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THEMA: Gleisplan von H0 in N konvertieren

THEMA: Gleisplan von H0 in N konvertieren
Startbeitrag
MK7500 - 13.12.24 16:45
Hallo,

bin ziemlicher (wieder-) Anfänger mit einigem rollenden Material (DCC).

Da nun die letzte Tochter das Nest verlässt, möchte ich mir wieder eine schöne Anlage bauen.

Habe auch schon einen Gleisplan gefunden - leider in H0 (inclusive. WinTrack Datei). Und zwar Wunschhausen von MMC. Ich möchte und muß aber in N bauen und traue es mir nicht wirklich zu, einen solchen Gleisplan selbst zu erstellen.

Kann mir irgendjemand helfen?

-Also jemand der jemanden kennt, der gerne Gleispläne in WinTrack (oder anderes Programm) erstellt.
- Oder wie und mit welchem Programm man das selbst konvertieren kann.
- Sonstige Ideen / Tips

Schon mal Vielen Dank für Eure Hilfe

Markus

Lernt es selbst :)

Vielen Dank für deine Nachricht.
Also ich habe den Massstab nicht einfach umgerechnet, sondern  Habe 2,4 m x 1,2, und als linken Schenkel 0,75m x 1m und rechter Schenkel fehlen dann ja nur 10-30 cm.

Markus
Welche N-Gleise sollen es sein: Kato, Fleischmann, Minitrix ..... und/oder Flexgleise?

Uli
Moin,
sucht Euch den Gleisplan selber raus Ihr seid doch alle so schlau und super.

Hallo Markus,

Mir macht es tatsächlich Freude neue Gleispläne zu erstellen, wenn es klare Vorstellungen zur Anlage gibt. Z.B. https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1424577
Das scheint bei Dir auch der Fall zu sein Du möchtest eine zweigleisige Hauptstrecke im Hundeknochen mit Schattenbahnhöfen, Bahnhof und kleiner Nebenbahn. So wie Wunschhausen halt. Ich arbeite mit railmodeller Pro auf dem MacBook.
Mein wesentlicher Tipp wäre, den Gleisplan als Startpunkt zu nehmen und ihn neu zu konstruieren. Damit das etwas wird wäre erstmal wichtig zu wissen, wieviel Platz Du zur Verfügung hast. Vielleicht kannst Du mir die Maße des Raumes mitteilen. Man wird nicht exakt 1:1 umrechnen können. Desweiteren würde ich gerne wissen, mit welchem Gleissystem Du bauen möchtest. Im wesentlichen wäre zu unterscheiden, ob Du ein „Standard“-System wie z.B. Minitrix, Fleischmann oder Kato nehmen möchtest oder Peco Code 55. Da gibt es schlankere Weichen und nur Flexgleise. Das braucht in der Regel mehr Platz, sieht aber realistischer aus. Allerdings braucht man schon mehr Geschick beim verlegen der Gleise. Vielleicht gibst Du mir auch einen Hinweis zu Deinen handwerklichen Fähigkeiten, dann kann man besser einschätzen, wieviel Komplexität in dem Plan liegen darf.

Ergo: die Aufgabe finde ich spannend und wenn Du mir die paar Fargen beantwortest, mache ich Dir recht schnell einen ersten Entwurf.

LG Rimbert

Nochmals vielen Dank an alle die mir jetzt noch mal geschrieben haben!!!! 😁

Also als Schienenmaterial verwende ich Trix mit (hauptsächlich) Flexgleis. Außerdem möchte ich nur schlanke Weichen verwenden. (Weichen und Schienen sind schon vorhanden)

Die Maße des Raumes, die schon mehrfach gewünscht wurden, sind schlicht und ergreifend unwichtig da noch etwas anderes (Schrank, Arbeitstisch, .. )in diesem Zimmer steht.

Aber die Maße der Anlage sind auch schon weitgehend festgelegt:

Das Rechteck ist 2,40 m x 1,20 m.
Der linke Schenkel ist mindestens 75 cm breit vielleicht auch 80 cm und kann bis zu 1,20 m lang sein.
Der rechte "Schenkel" sollte nicht länger als 30 bis 40 cm sein.
Und natürlich habe ich auch vor , die Anlage auf Rollen zu stellen und zumindest das große Rechteck zum Aufklappen zu gestalten.

Weitere Fragen beantworte ich natürlich gerne.

Markus
Du solltest dich vorab entscheiden,
- ob Spielbahn ala MMC oder mehr Vorbildnähe
- Kopf- oder Durchgangsbahnhof

Beispiel für einen Kopfbahnhof
Bild täuscht etwas durch die vorgehängte Kulisse, ist mehr ein Rechteck, links 65 tief, rechts 120 cm

Motiv eingleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn
ca 23 Meter Nutzlänge im Zugspeicher

weitere Beispiele habe ich Dir PN geschickt

helko

Nachtrag: Bildgröße geändert, damit Bild hier reinpasst

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Moin,

ich hatte ja angekündigt mich der Aufgabenstellung anzunehmen. Bin dazu auch mit Markus im Austausch per e-Mail. Inzwischen habe ich einen ersten Entwurf erstellt und möchte den gerne hier teilen.

