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THEMA: Kleiner Kato Tip
THEMA: Kleiner Kato Tip
NMike - 09.02.25 10:08
Guten Morgen in die Runde,
bekanntlich funktionieren die Kato 481er Weichen nicht so zuverlässig wie die 718er. Dafür sind sie schlank und sehen ziemlich gut aus, so wie dieser einfache Gleiswechsel auf dem Bild.
Wenn der TEE Rhein Ruhr (einer meiner entgleisungsanfälligsten Züge) direkt aus der Kurve in die abgehende Weiche einfährt, entgleist er - undabhängig davon ob die Weiche auf Abzweig gestellt ist oder nicht. Die Weichenzunge protrudiert etwas von der anliegenden Schiene, und der aus der Kurve kommende (durch die Zentrifugalkraft an die kurvenäussere Schiene gedrückte) Radsatz stösst dann dort an.
Wenn aber zwischen Kurve und Weiche mindestens ein kleines gerades Zwischenstück verbaut ist, steht der Radsatz mittig in den Schienen und es entgleist nichts.
Also die 481er Weichen nicht wie auf dem Foto gezeigt direkt nach der Kurve einbauen, sondern immer noch mindestens ein gerades 62mm Zwischenstück einbauen!
Alternativ könnte man die Schiene etwas ausfeilen, damit die Zunge nicht mehr vorsteht wenn sie anliegt.
LG Mike
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bekanntlich funktionieren die Kato 481er Weichen nicht so zuverlässig wie die 718er. Dafür sind sie schlank und sehen ziemlich gut aus, so wie dieser einfache Gleiswechsel auf dem Bild.
Wenn der TEE Rhein Ruhr (einer meiner entgleisungsanfälligsten Züge) direkt aus der Kurve in die abgehende Weiche einfährt, entgleist er - undabhängig davon ob die Weiche auf Abzweig gestellt ist oder nicht. Die Weichenzunge protrudiert etwas von der anliegenden Schiene, und der aus der Kurve kommende (durch die Zentrifugalkraft an die kurvenäussere Schiene gedrückte) Radsatz stösst dann dort an.
Wenn aber zwischen Kurve und Weiche mindestens ein kleines gerades Zwischenstück verbaut ist, steht der Radsatz mittig in den Schienen und es entgleist nichts.
Also die 481er Weichen nicht wie auf dem Foto gezeigt direkt nach der Kurve einbauen, sondern immer noch mindestens ein gerades 62mm Zwischenstück einbauen!
Alternativ könnte man die Schiene etwas ausfeilen, damit die Zunge nicht mehr vorsteht wenn sie anliegt.
LG Mike
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Hallo Mike,
vielen Dank für den Tipp. Es ist eben wie in der Realität, dass in der Gleisgeometrie Zwischengeraden bei S-förmigen Gleisführungen erforderlich sind, um nicht Radienwechsel zu erhalten, welche zu Entgleisungen führen.
Wir neigen dazu, in der Modellwelt diese physikalischen Gegebenheiten zu ignorieren, aber im offiziellen Regelwerk für Gleisoberbau sind diese Zwischengeraden klar definiert, da sonst auch in der Realität Züge entgleisen können.
So z. B. geschehen in Stuttgart Hbf vor einigen Jahren. Dort wurde nach neuen Richtlinien das Gleisvorfeld gestaucht, mit nun erlaubten, verkürzten Zwischengeraden. In Kombination mit den etwas längeren Speisewagen bei geschobenen IC-Garnituren in einer Steigung kam es zu einer Überpufferung im verkürzten Übergangsbogen.
Konsequenz war, dass man die Speisewagen, die 50 Jahre durch Europa entgleisungsfrei fuhren, dann aus dem Verkehr zog. Problem gelöst.
Dein Tipp ist somit auch ein Wink, nicht immer beim Rollmaterial den Fehler zu suchen, sondern auch in der Art, wie wir unsere Gleisgeometrie gestalten.
Viele Grüße
Firefox
vielen Dank für den Tipp. Es ist eben wie in der Realität, dass in der Gleisgeometrie Zwischengeraden bei S-förmigen Gleisführungen erforderlich sind, um nicht Radienwechsel zu erhalten, welche zu Entgleisungen führen.
Wir neigen dazu, in der Modellwelt diese physikalischen Gegebenheiten zu ignorieren, aber im offiziellen Regelwerk für Gleisoberbau sind diese Zwischengeraden klar definiert, da sonst auch in der Realität Züge entgleisen können.
So z. B. geschehen in Stuttgart Hbf vor einigen Jahren. Dort wurde nach neuen Richtlinien das Gleisvorfeld gestaucht, mit nun erlaubten, verkürzten Zwischengeraden. In Kombination mit den etwas längeren Speisewagen bei geschobenen IC-Garnituren in einer Steigung kam es zu einer Überpufferung im verkürzten Übergangsbogen.
Konsequenz war, dass man die Speisewagen, die 50 Jahre durch Europa entgleisungsfrei fuhren, dann aus dem Verkehr zog. Problem gelöst.
Dein Tipp ist somit auch ein Wink, nicht immer beim Rollmaterial den Fehler zu suchen, sondern auch in der Art, wie wir unsere Gleisgeometrie gestalten.
Viele Grüße
Firefox
Das ist ja interessant, Firefox. Die Story mit dem Speisewagen in Stuttgart kannte ich nicht.
