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THEMA: Gebürender Abschied von Schienenlegenden

THEMA: Gebürender Abschied von Schienenlegenden
Startbeitrag
Heidi - 28.12.24 20:21
Hallo zusammen,

heute endete eine Ära auf tschechischen Schienen. Ab dem 1. Januar 2025 werden die Korridore Prag-Ostrava-Polen/Slowakei, Přerov-Břeclav-Slowakei/Österreich und Prag-Brno-Břeclav-Slowakei/Österreich auf das ETCS umgestellt. Dies bedeutet auch, dass eine Triebfahrzeug-Typen nicht mehr autark auf diesen Strecken fahren können.
Mit einer großen Veranstaltung rund um Olomouc verabschiedete die České drahy heute einige der Legenden, die bis dato diese Korridore in der Hauptsache bedienten.
Im Olomoucer Hauptbahnhof und im Museums-Depo Olomouc waren einige dieser Legenden ausgestellt, während ein Teil noch einmal autark auf den Strecken verkehren durften.

Am frühen Morgen, um 6:30Uhr des 28.12.2025 machte ich mich also auf um ebenfalls diese Legenden zu verabschieden. In Grygov, Červanka, Štephanov und Olomouc konnte ich einige Sonderzúge ablichten. Aber auch die Nachfolger dieser Schienenlegenden waren schon heute reichlich im Betrieb. Einzige "Altbaulok" der ČD und der ZSSK, die bereits auf das ETCS umgerüstet ist, war die Baureihe 361/362/363, die vor einigen EC´s abgelichtet werden konnten. Alle anderen Züge wurden von Vectrons oder der TRAXX 386 gezogen.

Mit dem heutigen Tag endet also in der Tat eine Ära auf Tschoslowakischen Gleisen. Mögen die Legenden-Nachfolger ebenso lange Dienst tun wie die altgedienten Legenden, die zum Teil mehr als 50 Jahre im Einsatz waren und teilweise km im zweistelligen Millionen Bereich absolvierten.

Anbei einie Kleine Auswahl der Legenden, die ich heute ein letztes Mal im Einsatz ablichten konnte. Die vollständeigen Bilder findet ihr unter: https://photos.app.goo.gl/ynXY1vpWAbVqM8pc7

Noch eine kleine Randnotiz: "Deutschland, Deutschland über alles" so könnte man das Auftreten, einiger Deutscher Eisenbahnfans betiteln. An den Fotostellen tummelten sich viele Eisenbahnfans aus der Slowakei, Polen, Tschechien und Deutschland. Besonders auffällig waren die Deutschen. Während alle anderen freundlich grüssten und auch das Gespräch suchten, grüßten die Deutschen, mit sächsichem und thüringischen Dialekt nicht und stellten sich sogar selbstherlich vor den Kameras der anderen. Ein peinliches Auftreten, dass in Tschechien argwöhnig betrachtet wird.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

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Hallo Heidi sehr schöner Beitrag zum Abschied der Baureihen.

LG Stephan
Hallo Heidi,

vielen Dank für deinen ausführlichen und mit viel Einsatz erstellten Bericht!

Zitat

...grüßten die Deutschen, mit sächsichem und thüringischen Dialekt nicht und stellten sich sogar selbstherlich vor den Kameras der anderen...



Ein trauriges Kapitel... - von dem ich eigentlich dachte, 35 Jahre nach Fallen der Grenzen nach Osten könnte es vielleicht der Vergangenheit angehören! Du hast mir gerade einen "flashback beschert"; ich war zu Beginn der 90er Jahre viel in Tschechien, oft mehrmals die Woche. Während ich als "Wessi" stets auf offene Menschen traf, die mich willkommen hießen, egal ob am Tag irgendwo in Eger oder nachts auf einer Autobahnraststätte im "Nirwana", sah es mit Menschen aus den angrenzenden Neubundesländern oft gravierend anders aus! Als sie mit ihrer neu ergatterten Währung oft wie die Vandalen ins tschechische Grenzland einfielen, behandelten sie zugleich die Einheimischen überwiegend "von oben herab", äußerst geringschätzig! Zugleich gingen bei den Einheimischen aber auch "die Rollos runter", sobald sie thüringischen oder sächsischen Dialekt auch nur hörten! Mir wurde von tschechischer Seite verschiedentlich erzählt, daß sie gegenüber den ehemaligen DDR-Bewohnern Prag 1968 nicht vergessen hätten! Ich hatte diesbezüglich ein "Aha-Erlebnis" in Cheb in der Kunstgalerie; da gab es damals ein hervorragendes Restaurant, das man aber nur durch die Galerie, das Museum, betreten konnte. Also erst Eintritt bezahlen, dann speisen . Das Restaurant hatte normal erst ab 11:00 geöffnet, ich war mit Familie, zwei (damals) Vorschulkindern, vor Ort und die Kinder hatten einfach "Kohldampf", obwohl es erst gegen 10:30 Uhr war. Wir gingen also ins Restaurant, den Kellner dort kannte ich schon von früheren Besuchen ganz gut, und erklärte ihm die "Lage". Er sprach übrigens ein hervorragendes Deutsch, schäkerte mit den Kindern und sagte uns, er werde mal mit der Küche sprechen, ob nicht schon was fertig sei. Wir bekamen "natürlich" hervorragende böhmische Knödel mit Sauerbraten für uns und Knödel mit Soße für die Kids. Während wir auf das Essen warteten und ein wenig mit dem Kellner plauderten, betrat eine Familie ähnlicher Konstellation, Paar mit Kindern, ebenfalls das Restaurant. Schon anhand der Lautstärke, keinesfalls dem Ort angemessen und dem Dialekt, einmal dürft ihr raten, ahnte ich, was kommt... - auf dem Weg zum Nachbartisch hatte der Kellner offensichtlich "vergessen", daß er hervorragend deutsch sprach und übte sich in der Kunst, radebrechend den Leuten am Nachbartisch zu erklären, es gäbe noch nix, Küche wäre noch kalt. Man einigte sich dort dann auf ein paar Wurstbrote, die den Gästen "kredenzt" wurden. Und noch während die ihre ersten Bissen in die, sorry, wirklich gammeligen, Brote mit fetter unbestimmbarer Wurst setzten, lief er grinsend mit unseren dampfenden Tellern auf den Armen an ihnen vorbei. Und "vergaß" auch nicht, in akzentfreiem deutsch und laut vernehmlich zu melden, "euer Sauerbraten ist fertig, laßt es euch schmecken"... - alleine die Gesichter am Nachbartisch waren eigentlich den Eintritt schon wert...

