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THEMA: Neue, überölte Fleischmann 218 nach 1 Std. defekt

THEMA: Neue, überölte Fleischmann 218 nach 1 Std. defekt
Startbeitrag
Westerland - 20.01.25 10:20
Hallo zusammen,

ich habe eine neue Fleischmann 218 (Art. 724301) auf meiner Anlage im Einsatz. Eine optisch sehr gelungene Maschine, die zudem auch über eine angemessene Zugkraft verfügt. Die Fahreigenschaften sind zwar etwas schlechter als beim aktuellen Minitrix Modell aber trotzdem absolut akzeptabel.

Gestern nun hat das nur zwei Wochen alte Modell nach maximal einer Betriebsstunde den Dienst eingestellt. Ich kann zwar die Probleme mit dem Kohlenabrieb und dem Bürstenfeuer beim Fleischmann 3-Poler aber eben nur bei älteren Modellen mit vielen Betriebsstunden. Ich hätte daher das Modell als defekt zum Händler zurückbringen müssen. Aufwendig und ärgerlich!

Ein Hobbykollege riet mir dann, den Motor, nach dem Ausbau der Kohlen, in Wasser mit Spülmittel zu reinigen. Als ich dann die Lok dazu öffnete, war das gesamte Innenleben total verölt. So etwas habe ich in dem Ausmaß noch nie gesehen. Es war regelrecht widerlich; überall Öl.

Als ich den Motor analog am Labornetzteil anschloss, zog dieser 0,7A, zeigte ein heftiges Bürstenfeuer und wurde sehr schnell sehr heiß. Den Motor habe ich dann in mein Ultraschallbad mit warmen Wasser und etwas Spülmittel gelegt, danach ordentlich getrocknet und die Kohlen wieder eingebaut. Nun lief er mit 0,1A und das Bürstenfeuer war nahezu verschwunden.

Nachdem ich dann auch noch den Rest der Lok gereinigt und den Motor wieder eingebaut habe, lief die Lok wieder einwandfrei.

Liebe Fleischmänner: warum so viel Öl? Mit diesem Mist bei einem fast neuen Modell habe ich meinen Sonntagnachmittag verbracht! Das ist ärgerlich und wäre bei einem sinnvollen Umgang mit Schmiermitteln zu vermeiden gewesen.

Viele Grüße,
Mathias

Hallo Mathias,

sehr ärgerlich, aber Standard bei Fleischmann. Gerade dasselbe bei 2 BR218 erlebt - und eigentlich bei allen 3-Polern der letzten Jahre. Da hilft nur immer grundsätzlich entfetten.

Viele Grüße
Nimmersatt
Moin,
das gleiche passierte bei mir auch, nur mein Motor wurde zerstört.
Seit ich den Ersatzmotor drin habe läuft die Lok ohne Probleme.
Grüsse
Klaus
Moin,

wenn Fleischmann so weitermacht, steuern wir auf die nächste Ölkrise zu. ๐Ÿซฃ
Ich erinnere nur an den autofreien Sonntag im Jahr 1973.๐Ÿš—๐Ÿ›ฃ๏ธ

Gruß aus Nordertown
Hallo,

oder einfach nichts mehr von gewissen Firmen kaufen!


Viele Grüße
Simon
Moin moin ins voll fette Öl-Lager,

ich "fordere" von Fleischmann (nicht zum ersten Male), endlich auf Tfz-BAUSÄTZE umzustellen.

Denn dann würde man sich jeweils mehr als die Hälfte der nach dem Kauf eines jeden Tfz erforderlichen Arbeiten (als da wären: Völlige Tfz-Demontage inkl. inzwischen auch Ablöten der Drehgestellkabel sowie Entölen/Entfetten des gesamten Produktes) ersparen.

BITTE Fleischmann, erhöre mich.

Das viele Bratfett kann dann besser in der Firmenkantine verbruzzelt werden - was weitere Kostenoptimierung induziert: Topp!

Salbungs(!)volle Grüße, Norrskenet
Moin Mathias,

das ist leider ein Manko, welches gehäuft bei der neuen 218 auftritt. Ich hatte das bei zwei Modellen. So, wie Du es gemacht hast, ist es richtig. Den Motor reinigen und die 218er laufen.

Ich hatte Fleischmann bei meinem letzten Ausfall bereits angeschrieben und auf das Problem aufmerksam gemacht. Ein Antwort erwarte ich da eher nicht.