Von folgenden Annahmen bin ich ausgegangen.
- Maximalmaße der Anlage wie von Markus in #6 angegeben.
- Hundeknochen
- 1. Ebene Schattenbahnhof
- 2. Ebene Schattenbahnhof
- 3. Ebene Bahnhof
- 4. Ebene Nebenbahn
- für den sichtbaren Anlagenteil und den Gleisverlauf habe ich mich versucht an Wunschhausen zu halten
- Länge der Züge max. 100 bis 120 cm
- minimaler Radius 26,6 cm, Schienenmaterial Minitrix Weichen und Flexgleise (ist eher meiner eigenen Faulheit geschuldet keine Minitrix-Kurven zu verwenden)
- maximale Steigung 2,5%
- Schattenbahnhöfe mit möglichst langen Gleisen, es können mehrere Züge hintereinander abgestellt werden.
- Abstand zwischen den Ebenen ist 9cm, mehr geht nicht, bei der gewählten maximalen Steigung
- Erreichbarkeit SBhf Ebene 1 sehr gut von hinten möglich mit 18cm Abstand zur nächsten Ebene
- Erreichbarkeit SBhf Ebene 2 von hinten und unten. Nur drei Parallelgleise, um bei knappen Raum möglichst wenig "übergreifen" zu müssen.

Ich habe Markus Informationen so verstanden, daß er eine Spielbahn möchte. Das ist meine Umsetzung von Wunschhausen in N.

LG Rimbert

Ebene 1 auf 0 cm, 5 Abstellgleise zwischen 180 und 200 cm
Dieses Bild
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Ebene 2 auf 9 cm, 3 Abstellgleise jeweils ca. 350 cm
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Ebene 3 auf 18 cm Bahnhof und BW
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Ebene 4 auf 25cm Nebenstrecke.
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Vielleicht malt der TE selbst mal das Rechteck mit 2,40 m x 1,20 m.

helko
Müsst ihr wissen

Moin,

noch ein paar Punkte zur Erläuterung und Klarstellung.

Es war der Wunsch von Markus, Wunschhausen von MMC umzusetzen. Das ist seine Entscheidung und Kommentierungen wie "ist mir schleierhaft" oder  "gruselig" empfinde ich als unpassend. Wenn man so etwas kommentiert, würde ich mir wünschen, daß sachliche Überlegungen vorgebracht werden. Ich habe bewusst geschrieben, daß es sich um eine Spielbahn handelt und somit wenig Wert auf die vorbildtreue Darstellung gelegt wird.

Zum Plan:
Ich gehe davon aus, daß die Weichen in den SBhf oberflur eingebaut werden. Man könnte in Ebene 1 sogar oberflur verkabeln. Der Raum oberhalb der Weichen von SBHf 1 ist 18 cm, da sehe ich kein Problem von der Seite ranzukommen.
Da man die Anlage logischerweise von unten nach oben aufbaut hat man auch kein Problem den SBhf Ebene 2 zu verlegen. Er liegt innerhalb der Gleise des SBhf 1, also auch kein Problem von unten heranzukommen. Etwas anspruchsvoller wird der Bahnhof in Ebene 3, im rechten Bereich sind zum Teil nur 9cm verfügbar. Bei Minitrix-Unterflurantrieben dürfte auch reichen.

Gruß Rimbert
Wie gesagt

schöne Strassenbahnradien mit zwei Hundekochen aus dem letzten Jahrtausend. grrrrr
Jupp, Helko, find ich auch.
Verbesserungsvorschläge, wie man es oben unauffällig aber sinnvoll verbessern kann, unten dann unsichtbar noch viel mehr, werden dann abgewürgt. Das ist kein Forum, sondern ein Irrenhaus von Überheblichen.
polle
Moin,

ich bin raus aus diesem Thema und tausche mich direkt mit Markus aus. Spielbahner sind hier wohl unerwünscht im Forum.

Gruß

Rimbert
Moin @Rimbert:
schade, ich habe es mit großem Interesse verfolgt!
VG
Günter
Hallo Rimbert,

Ich habe es auch sehr gerne vrrfolgt!

LG,

Gabor
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das ist kein Forum, sondern ein Irrenhaus von Überheblichen.


Na wir sollten nun auch nicht entgleisen, es muß allein dem anfragenden MK-Markus gefallen. Hier kann man anbieten einen Plan hinsichtlich sinnvoller Betriebsabläufe zu überarbeiten und Gleisführungen zu optimieren. Der Nebenbahnhof ist natürlich nichts und ich bin mir z.B. unsicher, ob es Hauptbahn-Durchfahrgleise über abzweigende Doppelkreuzungsweichen beim Vorbild überhaupt gab und gibt.

Wir sollten aber nicht unnötig scharf Prädikate verteilen.