Ich habe allerdings vor einigen Monaten einmal ein Interview mit Claus Weselsky (ex Chef der Lokführer Gewerkschaft) gehört. Dort beklagte er sich, dass (um kurzfristig Geld einzusparen) viele sinnvolle ältere Regelungen von Seiten des Bahnmanagements gestrichen wurden, woraufhin es dann im Betrieb später die entsprechenden Probleme gibt. Konkret benannte er z.B. den ursprünglich vorgeschriebenen Baumschnitt am Streckenrand, der wohl inzwischen seit Jahren nicht mehr oder nur noch unregelmäßig durchgeführtwird. Mit den entsprechenden Konsequenzen, wenn dann mal ein Baum auf die Oberleitung fällt 😬
LG Mike
Ich habe allerdings vor einigen Monaten einmal ein Interview mit Claus Weselsky (ex Chef der Lokführer Gewerkschaft) gehört. Dort beklagte er sich, dass (um kurzfristig Geld einzusparen) viele sinnvolle ältere Regelungen von Seiten des Bahnmanagements gestrichen wurden, woraufhin es dann im Betrieb später die entsprechenden Probleme gibt. Konkret benannte er z.B. den ursprünglich vorgeschriebenen Baumschnitt am Streckenrand, der wohl inzwischen seit Jahren nicht mehr oder nur noch unregelmäßig durchgeführtwird. Mit den entsprechenden Konsequenzen, wenn dann mal ein Baum auf die Oberleitung fällt 😬
LG Mike
Hallo,
die Story mit dem Stuttgarter Speisewagen ist für eine der interessantesten Unfallkonstellationen überhaupt... Interessant auch deshalb, weil die Situation nachgestellt wurde und der Zug erneut entgleiste und weil es nicht einfach Dummheit im Quadrat war...
Die Geschichte mit den Sparmaßnahmen und unterbliebenden Vegetationsrückschnitt hat damit nichts zu tun - auch wenn sie natürlich stimmt, so wie vielfach kaputt gespart wurde. Hier wurde nicht gespart.
Die Hauptursache für die Entgleisung liegt nicht in der Infrastruktur, sondern bei den Puffern: " primärursächlich auf ein Versagen von Puffern an den im Zugverband laufenden WRmz - Wagen und / oder von unmittelbar benachbarten Wagen zurückzuführen sind, wobei die Federkennlinien der Puffer außerhalb der festgelegten Bereiche lagen und
die zugelassenen Anfahrdruckkräfte zu hoch waren" Die Trassierung kam begünstigend hinzu.
Es ist zwar richtig, dass die TSI neu eingeführt wurde, aber die Weichenverbindung wurde bereits zuvor nach EBO bzw. DB Netz 800.x Regelwerken trassiert. Dabei wurde in den Grenzbereich mehrer Parameter gegangen.
Als Sicherheitsempfehlung kam somit heraus, die Pufferbauart zu prüfen und ggf. auszumustern (wurde dann gleich mit dem ganzen Speisewagentyp gemacht) und die Trassierungsregelwerke zu prüfen, inbesondere in Bezug auf Überlagerungseffekte im Grenzbereich der zulässigen Werte.
Was dazu kommt: es wurden bei Messungen Gleislageabweichungen festgestellt (SR 100, SR Lim), die aber in einem Bereich lagen, dass sie gem. Regelwerk bis zur nächsten Inspektion beseitigt werden dürfen. Es war just in dem Moment ein Oberbautrupp vor Ort, und wollte eine UVV-Sperrung zur Messung (und ggf. Maßnahmen) beantragen, Der Fdl verweigerte diese aber, weil der IC erst ausfahren sollte. Er fuhr aus, mit bekanntem Ergebnis. Also noch dumm gelaufen, evtl. wäre eine sofortige Sperrung wegen der Gleislagefehler angeordnet worden.
Das Thema Überlagerung von Effekten taucht immer wieder auf. Bei der Untersuchung, ob die festgekleppten Trittstufen von neueren Elektrotriebwagen an einzelnen Stationen ein Problem der Fahrzeuge oder der Infrastruktur seien kam heraus, dass das Problem auch dann auftreten konnte, wenn Bahnsteigkante als auch Fahrzeug Normkonform gebaut sind. Heißt: Nachsitzen für die Normenentwickler...
Für die Modellbautrassierung ist die Reduktion von Risikostellen immer ein Thema, gerade weil man wegen der Platzprobleme (wie im Bauzustand S21) geneigt ist, die Grenzen auszuloten. Ich hatte schon vor Jahren das Problem mit Fleischmann-Weichen direkt aus dem Bogen, deshalb gilt der Tipp für alle Gleissystem, erst eine Gerade (oder Bogen gleichen Radius), bevor die Weiche kommt. Ich empfehle auch eher 100mm.
Viele Grüße,
Simon
die Story mit dem Stuttgarter Speisewagen ist für eine der interessantesten Unfallkonstellationen überhaupt... Interessant auch deshalb, weil die Situation nachgestellt wurde und der Zug erneut entgleiste und weil es nicht einfach Dummheit im Quadrat war...
Die Geschichte mit den Sparmaßnahmen und unterbliebenden Vegetationsrückschnitt hat damit nichts zu tun - auch wenn sie natürlich stimmt, so wie vielfach kaputt gespart wurde. Hier wurde nicht gespart.
Die Hauptursache für die Entgleisung liegt nicht in der Infrastruktur, sondern bei den Puffern: " primärursächlich auf ein Versagen von Puffern an den im Zugverband laufenden WRmz - Wagen und / oder von unmittelbar benachbarten Wagen zurückzuführen sind, wobei die Federkennlinien der Puffer außerhalb der festgelegten Bereiche lagen und
die zugelassenen Anfahrdruckkräfte zu hoch waren" Die Trassierung kam begünstigend hinzu.
Es ist zwar richtig, dass die TSI neu eingeführt wurde, aber die Weichenverbindung wurde bereits zuvor nach EBO bzw. DB Netz 800.x Regelwerken trassiert. Dabei wurde in den Grenzbereich mehrer Parameter gegangen.
