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THEMA: Leitlack Widerstandsachsen - was nehmen?
THEMA: Leitlack Widerstandsachsen - was nehmen?
Pico - 29.12.24 11:29
Hallo,
ich möchte weitere Anhängerachsen mit einer Rückmeldung versehen (Widerstandsachsen).
Mein Silberleitlack (schon sehr alt) ist völlig eingetrocknet.
Was (welchen) nimmt man denn da jetzt?
Gibt es da Erfahrungswerte?
Ich habe das bisher mit einem 20k-Widerstand (SMD 0306) gemacht.
Eingeklebt und die Kontaktflächen mit Silberleitlack verbunden.
Danke und viele Grüße
Josef
ich möchte weitere Anhängerachsen mit einer Rückmeldung versehen (Widerstandsachsen).
Mein Silberleitlack (schon sehr alt) ist völlig eingetrocknet.
Was (welchen) nimmt man denn da jetzt?
Gibt es da Erfahrungswerte?
Ich habe das bisher mit einem 20k-Widerstand (SMD 0306) gemacht.
Eingeklebt und die Kontaktflächen mit Silberleitlack verbunden.
Danke und viele Grüße
Josef
Hallo Josef,
bisher nutzte ich den Widerstandslack von Uhlenbrock. https://uhlenbrock-shop.de/Widerstandslack-10-ml
Im Prinzip funktioniert es gut, allerdings mit Nebenwirkungen. Die Dosierbarkeit ist schwierig. Ich habe mit mehren Arbeitsgängen gearbeitet, erst einmal aufgetragen, trocknen lassen, schauen ob der Wagen erkannt wird. Ggf. nochmal und nochmal drüber. Geht aber mit eingebauter Achse.
Dennoch ist mir mehr als einmal passiert, dass eine Achse heiß wurde - offenbar zu viel Widerstandslack - einmal ist mir sogar ein Drehgestell zusammengeschmolzen.
Ich werde es deshalb wohl nicht weiter tun, auch wenn der SMD-Einbau deutlich aufwändiger ist.
Viele Grüße,
Simon
bisher nutzte ich den Widerstandslack von Uhlenbrock. https://uhlenbrock-shop.de/Widerstandslack-10-ml
Im Prinzip funktioniert es gut, allerdings mit Nebenwirkungen. Die Dosierbarkeit ist schwierig. Ich habe mit mehren Arbeitsgängen gearbeitet, erst einmal aufgetragen, trocknen lassen, schauen ob der Wagen erkannt wird. Ggf. nochmal und nochmal drüber. Geht aber mit eingebauter Achse.
Dennoch ist mir mehr als einmal passiert, dass eine Achse heiß wurde - offenbar zu viel Widerstandslack - einmal ist mir sogar ein Drehgestell zusammengeschmolzen.
Ich werde es deshalb wohl nicht weiter tun, auch wenn der SMD-Einbau deutlich aufwändiger ist.
Viele Grüße,
Simon
Hallo Josef.
Wir verwenden SMD 100 kOhm Widerstände, die wir mit elektrischem Kleber zwischen Achse und Rad, ankleben - trocken lassen, fertig.
Seither hat sich noch keiner gelöst. Aber bitte, den speziellen, teueren Kleber selbst aussuchen.
Wir kennzeichnen dann den Wagen unten noch mit einem Farbtupfer, dass man sofort erkennen kann, da ist ein Widerstand eingeklebt.
2. Variante.
SMD Widerstand entsprechend an Achse und Rad (45°) einkleben.
Dann kann auch an den jeweiligen Widerstandsenden der Leitlack verwendet werden.
Grüße
Gruß Klaro
Wir verwenden SMD 100 kOhm Widerstände, die wir mit elektrischem Kleber zwischen Achse und Rad, ankleben - trocken lassen, fertig.
Seither hat sich noch keiner gelöst. Aber bitte, den speziellen, teueren Kleber selbst aussuchen.