Einen schönen Dritten.
Olaf
Dann zitiere wenigstens die "Entgleisungen" vorher auch. Täter-Opfer-Umkehr sind hier alle stark.

solange der TE hier nicht einmal eine vernünftige Skizze des Raumes einstellt, sondern nebulös mit Raummaßen wie ungefähr, mindestens, sollte ect um sich "wirft", ist jeder Planungsansatz unnötig
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Helko

solange der TE hier nicht einmal eine vernünftige Skizze des Raumes einstellt, sondern nebulös mit Raummaßen wie ungefähr, mindestens, sollte ect um sich "wirft", ist jeder Planungsansatz unnötig

Der TE hat in #2 seine Größenvorgaben recht genau spezifiziert und Rimbert hat das perfekt verstanden und in #8 umgesetzt.

Ich glaube inzwischen auch, die beiden machen am besten per PN ihre Planung. Was hier an Querschüssen kommt, hilft dem Markus nicht weiter.

Dietrich
Jo,
bin ich dafür. Dann können sich zwei stur am Originalplan verbeißen und gut ist.
Anstrich 3 aus #0 zu sonstigen Ideen/Tipps ist damit obsolet, sowie jeder weiterer Verbesserungsvorschlag, auch
wenn der nur gering zu sehen wäre. Kann man so machen, muss man aber nicht.
Und durch die Beweihräucherung einer Person helfe ich ab jetzt nirgends mehr.
Könnt ja nur einen unterstützen und den grundlegend helfenden schön provokativ treten und ellenlange Besserwisserkommentare schreiben.
Woanders läuft es sinnvoller als hier, selbst auf großem Minecraftserver mit vielen Kindern. Es liegt an Euch!
Viel Spaß!
polle

PS: zu insbesondere Eintrag #70
Strafanzeige Verleumdung möglich

Bodenlose Frechheit, was hier manche vor Überheblichkeit triefend noch so abgelassen haben.

Moin zusammen,

nachdem ich sowohl hier im Thread, wie auch über PN viel positiven Zuspruch bekommen habe, doch bitte weiterzumachen, habe ich mich entschlossen, doch noch etwas zu schreiben. Mag unter der Überschrift zu diesem Thread OT sein, das bitte ich mir nachzusehen.

Ich lege im Umgang viel Wert auf eine wertschätzende Kommunikation. Dazu gehören für mich neben dem Eingehen auf die eigentliche Frage, das Schreiben in vollständigen Sätzen, sowie auch eine Anrede und eine Verabschiedung. Mag Geschmacksache sein, aber auch wenn ich am Stammtisch mit Eisenbahnfreunden sitze, brülle ich auch nicht ziellos irgendetwas in den Raum, sondern schaue denjenigen, zu dem ich etwas sagen will, zumindest an, damit er weiß , daß ich ihn meine und rede so, daß er sich abgeholt fühlt.

Nach meinem Verständnis ist der Sinn eines Forums, den Austausch zwischen Menschen mit ähnlichen Interessen zu fördern und Hilfestellungen anzubieten. Wenn nun jemand eine konkrete Hilfestellung erbittet, halte ich es nicht für zielführend, sich als erstes auf den letzten Spiegelstrich zu beziehen und für einen Wiedereinsteiger / Anfänger in meinen Augen nicht verwertbare Hinweise zu geben.

Zum Glück habe ich einen sehr wertschätzenden direkten Austausch mit Markus per e-Mail und werde ihm mit Freude weiter dabei helfen, seinen Traum von einer Modelleisenbahn zu realisieren. Wichtig dabei finde ich, daß die Eisenbahn seinen Vorstellungen entspricht. Nach welchen Kriterien ich meine Anlage baue oder was mir wichtig ist, spielt dabei keine Rolle. Ich kann in diesem Fall mein Können im Umgang mit Gleisplanungssoftware einbringen und das tue ich gerne.

Es ist wohl hier leider so, wie auch im echten Leben: Einer schreiend pöbelnden Minderheit steht eine schweigende Mehrheit gegenüber.  

Aber genau das motiviert mich, meine Entscheidung zurück zu nehmen und doch auch hier weiter zu berichten. Für konstruktive Vorschläge bin ich dankbar, aber es gilt, der Ton macht die Musik. Bislang war mein Beitrag, zunächst einmal den Plan von Wunschhausen möglichst 1:1 in Spur N umzusetzen. Jetzt geht es in den nächsten Entwicklungsschritt.

Den von mehreren vorgetragenen Hinweis, die Nebenbahn anders anzubinden, finde ich gut. Meiner Meinung nach ist das im Original als unabhängig zu betreibende Pendelstrecke auf einer analogen Anlage gedacht, die auf der anderen Seite des Bahnhofes in einem kurzen Tunnel mit Stumpfgleis endet. Und natürlich ist der Bahnhof der Nebenstrecke sehr simpel. Aber dazu muß sich jetzt auch erstmal Markus äußern, was seine Vorstellungen sind.

In diesem Sinne freue ich mich über einen konstruktiven Austausch mit den Mitgliedern des Forums, die eine ähnliche Vorstellung von wertschätzender Kommunikation haben wie ich. Den Rest werde ich ignorieren.

LG Rimbert
zu #21
"Der TE hat in #2 seine Größenvorgaben recht genau spezifiziert und Rimbert hat das perfekt verstanden und in #8 umgesetzt."