meint grüßend
Roland
Hallo Roland,

Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Trainworld

...........egal ob am Tag irgendwo in Eger................


aber genau das ist das Problem!!!!!!!!
Deutsche, egal ob aus West oder Ost, die nicht einmal die aktuellen Namen der Städte benutzen, werden in Tschechien nicht gerne gesehen. Die Stadt heißt Cheb!!!
Bevor ich nach Tschechien auswanderte, tat auch ich mich schwer die tschechischen Namen zu verwenden, aber seit ich hier lebe, nenne ich keine Deutschen Namen mehr. auch frage ich nicht "Mluvit německy" sondern "Mluvit anglicky", wenn meine Tschechisch Kenntnisse nicht mehr reichen.
Man muss respekt zeigen, wenn man akzeptiert werden möchte. Und das ist mir in den letzten 10 Jahren recht gut gelungen.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi
Hallo Roland,

ich möchte zufügen, dass uns eine ähnliche Geschichte in den frühen Siebzigern auch von unserem Lehrer erzählt wurde, dort war der Schauplatz Italien und die Mitwirkenden aus "dem Westen",  die aus der anderen Hälfte durften noch nicht.
Trotzdem war es einfach traurig.

Schönen Rest vom Wochenende und alles Gute,
Christoph
Hallo Christoph, hallo Heidi,

€Heidi: Rückfall in alte Gewohnheiten und Umgebungen *g*. "Da unten", in Oberfranken, ist es bis heute Usus, die ursprünglichen Namen zu nennen. Du wirst dort wenige finden, die Karlsbad mit "Karlovy Vary" oder Marienbad mit "Mariánské Lázně" benennen. Daß ich daran arbeite, siehst du schon daran, daß ich paar Sätze später durchaus "Cheb" verwende. Aber ich kenne sogar Tschechen, die die Städte mit althergebrachtem Namen nennen, wenn sie sich, vor allem auf Deutsch, unterhalten.
Und mal ehrlich, die sagst sicher auch "Brüssel" und nicht "Bruxelles" (französisch/wallonisch) oder "Brussel" (flämisch), oder? Und ich habe in Brüssel selten jemand getroffen, der sich daran "aufgehangen" hatte...

@Christoph: du hast natürlich recht, die Deutschen, egal welcher Herkunft, geben sich bis heute nicht besonders viel Mühe, sich den Landesgegebenheiten anzupassen, ist leider so. Der Ballermann ist da nur die traurige Spitze des Eisbergs *g*. Aber die meisten davon sind natürlich Touristen, die sich offenbar schon immer daran übten, besonders aufzufallen.

Ich war zu Beginn der 90er einige Zeit in "Callela", einer spanischen (katalanischen) Stadt knapp 60 km von Barcelona entfernt. Hatte damals als DJ in einer örtlichen Discothek gearbeitet, dem "Scorpio". Gottseidank mit überwiegend einheimischen Publikum, nur vergleichsweise wenige Touristen verirrten sich dorthin. Während ich meine Speisen in einer kleinen "Posada" einnahm, die gegen Abend oft von den Einheimischen besucht wurde auf dem Weg nach Hause von der Arbeit, konntest du Touristen schon am Lärm ausfindig machen . Und an den Schildern "Schnitzel, Currywurst & Pommes"... - und ich habe in der Zeit sehr herzliche Menschen, einheimische Katalanen, kennengelernt...

Noch schlimmer sind eigentlich nur die Briten, wenn sie irgendwo einfallen...

meint grüßend
Roland
Hallo Roland,

wenn i9ch Brüssel statt Bruxelles sage liegt es daran, dass man uns schon in der Schule lernte, "wir Deutsche" sind was besseres und brauchen nicht die Namen in den Landessprachen zu lernen. Mir wurde noch beigebracht, dass die Niederland Holland ist und nicht die Netherlande, obwohl die Grenze keine 5 km von meiner Schule entfernt war.

Aber! Wir leben im 21. Jahrhundert, Europa ist gewachsen und damit auch das Recht der Nationen, dass man Namen in deren Sprache respektiert. Leider erlebe ich das auch immer wieder hier in Tschechien. Z.B. wenn ich bei einem Facharzt (also nicht bei meinem Hausarzt, bin, dann wird immer noch pane Wolf aufgerufen, obwohl pani Wolf korrekt wäre. Da ich aber nicht Wolfová heiße und das auch nicht in meinen Papieren steht, schaffen es die Tschechen auch nicht micht korrekt aufzurufen. Ich handhabe das immer so, dass ich auf den Aufruf pane Wolf nicht mehr reagiere. Das wirkt meistens, da die Arzthelferinnen nach dem 3. Aufruf immer noch einem in die Unterlagen schauen und dann feststellen, dass da "žena" beim Geschlecht steht und nicht "mužný".

Dennoch habe ich auch immer wieder im Berufsleben erleben müssen, dass meine Kollegen aus Deutschland sich bei mir im Werk von oben herab gegeben hatten und Hilfsarbeiter aus dem deutschen Mutterwerk meinten, sie könnten einem tschechischen Dipl.Ing. und Führungskraft sagen, wo der Bartel den Most holt.
Leider erlebe ich hier in Tschechien immer wieder, dass sich meine Landsleute wenig respektvoll verhalten, wie die beiden Typen  heute in Štephanov.

