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THEMA: Immer wieder Mängel - das hört nicht mehr auf

THEMA: Immer wieder Mängel - das hört nicht mehr auf
Startbeitrag
LG - 03.02.25 10:43
Guten Morgen und eine angenehme Woche.
Gestern ist mir an einer BR 18 495, MTX, Kaufdatum Mai 2024, das rechtsseitige Gestänge der
Treibräder abgefallen.
Es wird immer schlimmer,.......das bekommt die Firma auch nicht mehr in den Griffffffff.
Es grüßt Lothar.

Hallo
Das ist ja noch innerhalb der Garantiefrist, Glück gehabt.
Gruss, André
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das rechtsseitige Gestänge der
Treibräder abgefallen.



Ärgerlich ist so etwas ja, aber können die Modellbahner heutzutage nicht mehr basteln uns solche Kleinigkeiten selbst beheben?

Grüße Michael Peters
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ärgerlich ist so etwas ja, aber können die Modellbahner heutzutage nicht mehr basteln uns solche Kleinigkeiten selbst beheben?



Doch, sicher können das viele noch.
Es geht aber um's Prinzip:
Wenn ich mir für viel Geld ein Modell kaufe, dann erwarte ich, daß es auch entsprechend lange hält. Nur weil ich's reparieren kann, bedeutet das ja nicht, daß ich es reparieren muss weil die Qualität nicht mehr stimmt.

Gruss
ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber können die Modellbahner heutzutage nicht mehr basteln uns solche Kleinigkeiten selbst beheben?


Gegenfrage: Haben Modellbahner mit ihrer Bastelzeit heutezutage nix besseres mehr zu tun als fehlerhaft ausgelieferte Neufahrzeugfertigmodelle zum Laufen oder in Ordnung zu bringen? Also zu meiner Zeit war die Zeit an und für sich immer das höchste und wertvollste Gut beim Modellbahnbau.

Gruß
Eglod

Hallo,
ob wir die Fähigkeiten haben oder nicht, ist m.E. nicht entscheidend. Das Teil sollte unbedingt reklamiert werden, sonst verbessert sich die Qualität der Herstellung nie, sie wir im Gegenteil immer schlechter.
Leider sind die, die es selbst reparieren können, immer wieder versucht, diese Selbstreparatur in Angriff zu nehmen (Wartezeit, nicht mehr lieferbar, Versandkosten, etc.). Damit schaden sie aber den anderen und auch sich selbst.
Struwelpeter
der meist auch zu den Selbstreparateuren gehört - leider.
# 2
Hallo lieber Michael Peters,
ich finde Deinen Ansatz total verkehrt.
Das Produkt hat im Lok-Museum 387,90 € gekostet und ist kein Jahr alt.
Jetzt soll ich mich, nach Deiner Idee, mit meinen bald 72 Jahre alten Fingern an diese
Kleinigkeiten wagen. Wenn ich da etwas verbiege und dann einsenden muss, habe ich
wirklich die A…Karte gezogen..
Basteln tue ich schon, auch das eine oder andre tolle Stück digitalisiere ich selber, aber
es gibt eben Grenzen.
Wir können doch als Konsument nicht die ständig auftretenden Fehler ausgleichen.
Am 6. Januar habe ich einen Steuerwagen von MTX, erst auch einige Monate alt, mit
zerschmolzener Innensitzbank und defekten elektr. Bauteil eingeschickt,....hätte ich den
auch selber machen sollen, oder die defekte Weiche mit polarisierendem Herzstück, oder die
BR 01,  2 x wegen defekter Platine in 2023,......und das waren nur einige Beispiele innerhalb von 4 Jahren.

Ich bin sicher, mein Lieber, Deiner Strategie kann ich und werde ich nicht folgen.

Es grüßt Lothar.
Hallo,
ich versetze mich gerne auf die Seite des Herstellers, denn in vielen Werksbesichtigungen, soweit sie noch in Deutschland sind oder waren, wurde immer wieder berichtet, das die Kunden auch nicht mehr das sind, was sie mal waren und Keiner bekommt das in den Griff!

Das beginnt mit dem technischen Verständnis allgemein, weil theoretisches Wissen nicht mit dem praktischen Gegenstück in Einklang gebracht wird.
Da stehen Forderungen an Detailtreue gegen den Gebrauchsort, nämlich einer Anlage mit engen Radien, extremen Steigungen und es wird auch der nicht bestimmungsgemäße Gebrauch abgestritten wozu eben auch ein Absturz oder das bloße umfallen gehören und allein die Nachfrage zur Fehlereingrenzung wird schon als pure Verleumdung abgetan !

Dieses Forum eskaliert regelmäßig dahingehend, lässt Rückschlüsse auf den Wahrheitsgehalt vieler Aussagen zu und wenn ich auch hier wieder nach einem Foto fragen würde, wäre die Sperrung des Fadens so gut wie sicher!

Weil sich die Verbraucherkette, .....also nicht die Herkunftskette wie neuerdings gesetzlich geregelt, bei technischen Hobbyprodukten nicht mehr nachvollziehen lässt, verbleibt der Konflikt allein zwischen dem allerletzten Endverbraucher und dem Händler oder Hersteller. Eine Vorschädigung ist nicht feststellbar und .... überraschenderweise hat zwar jeder ein Handy, dokumentiert aber sein gutes Stück bei dessen Wareneingang nicht, obwohl es sich oft im Kostenbereich eines Colliers bewegt.

Profis machen das!
Amateure nicht!

Zusammenfassend bin ich der Meinung, dass solche Fäden, die an keiner Lösung interessiert sind, schon mit Pöpelei in der ersten Zeile beginnen, dem Forum nicht weiterhelfen und sich ihr Schloß redlich verdient haben.

Anders wäre es gewesen, wenn dass Problem an sich zur Diskussion gestellt worden wäre.
Motto: "Wie kann es passieren, dass das Gestänge an der Gegenkurbel abfällt." Föto dazu.
Dann kann man schauen:
Hat sich Staub angesammelt?
Bei Dampfloks mit Motor im Kessel sind abgefallene Gestänge daher durchaus gar keine Seltenheit. Das war schon immer so und lag immer an Wartungsmängeln oder falschem Gebrauch (Teppich etc pp.)

Eine geschobene Lok müsste ja beizeiten klemmen. Müsste man eigentlich bemerken. Wieso nicht!?

Auch ich hatte mal so ein Thema hier zur Diskussion eingestellt und bin noch das Ergebnis schuldig.
Nur soviel: Es war besser vorsichtig zu argumentieren.......

Gruß Sven

Servus beisammen,

bevor wir hier über "Basteleien", "Selbstheilung von Sachmängeln" diskutieren, sollten wir ins Gesetzbuch schauen.
Da darf ich dann im Bügerlichen Gesetzbuch in § 433 lesen:

>Der Verkäufer ist verpflichtet, dem Käufer die Sache frei von Rechts- und Sachmängeln zu verschaf­fen (§ 433 Bürgerliches Gesetzbuch = BGB). Ist die Kaufsache mit einem Mangel behaftet, finden die gesetzlichen Gewährleistungsregeln Anwendung. Übergibt der Verkäufer dem Käufer eine fehlerhafte Ware, so ist nicht ordnungsgemäß geleistet worden.<

Dazu dann auch noch die Erklärung, dass:

>1) Was ist ein Mangel?
Bis zu 01.01.2022 galt, dass ein Sachmangel dann vorlag, wenn die Sache die vereinbarte Beschaffenheit nicht aufwies, oder sich nicht für die vertraglich vorausgesetzte Verwendung oder sich nicht für die gewöhnliche Verwendung eignete und nicht die übliche Beschaffenheit aufwies.
Seit dem 01.01.2022 gilt nun, dass eine Sache dann mangelhaft ist, wenn sie den subjektiven und den objektiven Anforderungen sowie den Montageanforderungen nicht entspricht.<

Wenn wir also unsere Loks für teures Geld erstehen, dann müssen sie auch allen zugesicherten Eigenschaften entsprechen. Heißt also, dass bei einer gekauften Dampflok die Pleuelstanden (der Antrieb) keinesfalls abfallen dürfen. Geschehen solche Vorfälle einmal, greifen da die gesetzlichen Garantiebestimmungen. Geschehen sie jedoch mehrfach, erhebt sich die Frage, ob dahinter nicht schon ein Betrug stecken könnte. Muss dann ein Anwalt klären. Jedenfalls dürfen wir beim Kauf von Lokomotiven, Wägen, Weichen, usw. erwarten, dass diese Dinge auch ordnungsgemäß, innerhalb der zugesicherten Eigenschaften funktionieren!

Soweit mal die rechtliche Seite. Nützt es uns was? Nein! Was also können wir gegen solche Pfuscher tun?
Ganz einfach!

Boykottieren! Mal ein bis zwei Jahre nichts von ihnen kaufen. Dazu die Hersteller-Firmen anschreiben, die haben alle Kontaktspalten, und sich dort über diese Pfuscherei beschweren. Höflich, aber deutlich. Dann werden die wohl ganz schnell dafür sorgen, dass ihre Qualitätskontrolle alles pflichtgemäß kontrolliert. Unsere Moba-Händler können für den Murks der Hersteller nicht die Bohne. Also lasst sie in Frieden!

Warum sollen wir Modellbahner nicht auch mal streiken? Wir streiken für bessere Qualität. Schund kaufen? Nein, danke!

In den Foren herumschreien hilft niemand, sondern baut nur Frust auf. Bekämpfen wir doch bitte nicht die Symptome, sondern gehen wir gegen die Ursachen vor.

Das ist meine unmaßgebliche Meinung dazu.

Opa22

Hallo zusammen,

diese Themen haben wir doch ständig hier im Forum. Ich denke, rechtlich ist das klar, das muss man nicht erwähnen.

Ich zähle zu der Fraktion, die solche Schäden selbst repariert. Fünfzig Jahre Modellbahnerfahrung sind sicherlich hilfreich.

Und wer es sich nicht zutraut oder es nicht einsieht, der schickt die Lok, oder was auch immer, zurück zum Händler.
Man muss sich dabei bewusst sein, dass so etwas sehr lange dauern kann. Und wenn die Modelle irreparabel sind, bekommt man eine Gutschrift. Ich wähle eben den anderen Weg, zunächst selbst probieren. Ich möchte mich an den Modellen erfreuen und nicht lange darauf warten müssen.

Zum Boykotti sollte niemand aufrufen. Das könnte auch rechtliche Konsequenzen haben.  

Also überlegen, was in der Situation das Beste ist und dann entscheiden, selbst reparieren oder zur Reparatur schicken.