Einfach mal diese Angaben durchlesen, einfach "Wischiwaschi". Jeder kann sich dann ein entsprechendes Vieleck vorstellen. Aber ob es dem des TE entspricht????

Wenn manche den gezeigten Entwurf gut finden, ist es ganz einfach deren Vorstellung von Modellbahn. Andere legen mehr Wert auf Vorbildnähe.

Aber der TE schweigt dazu.

helko
Hallo Rimbert,

ich finde deine Entscheidung weiter zu machen sehr gut.

Genau so bin ich immer wieder überrascht, welche Ideen z.B.  helko bei seinen Plänen hat. Ich kam dadurch z.B. zum ersten mal in „Kontakt“ mit dem Thema sequentieller Zugspeicher.

Genau von solchen Ansätzen lebt ein Forum.

Was aber leider eine schlechte Entwicklung in diesem Forum darstellt, ist die permanente „meine Ideen sind aber besser wie die Idee der anderen“.

Ich vergleiche das mal mit etwas anderem.
Der eine fährt Porsche, der andere VW. Wir sind uns bestimmt alle einig, beides läuft unter der Bezeichnung Auto.
Und beide bringen Menschen von A nach B.

Unser gemeinsames „Auto“ ist die Modelleisenbahn. Auch hier gibt es unterschiedliche Ansätze. Das zu akzeptieren und nicht gleich beleidigt sein, nur weil eine eigene Idee nicht beim anderen zur Umsetzung kommt, würde diesem Forum gut tun.

Ich würde bei meiner KATO Bahn die Ideen von z.B. helko wahrscheinlich nur sehr schwer umsetzen können. Finde ich die Ideen gut? Na klar finde ich seine Ideen  gut. . Der genannte Zugspeicher ist auf einer To Do Liste für die Zukunft.

Ich habe in meinem Beruf extrem viel Stress. Modelleisenbahn entspannt. Ich bin noch immer Anfänger und bin deshalb froh über jede Hilfe aus diesem Forum.

Also alle eine wenig zurück treten, entspannen und unser gemeinsames Hobby mit Spaß und ohne Stress genießen.
Grüße

Steffen
Moin Rimbert:
Bravo! Danke für´s Weitermachen hier!
Ich freue mich auf weitere Vorschläge von dir
VG
Günter
Moin Rimbert,

allen deinen Ausführungen in #23 kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Deine Initiative zur kompetenten Gleisplanungshilfe in diesem und anderen Threads finde ich bewundernswert. Es ist klar, dass primär die Wünsche des Geholfenen zählen, erst dann die eigenen Ideen und (auch ernst gemeinte) Tipps anderer Kollegen. Wobei Beratung und Hinweise natürlich erlaubt sind.

Wenn ich irgendwann mal mein neues altes Haus in einen Modellbahn-tauglichen Zustand versetzt haben sollte, dann wird bei mir wohl auch wieder eine Planungsphase einsetzen. Gerne werde ich dich dann mal kontaktieren, um die Planungssoftware kennenzulernen und selber einsetzen zu können.

Friedliche Modellbahn (nicht nur zu Weihnachten) wünscht
Wolfgang
Hallo Wolfgang,

sehr gerne, mir macht das echt Spaß als Abwechslung zum Bau meiner Anlage Einfach eine PN schreiben!

LG Rimbert
Hallo Markus, hallo Rimbert!

Schön, daß Ihr wieder dabei seid! Ich habe in Euren Bahnhofsplan mal ein zusätzliches Gleis eingezeichnet. Denn im bisherigen Plan mündet die Nebenstrecke in nur ein Bahnhofsgleis. Aus meiner Erfahrung als Betriebsbahner ist das nicht genug. Denn ich stelle mir vor, daß während ein Zug aus der Nebenstrecke in den Bahnhof einfährt, auf dem Nachbargleis ein anderer Zug wartet, der die Nebenstrecke dann in Gegenrichtung befährt. Das zusätzliche Gleis hat auch an beiden Enden noch ein kurzes Abstellgleis, auf dem eine Lok für den Richtungswechsel warten kann.

Viel Spaß bei der weiteren Planung! Und vielleicht stellt Ihr ja mal den aktuellen Stand wieder hier ein.

Herzliche Grüße
Elmar

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Hallo Elmar,

Danke, das finde ich eine gute Idee, ich hatte ein weiteres Weichenpaar zu Nebengleis eingebaut, das ist aber eigentlich doof, so ist es besser. Habe mich mit Markus zu einem Telefonat verabredet, um die Ideen durchzusprechen und weiter zu entwickeln. Ich werde die nächste Version hier einstellen.

LG Rimbert
Hallo Elmar,
Das war auch auf meiner Zunge! :) Noch grausiger fand ich beim großen Originalplan, wo die Nebenstrecke ja von beiden Seiten angebunden ist, und wo es also noch wahrscheinlicher ist, dass man auf dem einen Gleis Züge kreuzen lassen wolle.
LG,
Gabor
Hallo Gabor!

Wenn Du den Plan in #8 meinst, da ist die Nebenstrecke nicht von beiden Seiten angebunden. Am linken Bahnhofsende ist sie eine Ebene höher.

