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THEMA: Welches Öl und Fett verwendet ihr?
THEMA: Welches Öl und Fett verwendet ihr?
Dalmi - 09.01.25 17:54
Hallo zusammen,
Könnt ihr mir eine Empfehlung geben für Öl sowie Fett geben? Was sollte man am Besten nehmen?
Bei Fohrmann gibt es beispielsweise Öl und Fett auf PTFE-Basis (Teflon), aber auch das Präzisionsfett B52 (Uhrenfett). Was würdet ihr sagen?
Beste Grüße
Andreas
Könnt ihr mir eine Empfehlung geben für Öl sowie Fett geben? Was sollte man am Besten nehmen?
Bei Fohrmann gibt es beispielsweise Öl und Fett auf PTFE-Basis (Teflon), aber auch das Präzisionsfett B52 (Uhrenfett). Was würdet ihr sagen?
Beste Grüße
Andreas
MobafaN160 - 09.01.25 17:59
Hi Andy
Das günstigste der gängigen Hersteller für Moba reicht, lass dich nicht abzocken.
LG ChristiaN
Das günstigste der gängigen Hersteller für Moba reicht, lass dich nicht abzocken.
LG ChristiaN
Michael Peters - 09.01.25 20:19
Hallo Andreas,
für Kunststoffkombinationen nehme ich Silikonöl, Kunststoff - Metall: Nähmaschinenöl oder auch Vaseline, Metall - Metall LM Langzeitfett.
Grüße Michael Peters
für Kunststoffkombinationen nehme ich Silikonöl, Kunststoff - Metall: Nähmaschinenöl oder auch Vaseline, Metall - Metall LM Langzeitfett.
Grüße Michael Peters
Hallo,
Vaseline? Hätte ich nie gedacht.
Also demnach ist alles andere viel zu teuer oder?
Beste Grüße
Andreas
Vaseline? Hätte ich nie gedacht.
Also demnach ist alles andere viel zu teuer oder?
Beste Grüße
Andreas
Kapitän Nemo - 09.01.25 20:57
Hallo
Ich verwende Öl mit PTFE.
https://www.obi.de/p/4612404/wd-40-specialist-ptfe-schmierspray-300-ml
Natürlich gehen viele Öle und Fette, aber mein Gedanke dahinter war : Trocken Schmiermittel ziehen weniger Schmutz an und es kann auch nicht dahin Fliessen wo ich es nicht will.
Brauche es sei 3 Jahren und bin zufrieden
Gruss
Hubert
Ich verwende Öl mit PTFE.
https://www.obi.de/p/4612404/wd-40-specialist-ptfe-schmierspray-300-ml
Natürlich gehen viele Öle und Fette, aber mein Gedanke dahinter war : Trocken Schmiermittel ziehen weniger Schmutz an und es kann auch nicht dahin Fliessen wo ich es nicht will.
Brauche es sei 3 Jahren und bin zufrieden
Gruss
Hubert
Hallo,
@Michael Peters:
kann man nicht alle Material-Kombinationen mit Vaseline schmieren/fetten?
fragt sich
Günter
@Michael Peters:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
für Kunststoffkombinationen nehme ich Silikonöl, Kunststoff - Metall: Nähmaschinenöl oder auch Vaseline, Metall - Metall LM Langzeitfett.
kann man nicht alle Material-Kombinationen mit Vaseline schmieren/fetten?
fragt sich
Günter
Ich habe schon seit Jahren das " Labelle 1001 " - Startset.
Kostet bischen mehr, ist aber das Non-Plus-Ultra im Bereich
der Schmierstoffe.
Kostet bischen mehr, ist aber das Non-Plus-Ultra im Bereich
der Schmierstoffe.
MobafaN160 - 09.01.25 23:13
Hi Rainer
Wie kommst du da drauf?
LG ChristiaN
Hallo,
es gibt auf dem Markt viele Schmierstoffe von verschiedenen Herstellern. Bei der Anwendung gibt es einiges zu beachten:
Meines Erachtens nach sollte man synthetische oder teilsynthetische Schmierstoffe verwenden, um Verharzen zu vermeiden und darauf achten, dass das Mittel der Wahl wasser- und säurefrei ist.
