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THEMA: Neukauf "Auslaufmodelle": Erfahrungen?
THEMA: Neukauf "Auslaufmodelle": Erfahrungen?
Birdman - 06.02.25 09:37
Hallo zusammen,
welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Neukauf bei Händlern von Modellen, die ab Werk und in den allermeisten Shops bereits ausverkauft sind?
Weshalb ich frage: Hatte vorletzte Woche eine Lok erstanden und nach ersten Tests wegen eines Mangels zurückgeschickt. Rückabwicklung lief alles korrekt und unproblematisch. Allerdings ist dieses Modell nun wieder beim Händler verfügbar, insofern beschleicht mich der Verdacht, dass es sich wieder um das beanstandete Modell handeln könnte. Ähnliches ist mir vor einiger Zeit nach einer Rückabwicklung bei einem anderen Anbieter schon mal aufgefallen. Muss man also eventuell davon ausgehen, dass es sich bei den ganz wenigen verfügbaren Modellen, die bei den allermeisten Händlern längst ausverkauft sind, um solche Wiedergänger handeln könnte?
Ich möchte niemandem etwas unterstellen und nenne deshalb auch keine Namen. Vielleicht sind das auch nur Zufälle gewesen.
VG Martin
welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Neukauf bei Händlern von Modellen, die ab Werk und in den allermeisten Shops bereits ausverkauft sind?
Weshalb ich frage: Hatte vorletzte Woche eine Lok erstanden und nach ersten Tests wegen eines Mangels zurückgeschickt. Rückabwicklung lief alles korrekt und unproblematisch. Allerdings ist dieses Modell nun wieder beim Händler verfügbar, insofern beschleicht mich der Verdacht, dass es sich wieder um das beanstandete Modell handeln könnte. Ähnliches ist mir vor einiger Zeit nach einer Rückabwicklung bei einem anderen Anbieter schon mal aufgefallen. Muss man also eventuell davon ausgehen, dass es sich bei den ganz wenigen verfügbaren Modellen, die bei den allermeisten Händlern längst ausverkauft sind, um solche Wiedergänger handeln könnte?
Ich möchte niemandem etwas unterstellen und nenne deshalb auch keine Namen. Vielleicht sind das auch nur Zufälle gewesen.
VG Martin
Angeblich landen ja 9 von 10 verkauften Modellen in Vitrinen, insofern gäbe es fur den Händler eine 90%ige Chance dass das gleiche Modell nach dem nächsten Verkauf unbeanstandet bleibt.
LG Mike
LG Mike
Gerade bei "Auslaufmodellen" kann man ja zunächst hier nachforschen, was für Probleme diese haben...Rest wie #1...
Gruß
Gert
Was war denn der Mangel ?
Gruß
Gert
Was war denn der Mangel ?
Das ist mir auch schon aufgefallen, dass sehr viele Verkäufe von Privat "nur zu Testfahrten" bewegt wurden und ansonsten vakuumverpackt in der Vitrine standen.
Fahrzeughalter - 06.02.25 10:29
@Nr. 3
Anhand des Zwinkerns denke ich, dass du es nicht glaubst. Gerne kannst du bei mir vorbeikommen, wo ca. 50% der Fahrzeuge noch nie die OVP verlassen haben und auf den Anlagenbau warten. Ich glaube es gibt wirklich mehrere Modellbahner wie mich, die erstmal die Fahrzeuge kaufen und verstauen. Die Zeiten, in denen jahrelang die gleichen Fahrzeuge verfügbar waren, sind vorbei. Also entweder kauf jetzt oder nie... (Oder zu Mondpreisen bei Ebay)
VG Steffen
PS: Manchmal kommen dann Fahrzeuge heraus, die noch besser passen. Dann kann man ein altes verkaufen, welches noch nicht mal zu Testfahrten bewegt wurde...
Anhand des Zwinkerns denke ich, dass du es nicht glaubst. Gerne kannst du bei mir vorbeikommen, wo ca. 50% der Fahrzeuge noch nie die OVP verlassen haben und auf den Anlagenbau warten. Ich glaube es gibt wirklich mehrere Modellbahner wie mich, die erstmal die Fahrzeuge kaufen und verstauen. Die Zeiten, in denen jahrelang die gleichen Fahrzeuge verfügbar waren, sind vorbei. Also entweder kauf jetzt oder nie... (Oder zu Mondpreisen bei Ebay)
VG Steffen
PS: Manchmal kommen dann Fahrzeuge heraus, die noch besser passen. Dann kann man ein altes verkaufen, welches noch nicht mal zu Testfahrten bewegt wurde...
spur.n.bahner - 06.02.25 10:30
Hallo Martin,
das ist eine gute Frage. Grundsätzlich sollte das kein Problem sein.