Herzliche Grüße
Elmar
Hi,

was es nicht braucht, ist mE dieses zusätzliche Gleis. Da wartet doch kein Zug auf den von der Nebenstrecke kommenden, denn es ist eine Nebenstrecke (= wenig Verkehr). Der Stadtbereich (also die drei, vier Häuser, die das andeuten sollen, ist jetzt schon zu klein, und da soll noch etwas von weg? Der konsequente nächste Schritt wäre ein Bahnhofsgebäude als Halbrelief.

Dafür ist scheinbar noch niemanden aufgefallen, dass der Güterbereich nur aus einer Richtung erreichbar und in diese auch wieder verlassbar ist.

Der oben schon erwähnte Mangel am Endbahnhof der Nebenstrecke wäre auch ein wichtiger Punkt. Vllt. hilft dort eine Schwenkbühne. Und eine Verbesserung könnte auch der Wegfall der 180° Kurve davor sein.
Von der Erzählung her etwas merkwürdig ist auch, dass Haupt- und Nebenstrecke sich im Bahnhof trennen, um dann etwas entfernt wieder zueinander zu finden.

Das dem TO, einem erklärten Anfänger, Wunschhausen gefällt, ist nicht schlimm, der erfahrene Planer hingegen könnte es als Startpunkt verstehen und die Grundidee sinnvoll weiterentwickeln. Da könnte auch die etwas überalterte Vorstellung, 'Viel (Gleis) hilft viel' verlassen werden und dem TO am konkreten Beispiel gezeigt werden, dass auch mit einer nicht überfüllten Fläche Spielspaß möglich ist, ohne die zweifelhaften Qualitäten einer Fertiganlage zu übernehmen.

Das Rimbert dazu in der Lage ist, hat er bei der Stadtbahn gezeigt.

Ergänzung:
Wo sind die Fragen/Anmerkungen vom Betriebsbahner, wie 'Wo kann ich die gerade nicht genutzten Wagen abstellen?', 'Weshalb ist das BW so umständlich anzufahren (zwei Richtungswechsel)?', 'Wie soll das mit den Güterwagen funktionieren?'.

Mein Fazit zu 'Wunschhausen': Wenn der Spielbahner mehr spielen möchte als nur seine Züger über die Strecke rauschen zu lassen und die restlichen Loks im BW ausstellen, gibt es bei der Bahnhofgestaltung noch richtig Handlungsbedarf.

Gruß
Gerald

@GuteSeite
ob er diese Kritik überlebt?

Und niemanden ist die doch sehr eigenartige oder besser gesagt unprofessionelle Gestaltung des SchBa's aufgefallen.

Nachtrag
Dafür sind die Bilder mehrfach drin!

helko

Hallo zusammen,

ich habe den Plan von Rimbert mit der Ergänzung von Elmar noch um ein paar eigene Vorschläge ergänzt. Mit der Gleisverbindung unterhalb der Drehscheibe kommt man jetzt von beiden Richtungen an die Gütergleise und an das Bw. Den Bahnhof habe ich um ein paar Abstellgleise und um Kopfgleis für die Nebenstrecke erweitert Die Nebenstrecke überquert mit einer Brücke den Bahnhof. Der Endbahnhof der Nebenstrecke erlaubt mit den zusätzlichen Weichen auch der Einsatz von lokbespannten Zügen (Triebfahrzeuge ohne Wendezugmöglichkeit).

Grüße
Markus

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Hallo Markus!

Der Hauptbahnhof ist betrieblich interessanter geworden, und der Endbahnhof der Nebenstrecke ist jetzt auch erheblich besser.

Was ist eigentlich in der linken oberen Ecke? Da könnte doch eine Burg stehen, oder eine Ruine - eine Touristenattraktion. Deshalb gibt es daneben einen Gasthof. Und wie kommen die Besucher dorthin? Natürlich mit der Bahn! Deshalb gibt es dort einen kleinen Haltepunkt, vielleicht nur so lang, daß ein Schienenbus dort halten kann. Oder, falls Du eher die moderne Bahn fährst, ein Desiro oder Lint 41. Die längeren Züge (= Eilzüge) fahren hier durch. Vielleicht muß die Nebenstrecke noch ein bißchen näher an die Burg herangeführt werden. Der Abschnitt mit der Bahnhofsüberführung erscheint mir für eine Nebenbahn ohnehin fast ein wenig zu gerade. Vielleicht gefällt Dir ja etwas von meinen Überlegungen.

Herzliche Grüße
Elmar
Es ist interessant, wie bei diesen dubiosen Angaben munter drauf losgeplant wird

Variante aus #2
Also ich habe den Massstab nicht einfach umgerechnet, sondern  Habe 2,4 m x 1,2, und als linken Schenkel 0,75m x 1m und rechter Schenkel fehlen dann ja nur 10-30 cm."