Gruß
Jürgen
Hallo,

ein geschmolzenes Bauteil, das gleich die Inneneinrichtung mitnimmt ist dann doch etwas zeitaufwendiger als eine abgefallene Steuerung. Und natürlich kannst und darfst Du das natürlich reklamieren.

Aber schauen wir uns mal die Schritte an...
1) eine Mail an den Support schreiben, dass eine Reklamation aufgetreten ist. Oder dort anrufen.
--> 10 minuten
2) Das Modell sicher verpacken
--> 5 Minuten
2a) Vorher eventuell bereits durchgeführte Umbauten wieder rückgängig machen, weil das Modell sonst nicht in die Schachtel passt. Alternativ mit dem Support rumärgern, weil im Verpackungsinlay jetzt ein Loch für die Rangiertritte ist
--> auch nochmal 5 Minuten
3) Das Paket zur Post bringen
--> Je nach Standort der Post bis zu 30 Minuten
4) Reparierte Lok wieder bei der Post/Packstation abholen
--> Je nach Standort auch wieder bis zu 30 Minuten
5) Je nach Art der Reparatur durchgeführte Umbauten erneut durchführen
--> 30 Minuten

Das sind dann also knapp 2 Stunden um die Lok zu reklamieren. Auch wenn ich vermutlich noch mehr Lebenszeit vor mir habe als Lothar ist mir meine Zeit dafür einfach zu schade. Das Gestänge wieder zu montieren ist maximal eine halbe Stunde unter Einsatz von Pinzette, Stecknadel und Sekundenkleber. Und ich muss nicht auf die Lok verzichten, während sie in der Werkstatt ist.

Als Nachsatz: Über ein halbes Jahr Anlageneinsatz kann - je nach Anlage - durchaus so einen Defekt verursachen. Gab es hier mal nicht einen Thread, wo sich ein User über die grottige Qualität der Württembergischen C beschwerte und dann rauskam, dass er das Modell durch R1 prügelt?

Viele Grüße
Rico
Hallo zusammen,

ok, der TO ärgert sich und teilt dies der Welt mit.
Soweit so gut oder eben nicht.
Das übliche Bashing, worauf ich keinen Ct gebe, geschenkt. Lösung für das Problem gesucht? Fehlanzeige.
Was also soll ich mit so einem Thread anfangen?

Ich stimme #7 voll und ganz zu ohne wenn und aber. Sven, hätte ich nicht so schön formulieren können/wollen.

Zu #8 keinen Kommentar, mein BWL Lehrer hätte gesagt „Thema verfehlt“. Egal geschenkt.

Der TO gibt in #2 an, das er xy für die Lok gezahlt hat, das war deutlich zu viel, aber wir haben einen freien Markt. Gefolgt von weiteren „Vorfällen“ um es neutral zu halten.
Ich, für meinen Teil, interpretiere Diese komplett anders, als sicherlich der TO.

unter 5# muss ich mir zu guter letzt auch noch vorhalten lassen, ich würde andere schädigen, da ich Modelle auch brandneu, repariere.
Richtig, solche Schuhe muss sich niemand anziehen.

Fazit, ich verweise auf #7
der Beitrag bringt es auf den Punkt.

Meine 2 Ct dazu
Rolf
Hallo zusammen

Für die heutigen teilweise unverschämten Preise verlange ich vernünftige Qualität.
Von mir als Handwerker haben meine Chefs und die Kunden das zurecht auch verlangt.So einfach ist das.
Fehler passieren überall. Aber bei der Moba ist es was ich hier in letzter Zeit lese fast Standard Nur wer gute
Qualität abliefert,hat auch das Recht gutes Geld zu verlangen.

Gruß
Frank
Frank,

niemand zwingt Dich unverschämte Preise zu bezahlen und ja Du hast Recht, gutes Geld, gute Arbeit respektive Produkt.

Im Ernst, glaubst Du wirklich alles was hier im aufgewühlter Emotion so von sich abgesondert wird?! Die Hälfte davon hat einen extrem dünnen Boden an Wahrheitsgehalt und die andere Hälfte besteht aus Meinungen, Glauben und mangelnder Selbstreflextion gepaart mit  Unverständnis der Materie.

Nur weil Du hier das Gefühl hast ständig etwas zu lesen muss sich nichts davon auch so zutragen.

So nun genug mit diesem Sinn befreiten Thread beschäftigt.

Gruß Rolf
Leider ist das Thema der mangelnden Qualität auch bei der Modellbahn nicht neu, und es kommt leider täglich vor. Ich habe Modellbahnen seit 55 Jahren. Als vor ewig langer Zeit damals Roco in Spur HO die 111 neu herausbrachte, bekam ich diese zu Weihnachten, schon beim Herausnehmen fiel mir damals als junger Bub auf, dass die Farbe der Lok sich von der Karosse löste, also zum Händler Kraklauer in Herrsching am Ammersee, am 27 Dezember, der wollte die Lok nicht zurücknehmen, der Hersteller auch nicht, also hatte ich kein Weihnachtsgeschenk. Und ROCO stand für Jahre nicht mehr auf meinem Wunschzettel, später erfuhren wir, dass es eine große Charge dieser Loks gab die diesen Defekt hatten, und der Hersteller die Händler anschrieb, um die Loks zurückzuholen. WIr haben alles versucht damals , um dieses Weihnachtsgeschenk zu retten , kostete 75DM damals, aber sie war nicht mehr zu retten.

Da es heute Internet gibt, und Gesetze werden die Hersteller zum beheben der Defekte gezwungen, denn eines sollte jedem klar sein, auch wer über das ausreichende Wissen zur Reparatur verfügt, kann etwas falsch machen, und dann ist es mit der Gewährleistung, Garantie, etc passé, kann nur jedem empfehlen das nicht zu tun.

Die neuen Arnold Loks fressen Ihre Plastikzahnräder, die MTX V80 kamen tw. schon mit kaputten Zahnrädern an, die Fleischmänner kommen gerne mit zu viel Öl, Schnittstellen tw. nur dann mit einem Dekoder zu belegen wenn man ein Teil des Gewichts wegfräst, beim Öffnen der Loks kommen einem jede Menge schlecht fixierte Details entgegen, für wieder andere Loks gibt es die simpelsten Teile wie Pantographen nicht nach zu kaufen. Wohl bemerkt, tw. werden für Soundloks mal eben 500€ plus aufgerufen. Und da soll man selber reparieren lieber Sven! Mitnichten, und das hat mit Können und Wissen nix zu tun, sondern schlichtweg mit einer normalen Einstellung zum Preis des erworbenen Guts.

Die Frage ist halt warum es bei Kato und Co kein solches Geeiere gibt? Leider überwiegt bei den anderen die Sharholdervalue, und die Gewinnsucht. Und es wird generell immer schlimmer mit der Qualität und dem Preis-Leistungsverhältnis
Moin,

Denn Sinn des Threads an sich verstehe ich auch nicht .. es gibt keine Frage, es ist irgendeine Aussage - die man einfach so glauben muss.

Wie gehe ICH mit solchen Dingen um:
Wenn es problemlos möglich ist, das Modell zu demontieren (zB bei Arnold oft eine Unmöglichkeit),
dann sehe ich nach.
Wenn es mir möglich ist, selber Nachzubessern, werde ich dies tun.

Wenn es allerdings größere Schäden sind (irgendwas abgebrochen, Decoder defekt usw.) werde ich mein Umtauschrecht in Anspruch nehmen.

Ich wäge hier eher ab, wobei der Schaden noch größer werden kann, bzw andere Schäden entstehen:
Wenn ich mit meinen Fähigkeiten das Modell zum Laufen bekomme, werde ich nicht das Risiko eingehen das nochmals auf die Reise zu schicken - beim Versand kann schnell noch mehr schiefgehen.

Ich nehme die Kritik gern an, dass ich dann die Arbeit des Herstellers mache, ABER: ich erinnere an meine Umfrage zum Anbringen von Zurüstteilen.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1422128

Das Ergebnis bisher ist nicht eindeutig, das ist ähnlich dem Verhalten, wann lege ich vor einer Reklamation selber Hand an.

Viele Grüße, Franzi
Hi in die Runde,

was angeführt wird, Sachmängel, gesetztliche Fristen, die Erwartung, daß man für die mittlerweile ausgerufenen Preise auch gerne einen entsprechenden Gegenwert hätte... - alles richtig. Und doch ist in der Realität alles "graue Theorie", sorry...

Die Hersteller können sich (noch?) durchaus darauf verlassen, daß Emotionen hinter dem Kauf der Modelle stecken. Und schon aufgrund der mittlerweile restriktiven Verfügbarkeit von Ersatzteilen und den "Kleinstmengen" an Modellen als "Einmalauflage" birgt ein Geltendmachen seiner Rechte Gefahren! Nicht in der Umsetzung geltenden Rechtes, so weit trauen sich die Hersteller nicht, klar. Aber Gefahren, hinterher zwar wieder mit dem Geld, aber ohne gewünschtes Modell dazustehen!
Erreicht so ein malades Modell tatsächlich irgendeine der dünn gesäten "Vertragswerkstätten" oder das Herstellerwerk, zeugen leider unzählige Berichte davon, daß die Modelle "kaputtrepariert" wurden. Hinterher flügellahmer sind, als vorher, zusätzliche Beschädigungen aufweisen, und, und, und... - ich hatte selbst erst vor kurzem ein paar Modelle hier auf dem Tisch, die über Minitrix in einer solchen Werkstatt "gelandet" waren .
Läßt sich der Vertragshändler auf dieses Spiel nicht ein, verständlicherweise, sondern bietet gleich die Wandlung an, ist das Risiko groß, kein gleiches Modell mehr aufzutreiben, Geld hat man wieder, aber die Freude am eigentlich gewünschten Modell ist vergällt!

Also werden die wenigsten ihr eigentlich verbrieftes Recht in Anspruch nehmen, sondern alles mögliche versuchen, ihren "Liebling", ihrer Neuanschaffung wieder das Laufen beizubringen! Und darauf, meine ich, bauen inzwischen fast alle Hersteller von Rollmaterial! Sie bauen meines Erachtens zum Gutteil darauf, daß die Emotionen, Gefühle, der "Haben-Wollen-Effekt" die Käufer davon abhält, das malade Teil ihrem Händler auf den Tisch zu "knallen", "mach fertig oder Geld wieder her..."

