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THEMA: Decoder PD18Mu
es ist schon viel von den PD18MU geredet worden, trotzdem brauch ich Mal eure Hilfe.
Ich habe mir die Arnold HN2563 zugelegt, und wollte sie mit dem entsprechenden Decoder ausstatten. Alles soweit so gut nur der Maschinenraum bleibt dunkel. Welche CV´S muss ich einstellen. Oder ist der Decoder dafür gar nicht geeignet?
MfG.
Gruß, Micha
hab ich mir schon fast gedacht.
Der Decoder hat Ausgänge für Licht vorne und hinten, AUX1 und AUX2.
LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: MobaFan160
Der Decoder hat nur Ausgänge für Licht vorne und hinten.
Ganz so mager ist er auch wieder nicht. Er hat 4 verstärkte Ausgänge.
Ich hab ihn z.B. im Liliput 628.0, da ist die Innenbeleuchtung über F1 schaltbar.
Gruß,
Helmut
Der PD18MU besitzt folgende Funktionsausgänge:
- LV, LH (jeweils 150mA)
- AUX1 und AUX2 (jeweils 300mA)
Bitte keine Unwahrheiten hier verbreiten.
Gruß Jens
lt. dem Datenblatt zur HN2563 https://support.arnoldmodel.com/hc/en-gb/article_attachments/7870089239708 (dort Seite 2 rechts unten) benötigst Du 3 Aux-Ausgänge und für den Maschinenraum dann eben Aux 3. An Aux 1 und Aux 2 sind die roten Schlussleuchten angeschlossen.
Demnach reicht der PD18MU mit seinen 2 Auxausgängen nicht.
Gruß Ulrich
also verschenkt der PD18MU sein Potential mit der Next18-Schnittstelle.
Billig ist also nicht immer gut.
Gruß, Thomas S.
bitte verteufelt den Decoder nicht. Für eine Vielzahl von Modellen ist der völlig ausreichend und sehr preiswert. Die Effektbeleuchtung der 103 ist die offizielle Bezeichnung und ist hier eher eine Sonderanwendung. Dann muss man dafür eben etwas mehr für einen Decoder ausgeben. Bei den Fleischmann 103ern ist sie übrigens permanent an.
Gruß
Jürgen
nein der PD18 verschenkt kein Potenzial. Er ist günstiger als eine Vollversion eines D&H Decoders. Der PD18 ist für viele Modelle bzw. für viele Modellbahner völlig ausreichend. Mir persönlich reicht es aus im Tunnel das Spitzenlicht ein- und im freien dann wieder auszuschalten.
Ich kann mir auch nicht eine A-Klasse von Mercedes kaufen und dann die fehlenden Features der S-Klasse bemängeln. Wie beim Kauf eines Auto sollte man sich auch bei einem Decoder vor dem Kauf erstmal informieren. Was will ich und was kann der Decoder? Wer umfangreiche Lichtspielerein realisieren möchte muss eben einen teureren anderer Decoder kaufen.
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: MarkusR
Ich kann mir auch nicht eine A-Klasse von Mercedes kaufen und dann die fehlenden Features der S-Klasse bemängeln.
Hallo Markus,
das ist alles richtig. Nur ist es auch hilfreich die Unterschiede zu kennen. Wenn ich mir beim Kauf vom Händler eine Digitalisierung hinzubuche, habe ich das vielleicht nicht auf dem Schirm und ob der Händler dann stets eine vollständige Funktionskontrolle macht? Deshalb ist es sicher nicht verkehrt, sich mal darüber ausgetauscht zu haben. Das Ding ist im Gegensatz zum 6-poligen noch nicht allzu lange auf dem Markt und nicht jeder hatte damit schon Kontakt. Auch liest man nicht unbedingt die BA, bevor man digtalisieren lässt, wenn der Händler einem das Ding empfiehlt oder standardmäßig verbaut.
Beste Grüße
Frank
verteufelt habe ich den Decoder nicht. Aber der Vorteil der Next18-Schnittstelle ist eben die Vielzahl der Pins und genau deswegen wurde diese Schnittstelle entwickelt.. Wenn der Decoder AUX 3 + 4 nicht nutzt ist das einfach nur schade und für mich am Sinn der Schnittstelle vorbeioptimiert. Ich sehe das deshalb trotzdem als verschenktes Potential, selbst wenn andere Forumsteilnehmer das anders sehen..