Gruß aus Südmähren
Heidi
Guten Abend Heidi,
sehr interessante Fotos hast Du da gepostet - sowohl im Anhang an Deinen Eroeffnungspost als auch in dem beigefuegten Link.
Fuer mich als "Westler" sehen eine ganze Reihe von Loks "typisch Ostblock" aus....
Kurze Frage: die DoppelEllok (? E479?) auf dem zweiten Foto im Anhang - wurde die vielleicht urspruenglich fuer die UDSSR gefertigt oder war gar aus sowjietischer Produktion?
Bis auf einige SBB Gotthardt Loks waren solche Doppel Elloks doch eigentlich ungewoehnlich fuer Mittel Europa....
Gruesse & eine Guten Rutsch in's Neue Jahr
FreddieW
Hallo Freddie,

nein die Lok war eine Entwicklung von Škoda und wurde speziell fúr den scheren Güterzugeinsatz auf der Rampe entlang der Hohen Tatra (Slowakei) entwickelt.
Schaue mal hier: https://www.wikiwand.com/de/articles/%C4%8CSD-Baureihe_E_479.1

es gibt jedoch eine Doppellok der ZSSK (früher ČSD), die für die russische Breitspur konzipiert wurde aber nur auf extra dafür gefertigte Strecken zwischen Košice und der Ukraine gebaut wurde. Aber auch diese Lok ist made bei Škoda. Das ist die BR 125.8 https://www.wikiwand.com/de/articles/%C4%8CSD-Baureihe_E_469.5

Gruß aus Südmähren
Heidi
Heidi,
.. ich war nicht bei dieser Veranstaltung  dabei, weiß aber von vielen Ausflügen, dass  deine Beschreibung der deutschen Gäste sehr sehr sehr pauschal ausgefallen ist..

So haben viele Sachsen und Thüringer eine ganz andere Hymne im Ohr und sind auch mit den böhmischen Begriffen der Städte und Dörfer groß geworden, ....wenngleich das Mückentürmchen immer genau das Mückentürmchen war.

Nein, die deutschen Renesance - Begriffe kamen erst 1990 und die tschechischen  ZUNÄCHST plötzlich in Klammern geschrieben in den Straßenverkehr zurück .. und mein 89jähriger Nachbar stammt trotzdem aus den,Sudeten. Da wir Ostsachsen bekanntlich in vielen Teilen  zweisprachig sind, hat man auch das dann wieder korrigiert.

Spare dir also diese promillelastigen....., vielleicht aber auch in trauriger Wut geäußerten Kommentare einige Volksgruppen betreffend!
Du warst mit dem Auftritt einiger Gäste unzufrieden und das sei dir unbenommen.!!!

Hier gibt es viele Freunde der tschechischen Bahnen und auch die Bewunderung für manch kühne Entscheidung ist den tschechischen Kollegen gewiss.

Mir tut es sehr weh, wenn jemand einen Keil zwischen,dienstliche, private und geschäftliche Beziehungen treiben möchte,....genau so wie es mir weh tut, dass die,JLV demnächst keine Bratkartoffeln mit Ei im Speisewagen mehr anbieten kann, weil der "Westmist" 😉 von Siemens das nicht mehr ermöglicht und .    ich bedauere zwar den Verlust auf deiner Strecke, jedoch bei uns wird noch immer zünftig "geknödelt".

Lass uns also alle friedlich in das Jahr 2025 hineingehen, schöne Erinnerungen an die alten Gefährte....n behalten und Vorbild statt Abbild der Politiker sein!

Gruß Sven

Hallo Sven,

sorry, wenn ich Dir mit meiner Aussage weh getan habe, dennoch bleibe ich bei meiner Aussage, da sie alles andere als pauschalisiert ist.
Ich lebe nun seit 10 Jahren in diesem Land und habe viele Deutsche Besucher kennengelernt und erlebt. Und das nicht nur im Eisenbahn-Fan-Bereich oder beruflichen Bereich. Es gab gute und es gab negative Erlebnisse mit diesen Gesellen, wobei letzteres über wog.
Auch mit den sogenannten Sudetendeutschen habe ich teilweise ein Problem. Es gibt offene und ewiggestrige Sudetendeutsche. Besonders deren "Oragn" "Landes Echo" ist mir persönlich ein Dorn im Auge.

Aber das würde jetzt zu politisch werden, und das gehört hier nicht hin.
Du hast, verständlicher Weise, deine Sichtweise und ich, als Wessi ohne tschechische Wurzeln, aber in Tschechien lebend, habe meine ganz persönlichen Erfahrungen.
Die Wahrheit liegt irgend wo zwischen Deiner Meinung und meinen Erlebnissen. Dabei sollten wir es belassen oder uns privat austauschen.
Hier gehört es nicht hin, auch wenn ich mein heutiges Erlebnis ungeschönt erwähnte.

Gruß aus Südmähren
Heidi

Hi,

Das Geschilderte ist wohl weniger ein Problem der Nationalität (obwohl vermutlich auch), sondern ein bei Eisenbahnfans und vor allem -fotografen oft beobachtbares Verhalten.

Nur noch soviel zu den Namen: Selbstverständlich nennen fast alle mit deutscher Muttersprache im täglichen Sprachgebrauch Städte als Prag, Rom, Venedig, Kopenhagen usw. und nicht die jeweilige Landesbezeichnung, ohne dass sich jemand daran aufhängt.
Genauso wie es italienische, slowenische, tschechische, englische usw. Bezeichnungen für Wien, Salzburg, Klagenfurt, Niederösterreich usw. gibt und diese auch verwendet werden.

LG Didi
Hallo Didi,

seit 10 Jahren bin ich sehr viel in Tschechien und der Slowakei unterwegs zu Bahnveranstaltungen. Dabei war es immer eine spezielle Nationalit§t, die eher negativ auffiel. Klar gibt es auch positive Beispiele, aber h§ngen bleibt das was úberwiegt. Mit Tschechen, Slowaken, Polen habe ich solche Erlebnisse noch nie gehabt. Da ist eher das Gegenteil der Fall.