Wir kennzeichnen dann den Wagen unten noch mit einem Farbtupfer, dass man sofort erkennen kann, da ist ein Widerstand eingeklebt.
2. Variante.
SMD Widerstand entsprechend an Achse und Rad (45°) einkleben.
Dann kann auch an den jeweiligen Widerstandsenden der Leitlack verwendet werden.
Grüße
Gruß Klaro
Beitrag editiert am 29. 12. 2024 13:04.
Moin Klaro,
die Idee mit dem elektrischen Kleber finde ich sehr interessant. Ich tue mich bislang sehr schwer, erfolgreich mit SMD & Leitlack zu arbeiten. Wie macht Ihr das genau? Je ein Tupfer Kleber auf Rad und Achse und dann mit der Pinzette den Widerstand drauf? Vielleicht kannst Du Photos einstellen?
LG Rimbert
die Idee mit dem elektrischen Kleber finde ich sehr interessant. Ich tue mich bislang sehr schwer, erfolgreich mit SMD & Leitlack zu arbeiten. Wie macht Ihr das genau? Je ein Tupfer Kleber auf Rad und Achse und dann mit der Pinzette den Widerstand drauf? Vielleicht kannst Du Photos einstellen?
LG Rimbert
Livesteamer - 29.12.24 14:01
Hallo Josef,
ich habe gute Erfahrungen mit Leitlack auf Acrylbasis gemacht. Diese sind nicht so dünnflüssig und fließen daher nicht unter die Widerstände.
Bisher habe ich diesen hier verwendet:
https://www.dukatshop.de/Silberleitlack-Leitlac...nsel-Gr-2::2147.html
Da der Shop zu ist, werde ich wohl mal diese hier probieren: https://real-gold.de/Silberleitlack/BMG-057
Grüße
Dominik
ich habe gute Erfahrungen mit Leitlack auf Acrylbasis gemacht. Diese sind nicht so dünnflüssig und fließen daher nicht unter die Widerstände.
Bisher habe ich diesen hier verwendet:
https://www.dukatshop.de/Silberleitlack-Leitlac...nsel-Gr-2::2147.html
Da der Shop zu ist, werde ich wohl mal diese hier probieren: https://real-gold.de/Silberleitlack/BMG-057
Grüße
Dominik
Hallo Klaro,
genau das, verschiedene Kleber zu probieren, möchte ich gerne vermeiden.
Ich würde mich sehr über Erfahrungswerte und Empfehlungen freuen.
Ich habe mir jetzt 1 x Lötkleber und 1 x Silberleitlack bestellt. Mal schauen …
@Rimbert: such mal nach „Widerstandsachsen erstellen“ oder ähnlich. Dann findest du Anleitungen.
Ich mache das so, dass ich den SMD-Widerstand auf den Kunstoff der Isolierbuchse positioniere und mit nur einem winzigen Tropfen Sekundenkleber fixiere. Darauf achten, dass die Lötenden nichts abbekommen. Der Widerstand soll nur fixiert liegen bleiben. Nach dem Aushärten (ruhig etwas warten) werden die Kontaktenden auf der einen Seite mit der Achse und auf der anderen Seite mit der Innenseite des isolierten Rades verbunden. Dazu diente bisher der Silberleitlack.
Manchmal bearbeite ich an der Stelle vorher den Kunstoff der Isolierbuchse mit dem Cuttermesser, damit der SMD-Baustein besser liegt.
Ich praktiziere bei Doppelachsen auch die Verbindung der Achsen mit einem Drahtwiderstand. Die Isolierbuchsen werden dazu diagonal eingesetzt.
Entweder die Drahtenden mehrfach (aber lose) um die Achsen wickeln, oder die berühmte Aderendhülse über die Achsen schieben und die Drahtenden hier anlöten.
Beides funktioniert sehr gut (wenig Rollwiderstand) und geht ziemlich schnell.
Viele Grüße
Josef
genau das, verschiedene Kleber zu probieren, möchte ich gerne vermeiden.