Meine persönliche Erfahrung der jüngsten Vergangenheit ist aber, dass lange Lagerzeiten offenbar Auswirkungen haben. Nicht selten läuft ein Motor nicht an. Oder Öl und Fett sind bereits leicht verharzt. Das bedeutete, in einigen Fällen musste ich nacharbeiten.
Die Frage ist auch, ob die Modelle lange lagerten oder ob das retournierte Ware ist.
Da die Modelle preislich sehr attraktiv sind, kaufe ich die gerne und arbeite dann auch einmal nach.
@Steffen und Birdman, er fragte nach Auslaufmodellen von Händlern und nicht von privat.
Gruß
Jürgen
das ist eine gute Frage. Grundsätzlich sollte das kein Problem sein.
Meine persönliche Erfahrung der jüngsten Vergangenheit ist aber, dass lange Lagerzeiten offenbar Auswirkungen haben. Nicht selten läuft ein Motor nicht an. Oder Öl und Fett sind bereits leicht verharzt. Das bedeutete, in einigen Fällen musste ich nacharbeiten.
Die Frage ist auch, ob die Modelle lange lagerten oder ob das retournierte Ware ist.
Da die Modelle preislich sehr attraktiv sind, kaufe ich die gerne und arbeite dann auch einmal nach.
@Steffen und Birdman, er fragte nach Auslaufmodellen von Händlern und nicht von privat.
Gruß
Jürgen
@Steffen: Nein, ich unterstelle da niemandem der Privatverkäufer etwas. Aber im ersten Moment (bin noch nicht so lange Wiedereinsteiger und zu meiner ersten Moba-Zeit gab es noch keine Foren) ließ mich das schmunzeln.
Servus,
Im vergangenen Spätsommer habe ich mir das letzte Flm-Diesellok-Modell 7360007 (V 200 126) zugelegt, das ich festlandweit durch Google advanced search (keines der Wörter “catawiki ebay marktplaats picclick”) zum Neupreis in Österreich fündig geworden war. Nach meinen gewohnten 2×20-minutigen Einfahren und noch einem versuchten Fahrtrichtungswechsel funkte es aus dem Innenleben und war das Motorleben aus. Gestern hat eine der von Flm “zertifizierte[n] Reparaturwerkstätten” den Motor sachkundig, innerhalb einer halben Stunde und voll zufriedenstellend repariert. Sein Befund war. dass der Motor überölt gewesen war. Nicht mehr festzustellen war, ob das dem Hersteller, zu langer unsachgerechter Lagerung beim Verkäufer. oder sonstwas geschuldet sein könnte.
Sonst sind mir mit Ankäufen von “new old stock” nie Probleme anheimgefallen.
Gruss von Valéry
Im vergangenen Spätsommer habe ich mir das letzte Flm-Diesellok-Modell 7360007 (V 200 126) zugelegt, das ich festlandweit durch Google advanced search (keines der Wörter “catawiki ebay marktplaats picclick”) zum Neupreis in Österreich fündig geworden war. Nach meinen gewohnten 2×20-minutigen Einfahren und noch einem versuchten Fahrtrichtungswechsel funkte es aus dem Innenleben und war das Motorleben aus. Gestern hat eine der von Flm “zertifizierte[n] Reparaturwerkstätten” den Motor sachkundig, innerhalb einer halben Stunde und voll zufriedenstellend repariert. Sein Befund war. dass der Motor überölt gewesen war. Nicht mehr festzustellen war, ob das dem Hersteller, zu langer unsachgerechter Lagerung beim Verkäufer. oder sonstwas geschuldet sein könnte.
Sonst sind mir mit Ankäufen von “new old stock” nie Probleme anheimgefallen.
Gruss von Valéry
Guten Tag Martin,
das beanstandete Modelle ohne Reparatur wieder in der Verkaufsvitrine landen, habe ich schon erlebt.