Und so wurschteln sie munter weiter, ohne Endkontrolle, mit B-Ware, mangelhaft umgesetzter Haltbarkeit und minimiertem Aufwand an Kundenservice und es wird sich nichts ändern! Und sollte der Krug dann halt auf dem Weg zum Brunnen doch mal brechen, wird zugesperrt, fine, aus... - und der Modellbahner ist wieder der Gelackmeierte...

meint grüßend
Roland
Hallo Runde,
wieder viele erfrischende Antworten bekommen, dabei sind gute und ganz gute Antworten.
Jeder darf das doch so Händeln wie er das möchte, seine Meinung vortragen, es anders sehen,
wir sollten uns nur austauschen dürfen.
Es gibt immer Profis, die immer alles selber machen und besser können, als die Profis der Hersteller,
ich kann das leider nicht.
Zu guter Letzt: vor 60 Jahren hatten mein Bruder und ich eine Märklin-Eisenbahn. Die Loks fahren heute noch bei
meinem Bruder, sehen zwar nicht mehr so frisch aus, haben echtes Gewicht, aber sie funktionieren, ist doch toll.
Einen schönen Abend, LG
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

. werde ich mein Umtauschrecht in Anspruch nehmen.


Recht auf Umtausch gibt es nicht!

A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
#14 Patrick,
...ich habe kein Wörtchen von selber reparieren verloren.
Aber als scheinbarer Oldtimerfan müsste dir doch klar sein, daß man zu nichts und niemanden vertrauen haben kann. Nicht zur Benzinpumpe von Hinz und zur Kupplung von Kunz oder neuen Lenkmanschetten vom Luigi und ....an die Bremsen wage ich mich zB. auch nicht ran.

Nochmal:
Ich verstehe den Frust des TE, habe aber kein Verständnis für den Inhalt seiner Eröffnung und späterer Aussagen.

Wenn wir hier nach Herzenslust sülzen wollen, dann geht das auch im OT und da keine Fotos beigestellt sind, war das scheinbar auch der trollige Ansatz mal wieder dem Forum eins zu verpassen um sich dann mit Gepollter hier abzumelden und sich über den unmöglichen Ton, der früher natüüüürlich anders war, noch mal so richtig auzu🤮.
Für Verbraucherschutz sind die Verbraucherschutzverbände da, nicht das Forum.

Hier wird getüftelt, überlegt....manchmal erhitzt debattiert und vor allem nach Lösungen gesucht.

Das aber war hier nicht der Ansatz.
Schade!

Gruß Sven
Hallo in die Runde,

also, der Hersteller müsste eigentlich eine Lok 48 Stunden laufen lassen, das entspricht etwa 2 Jahre Betriebszeit. Sollte die Lok anstandslos überstanden haben, so kann man die Lok auch für die Fertigung freigeben.

Ist halt die Frage, ob die Hersteller tatsächlich über längere Zeitraum testen? Ich fürchte eher nicht, vielleicht maximal 1 Stunde.

Vielleicht sollte mal höflich die Hersteller fragen, wie es überhaupt getestet bzw. geprüft wird, bevor eine Lok zur Produktion freigegeben wird.
Diese obligatorischen gezeigten Testrunden ist eigentlich ungeeignet für echte Testfahrten einer neuen Lok vor der Prouktion.


Grüße Henning
Hallo in die Runde,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Vielleicht sollte mal höflich die Hersteller fragen



Eben, um das geht es ja letztendlich. Es gibt Hersteller, die tatsächlich erst nach Anfrage bemerken, dass ihr Produkt (in der Menge) einen Fehler aufweist. Wenn solche Hersteller sich darum kümmern, dann sehe ich als Verbraucher gar kein Problem darin, auch dem Händler käme das sicher gut entgegen. Und die Produkte solcher Hersteller kaufe ich jederzeit und wenn dann mal was fehlerhaft ist, ist das auch nicht schlimm.

Wenn aber Hersteller meinen, das neu entwickelte Produkt mal kurz aus den Transportkisten aus China bei uns auf den Markt zu werfen (Herstellerseitig ausverkauft) und ich mich als Kunde dann selber drum kümmern soll, dass das Produkt läuft oder nicht läuft und dass es auch so aussieht wie auf den Fotos bei den Neuigkeiten angepriesen und einem nicht mit abgefallenen Triebgestängen aus der Schachtel entgegenkommt. Schon gar nicht kaufe ich eine Lok eines Herstellers wo ich schon bei der Bestellung damit rechnen muss, dass ich das 400 Euro teure Ding erst mal zerlegen und vom triefenden Öl/befreien muss.

Die Hersteller täten gut daran, ihre Produkte so an uns zu verkaufen, dass wir als Kunden wenigstens für die Zeit der Gewährleistung mit dem Produkt auch das machen können, was uns versprochen wird.

Ich jedenfalls kaufe sicher keine Schneeschaufel mit abgebrochenem Stil auch wenn ich den fünfmal mühelos selber reparieren könnte - so ein Mist gehört nicht auf den Markt und wenn ich lese, dass da andere Kunden auch so eine kaputte Schaufel bekommen habe, dann meide ich den Hersteller künftig eben, vor allem wenn ich sehe, dass man von Herstellern von ähnlichen Produkten eben keine Ausschussware bekomme. Wenn ich eine Wärmepumpe kaufe, baue ich das Ding auch nicht auseinander wenn's nicht tut oder Schmieröl rausläuft und schon gar nicht warte ich drei kalte Monate bis ich das Gerät wieder repariert bekomme.

In Spur N sind das zur Zeit zwei Hersteller, von den ich in der nächsten Zeit keine neuen Triebfahrzeuge mehr kaufe - und ich kaufe gerade nicht wenig für den Aufbau meiner Anlage. Aber ich sehe auch Hersteller, die sich bemühen eine gute Qualität zu liefern und die nicht Monate brauchen, um den Mangel beim Kauf zu beseitigen, bei diesen Herstellern habe ich habe ich kein Zaudern, die Modelle zu kaufen. Gute Qualität würde sicher auch die Händler entlasten.

Ansonsten stecke ich das so gesparte Geld lieber auch in gebrauchte Modelle, dort allerdings nehme ich Schäden oder Mängel beim Kauf gerne in kauf und freue mich, die Maschinchen wieder in Gang zu bringen.

Und genau das mache ich mit viel Spass nun heute noch, mit der alten FLM 212 . . .

Viel Spass euch auch !!!

wünscht Randy





Guten Abend in die Runde,

ich bin da schon der Meinung, dass Kundin oder  Kunde bei den aufgerufenen Preisen ein Recht auf ein einwandfreies Modell haben. Sicher können die meisten Modellbahner einen solchen Schaden reparieren. Ohne Reklamation merken die meisten Hersteller  nicht, welche Qualitätsmängel vorhanden sind.
Wer reparieren mag, soll das tun, nur wird sich dann erst recht nichts ändern.

Wir hatten einen ähnlichen Thread vor kurzem.

Gruß Philipp
Moin,

der gefühlt 327. Thread, in dem erst ein Mangel beschrieben wird, dann über einzelne Hersteller hergezogen wird und schließlich die exorbitanten Preise thematisiert werden.

Bei einigen mag durchaus ein Fertigungsfehler vorliegen. Der ist aber nicht verifizierbar, weil die "Vorgeschichte", insbesondere ein eventueller unsachgemäßer Gebrauch, nicht auszuschließen ist. Dabei ist es vollkommen unerheblich, ob dieser wissentlich verschwiegen oder unwissentlich verursacht wurde. Daher halte ich es für absolut unmöglich, aus den beschriebenen Mängeln irgendwelche Schlüsse über die Qualität des Herstellers oder des speziellen Modells zu ziehen. Solche Fälle dokumentieren nur die begrenzte Frustationstoleranz der Besitzer.

Interessant ist nur, wenn sich diejenigen über die immer höheren Preise beschweren, die - zurecht oder nicht - jedes Modell dreimal reklamieren: Diese Menschen sorgen vehement dafür, dass Hersteller und Händler immer höhere Preise kalkulieren, um trotz der hohen Reklamationsquote noch wirtschaftlich die Produkte verkaufen zu können.

Ich warte übrigens noch auf den Eröffnungsbeitrag, in dem der Themenersteller fragt, ob er selbst einen Fehler gemacht haben könnte. Aber das wird wohl ein Traum bleiben...

Viele Grüße

Yves

Hallo Henky und Randy,

..Ja was glaubt ihr denn, warum gerade Mtx so lange Zeit zwischen Ankündigung und Auslieferung braucht.!?

Für eine Testfahrt von Ungarn nach Göppingen braucht man 2Jahre und bei den vielen Ausfällen noch mehr. Jedesmal müssen die Ausfälle zurück nach Gjör um von dort aufs neue zu starten. Das kann dauern!....und bei der Länge der Testfahrt fällt eben am Ziel dann vor Erschöpfung mal eben so ein Gestänge einfach ab! 😬

Man muss doch auch mal das Gestänge verstehen! Immer leiern, kein Bier, kein Wein nichts! Da würde ich auch vom Zapfen fallen🍺😫

Bei Flm sind die Getriebe auf dem Weg von Arad nach Bergheim so ausgeleiert, dass eben nur noch Fett gegen klappern hilft. Auch hier muss man sagen, dass so eine Lok ja damit länger getestet wurde, als sie je auf mancher Bahn gefahren wird.

Ich verstehe da die Händler, wenn sie überlegen, ob dieser oder jener Kunde ja gar keine Bahn hat und bloß eine Vitrine. Da kann es schon mal zu Verwechslungen kommen, sag ich euch.🥂😆👌

Aber mal um Ernst.
Wenn ich die Konstruktion einer 143er von Mtx heute mit jener aus den 90igern vergleiche, dann sind das Welten!!!!😏👍

Aber auch die Überarbeitungen vieler Dampfloks zeigen, dass noch viele technologische Reserven dort schlummern. Da wird also schon noch sinnvolles an den Modellen gemacht, wenngleich manches Zulieferteil im Detail eben ein Fehlteil "mit Fehl und Tadel" ist.
Immerhin hat es dann aber "Charakter", ...wenn auch nicht den Besten.😁

Nur mit  Randys Zahnbürstenvergleich aus einem anderen Faden will ich mich nicht anfreunden.
Grund:
1. Saubere Gleichspannung
2. Kein Gestänge das abfallen kann und wenn doch, dann wars die Brücke, das Gebiss oder die Zahnspange👉🤣

Gruß Sven
Wo bleibt denn nun das Foto!?

Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: fipsangeln

ich bin da schon der Meinung, dass Kundin oder  Kunde bei den aufgerufenen Preisen ein Recht auf ein einwandfreies Modell haben. Sicher können die meisten Modellbahner einen solchen Schaden reparieren. Ohne Reklamation merken die meisten Hersteller  nicht, welche Qualitätsmängel vorhanden sind.
Wer reparieren mag, soll das tun, nur wird sich dann erst recht nichts ändern.


Dem stimme ich zu.
Bei einer neuen Lok erwarte ich allerdings, dass sie auch zu 100% i. O. ist. Wenn nicht, muß mit einer Reklamation gerechnet werden.
Es betrifft auch nicht nur einen Hersteller.  
Eine im Januar bestellte Fleischmann BR103 hatte bei mir eine nicht federnde Kupplungskulisse. Nach der Reklamation bekam ich eine neue Ersatzlok. Bei der fehlte allerdings dann ein Scheibenwischer im Zurüstbeutel.
Von Piko bestellte ich zweimal zeitgleich die BR101. Bei der ersten Lok fiel mir beim Auspacken ein Besandungskasten entgegen und die zweite hatte eine überdrehte Schraube, wodurch ich das Gehäuse zum Decodereinbau nicht abnehmen konnte.
Zwei Fälle, Fehlerquote 100%.
Von Sudexpress kam die BR159. Dort lag ein Scheibenwischer lose in der Verpackung und eine Griffstange fehlte komplett. Die Folge: Reklamation mit Rückversand!
Das sind meine Erfahrungen der letzten drei Monate. Wie soll ich da mit der Qualität zufrieden sein?
Gruß, Thomas S.
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 23 | Name: Yves

... dass Hersteller und Händler immer höhere Preise kalkulieren, um trotz der hohen Reklamationsquote noch wirtschaftlich die Produkte verkaufen zu können.



Das ist ja auch mal eine Logik.
Würde doch im Umkehrschluss bedeuten - wenn ich gute Qualität verkaufe, sinken die Preise.

Gruß Raimond
Ich stelle mal eine weitere Logik auf, die Forumsmitglieder stehen bei den Händlern auf schwarzen Listen und bekommen extra die wenigen problembehafteten Modelle der Hersteller. Die restlichen 99,5% der Produktion, die ja in Ordnung sind, gehen an die weltweiten Käufer außerhalb des Forums. Darum besteht ja wegen der geringen Mängelquote kein Anlass was zu ändern. Fazit, so schlimm ist es eigentlich gar nicht.

A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
Moin ihr BWLer,

in der Betriebswirtschaftlehre bezeichnet man das als Ausschusskosten. Und natürlich wird ein statistisch angenommener Anteil in die Kalkulation einbezogen. Kaum eine Produktion wird ohne Ausschuss auskommen. Das ist in der Stückliste, also im Preis enthalten.

Nur versuchen Unternehmer ihren Ausschuss kleinzuhalten. Steigt der Ausschussanteil, muss man bei der Produktion nachsteuern. Der Statistiker überprüft so etwas z.B. mit einem rechtsseitigen Hypothesentest. Er vergleicht zwei Zeitreihen und prüft, ob die Ausschussrate signifikant zugenommen hat. Dass ein Unternehmer dann einfach die Preise erhöht ist mir zumindest im Studium nicht begegnet.

Die Qualitätsmängel müssen auch nicht unbedingt auf den Hersteller zurückzuführen sein. Würden alle Händler die Modelle so verpacken, wie es die Hersteller bei Ersatzteilen machen, würde sicherlich der Anteil durch Transportschäden sinken. Ein Kriterium ist offenbar auch eine lange Lagerzeit bis zum Einsatz. Meine Erfahrung ist, dass Modelle, die bereits länger in Regalen lagen, eher Probleme machen.

Aber , wir diskutieren immer wieder das Gleiche und wir schreiben auch immer wieder das Gleiche.

Gruß
Jürgen
Einen guten Morgen in die Gemeinschaft,
eigentlich geht es hier doch nur um die Verarschung von Kunden im Handel im Allgemeinen,
Ware gegen Geld.
Es geht nicht so sehr darum, was man für ein toller Kerl ist, der alles selber machen kann.
Es kann eben nicht Jeder alles machen.
Es werden immer mehr Einsparpotentiale ausgenutzt und es geht gegen die Qualität und
Endkontrolle im Großen ist ein Fremdwort, nicht nur im Modellbau.
Einen schönen Dienstag wünsche ich.
Grüße, LG
Hallo

Nur kommt der Abfall oder Ausschuss genannt in den Handel. Beispiel falsch bedruckte Modelle, Modelle mit nichtpassenden Teilen oder gar defekte Modelle....Alles wird verkauft.

Grüsse
Robert
.. natürlich hört das nicht mehr auf, solange der Mist zu teils absurden Preisen gekauft wird.

Und wenn der Mist nicht mehr gekauft wird, sind der demografische Wandel und das Internet schuld.

LG Markus

Moinsens

Ich möchte mich nicht direkt an der Diskussion der Mängel beteiligen, es ist fraglich ob die diversen Vorschläge zur Verbesserung beitragen.
Für mich als älterer N Bahner ziehen sich aber diese Mängelruegen aber seit einigen Jahren
wie ein roter Faden durch die entsprechenden Beiträge.

Wenn ich dann in meinen Bestand an Lokomotiven schaue und feststellen darf, daß Loks die schon 20 oder mehr Jahre auf dem buckel haben immer noch klaglos ihren Dienst versehen drängt sich der Gedanke auf, sind diese Mängel von seiten der Hersteller gewollt?
Ich glaube die alteren unter uns haben auch solche Unverwüstlichen im Bestand. Und wenn ich die bekannten Preise aufrufe, dann kann der kunde auch Qualität verlangen und erwarten. Und daß Deutschland mittlerweile eine Servicewueste ist überrascht nicht wirklich.

Gruß
Moin Brummi,

gewollt sich nicht. Aber schau Dir doch einmal ältere Fahrzeuge an und vergleiche sie mit den neuen.

Aufgrund dieser Diskussion hier hatte ich mir vor ein paar Tagen den Spaß gemacht, meine über fünfzig Jahre alte BR 216 von Minitrix zu digitalisieren. Wenn Du die öffnest, wirst Du von einer beispiellosen Einfachheit überascht. Nur die Entstörelemente und auf der Platine zwei Dioden, Selenplättchen hat sie noch nicht. Und so sieht es auch in anderen alten Fahrzeugen aus. Ich frage, was soll da groß kaputtgehen?

Und die alte Dame fährt mit ihrem Decoder wie eine große. Minitrix verkauft das Modell aktuell immer noch. Äußerlich kaum verändert. Die Form die gleiche, etwas mehr Bedruckungen. Innen aber völlig neu. Auch kein Hexenwerk, aber anders. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas defekt werden kann ist natürlich dadurch höher.

Und auch Endkontrollen helfen nur bedingt. Bei meiner Lollo riss ein Kabel vom Drehgestell in einem R1 Radius ab. Es war wohl etwas stramm eingebaut worden. So etwas passiert nur im richtigen Betrieb,

Und vollständige Endkontrollen sind unmöglich. Entweder benötigt man riesen Hallen, um alles fahren zu lassen oder man macht es sequenziell. Das dauert und der Auslieferungsprozess wird verzögert. Dann meckern hier auch wieder alle. Und das kostet, und über steigende Preise echauffieren sich ja auch alle.

Wir müssen einfach sehen, dass der Modellbahmarkt endlich und stark umkämpft ist. Daher werde ich zum Helden, wie es Lothar in #29 nannte un repariere selbst. Und verarscht werden wir nicht.

Schreibt ein Realist und VWLer
Jürgen
Hi Jürgen,

eine BR218 von 1990 und die heutige haben es nix mehr gemeinsam. Es gibt komplett überarbeitete Minitrix BR218. Auch der Motor ist eine andere.

Ja, du hast recht, es hat viel mehr Technik drauf. Aber es muss auch so sein, das trotzt viel Technik auch nix kaputt gehen kann. Sonst macht es keinen Sinn zu verkaufen.

Wenn ich eine Lok für 350 Euro kaufe. 350 Euro für eine einzige Lok, das ist verdammt viel Geld. Dann muss es funktionieren.

Wenn es aber normal wäre, das es alles nach kurzer Zeit kaputt geht, dann kann man gleich das Hobby aufgeben.

Ich bin mir aber sicher, das es mit der Zeit auch besser wird, dank Community können die Hersteller nicht einfach ignorieren.

Ich wäre auch bereit statt 350 Euro 375 Euro zu zahlen, wenn ich dafür eine einwandfreie Lok mit geprüfter Stempel kaufen kann. Dann wird die Lok auf der Anlage auch einwandfrei laufen.

Grüße

Henning
Moin Henning

Du glaubst es wird mit der Zeit besser? Sei mir nicht böse, aber diesen Glauben haben wir schon seit Jahren. Mittlerweile glauben wir eher, daß Zitronenfalter Zitronen falten.

Allerdings gebe ich dir völlig Recht, wenn ich eine Lok für 350 Euronen kaufe hat die auch zu funktionieren.

Gruß
Hallo Henning,

die alte 216 ist von 1974. Ich habe mal zwei Vergleichsfotos beigefügt. Auf dem einen Bild die alte, auf dem anderen die neue Lollo. Die beiden haben im Inneren wirklich nichts mehr miteinander zu tun. Nur, bei welcher ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass etwas kaputtgeht? Da kann man sich wünschen, was man will. Ich nannte das Beispiel mit dem Kabel. Das kann bei der alten nicht abreißen, sie hat keins. Da gibt es nur ein Kabel, das führt von der Schleiferplatine unten nach oben.

Wir erleben das bei vielen Dingen, sei es bei Haushaltsgeräten, bei Autos etc. Alles vollgestopft mit Technik. Da gibt es heute Fehler, von denen hatte man damals nicht geträumt. Gefühlt ist alles anfälliger geworden.

Ich setelle jedenfallsfür mich fest, von den inzwischen über 230 Loks war nur ein sehr geringer Anteil defekt. Wirklich defekt waren bei mir exakt drei Lokomotiven. Zwei gingen zurück und eine wurde getauscht. Und es ist menschlich, dass man sich über diese drei auslässt und die anderen 227 unerwähnt lässt.

Gruß
Jürgen

Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Henning,

Jürgen schrieb 216, nicht 218. Das Modell gibt es heute noch in Startpackungen, wie derzeit hier https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Minitrix_11146-Lok.html

Viele Grüße

Dirk

Edit: Ok, hat sich schon geklärt, hatte den Browser nicht aktualisiert
Hallo Jürgen,

sorry, habe mich vertan, ja es geht hier um BR216.