Ich würde mich sehr über Erfahrungswerte und Empfehlungen freuen.
Ich habe mir jetzt 1 x Lötkleber und 1 x Silberleitlack bestellt. Mal schauen …
@Rimbert: such mal nach „Widerstandsachsen erstellen“ oder ähnlich. Dann findest du Anleitungen.
Ich mache das so, dass ich den SMD-Widerstand auf den Kunstoff der Isolierbuchse positioniere und mit nur einem winzigen Tropfen Sekundenkleber fixiere. Darauf achten, dass die Lötenden nichts abbekommen. Der Widerstand soll nur fixiert liegen bleiben. Nach dem Aushärten (ruhig etwas warten) werden die Kontaktenden auf der einen Seite mit der Achse und auf der anderen Seite mit der Innenseite des isolierten Rades verbunden. Dazu diente bisher der Silberleitlack.
Manchmal bearbeite ich an der Stelle vorher den Kunstoff der Isolierbuchse mit dem Cuttermesser, damit der SMD-Baustein besser liegt.
Ich praktiziere bei Doppelachsen auch die Verbindung der Achsen mit einem Drahtwiderstand. Die Isolierbuchsen werden dazu diagonal eingesetzt.
Entweder die Drahtenden mehrfach (aber lose) um die Achsen wickeln, oder die berühmte Aderendhülse über die Achsen schieben und die Drahtenden hier anlöten.
Beides funktioniert sehr gut (wenig Rollwiderstand) und geht ziemlich schnell.
Viele Grüße
Josef
Hallo Dominik,
danke, ich werde jetzt erst mal den bestellten Kleber testen.
Ich denke, wenn der Übergangswiderstand zu groß ist, kann man ggf. den Widerstandswert des SMD-Bausteins anpassen.
Es sollte aber hinzubekommen sein.
Viele Grüße
Josef
danke, ich werde jetzt erst mal den bestellten Kleber testen.
Ich denke, wenn der Übergangswiderstand zu groß ist, kann man ggf. den Widerstandswert des SMD-Bausteins anpassen.
Es sollte aber hinzubekommen sein.
Viele Grüße
Josef
Hallo Rimbert.
Anbei ein symbolische Darstellung, ich hoffe es reicht.
Wenn nicht, muss ich ins Lager und mir einen suchen zum Fotografieren.
Gruß Klaro
Die von Klaro zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Anbei ein symbolische Darstellung, ich hoffe es reicht.
Wenn nicht, muss ich ins Lager und mir einen suchen zum Fotografieren.
Gruß Klaro
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Moin Rimbert,
auch hier wird über den Einbau geschrieben..
http://www.n-bahn-bs.de/Belegtmeldeachsen.pdf
Wenn ich den Silberleitlack im Keller finde, bringe ich den zum nächsten
Stammtisch mit.
Gruß Lutz
auch hier wird über den Einbau geschrieben..
http://www.n-bahn-bs.de/Belegtmeldeachsen.pdf
Wenn ich den Silberleitlack im Keller finde, bringe ich den zum nächsten
Stammtisch mit.
Gruß Lutz
Moin zusammen,
vielen Dank für die Hinweise! Die Varianten mit Leitlack habe ich schon probiert. Da bin ich nie sicher gewesen, ob ich den Leitlack sauber hinbekommen habe. Insofern ging es mir um die Variante mit dem elektrisch leitenden Kleber. Und das hat Klaro perfekt beantwortet! Danke!
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
Rimbert
vielen Dank für die Hinweise! Die Varianten mit Leitlack habe ich schon probiert. Da bin ich nie sicher gewesen, ob ich den Leitlack sauber hinbekommen habe. Insofern ging es mir um die Variante mit dem elektrisch leitenden Kleber. Und das hat Klaro perfekt beantwortet! Danke!
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
Rimbert
Hallo,
ich möchte doch gerne nochmal nach Alternativen fragen.