Diesen Händler meide ich seitdem wie die Pest.
VG
Hans
das beanstandete Modelle ohne Reparatur wieder in der Verkaufsvitrine landen, habe ich schon erlebt.
Diesen Händler meide ich seitdem wie die Pest.
VG
Hans
spur.n.bahner - 06.02.25 11:01
Hallo Valéry,
genau das meinte ich in meinem Beitrag weiter oben. Die Motoren sind teilweise bei FLM überölt und das führt bei langen Liegezeiten zu Motorausfällen. Betrifft aber auch andere Hersteller.
Gruß
Jürgen
genau das meinte ich in meinem Beitrag weiter oben. Die Motoren sind teilweise bei FLM überölt und das führt bei langen Liegezeiten zu Motorausfällen. Betrifft aber auch andere Hersteller.
Gruß
Jürgen
Hallo,
letztes Jahr sah ich bei einem Händler eine bereits vergriffene Lok, die mich schon lange interessiert hatte.
Vor dem Kauf hatte sie bereits bei der Probefahrt beim Händler Aussetzter bzw. sie fuhr sehr ungleichmäßig.
Der Händler bot mir an, die Lok durchzusehen und zu reparieren.
Darauf verzichtete ich dann doch - auf eine Lok, die bereits vor dem Kauf Macken hat, kann ich gerne verzichten.
Ansonsten hatte ich in der Beziehung noch keine Probleme. Wenn sie die Probefahrt im Laden überstanden hatten, waren sie auch zu Hause problemlos.
Viele Grüße
Robert
letztes Jahr sah ich bei einem Händler eine bereits vergriffene Lok, die mich schon lange interessiert hatte.
Vor dem Kauf hatte sie bereits bei der Probefahrt beim Händler Aussetzter bzw. sie fuhr sehr ungleichmäßig.
Der Händler bot mir an, die Lok durchzusehen und zu reparieren.
Darauf verzichtete ich dann doch - auf eine Lok, die bereits vor dem Kauf Macken hat, kann ich gerne verzichten.
Ansonsten hatte ich in der Beziehung noch keine Probleme. Wenn sie die Probefahrt im Laden überstanden hatten, waren sie auch zu Hause problemlos.
Viele Grüße
Robert
Moin,
wenn ein Händler eine werksseitig vergriffene Lok verkauft, gilt trotzdem noch Garantie / Gewährleistung. Also würde ich die Lok dem Händler zurückgeben und der kann sie zwecks Geltendmachung der Garantieansprüche an den Hersteller schicken.
Ergo: kein Problem ansonsten vergriffene Neuware beim Händler zu kaufen.
Gruß Rimbert
wenn ein Händler eine werksseitig vergriffene Lok verkauft, gilt trotzdem noch Garantie / Gewährleistung. Also würde ich die Lok dem Händler zurückgeben und der kann sie zwecks Geltendmachung der Garantieansprüche an den Hersteller schicken.
Ergo: kein Problem ansonsten vergriffene Neuware beim Händler zu kaufen.
Gruß Rimbert
@Rimbert: Da hast Du natürlich völlig recht. Auf der anderen Seite scheue ich mich dann auch davor, über Wochen (Hin- und Rückversand) mehrere Händler durchzuprobieren.
Also ich weiß, dass einige Versandhändler diese Auslaufmodelle "germanisieren", sodass diese eigentlich besser sind als ab Werk.
Der Grund liegt darin, dass sie überdies auch noch Zweitvermarkter sind, Rückläufer anderer Händler übernehmen und die Loks dank eigener Profi-Werkstatt auch selbst reparieren.
Mindestens ein Händler ist mir bekannt, wo diese Auslaufmodelle absichtlich immer auf 1 Exemplar limitiert sind um den Abverkauf anzukurbeln oder die nächsten Reparaturen einzuleiten.
Beim Krauter sind diese Sonderangebote nur werthaltig, wenn sie vorgeführt und kompromisslos fehlerfrei sind. Auch hier ist nicht ausgeschlossen, dass diese Lok aus der Reparatur im Hauptwerk kommt und schnell die Sparbüchse des Händlers füllen soll, da die Kampagne beendet und der Sommer eingetreten ist.
Gruß Sven
Der Grund liegt darin, dass sie überdies auch noch Zweitvermarkter sind, Rückläufer anderer Händler übernehmen und die Loks dank eigener Profi-Werkstatt auch selbst reparieren.