Variante aus #6
Das Rechteck ist 2,40 m x 1,20 m.
Der linke Schenkel ist mindestens 75 cm breit vielleicht auch 80 cm und kann bis zu 1,20 m lang sein.
Der rechte "Schenkel" sollte nicht länger als 30 bis 40 cm sein.
Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure Beiträge, so macht es Spaß, gemeinsam an einem Plan zu arbeiten. Ich werde die Anregungen bzw. Wünsche in den Plan aufnehmen. Markus hat seine Ideen schon in einen aktualisierten Plan eingezeichnet,den ich ihm per e-Mil geschickt habe.  Den SBhf habe auf eine Ebene gebracht und eine Glieswendel im linken Bereich eingeplant. Mit der Ausführung der Wendel bin ich noch nicht glücklich (gegenläufig mit 2x2 Gleisen). Ich denke, bis Abend werde ich die nächste Version fertig bekommen und dann hier einstellen.

LG Rimbert
Hallo,
aufgrund berechtigter Kritik habe ich auch noch eine Idee bzw. besser gesagt Kompromiss ohne das Gesamtkonzept zu zuerstören.
Weiße Gleise werden zurückgebaut und eine schwarze Weichenverbindung gebaut.
Der Platz für einen Bahnhof und der Stadt wird arg eng, Die schwarze Weichenverbindung sorgt dafür, dass Güterzüge/Loks direkt vom Bahnhof nach links auf die Hauptstrecke gelangen können. Außerdem sorgt die Doppelkreuzungsweiche dafür, dass Loks/Wagen einigermaßen vernünftig rangiert/umgesetzt werden können. Die bisherige Umfahrmöglichkeit ist einfach zu kurz.
Gruß
Uli

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Hallo zusammen,

#39 - Uli, dein Vorschlag ist vom betrieblichen Aspekt her gesehen zu berücksichtigen und ich denke RImbert wird hier eine Lösung finden, auch wenn - wie du bereits erwähnt hast - der Platz für ein Bahnhofsgebäude plus Infra in der Stadt eng wird.

Für den weiteren Planungsverlauf ein Vorschlag bzgl. Schattenbahnhof zwecks eventuellen Höhengewinn/-ausgleich und Eingriffstiefe, wo ich meine diese mit einer Schräge zur Anlagenkante in der Mitte reduzieren zu können.

In Bezug auf den noch ausstehenden Schattenbahnhof, würde ich einen Fiddle-Yard in Schubladenform vorschlagen.
Vorteil: keine Weichen plus div. Schaltungsmodelle, mglw. bei dieser Anlagenplanung kein Wendel erforderlich, und auch kein übliches im Kreis fahren.

X = Anlagenkante
Y = FY / Schublade

Gruß
Chris



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Moin,

toll was hier für Vorschläge kommen. Die Idee mit dem Fiddleyard finde ich interessant. Da gibt es ja unterschiedliche Ansätze. Ich persönlich würde mich als "Fahrbahner" bezeichnen und bevorzuge deshalb Schattenbahnhöfe, weil ich gerne viele unterschiedliche Züge nacheinander über meine Anlage fahren sehe. Wie alles, ist auch das Geschmacksache.
Wer gerne viel rangiert, ist mit einem FY sehr gut bedient und spart sehr viel Platz. Der Bahnhof ist ja auch eher auf viel Rangierbetrieb ausgelegt. Insofern könnte das hier eine Option sein. Das muß Markus für sich abwägen.

Ich habe im Plan einige Änderungen jetzt umgesetzt und stelle das mal zur Diskussion. Die Anregungen zum Bahnhof habe ich noch nicht alle berücksichtigt. Ich denke, auch da ist weiterer Input von Markus notwendig. Es gibt ja hier unterschiedliche Vorschläge.

Folgende Ergänzungen zu dem Plänen:
- zwischen SBhf und Bahnhof sind jetzt 25cm Platz.
- Der Schattenbahnhof hat jetzt 6 Gleise mit je ca. 4m Länge. Sollte ausreichend sein für ca. 20 - 25 Züge
- Die Wendel hat 3,5 Umdrehungen, in Summe ca. 27 m Länge/ Abstand 7cm / Steigung 1,8% /
- Die Wendel könnte man auch als Zugspeicher nutzen. Ob das praktikabel ist, weiß ich nicht. Auf meiner Anlage habe ich 9m nicht einsehbare Zufahrt zum SBhf. Die nutze ich bislang nicht als Zugspeicher, sonder "nur" als teil der Blockstrecke (3 Blöcke)

Mit der Konstellation SBhf & Wendel bin ich schon recht zufrieden / Alternative FY muß Markus sich überlegen.
Ich glaube, der Bahnhof bietet noch viel Potential für Verbesserungen. Betriebsabläufe in Bahnhöfen habe ich wenig Erfahrung. Wie oben geschrieben bin ich eher Fahrbahner. Mir reicht es, wenn Züge in den Bahnhof Einfahren, Anhalten, evtl. die Lok oder die Richtung wechseln und Weiterfahren Insofern sind hier Vorschläge sehr willkommen.