Wer hat eine Empfehlung für mich?
Der erste Kleber haut schon mal nicht hin. Das ist eine leitende Silberpaste (Kleber), der in einer Spritze mit Kanüle daherkommt (0,2 ml ca. 6 €).
Die Silberwurst lässt sich gut positionieren und auftragen. Allein, jede zweite Klebung hat keine Verbindung.
Die Radinnenseite und die Achse werden vorher mit einem Streifen vom Rubber gesäubert.
Den SMD-Widerstand messe ich vorher immer durch, wenn der Sekundenkleber ausgehärtet ist.
Das ist mir mit dem alten Silberleitlack nie passiert.
Eine kleine Silberwurst auf Glas ausgelegt, Messspitzen links und rechts - kein Durchgang.
Unter dem Mikroskop sehen die Verbindungen erstklassig aus. Ich weiß, das bedeutet nichts, sieht man am Ergebnis.
Ich warte noch auf den Lötkleber (wire glue).
Hat jemand Erfahrung mit Graphit33?
Dann gibts noch Leitlacke mit einer Angabe des Oberflächenwiderstandes von <2000Ohm.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich das jetzt aufhalten würde.
Wäre schön, wenn jemand positive Erfahrungen mit neueren Erzeugnis posten könnte.
Vielen Dank und viele Grüße
Josef
ich möchte doch gerne nochmal nach Alternativen fragen.
Wer hat eine Empfehlung für mich?
Der erste Kleber haut schon mal nicht hin. Das ist eine leitende Silberpaste (Kleber), der in einer Spritze mit Kanüle daherkommt (0,2 ml ca. 6 €).
Die Silberwurst lässt sich gut positionieren und auftragen. Allein, jede zweite Klebung hat keine Verbindung.
Die Radinnenseite und die Achse werden vorher mit einem Streifen vom Rubber gesäubert.
Den SMD-Widerstand messe ich vorher immer durch, wenn der Sekundenkleber ausgehärtet ist.
Das ist mir mit dem alten Silberleitlack nie passiert.
Eine kleine Silberwurst auf Glas ausgelegt, Messspitzen links und rechts - kein Durchgang.
Unter dem Mikroskop sehen die Verbindungen erstklassig aus. Ich weiß, das bedeutet nichts, sieht man am Ergebnis.
Ich warte noch auf den Lötkleber (wire glue).
Hat jemand Erfahrung mit Graphit33?
Dann gibts noch Leitlacke mit einer Angabe des Oberflächenwiderstandes von <2000Ohm.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich das jetzt aufhalten würde.
Wäre schön, wenn jemand positive Erfahrungen mit neueren Erzeugnis posten könnte.
Vielen Dank und viele Grüße
Josef
Moin,
ich habe vor, die Methode SMD & leitender Kleber zu testen.Die SMD´s habe ich schon, ich hoffe der Kleber kommt im Laufe der Woche, dann kann ich vielleicht zum Wochenende berichten.
Schönen Rutsch!
Rimbert
ich habe vor, die Methode SMD & leitender Kleber zu testen.Die SMD´s habe ich schon, ich hoffe der Kleber kommt im Laufe der Woche, dann kann ich vielleicht zum Wochenende berichten.
Schönen Rutsch!
Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Eine kleine Silberwurst auf Glas ausgelegt, Messspitzen links und rechts - kein Durchgang
Hi Josef,
diesen Leitlack in der Spritze verwende ich auch. Die Paste muss vollständig trocknen, damit Strom fließen kann. Eine dicke „Wurst“ aufzutragen ist deshalb nicht so günstig. Man sollte die Paste so dünn wie möglich auftragen, damit das schneller trocknet. Am besten mit dem Fön nachhelfen. Ich habe zwar noch keine Widerstandsachsen damit fabriziert aber doppelt isolierte Radsätze damit einseitig leitend gemacht für eine Waggon-Innenbeleuchtung. Funktioniert damit gut. Wie gesagt: Lediglich dünn auftragen und gut trocknen lassen!