Mindestens ein Händler ist mir bekannt, wo diese Auslaufmodelle absichtlich immer auf 1 Exemplar limitiert sind um den Abverkauf anzukurbeln oder die nächsten Reparaturen einzuleiten.
Beim Krauter sind diese Sonderangebote nur werthaltig, wenn sie vorgeführt und kompromisslos fehlerfrei sind. Auch hier ist nicht ausgeschlossen, dass diese Lok aus der Reparatur im Hauptwerk kommt und schnell die Sparbüchse des Händlers füllen soll, da die Kampagne beendet und der Sommer eingetreten ist.
Gruß Sven
Trainworld - 06.02.25 14:36
Hallo Martin, hi in die Runde,
um sich mehr auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Schon aufgrund der Ausgangslage, viel geringere Auflagen, als früher, die "Krämerläden", wo man oft nach Jahren noch "gut abgehangene" Neuware kaufe konnte, sind meist Geschichte, sollte man damit rechnen.
Und man darf auch nicht vergessen, daß es Gewährleistungsregeln zwischen Händler und Hersteller zwar auch gibt, diese aber lange nicht so klar und umfassend geregelt sind, wie für den privaten Endkunden! Soll heißen, da gibt es gewisse "Fallstricke", die im Endeffekt den Händler zum "schwächsten Glied in der Kette" machen.
Auch an dieser "Front" hat sich der Zahlungsumgang in den Jahren verschärft; Kommisionsware gab es eh nie, aber bis auf ein paar "Große" in der Branche vielleicht muß man inzwischen davon ausgehen, daß selbst der Einkauf auf Rechnung Vergangenheit ist. Also Händler zahlt, wenn die Ware eingetroffen ist. Meist hat das inzwischen dergestalt gewechselt, daß der Händler beim Hersteller erst mal Vorkasse leistet, bevor die Ware überhaupt auf den Weg zum Händler geht. Und dann versuche mal, als Händler, mangelhafte Ware beim Hersteller zu retournieren... - da ist es in der Tat nervenschonender, auf einen Kunden zu warten, der "nix merkt". Verschärfend kommt dann ja noch hinzu, daß Händler mit zu viel Retouren gerne mal ausgelistet werden, Belege dafür gab es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder. Und selbst wenn soweit alles reibungslos verläuft, wird in der Regel dein Geld nicht vom Hersteller retour kommen, sondern "dem Händlerkonto gutgeschrieben" für die nächsten Einkäufe. Womit Firmenkapital gebunden ist, auf das du erst mal keinen Einfluß mehr hast...
Was letztlich also auch heißen kann, du hast nicht das im Laden, was Kunden gerne kaufen würden. Kannst aber auch nicht auffüllen, weil dein Kapital ja bei einem Hersteller "geparkt" ist... - der aber momentan nicht das liefern kann, was die Kunden gerne haben würden...
Ich würde nicht tauschen wollen...
meint grüßend
Roland
um sich mehr auf die Ausgangsfrage zurückzukommen:
Zitat
...Muss man also eventuell davon ausgehen, dass es sich bei den ganz wenigen verfügbaren Modellen, die bei den allermeisten Händlern längst ausverkauft sind, um solche Wiedergänger handeln könnte?...
Schon aufgrund der Ausgangslage, viel geringere Auflagen, als früher, die "Krämerläden", wo man oft nach Jahren noch "gut abgehangene" Neuware kaufe konnte, sind meist Geschichte, sollte man damit rechnen.
Und man darf auch nicht vergessen, daß es Gewährleistungsregeln zwischen Händler und Hersteller zwar auch gibt, diese aber lange nicht so klar und umfassend geregelt sind, wie für den privaten Endkunden! Soll heißen, da gibt es gewisse "Fallstricke", die im Endeffekt den Händler zum "schwächsten Glied in der Kette" machen.