Der Decoder mag sicherlich für den einen oder anderen Einsatzbereich genügen. Nur dann hat die Lok auch keine anspruchsvolle Pin-Belegung.
Für Sparky (=TO) hat dieser Decoder nicht gereicht, da in seiner BR103 die Maschinenraumbeleuchtung so nicht leuchtet.
Gruß, Thomas S.
Das sehe ich etwas anders als du.
Nur weil die Schnittstelle mehr Kontakte zur Verfügung stellt, müssen doch nicht alle genutzt werden.
Ähnlich wie bei Plux sind nicht alle Funktionen genutzt.
Beispiele mit Next 18, wo der PD18MU reicht:
- Brawa E44 (Analogvariante)
- Hobbytrain 184 (da passt allerdings wegen der Bauhöhe kein Next 18 Decoder-> Hobbytrainfehler).
Es ist bei DM-Toys klar kommuniziert, dass die PDxxMU Reihe LV,LH,Aux1+2 hat und kein! Selectrix.
Für mich in vielen, aber nicht allen Fällen ausreichend.
Viele Grüße von Jens
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:
Das sehe ich etwas anders als du
Da treffen sich halt zwei Meinungen. Zum Glück müssen die nicht übereinstimmen.
Ich werfe DM-Toys nicht vor, dass etwas unklar kommuniziert wurde. Die haben es immer klar und deutlich gesagt, was der Decoder kann. Allerdings hätte in meinem Lastenheft für einen Decoder mit Next18-Schnittstelle auch die Belegung von AUX3 + 4 gestanden.
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:
Für mich in vielen, aber nicht allen Fällen ausreichend.
Da stimme ich Dir zu.
Gruß, Thomas S.
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: DschiKhan
Allerdings hätte in meinem Lastenheft für einen Decoder mit Next18-Schnittstelle auch die Belegung von AUX3 + 4 gestanden.
Hallo Thomas,
Aber den gibt, bzw. gab es ja schon. Das ist eben der DH18.
Der PD18MU reduziert den Preis, weil er Funktionen weglässt, die viele nicht brauchen.
Nach deiner Lesart dürfte es dann dieses Angebot gar nicht geben.
Viele Grüße von Jens
den PD18MU habe ich in der T458 von MTB eingesetzt. Bei ihr werden nur die Ausgänge für das Spitzenlicht benötigt. Alle nicht benötigten Pins der Next18 Schnittstelle sind nicht auf die Leiterplatte gefüht. Da konnte der PD18MU seine in meinen Augen volle Stärke mit den beiden Lötpads für einen Pufferspeicher ausspielen. In Verbindung mit dem SP16A von D&H bin ich voll zufrieden mit Decoder und Lok.
Viele Grüße, Michael
Ehrlich gesagt sollte der Händler beim Einbau alle verfügbare original Features digitalisieren. Und wenn er davon abweicht, warum auch immer, dann sollte der das vorher informieren. Stillschweigendes Einverständnis geht nicht.
LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Frank W.
Wenn ich mir beim Kauf vom Händler eine Digitalisierung hinzubuche, habe ich das vielleicht nicht auf dem Schirm und ob der Händler dann stets eine vollständige Funktionskontrolle macht?
In dem Fall kann ich aus Erfahrung sagen, dass es genau so gemacht wird!
Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: MobaFaN160
Und wenn er davon abweicht, warum auch immer, dann sollte der das vorher informieren.
Da wird das Eis jetzt ein wenig dünn.
Meine eigene Erfahrung sagt: Wenn man bei DM eine digitalisierte Lok bestellt, dann liegt ein Protokoll bei, in dem man genau sieht, was da verbaut wurde. Natürlich liegt, schon aus Kostengründen, der Schwerpunkt auf den hauseigenen Decodern PD10MU und PD18MU. Aber wenn die Lok es verlangt, wie meine Piko 216er, dann wird da auch der DH18A verbaut. Bisher lief alles problemlos. Also nicht das Haar in der Suppe zwanghaft suchen.
Gruß.
Helmut
Hi Helmut
isst du erstmal und fragst erst danach was auf der Karte stand?
