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THEMA: Probleme Fleischmann BR44 (714471, 714473)

THEMA: Probleme Fleischmann BR44 (714471, 714473)
Startbeitrag
etieNNe - 08.01.25 13:57
Hallo zusammen,

in meinem Fuhrpark befinden sich 2 Dampfloks der Baureihe 44 von Fleischmann (je 1x ArtNr 714471, 1x 714473). Beide Lokomotiven haben ihren Antrieb im Tender.

Ich habe nun nach einiger Zeit und unserem Umzug die beiden Loks wieder auf die Schienen gesetzt und gefahren.

Die gute Nachricht war, dass beide problemlos angefahren sind. Zumindest aus Sicht des Motors.

Die schlechte Nachricht bei beiden Maschinen ist, dass die nicht angetriebenen Treibräder sich nicht wirklich frei bewegen. Zumindest auf den Schienen. Beim Bewegen per Hand ist zwar nichts zu spüren, die Treibräder bewegen sich aber nicht kontinuierlich auf den Schienen. Interessant ist, dass dieses Problem bei Vorwärtsfahrt deutlich stärker zu erkennen ist, bei Rückwärtsfahrt ist dieses Problem kaum bis nicht zu sehen.

Hat jemand von euch eine Idee, an was das liegen kann und auch wie ich das mit meinen wenigen Kenntnissen beheben kann?

Vielen Dank schon mal.

Viele Grüße
Thomas

Hallo Thomas,

wenn alles freigängig und nichts verhakt/verbogen/verharzt ist, könnte es sein, dass der Tender die Lok leicht anhebt. Hatte ich gerade bei einer 52. Da hatte sich beim Zusammenbau des Tenders ein Kabel verschoben. Die Tenderbrücke war dadurch minimal höher. Dadurch hat der Tender in bestimmten Situationen die Lok leicht angehoben.

Viele Grüße
Georg
Hallo Georg,

danke für deine erste Einschätzung. Ich werde das gerne anschauen. Beide Loks haben jedoch noch keine 30 Betriebsminuten hinter sich und wurden noch nicht geöffnet - also noch "Original-Zustand". Glaubst du es könnte auch in diesem Fall und in diesem Zustand der von dir beschriebene Fehler auftreten könnte?

Viele Grüße
Thomas
Hallo Thomas,

ich würde vorsichtshalber auch mal ein Tröpfchen Uhrmacheröl an die Achslager der Kuppelachsen geben und auch an die Steuerung am Zylinder.
Lange Ruhepausen mögen die meisten Loks nicht.

Grüße Michael Peters
Ich hatte das Problem bei meiner Flm 23 nach einigen (ehemm… 20…) Jahren Standzeit. Ich habe die Achsen und Räder der Lok gründlich mit Isopropanol und einem feinen Pinsel behandelt, danach mit Druckluft alles vorsichtig ausgepustet, dann ging‘s wieder. Öl hab ich keins drangetan.

LG Mike
Hallo Thomas,

ich schaue mir heute Abend mal den Schmierplan an, aber aus der Hüfte geschossen sage ich mal:

"Alles, bloß nicht ölen!"

Eine relativ neue Lok hat genug davon und die Gleitlager der Achsen sind darauf angelegt genau NICHT geölt zu werden, denn der Schmierfilm macht es nur noch enger im Gleitlager. Das Thema haben wir ja auch bei den Motoren und.... oft falsch besprochen!!!!

Die N-Mike-Version scheint mir einerseits die richtige Methode bei Loks zu sein, wo das mineralische Öl dann verharzt, aber bei neuen Loks gehe ich davon aus, dass das noch nicht so ist.

Ich würde mit Foto und Lupe nach Schmutz suchen und dann rund um die Achsen mit einem 1-2mm Minipinsel (zB Künstelerbedarf bei Hornbach - kleinste Größe) .....Waschbenzin da aufbringen (also Pinsel anfeuchten) und den Schmutz wegpinseln. Aber es muss auch welcher da sein!

Es kann auch welcher unter den Kontaktblechen klemmen und dann genügt es die Bleche  anzuheben und eben den Schmutz zu beseitigen.
Vorsicht! Beim ansetzen müssen sie auch wieder in die alte Lage.

Ich würde den "Tipp 17" aber nicht verfolgen und den Andruck verringern. Diese Loks, ich habe ja selber eine....., sind so genial in der Stromaufnahme, dass sie eine derartige Veränderung mit künftigen Störungen in Weichenstraßen quittieren werden.

Soweit meine Hinweise dazu
Gruß Sven


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