Und ich sehe auf dem Bild, das sogar der Rahmen eine ganz andere als die von 1974 ist. Die von 1974 muss der Motor von oben nach unten eingeführt werden, es hat komplett Kardankupplung. Bei der neuen Minitrix Lok wird der Motor seitlich eingeführt.

Deswegen meinte ich ja, das es um eine komplette Überarbeitung wäre. Natürlich ist die alte BR216 ist ziemlich einfach gehalten und umso robuster. Aber dennoch muss Minitrix es schaffen, das so eine Lok 48 Stunden ohne Probleme fahren kann. Und wenn es aber nicht kann, dann hätte es ja weiter analog verkaufen können.  

Grüße Henning


Grüße Henning
Hallo Henning,

also, die neue läuft immer noch, wie auch die anderen Minitrix Loks. Keine Probleme. Minitrix bekommt das offenbar hin.

Gruß
Jürgen
Guten Abend in das Forum,

meiner Meinung nach beschreibt Brummi, die Situation treffend!
Auch ich, als mittlerweile fast 74 Jahre alter N-Bahner, verfüge über einen großen Bestand an FLM, MTX, Arnold und Rocco-Lokomotiven.
Alle Laufen bis heute noch auf meiner nicht gerade kleinen Anlage.
Einige mittlerweile mit GAM, der Rest noch mit den bewährten drei- oder fünf-Pohlern.
Sicherlich ist die Technik bei den neuen Modellen gewaltig vorangeschritten, aber die zahlreichen Beiträge in Punkto Mängelbeschreibung, haben mich bisher von der Investition in eine Neue abgehalten. Lediglich ein Zukauf von einer MTX BR 44 von Ebay, bei der mir ein hilfsbereites Forumsmitglied zu den mittlerweile hervorragenden Fahreigenschaften verholfen hat, bereichert meine Sammlung mit einem Modell der neueren Generation.
In Punkto Detaillierung fällt mir hierzu, die FLM BR 50 (7182) ein, noch altbewährte Technik und optisch meiner Meinung nach, den Neuen nicht allzu sehr unterlegen und die Laufeigenschaften sind sehr gut.
Letztendlich, um auf den Punkt zu kommen, schaden sich die Hersteller selber.
Denn dank den vielen Beiträgen im Forum zu diesem Thema und jetzt wiederhole ich mich, liegt mein Wunsch nach einer neuen 44er von FLM nach wie vor auf Eis.

Grüße Hubert
Seltsam!
Noch nie habe ich gelesen, dass ein Geschädigter erwähnte, dass er das Modell vom Versandhandel  Meyer oder Lehmann kaufte und er ihn sofort kontaktierte
Die Post ging zurück und immer war der Hersteller schuld.

Nun, ich kaufe vor Ort und hatte noch nie abgefallene Räder Stangen, Fenster oder Puffer.

Aber, man kann ja auch bestellen, bezahlen und irgendwann mal abholen....Macht bloß keiner, nicht zu Ostern und auch  nicht zu Weihnachten

Für mich bleibt es dabei:
Der Großteil  der Produkte ist einwandfrei. Ein nicht unwesentlicherTeil geht beim Versand kaputt.
Die besten Modelle sind aber jene, die im Abverkauf von den Zweitverwertern repariert und als neu verkauft werden. Gerade diese bauen auf Wunsch gleich das Zubehörset kostenlos an und schicken aber auch nicht bloß die Schachtel im Postkuvert.

Wenn künftig also wieder solche Fäden erscheinen, dann werde ich empfehlen den Händler zu wechseln. Der ist der Vertragspartner
Niemand anderes!

Gruß Sven

Zitat - Antwort-Nr.: 41 | Name: SSEB

Wenn künftig also wieder solche Fäden erscheinen, dann werde ich empfehlen den Händler zu wechseln. Der ist der Vertragspartner
Niemand anderes!



Hallo Sven,

so pauschal kann man das nicht behaupten denn bei fast allen Herstellern gibt es inzwischen ein Webshop. Wenn du hier einkaufst gibt es kein zwischengeschalteten Händler. Dann ist der Hersteller dein Vertragspartner. Denn geht die beanstandete Ware zurück zum Hersteller. Quo vadis?

Grüße
Markus
Moin Sven,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Für mich bleibt es dabei:
Der Großteil  der Produkte ist einwandfrei. Ein nicht unwesentlicherTeil geht beim Versand kaputt.



das sehe ich genauso.

@Hubert, die 44er von Fleischmann ist eine sehr gute und schöne Lok mit viel Funktionen. Sie zieht nur nichts und die Fahreigenschaften in engen Radien ist wegen der teilweise kleinen Spurkränze problematisch. Fazit: schöne Lok zum Anschauen aber technisch ok. Ich hatte mir auch die 44er von Minitrix gekaut, die wesentlich besser zieht und perfekt läuft.

Und bezüglich de 50er von FLM hatte ich mit dem digitalen Nachfolgemodell ebenso Probleme mit dem Decoder. Läuft aber jetzt. Das sind aber die Dinge, die ich dann selbst in Ordnung bringe.

Und ich ich teile die Auffassung, alt muss nicht unbedingt schlechter sein. Neu ist aber in den aller meisten Fällen auch kein Problem.

Und Markus Hinweis ist richtig, in vielen Fällen haben die Hersteller Online Shops. Dann ist Hersteller = Händler. Formal ist im Rahmen der Gewährleistung der Händler des Herstellers Ansprechpartner. Für die Behebung von Mängeln ist der Verkäufer verantwortlich, nicht der Hersteller. Die Abwicklung wird dann intern gereglt.

Interessant wäre jetzt wirklich zu wissen, welche Erfahrungen bei Käufen über die Online Shops der Hersteller gemacht wurden. Ein Vorteil im bei der Mängelbeseitung ist, dass der Händler hier direkt an der Quelle sitzt. Der Nachteil wird die Dauer sein. Ein guter Händler ist da in vielen Fällen viel schneller. Es sei denn, er muss einschicken.
Meine Erfahrungen bezüglich von Ersatzteilen ist, dass es da intern Trennungen gibt. Teile von Loks die aktuell verkauft werden gibt es nicht als Ersatzteile. Umgegehrt bot mir Märklin einmal an, eine Lok zur Reparatur zu schicken, weil ein Teil nicht verfügbar war. In der Reparaturabteilung gibt es auch Teile, die nicht verkauft werden. Ich suchte den Boden einer 221, bei dem die Rastnasen abgebrochen waren. Ich bekam das Teil aber bei einem Gebrauchtwarenhändler.

Ich bestelle inzwischen viele Ersatzteile bei Märklin und Fleischmann für Reparaturen und Modifikationen. Die Abwicklung läuft sehr gut. Das betrifft auch immer wieder ältere Fahrzeuge und sehr selten neue. Jetzt mal Achsen mit Nut für die neue 23er, um die Zugkrafterhöhung. Aktuell ist ein Chassis für den motorlosen ICE1 Triebkopf unterwegs. Der alte hat da bekannte Oxidationsproblem. Es ist also immer mal etwas zu tun.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 43 | Name: spur.n.bahner

Und bezüglich de 50er von FLM hatte ich mit dem digitalen Nachfolgemodell ebenso Probleme mit dem Decoder. Läuft aber jetzt. Das sind aber die Dinge, die ich dann selbst in Ordnung bringe.


Ganz ehrlich: Bei den aufgerufenen Preisen bin ich dazu null komma null bereit. Wenn jeder diese minderwertigen Qualitäten zu horenten Preise toleriert, wird sich nie was an der Qualität ändern. Und das ist auch ein Schlag in Rücken an alle die Modellbahner, welche technisch nicht so versiert sind Mängel selbst zu beheben. Ich finde die Hersteller müssen damit konfrontiert werden und mit Rücksendungen/Reklamationen überschüttet werden. Das sich die Hersteller sich auf meine Kosten mit billigster Qualität bereichern, weil ich alles hinnehme: Ohne mich!

Gruß Andreas
Hallo Andreas,

die 50er war ein güstiger Restposten über einen Händler. Die wird seit mehren Jahren herstellerseitig nicht mehr verkauft. Ursache war ein Fehler in der Verkabelung zwischen Tender und Lok. Da sie anfangs noch lief,  sind vermutlich mechanische Einwirkung, die durch den Transport entstanden sein könnten, die Ursache.

Was nutzt es da den Hersteller anzugehen? Das Resultat wäre gewesen, vermutlich nicht mehr reparabel, weil nicht mehr seit einigen Jahren hergestellt.

Ergebnis: Hersteller konfrontiert, Lok weg. Das Thema Transportschäden hatte Sven ebenso schon erwähnt. Übrigens ist auch hier wieder der Händler zuständig. Die zweijährige Gewährleistungsfrist läuft ab Verkauf, auch wenn das Modell schon seit Jahren nicht mehr verkauft wird.. Der Händler müsste also den Hersteller kontaktieren. Ich möchte auch nicht wissen, wie viele Modellbahner ihre Loks aus irgendwelchen Gründen zurückschicken, nachdem sie daran gewerkelt haben und ihnen irgend eine Niete nicht gefällt. Solche Ware wird vermutlich nach einem Test wieder in den Umlauf gehen. Man sieht es daran, ob noch die Originalsiegel vorhanden sind. Hier wird ja immer wieder geschrieben, 'die Lok geht zurück'. Die landen ja nicht in der Schrottpresse.

Man muss also den Herstellern nachweisen, dass sie auch tatsächlich für die Mängel zuständig sind, wie hier immer behauptet wird. Man muss das Gesamtsystem Medellbahn betrachten.

Als Wirtschaftswissenschaftler sage ich, wir müssen den Herstellern die Möglichkeit geben, ihre Produkte kostengünstig zu produzieren. Und da wird es Kompromisse geben müssen. Die ständigen Forderungen hier führen zu Kostensteigerungen. Die Preise steigen, der Absatz sinkt. Das macht es in einem hartumkämpften Markt schwierig, zu überstehen. Die Maximalforderungen werden langfristig zum Sterben des Modellbahnmarkts führer. Spätestens dann, wenn unsere Generation mal abtritt. Versucht es einfach mal aus dieser Sicht zu sehen, auch wenn es vermutlich nicht viele teilen wollen. Ich versuche eben das Beste daraus zu machen und repariere auch selbst. Übrigens sind die Händler durchaus dankbar dafür.

Gruß
Jürgen



Zitat - Antwort-Nr.: | Name:  SSEB

Der Großteil  der Produkte ist einwandfrei. Ein nicht unwesentlicher Teil geht beim Versand kaputt.