Als Sicherheitsempfehlung kam somit heraus, die Pufferbauart zu prüfen und ggf. auszumustern (wurde dann gleich mit dem ganzen Speisewagentyp gemacht) und die Trassierungsregelwerke zu prüfen, inbesondere in Bezug auf Überlagerungseffekte im Grenzbereich der zulässigen Werte.
Was dazu kommt: es wurden bei Messungen Gleislageabweichungen festgestellt (SR 100, SR Lim), die aber in einem Bereich lagen, dass sie gem. Regelwerk bis zur nächsten Inspektion beseitigt werden dürfen. Es war just in dem Moment ein Oberbautrupp vor Ort, und wollte eine UVV-Sperrung zur Messung (und ggf. Maßnahmen) beantragen, Der Fdl verweigerte diese aber, weil der IC erst ausfahren sollte. Er fuhr aus, mit bekanntem Ergebnis. Also noch dumm gelaufen, evtl. wäre eine sofortige Sperrung wegen der Gleislagefehler angeordnet worden.
Das Thema Überlagerung von Effekten taucht immer wieder auf. Bei der Untersuchung, ob die festgekleppten Trittstufen von neueren Elektrotriebwagen an einzelnen Stationen ein Problem der Fahrzeuge oder der Infrastruktur seien kam heraus, dass das Problem auch dann auftreten konnte, wenn Bahnsteigkante als auch Fahrzeug Normkonform gebaut sind. Heißt: Nachsitzen für die Normenentwickler...
Für die Modellbautrassierung ist die Reduktion von Risikostellen immer ein Thema, gerade weil man wegen der Platzprobleme (wie im Bauzustand S21) geneigt ist, die Grenzen auszuloten. Ich hatte schon vor Jahren das Problem mit Fleischmann-Weichen direkt aus dem Bogen, deshalb gilt der Tipp für alle Gleissystem, erst eine Gerade (oder Bogen gleichen Radius), bevor die Weiche kommt. Ich empfehle auch eher 100mm.
Viele Grüße,
Simon
Hallo,
das Trinkspiel von Alwin Meschede zu Stuttgart ist großartig: https://www.youtube.com/watch?v=OfgwdBBWzCw
Viele Grüße
Rico
das Trinkspiel von Alwin Meschede zu Stuttgart ist großartig: https://www.youtube.com/watch?v=OfgwdBBWzCw
Viele Grüße
Rico
Hallo Simon,
Ist zwar weiterhin OT:
es kam insofern schon erschwerend hinzu, dass die Richtlinien zu dem Zeitpunkt gegenüber früheren Versionen so angepasst waren, dass das neue Regelwerk eine solche Trassierung im zu stauchenden Gleisvorfeld zugelassen hat. Das frühere nicht. Auch die Gleislagefehler entstanden nach dem Umbau und deuteten an, dass hier jetzt Kräfte wirken, die eine engmaschigere Prüfung erfodern und regelmäßiges Nacharbeiten.
Die Puffer und die Speisewagen waren somit eher die Sündenböcke.
Es kam ja noch dazu, dass seinerzeit die Puffer vom ersten Unfallspeisewagen auf dem Weg zur Untersuchung verloren gegangen sind.
Der Unfallbericht und das weitere Drumherum waren schon sehr spannend zu lesen...
Ich gehe davon aus, dass man die Abwägung machte, wie lange das dann abgängige Gleisvorfeld noch bleiben wird und wie lange die Speisewagen und hat bei letzteren Fakten geschaffen.
Weselskys Kritik trifft insofern einen Punkt, dass in den letzten Jahrzehnten in den Regelwerken zu beobachten ist, dass man einerseits versucht hat, zu vereinfachen, aber andererseits aber auch Grenzwerte neu definierte.
Die Flexibilisierung wurde als Stärkung des Ingenieurssachverstandes betrachtet, weil nun im Einzelfall auch bis an die technische Grenze gegangen werden konnte. Zuvor war die Grenze aus der Perspektive Betriebssicherheit so definiert, dass ein Pufferbereich einkalkuliert war: bei technischem Versagen eines anderen Teilsystems im Bahnbetrieb fangen die Grenzwerte der anderen Teilsysteme die Folgen ab. Das war nun nicht mehr gesichert gegeben. Dafür ergaben sich Einsparpotenziale, wo vorher großzügiger dimensioniert werden musste...
Es wurde den Fachleuten selber klar, dass auch durch die Unstrukturierung der Regelwerke (eigentlich mit dem Ziel der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit) teils Informationen auf mehrere Dokumente verteilt wurden, die vor Jahrzehnten noch untereinander in einem Dokument standen.
Kennt jemand also nicht alle diese Finessen, kann es zu Problemen kommen.
Ein weites Feld. Wenn es von Interesse ist, das weiter zu diskutieren, stellt sich die Frage, ob wir einen OT-Thread aufmachen.
Gruß
Firefox
Ist zwar weiterhin OT:
es kam insofern schon erschwerend hinzu, dass die Richtlinien zu dem Zeitpunkt gegenüber früheren Versionen so angepasst waren, dass das neue Regelwerk eine solche Trassierung im zu stauchenden Gleisvorfeld zugelassen hat. Das frühere nicht. Auch die Gleislagefehler entstanden nach dem Umbau und deuteten an, dass hier jetzt Kräfte wirken, die eine engmaschigere Prüfung erfodern und regelmäßiges Nacharbeiten.
Die Puffer und die Speisewagen waren somit eher die Sündenböcke.
Es kam ja noch dazu, dass seinerzeit die Puffer vom ersten Unfallspeisewagen auf dem Weg zur Untersuchung verloren gegangen sind.
Der Unfallbericht und das weitere Drumherum waren schon sehr spannend zu lesen...
Ich gehe davon aus, dass man die Abwägung machte, wie lange das dann abgängige Gleisvorfeld noch bleiben wird und wie lange die Speisewagen und hat bei letzteren Fakten geschaffen.