Viel Erfolg!
Viele Grüße und nen guten Rutsch,
Frank
Hallo Frank,
ja, ich habe ein wenig übertrieben. Das Zeuchs ist ja so teuer, dass man alleine deshalb schon bemüht ist, das so dünn wie möglich zu halten.
Ich gebe einen Klecks auf eine Glasplatte und verarbeite das dann mit der Kanülenspitze.
Da kann man hauchdünn arbeiten.
Wenn du die Kanüle verwendest, wie lange kann man das mit der Schutzkappe weglegen (bis es eintrocknet)?
Oder muss man das dann aufbrauchen?
Den Begriff „Kleber“ sehe ich im Vergleich zum alten Silberleitlack noch nicht.
Das ist zwar nicht ganz so dünnflüssig, aber der Trocknungsvorgang dauert viel zu lange.
Ich habe jetzt erst mal 4 Achsen fertiggestellt, die schaue ich mir morgen an.
Viele Grüße und danke für deine Info.
Josef
ja, ich habe ein wenig übertrieben. Das Zeuchs ist ja so teuer, dass man alleine deshalb schon bemüht ist, das so dünn wie möglich zu halten.
Ich gebe einen Klecks auf eine Glasplatte und verarbeite das dann mit der Kanülenspitze.
Da kann man hauchdünn arbeiten.
Wenn du die Kanüle verwendest, wie lange kann man das mit der Schutzkappe weglegen (bis es eintrocknet)?
Oder muss man das dann aufbrauchen?
Den Begriff „Kleber“ sehe ich im Vergleich zum alten Silberleitlack noch nicht.
Das ist zwar nicht ganz so dünnflüssig, aber der Trocknungsvorgang dauert viel zu lange.
Ich habe jetzt erst mal 4 Achsen fertiggestellt, die schaue ich mir morgen an.
Viele Grüße und danke für deine Info.
Josef
Gutes Neues.
#12 Hallo Frank.
Wenn du bereits Innenbeleuchtung hast, kannst du die Widerstände sparen, überflüssig.
Denn dein Belegmelder mist den Strom. Ob jetzt Beleuchtung oder Widerstand ist egal.
Gruß Klaro
#12 Hallo Frank.
Wenn du bereits Innenbeleuchtung hast, kannst du die Widerstände sparen, überflüssig.
Denn dein Belegmelder mist den Strom. Ob jetzt Beleuchtung oder Widerstand ist egal.
Gruß Klaro
Herbert Schmidt - 01.01.25 09:45
Hallo, ein gutes und hoffentlich gesundes 2025 wünsche ich allseits.
Mit den leitenden Achsen (zwecks Rückmeldung) habe ich den Eindruck, dass mein Gleise schneller verschmutzen.
Das Gleiche gilt für die Radreifen der behandelten Achsen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Und wenn ja, kann man die Verschmutzung irgendwie verhindern, bzw minimieren?
Danke und mfg, Herbert
Mit den leitenden Achsen (zwecks Rückmeldung) habe ich den Eindruck, dass mein Gleise schneller verschmutzen.
Das Gleiche gilt für die Radreifen der behandelten Achsen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Und wenn ja, kann man die Verschmutzung irgendwie verhindern, bzw minimieren?
Danke und mfg, Herbert
Michael Peters - 01.01.25 11:38
Hallo,
ich statte die entsprechenden Wagen mit Aderendhülsen sn den Achsen aus und daran wird dann ein 4K7 Ohm Widerstand angelötet.
M.E. die preiswerteste Methode und einfach zu handhaben.
Grüße Michael Peters
ich statte die entsprechenden Wagen mit Aderendhülsen sn den Achsen aus und daran wird dann ein 4K7 Ohm Widerstand angelötet.
M.E. die preiswerteste Methode und einfach zu handhaben.