Interessante These! Nun weiß ich auch endlich, weshalb die Zustellung von den Lokomotiven immer so lange dauert. Der DHL-Mensch muss ja erstmal die Fettpresse rauskramen und meine Loks eines bekannten Herstellers mit dem vielen Fett versorgen. Oder die Motoren über die Belastungsgrenze strapazieren, damit sie bei mir nicht mehr richtig funktionieren. Haben die Hersteller eigentlich bei jedem ortsansässigen Händler eine eigene Fertigung oder wie kommen die Modelle zum Händler?

Übrigens waren die letzten zwei Loks, die ich reklamieren musste, direkt beim Händler vor Ort gekauft. Die erste Lok ging wegen Motorproblemen (die auch der Händler nicht beheben konnte) an den Hersteller zurück, der dann eine neue Ersatzlok zum Händler schickte. Bei der fehlten in der ungeöffneten Originalverpackung Scheinwerferblenden (Nein, die sind nicht bei mir verloren gegangen) und die Beleuchtung war falsch angeschlossen und strahlte fröhlich den Unterboden an.

VG Martin
Gude,

sorry aber ein paar Einstellungen hier verstehe ich nicht. Wie kann man den Bitte Firmen verteidigen die komplett Beratungsresistent sind und nicht auf Kundenbeschwerden reagieren und davon ausgehen das man bei einem neuem Modell erstmal selber rumbastelt? Würdet Ihr beim Autohändler akzeptieren das Ihr beim Neuwagenkauf erstmal das Öl einfüllen müsst und Reifen montieren sollt bevor Ihr das Auto benutzen könnt? Das Geschrei kann ich mir jetzt schon vorstellen.

Ich habe meinen Hobbytrain Steuerwagen IC2000 gestern zum 2x innerhalb von 6 Wochen bei meinem Händler zur Reparatur abgegeben. Den Wagen habe ich im Oktober erst gekauft (ich fahre immer nur von Mitte November bis Ende Januar) Zuerst war nach 1 Woche die komplette Beleuchtung am Kopf ausgefallen, dann nach 4 Wochen Reparatur nach ein paar Tagen das rote Schlußlicht. Gefahren bin ich mit dem ganzen Zug keine Woche. Sorry aber die Sachen sind nicht gerade billig und ich sehe es beim besten Willen nicht ein, da selber dran rumzubasteln und auf Fehlersuche zu gehen.

Ich finde es schade das die Qualität bei immer höheren Preisen so nachgelassen hat und werde mir in Zukunft noch mehr überlegen für was ich mein Geld ausgebe, vor allem für welchen Hersteller.
Gruß Patrick

Leute, die Diskussion bringt nichts. Natürlich habt ihr mit euren Modellen Probleme gehabt. Aber es gibt auch viele, die keine Probleme haben. Und die werden hier immer an der Wand geredet. Das kann ja nicht stimmen usw.

Und die Hersteller lernen dazu. Meine letzten Fleischmann Loks hatten KEINE verölten Motoren mehr. Und vergleicht mal die Tender der neuen 01 mit der alten 012. Überarbeiteter Tender mit neuem Motor. Und so, wie es aussieht, auch vier Haftreifen. Auch die 50er hat jetzt schon vier Haftreifen.

Aber ich ziehe mich jetzt hier raus.

Gruß
Jürgen
Hallo zusammen,

eigentlich ist es ganz einfach den vielfach genannten Mängeln zu entgehen: die Modelle nur noch als Bausatz zu vertreiben. Die Tüftler und Reparaturjunkies sind in ihrem Element, die anderen haben keinen Grund mehr zu meckern, sie kaufen keine Bausätze. Als Folge werden die Modelle kurzzeitig sogar günstiger. Aber nur kurze Zeit, denn der Aufwand mit Einzelteilen stellt die Hersteller vor riesige Probleme, das kostet ganz viel. Entscheidend ist aber, dass die Modelle mängelfrei sind. Das ist richtig toll.
Ich wäre dann aber raus. Für z.B. eine Lok jenseits der 400 Euro-Marke, will ich nicht Mängel beheben müssen. Ich erwarte, dass alle Ware in Ordnung ist. Schadhafte Modelle vielfach verursacht durch den Versand ist doch Blödsinn.

Gruß
IngoD
Hallo Markus#42 und Jürgen#43,

die Onlinehändler der Hersteller geben sich formal im Impressum als Teil der Firmen aus, sind aber bisweilen Outsourcing - Geschichten oder abgetrennte Geschäftsfelder mit eigenen Haftungs- und Verantwortlichkeitsbereichen. Grundsätzlich ist es  ja auch wichtig einen Werksverkauf von einhergehenden Forderungen im Tagesgeschäft abzutrennen und dieses gar nicht erst in Gefahr zu bringen.

Das geht bereits mit der elektronischen Großhandelsplattform los, wie zB mit Händlerschlüsseln und endet eben auch an der Schnittstelle zwischen Lagerbestand der Fabriken und des Verkaufs.

Piko sagt zB im Impressum seines Webshops zur Verfügbarkeit von Produkten in etwa: " Weitere Informationen bekommen Sie über Ihren PIKO Händler oder direkt bei PIKO"
Damit sieht sich die Seite inhaltlich, ......aber vielleicht nicht faktisch (?), gar nicht als Händler, sondern verweist auf Dritte, also die Fabrik (Serviceabteilung) oooder einen Weiterverkäufer, der ja mit der Seite eigentlich  nichts zu tun hat!
Diese Aussage  - wohlgemerkt im Impressum des Onlineshops - ist missverständlich und lässt die Auslegung frei, dass im Schadensfall die Wege lang werden könnten.

Vermutlich ist dem jedoch nicht so.

Deutlicher wird das zB. im Impressum bei Auhagen, wo klar definiert ist, dass es sich um einen "Geschäftsbereich der Firma Auhagen" handele. Noch zu Micha's Zeiten war der Shop mal ein rein privater Laden und nur eingemietet, was jedoch mit der elektronischen Bestellpraxis der Weiterverkäufer obsolet werden musste.

Man ist demnach als Kunde der Vertriebsplattformen zwar "tief drin" in der Firma, aber noch lange nicht im direkten Vertragsverhältnis zu ihr. Der Shop steht wie ein Schutzschild vor der Firma.....mal unabhängig davon ob diese ein eher "Export-Import"-Schieber ist oder doch auch eine eigene Fertigung hat.

Jürgen, mit deiner Flm 44er stimmt etwas nicht.
Ich schweife aber vorher nochmal kurz ab:
Wir alle kennen die Fertigungsfehler an der 44er aus unzähligen Fäden, die nicht in der Konstruktion, sondern der Produktion zu suchen sind. Leider hilft es nicht ansatzweise, hier noch weiter die Vertriebsmitarbeiter auf Messen darauf anzusprechen, sondern es ist scheinbar besser diese Hinweise dem Geschäftsbereich "Produktion" oder wie auch immer es da heißt auf Augenhöhe, also seriös und begründet eine Rückkopplung zukommen zu lassen.

Für ernstzunehmende Kritik (also nicht das Gesülze von Krethi und Plethi) hat gewiss  auch der ......ich nenne ihn mal .....Betriebstechnologe ein offenes Ohr. "Die da drin" müssen nämlich vom Lohn ihrer Arbeit Brot für ihre Kinder kaufen, weswegen sie schon an sich nicht grundsätzlich doof sein können 😎.....wie manche hier immer mal schreiben.

Nun, es gibt auch Firmen, da ist jin der Tat sogar der Entwickler vor Ort oder die Chefs sind gleich persönlich ansprechbar und haben glaubwürdige Erklärungen aus der Fertigung parat. Gut so!

Zur 44er zurück, glaube ich, mal einen Vergleich zwischen der Roco, der Mtx und der Flm. hier eingestellt zu haben.
Die Flm 44 in der vom Konstrukteur geplanten Machart, stellt in punkto Zugkraft und sichere Stromaufnahme alle anderen 44er klar in den Schatten. Es stimmt, dass die Lok in R1 Radien erhebliche Schwierigkeiten hat und auch mal ein abgeschertes Teil verlieren kann. Schlimmer ist aber die Querstellung der Mtx 44er nach längeren Bögen und auch der schlechte Auslauf zu bewerten. Die Zugkraft ist mau und bei genauem Hinsehen zB im direkten Vergleich zu einer Liliput 56, schleudert sie permanent etwas vor sich hin.
Dass ihr ab Werk die Pfeife am Kessel grundsätzlich fehlt ist geschenkt, aber auch nicht zeitgemäß!

Mit meiner aktuellen Flm 01 bekam ich erneut den baugleichen Triebtender 2'2'T34 und stellte keinen Zugkraftunterschied zur Flm. 44er fest. Beide neuen Loks zählen demnach zu den zugkräftigsten und zuverlässigsten Loks auf meiner Anlage, die dann dicht gefolgt sind  von den Mtx- Loks mit 2'2'T34-Tender.

Zum Schluss.....
In Anbetracht einer vollkommen verkorksten Reko 41 mit 2'2'T32 muss ich aber eben auch lobend den PMB und den Service von Mtx hinter meinem Händler loben, Der Service änderte die komplette Radbelegung im Tender und tauschte die Achsen komplett gegen neue aus,  sodass die Lok jetzt brauchbar eingesetzt werden kann.
Der PMB wusste um das Problem und gab mir auf der Messe in Leipzig Hinweise, was ich auf den Begleitzettel zu schreiben hatte......und so wurde es auch gemacht!

Gruß Sven

Hallo Sven,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Service änderte die komplette Radbelegung im Tender[...]Hinweise, was ich auf den Begleitzettel


Das weiß nur keiner, der nicht in Leipzig war. Märklin kommt nicht mehr auf so viele Messen, nach AT schon gar nicht, der MTX PM schon gar nicht. Wäre super, wenn Du diese Information mit anderen auch teilst.

Grüße, Peter W.
Servus zusammen,

ich klinke mich mal wieder kurz ein, weil ich diesen Satz (eigtl. noch viele andere auch) kommentieren möchte:

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name:

...Ich finde die Hersteller müssen damit konfrontiert werden und mit Rücksendungen/Reklamationen überschüttet werden. Das sich die Hersteller sich auf meine Kosten mit billigster Qualität bereichern, weil ich alles hinnehme: Ohne mich!...