Oder tankst du und schaust dann ob irgendwo Diesel steht?
"was da verbaut wurde" ist längst zu spät. Nennt man "die Katze im Sack". Der Umfang muss zuvor geklärt werden, und zwar vom Anbieter.
Ich wundere mich immer wieder wieviele Leute so wenig für ihr Geld verlangen. Die Verkäufer dagegen verlangen immer bis zum letzten Pfennig. Die scheinen besser zu wissen was es wert ist.
LG ChristiaN
zwar habe ich meines Erachtens hier im Thread alles gelesen, aber scheinbar doch etwas "verpasst": Weshalb ist hier im Thread DM-Toys am Pranger, obwohl der Threadersteller Sparky gar nicht davon gesprochen hat?
Er hat gefragt, weshalb bei der Arnold HN2563, die er (selbst!!) mit dem PD18MU ausstatten wollte, das Maschinenraumlicht nicht schaltbar ist.
Wo bitte ist da von DM-Toys die Rede, auch wenn DM-Toys den PD18MU verkauft. Oder schreiben sie etwa, dass man mit ihm alle Funktionen der Arnold-Lok nutzen kann, so dass Sparky auf eine falsche Fährte geleitet wurde?
Im Gegenteil: Beim PD18MU steht dabei, dass AUX3-6 nicht verfügbar sind. Und bei der HN2563 ohne Decoder steht nichts vom PD18MU und schon gar nicht, dass mit ihm alle Funktionen abzurufen wären.
Oder geht es um die von DM-Toys digitaliserte HN2563?
Solche Diskussionen sind doch vollkommen off topic hier!
Gruß Ulrich
viele Kunden verstehen das halt nicht. Die kaufen eine Lok mit Next18 und einen Decoder mit Next18. Es gibt eine Norm dafür, also wird schon passen.
Grundsätzlich bin ich gegenüber dem PD18MU auch kritisch eingestellt. Das Problem bei dem Konzept ist, dass da eben nur 4 Ausgänge drin sind. Mit dem kompakten Design geht es halt nicht, da kann man zeter und mordio schreien, das nützt nicht. Das ist eben ein WYPIWYG-Produkt,
MU hat sich getraut, einen Budget OEM Decoder anzubieten, der für die meisten Anwendungsfälle ausreicht, einen Normverstoß in Kauf nehmend. Den Mut hatte bisher noch kein Händler.
Ob es grundsätzlich gut oder schlecht ist, überhaupt Produkte anzubieten die durch Bezeichnung und Beschaffenheit eine Kompatibilität suggerieren aber nicht einhalten, auch wenn es in der Beschreibung steht, kann und sollte man diskutieren. Andere Hersteller wurden früher stark kritisiert wegen kastrierter OEM Produkte. Aber der Erfolg gibt MU wohl Recht und DH kanns auch Recht sein.
Grüße, Peter W.
ich versteh die Diskussion nicht so ganz. Der TO möchte seine 103er selber durch einstecken eines passenden Decoders digitalisieren. Bei dem PD18MU fällt ihm im Nachhinein auf, dass der für die Sonderfunktion der Maschinenraumbeleuchtung benötigte AUX3-Ausgang nicht belegt ist. Das steht auch in der Produktbeschreibung des PD18MU ausdrücklich so drin.
Also was tun? Entweder den Dercoder gegen einen, der über genügend Ausgänge verfügt, umtauschen oder einfach einen neuen passenden, bestellen. Die 103 wird ja nicht die letzte Lok mit Next-18-Schnittstelle sein, die sich der TO gönnt.
Ich wüsste nicht, wo in der Norm steht, dass bei einem Schittstellendecoder alle Ausgänge, die durch die Schnittstelle ermöglicht werden, auch belegt sein müssten. Es gibt ja auch Funktionsdecoder mit Next-18. Bei denen sind die Motorausgänge auch nicht belegt. Sind die dann etwa auch nicht normgerecht?
Viele Modelle besitzen eh gerademal einen Motor, an beiden Seiten ein Spitzenlicht und nur mit Glück allenthalben ein separat schaltbares Schlusslicht.