Was die Städtenamen betrifft, stimme ich in sofern zu, wenn man große Städte mit internationaler Bedeutung aufführt. Aber kennst Du z.B., ohne zu googlen, den Orte Kleinwiese, Ludenburg, Eisgrub, Göding, Iglau oder Felsberg? Frage mal einen 50zig Jährigen danach. Das ist nur einbeispiel von Vielen

Gruß aus Südmähren
Heidi
Hallo an alle!

Ich denke, es ist eine Tatsache, dass Deutsche im Rest Europas die Beliebheitsskala von unten führen. Ich kann mich erinnern, dass uns in den 70ern häufiger die Nazivergangenheit vorgehalten wurde. Dagegen ließ sich auch wenig sagen - es stimmte ja.

50 Jahre nach Kriegsende wandelte sich das Bild etwas. Besonders Berlin galt als weltoffen und "sexy". Viele Menschen zogen aus vielen Ländern her. Sie entdeckten z.B. auch in der deutschen Sprache schöne, menschenfreundliche Wörter, und wenn es nur das Wort "Feierabendbier" war. Kurz: Eine glückliche Zeit.

Leider erleben wir derzeit wieder die Wendung zum "hässlichen" Deutschen: besserwisserisch, arrogant, demokratie- und fremdenfeindlich. Schade! .... nebenbei: Diese Herablassung ist natürlich besonders peinlich, wenn man sich z.B. ansieht, wie unpünktlich gerade in Deutschland die Bahnen sind.

Liebe Heidi,
diese hässlichen Deutschen, die Du erlebt hast, hat es über alle - oben kurz angerissenen - Perioden gegeben. Der Unterschied war nur, ob sie gesellschaftlichen "Rückenwind" hatten oder haben oder fühlen. Das ist in Deutschland neuerdings leider der Fall.
Was kann man tun? Der letzte Mensch, der energisch versucht hat, die Menschheit zu bessern, ist dafür vor 2000 Jahren am Kreuz gestorben. (Das sage ich als protestantischer Christ.)
Aber man muss sich nicht jedes Verhalten bieten lassen. Was hat, deiner Meinung nach, die Anwesenden, die englisch oder gar deutsch konnten, gehindert, diese Rüpel zurechtzuweisen? (ehrliche Frage, kein Vorwurf)! Ich weiß von mir, dass ich auch immer versuche, höflich zu sein, aber sollte dies auch gegenüber den Unhöflichen gelten?

Viele Grüße und vielen Dank für die schönen Fotos!
Fred
Guten Tag liebe Heidi,

du bist mittlerweile für mich eine Eisenbahnlegende!
Wieder ein toller und wertvoller Eintrag in unser Forum.

Auch bei mir haben deine Bilder Erinnerungen an unsere jährlichen Motorradtouren in den Osten geweckt.
Die Gastfreundschaft die wir erfahren durften, war unbeschreiblich. Immer wieder mussten wir nach einem ausführlichen Abendessen Quartier beziehen, da die vielen Wodkas usw., die wir mit dem Wirt und anwesenden Gästen trinken durften, eine Weiterfahrt nicht mehr zuließen.

Eines aus den 80er Jahren möchte ich anfügen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft für unser Hobby!
Stehe manchmal ein wenig über >den Dingen<
bleibe gesund und bis bald wieder im Forum

herzliche Grüße vom leider unter Hochnebel liegendem Bodensee

Hubert


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Hallo Fred,

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: 9mmBerlin

Was hat, deiner Meinung nach, die Anwesenden, die englisch oder gar deutsch konnten, gehindert, diese Rüpel zurechtzuweisen? (ehrliche Frage, kein Vorwurf)!



Erst einmal volle Zustimmung zu Deinem Kommentar. Ich selbst fühle mich hier in der Tschechischen Republik integriert und akzeptiert. Das hatte ich so auf der Arbeit erfahren und nun auch im Rentnerinnendarsein. Eine Kollegin sagte einmal "Du bist keine Deutsche, auch wenn Du die Sprache nicht perfekt sprichst, so bist DU doch eine von uns!"
Nun zu Deiner Frage, die anwesenden Polen haben sich davon gemacht und eine andere Fotostelle gesucht. Der junge tschechische Bursche (ich schätze so om die 16/17 Jahre) blieb bei mir stehen und die beiden deutschen Trottel waren sehr verduzt, als ich ihnen in sauberen Deutsch (damit hatten diese Typen offensichtlich nicht gerechnet) die Meinung geigte und sind fluchend und mit beleidigenden Worte ("alte Schlampe, blöde Tussi") von dannen gezogen. Es war herrlich diese Gesichter dieser A...geigen zu sehen.

Viele liebe Grüße aus Südmähren
Heidi
"Es war herrlich diese Gesichter dieser A...geigen zu sehen."

Liebe Heidi,
dieser Spaß sei Dir von Herzen gegönnt!
Liebe Grüße und einen guten Rutsch!
Fred
Hallo,
das Negative bleibt leider immer eher in der Erinnerung und es gibt wohl überall auf der Welt besondere Menschen.
Komischerweise sind die bösen immer nur die anderen.
Die ICH AGs gibt es immer mehr.
Eltern,Mitmenschen,Schule,Beruf bringt uns ja auch nur meistens bei, das nur "Leistung" bzw etwas "darzustellen" zählt.
Anstand, Sozialverhalten,Menschlichkeit halten einige inzwischen für Schwächen und werden dann auch noch zum zweiten mal Präsident der größten Militärmacht.....

Zum eigentlichen Thema
Inzwischen wird ja fast überall eine gesamte Fahrzeuggeneration ausgetauscht.
In derSchweiz :z.B die Re4/4",Re6/6 oder den ganzen älteren Nahverkehrstriebwagen.
Deutschland :Regio Shuttle und sämtliche sogenannten Neubaufahrzeugen wie die 111,151,,420 und selbst schon bald der ICE2
Dafür kommen neue Fahrzeuge wie Vectron, Eurodual, Batterie-und Hybridfahrzeuge auf unsere Schienen.
Allgemein kann man dabei aber sagen, das diese Fahrzeuge nicht so lange im Betrieb bleiben werden wie oftmals frühere Fahrzeuggenerationen.
110,218 oder sogar die 260 welche noch immer und teilweise schon über 60 Jahre eigesetzt werden wird es wohl zukünftig kaum noch geben.Mechanik ohne moderne Elektronik ist leichter zu betreiben, als relativ schnelllebige Elektronik und Computertechnik.