Weselskys Kritik trifft insofern einen Punkt, dass in den letzten Jahrzehnten in den Regelwerken zu beobachten ist, dass man einerseits versucht hat, zu vereinfachen, aber andererseits aber auch Grenzwerte neu definierte.
Die Flexibilisierung wurde als Stärkung des Ingenieurssachverstandes betrachtet, weil nun im Einzelfall auch bis an die technische Grenze gegangen werden konnte. Zuvor war die Grenze aus der Perspektive Betriebssicherheit so definiert, dass ein Pufferbereich einkalkuliert war: bei technischem Versagen eines anderen Teilsystems im Bahnbetrieb fangen die Grenzwerte der anderen Teilsysteme die Folgen ab. Das war nun nicht mehr gesichert gegeben. Dafür ergaben sich Einsparpotenziale, wo vorher großzügiger dimensioniert werden musste...
Es wurde den Fachleuten selber klar, dass auch durch die Unstrukturierung der Regelwerke (eigentlich mit dem Ziel der Vereinfachung und besseren Lesbarkeit) teils Informationen auf mehrere Dokumente verteilt wurden, die vor Jahrzehnten noch untereinander in einem Dokument standen.
Kennt jemand also nicht alle diese Finessen, kann es zu Problemen kommen.
Ein weites Feld. Wenn es von Interesse ist, das weiter zu diskutieren, stellt sich die Frage, ob wir einen OT-Thread aufmachen.
Gruß
Firefox
Nimmersatt - 09.02.25 12:57
Hallo Mike,
bei allen KATO-Weichen ist ein Risiko, dass der Stelldraht zu weich ist bzw. einen wönzigen Schlag hat, dass also die Zunge auf einer Seite nicht fest anliegt. Dafür kann man auffahren. Sehr aufwändig ist, einen dickeren, absolut geraden Federstahldraht einzuziehen. Habe ich nur einmal gemacht, wenn gewünscht, kann ich Bilder raussuchen.
Viele Grüße
Nimmersatt
bei allen KATO-Weichen ist ein Risiko, dass der Stelldraht zu weich ist bzw. einen wönzigen Schlag hat, dass also die Zunge auf einer Seite nicht fest anliegt. Dafür kann man auffahren. Sehr aufwändig ist, einen dickeren, absolut geraden Federstahldraht einzuziehen. Habe ich nur einmal gemacht, wenn gewünscht, kann ich Bilder raussuchen.
Viele Grüße
Nimmersatt
Beitrag editiert am 09. 02. 2025 13:43.
Hallo Nimmersat,
"absolut aufwändig" halte ich nach meiner Erfahrung für sehr übertrieben! Der größte Aufwand besteht darin die fünf Torx-Schrauben (T7) zu entfernen, um die Bodenplatte abzunehmen und den alten, zu dünnen L-förmigen Federstahldraht gegen einen dickeren, auszutauschen. Und dann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenzusetzen.
Grüße - Werner P
"absolut aufwändig" halte ich nach meiner Erfahrung für sehr übertrieben! Der größte Aufwand besteht darin die fünf Torx-Schrauben (T7) zu entfernen, um die Bodenplatte abzunehmen und den alten, zu dünnen L-förmigen Federstahldraht gegen einen dickeren, auszutauschen. Und dann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenzusetzen.
Grüße - Werner P
Beitrag editiert am 09. 02. 2025 14:12.
MarcelsMoba - 09.02.25 13:50
Hallo,
noch ein paar Tipps zum Kato-Gleis:
1.) Durch Zerdremeln der Bettung im Abstand von ca. 2 cm (zwischen den Schwellen), lassen sich fast beliebige Radien erzeugen. Klappt auch beim Doppelgleis, erfordert aber etwas Geschick.
2.) In den kürzeren Weichen stärkeren Federstahldraht verbauen, damit die Weichenzungen straffer anliegen.
3.) Aus 2 schlanken Links- oder Rechtsweichen lassen sich durch geschicktes und mutiges Wegdremeln
Einfache Spurwechselweichen im Parallelgleisabstand bauen. Vorteil: wenn mal was hakt, muss man nur eine Weiche ersetzen und nicht das ganze Spurwechselding.
4.) Die zu starke Bettung kann man nach dem Einbau mit ca. 1cm schmalen Pappstreifen auf ein gesundes Maß abflachen.
LG
Marcel
noch ein paar Tipps zum Kato-Gleis:
1.) Durch Zerdremeln der Bettung im Abstand von ca. 2 cm (zwischen den Schwellen), lassen sich fast beliebige Radien erzeugen. Klappt auch beim Doppelgleis, erfordert aber etwas Geschick.
2.) In den kürzeren Weichen stärkeren Federstahldraht verbauen, damit die Weichenzungen straffer anliegen.
3.) Aus 2 schlanken Links- oder Rechtsweichen lassen sich durch geschicktes und mutiges Wegdremeln
Einfache Spurwechselweichen im Parallelgleisabstand bauen. Vorteil: wenn mal was hakt, muss man nur eine Weiche ersetzen und nicht das ganze Spurwechselding.
4.) Die zu starke Bettung kann man nach dem Einbau mit ca. 1cm schmalen Pappstreifen auf ein gesundes Maß abflachen.
LG
Marcel
Beitrag editiert am 09. 02. 2025 13:58.
Danke an alle, gute Tips!
LG Mike
LG Mike
Durch Zerdremeln der Bettung im Abstand von ca. 2 cm
Hallo Marcel,
gibt es dazu ein Bildchen?
NG, Lutz!
Hallo Marcel,
gibt es dazu ein Bildchen?
NG, Lutz!
Hallo, Marcel ! Der Draht hat 0,3mm...welche Stärke wäre zu empfehlen ?