Gruß
Jürgen
Servus!

Bei meiner nagelneuen 101 das gleiche Thema. Die Lok trieft vor lauter Öl, verkrüppelte und verbogenen Leitbleche zwischen Drehgestell und Platine.
Lok geht an den Händler retour. Ich mag nicht mehr an neuen Loks herumbasteln.

Ob schlechte Kupplungen oder ölversaute Loks,
wie die jahrelang gleichen Fehler beweisen, lernt Fleischmann daraus nix.

Sehr schade, aber scheinbar nicht zu ändern.

VG
Christian


Moin !

Habe gerade eine Fleischmann 254 017 7 Artikelnr. 7570004 zur Retoure verpackt.

Symptome...
- Fährt, wenige Runden
- nach Richtungswechsel kein eigenständiges Anfahren mehr, nur mit Stubser
- fährt gar nicht mehr
- Licht und Sound allerdings ohne Beanstandung
...könnte auch ein Öl-Opfer sein... man weiß es nicht...

Da ich die Finger vom Innenleben lasse, ist die einzige Konsequenz die Retoure.
Erspart mir auch verölte Finger๐Ÿ˜œ

Gruß aus Nordertown
Hallo in die Runde,

tja, ihr müsst mal auf der Messe mal die Fleischmänner ansprechen.

Ich jedenfalls habe es gemacht und die Antwort war, Achselzucken. Denen ist das sowas von Egal. Das die Loks beim Kunden überfettet ankommen,  ist denen nicht bekannt. Die hätten sowas noch nie gehört.

Wenn an einem einzigen Messetag 20 Leute bei  Fleischmann darauf ansprechen würden, erst dann vielleicht, aber echt nur vielleicht wird es aufgenommen und kein Achselzucken gemacht.

Ich nehme inzwischen Fleischmann nicht mehr ernst. Würde mich nicht wundern, wenn Fleischmann in Pleite geht.


Grüße Henning  
Hallo #9

Vielleicht sollte man das Achselzucken damit beantworten,das man keine Fleischmann Produkte mehr kauft.
Vielleicht zucken dann die Fleischmänner weil sie nicht wissen warum keiner mehr ihre Produkte kauft.
Nur mal am Rande Richtige Fleischmänner sind sowieso Metzger.

Schöne Woche
Frank
Hallo zusammen,

da Fleischmann so gut wie keine Reklamationen bezüglich extrem überölter Neuware erhält, warum sollen die was ändern?

Ihr glaubt es nicht? Einfach bei nächster Messe einen wirklich kompententen Mitarbeiter, am besten den Stand-Chef darauf ansprechen. Nicht die dort auch stets vorhandenen "Grüß Gott Dödels".

Es sei USUS, dass Kunden von Fleischmann äußerst leidensfähig seien und sehr gerne alles selber lösen.

Viele Grüße

Claus
Guten Tag in die Runde,
aus meiner Sicht findete diese Verölung aufgrund der langen Transportwege statt, das hat etwas Sardinenartiges
an sich. Tja, die langen Seewege und die Meeresluft. Ach wie schön war es doch in Nürnberg.
Eine schöne Woche, Lothar
Hi Frank,

natürlich habe ich das denen gesagt, das Fleischmann bei mir Hausverbot haben.
Auch das juckt denen nicht.
Einfach mal auf der Messe darauf ansprechen, dann kannst du sehen, wie die reagieren. Die sitzen wohl ganz oben auf dem Ross und denken, das die die besten Modellbahnhersteller sind.

Wenn ich Millionär wäre, würde ich auf einen Schlag 100 Loks kaufen und alle auf der Anlage testen, und die defekten einfach in einer Schiebekarre reinpacken und damit zur Messe zum Fleischmann Stand fahren und vor deren Füße abladen. Am besten dann, wenn am Messestand so richtig voll von Leuten sind. Dann schauen wir mal, ob die dann vom hohen Ross runterkommen.  ๐Ÿ˜‚


Grüße Henning  
Hallo Leute,

auch bei mir nichts anderes: Zwei Fleischmann-Loks innerhalb eines Jahres neu gekauft, keine lief länger als die "schonende" Einfahrt zu Beginn und danach noch ein paar Runden auf der Bahn. Blieben beide einfach stehen und das wars. Beide bereits digital mit dem neuen "wartungsfreien" Motor und beide so schmierig und ölig, wie so oft auch bei anderen zu sehen ist.

