleifer und die Kontakte am Rahmen mit einen Glashaarpinsel blank gemacht und die Schleifer ein bisschen nach oben gebogen. So das ein wenig der Schleifer mit Druck anliegt.
Danach lief alles wieder bei mir problemlos.
grüsse
Klaus
danke für die Info. Ich werde die Drehgestelle mal ausbauen und mir die Kontakte anschauen. Werde berichten...
das könnte auch ein Kurzschluss sein. Dann wäre eine oder mehrer Achsen verkehrt herum eingebaut.
Grüße
Schorsch
Gruß Björn
ich widerspreche Schorsch und Björn. Das ist bei dem Modell nicht möglich.
Der Hinweis von Klaus ist da deutlich erfolgsversprechender
Gruß Moritz
gewagte These. Wenn es eine FLM 218 er ist und es ist noch nicht einmal geklärt um welches Modell es sich handelt, ist das Zahnrad mittig auf der Achse und somit ist der Kurzschluss möglich.
Gruß
Schorsch
also wenn du nicht mal erkennst, dass das ne Fleischmann 218 ist, solltest du vielleicht schweigen. Spannend hingegen finde ich die Aussage, dass die Position des Zahnrads über Kurzschlüsse entscheidet.
Gruß Moritz
ich unterstütze die gewagte These von Moritz,
wenn es daran liegen würde, sollte dann die Zentrale nicht abschalten?
Ich habe mal meine beiden Oldies durchgemessen.
Bei Nr. 1 waren im Drehgestell die isolierten Räder auf einer Seite , und die mit der Achse (Zahnrad) nicht isolierten eben auf den anderen Seite. Beide Drehgestelle aber gleich.
Die lok war länger Ziet nicht in Betrieb und zeigte auch ein stotterndes Fahrverhalten,
Bei Nr. 2 war es in den Drehgestellen anders, da war auf einer Seite das isolierte Rad und bei der anderen Achse das isolierte Rad auf der anderen Seite. Auch hier beide Drehgestelle identisch bestückt.
Da die Achsen, bzw. die Zahnräder aber an keine anderen metallischen stromleitenden Teile kommen ist es egal.
Da sollten die Drehgestelle auch gemischt bestückt sein oder alle isolierten Radscheiben auf einer Seite der Lok sein
Dann habe ich noch 3 von der grundsätzlichen Technik her passende E-Loks genommen.
Da sind die Radscheiben komplett isoliert.
1 von den 3 die auch länger Zeit nicht bewegt wurde und auch noch aus der Zeit mit 4 Haftreifen kommt bockt auch gerade, wird aber mit jeder Runde auf dem Testgleis besser.
Das spricht definitiv für Kontaktprobleme und nicht für Kurzschluß, zumal mit mein analoger Regler das sofort anzeigen würde.
Gruß Detlef
also, falsch herum kann man die Achsen nicht einbauen, da beidseitig abgegriffen wird. Also gibt es auch keinen Kurzschluss.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
also wenn du nicht mal erkennst, dass das ne Fleischmann 218 ist, solltest du vielleicht schweigen
Das ist wenig hilfreich. Je nach Ausführung sehen die Drehgestelle der 218 anders aus. Die Loks nach 2020 haben hinten zwei Kontaktaktschleifer, die alten haben vorne und hinten Schleifer.
Also Andreas, nenn doch bitte mal die Artikelnummer. Auf jeden Fall nachsehen, ob alle Kontakte anliegen.
Gruß
Jürgen
ich wollte und möchte hier keine Streitigkeiten auslösen. Es ist eine Fleischmann 218, die vorn und hinten beidseitig Schleifer hat. Das Zahnrad sitzt mittig. Kurzschluss kann es nicht sein, da meine Zentrale sofort auslösen würde. Das tut sie aber nicht.
Ich habe den Rat von Detlef befolgt und die Schleifer gereinigt. Sie läuft deutlich besser und bleibt derzeit nicht stehen. Ich schaue mir das aber die nächsten Tage mal weiter an, da sie auch zuvor schon immer mal besser lief und dann wieder mal überhaupt nicht.
Kann es aus eurer Sicht heraus evtl. auch eine Überlastung des Decoders sein? Oft fährt sie am Anfang gut und ohne Probleme und nach einer halben Stunde geht dann plötzlich nichts mehr. Ich habe heute mal nach längerer Zeit fahren ca.15min und der Decoder war schon deutlich warm. Ist das normal?
Gruß
Andreas
Ich bleibe dabei, wenn die Achsen im Drehgestell die isolierten Räder nicht auf einer Seite haben, kann es zu diesen Minikürzschlüssen kommen, schon oft genug selber erlebt.
Diese Lok scheint aber auch eher Kontaktschwierigkeiten zu haben.
Viel Erfolg.
Gruß Björn
es passt schon und ich denke wir werden uns bei diesem Thema nicht streiten, denn letztendlich wollen wir alle das Deine Lok wieder problemlos fährt.
Es ist halt die Ferndiagnose ins blaue ...