Gruß
Thomas


Hallo Thomas,

was Du schreibst ist sicherlich richtig, was mich aber besonders fasziniert hat, ist dass zwei Bahngesellschaften gemeinsam eine Veranstaltung mit einer Ausstellung und zahlreichen Sonderzügen zm Abschied dieser Fahrzeuge über 3 Tage hinweg durchführt.
Gab es etwas vergelichbares bei der DB, SBB oder ÖBB? Ich kann mich nicht erinnern.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Heidi

Noch eine kleine Randnotiz: "Deutschland, Deutschland über alles"  so könnte man das Auftreten einige Deutscher Eisenbahnfans betiteln. An den Fotostellen tummelten sich viele Eisenbahnfans aus der Slowakei, Polen, Tschechien und Deutschland. Besonders auffällig waren die Deutschen. Während alle anderen freundlich grüssten und auch das Gespräch suchten, grüßten die Deutschen, mit sächsichem und thüringischen Dialekt nicht und stellten sich sogar selbstherlich vor den Kameras der anderen. Ein peinliches Auftreten, dass in Tschechien argwöhnig betrachtet wird.


Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Heidi

Dennoch habe ich auch immer wieder im Berufsleben erleben müssen, dass meine Kollegen aus Deutschland sich bei mir im Werk von oben herab gegeben hatten und Hilfsarbeiter aus dem deutschen Mutterwerk meinten, sie könnten einem tschechischen Dipl.Ing. und Führungskraft sagen, w



Sorry, so unverschämte Abwertungen gehören absolut nicht in den sonst sehr interessanten Beitrag, schon gar nicht hier ins Forum!!! Was gibt Dir das Recht so pauschal abwertend über andere zu urteilen und das auch auch noch in dieser Ausdruckweise (Wortwahl)???

Ich war auch schon bei Fotofahrten dabei, bei denen unterschiedliche Nationalitäten dabei waren und es gibt länderübergreifend immer mal welche die halt auffallen, aber es hat immer geklappt sich zu arangieren, aber so negativ wie Du an die Sache rangehst kann das ja nicht funktionieren.

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Heidi

und stellten sich sogar selbstherlich vor den Kameras der anderen.


So schlimm kann es nun auch wieder nicht gewesen sein, sonst wären doch nicht die Fotos, wie von Dir gezeigt, entstanden.

Ein Gruß fällt mir schwer
Andreas

Guten Abend!

Zu den Namen (weil zu den deutschen Eisenbahnphotographen fällt mir nichts ein).

Mich wundert es auch ein bisschen. Wenn man tschechisch spricht, ist es logisch die tschechischen Städte und Ortsnamen auf tschechisch zu bezeichnen, umgekehrt, wenn man Deutsch oder Ungarisch spricht, dann wäre es genauso logisch die deutschen oder ungarischen Namen zu verwenden. Machen die Tschechen bzw. Slowaken umgekehrt ja auch so (Rakusko/Uhorsko). Dazu kommt, dass die tschechischen Namen jetzt klangtechnisch auch nicht schöner sind als die deutschen. Olomouc - Olmütz. Das hält sich ja noch die Waage. Aber Budweis klingt definitiv besser als Cesky Budejovice.

Wie auch immer, die meisten Städtenamen von Heidi erkenne ich auch auf tschechisch.

Viele Grüße

Andras


Hallo Andreas,

Du vergasst zu erwähnen, dass ich u.a. auch geschrieben habe, dass es positive Fälle gibt. Aber leider, auch wenn Du es nicht wahrhaben möchtest und mich als unverschämt empfindest, so spricht die Realität, die ich beschrieben habe für sich! Es ist Realität!!!!!!

Und nun hackt ruhig weiter auf meine Aussage herum, ich kann das ab und habe ein breites Kreuz

Mit Gruß aus meiner Wahlheimat Südmähren
Heidi
Hallo Heidi, hi Andras,

ich glaube zuweilen, das mit den Ortsnamen wird jenseits tschechischer Grenzen oft wesentlich "verbissener" gesehen, als in Tschechien selbst, ohne dir da zu nahe treten zu wollen...
Ein sehr guter Bekannter von mir war viele Jahre mit einer gebürtigen Tschechin verheiratet. Übrigens auch keine der in den 80ern so oft kolportierten "ich-brauch-nen-deutschen-pass"-Mädels aus dem Grenzgebiet zu Franken. Jarmila, so ihr Name, war studierte Innenarchitektin, die meinen damaligen Kumpel eigentlich eher "unter Stand" genommen hatte *g*, also wohl echte, grenzübergreifende, Liebe...
Das Elternhaus von Jarmila stand in Ústí nad Labem; aber wenn sie ihr gutes Deutsch "auspackte" und beispielsweise ihren Gatten befragte, wann sie wieder zu ihren Eltern fuhren, sagte sie stets, "wann fahren wir wieder mal nach Aussig, Mama und Papa besuchen"! Sie nutzte den ehemals deutschen/böhmischen Namen der Stadt eben jeweils in der Landessprache. Und das, obwohl sie weder einen Schäferhund als großdeutschen Vorfahren in der Familie hatte, noch sonstige bekannte Wurzeln jenseits tschechischer Vorfahren ...