Ich kann mich nicht beschweren, denn ich habe einen sehr guten Händler. Beide Loks nahm er wieder zurück und ich kaufte ihm zwei Diesel-Loks von Piko ab, die drehen noch immer munter ihre Runden und waren sogar noch günstiger als die beiden Loks zuvor. Für den Überschuss meines "Fleischmann-Tributs" habe ich dem Händler noch gut die Hälfte seines Begrünung-Sortiments abgenommen.

Und wie in Zukunft ? Fleischmann hat mit Sicherheit optisch sehr gute Produkte in ihrem VerTrieb. Technisch aber werde ich kein elektrisches Produkt von der Marke Fleischmann mehr kaufen.

Es sei denn, . . . aber so ist es nicht . . . den Rest kann man sich ja denken.. .

Ich kann jedenfalls mit gutem Gewissen behaupten, dass unsere elektrischen Zahnbürsten in unserer Familie jede einzelne länger laufen als eine neue 400+ teure Fleischmann-Lok. Wetten dass ?

Probiert es aus :)


zwinkert

Randy  

Hallo zusammen,

ich habe mich damit abgefunden und zerlege erst einmal jede neue Fleischmann Lok mit Dreipoler und reinige die. Danach laufen die Dinger zuverlässig.

Wenn man zu lange probiert mit dem feuernden Motor zu fahren, killt man damit u.U. den Decoder. Ist mir einmal passiert.

Gruß
Jürgen
Hello!

vlt. sollte man einfach mal die Links der diversen Threads an den Fleischmann Support senden.
Leider werden die nicht mal einen Account im Forum haben.

LG
Christian
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich habe mich damit abgefunden und zerlege erst einmal jede neue Fleischmann Lok mit Dreipoler und reinige die. Danach laufen die Dinger zuverlässig.



und genau darum ist Fleischmann das wohl völlig egal. Nichts für ungut..... Aber bei den Preisen einfach ein NoGo.
Loks werde ich da vorerst nicht mehr kaufen, da die überölung ja alle Modelle, egal mit welchem Motor betrifft.
Wagen ok, wenn nicht gerade so vermurkst, wie der neue T5. Bei dem Qualitätsanspruch von Fleischmann muss man ja allerdings  Angst haben das Modelle aus Zinkdruckguss schon nach kurzer Zeit zerbröseln.....

Grüße
Frank
Moin,

ich habe hier aktuell Eine 732400 zur Reparatur bei der ist es genau andersherum. Nicht ein Tropfen Öl, Null Fett an den Spindeln. Soviel zu den Verallgemeinerungen.

Gruß Rolf
@ Rolf,

gehört zu den neueren Auslieferungen. Vielleicht hat Fleischmann doch reagiert ? Auch ich hatte bisher nur Ölsardinen.

Grüße
Frank

Hallo

Wir müssen uns leider mit dem Gedanken abfinden,das Modellbahn Loks und Wagen genauso in Massen
produziert werden wie viele andere Gegenstände auch. Und dann wird einfach Öl drauf geklatscht wie Senf
auf die Wurst. Nur ist das bei den heutigen für mich überzogenen Preisen schlichtweg eine Frechheit.
Und eigentlich kann man dem nur entgegen wirken,in dem man die Ware beim Händler im Regal lässt.
Auch wenn es vielleicht schwer fällt. Fleischmann und sicherlich auch andere (nicht nur Modellbahn) müssen merken,
das man so mit Kunden und Händlern die ja schließlich auch Kunden sind nicht umgeht. Aber wenn man sich nicht
wehrt in Form von Nichtkauf passiert auch nichts. Jedenfalls würde ich nicht an einer eben gekauften Lok
Raumbasteln.