Der Motor (Kollektor, Kohlen usw.) ist in Ordnung?
Gruß
Schorsch
Ferndiagnose ist immer schwierig, aber lesen wohl auch.
da wird der Motor wohl ok sein.
Auch war das Video da sehr deutlich, Lok macht zicken und Licht flackert, Lok bleibt stehen und Licht geht aus.
Das ist eindeutig ein Problem vor dem Decoder.
Den hier hatte ich auch überlesen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
✔ Zusätzliche Kabel zwischen Drehgestell und Platine verlegt, um Kontaktprobleme auszuschließen
Damit dürfte es eigentlich keine Probleme von Drehgestell über Rahmen zur Platine geben, wie ich ja in @1 angemerkt hatte.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Also von Gleis - Räder(Radinneschleifer) - Schleifer (Drehgestell- Rahmen) - Platine sein.
Ich selber bin auch nicht so ein Freund von der Kabelverbindung von Drehgestell zur Platine wie es bei Roco ja üblich ist.
Da ist meist eine zu starre und zu kurze Litze verwendet, die auch schon gerne mal am Drehgestell abreißt.
Die Schleifer brauchen halt ein wenig Pflege oder nur ordentlich Betrieb.
Hallo Andreas
mach mal ordentlich Strecke mit der Lok, die in @9 von mit erwähnte Lok wollte mein Testoval mit DKW von Trix auch nicht absolvieren, nach ein paar Minuten und etlichen Runden Fahrt, geht das auch wieder langsam.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich schaue mir das aber die nächsten Tage mal weiter an, da sie auch zuvor schon immer mal besser lief und dann wieder mal überhaupt nicht.
Kann es aus eurer Sicht heraus evtl. auch eine Überlastung des Decoders sein? Oft fährt sie am Anfang gut und ohne Probleme und nach einer halben Stunde geht dann plötzlich nichts mehr. Ich habe heute mal nach längerer Zeit fahren ca.15min und der Decoder war schon deutlich warm. Ist das normal?
Es ist da immer wichtig zu schauen was mit der Beleuchtung ist, geht die mit aus ist es vor dem Decoder, bleibt die an, ist es ab Decoder.
Wie warm der Decoder werden darf kann ich dir nicht sagen, aber wenn der Motor mit dem Halter nicht 100% eingebaut ist und die Schnecken zu tief in die Zahnräder drücken läuft es auch nicht gut.
Immer erst mal nach einem GAM Einbau die Lok analog prüfen und testen, ob alles leicht und fehlerfrei läuft.
Und dann erst digitalisieren.
Gruß Detlef
danke für die Info´s. Die Kabelverbindung habe ich auch nur eingelötet, um eine Unterbrechung zwischen Schleifer und Platine auszuschließen. Grundsätzlich bin ich auch kein Fan von zusätzlichen Kabelverbindungen. Da die Lok aber jetzt schon seit Monaten zickt, versucht man alles, um das Problem einzugrenzen.
Ich werde die Lok heute Abend mal etwas mitlaufen lassen. Mal sehen was das reinigen der Radinnenschleifer gebracht hat.
Gruß
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich bleibe dabei, wenn die Achsen im Drehgestell die isolierten Räder nicht auf einer Seite haben, kann es zu diesen Minikürzschlüssen kommen, schon oft genug selber erlebt.
Das trifft absolut nicht bei bei der FLM 218 zu. Ich besitze inzwischen achtzehn 218er verschiedener Baujahre.und kenne die Modelle sehr gut. Die Drehgestellblöcke sind aus Kunststoff. Der Strom wird BEIDSEITIG durch Schleifer abgegeriffen.. Da kannst Du die Achsen drehen, wie Du willst, es gibt keinen Kurzschluss..
Und wenn der Strom per Litzen an die Platine geführt wird, können es immer noch die Radschleifer selbst sein oder auch die Radinnenflächen. Wenn die verschmutzt sind gibt es dennoch Kontaktprobleme bei der Stromaufnahme.
Gruß
Jürgen
auch ich habe mittlerweile 14 nachträglich digitalisierte Fleischmann 218 der unterschiedlichsten Baujahre
im Einsatz, und kann mich nur meinen Vorschreibern Moritz, BR65 und Jürgen anschließen. Ein Kurzschluß lässt sich nur durch eine falsche Litzenverbindung von Drehgestell zur Platine herstellen .
Dann bewegt sich aber weder Lok, noch geht das Licht, sondern die Zentrale schaltet ab.
ich möchte mich mit einem kurzen Update zurückmelden: Die Reinigung der Radinnenschleifer und Radkränze war erfolgreich – die Lok fährt nun ohne Aussetzer!
Das freut mich sehr und bestätigt einmal mehr, dass es sich lohnt, hier im Forum nach Rat zu fragen.
Vielen Dank für eure hilfreichen Tipps!
Jetzt kann die Lok wieder problemlos mitfahren. 😊
Gruß
Andreas
das freut mich zu hören. Dann noch viel Spaß mit der 218.
Gruß
Jürgen
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