Auch in Aš, Cheb oder Mariánské Lázně habe ich viele Ortsansässige getroffen, die das wesentlich unverkrampfter sahen, als so mancher jenseits der Staatsgrenzen! Wobei Mariánské Lázně [ˈmarɪˌaːnskɛː ˈlaːzɲɛ] an sich schon ein eher Sonderfall ist; wer gerne wieder ein international besuchter Kurort sein möchte, ist mit "Marienbad" besser aufgestellt, als mit dem tschechischen Zungenbrecher... - entsprechend begrüßen einen die Croupiers und die Barangestellten im Kasino auch mit "willkommen im schönen Marienbad"...

meint grüßend und schon mal allen einen Guten Rutsch wünschend
Roland
Guten Morgen Heidi,

Du grüßt ja immer so schön aus Südmähren.

Ich habe hier bei München viele tschechische Kollegen.
Sagt man heutzutage nicht nur Morava zu Mähren ? Die sagen immer, während sie fließend mit mir Deutsch sprechen, daß sie aus Morava kommen, sagen nie aus Mähren.

Bin aber froh inzwischen zu wissen daß z.B. wenn meine polnischen Kollegen ( die seit Jahrzehnten hier arbeiten ) manchmal von 'Monachium' reden , daß sie damit München meinen.

Schöne Grüße

Dirk



Guten Morgen Dirk,

ich grüße aus Südmähren, weil Jižní Morava hier keiner verstehen würde

@Roland,
ja, das stimmt, dass im Grenzgebiet zu Deutschland auch einige Tschechen, im Gespräch mit Deutschen den deutschen Stadtnamen benutzen. Aber Tschechien ist nicht gleich (Grenzland-Tschechien) Im Landes inneren und hier bei uns in Jižní Morava sieht das schon ganz anders aus. Viele Tschechen haben ein, sagen wir mal vorsichtig, gespaltenes Verhältnis zu den ehemaligen Deutschen Städtenamen, da dies mit einer Zeit assoziert wird, die man nicht mehr haben möchte. Aber das würde jetzt hier zu weit führen um das wirklich auszudiskutieren.

Kehren wir hier lieber wieder zu den Bildern des Abschiedes der Schienenlegenden zurück, als über Dinge zu diskutieren, die ein Land bewegen, das die wenigsten hier wirklich kennen. Ein paar Besuche in den Kurbädern oder in Prag machen noch keinen Tschechien-Kenner aus einem Menschen

Zdravíme z jižní Moravy
Heidi
Guten Tag ins Forum,

kurz vor dem Jahresende eskaliert ein eigentlich gut gemeinter Beitrag im Forum.
Das eigentliche Thema wird aus dem Sinn gerissen und es entsteht wieder eine unsägliche Diskussion, die einem Leser der auf weitere, sachdienliche und eventuell zusätzliche Bildeingänge gehofft hatte, nur Unverständnis entgegenbringen kann.
Wenn solche Haarspalterin derartige Reaktionen hervorbringen können, wundere ich mich nicht mehr über die derzeitige Situation auf unserer Erde.

Bleibt nur zu wünschen übrig - dass solche Entgleisungen in unserem Forum - im neuen Jahr unterbleiben.

In diesem Sinne wünsche ich allen Modellbahnern einen besinnlichen Jahresübergang und ein gesundes neues Jahr

Hubert
Zitat - Antwort-Nr.: 25 | Name: Hubi

kurz vor dem Jahresende eskaliert ein eigentlich gut gemeinter Beitrag im Forum. Das eigentliche Thema wird aus dem Sinn gerissen



Hallo Hubert,

ein gut gemeinter Beitrag beginnt nicht so wie nachstehend zitiert und ein TE, der den Beitrag gut gemeint hätte, hackt danach nicht über den ganzen Thread hinweg weiter auf das ehemalig eigene Volk ein, um seinen Hass oder seine Kränkung zu offenbaren. Schon gar nicht in einem deutschsprachigen Forum.

So gesehen ist die Diskussion doch recht moderat verlaufen, und die, die hier schon länger leben, haben sich recht brav zurückgehalten, finde ich.

VG Freetrack


Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Heidi

"Deutschland, Deutschland über alles" ..... die Deutschen, mit sächsichem und thüringischen Dialekt ..... selbstherlich . Ein peinliches Auftreten.


Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Heidi

Deutsche, egal ob aus West oder Ost, die nicht einmal die aktuellen Namen der Städte benutzen, werden in Tschechien nicht gerne gesehen


Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Heidi

"wir Deutsche" sind was besseres und brauchen nicht die Namen in den Landessprachen zu lernen


Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Heidi

Ich lebe nun seit 10 Jahren in diesem Land und habe viele Deutsche Besucher kennengelernt und erlebt.... Es gab gute und es gab negative Erlebnisse mit diesen Gesellen, wobei letzteres über wog.
Auch mit den sogenannten Sudetendeutschen habe ich teilweise ein Problem.


Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Heidi

seit 10 Jahren bin ich sehr viel in Tschechien und der Slowakei unterwegs zu Bahnveranstaltungen. Dabei war es immer eine spezielle Nationalit§t, die eher negativ auffiel


Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Heidi

die beiden deutschen Trottel waren sehr verduzt



Hi

Kann dir nur zustimmen Freetrack.
Eindeutig.

LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: Freetrack

ein TE, der den Beitrag gut gemeint hätte, hackt danach nicht über den ganzen Thread hinweg weiter auf das ehemalig eigene Volk ein, um seinen Hass oder seine Kränkung zu offenbaren.


1000% Zustimmung!!!

Und dann noch ganz frech behaupten, dass solche Kritiken an einem abprallen, da hat wohl jemand den Schuss noch nicht gehört, da nützt auch der Smilie nichts mehr:
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: Heidi

Und nun hackt ruhig weiter auf meine Aussage herum, ich kann das ab und habe ein breites Kreuz



Mich wundert es, dass Ismael hier noch nicht durchgegriffen hat, normalerweise gehört so jemand für eine Weile auf die Strafbank gesetzt.

Gruß Andreas

Hi,

Eigentlich halte ich mich hier mit Beiträgen zurück, aber ds muss ich mal loswerden.
Freetrack (#26) bringt es auf den Punkt.
Es ist unsäglich, was hier von einer Auswanderin (gleich aus welchem Grund) an Hass auf Deutsche losgelassen wird. Speziell scheinen die Ostdeutschen bei ihr nicht gut wegzukommen.
Nestbeschmutzer nannte man einmal so etwas.