Auch an dieser "Front" hat sich der Zahlungsumgang in den Jahren verschärft; Kommisionsware gab es eh nie, aber bis auf ein paar "Große" in der Branche vielleicht muß man inzwischen davon ausgehen, daß selbst der Einkauf auf Rechnung Vergangenheit ist. Also Händler zahlt, wenn die Ware eingetroffen ist. Meist hat das inzwischen dergestalt gewechselt, daß der Händler beim Hersteller erst mal Vorkasse leistet, bevor die Ware überhaupt auf den Weg zum Händler geht. Und dann versuche mal, als Händler, mangelhafte Ware beim Hersteller zu retournieren... - da ist es in der Tat nervenschonender, auf einen Kunden zu warten, der "nix merkt". Verschärfend kommt dann ja noch hinzu, daß Händler mit zu viel Retouren gerne mal ausgelistet werden, Belege dafür gab es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder. Und selbst wenn soweit alles reibungslos verläuft, wird in der Regel dein Geld nicht vom Hersteller retour kommen, sondern "dem Händlerkonto gutgeschrieben" für die nächsten Einkäufe. Womit Firmenkapital gebunden ist, auf das du erst mal keinen Einfluß mehr hast...
Was letztlich also auch heißen kann, du hast nicht das im Laden, was Kunden gerne kaufen würden. Kannst aber auch nicht auffüllen, weil dein Kapital ja bei einem Hersteller "geparkt" ist... - der aber momentan nicht das liefern kann, was die Kunden gerne haben würden...
Ich würde nicht tauschen wollen...
meint grüßend
Roland
......also viele Händler sind froh, dass sie überhaupt noch eine Zuteilung erhalten.
Oft sind sie erst Wochen später in der Lage ihre Kunden vollumfänglich zu beliefern, während die Großhändler bereits in der Aktion sind.
Also lassen sie bei Erfordernis die Loks "ganz normal" als Gewährleistung in der Vertragswerkstatt reparieren und müssen nur abwägen ob sie diese dann zum UVP an einen schmerzbefreiten Kunden abgeben oder verzögert verscherbeln müssen......Retourniert wird da idR. nix mehr. ....außer bei Totalschaden.
Oft sind sie erst Wochen später in der Lage ihre Kunden vollumfänglich zu beliefern, während die Großhändler bereits in der Aktion sind.
Also lassen sie bei Erfordernis die Loks "ganz normal" als Gewährleistung in der Vertragswerkstatt reparieren und müssen nur abwägen ob sie diese dann zum UVP an einen schmerzbefreiten Kunden abgeben oder verzögert verscherbeln müssen......Retourniert wird da idR. nix mehr. ....außer bei Totalschaden.
@13
Hallo Sven,
Was meinst du denn bitte mit germanisieren ??
Jost
Hallo Sven,
Was meinst du denn bitte mit germanisieren ??
Jost
@16
Ich bin zwar nicht Sven, kann mich aber vielleicht an einer Antwort versuchen...
Sven ist ja auch aus Neufünfland und hat daher denselben Hintergrund wie ich.
Beim Vorbild (der DR) war es nötig (und daher auch in größerem Umfang üblich), Fahrzeuge, die aus dem Ausland kamen (Beispiele: BR 119 aus Rumänien, aus der damaligen Sowjetunion Taigatrommeln und Ludmillas), erst einmal so herzurichten, dass sie den Anforderungen des Betriebs entsprachen, diese Fahrzeuge wurden also in eigener Regie nachgebessert und "bahnfest" gemacht. Das wurde dann in der DDR umgangssprachlich "germanisiert" genannt.
(Ein krasses Beispiel, von dem ich mehrfach und an verschiedenen Stellen las, ist die BR 119. Dort soll es so extrem gewesen sein, dass eine Rohrleitung aus einer Lok - Stichwort "temporärer Ersatzteilspender - in einer anderen Lok nicht gepasst hat - alles war individuell angepasst oder - besser gesagt- "zurecht gepfuscht". So etwas kann keine vernünftig arbeitende Bahn brauchen, das wurde erst einmal in Ordnung und auf Norm gebracht).
Ich gehe stark davon aus, dass Sven so etwas im Sinn hatte.
Beste Grüße
Adrian
Ich bin zwar nicht Sven, kann mich aber vielleicht an einer Antwort versuchen...
Sven ist ja auch aus Neufünfland und hat daher denselben Hintergrund wie ich.
Beim Vorbild (der DR) war es nötig (und daher auch in größerem Umfang üblich), Fahrzeuge, die aus dem Ausland kamen (Beispiele: BR 119 aus Rumänien, aus der damaligen Sowjetunion Taigatrommeln und Ludmillas), erst einmal so herzurichten, dass sie den Anforderungen des Betriebs entsprachen, diese Fahrzeuge wurden also in eigener Regie nachgebessert und "bahnfest" gemacht. Das wurde dann in der DDR umgangssprachlich "germanisiert" genannt.