LG Rimbert

PS: man kann die Software mit der ich plane mit eingeschränktem Funktionsumfang kostenlos herunterladen (nur für MacUser) und den Plan dann zumindest gut betrachten. Bei Interesse PN an mich,

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Nach dem im SchaBa immer noch S-Kurven drin sind, die sich sogar leicht vermeiden liesen, von den Strassenbahnradien gar nicht zu reden, zeige ich meine 45 Minuten "Terrine", mehr braucht es nicht, incl  SchaBa mit 20 M Nutzlänge plus weitere 10 M Reserve

Natürlich keine Doppelspur, weil es der Platz nicht hergibt, dafür
sichtbare Radien 457mm (Peco-Weichen) aufwärts, verdeckt Roco R4, 610 cm sichtbare Strecke, ohne Bahnhof/Abstellgleise!

Da immer noch keine exakten Raummaße vorliegen: die Kantenlängen betragen 2400 mm

helko

Nachtrag
Plan entfernt, da er in die Schweiz geht, statt See allerdings mit Fussbodenschlucht

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Hallo helko #42,

unter S-Kurven verstehe ich etwas anderes.

Werner V.
Hallo Rimbert,

nachdem ich im Forum lange stumm mitgelesen habe und jetzt endlich vom Planen zum Bauen übergehen kann, möchte ich hier auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich bin ebenfalls Wiedereinsteiger, habe aber einen anderen Ansatz als der Themenersteller (erstes Projekt: Endbahnhof + Fiddle Yard und später noch 3-4 Segmente). Dafür sind vor allem Platzgründe verantwortlich (für eine stationäre Anlage fehlt mir derselbe), und außerdem bin ich seit meiner Jugend „spielbahngeschädigt“… Eine generelle Frage, die man sich bei diesem Projekt sicherlich stellen muss, ist die, ob diese Anlage für den Wiedereinstieg nicht ein zu großes Projekt mit hohem Frustpotential ist (große Mengen an Gleisen und Weichen, Bauen in Etagen usw., sehr wahrscheinlich keine frühen Erfolgserlebnisse usw.).

Du hattest nach den „betrieblichen Abläufen im Bahnhof“ gefragt. Das bedeutet aber doch, dass, Spielbahn hin oder her, doch wieder Überlegungen angestellt werden müssen, wie das große Vorbild so etwas handhaben würde, oder? Ich sehe mich auch nicht als Top-Experte für diese Fragen an, möchte aber hier ein paar allgemeine Einwände bringen, bevor es später in die Details gehen kann (das sind Dinge, die mir in Diskussionssträngen über Anlagenplanungen immer wieder als Kritikpunkte aufgefallen sind).

Generell finde ich wie andere auch, dass der Bahnhof an der Hauptbahn dringend verschlankt werden muss und die bereits weiter oben angesprochenen Probleme der vielen DKWs im Bahnhof und der Führung von Durchgangsgleisen über den abzweigenden Strang gelöst werden müssen. Mir sind auch Stellen mit unnötigen Dopplungen von DKWs und Weichen aufgefallen und am linken Bahnhofsende Weichen, die zu nah an bzw. in der Tunneleinfahrt liegen. Und neben der oberen Tunneleinfahrt ist auch noch ein weiteres Stumpfgleis, dessen Sinn mir nicht klar ist. Auch die Führung der Nebenbahn über eine Brücke über die Bahnanlagen des Bahnhofs finde ich nicht so gelungen, es sei denn, es wäre in einem städtischen Umfeld (wo so etwas noch am ehesten glaubhaft vermittelt werden kann).  

Je ein Durchgangsgleis pro Richtung, ein weiteres, das in beiden Richtungen befahren wird, dazu ggfs. noch eins, von dem die Nebenbahn abfährt (ich denke, das Gleis ganz oben ist nicht notwendig, denn, wenn die Nebenstrecke beispielsweise von einem Triebwagen bedient werden sollte, könnte dieser in den Betriebspausen auf ein Ausziehgleis in der Verlängerung fahren und dort warten), und auf jeden Fall ein Gleis für den Güterverkehr (Zerlegen und Aufstellen der Züge) sollten es sein (wobei ich den Güterbereich gegenüber vom EG anordnen würde). Eine weitere reizvolle Option könnte sein, dass die Nebenstrecke von einer nichtbundeseigenen Eisenbahn befahren wird (ich denke da vor allem an die verschiedenen Versionen des MAN-Schienenbusses von Modellbahn Union/DM Toys…), das bringt Farbe und Abwechslung ins Spiel und rechtfertigt sparsame Anlagen der Privatbahn (natürlich mit der Möglichkeit, Güterwagen von der DB auf diese übergehen zu lassen). Außerdem kann sie an Wochenenden und in der Saison Ausflügler zu der in einem früheren Post genannten Burg, Kapelle, Klosteranlage usw. bringen (mit kleinem Bedarfshalt an der Nebenbahn).