Gruß
Frank

Zu #20

Ich meine natürlich rumbasteln und nicht raumbasteln

Frank
Das auf den Messen ist halt so, ein Bekannter von mir hat ja mal bei einer der Branchengrößen gearbeitet. Kunden sind da nur Nervensägen, wenn man da jemanden anspricht, macht man sich eher lächerlich anstatt das dort einen interessiert. Das ist traurig, aber da muss man sich mit abfinden. Aber viele hier sind halt immer noch der Meinung, man könnte die Welt verbessern.
A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
Guten Abend zusammen,

jetzt werde ich ja ein wenig nervös.
Habe eine neue analoge Fleischmann 738903 "Lord of the Rails" erstanden. Soll in einigen Monaten mal ein Geschenk werden.
Aber wenn ich das hier lese, muss ich die Lok wohl vorher aufmachen und prüfen?
Und da geht es los: Gibt es dazu ein Video oder ausführliche Beschreibung, wie ich da dann vorgehen müsste? Habe mich noch nie mit dem Innern der Loks beschäftigen müssen...
Vielen Dank für nette Hinweise an einen totalen Neuling auf dem Gebiet.
Gruß,
Christian
Hallo Christian,

da musst Du garnicht nervös werden.
In deinem Umfeld gibt es genug Stammtische die Dir sicherlich gerne helfen wenn Du Dir Unsicher bist. Modellbahnbörsen sind auch immer ein Treffpunkt.
Was veranlasst Dich, kommt das Öl bereits aus dem Gehäuse geflossen, stinkt sie wie eine Diesellok oder nimmst Du die ganzen Aussagen tatsächlich für bare Münze?
Du weißt doch, wenn der Mensch sich ärgert neigt er zur Übertreibung.

Gruß Rolf
Hi in die Runde,

da muß ich Fleischmann mal "in Schutz nehmen" ... - sie sind nicht die Einzigen, die offensichtlich über eigene Ölquellen verfügen! Zwar H0, aber: vor ein paar Wochen hatte ich hier zwei nagelneue sechsachsige Rivarossi E-Loks, "E.656", die ich eigentlich umbauen sollte auf AC. Bei beiden tropfte das Öl so dermaßen aus den Drehgestellen, daß die Folien eingesaut waren, sich das Zeugs auch schon auf die Gehäuse übertragen hatte und die Lackierung und Beschriftung schon in Teilen angegriffen war! Sofort wieder zugemacht und zurückgesandt...

Grüße
Roland
Hallo Zusammen

....unllängst war ich beim Weihnachtsmann. Wie jedes Jahr war ich auch diesesmal gespannt, wie die Verpackung der aktuellen Neuheit ausfallen würde. Nach umständlichem Öffnen der Klebestreifen gab es diesmal drei Schaumgummieinlagen und eine Einlagefolie. Nicht aber die "Herausnehmfolie". Der vom Weihnachtsmann beauftragte Einzelhandelskaufmann hatte Mühe das gute Stück aus der den Blister umgebenden Folie heraus zu bekommen.

Das Geschenk, ein Produkt der Marke Fleischmann lief anstandslos.und tut das noch immer., ...wenn man von einem leichtem Taumeln des Tenders unter Last mal absieht.

Dabei kam die Rede auf das Ölthema.

Leider käme es oft vor, so der Händler, dass in Folge des Transportes die Antriebe dann klemmen.
Bei der Versandprüfung wäre dann nach Ausrichtung der Radsätze durchaus ein Tröpfchen Ol recht gut geeignet, sich zu entspannen und den Transport zu überstehen.

Ich bin mir nicht sicher, ob Flm statt Öl  doch eher Fett verwendet und Öl eher vom Händler benutzt wird..  

Gruß Sven
@Sven,

Fleischmann benutzt so weißes weiches Fett, was aber überall hinkriecht.......die Loks sind meistens noch original zugeklebt. Glaube aber auch kaum das der Händler vor dem Versand alle Loks ölt.....

Grüße
Frank
Hallo zusammen,
auch ich habe immer wieder Ärger mit der Neuware. Z.B.
Trix: Wagen, die Achsen liegen lose in der Verpackung.
Dampflok, Anbauteile liegen abgebrochen in der Verpackung.
Piko: Decoder gibt schon am nächsten Tag auf.
Jägerndorfer: Nach einem Jahr kein Sound mehr. Hersteller angeschrieben- keine Antwort.
Hobbytrain: Verarbeitung nur noch unterirdisch.
usw usw usw.
Ich finde, alle Hersteller haben so ihre Qualitätsprobleme.
Mir reicht es inzwischen. Ich habe Modelle genug. Wenn ich etwas will, gucke ich hier erst mal in den Kleinanzeigen. Ansonsten, nur ganz selten mal was neues. Wenn es defekt ist - zurück und Geld zurück.