Also:
1.) Reich wird in dieser Branche gar niemand mehr! Letztlich sind da auch auf Herstellerseite alles Enthusiasten, die mit viel Herzblut und Aufwand arbeiten. Rein aus BWL-Sicht eine Vollkatastrophe. Jeder Hersteller könnte mit anderen Artikeln in anderen Branchen mit deutlich weniger Aufwand mehr Ertrag erzielen!
2.) Auch die größten Hersteller sind weit von zB Automobilkonzernen entfernt und damit sind diese Art Vergleiche totaler Unsinn! Die größten europäischen Hersteller/Produzenten sind nmW mittlerweile Märklin/Trix mit insgesamt knapp über 900 Mitarbeitern in Göppingen und Györ sowie Piko mit circa 800 Mitarbeitern in Sonneberg und Cashan.
Nix mit bösen, kapitalistischen Konzernen. Das ist typischer Mittelstand.
Auf Messen können Endverbraucher selbst mit den Firmeninhabern/Geschäftsführern sprechen. Wer hat schon mal mit einem Vorstandsmitglied von Daimler oder VW gesprochen?
3.) Die Branche insgesamt bewegt sich in einer Umsatzgröße, die jedes mittlere Einkaufszentrum müde lächeln lässt
4.) Ja. Technische Defekte und konstruktive Unzulänglichkeiten sind ärgerlich. Und keineswegs in böser Absicht eingeplant. Aber sie kommen nunmal vor. Da steckt überall viel Handarbeit drin, wir reden selbst bei "Großserie" von Manufakturmodellen...
Tatsächlich ist der Versandweg meist mit Hauptursache für mechanische Probleme, vor allem die letzte Meile vom Verteilzentrum bis zur endgültigen Zustellung.
5.) In Foren (nicht nur Modellbahn) bewegt sich immer nur ein recht kleiner Teil der Anwender. Die lautesten Debatten werden eh immer und überall von den selben ca. 20-50 Leuten geführt. Wirklich betroffen sind idR 1-2, manchmal auch gar Keiner ("Ich habe gehört, dass...")
Daraus abzuleiten, dass eine ganze Serie betroffen ist und der böse Hersteller ja nur####ausliefert, ist völlig an den Haaren herbeigezogen!

Soviel dazu.
Viele Grüße
Peter
Hallo Peter

gut ausgeführt und durchaus richtig, dennoch bei einem Preisniveau von 400€ für eine Sound E-Lok darf man schon erwarten, dass es funktioniert. Wir befinden und auf einem Niveau von einer Seiko Uhr etc.

Andererseits ist es so, dass beispielsweise KATO generell es ja zeigt wie es gehen kann, Leider ist in D in vielen Branchen eine gewisse Nachlässigkeit gegenüber dem Thema nachhaltige Qualität entstanden. Geprägt von dem Gedanken, dass man so mehr verkaufen könnte.

Es wäre mal sehr interessant zu analysieren auf welchem Niveau der GW Handel abläuft, welche Volumina hier gemacht werden, im Vergleich zum Neumarkt. Ich kaufe generell nur junge gebrauchte, oder ältere gebrauchte Loks und Wagen wenn es sie gibt, bei den US Modellen greife ich grundsätzlich zur Neuware, hier ist der Preis generell noch akzeptabel, das mag an den grossen Volumina für den US Markt liegen, oder auch daran, dass die Ansprüche in Sachen High Tech nicht so groß sind wie bei uns zT.
Hallo Sven,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Jürgen, mit deiner Flm 44er stimmt etwas nicht.

.

Doch, da stimmt alles. Nur mit zwei Haftreifen ist das kein Zugkraftwunder. Die 44er von Minitrix fährt besser. Aber, das sind jetzt keine Qualitätsmängel im engeren Sinn. Das ist konstruktionsbedingt bei Fleischmann. Aber, wie schon geschrieben, Fleischmann ändert aktuell die Tenderkonstruktionen ab.

Gruß
Jürgen
Hi in die Runde,

wenn ich die Einträge so durchlese, habe ich den Eindruck, daß hier schon mal per se Konstruktionsfehler und mangelhafte Endkontrolle in einen Topf geworfen werden. Ersteres ist aber eher die Ausnahme, gottseidank noch, während die meisten der Unzufriedenen wohl in der Regel von Zweiterem betroffen sind! Und hier ist es wohl auch eher ein Mix aus verschiedenen Ursachen, die "auf den Magen schlagen". Zuallererst natürlich mit großer Wahrscheinlichkeit eine Kosteneinsparung. Wo sind denn die netten Kontrollzettelchen von früher, wo man teilweise sogar den Namen, bzw. die zugehörige Kontrollnummer des Mitarbeiters fand, der für die Endkontrolle zuständig war? Dazu kommt, daß die, die noch eine gewisse Endabnahme durchführen, was bei Wagen sich inzwischen auf eine optische Kontrolle beschränken dürfte, meistens keine Ahnung mehr von dem haben, was sie vor sich finden! Bei selig Minitrix oder Fleischmann in Nürnberg, bzw. Heilsbronn gab es Mitarbeiter, die das über viele Jahre, oft Jahrzehnte machten. Die sich mit ihren Produkten identifizierten und genau wußten, worauf es ankommt. Meine Minitrix Ersatzteile bekam ich früher in Nürnberg von einer Arbeiterin, die dort -zig Jahre beschäftigt war, deren Mann Eisenbahner und "zufällig" ein Kollege meines Vaters war, kleiner Dienstweg sozusagen *g*. Aber nicht "vom Tisch gefallen", ganz offiziell; nur, wenn ich dieser Dame ein Liste übergab, wußte sie, in welche Fächer sie greifen musste! Und innert einer Woche hatte ich meine Sachen meist in der Hand. Die, die heute schrauben, könnten auch Wasserhähne oder Kühlerschläuche montieren, es ist keine Identifikation mehr mit der Ware...
Und der letzte in der Kette ist der Einzel-/Versandhandel; zum einen, weil auch hier _Fach_kräfte inzwischen Mangelware sind. Zum anderen wird auch der Händler, so die Ware mal bei ihm auf dem Tresen/Versandtisch liegt, daran gelegen sein, das Zeugs loszuwerden, auch das Mangelhafte! Denn er hat die Ware schon bezahlt, bevor die Kartons überhaupt bei ihm landen! Und wie wir alle wissen, können zu viele Reklamationen schon mal dazu führen, daß sie komplett ausgelistet werden! Also "Augen zu und durch"...

@#50, Sven:
Zitat

... "Die da drin" müssen nämlich vom Lohn ihrer Arbeit Brot für ihre Kinder kaufen, weswegen sie schon an sich nicht grundsätzlich doof sein können...



Du malst die Welt aber auch gerne mal ein wenig schwarzweiss . Die heutige Arbeitswelt sieht leider nicht ganz so einfach aus! Da kommt dann der Krawattenmann mit dem Rotstift in die Entwicklungsabteilung und läßt selbigen kreisen. Und die, die darin arbeiten, wissen dann auch genau, daß dieses und jenes so nicht gehen _kann_, ohne Ärger mit Kunden zu riskieren. Aber eben, weil sie _noch_ den Job haben, um Brot für ihre Blagen zu kaufen, werden sie schön brav den Mund halten! Denn Widerspruch kann sehr schnell den Effekt nach sich ziehen, daß man schlagartig kein Brot mehr kaufen kann! Wesentlich schneller, als wenn die Firma irgendwann gegen die Wand fährt und man dann zu Deutschlands größtem "Arbeitgeber", die "Deutschen Hammerwerke", umzieht. Weil sie ganz genau wissen, daß niemand sie erhören würde, auch wenn es noch so tragend wäre, was sie dazu zu sagen hätten...

meint grüßend
Roland
Guten Abend in die Runde,
ich habe die Diskussion angestoßen und bin über die vielen Beiträge erfreut..
Ebenso bin ich über die vielen Reparatur-Profi-Gewährleistungswandler überrascht,
die hier ihren Mann stehen und selbst anpacken, es freut mich.
Ich fände es toll, wenn ihr auch bei Beschädigungen an eurer Kleidung wie Pullover, Hemden,
Jacken, bei Rissen, Löchern oder defekten Reisverschlüssen, auch bei eingerissenen Schiebedacheinfassungen beim Golf VII usw. Hand anlegen werden wird können.
Also, Grüße an alle und immer frisch ans Werk.
Apropos Werk, habe heute wegen einer Reklamation mit Märklin, Herrn Wagner, telefoniert. Mein eingeschmolzener
Steuerwagen, ich berichtete davon, dauert noch, sie haben sehr viel zu tun, in der Abteilung für Reklamation.
Alles Gute, Lothar
Der Lothar,

wenn Du Deinen Dienst geleistet hast sind solche Reparaturen Standard und ja wenn der Motor gefressen hat, dann wird er zerlegt wo soll da das Problem sein.
Ich würde mir eher Gedanken machen warum bei mir ähh Dir alles mögliche kaputt geht.
Wenn das Gestänge abfällt heißt das nur, dass Du die Lok selten in der Hand hattest, sonst wären dir die losen Bolzen aufgefallen. Allerdings könnte es auch sein das Du einen Optiker Deines Vertrauens aufsuchen solltest und mal ne gründliche Refraktion machen lässt. Egal, wie auch immer,
Dir noch viel Spaß bei deinen Mängeln, ähh gemeinsamen Hobby.

Gruß Rolf

Kann Spuren von Sarkasmus und Zynismus enthalten, wer sie findet darf sie gerne behalten 😂

Guten Tag zusammen,
ich habe das Ganze am 03.02.2025 angestoßen und bin aus dem Forum etwas angefunzelt worden.
So in die Richtung,......ein echter N-Ler macht das Gestänge selber wieder klar.

Nur zur Info in die Runde:
Habe gestern erfahren, dass die Lok BR 18 in Ungarn zur Instandsetzung gelandet ist, ist wohl etwas mehr als gedacht
Also, der Tipp, mal eben so selber machen, war nicht zielführend.
Wird noch etwas dauern, zu meinem Bedauern.
Herzliche Grüße an alle, Lothar
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich würde mir eher Gedanken machen warum bei mir ähh Dir alles mögliche kaputt geht.
Wenn das Gestänge abfällt heißt das nur, dass Du die Lok selten in der Hand hattest, sonst wären dir die losen Bolzen aufgefallen. Allerdings könnte es auch sein das Du einen Optiker Deines Vertrauens aufsuchen solltest

Kann Spuren von Sarkasmus und Zynismus enthalten


Das ist einfach keine Grundlage hier zu diskutieren. Es kann selber basteln und reparieren wer will = das ist aber kein allgemein anzulegender Grundsatz-Maßstab. Setzt das nicht bei jedem zwingend voraus.