Hallo,
hier die passenden Videos (in Englisch):
481-er Weiche: https://www.youtube.com/watch?v=kRNAsbz-JqI
Flexgleis: https://www.youtube.com/watch?v=qXXLdEv_dqY
beliebige Gleislänge: https://www.youtube.com/watch?v=jCXYc7o_v-g
715-er Weiche
Abstand 33mm: https://www.youtube.com/watch?v=SoX0YtYhwoY
Gruß Uli
hier die passenden Videos (in Englisch):
481-er Weiche: https://www.youtube.com/watch?v=kRNAsbz-JqI
Flexgleis: https://www.youtube.com/watch?v=qXXLdEv_dqY
beliebige Gleislänge: https://www.youtube.com/watch?v=jCXYc7o_v-g
715-er Weiche
Abstand 33mm: https://www.youtube.com/watch?v=SoX0YtYhwoY
Gruß Uli
Nimmersatt - 09.02.25 19:35
Hallo,
wenn man die Weiche sowieso öffnet, kann man den Herzstückbereich auch gleich mit einer Polyfuse absichern, Bewährt hat sich 100 oder 200mA. Bei den kurzen Weichen kann man statt der frog power Schraube eine SMD-Sicherung direkt anlöten.
Viele Grüße
Nimmersatt
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wenn man die Weiche sowieso öffnet, kann man den Herzstückbereich auch gleich mit einer Polyfuse absichern, Bewährt hat sich 100 oder 200mA. Bei den kurzen Weichen kann man statt der frog power Schraube eine SMD-Sicherung direkt anlöten.
Viele Grüße
Nimmersatt
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Nochmal die Frage nach dem Draht...der, der drin ist, hat 0,3...o,4 oder 0,5 (letzterer schon zu "steif") ?
Wer hat das ausgetauscht ?
Gruß
Gert
#Nimmersatt; Was bringt mir die Sicherung ?
ZB diese:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ptc-...rueckstellend-279335
Wer hat das ausgetauscht ?
Gruß
Gert
#Nimmersatt; Was bringt mir die Sicherung ?
ZB diese:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/ptc-...rueckstellend-279335
Hallo Zusammen,
ich habe bei einer umgerüsteten 481iger-Weiche nachgemessen. Der originale Stelldraht hat einen Durchmesser von 0,4 mm und hat eine goldene Farbe! Vermutlich kein Federstahl!
Der neue, von mir ausgetauscht Draht, hat einen Durchmesser von 0,5 mm und ist Federstahl!
Diese Informationen zu dem Federstahl-Stelldraht habe vor vielen Jahren von einem Forumsteilnehmer. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut.
Grüße - Werner P
ich habe bei einer umgerüsteten 481iger-Weiche nachgemessen. Der originale Stelldraht hat einen Durchmesser von 0,4 mm und hat eine goldene Farbe! Vermutlich kein Federstahl!
Der neue, von mir ausgetauscht Draht, hat einen Durchmesser von 0,5 mm und ist Federstahl!
Diese Informationen zu dem Federstahl-Stelldraht habe vor vielen Jahren von einem Forumsteilnehmer. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut.
Grüße - Werner P
Beitrag editiert am 09. 02. 2025 20:57.
Danke für den Hinweis. Ich hatte heute 0,3 gemessen... Wenn man mehr als 0,3 nutzt, muss man allerdings das Loch für den abgekanteten Draht hinter dem kleinen Befestigungs-Plasteteil etwas aufbohren...aber nicht zu viel ! Und mehr als 0,5 geht nicht wegen der Einlage am Verschiebeteil...
Beitrag editiert am 09. 02. 2025 21:00.
Gerd,
miss noch einmal nach. Ich habe auch mehrfach gemessen. Wobei ich hinzufügen muss, dass meine Weichen gut 15 Jahre alt sind.
Grüße - Werner P
miss noch einmal nach. Ich habe auch mehrfach gemessen. Wobei ich hinzufügen muss, dass meine Weichen gut 15 Jahre alt sind.
Grüße - Werner P
0,3
Weichen aus meinem ersten Kato-Projekt 2019 + ...
Aber ok, unwesentlich, wenn es kein Federstahl ist...ich baue mal 0,4 Federstahl ein und probiere...
Ich arbeite gerade 30 "alte" Weichen auf für ein neues Projekt...heute 40 Unijoiner mit Kabeln versorgt für die (ersten
) Einspeisungen...
Weichen aus meinem ersten Kato-Projekt 2019 + ...
Aber ok, unwesentlich, wenn es kein Federstahl ist...ich baue mal 0,4 Federstahl ein und probiere...
Ich arbeite gerade 30 "alte" Weichen auf für ein neues Projekt...heute 40 Unijoiner mit Kabeln versorgt für die (ersten
Ich habe egal von welchem Hersteller immer ein kleines gerades Stück vor jeder Weiche, mache das schon seit Jahrzehnten so, auch bei anderen Spurweiten, Bei den langen Weichen von Kato war es aber bisher nie nötig gewesen. Für meinen Teil habe ich die Weichen immer so gelassen wie von Hersteller geliefert.
#17: Habe nochmal nachgemessen= 0,3 mm, jetzt durch Federstahl 0,4 ersetzt und die Weiche funktioniert wieder tadellos...
Grüße
Gert
Grüße
Gert
Hamsterbacke - 23.03.25 13:27
Moing! Noch zu den Kato 481er Weichen habe die Herzstücke mit Kaptonband unten beklebt um diese ekligen Höhenunterschiede auszugleichen.. Bei meinen Weichen waren immer Die Herzstücke relativ niedrig zu den Schienen was ein Poltern meiner Loks relativ hässlig aussehen lässt.. Leider konnte ich die Probleme nicht zu 100% Fixen. 2x bzw 3Lagen Kaptonband verbessern den zustand aber schon sehr!