Für Wellen- und Achslager ist ein niedrig viskoses (also dünnflüssiges) Öl verwenden, bei Schnecken und Zahnräder eher Fett mit höherer Viskosität.
Zu beachten ist auch, dass das gewählte Schmiermittel zum zu schmierenden Material passt. Manche Schmierstoffe greifen zum Beispiel Kunststoff an.
Wichtiger Grundsatz: Viel hilft nicht viel !!
Antriebe mit Öl oder Fett zu ertränken ist ein oft zu beobachtender Fehler und ein Vernichter sicherer Stromabnahme. Mancher N-Hersteller hat in der Vergangenheit gelegnetlich seine Modelle vor der Auslieferung ertränkt. Andere Hersteller haben bei N-Modellen das gleiche Schmiermittel wie bei den H0-Modelen verwendet. In beiden Fällen hilft meines Erachtens nach nur eine komplette Reinigung vor der Inbetriebnahme..
Zum sparsamen (!) Schmieren gehört das richtige Werkzeug. Eine feine Nadel- oder Stecknadel ist ein gutes Hilfsmittel.
Oft hört man, dass Glockenankermotoren Sinterlager besitzen und deshalb auf keinen Fall ein Schmiermittel aufgetragen werden darf. Das ist so nicht korrekt. Sinterlager sind nicht aus massivem Material sondern aus feinem Pulver „gesintert“. Diese Art von Lager funktionieren quasi wie ein Schwamm, d.h. es ist ein Schmiermittel angebracht, dass im "Schwamm" gespeichert ist und nach und nach im Betrieb abgegeben wird. Dadurch sind Sinterlagen zwar erheblich weniger wartungsintensiv, aber nicht so, dass sie gar keine Schmierung benötigen. Spätestens wenn ein solches Lager quietscht, ist sparsam Schmiermittel (Öl) anzubringen, also der Schwamm wieder zu befeuchten.
Das Verharzen eines Modells ist quasi wie ein Verkleben der beweglichen Teile und belegt, dass das Modell mit einem auf Mineralölbasis hergestellten Schmierstoff versorgt wurde. Hier hilft dann nur noch die komplette und oft aufwändige Reinigung und neues Schmieren mit geeigneten Mitteln. Leider basieren oft sogar sogenannte "Modellbahnöle" auf Mineralölbasis.
Kurz-Überblick:
Ballistol:
leicht alkalisch und greift dadurch Messing leicht an, also sicherlich nicht überall geeignet
Nähmaschinenöl
verharzt
Uhrmacheröl:
verharzt, wenn es nicht synthetisch oder zuindest teilsynthetisch ist, ist zudem sehr dünnflüssig und dadurch nur an wenigen Stellen geeignet (z.B. Achslager)
Vaseline:
ist kein "Fett", sondern eine Mischung aus Wachs und Öl; meines Erachtens nach für Spur N nicht so gut geeignet, da Vaseline auf Mineralöl basiert und bei ca. 50° C schnell flüssig wird, also unter Umständen keinen stabilen Schmierfilm aufbaut, zumal bei Modellen, die länger im Einsatz sind, die Temperatur schon über 5o Grad ansteigen kann, ich bevorzuge Schmierstoffe, die über einen größeren Temperaturbereich einen gleichbleibenden schmierfolm gewährleisten (Vergleich B52 von -10 Grad bis + 80 Grad)
Ich verwende:
Schnecke / Zahnräder aus Messing: B52 Spezialfett
Schecke / Zahnräder aus Kunststoff: Roco 10905 teflonhaltig
Schneckenlager: teilsynthetisches Uhrenöl Dr. Tillwich
Wellen der Zahnräder: teilsynthetisches Uhrenöl Dr. Tillwich
Flanken der Zähne: Fett Roco 10905
Umfassende Achsenlager (z.B. FLM) teilsynthetisches Uhrenöl Dr. Tillwich (sparsam)
Alternativ können auch Produkte von LaBelle (Nr. 101, 106 und 108) empfohlen werden. Hier ist aber auch unbedingt darauf zu achten, welches LaBelle Produkt wo angewandt wird (Stichwort Material - s. oben).