VG
Sorry Leute,

ihr müsst mich nicht mögen! Auch braucht ihr meine Meinung nicht teilen!
Ich bin nicht weltfremd und weiß sehr wohl was ich erlebe! Dass ich mich als Deutsche oft für "meine  Landsleute" schämen muss liegt vielleicht auch daran, wie man gewisse Entwicklungen in Deutschland aus dem Ausland betrachtet und wie sich manche Deutsche (ich betone: MANCHE, also nicht alle) im Ausland verhalten! Leider bleiben meist die Negativerfahrungen am längsten bei einem Menschen hängen.

Ich habe keinen Hass auf Deutsche! Und schon garnicht auf "Ostdeutsche"!!!!!!!!!
Ich habe selbst einige Jahre in Thüringen gelebt und war mit einem Thüringer verheiratet. Auch habe ich mehr als 10 Jahre ein Feriendomizil in Halberstadt gehabt. Wer mich persönlich kennt, und das sind einige hier im Forum, weiß welche Lebenseinstellung ich habe und auch keine Angst davor habe unangenehme Dinge unverblümt aber realistisch anzusprechen!

Ich werde mich ab jetzt hier im Thread mit Kommentaren zurückhalten und überlasse Euch das Feld, damit ihr weiter über mich herfallen könnt ohne auf das eigentliche Thema des Threads einzugehen.

Den gefallen, mich ganz aus dem Forum zurückzuziehen werde ich Euch aber nicht machen!

In diesem Sinne einen guten Rutsch!
Heidi

Nachtrag: vielleicht lesen einige von Euch einmal diesen Artikel aus der "Die Welt" https://www.welt.de/reise/deutschland/article2...ern-zur-Wildsau.html
Dann versteht ihr vielleicht was ich meine!

Morgen,


ein bisl sehr verbissen. das alles oder? Es gehen einem ja immer nur die auf die Nerven, die aus dem Rahmen fallen, die die im Rahmen bleiben fallen einem nicht auf. Und da, seit die Russen im Eck stehen müssen, es nun einmal viel mehr Deutsche als was anderes in Europa,gibt, gibt es in absoluten Zahlen auch mehr Deutsche, die aus dem Rahmen fallen, als andere. Dazu kommt, dass man sich immer mehr über die Leute aufregen kann, die man versteht. Also bei mir sind es die italienischen Touris in Wien und erst danach kommen die deutschen Kellner, die immer noch nicht wissen, dass es Melanzani und nicht Auberginen heißt - und ja es ist ein Salzstangerl und keine Salzstange (Jessas - so schwer ist das doch nicht). Und jetzt fällt´s mir ein. Holländer und Skandinavier mag ich eigentlich auch nicht.

Was kostet eigentlich so eine menschenleere Insel im Pazifik?

Andras

"Mich wundert es, dass Ismael hier noch nicht durchgegriffen hat, normalerweise gehört so jemand für eine Weile auf die Strafbank gesetzt." #28

Hallo Leute,
so geht es nicht! Wenn Menschen, die Kritik am Verhalten von manchen deutschen Touristen üben, der Mund verboten werden soll, ist das mit der Meinungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes unvereinbar!

Sollte also Heidi tatsächlich "ausgesperrt" werden, bitte ich auch um meinen Rauswurf.

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Fred
Hallo liebe Leute, ist es nicht immer und überall so, dass sich Menschen seltsam benehmen, sobald sie "Ausländer" sind?

In Tschechien sind es dir Deutschen, augenscheinlich die Ostdeutschen, auf dem Ballermann sind es vornehmlich die Deutschen aus dem Kohlenpott, am Goldstrand schlagen wieder die (vornehmlich) Ostdeutschen über die Stränge.

Aber es geht auch schlimmer: Russische Staatsbürger in der Türkei sind ein besonderes Erlebnis und das Schlimmste was ich erlebt habe sind Chinesen in Thailand. Da ist die Nichtverwendung von Ortsnamen das kleinste Problem.

Leider weiß niemand mehr, dass man sich als Gast in einem Gastland aufhält und meint, man muss im Ausland mal so richtig die Sau raus lassen.

Es ist nicht schön, aber man muss es wohl akzeptieren: jeder versteht unter All Inclusive etwas anderes.

Tur mir leid, ich bin vom Eisenbahnthema etwas abgeschweift.

Gruß
Freddie

PS: nicht alle Deutschen sind Rüpel, nicht alle Russen verstehen AI falsch, nicht alle Chinesen sind Halunken !!

Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name: 9mmBerlin

Wenn Menschen, die Kritik am Verhalten von manchen deutschen Touristen üben, der Mund verboten werden soll, ist das mit der Meinungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes unvereinbar!



Servus Fred,

im Prinzip hast du Recht, aber deinem Mail fehlt IMHO die praktische Relevanz, weil ein Rauswurf wegen sowas in diesem Forum so gut wie ausgeschlossen ist. Finde ich auch gut so,

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: VT18.16

Nestbeschmutzer nannte man einmal so etwas.



Was mir mehr Sorgen macht in Bezug auf die von dir angesprochene "Meinungsfreiheit im Sinne des Grundgesetzes" ist, dass ich immer wieder zustimmende private Mails - so auch für #26  - über die Forumsfunktion bekomme (Mails, über die ich mich sehr freue), weil viele es nicht mehr wagen, eine nicht woke, nicht bedingungslos weltoffene, nicht nestbeschmutzende Meinung öffentlich zu machen.