Da sind zusätzliche Funktionsausgänge nur unnötiger Ballast. Viel wichtiger sind mir da doch neben dem günstigen Preis der kleine Bauraum des Decoders und ganz wichtig: die beiden Lötpads für Pufferkondensatoren, welche kaum ein anderer Decoder bietet und bei Next 18 eigentlich umso wichtiger sind, weil man anderweitig kaum Möglichkeiten hat, an die entsprechenden Kontakte zu kommen. Am Schnittstellenstecker etwas anzulöten ist nur etwas für wirklich hartgesottene Lötprofis, an die Gleichrichterdioden genauso, und auf die Lokplatine schaftt es auch kein Hersteller, die herauszuführen.
Für mich eigentlich der entscheidende Grund, warum ich fast nur noch diesen Decoder verbaue.
Gruß,
Markus
wenn sich jemand selbst einen PD18 in eine Lok mit Next 18 Schnittstelle einbaut und sich hinterher wundert dass er nicht alle Funktionen nutzen kann der muss sich die Frage gefallen lassen ob er sich zuvor entweder nicht richtig oder eben gar nicht informiert hat.
Wenn ein Decoder wie der PD18 nicht alle Funktionen der Next 18 Schnittstelle nutzt, er dafür deutlich günstiger wie ein DH18 ist und er trotzdem für viele Anwendungsfälle funktioniert dann haben doch alle was davon.
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Frank W.
Auch liest man nicht unbedingt die BA, bevor man digitalisieren lässt, wenn der Händler einem das Ding empfiehlt oder standardmäßig verbaut.
Bevor ich eine Lok selbst digitalisiere bzw. sie digitalisieren lasse lese ich die Betriebsanleitung. Das mit dem Lesen von Betriebsanleitungen ist aber bei vielen Zeitgenossen inzwischen aus der Mode gekommen bzw. auf neudeutsch oldschool
Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: elkulk
Wo bitte ist da von DM-Toys die Rede, auch wenn DM-Toys den PD18MU verkauft. Oder schreiben sie etwa, dass man mit ihm alle Funktionen der Arnold-Lok nutzen kann, so dass Sparky auf eine falsche Fährte geleitet wurde?
Nirgends steht was davon. Ja, DM-Toys verkauft diesen Decoder. Aber wenn ich bei DM-Toys eine digitalisierte Lok mit Next18 Schnittstelle und Decoder kaufe dann bietet DM-Toys die Lok nicht mit einem PD18MU an sondern entweder mit einem voll ausgestatteten DH18 (DCC+SX) oder für 5€ weniger auch als DCC-Decoder an. Jeder kann ja mal bei DM-Toys anfragen ob sie einem eine bestimmte Lok digitalisiert mit Next18 Schnittstelle und PD18MU verkaufen. Da bekommt man dann von DM-Toys den Hinweis dass mit dem PD18MU nicht alle Funktionen zur Verfügung stehen. Man kann hier also dem Händler gar kein Vorwurf machen.
Als Kunde sollte man sich vor dem Kauf informieren und bei Unklarheiten vor dem Kauf beim Händler anrufen oder ihm eine E-Mail schreiben.
Grüße
Markus
Hier ein Link zur Norm:
https://www.morop.org/downloads/nem/de/nem662_d.pdf
Dort steht u.a. explizit geschrieben, dass weder buchsenseitig (Fahrzeug), noch Decoderseitig alle Anschlüsse belegt sein müssen.
Also hat DM-Toys alles richtig gemacht.
Viele Grüße
Jens
Auch wenn das jetzt wieder eine furchtbar kontroverse Frage ist. Was empfehlt ihr für einen vollen Next18 Decoder?
Ich brauche nur DCC mit Railcom. Was würdet ihr nehmen, den DH18A oder ESU 59828 LokPilot 5 micro. Zimo gibt es ja auch noch. Preislich nimmt sich da ja alles nicht viel.
Gruss,
Steffen
PS:
Eventuell auch ein Decoder, von dem es eine Variante als Funktionsdecoder gibt. Dann sind die vermutlich recht ähnlich.
es kommt darauf an, in welches Modell Du den einbauen möchtest. Wenn Du nur Fahrzeuge mit Spitzenlicht und Zugschluss hast, ist der völlig ausreichend.
Gruß
Jürgen
Gruss,
Steffen
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