(Ein krasses Beispiel, von dem ich mehrfach und an verschiedenen Stellen las, ist die BR 119. Dort soll es so extrem gewesen sein, dass eine Rohrleitung aus einer Lok - Stichwort "temporärer Ersatzteilspender - in einer anderen Lok nicht gepasst hat - alles war individuell angepasst oder - besser gesagt- "zurecht gepfuscht". So etwas kann keine vernünftig arbeitende Bahn brauchen, das wurde erst einmal in Ordnung und auf Norm gebracht).
Ich gehe stark davon aus, dass Sven so etwas im Sinn hatte.
Beste Grüße
Adrian
Hallo
Ich hatte schon mehrmals Probleme mit Auslaufartikel.
Allerdings möchte ich nicht unterstellen, dass mir bewusst Rückläufer oder Modelle mit Mängel verkauft wurden.
Grüsse
ROBERT
Ich hatte schon mehrmals Probleme mit Auslaufartikel.
Allerdings möchte ich nicht unterstellen, dass mir bewusst Rückläufer oder Modelle mit Mängel verkauft wurden.
Grüsse
ROBERT
Adrian hat ALLES richtig erklärt.
Gruß Sven
Gruß Sven
Was war denn der Mangel im konkreten Fall?
Und ja - auch bei mir gibts Modelle in der Schublade, die noch keine 100m gefahren, aber 15 Jahre alt sind.
Wenn ich alle Loks regelmässig fahren müsste, müsste ich meine Job aufgeben😅
/Martin
Moin,
um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ja
Zweimal habe ich eine Lok bekommen, die eindeutig eine Retoure war. Beim Ersten hätte der Händler die Schäden sehen müssen, ich habe anstandslos eine wirklich neue Exemplar bekommen. Beim zweiten (andere Händler) war herum manipuliert worden aber nicht sofort erkennbar. Ich habe eine weitere Rabatt bekommen und die Lok behalten, auch ohne Probleme.
Und ich habe nur 3x solche Angebote gekauft...
cheers,
Norman.
um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ja
Zweimal habe ich eine Lok bekommen, die eindeutig eine Retoure war. Beim Ersten hätte der Händler die Schäden sehen müssen, ich habe anstandslos eine wirklich neue Exemplar bekommen. Beim zweiten (andere Händler) war herum manipuliert worden aber nicht sofort erkennbar. Ich habe eine weitere Rabatt bekommen und die Lok behalten, auch ohne Probleme.
Und ich habe nur 3x solche Angebote gekauft...
cheers,
Norman.
Hallo,
wie das Leben so ist, wird es alle Fälle geben. Der eine Händler versucht etwas loszuwerden, der andere merkt es vielleicht gar nicht (nicht bei allen Retouren werden Mängel gemeldet) und wer einmal Versandhandel betrieben hat wird auch feststellen:
Die angegebenen Mängel sind nicht immer nachvollziehbar. Manche treten nur in bestimmten Konstellationen, nicht aber auf dem Testkreis auf, manchmal ist der Nutzer zu (ungedulig um die Funktion richtig zu verstehen), manchmal meldet er einen fiktiven Mangel um problemlos und kostenfrei zurückschicken zu können.
Einen Zusammenhang im Bezug auf "das war mal eine Retoure" oder sie "hat einen Mangel" mit den letzten verfügbaren Modellen bei Händlern konnte ich bisher nicht feststellen.
Viele Grüße,
Simon
wie das Leben so ist, wird es alle Fälle geben. Der eine Händler versucht etwas loszuwerden, der andere merkt es vielleicht gar nicht (nicht bei allen Retouren werden Mängel gemeldet) und wer einmal Versandhandel betrieben hat wird auch feststellen:
Die angegebenen Mängel sind nicht immer nachvollziehbar. Manche treten nur in bestimmten Konstellationen, nicht aber auf dem Testkreis auf, manchmal ist der Nutzer zu (ungedulig um die Funktion richtig zu verstehen), manchmal meldet er einen fiktiven Mangel um problemlos und kostenfrei zurückschicken zu können.