Viele Grüße
Frank
es gibt auf dem Markt viele Schmierstoffe von verschiedenen Herstellern. Bei der Anwendung gibt es einiges zu beachten:
Meines Erachtens nach sollte man synthetische oder teilsynthetische Schmierstoffe verwenden, um Verharzen zu vermeiden und darauf achten, dass das Mittel der Wahl wasser- und säurefrei ist.
Für Wellen- und Achslager ist ein niedrig viskoses (also dünnflüssiges) Öl verwenden, bei Schnecken und Zahnräder eher Fett mit höherer Viskosität.
Zu beachten ist auch, dass das gewählte Schmiermittel zum zu schmierenden Material passt. Manche Schmierstoffe greifen zum Beispiel Kunststoff an.
Wichtiger Grundsatz: Viel hilft nicht viel !!
Antriebe mit Öl oder Fett zu ertränken ist ein oft zu beobachtender Fehler und ein Vernichter sicherer Stromabnahme. Mancher N-Hersteller hat in der Vergangenheit gelegnetlich seine Modelle vor der Auslieferung ertränkt. Andere Hersteller haben bei N-Modellen das gleiche Schmiermittel wie bei den H0-Modelen verwendet. In beiden Fällen hilft meines Erachtens nach nur eine komplette Reinigung vor der Inbetriebnahme..
Zum sparsamen (!) Schmieren gehört das richtige Werkzeug. Eine feine Nadel- oder Stecknadel ist ein gutes Hilfsmittel.
Oft hört man, dass Glockenankermotoren Sinterlager besitzen und deshalb auf keinen Fall ein Schmiermittel aufgetragen werden darf. Das ist so nicht korrekt. Sinterlager sind nicht aus massivem Material sondern aus feinem Pulver „gesintert“. Diese Art von Lager funktionieren quasi wie ein Schwamm, d.h. es ist ein Schmiermittel angebracht, dass im "Schwamm" gespeichert ist und nach und nach im Betrieb abgegeben wird. Dadurch sind Sinterlagen zwar erheblich weniger wartungsintensiv, aber nicht so, dass sie gar keine Schmierung benötigen. Spätestens wenn ein solches Lager quietscht, ist sparsam Schmiermittel (Öl) anzubringen, also der Schwamm wieder zu befeuchten.
Das Verharzen eines Modells ist quasi wie ein Verkleben der beweglichen Teile und belegt, dass das Modell mit einem auf Mineralölbasis hergestellten Schmierstoff versorgt wurde. Hier hilft dann nur noch die komplette und oft aufwändige Reinigung und neues Schmieren mit geeigneten Mitteln. Leider basieren oft sogar sogenannte "Modellbahnöle" auf Mineralölbasis.
Kurz-Überblick:
Ballistol:
leicht alkalisch und greift dadurch Messing leicht an, also sicherlich nicht überall geeignet
Nähmaschinenöl
verharzt
Uhrmacheröl:
verharzt, wenn es nicht synthetisch oder zuindest teilsynthetisch ist, ist zudem sehr dünnflüssig und dadurch nur an wenigen Stellen geeignet (z.B. Achslager)
Vaseline:
ist kein "Fett", sondern eine Mischung aus Wachs und Öl; meines Erachtens nach für Spur N nicht so gut geeignet, da Vaseline auf Mineralöl basiert und bei ca. 50° C schnell flüssig wird, also unter Umständen keinen stabilen Schmierfilm aufbaut, zumal bei Modellen, die länger im Einsatz sind, die Temperatur schon über 5o Grad ansteigen kann, ich bevorzuge Schmierstoffe, die über einen größeren Temperaturbereich einen gleichbleibenden schmierfolm gewährleisten (Vergleich B52 von -10 Grad bis + 80 Grad)
Ich verwende:
Schnecke / Zahnräder aus Messing: B52 Spezialfett
Schecke / Zahnräder aus Kunststoff: Roco 10905 teflonhaltig
Schneckenlager: teilsynthetisches Uhrenöl Dr. Tillwich
Wellen der Zahnräder: teilsynthetisches Uhrenöl Dr. Tillwich
Flanken der Zähne: Fett Roco 10905
Umfassende Achsenlager (z.B. FLM) teilsynthetisches Uhrenöl Dr. Tillwich (sparsam)
Alternativ können auch Produkte von LaBelle (Nr. 101, 106 und 108) empfohlen werden. Hier ist aber auch unbedingt darauf zu achten, welches LaBelle Produkt wo angewandt wird (Stichwort Material - s. oben).