Gruß Karl


Moin zusammen,

hier eventuell noch ein paar Gedanken und Beobachtungen meinerseits. Das Thema lässt sich meiner Meinung nach nicht veralgemeinern. Ich besitze inzwischen sehr viele Fleischmann Loks mit dem Dreipoler. Die älteste ist aus den 70er Jahren. Die läuft immer noch mit dem Originalmotor von damals, inzwischen digital.

Die Motoren an sich sind sehr robust und einfach zu warten. Sofern man die nicht immer wieder in alle Einzelteile zerlegt, halten die ewig.

Meine Beobachtungen zu den Problemen, die aktuell auftreten, sind folgende. Nicht jedes neue Modell schein betroffen zu sein. Ich habe mir gerade eine BR 120 (Ellok) gekauft. Die fährt völlig problemlos. Auch die Blaue Mauritius fährt ohne Probleme. Die Probleme mit den Motoren tauchten bei mir bei den 218ern auf, die überarbeitet seit 2020 verkauft werden Die erste aus diesem Jahr fuhr immer mal mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Auch nach mehrfacher Reinigung des Motors und nach mehrfachem Tausch der Kohlen.. Irgendwann entschied ich, mich ein GAM einzubauen. Seitdem ist bei der Ruhe.

Inzwischen kaufte ich noch vier weitere 218er. Extrem war die 218 217. Aufs Gleis gestellt, eine Runde gefahren und stehengeblieben. Der Motor war überölt und im reichlich vorhandenen Fett im Drehgestell war ein kleines Plastikteilchen, was zum Blockieren führte. Die Folge, der Decoder war gehimmelt. Die Lok gab ich zurück. Bei einem anderen Händler kaufte ich eine weitere 218 217. Auch die blieb nach einer Runde stehen. Sofort Strom ausgeschaltet und zuerlegt. Der Motor war ebenfalls überölt. Gereinigt und neue Kohlen eingesetzt. Seitdem fährt auch sie. Eine weitere war die Sylt-Lok. Nach längerem Stillstand wollte ich fahren. Ich musste sie, wie auch Mathias, immer anschieben bis sie fuhr. In einem Tunnelbereich blieb sie erneut stehen, was ich zu spät bemerkte. Auch zerlegt und Motor greinigt. Die Motorendstufe des Decoders hatte aber bereits Schaden genommen. Sie fuhr nur noch in eine Richtung. Glücklicherweise konnte ich einen Ersatzdecoder eines Mobokollegen hier im Forum kaufen Auch sie fährt jetzt wieder. .  

Die beiden neuesten 218er fahren bisher ohne Reinigen anstandslos.

Meine Beobachtungen sind: es tritt nur bei gewissen Chargen auf. Es tritt vermehrt auf, wenn Modelle länger nicht gefahren wurden. Das kann auch sein, wenn man Loks kauft, die herstellerseitig nicht mehr verfügbar sind und bei den Händlern länger im Regal lagen. Als würde sich da eine Schicht auf den Kohlen bilden, die zum Feuern der Kollektoren führt. Wenn ich mir die neuesten Modelle anschaue, scheint Fleischmann bereits reagiert zu haben. Ganz neue Modelle weisen wesentlich weniger Öl und Fett auf.

Das gleiche hatte ich übrigens aktuell mit einer neuen BRAWA 216. Das ist ist DB-Cargo Version, die ich als günstigen Restposten bei einem Handler analog kaufte. Ich hatte einen normalen Next18 Decoder eingesetzt und sie fuhr nicht. Ich dachte erst derDecoder sein defekt. Da sie auch analog nicht fuhr baute ich den Motor aus und schloss ihn direkt an einem Trafo an. Zunächst nichts. Nach dem händischen Andrehen der Achse lief er an und er läuft bis heute.

Wie ich schon schrieb, ich weiß inzwischen was ich tun muss und habe mich damit arrangiert. Ich werde auch weiterhin Fleischmann Modelle kaufen.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich habe mich damit abgefunden und zerlege erst einmal jede neue Fleischmann Lok mit Dreipoler und reinige die. Danach laufen die Dinger zuverlässig. Wenn man zu lange probiert mit dem feuernden Motor zu fahren, killt man damit u.U. den Decoder. Ist mir einmal passiert.


Hallo zusammen,
dieser Aussage von Jürgen schließe ich mich an. Das Reinigen ist recht schnell gemacht und die eklige Verölung dann auch beseitigt. Optisch sind die Fleischmann Loks ja durchaus oftmals besonders gut gelungen.