Kaptonband breite 5-8mm reicht vollkommen aus
https://www.youtube.com/watch?v=nQv8uMg1MAE
min 12 wird das Thema erklärt.
Das mit dem 0,4-0,5mm Federstahl muss ich umbedingt ausprobieren! Will meine Anlage mit dem Kato system bestücken habe aber momentan noch Angst wenn mal dieser schwache Draht in den Weichen versagt..
Kaptonband breite 5-8mm reicht vollkommen aus
https://www.youtube.com/watch?v=nQv8uMg1MAE
min 12 wird das Thema erklärt.
Das mit dem 0,4-0,5mm Federstahl muss ich umbedingt ausprobieren! Will meine Anlage mit dem Kato system bestücken habe aber momentan noch Angst wenn mal dieser schwache Draht in den Weichen versagt..
Beitrag editiert am 23. 03. 2025 21:40.
DCC-EX Freund - 23.03.25 15:47
Mahlzeit.
Der Federstahldraht mit 0,4 mm Durchmesser ist etwas besser von der Federkraft als der Messingdraht. Ein 0,5 mm Federstahldraht ist schon zu dick. So muss nichts am Schlitten aufgefeilt und das Sackloch aufgebohrt werden.
Du musst nur sauber ablängen und nach Vorlage umbiegen. Dann alles wieder zusammen bauen und gut ist. Hab ich auch in allen Weichen eingebaut.
Auftretende Höhenunterschiede? Ist mir ganz neu. Meine Weichen inkl. "Hosenträger" liegen alle flach auf. Gleiche Höhe zu den angeklipsten normalen KATO Gleise. Man muss nur akkurat nach dem Öffnen die Bodenplatten wieder verbauen bzw. ungeöffnet nachprüfen ob mal eine Bodenplatte verzogen ist oder nicht richtig eingelegt wurde. Schräubchen leicht lösen und neu fixieren. Das sollte es gewesen sein.
Manchmal sind auch die Unijoiner der Grund. Einfach nachsehen ob die sauber in der Bettung sitzen, die Metalllasche richtig in die Plastiknut eingedrückt ist und so alles genau zusammen gesteckt wird.
Ich verbaue fliegend auf planen Unterlagen. Kein Problem bisher.
Gute Fahrt.
Der Federstahldraht mit 0,4 mm Durchmesser ist etwas besser von der Federkraft als der Messingdraht. Ein 0,5 mm Federstahldraht ist schon zu dick. So muss nichts am Schlitten aufgefeilt und das Sackloch aufgebohrt werden.
Du musst nur sauber ablängen und nach Vorlage umbiegen. Dann alles wieder zusammen bauen und gut ist. Hab ich auch in allen Weichen eingebaut.
Auftretende Höhenunterschiede? Ist mir ganz neu. Meine Weichen inkl. "Hosenträger" liegen alle flach auf. Gleiche Höhe zu den angeklipsten normalen KATO Gleise. Man muss nur akkurat nach dem Öffnen die Bodenplatten wieder verbauen bzw. ungeöffnet nachprüfen ob mal eine Bodenplatte verzogen ist oder nicht richtig eingelegt wurde. Schräubchen leicht lösen und neu fixieren. Das sollte es gewesen sein.
Manchmal sind auch die Unijoiner der Grund. Einfach nachsehen ob die sauber in der Bettung sitzen, die Metalllasche richtig in die Plastiknut eingedrückt ist und so alles genau zusammen gesteckt wird.
Ich verbaue fliegend auf planen Unterlagen. Kein Problem bisher.
Gute Fahrt.
Hamsterbacke - 23.03.25 21:50
Ola! Danke für den Tipp mit den Federstahldraht von 0,4mm. Der ist schon bestellt. Wenn du Fotos von deiner Weiche hast wie du diesen draht abgelenkt hast etc würde ich mich freuen. Sonst probiere ich es einfach aus.
Naja wie gesagt.. bei meinen Weichen liegen die Herzstücke gefühlt um 0,4mm tiefer als die Schienen die direkt am Herzstück liegen. Was beim befahren der Herzstücke zu kleinen schaukeleinlagen herbeiführt. Man kann ja entspannt das Herzstück lösen und es mit Kaptonband unterfüttern. Das hat bei mir geholfen :)
Ich würde gerne die Kato Gleise fest verbauen. Denke ich werde unter der Platte das Holz so aufbohren, dass man unter der Weiche zb. den Draht warten kann etc.
Naja wie gesagt.. bei meinen Weichen liegen die Herzstücke gefühlt um 0,4mm tiefer als die Schienen die direkt am Herzstück liegen. Was beim befahren der Herzstücke zu kleinen schaukeleinlagen herbeiführt. Man kann ja entspannt das Herzstück lösen und es mit Kaptonband unterfüttern. Das hat bei mir geholfen :)
Ich würde gerne die Kato Gleise fest verbauen. Denke ich werde unter der Platte das Holz so aufbohren, dass man unter der Weiche zb. den Draht warten kann etc.
Hallo,
der Originaldraht ist wohl aus Bronze, federhart. Das gibt es auch.
Grüße, Peter W
der Originaldraht ist wohl aus Bronze, federhart. Das gibt es auch.
Grüße, Peter W
DCC-EX Freund - 23.03.25 22:16
Hab gerade eine Weiche in der Hand und da ist NICHTS hubbeliges. Absolut alles glatt und auf einer Ebene.
Wahrscheinlich ist da mal ein Produktionsfehler passiert.
Das sind gefühlte 0,1 mm. Völlig vernachlässigbar. Mir ist da noch nie was bei entgleist. Egal ob US Modelle mit RP 25 Radsätzen oder Europäisches Material mit NEM Rädern. Außer die Wagen wiegen nichts. Dann muss bisserl Gewicht rein. Das wirkt Wunder und der Zugverband ist wieder stabil in den Fahrstraßen unterwegs.