Viele Grüße
Frank
Beitrag editiert am 10. 01. 2025 14:17.
dampfrailfan - 10.01.25 09:36
Hallo Andreas,
für meine Loks nehme ich ausschließlich das bereits von dir erwähnte B52.
Das hat sich bewährt, ok, meine Loks fahren nicht viel aber sie stehen viel und mir ist noch nie eine von mir gereinigte und damit geschmierte Lok verharzt. Über Verschleiß kann ich jetzt nicht wirklich berichten, ich fahre nicht so viel, dass ich je schon mal hätte Kohlen wechseln müssen an Loks die ich selber neu gekauft habe.
Wie auch immer, wenn ich eine Lok aus der Vitrine hole dann läuft die meist ohne Probleme nachdem sie auf meinem von mir so genannten Testgleis im BW ein paar mal hin und her gefahren wurde. Hat jetzt weniger mit der Schmierung zu tun aber Schleifer müssen erst mal vom Oxid sauber gefahren werden und auf manchem Kollektor pappt mal was fest.
Was ich der Ehrlichkeit halber dazu sagen muss: mir kommt es vor als ob dieses Fett im Laufe der Jahre irgendwie aus der Lok verschwindet. verdunstet vielleicht? Öl ist ja auch irgendwie flüchtig, nicht so sehr wie Wasser aber dennoch.
Was man nicht machen sollte:
mit einem beliebigen Schmierstoff irgendwas schmieren und dann nach Jahren nicht mehr wissen was drin ist und was anderes rein bringen was sich mit dem vorherigen nicht verträgt. Das ist meiner Meinung nach ein Fehler den viele hier machen und sich dann wundern, dass das gerade eben empfohlene Wundermittel mit dem vorherigen eine ungewollte Verbindung eingeht, der Mist zusammen pappt, klumpt oder weiß ich was.
Grüße Torsten
für meine Loks nehme ich ausschließlich das bereits von dir erwähnte B52.
Das hat sich bewährt, ok, meine Loks fahren nicht viel aber sie stehen viel und mir ist noch nie eine von mir gereinigte und damit geschmierte Lok verharzt. Über Verschleiß kann ich jetzt nicht wirklich berichten, ich fahre nicht so viel, dass ich je schon mal hätte Kohlen wechseln müssen an Loks die ich selber neu gekauft habe.
Wie auch immer, wenn ich eine Lok aus der Vitrine hole dann läuft die meist ohne Probleme nachdem sie auf meinem von mir so genannten Testgleis im BW ein paar mal hin und her gefahren wurde. Hat jetzt weniger mit der Schmierung zu tun aber Schleifer müssen erst mal vom Oxid sauber gefahren werden und auf manchem Kollektor pappt mal was fest.
Was ich der Ehrlichkeit halber dazu sagen muss: mir kommt es vor als ob dieses Fett im Laufe der Jahre irgendwie aus der Lok verschwindet. verdunstet vielleicht? Öl ist ja auch irgendwie flüchtig, nicht so sehr wie Wasser aber dennoch.
Was man nicht machen sollte:
mit einem beliebigen Schmierstoff irgendwas schmieren und dann nach Jahren nicht mehr wissen was drin ist und was anderes rein bringen was sich mit dem vorherigen nicht verträgt. Das ist meiner Meinung nach ein Fehler den viele hier machen und sich dann wundern, dass das gerade eben empfohlene Wundermittel mit dem vorherigen eine ungewollte Verbindung eingeht, der Mist zusammen pappt, klumpt oder weiß ich was.