Grüße Michael Peters
Hallo Frank,
jetzt stimmen die Werte. Übergangswiderstände zwischen 100 und 300 Ohm (das ist so gut wie nixx)
Wie schon gesagt, das Wort Kleber passt nicht zu diesem Produkt, das ich hier verwende.
Ich werde noch andere ausprobieren.
@Rimbert: deinem Wunsch entspricht das überhaupt nicht.
@Herbert: deine Erfahrungen kann ich überhaupt nicht bestätigen. Staub- und Schmutzprobleme habe ich überhaupt nicht. Ich decke meine Bahn nach dem Betrieb immer mit Pexiglasrahmen ab. Bei jedem Betrieb fahren 2 Reinigungszüge ausgestattet mit jeweils 3 Reinigungszwergen gezielt über Routen alle Strecken ab. Die Zwerge sind beschwert mit jeweils 2 geplätteten Bleikugeln aus einem Gardinenband und werden sporadisch gereinigt und mit Tunerreiniger eingesprüht.
@Michael Peters: ja, bei den Doppelachsern mache ich das auch. Auch schon mal mit den Drahtenden die Achse umwickeln, dann hat man nur ganz kurz etwas Handarbeit. Auch das funktioniert genauso zuverlässig.
Ich habe aus diesem thread bisher viel Austausch mitgenommen und möchte Danke sagen an alle Beteiligten.
Es wäre schön, wenn wir noch auf den optimalsten (leitfähigen) Kleber kommen.
Viele Grüße
Josef
jetzt stimmen die Werte. Übergangswiderstände zwischen 100 und 300 Ohm (das ist so gut wie nixx)
Wie schon gesagt, das Wort Kleber passt nicht zu diesem Produkt, das ich hier verwende.
Ich werde noch andere ausprobieren.
@Rimbert: deinem Wunsch entspricht das überhaupt nicht.
@Herbert: deine Erfahrungen kann ich überhaupt nicht bestätigen. Staub- und Schmutzprobleme habe ich überhaupt nicht. Ich decke meine Bahn nach dem Betrieb immer mit Pexiglasrahmen ab. Bei jedem Betrieb fahren 2 Reinigungszüge ausgestattet mit jeweils 3 Reinigungszwergen gezielt über Routen alle Strecken ab. Die Zwerge sind beschwert mit jeweils 2 geplätteten Bleikugeln aus einem Gardinenband und werden sporadisch gereinigt und mit Tunerreiniger eingesprüht.
@Michael Peters: ja, bei den Doppelachsern mache ich das auch. Auch schon mal mit den Drahtenden die Achse umwickeln, dann hat man nur ganz kurz etwas Handarbeit. Auch das funktioniert genauso zuverlässig.
Ich habe aus diesem thread bisher viel Austausch mitgenommen und möchte Danke sagen an alle Beteiligten.
Es wäre schön, wenn wir noch auf den optimalsten (leitfähigen) Kleber kommen.
Viele Grüße
Josef
Hallo Josef,
den Silberleitlack aus der Spritze habe ich schon mehrere Monate. Nach Gebrauch säubere ich die Kanüle in dem ich 0.1 mm Messingdraht hindurchschiebe, diesen dann abwische und sauberen Draht für die Lagerung in die Kanüle schiebe und den Draht darin stecken lasse während der Lagerung. Die Kanüle ziehe ich von der Spritze ab und verschließe die Spritze mit der mitgelieferten Kappe. Ich lege das Ganze dann in ein Plastiktütchen und verschließe das dann mit Tesa, damit keine Luft dran kommt. Bislang blieb der Lack (ist ja eher ne Paste) geschmeidig und ist nicht eingetrocknet.
Und, nein, kleben tut das eigentlich nicht. Ich verwende das nur um eine leitfähige Verbindung herzustellen. Die Klebung muss man dann extra vornehmen. Mit Sekundenkleber oder ähnlichem.