Viel Spaß.
Wahrscheinlich ist da mal ein Produktionsfehler passiert.
Das sind gefühlte 0,1 mm. Völlig vernachlässigbar. Mir ist da noch nie was bei entgleist. Egal ob US Modelle mit RP 25 Radsätzen oder Europäisches Material mit NEM Rädern. Außer die Wagen wiegen nichts. Dann muss bisserl Gewicht rein. Das wirkt Wunder und der Zugverband ist wieder stabil in den Fahrstraßen unterwegs.
Viel Spaß.
Beitrag editiert am 23. 03. 2025 22:23.
Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name:
Ich würde gerne die Kato Gleise fest verbauen. Denke ich werde unter der Platte das Holz so aufbohren, dass man unter der Weiche zb. den Draht warten kann etc.
Das wird nicht funktionieren. Die KATO-Weichen haben unten eine Abdeckung (#4 Kunststoff, #6 Metall). Bilder hierzu findest du im Internet, z.B. https://www.youtube.com/watch?v=WSu5S3T2upY
Gruß Uli
DCC-EX Freund - 23.03.25 22:22
Das ist korrekt was Uli sagt. Ohne Bodenplatte funzt das nicht, denn auf der Platte läuft der Stellschlitten hin und her.
Du musst das so hinbekommen, dass Du Weichen senkrecht nach oben ohne Teilabriss der halben Gleisanlage ein - und ausbauen kannst.
Heißt teilweise festschrauben statt alles Kleben.
Du musst das so hinbekommen, dass Du Weichen senkrecht nach oben ohne Teilabriss der halben Gleisanlage ein - und ausbauen kannst.
Heißt teilweise festschrauben statt alles Kleben.
Beitrag editiert am 23. 03. 2025 22:58.
Kato Gleis fest verlegen:
Einfach mit Weissleim an einigen Stellen der Bettung festkleben. Das fixiert das Kato Schienenmaterial wunderbar. Im Falle des Falles mit einem Messer unter die Bettung und alles wieder hoch hebeln. Nach der Reparatur passt es dann auch wieder wie ein Puzzleteil hinein.
LG Mike
Einfach mit Weissleim an einigen Stellen der Bettung festkleben. Das fixiert das Kato Schienenmaterial wunderbar. Im Falle des Falles mit einem Messer unter die Bettung und alles wieder hoch hebeln. Nach der Reparatur passt es dann auch wieder wie ein Puzzleteil hinein.
LG Mike
Hallo Rund,
#28 in H0 und N praktiziert und funzt bestens!
BG, Lutz!
#28 in H0 und N praktiziert und funzt bestens!
BG, Lutz!
Hamsterbacke - 24.03.25 20:20
Wow Danke für die Infos!
Also zu dem Herzstück Thema..bei meinen Weichen sind die herzis alle etwas niedriger.. deshalb habe ich dort nachgeholfen. Hatte auch eine rechtsweiche wo meine Züge am Anfang der weichenzunge fast entgleist sind.. musste diese nachträglich dünner schleifen... *Ich besitze nur die Kato 481er Weichen* Kaufdatum Januar 2025 D:
-also das mit dem Federstahl probiere ich aus!
Das die Weichen unten zu sind, ist mir klar.. wenigsten ein Loch bohren wo man schauen kann, ob der Draht sich noch im Kunststoffhalter befindet und wenn nicht, Ihn mit einer Pinzette wieder neu positionieren kann. Bei einen Totalausfall der Weiche muss man diese dann leider ausbauen. Sooooo der Plan.
Katogleise würde ich gerne verleimen und einschottern. Damit sie etwas schöner aussehen. Gibt es ja auch viele tolle videos.
-Hat jemand Erfahrung mit verbauten Kato Gleisen? Ich hatte halt keine Lust mich mit Peco auseinander zu setzen. MTX und Fleischmann sind bei mir teils durchgefallen.. Kato war der Perfekte Kompromiss.
Danke euch!
LG Hamster
Also zu dem Herzstück Thema..bei meinen Weichen sind die herzis alle etwas niedriger.. deshalb habe ich dort nachgeholfen. Hatte auch eine rechtsweiche wo meine Züge am Anfang der weichenzunge fast entgleist sind.. musste diese nachträglich dünner schleifen... *Ich besitze nur die Kato 481er Weichen* Kaufdatum Januar 2025 D:
-also das mit dem Federstahl probiere ich aus!
Das die Weichen unten zu sind, ist mir klar.. wenigsten ein Loch bohren wo man schauen kann, ob der Draht sich noch im Kunststoffhalter befindet und wenn nicht, Ihn mit einer Pinzette wieder neu positionieren kann. Bei einen Totalausfall der Weiche muss man diese dann leider ausbauen. Sooooo der Plan.
Katogleise würde ich gerne verleimen und einschottern. Damit sie etwas schöner aussehen. Gibt es ja auch viele tolle videos.
-Hat jemand Erfahrung mit verbauten Kato Gleisen? Ich hatte halt keine Lust mich mit Peco auseinander zu setzen. MTX und Fleischmann sind bei mir teils durchgefallen.. Kato war der Perfekte Kompromiss.
Danke euch!
LG Hamster
Hallo,
bei mir liegen KATO-Gleise unbefestigt auf der Anlage. Sind nicht eingeschottert.
Gruß Uli
bei mir liegen KATO-Gleise unbefestigt auf der Anlage. Sind nicht eingeschottert.
Gruß Uli
DCC-EX Freund - 24.03.25 21:01
Nabend.
Also der Federstelldraht rutscht niemals aus der Nut des Schlittens. Weil der Boden des Schlittens auf der Bodenplatte der Weichenabdeckung hin und her "gleitet". Also was Qualität angeht ist KATO schon ordentlich bei der Sache.