Grüße Torsten
rollstein777 - 10.01.25 10:07
Hallo Frank,
Warum verwendest du für
nicht auch das B52?
Ich nutze übrigens für alles das Dr. Twillich B52 Spezialfett und Uhrmacheröl. Eine große Investition, aber man benötigt nur geringe Mengen und es ist ein praktisches Dosierwerkzeug dabei.
Viele Grüße
Roberto
Warum verwendest du für
nicht auch das B52?
Ich nutze übrigens für alles das Dr. Twillich B52 Spezialfett und Uhrmacheröl. Eine große Investition, aber man benötigt nur geringe Mengen und es ist ein praktisches Dosierwerkzeug dabei.
Viele Grüße
Roberto
@9
Hallo Andreas,
B52 ist ausgelegt für Metall, also für Schnecken und Zahnräder aus Messing. Für Achslager hingegen meines Erachtens nach zu zäh und für Kunststoff-Schnecken gar nicht ideal. B52 ist also richtig gut, aber kein Allzweckmittel.png)
@10
Hallo Roberto,
das B52 ist ausdrücklich ein Schmiermittel für Metalle - also z.B. Messingschnecken, was sowohl in der Beschreibung des Herstellers als auch direkt auf der Tube selbst so zu nachzulesen ist
Natürlich kann man B52 trotzdem auf Kunststoffschnecken auftragen, aber es ist nicht ideal. Optimal sind da eher teflonhaltige Schmierstoffe. Deshalb verfahre ich auch so.
Wieso du der Meinung bist, dass die Schmiermittel eine große Investition darstellen, verschliesst sich mir. Beide Schmiermittel zusammen kosten weniger als 25 EUR. Wenn man jetzt noch die Menge. die man auf ein Modell aufträgt, preislich anteilsmäßig berechnet und im Verhältnis zum Preis des Modells setzt, dann kann ich es echt nicht nachvollziehen. Sorry.
Ich denke gutes Werkzeug und gute Pflege ist immer noch günstiger als alle Modelle, die sich viele Modellbahner so im Laufe des Modellbahnerlebens zusammenkaufen, oder ?.png)
Viele Grüße
Frank
Hallo Andreas,
B52 ist ausgelegt für Metall, also für Schnecken und Zahnräder aus Messing. Für Achslager hingegen meines Erachtens nach zu zäh und für Kunststoff-Schnecken gar nicht ideal. B52 ist also richtig gut, aber kein Allzweckmittel
@10
Hallo Roberto,
das B52 ist ausdrücklich ein Schmiermittel für Metalle - also z.B. Messingschnecken, was sowohl in der Beschreibung des Herstellers als auch direkt auf der Tube selbst so zu nachzulesen ist
Natürlich kann man B52 trotzdem auf Kunststoffschnecken auftragen, aber es ist nicht ideal. Optimal sind da eher teflonhaltige Schmierstoffe. Deshalb verfahre ich auch so.
Wieso du der Meinung bist, dass die Schmiermittel eine große Investition darstellen, verschliesst sich mir. Beide Schmiermittel zusammen kosten weniger als 25 EUR. Wenn man jetzt noch die Menge. die man auf ein Modell aufträgt, preislich anteilsmäßig berechnet und im Verhältnis zum Preis des Modells setzt, dann kann ich es echt nicht nachvollziehen. Sorry.
Ich denke gutes Werkzeug und gute Pflege ist immer noch günstiger als alle Modelle, die sich viele Modellbahner so im Laufe des Modellbahnerlebens zusammenkaufen, oder ?
Viele Grüße
Frank
Beitrag editiert am 10. 01. 2025 12:00.
Danke Frank für die gute Übersichtsdarstellung. Das ist etwas zum Aufheben.
Ich verwende seit sehr vielen Jahren Labelle Produkte, z.B. die "Grease with Teflon", und die alte Tube (ca. 30 Jahre) ist immer noch gut. Die Angaben zur Verträglichkeit mit Kunststoff sollte man beherzigen.
Weiß jemand was das Faller Öl taugt? Ich habe ein Fläschchen da stehen, habe es aber noch nie wirklich verwendet.