Viele Grüße
Frank
den Silberleitlack aus der Spritze habe ich schon mehrere Monate. Nach Gebrauch säubere ich die Kanüle in dem ich 0.1 mm Messingdraht hindurchschiebe, diesen dann abwische und sauberen Draht für die Lagerung in die Kanüle schiebe und den Draht darin stecken lasse während der Lagerung. Die Kanüle ziehe ich von der Spritze ab und verschließe die Spritze mit der mitgelieferten Kappe. Ich lege das Ganze dann in ein Plastiktütchen und verschließe das dann mit Tesa, damit keine Luft dran kommt. Bislang blieb der Lack (ist ja eher ne Paste) geschmeidig und ist nicht eingetrocknet.
Und, nein, kleben tut das eigentlich nicht. Ich verwende das nur um eine leitfähige Verbindung herzustellen. Die Klebung muss man dann extra vornehmen. Mit Sekundenkleber oder ähnlichem.
Viele Grüße
Frank
Hallo Klaro (#14),
da hast Du mich vllt falsch verstanden.
Ich habe den Silberleitlack benutzt, um eine Stromabnahme von den Radsatzachsen zu realisieren. Ich hatte die originalen einseitig isolierten Radsätze gegen RP25 Radsätze getauscht. Allerdings gab es die RP25 Radsätze nur mit beidseitig isolierten Rädern. Deshalb musste ich eine elektrische Verbindung von einem Rad zur Achse herstellen, damit die Stromabnahme, die über einen Schleifer auf der Achse realisiert war, funktioniert. Das war alles. Ich brauchte keine extra „Widerstandsachsen“. Einen Belegtmelder habe ich ohnehin nicht in Betrieb 🙂
Viele Grüße,
Frank
Und ein gutes Neues allerseits!
da hast Du mich vllt falsch verstanden.
Ich habe den Silberleitlack benutzt, um eine Stromabnahme von den Radsatzachsen zu realisieren. Ich hatte die originalen einseitig isolierten Radsätze gegen RP25 Radsätze getauscht. Allerdings gab es die RP25 Radsätze nur mit beidseitig isolierten Rädern. Deshalb musste ich eine elektrische Verbindung von einem Rad zur Achse herstellen, damit die Stromabnahme, die über einen Schleifer auf der Achse realisiert war, funktioniert. Das war alles. Ich brauchte keine extra „Widerstandsachsen“. Einen Belegtmelder habe ich ohnehin nicht in Betrieb 🙂
Viele Grüße,
Frank
Und ein gutes Neues allerseits!
Hallo, schön wäre es, wenn ihr den Namen des benutzen Produktes nennen könntet. Damit könnten dann Nutzer dieser Methode auf einen ungeeigneten und mehr oder weniger geeigneten Kleber mit eigenen Versuchen aufsetzen.
Viele Grüße
Viele Grüße
Hallo,
zur Zeit den:
amazon.de/Leitfähiger-Silberpasten-Tastaturplatinen-Elektronischen-Leiterplatten (0,2 ml 5,85 €)
Das soll der nächste werden:
https://www.voelkner.de/products/129243/Berger-...4de5d18e914d2d802f65 (9 ml 9,99 €)
Gibt es damit Erfahrungen?
https://www.voelkner.de/products/19411/Kontakt-...7db89d97a9e8cda8ea94
Viele Grüße
Josef
zur Zeit den:
amazon.de/Leitfähiger-Silberpasten-Tastaturplatinen-Elektronischen-Leiterplatten (0,2 ml 5,85 €)
Das soll der nächste werden:
https://www.voelkner.de/products/129243/Berger-...4de5d18e914d2d802f65 (9 ml 9,99 €)
Gibt es damit Erfahrungen?
https://www.voelkner.de/products/19411/Kontakt-...7db89d97a9e8cda8ea94
Viele Grüße
Josef
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: rudwe
schön wäre es, wenn ihr den Namen des benutzen Produktes nennen könntet.