Leider sind die Antriebe der Fleischmann Loks mittlerweile auch unabhängig von der Überölung nicht mehr State-of-the-Art. Loks von Minitrix, Liliput, Brawa, Arnold & Co. laufen mittlerweile besser. Aber: auch der olle 3-Poler kann durchaus noch zufriedenstellend mithalten und bei der Zugkraft ist Fleischmann oftmals vorn.

Viele Grüße,
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Westerland

warum so viel Öl? Mit diesem Mist bei einem fast neuen Modell habe ich meinen Sonntagnachmittag verbracht!



Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: Westerland

dieser Aussage von Jürgen schließe ich mich an. Das Reinigen ist recht schnell gemacht und die eklige Verölung dann auch beseitigt



Guten Morgen,

wie schnell doch so ein Sonntagnachmittag vergeht.

VG Freetrack
#28

Hallo Karl,

genauso sehe ich das auch. Meine beiden zuletzt gekauften Loks (Arnold, August und September) und eine aus dem Vorjahr (Fleischmann) sind im Ausbesserungswerk.
Alle Loks die ich über die Kleinanzeigen 1:160 gekauft hatte (4 Stück seit 2022 - Kato, Fleischmann, Minitrix) laufen alle ohne Probleme.
Habe ich eine "Wunschlok", so sehe ich erst mal, was es gebraucht gibt. ... und ich lasse mir da auch Zeit.

Grüsse
Udo
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

. Jägerndorfer: Nach einem Jahr kein Sound mehr. Hersteller angeschrieben- keine Antwort.


Karl, wieso hast du dich denn auch an Jägerndorfer gewendet, dein Ansprechpartner ist doch der Händler.
A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie schnell doch so ein Sonntagnachmittag vergeht.


Hallo Freetrack,
da hast Du natürlich Recht. Ich kann mir allerdings schönere Beschäftigungen vorstellen, als überölte Lokomotiven vom Öl zu befreien und Motoren wieder gangbar zu machen.

Da ich aber nicht vollständig auf Fleischmann Loks verzichten will, bleibt mir letztlich nichts anderes übrig.

Viele Grüße,
Mathias
#26
@SSEB

Versandprüfung?? Eher raus aus dem Karton oder Regal und rein in den Karton. Ich glaube diese Zeiten sind überwiegend längst vorbei.

Grüßle HD
Hallo Mathias,

schön das du die Lok wieder ans Laufen bekommen hast. Man hätte zusätzlich auch noch die Kohlen mit einem Lötkolben ausglühen können. Schade das bei Fleischmann eine solche Nacharbeit notwendig ist. Früher musste man solche Arbeiten am Motor nach 50h Betriebsstunden durchführen. Und das Entfernen vom überflüssigen Schmierstoff war im Regelfall gar nicht notwendig.

Grüße
Markus
Hallo,

mit Fett zugekleisterte Getriebe gibt es schon Jahrzehnte lang, und dann auch gerne Mittel die verharzen, oder sonst wie fest werden das sich nichts mehr in den Getrieben bewegt.

Vor Jahren auf Börsen erlebt, Lok bockt, bzw. Getriebe wohl fest, Händler schmiert erts mal ordentlich nach damit es besser wird. Wurde es aber nicht.

Heute sind wie hier im Forum, dank des selbigen um einiges klüger und wissen auf was man beim Schmiermittel und dessen Verwendung achten muß.

Laufen die Modelle zu trocken ist es nicht gut, sind sie zu fettig ist es auch nicht gut, und was soll jetzt bitte das Personal was die zusammen schraubt und "ohne" wirklich Ahnung davon zu haben jetzt besser machen.

Liegt aber auch an der verkehrten Entwicklung / Denkweise das immer mehr elektronischer Schnickschnack einbebaut wird aber die Mechanik nur noch Stiefmütterlich behandelt wird. Und das dann noch mit dem Uiel möglichst viel Kohle zu machen und das mit immer billigerem Kapitaleinsatz. Ich denke da nur  an die wartungsfreien Motoren, die sich - so man hier auch liest - von teilweiser einer sehr kurzen Lebensdauer sind.
Aber schlechte Motorenqualität trifft auch auf HT Modelle mit den eigentlich sehr guten Mashima Motoren zu. Ich habe da so ein Teil vor Ort. Der Motor wird einfach heiß, auch im ausgebauten Zustand, und das ist schon der Original Austauschmotor.