Viele Grüße
Christoph
Ich verwende seit sehr vielen Jahren Labelle Produkte, z.B. die "Grease with Teflon", und die alte Tube (ca. 30 Jahre) ist immer noch gut. Die Angaben zur Verträglichkeit mit Kunststoff sollte man beherzigen.
Weiß jemand was das Faller Öl taugt? Ich habe ein Fläschchen da stehen, habe es aber noch nie wirklich verwendet.
Viele Grüße
Christoph
@8 Hallo Frank,
Bezüglich Vaseline irrst Du, Vaseline wird z.B als Rostschutz für Endmasse aus Stahl eingesetzt, der Kamerahersteller Linhof empfielt für seine Großformat - Laufbodenkameras Vaseline als Schmiermittel. Ich habe auch noch einen großeren Topf Vaseline im Keller, es steht extra drauf "Säurefreie Vaseline".
Viele Grüße
Uwe
Bezüglich Vaseline irrst Du, Vaseline wird z.B als Rostschutz für Endmasse aus Stahl eingesetzt, der Kamerahersteller Linhof empfielt für seine Großformat - Laufbodenkameras Vaseline als Schmiermittel. Ich habe auch noch einen großeren Topf Vaseline im Keller, es steht extra drauf "Säurefreie Vaseline".
Viele Grüße
Uwe
Hallo, super Beiträge,
ich bin froh, dass bei mir seit über 50 Jahren alles ganz einfach funktioniert,
Ohne Schäden an Getriebe oder Motor.
Die Reste einer Öldose vom Motoröl, abgefüllt in ein kleines Gefäß, und gut ist.
Kostet nix. :) Und funktioniert hervorragend. Und natürlich eine feine Nadel zur Dosierung,
das funktioniert auch bei den Getrieben, egal, ob Kunststoff, Metall, oder eine Kombination davon.
nur extrem sparsam dabei sein. :) .
Vaseline für Getriebe habe ich auch schon genommen. früher Muttis Nähmaschinenöl.
i
Aber ich gebe eben nix auf "Spezialöle" und "Spezialfette".
Gruß, Ralf.
ich bin froh, dass bei mir seit über 50 Jahren alles ganz einfach funktioniert,
Ohne Schäden an Getriebe oder Motor.
Die Reste einer Öldose vom Motoröl, abgefüllt in ein kleines Gefäß, und gut ist.
Kostet nix. :) Und funktioniert hervorragend. Und natürlich eine feine Nadel zur Dosierung,
das funktioniert auch bei den Getrieben, egal, ob Kunststoff, Metall, oder eine Kombination davon.
nur extrem sparsam dabei sein. :) .
Vaseline für Getriebe habe ich auch schon genommen. früher Muttis Nähmaschinenöl.
i
Aber ich gebe eben nix auf "Spezialöle" und "Spezialfette".
Gruß, Ralf.
@13
Hallo Uwe,
danke für deinen Einwand. Hinsichtlich Säurefreiheit hast du Recht.
Ich habe meine Aufzeichnungen nochmal kontrolliert und mein Posting berichtigt (wenn man nachts schnell was tippt). Im Ergebnis würde ich jedoch Vaseline nicht empfehlen. Bleibe da lieber bei meinen seit über 30 Jahren bewährten Schmiermitteln.
Trotzdem danke für deinen konstruktiven und freundlichen Einwand. Davon lebt das Forum. (Hat es ja leider auch schon mal anders gegeben hier im Forum).
Viele Grüße
Frank
Hallo Uwe,
danke für deinen Einwand. Hinsichtlich Säurefreiheit hast du Recht.
Ich habe meine Aufzeichnungen nochmal kontrolliert und mein Posting berichtigt (wenn man nachts schnell was tippt). Im Ergebnis würde ich jedoch Vaseline nicht empfehlen. Bleibe da lieber bei meinen seit über 30 Jahren bewährten Schmiermitteln.
Trotzdem danke für deinen konstruktiven und freundlichen Einwand. Davon lebt das Forum. (Hat es ja leider auch schon mal anders gegeben hier im Forum).
Viele Grüße
Frank
Beitrag editiert am 10. 01. 2025 14:28.