Hallo rudwe,
ja, das ist das Produkt, das Josef erwähnt hat! Kann gerade nicht nachschauen, welches exakt die Artikelnummer ist, da ich zur Zeit beim Skifahren bin und nicht zuhause.
Der Begriff "Klebestift" im Produkttitel ist aber unpassend und wohl ein Übersetzungsfehler. Wenn man die Beschreibung aufmerksam durchliest, ist das halbwegs ersichtlich und ich habe es auch als Silberleitlack gekauft und nicht erwartet, dass man damit auch Bauteile verkleben kann. Wie bereits erwähnt, würde ich die Klebung mit einem klassischen Kleber vornehmen und den Leitlack nur für die elektrische Verbindung. Bei Produkten, die eine Kombination aus beiden anbieten, wäre ich skeptisch.
Ich würde beide Funktionen trennen, Sonst ist das "nix Halbes und nix Ganzes" 😉
Viele Grüße,
Frank
Hallo,
jetzt noch mal eine Info von mir.
Ich komme ja vom Silberleitlack, der mir vertrocknet war.
Nachdem ich mich nun von dem Wort Silber-„Kleber“ verleiten lassen habe, waren meine Erwartungen einfach falsch.
Ich habe heute nur Widerstandsachsen gefertigt. Unter der Lupe schaffe ich das nicht mehr. Ich habe ein Lötmikroskop für SMD.
Den SMD-Widerstand mit Sekundenkleber fixieren, sonst wird das nichts. Aus der Kanüle gaaaaanz vorsichtig einen Tropfen rausdrücken, den Kolben sofort wieder zurückziehen. Dann mit der Kanülenspitze den kleinen Tropfen an eine Seite des SMD-Widerstands bringen und entweder mit der Kanülenspitze oder mit einem ganz feinen Draht verteilen. Das wird eine saubere Verbindung.
Die Konsistenz ist eher wie der Silberleitlack, der war ja auch dünn und musste längere Zeit trocknen, vielleicht noch etwas zähflüssiger.
Am Anfang habe ich ja mit den Silberwürsten großzügig rumgeschleudert, aber mit dem beschriebenen Vorgehen kann man mit den 0,2 mg zig Widerstandsachsen erstellen.
Ich habe immer noch etwas weniger als die Hälfte in der Spritze.
Ich trockne das mit einem Heissluftbläser, dann ist das anschließend sofort betriebsbereit.
Ich denke, ich werde damit meinen Frieden finden.
Viele Grüße
Josef
jetzt noch mal eine Info von mir.
Ich komme ja vom Silberleitlack, der mir vertrocknet war.
Nachdem ich mich nun von dem Wort Silber-„Kleber“ verleiten lassen habe, waren meine Erwartungen einfach falsch.
Ich habe heute nur Widerstandsachsen gefertigt. Unter der Lupe schaffe ich das nicht mehr. Ich habe ein Lötmikroskop für SMD.
Den SMD-Widerstand mit Sekundenkleber fixieren, sonst wird das nichts. Aus der Kanüle gaaaaanz vorsichtig einen Tropfen rausdrücken, den Kolben sofort wieder zurückziehen. Dann mit der Kanülenspitze den kleinen Tropfen an eine Seite des SMD-Widerstands bringen und entweder mit der Kanülenspitze oder mit einem ganz feinen Draht verteilen. Das wird eine saubere Verbindung.
Die Konsistenz ist eher wie der Silberleitlack, der war ja auch dünn und musste längere Zeit trocknen, vielleicht noch etwas zähflüssiger.
Am Anfang habe ich ja mit den Silberwürsten großzügig rumgeschleudert, aber mit dem beschriebenen Vorgehen kann man mit den 0,2 mg zig Widerstandsachsen erstellen.
Ich habe immer noch etwas weniger als die Hälfte in der Spritze.
Ich trockne das mit einem Heissluftbläser, dann ist das anschließend sofort betriebsbereit.
Ich denke, ich werde damit meinen Frieden finden.
Viele Grüße
Josef
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