VG Freetrack




Guten Tag in die Runde,
Wie schade, dass Heidi's Beitrag mit sehr interessanten Bildern und z T guten historisch / technischen Erlaeuterungen jetzt von einem Wust & Schwall von Vorurteilen und undifferenziertem Geschwafel gekapert worden ist🙄
Ich habe in meinem Leben in vielen Laendern dieser Welt gelebt, gewohnt und gearbeitet und lebe weiterhin ex patria.
Duemmliche Vorurteile der Art, wie sie hier voellig unangemessen vorgebracht werden, findet man ("erstaunlicherweise") ueberall auf dieser Welt:
alle Chinesen sind Halunken (Suedost Asien), alle Neger sind dumm & faul (Sued Africa), alle Franzosen tragen eine Baskenmuetze, alle Gringos (Amerikaner) sind wie John Wayne (Mexico), alle Deutschen drinken Unmenge von Bier (USA), usw, usw - die Aufzaehlung wuerde lang....
Mir ist allerdings auch immer wieder aufgefallen, dass sich deutsche Expatriates in der Verunglimpfung ihres Heimat Landes besonders hervorzutun scheinen...
Ist das ein deutscher Minderwertigkeits Komplex, die unverarbeitete Vergangenheit und / oder die Selbst-Verzwergung?!
Wird der hier, da in kleineren (geographischen) Rahmen zwischen Ost-und West Deutschland ausgetragen...!? 🤔
Gott-sei-Dank sind auch einige vernuenftige Stimmen unter den Beitraegen👍.
Summa summarum gehoerte all dieses bestenfalls in die Rubrik 'OT Geplaenkel'
Last not least - der gelinkte Artikel aus der 'Welt' ist einfach nur daemliches Geschwaetz... was von der 'Welt' auch kaum anders zu erwarten ist...
trotz allem - einen Guten Rutsch in's Neue Jahr
wuenscht
FreddieW


Hallo zusammen,

zurúck zum Thema mit weiteren Neuigkeiten.

Leider nicht in Olomouc ausgestellt war die jüngste Baureihe der ČD, vor der Inbetriebnahme der Vectron-Lokomotiven. Die Baureihe 380, die erst im Jahre 2008 in Dienst gestellt wurde, und von der lediglich 20 Maschinen für die ČD gebaut wurden (2 weitere Maschinen gingen an die ZSSK und 6 modifizierte Loks an die DB-Regio Bayern) geht ebenfalls in den Ruhestand. Da sich keine Firma finden ließ, die diese Baureihe auf das ETCS umrüsten konnte oder wollte. Damit enden auch ihre internationalen Einsätze zwischen Prag und Wien und zwischen Prag, Bratislava und Budapest.
Die Baureihe 380 der Českś drahy, ist eine der wenigen, von der ich alle Lokomotiven im Betrieb ablichten konnte.

Heidi

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Hallo Heidi,

danke für die tollen Bilder,

Ja - Legenden entstehen, sind da und wenn sie dann abschied nehmen (müssen), sührt manch einer einen Tropfen Wehmut.
Hier sind auch schon Legenden gegangen - nicht wegen ETCS, sondern wegen dem Alter

Doch sind beispielsweise die Taurüssel 1x16 auch schon in den späten 20ern, also schon ältere Semester, diese werden womöglich auch Legenden - vielleicht

gruss aus gSi-Berg
Achim
Hi in die Runde,

ganz abgesehen davon, daß ich die Zátopeks einfach nur häßlich fand *g*... - ich würde im heutigen Zulassungsdickicht auch kein Lokhersteller mehr sein wollen! Wenn man das Hickhack um die Loks und die Wagen so verfolgt hat...

Der deutsche Ableger, die BR 102, ist ja gerade mal acht Jahre alt und hat in der Zeit den geringsten Anteil davon tatsächlich mit der Erfüllung angedachter Aufgaben verbracht .

Wenn man dann liest, daß die CD 380 seit 2017, spät genug, endlich die Zulassung für D erhalten hatte, die dann aber der weitgehend baugleichen DB 102 noch bis 2020 verweigert worden war, kommt da schon ein "G'schmäckle" auf. Da waren offensichtlich einflußreiche Menschen sehr um einen gewissen Marktschutz bemüht...

Und so fahren jetzt sechs komplette Garnituren, gerade mal acht Jahre alt, ebenfalls komplett auf's Abstellgleis! Und irgendjemand muß diese Zeche auch bezahlen...

meint grüßend
Roland
Guten Abend!

Diese Lok auf den letzten Photos von Heidi, habe ich eine Zeit lang vor tschechischen Railjetgarnituren auf der Südbahn auf dem Weg nach Štýrský Hradec gesehen. In letzter Zeit allerdings nur noch Taurüssel.

Eigentlich schade, dass die niemand in N baut. Wäre eine Abwechslung, eine mehrsystemfähige tschechische Elok.

Andras
Hallo Zusammen,

bei uns fahren ja in erster Linie nur blaue Züge der CD und MAV gen Osten und so ist es den Elbtalbewohnern ein Bedürfnis gewesen mit dem "Knödelexpress"  - pauschal stehend für alle Züge der CD mit dem berühmtem Speisewagen - mal zu fahren und zu fiebern, dass er möglichst lange erhalten bleiben möge.

Nun war geplant diese "plüschigen Wagen" *, mit weißer Tischdecke, roten Servietten, Kugellampen und roten Kunstledersitzen an diesem Wochenende endgültig von allen internationalen Zügen zu trennen und durch neue Kantinenwagen zu ersetzen, die für höhere Geschwindigkeiten geeignet sein sollen.

Da in der Relation von Dresden nach Berlin aber noch immer der Rekord von 1936  mit 100 min steht (aktuell sind es für 183 km exakt 1Stunde45 min) lohnt sich schon zeitlich immer noch ein Besuch im "Knödelwagen" und somit konnte die örtliche Tagespresse (*Sächsische Zeitung) melden, dass vorläufig auch weiterhin drei Züge "historisch" bewirtschaftet werden und die Bahnreise zum kulinarischen Genuss in gemütlicher Runde machen.

Ich finde, dass das für unsere Verhältnisse eine gute Nachricht ist, auch wenn ich weiß, dass in anderen Ländern eine 183km entfernte Stadt nur als Vorort gilt und es dort in der S_Bahn gar nicht lohnt sich extra noch hinzusetzen..... 😆

Gruß Sven

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