Winibeatxaver - 10.01.25 15:53
Hallo allerseits,
Als begeisterter Mountainbiker nehme ich tatsächlich auch für die Moba das "Bike Grease" von Shimano.
Dort wo es Öl braucht, benutze ich ein "no name" Nähmaschinenöl aus dem Kaufhaus.
Hatte jedenfalls noch nie irgendwelche Getriebeprobleme mit meinen Lok's.
Grüsse
Beat
Als begeisterter Mountainbiker nehme ich tatsächlich auch für die Moba das "Bike Grease" von Shimano.
Dort wo es Öl braucht, benutze ich ein "no name" Nähmaschinenöl aus dem Kaufhaus.
Hatte jedenfalls noch nie irgendwelche Getriebeprobleme mit meinen Lok's.
Grüsse
Beat
#11 Frank und,alle Zusammen
...die Problematik des Schmierens von Wellen und Achslagern kann man mMn nicht so ohne weiteres pauschalieren.
Das liegt aber eher daran, dass hier im Forum nicht jeder die gleichen Basiskenntnisse und somit ein gleiches Verständnis zu Werkstoffen und Antrieben hat.
Beispielsweise beschreibt Fleischmann, dass nach etwa 50 Betriebsstunden praktisch alle Achsen und Lagerungen mit dem Fleischmannöl zu ölen sind.
Damit setzt man voraus, dass so eine Lok praktisch alle 2 Tage geölt werden muss
Viele Nutzer denken, dass sie das locker erreicht haben, wenn sie zum Kännchen greifen und haben nach 20 oder 30Jahren nicht mal 2 Stunden geschafft
Ich bin kein Freund, schnell drehende Antriebe (Motorwellen) zu ölen, wel das Öl immer nach außen drängt und sowohl in das Chassis als auch den Rotor hinein "verdampft"., da warm.
Genau deshalb weil du Sinterlager auch bildlich richtig beschrieben hast, muss nach der Reinigung ein hauchdünner und bewusst dann wieder entfernter lauwarmer Fettfilm genügen um die Austrittsstelle der Welle quasi zu versiegeln. Meine ich.
Öl an den Achsen der langsam laufenden Antriebsräder ist nur sinnvoll wenn die Kontaktfläche blitzblank sauber ist.
Das war seinerzeit auch der Grund von Caramba und WD35/40 usw usf. wie man schlampigen Grobschlossern das Reinigen und Schmieren um einen Arbeitsschritt erleichtern könnte
Langsam drehende Lager ölen ja, aber IMMER erst manuell reinigen und ohne besagte " Hilfsmittel " mit zweifelhafter Wirkung
In der Praxis gibt es dafür Abschlag - bzw Lagerschalen mit Schmiernippel, Filze ( zB Unterbrecherwelle) oder Drucköler um Reinigung und Schmierung gleichsam sicher zu stellen.
Dem mineralischen Falleröl unterstelle ich, dass es einen,Glyzerinanteil hat, was bei billigen Plasten zu Aufquellungen führen kann. Bei gleichartigen Zahnrädern kann man es nutzen, da es in den Kunststoff einzieht aber zugleich verdunstet. Theoretisch müsste der Kunststoff mit der Zeit aber stärker verspröden.. Praktisch kann ich das aber deshalb nicht bestätigen, weil die Belastung der Zahnräder zu gering ist und eher der Druck auf das Material auf der Welle größer ist, sodass der erste,Schmierzyklzs garnicht erreicht wird.
Soweit meine Meinung zum Schmieren
Gruß Sven
...die Problematik des Schmierens von Wellen und Achslagern kann man mMn nicht so ohne weiteres pauschalieren.
Das liegt aber eher daran, dass hier im Forum nicht jeder die gleichen Basiskenntnisse und somit ein gleiches Verständnis zu Werkstoffen und Antrieben hat.
Beispielsweise beschreibt Fleischmann, dass nach etwa 50 Betriebsstunden praktisch alle Achsen und Lagerungen mit dem Fleischmannöl zu ölen sind.