Einen Zusammenhang im Bezug auf "das war mal eine Retoure" oder sie "hat einen Mangel" mit den letzten verfügbaren Modellen bei Händlern konnte ich bisher nicht feststellen.
Viele Grüße,
Simon
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Mr.Rail
Die angegebenen Mängel sind nicht immer nachvollziehbar.
Zum Beispiel wissen wir, trotz Nachfrage, noch immer nicht welchen Mangel das zurückgeschickte Modell nun hatte und ob er auch so kommuniziert wurde. Es wäre wie du beschreibst _möglich_ dass das Zurückschicken einem neuerlichen Verkauf nicht im Wege stünde.
LG Didi
Der bzw. die Mängel habe ich hier bewusst nicht genannt, da es zu meiner grundsätzlichen Frage gar keinen Mehrwert bringt. Vor allem will ich hier keine weitere Diskussion im Sinne "das kann man doch selber reparieren", wie sie im anderen Thread aufgekommen ist. Nein, ich will auch bei nicht mehr aktuellen, aber als neu verkauften Modellen nicht selber Hand anlegen und dabei eventuell was verschlimmern.
Die Mängel wurden jeweils in meinen per E-Mail an die Händler geschickten Widerruf ausführlich dargestellt und auch dem Retourenpaket schriftlich beigelegt. Also keine Ausreden im Sinne "nicht gewusst".
VG Martin
Die Mängel wurden jeweils in meinen per E-Mail an die Händler geschickten Widerruf ausführlich dargestellt und auch dem Retourenpaket schriftlich beigelegt. Also keine Ausreden im Sinne "nicht gewusst".
VG Martin
OK, danke.
Dann bleiben immer noch verschiedene Möglichkeiten:
Der Händler hat nur "Widerruf" gelesen und die Mangelbeschreibung übersehen. (Widerruf = Zurückschicken einer Ware die an und für sich i. O. ist, was innerhalb der Widerrufsfrist auch ohne Angabe von Gründen möglich ist.)
Der Händler hat das Modell selber repariert.
Der Mangel ist so geringfügig dass beim Hersteller nicht reklamiert werden kann, und einem neuen Kunden nicht auffallen bzw. ihn nicht stören würde.
Das nun angebotene ist ein anderes Exemplar.
...
LG Didi
Dann bleiben immer noch verschiedene Möglichkeiten:
Der Händler hat nur "Widerruf" gelesen und die Mangelbeschreibung übersehen. (Widerruf = Zurückschicken einer Ware die an und für sich i. O. ist, was innerhalb der Widerrufsfrist auch ohne Angabe von Gründen möglich ist.)
Der Händler hat das Modell selber repariert.
Der Mangel ist so geringfügig dass beim Hersteller nicht reklamiert werden kann, und einem neuen Kunden nicht auffallen bzw. ihn nicht stören würde.
Das nun angebotene ist ein anderes Exemplar.
...
LG Didi
spur.n.bahner - 07.02.25 08:24
Moin zusammen,
mein Eindruck ist, dass hier jetzt jeder Kauf eines Auslaufmodells mit einer Retoure gleichgesetzt wird. Es gibt immer wieder Modelle, die bei irgendwelchen Händlern noch in den Regalen liegen. Über Idee+Spiel hatte ich einige Modolle bei solchen Händlern in der Vergangenheit günstig erstand, die es schon länger nicht mehr gibt.
Und wie schon geschrieben wurde, nicht jede Retoure ist ein Defekt. Das kann man wirklich nicht pauschalisieren.
Ich persönlich kaufe solche Auslaufmodelle, da sie oft sehr günstig zu bekommen sind.
Gruß
Jürgen
mein Eindruck ist, dass hier jetzt jeder Kauf eines Auslaufmodells mit einer Retoure gleichgesetzt wird. Es gibt immer wieder Modelle, die bei irgendwelchen Händlern noch in den Regalen liegen. Über Idee+Spiel hatte ich einige Modolle bei solchen Händlern in der Vergangenheit günstig erstand, die es schon länger nicht mehr gibt.
Und wie schon geschrieben wurde, nicht jede Retoure ist ein Defekt. Das kann man wirklich nicht pauschalisieren.