Olaf
Danke, Olaf !
Gert

Feingefühl (einschließlich Feinmotorik) gibt es in mehreren Etagen: Im Bereich der Hände...aber auch mehrere Etagen höher !
Ich habe in den letzten Tagen einen Bericht über den Niedergang des Bildungssystems lesen können.
Der Verfasser hat es richtig ausgedrückt.
......Ware sollte funktionsfähig beim Verbraucher ankommen und halten. Wenn man den Einen oder Andern
so hört, dann hätte ich bei meinem Golf 7, GTI, die gerissene Führung des Schiebedaches mehrmals reparieren müssen.
Es soll ja sogar Menschen geben, die sich mit einer Bohrmaschine die Zähne machen.
Einen schönen guten Abend in die Gemeinschaft, gute Nacht, es grüßt Lothar

Guten Abend,

als Berater würde ich auf meinen Powerpoint-Sheets auf Seite 108 als Fazit darstellen:

Wenn die Tätigkeit des gegenständlichen Unternehmens sich sukzessive immer mehr in den Reklamations-Bereich verlagert, so könnte dies an

● mangelnder Produktqualität oder

● suboptimalen Absatzzahlen liegen.

In den uns bekannte Fällen war durchaus auch manifestierbar, dass die zweite Option in ersterer begründet liegt - sprich dependent ist.

Wir empfehlen daher, in den nächsten Quartalen kräftig in den Ausbau des Reklamationsbereiches zu investieren; er sollte nach heutigen Qualitätsmaßstäben bei nicht unter 25 bis 50% der manpower des Gesamtunternehmens liegen.

Gefahr erkannt. Gefahr gebannt. So wahr heute der 1. April ist. Und in Erwartung des nächsten Berater-Auftrags.

Beste Grüße, Norrskenet
Hi Norrskenet

Problem perfekt erkannt, und das in nur 108 Sheets!?
Berater ist der, der dir mit deiner eigenen Uhr die Uhrzeit sagt, und diese dann als Honorar gleich mitnimmt.
Aus meinen Zeiten als Berater..


LG ChristiaN
Liebes Nordlicht #62,
....du warst hier offenbar lange nicht aktiv und hast daher nicht bemerken können, dass sich im Forum ein beinahe liebevoller, zumindest aber freundlicher fast freundschaftlicher und konstruktiver Ton auf Augenhöhe, ... in Wort und,Inhalt entfaltet hat.

Den möchte ich gerne behalten und bemühe mich selbst, meine Worte durch Inhalte zu untersetzen.

Daher möchte ich den Wunsch deinerseits   nach weiterer Beratertätigkeit in Sachen unternehmerischen Handelns der Mobahersteller hier im Forum NICHT unterstützen.

Und noch etwas:
Die Mehrheit der Kunden ist mit den Produkten der Modelleisenbahnindustrie durchaus zufrieden.
Wenn hier ein Teilnehmer SEIN Problem zur Lösungsfindung vorstellt, dann ist das noch lange kein Grundsatzproblem und erst recht nicht deines, wenn du zur Lösung nichts beitragen kannst.

Freuen wir uns gemeinsam auf die Produktüberarbeitungen, diskutieren über fehlende Leitern und lösen das Rätsel, schwitzen über Gleisplänen oder verwechseln auch mal die 042 mit der 42 oder erarbeiten uns die 106 als D- Kuppler immer...im fairen Miteinander.....

Gruß Sven



@64: Hallo SSEB,

mir wäre angesichts Deines Affronts neu, dass ausgerechnet Du derart humorlos bist.

Noch dazu ausgerechnet am 1. April, den ich sogar dezidiert genannt habe.

Meine Glosse [EDIT 2: Lassen ihre bewusst verschwurbelte Wortwahl und ihr Datum die SATIRE auf einen merklich fühlbaren Trend etwa nicht erkennen?] hob übrigens ab auf #56 "Mein eingeschmolzener Steuerwagen, ich berichtete davon, dauert noch, sie haben sehr viel zu tun, in der Abteilung für Reklamation."

Zurück zum Thema.

Gruß Norrskenet (nicht Notlicht)

EDIT: Ich sage nur "Kato". Von jener Qualität kann sich mancher andere Hersteller eine Scheibe abschneiden. Und ich weiß, wie auch der Fachhandel seit Jahren zunehmend unter gewinnfressenden Reklamationen stöhnt: Viel Arbeit für letztlich null Wertschöpfung.

Hallo Norrskenet,

dann doch noch mal über das öffentliche Portal:
Immer dann, wenn sich Textpassagen als Belehrung einer nicht involvierten Person gegenüber Dritten, hier sogar durch den Verlauf der Diskussion einem eingegrenzten Umfang bestimmter Firmen verstehen KÖNNTEN, werde ich einsilbig. Ich denke, dass gerade das Forum in der Hinsicht momentan auf tönernen Füßen steht und auch der 1. April kein Anlass für Ausschweifungen gibt oder gab.

Gegen Meinungen ist ja im Übrigen auch gar nichts einzuwenden.
Auch eine persönliche Komponente kann durchaus informativ sein, wenn die Frontleute der Vertriebe oder Redaktionen in der heutigen Zeit zwar einem Kunden etwas erzählen, aber daraus dann ein fehlerhaftes Gedächtnisprotokoll für eine Community wird, die es dann "zerlegt".
Mit neuen Werkzeugen muss man ja auch sicher umgehen können, ehe man sie für große Meisterwerke der Ingenieurskunst verwenden kann und das gilt auch für neue Lehrlinge, die den Klotz feilen müssen bis er ein Würfel ist, und eben dann erst verstehen, was gutes Handwerk ist.

Wer nie einen Würfel zustande gebracht hat, wird vehement dafür kämpfen, dass das künftig verboten wird!

Also begraben wir den Zwist und bemühen uns !, ....damit das Forum erhalten bleibt, noch viele tolle Informationen, Fakten und Fehlschläge zur Kenntnis gelangen und die aktiven wie passiven Modellbahner zum nächsten Projekt beflügelt oder Bücher, Proschüren, Filme, Zeitungen usw usf . gelesen werden,  sie vielleicht die Bahn besuchen oder einfach nur an die (Modell-)Eisenbahn denken,  um uns davon dann wieder zu erzählen.....

Gruß Sven

Moin!

Einsilbig war das nicht! 🥱

lg  Christian
Hi

Ich lese es auch erst wenns einsilbig wird.. die Zeit ist mir zu kostbar.. 😴

LG ChristiaN
Moin,

Ich hab auch mal wieder in die Sche...e gegriffen. Arnold HN4428 Partywagen COCA COLA. Hatte ihn schon vor einigen Wochen gekauft aber erst jetzt getestet. Wagen hinter einer Lok gekuppelt, losgefahren, und in der ersten Kurve, MTX R2, entgleiste der Wagen. Dieses tat er immer wieder und an vielen weiteren Kurven und Weichenstraßen. Um den Wagen lauffähig zu bekommen habe ich mehrere Sachen gemacht. Drehgestellschrauben 1/3 gelöst weil Drehgestelle zu wenig Spiel in allen Richtungen hatte. Danach verkanteten sich die Drehgestelle an der unteren inneren Wagenkannte. An den Wagenkannten habe ich eine ganz leichte Phase gefeilt. Zusätzlich habe ich die Kupplungen leicht nach oben gebogen weil sie leicht nach unten hingen und schlabberten. Kupplungen waren zwar jetzt gerade, aber durch das hoch und runter schlabbern, verkanteten sich die Kupplungen in Kurven häufig an der Pufferbohle und der Wagen entgleiste oder hing ab. Dann auf PEHO 301 Clipskupplung gewechselt. Jetzt läuft der Wagen!!!!!!

Hatte dann noch die FLM-Erbse ausprobiert. Das funktionierte aber nicht so richtig. Ich hatte dabei noch festgestellt das die Kupplungshalterungen auch ganz leicht nach unten zeigten. Dadurch hing der Kupplungsstift der Erbse so weit nach unten das bei vielen Weichen, Kreuzungen und Entkupplungsgleisen der Kupplungsstift sich verhakte und der Wagen wieder entgleiste!

Ich wollte eigentlich nichts mehr an neuen Fahrzeugen reparieren, aber es kam mal wieder anders. Immer bei jeder Kleinigkeit Loks und Wagen zurückschicken habe ich kaum noch Lust zu. Das nervt immer mehr. Bei mir kann ich sagen das bei jedem 2-3 Fahrzeug irgendwas nicht stimmt.

Gruß
Ralf V.


Hallo Ralf,
interessante Variante der Kupplungen. Aber wie werden die befestigt. Nach den Bildern zu urteilen, sind die Befestigungsbolzen vertikal angeordnet.
Schöne Ostertage, Grüße, Lothar
Hallo Lothar

Wenn du mit interessanter Variante die PEHO Clipskupplung meinst, die werden einfach in den Kurzkupplungsschacht eingeklipst und dann mit einem anderem Wagen zusammengeschoben/gedrückt bis die Kupplungen einrasten/klicken. Die Wagen halten sehr sehr sicher zusammen. Entkuppeln der Wagen erfolgt durch hochheben der Wagen.

Gruß
Ralf V.
...die Peho.-Clipskupplungen sind oft die einzige Rettung für Brawa - und Arnoldhänger.

Vorteil: Man kann die Wagen drehen wie man will, sie finden sich wie bei der Standardkupplung immer zusammen und halten sicher zusammen..

Nachteil: Sie sind bei weitem nicht so robust, wie eine Standardkupplung. Rastet man sie häufiger ein, können sie ausleiern. Das liegt daran, dass man den "Rastmoment" nicht unbedingt spürt und so die Kupplung überdrücken kann.

Daher bleibt nur, dass man sich eine kleinere Gruppe dauerhaft zusammenstellt und nicht mehr trennt, ooooder bewusst vorsichtig hantiert.

Gruß Sven
Hallo,

lider sind die PEHOs auch unzuverlässig. Z.B. bei Minitrix Kesselwagen biegen sich die Kulissen beim Zusammenschieben nach unten - die Pufferstoßen zusammen - aber die Clips sind noch nicht ganz eingerastet - 5 m Fahrt und Zugtrennung. Also jeden Wagen einzeln hochheben, einrasten und wieder eingleisen.

Da sind Magnetkupplungen viel komfortabler.

Viele Grüße
Nimmersatt
Guten Morgen,
ich habe hin und her überlegt, wie ich mit den drei Silberlingen bezüglich Abstand umgehen möchte.
Viele Ideen von Euch bekommen, Habe mich aber für die Abgabe der Wagen entschieden,
Allen schöne Ostertage, Grüße, Lothar


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