Damit setzt man voraus, dass so eine Lok praktisch alle 2 Tage geölt werden muss
Viele Nutzer denken, dass sie das locker erreicht haben, wenn sie zum Kännchen greifen und haben nach 20 oder 30Jahren nicht mal 2 Stunden geschafft
Ich bin kein Freund, schnell drehende Antriebe (Motorwellen) zu ölen, wel das Öl immer nach außen drängt und sowohl in das Chassis als auch den Rotor hinein "verdampft"., da warm.
Genau deshalb weil du Sinterlager auch bildlich richtig beschrieben hast, muss nach der Reinigung ein hauchdünner und bewusst dann wieder entfernter lauwarmer Fettfilm genügen um die Austrittsstelle der Welle quasi zu versiegeln. Meine ich.
Öl an den Achsen der langsam laufenden Antriebsräder ist nur sinnvoll wenn die Kontaktfläche blitzblank sauber ist.
Das war seinerzeit auch der Grund von Caramba und WD35/40 usw usf. wie man schlampigen Grobschlossern das Reinigen und Schmieren um einen Arbeitsschritt erleichtern könnte
Langsam drehende Lager ölen ja, aber IMMER erst manuell reinigen und ohne besagte " Hilfsmittel " mit zweifelhafter Wirkung
In der Praxis gibt es dafür Abschlag - bzw Lagerschalen mit Schmiernippel, Filze ( zB Unterbrecherwelle) oder Drucköler um Reinigung und Schmierung gleichsam sicher zu stellen.
Dem mineralischen Falleröl unterstelle ich, dass es einen,Glyzerinanteil hat, was bei billigen Plasten zu Aufquellungen führen kann. Bei gleichartigen Zahnrädern kann man es nutzen, da es in den Kunststoff einzieht aber zugleich verdunstet. Theoretisch müsste der Kunststoff mit der Zeit aber stärker verspröden.. Praktisch kann ich das aber deshalb nicht bestätigen, weil die Belastung der Zahnräder zu gering ist und eher der Druck auf das Material auf der Welle größer ist, sodass der erste,Schmierzyklzs garnicht erreicht wird.
Soweit meine Meinung zum Schmieren
Gruß Sven
Hallo zusammen,
Danke für die vielen Antworten und Meinungen, die schon Licht ins Dunkle gebracht haben, gerade soviel, das man nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt mit einem Ölkännchen in der Hand.
Danke an Frank für die ausführliche Aufstellung, wobei man aber nicht alle Konstellationen berücksichtigen kann. So hat man ja auch Messingschnecken, die auf Kunststoffzahnräder wirken oder man hat Getriebe, wo die gerissenen Kunststoffzahnräder gegen Messingzahnräder getauscht hat.
Beste Grüsse
Andreas
Danke für die vielen Antworten und Meinungen, die schon Licht ins Dunkle gebracht haben, gerade soviel, das man nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt mit einem Ölkännchen in der Hand.
Danke an Frank für die ausführliche Aufstellung, wobei man aber nicht alle Konstellationen berücksichtigen kann. So hat man ja auch Messingschnecken, die auf Kunststoffzahnräder wirken oder man hat Getriebe, wo die gerissenen Kunststoffzahnräder gegen Messingzahnräder getauscht hat.
Beste Grüsse
Andreas
Guten Morgen zusammen,
gibt es mal wieder das Thema "Schmierstoffe", gab es doch so ähnlich erst im Dezember
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...rt=6&sb1=%C3%B6l
Da hatte ich mich auch schon geäußert und in einem Monat hat sich da nicht viel geändert.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...&sb1=%C3%B6l#aw6
Noch so als Ergänzung, ATF kommt in seltenen Fällen (Modellabhängig) auch zum Einsatz
Gruß Detlef
gibt es mal wieder das Thema "Schmierstoffe", gab es doch so ähnlich erst im Dezember
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...rt=6&sb1=%C3%B6l
Da hatte ich mich auch schon geäußert und in einem Monat hat sich da nicht viel geändert.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...&sb1=%C3%B6l#aw6
Noch so als Ergänzung, ATF kommt in seltenen Fällen (Modellabhängig) auch zum Einsatz
Gruß Detlef
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