Ich persönlich kaufe solche Auslaufmodelle, da sie oft sehr günstig zu bekommen sind.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Der bzw. die Mängel habe ich hier bewusst nicht genannt, da es zu meiner grundsätzlichen Frage gar keinen Mehrwert bringt
Bei der grundsätzlichen nicht. Da du deinen Händler aber verdächtigst, dein Mangelexemplar wieder zu verkaufen, wäre interessant, ob er einen abgefallen Puffer oder einen abgefallenen Kupplungskopf wieder aufgesteckt hat (bei mir ist einmal ein Puffer auf dem Transportweg abgebrochen - kann man zurückschicken oder sich die neuen Puffer zuschicken lassen;))
Ob ein Lackfehler vorlag (bei mir hatte eine 103 im Rausverkauf mal auf einer Seite kein DB-Logo).
Und dann kann's sein, dass die Lok torkelt, unregelmässig fährt, der Sound nicht gefällt oder oder.
Ansonsten habe ich bei den Schnäppchen-Käufen jetzt keine höhere Mangelquote feststellen können als bei Neuware (wenn man die Forenberichte hier so einschliesst).
Interessant wäre zudem, wieviele von den Schäden dann auf den Transport zurückzuführen sind (bei mir haben zwei Pakete mit Olivenöl letztes Jahr mit DPD nur bis Hamburg bzw Kopenhagen geschafft; beim Selbsttransport im Flieger haben alle Bag-in-Box-Tüten zwei Starts und Landungen ohne Löcher überlebt).
/Martin
Hallo Namensvetter,
Du darfst mir glauben, solche Kleinigkeiten wären für mich kein Grund, etwas zurückzusenden. Da wird der Händler angeschrieben und um Ersatzteil gebeten. Du kannst aber gerne weiter spekulieren. Denn letztendlich bleibt es das, deshalb habe ich auch weder Händler noch Modell genannt.
VG Martin
Du darfst mir glauben, solche Kleinigkeiten wären für mich kein Grund, etwas zurückzusenden. Da wird der Händler angeschrieben und um Ersatzteil gebeten. Du kannst aber gerne weiter spekulieren. Denn letztendlich bleibt es das, deshalb habe ich auch weder Händler noch Modell genannt.
VG Martin
teppichbahner - 07.02.25 09:42
Moin,
Wir hatten ja auch schon den Fall, das ein Hersteller eine riesige Menge Montagsloks ausgeliefert hat und diese in großer Zahl zurück kamen. Da gab es irgendwann dann auch eine scheinbare Neuauflage mit notdürftig behandelten Loks, die wieder bei einigen Händlern auftauchten. Fingerspuren, abgebrochene Kleinteile, verkratzte Verpackung.
Neuware?
Ziemlich dreist so was!
Das Händler so was in eigener Regie machen, dürfte durchaus vorkommen. Wenn sie dann die Rückläufer ordentlich prüfen, ggf reparieren und in neuwertigem Zustand Verkaufen, vielleicht noch OK. Aber ich würde einen Hinweis dazu schon im Angebot erwarten.
Ich hatte auch schon eine Lok, die eindeutige Laufspuren auf den Radreifen hatte. Und Testfahrten waren das sicher nicht! Hab aber sofort Geld zurück.
Gruß
Klaus
Wir hatten ja auch schon den Fall, das ein Hersteller eine riesige Menge Montagsloks ausgeliefert hat und diese in großer Zahl zurück kamen. Da gab es irgendwann dann auch eine scheinbare Neuauflage mit notdürftig behandelten Loks, die wieder bei einigen Händlern auftauchten. Fingerspuren, abgebrochene Kleinteile, verkratzte Verpackung.
Neuware?
Ziemlich dreist so was!
Das Händler so was in eigener Regie machen, dürfte durchaus vorkommen. Wenn sie dann die Rückläufer ordentlich prüfen, ggf reparieren und in neuwertigem Zustand Verkaufen, vielleicht noch OK. Aber ich würde einen Hinweis dazu schon im Angebot erwarten.
Ich hatte auch schon eine Lok, die eindeutige Laufspuren auf den Radreifen hatte. Und Testfahrten waren das sicher nicht! Hab aber sofort Geld zurück.
Gruß
Klaus
Geht mal in einen Baumarkt
Dort ist diese Vorgehensweise normal
( Geld zurück Garantie)
Leider
LG
Kalle
Dort ist diese Vorgehensweise normal
( Geld zurück Garantie)
Leider
LG
Kalle
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