Interesssant zu wissen, dass manche Weichen zu niedrige Herzstücke aus Metall neuerdings haben. Mein letzter Kauf von Normalweichen mit R=481 mm war 2023.
Wenn's mit KAPTON Tape zu unterfüttern geht isset ja gut.
Mit Ponal bekommt man die Gleise mit Böschung eigentlich gut fixiert. Hab ich schon mal getetset. Bei Bedarf mit etwas heißem Wasser ratzfatz wieder gelöst.
Und noch was: alle Gleise sind angeblich Wasch- oder Spülmaschinenfest. Weichen kannste manuell in einer milden Seifenlauge reinigen. Anschliessend senkrecht stellen und gut trocknen lassen.
Viel Spaß mit dem Unitrack Gleis.
LG
Also der Federstelldraht rutscht niemals aus der Nut des Schlittens. Weil der Boden des Schlittens auf der Bodenplatte der Weichenabdeckung hin und her "gleitet". Also was Qualität angeht ist KATO schon ordentlich bei der Sache.
Interesssant zu wissen, dass manche Weichen zu niedrige Herzstücke aus Metall neuerdings haben. Mein letzter Kauf von Normalweichen mit R=481 mm war 2023.
Wenn's mit KAPTON Tape zu unterfüttern geht isset ja gut.
Mit Ponal bekommt man die Gleise mit Böschung eigentlich gut fixiert. Hab ich schon mal getetset. Bei Bedarf mit etwas heißem Wasser ratzfatz wieder gelöst.
Und noch was: alle Gleise sind angeblich Wasch- oder Spülmaschinenfest. Weichen kannste manuell in einer milden Seifenlauge reinigen. Anschliessend senkrecht stellen und gut trocknen lassen.
Viel Spaß mit dem Unitrack Gleis.
LG
Beitrag editiert am 24. 03. 2025 21:26.
Hamsterbacke - 28.03.25 22:46
Ola!
Also eine Weiche von meinen neuen, hatte ab Werk schon den kleinen fehler, dass der Draht an der Weichenzunge nicht richtig lag. Mit der Pinzette durch das Langloch unter der Weiche
Den Draht gegriffen und neu positioniert.
*Update* Habe meine Weichen mit 0,4er Federstahldraht ausgestattet. Nach zwei Weichen hatte ich den Bogen raus. Mir ist auch aufgefallen, dass bei einer weiche der originale Draht nicht richtig in der Bohrung lag. Überprüfen Lohnt sich also doch.
Die Weiche schaltet jetzt etwas kräftiger und die Zungen bleiben gut an ihren Endlagen. Sehr gutes Feeling! Danke für den Tipp! 😊
-Bild 1 Links 0,4er draht gebogen/rechts Originaler Draht.
-Bild 2 Originaler Draht in seiner Bohrung etc.
-Bild 3 eingebauter 0,4er Federstahldraht 🥳
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Also eine Weiche von meinen neuen, hatte ab Werk schon den kleinen fehler, dass der Draht an der Weichenzunge nicht richtig lag. Mit der Pinzette durch das Langloch unter der Weiche
Den Draht gegriffen und neu positioniert.
*Update* Habe meine Weichen mit 0,4er Federstahldraht ausgestattet. Nach zwei Weichen hatte ich den Bogen raus. Mir ist auch aufgefallen, dass bei einer weiche der originale Draht nicht richtig in der Bohrung lag. Überprüfen Lohnt sich also doch.
Die Weiche schaltet jetzt etwas kräftiger und die Zungen bleiben gut an ihren Endlagen. Sehr gutes Feeling! Danke für den Tipp! 😊
-Bild 1 Links 0,4er draht gebogen/rechts Originaler Draht.
-Bild 2 Originaler Draht in seiner Bohrung etc.
-Bild 3 eingebauter 0,4er Federstahldraht 🥳
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Vielen Dank an @NMike für diesen Tipp.
Ich baue gerade eine Bergstrecke. Mit engen Radien und starker Steigung.
Bin zwar bekennender N-Fleischmann-Fan, aber wegen meinem Thema Albula-Bahn habe ich mir auch 2 Loks Ge 4/4III von Kato gekauft.
Diese Loks entgleisen leider auch sehr oft, wenn die Lok aus einer Kurve direkt auf eine Weiche trifft.
Mit kurzem, geradem Zwischenstück wird es wesentlich besser.
So ganz überzeugt bin ich von diesen Kato-Loks allerdings nicht. Zumindest nicht in Kombi mit den Fleischmann-Gleisen mit Bettung. Aber jetzt habe ich sie nun mal, also werden sie auch eingesetzt.
LG Tommes
Ich baue gerade eine Bergstrecke. Mit engen Radien und starker Steigung.
Bin zwar bekennender N-Fleischmann-Fan, aber wegen meinem Thema Albula-Bahn habe ich mir auch 2 Loks Ge 4/4III von Kato gekauft.
Diese Loks entgleisen leider auch sehr oft, wenn die Lok aus einer Kurve direkt auf eine Weiche trifft.
Mit kurzem, geradem Zwischenstück wird es wesentlich besser.
So ganz überzeugt bin ich von diesen Kato-Loks allerdings nicht. Zumindest nicht in Kombi mit den Fleischmann-Gleisen mit Bettung. Aber jetzt habe ich sie nun mal, also werden sie auch eingesetzt.
LG Tommes
DCC-EX Freund - 10.06.25 11:37
Mit KATO Gleisen sauber verlegt ohne Knicke, Seitenneigung in Fahrtrichtung und Wellen (die Erfahrungen des auf Holzdielenboden unter Laminat / Teppich fahrenden Modellbahners) laufen KATO Loks einwandfrei. Besitze neben 3 großen US Dieselloks auch 2 KATO RhB Loks der Reihen Ge 4/4 II und Ge 4/4 III. Das Gleissystem ist einfach großartig.
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