Entweder konsequent zurückschicken oder versuchen - so weit möglich - selber Hand anzulegen

Mein beiden letzten Neuerwerbungen 2024 sind zum Glück fehlerfrei - 1 x Kato und 1x KSH

Der Gebrauchtmarkt hat noch so einiges zu bieten.

Gruß Detlef

Edit: "ohne"

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Laufen die Modelle zu trocken ist es nicht gut, sind sie zu fettig ist es auch nicht gut, und was soll jetzt bitte das Personal was die zusammen schraubt und wirklich Ahnung davon zu haben jetzt besser machen.



Hallo Detlef,
von meinen 50 Loks, die ich auf der Anlage im Einsatz habe, sind 11 von Fleischmann; davon 5 in den letzten Jahren gekauft. Habe die alle mal überprüft: zu wenig geschmiert ist da keine. Meine BR 147 hatte immer mal wieder Kontaktstörungen, was ich auf eine zu starke Brüning der Räder zurückgeführt habe.

Nein, es sind vollkommen verölte Drehgestelle, die die Stromabnahme behindern.

Was das Personal besser machen sollte, wäre der sparsame Umgang mit Schmierstoffen. Im Zweifelsfall kann jeder Amateurmodellbahner ein Tröpfchen Öl oder eine winzige Schraubenzieherspitze Fett nachschmieren.

Habe gestern nach der Arbeit den kleinen Umweg über meinen Händler gemacht. Der sagte mir, dass nur jede zehnte Fleischmann Lok zurückkommt; meistens wegen massiven Kontaktproblemen aufgrund überölter Drehgestelle; selten mit defektem Motor.

Wenn wirklich nur eines von 10 Fleischmann Lokmodellen an den Händler zurückgeht, scheinen sich die Modellbahner auf die Lösung des Problems eingestellt zu haben.


Viele Grüße,
Mathias
Hallo zusammen,

die überölten Drehgestelle gibt es bei der 218 eher nicht. Das tritt wohl bei anderen Modellen auf. Das war bei meiner 211 so. Vielleicht gibt es eine Abnahmeverpflicht für gewisse Ölmengen. Und dann ölt man eben die Drehgestelle, unter dem Motto 'Wer gut schmiert, der gut fährt' .

Also weiß man bei Fleischmann gleich wo man suchen sollen. Bleibt sie mit mit Licht und Sound stehen, ist das Öl im Motor. Ruckt und zuckt sie, ist in den Drehgestellen.

Gruß
Jürgen

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Also weiß man bei Fleischmann gleich wo man suchen sollen. Bleibt sie mit mit Licht und Sound stehen, ist das Öl im Motor. Ruckt und zuckt sie, ist in den Drehgestellen.


Hallo Jürgen,
genau so ist es. Aber es bleibt natürlich ärgerlich, dass man so etwas bei neuen Lokomotiven, die 200,00 € und mehr kosten, überhaupt beachten muss.

Viele Grüße,
Mathias
Moinsen,

um mal einen anderen Hersteller Namen anzusprechen...

Bei einer E-Lok von Hobbytrain fehlte in einem Drehgestell ein kleines Ritzel. Dieser "Hohlraum" war stattdessen mit weißem Schmierfett aufgefüllt, also nicht auf den ersten Blick erkennbar.

Gruß aus Nordertown
Da hat der Praktikant die Anweisung wohl falsch interpretiert: Aus "... Schmierfett satt auf Ritzel geben" hat er "Schmierfett statt Ritzel geben" gelesen.

VG Martin
#39

Hallo,
leider gibts bei der 218 (GFN 724301) überölte Drehgestelle in der Form, dass Öl aus dem Getriebe läuft und sich am Boden der Drehgestelle sammelt. Bei meiner defekten Lok (Beitrag GFN 3-Poler Motor killt Decoder) war das genau so. Bei der intakten Ersatzlok sind die Drehgestelle ölfrei. Sie läuft störungsfrei. Zum Glück!

Dirk
Moin Dirk,

dann befand die 218 sich wohl im Steilstreckeneinsatz auf der Hunsrückbahn. Da hatte man sowohl in Boppard als auch in Emmelshausen Gummimatten aufs Gleis gelegt, damit das triefende Öl wegen der thermischen Balastung nicht ins Erdreich dringen konnte .

Gruß
Jürgen


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