Zum Rangieren im Bahnhof an der Hauptbahn: Wenn rangiert werden soll, muss es natürlich Gründe (d.h. Güteranlagen und Anschließer) dafür geben. Ich denke ohnehin, ein Güterschuppen, eine Ladestraße und eine Rampe sollten auch bei einer Spielbahn drin sein, dazu dann noch ein oder zwei Anschließer. Da stellt sich die Frage, wo (und wann) das Ganze spielen soll (und woraus die bereits vorhandene Fahrzeugsammlung besteht): Wäre es beispielsweise im Schwarzwald, könnte man an Holz und damit ein Sägewerk denken. OK, das Thema ist vielleicht für manche ein bisschen ausgelutscht, aber deswegen ja trotzdem eine Realität an deutschen Bahnhöfen gewesen (eine Papier-/Zellulosefabrik wäre eine Alternative). Denkbar wäre auch eine Holzverladung am Endbahnhof der Nebenstrecke, und dieses Holz wird dann mit der Bahn zum Sägewerk am anderen Bahnhof transportiert (und von dort aus als Grubenholz, Kisten u.ä. verschickt). Dafür ist allerdings die Gleislage im Bahnhof und die aktuelle Einfädelung der Nebenbahn schwierig.

Eine Sache, die mir gar nicht gefällt, ist die Drehscheibe. Passt die mit Ringlokschuppen wirklich dort rein, und vor allem aus welchen betrieblichen Gründen gibt es dieses Bw? Wenn da Dampfloks stationiert sind, sind Zufahrt und Gesamtanlage zu kurz, um die Behandlungsanlagen unterzubringen, und die Variante, die MMC auf Youtube für das Original in H0 vorschlägt, finde ich nicht überzeugend. Wenn die Drehscheibe ein Muss und nicht verhandelbar ist, wäre doch eine kleinere Scheibe mit einem Lokschuppen eine Option. Ich habe in dem MIBA-Spezial „Anlagen mit Konzept“ die Anlage eines H0-Bahners mit Platzproblemen gesehen, der eine Situation an der Schwarzwaldbahn als Grundlage genommen hat. In dem Bahnhof wurden Schublokomotiven vorgehalten, und es gab eine kleinere Drehscheibe plus Lokschuppen (einständig). Prinzipiell würde ich aber sogar sagen, dass es besser wäre, auf das Bw zu verzichten und stattdessen dort einen Anschließer unterzubringen. Man könnte ja trotzdem einen kleinen Lokschuppen für eine Kleindiesellok vorsehen, die tagsüber das Rangiergeschäft erledigt.

Was den Bahnhof an der Hauptbahn angeht, würde ich mich wegen des eingeschränkten Platzes auf die Bahngebäude und die Anschließer beschränken. Man könnte eine Straße unter der Nebenbahn hindurchführen und die Stadt auf der Hintergrundkulisse nur andeuten. Ein Problem, das sich aber wohl nicht lösen lässt, sind die viel zu engen Radien. Und da wir die Raummaße leider nicht kennen, können wir auch nicht darüber diskutieren, inwiefern über einen anderen Zuschnitt etwas verbessert werden könnte.

Das sind meine noch allgemein gehaltenen Anmerkungen, die ich hier gerne loswerden wollte. Ich hoffe, sie sind nicht zu „vorbildlastig“, aber ich finde, auch eine Spielbahn sollte in sich plausibel sein. Und generell gilt "Weniger ist mehr"...

Frohes Schaffen und beste Grüße aus Frankreich,

Oliver
Hallo Oliver,

vielen Dank für die schönen Überlegungen. Das ist es, was einen guten Thread ausmacht und am Ende Markus hilft. Es soll ja schließlich seine Anlage werden. Der Ansatz mit einem Fiddleyard hat ja auch durchaus seinen Charme. Bei der vorgegebenen Anlagenfläche würde man halt alles in eine Ebene bekommen. Den Bahnhof deutlich zu reduzieren, finde ich persönlich auch gut. Letztlich ist die Frage, wie Du ja richtig schreibst, wie vorbildnah möchte man unterwegs sein. Mal sehen, was Markus darüber denkt. Ich setze das dann gerne im Plan um.

LG Rimbert
Hallo Oliver, Hallo Rimbert,

nach dem ich mir hier das ein oder andere an Kommentare, besonders zu einem Threadteilnehmer, verkniffen habe, möchte ich jetzt doch noch etwas zu den Ausführungen von Oliver schreiben.

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: 64 518

Auch die Führung der Nebenbahn über eine Brücke über die Bahnanlagen des Bahnhofs finde ich nicht so gelungen, es sei denn, es wäre in einem städtischen Umfeld (wo so etwas noch am ehesten glaubhaft vermittelt werden kann).


Auch auf meiner Anlage führt die Nebenbahn in einem Bogen über den Hbf. Allerdings handelt es sich bei meiner Anlage um einen städtischen Grenzbahnhof. Beim großen Vorbild kenne ich eine solch ähnliche Gleisführung aus Hamm/Westfalen, wo die Strecke nach Paderborn über das Bw und die Zugbildungsgruppe führt (siehe Foto)

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: 64 518

Eine Sache, die mir gar nicht gefällt, ist die Drehscheibe. Passt die mit Ringlokschuppen wirklich dort rein, und vor allem aus welchen betrieblichen Gründen gibt es dieses Bw?


Hier und da findet man auch beim Vorbild solch kleinere Lokstationen, die eine Drehscheibe besitzen. Aus Deutschland fällt mir da ganz spontan Sonnenberg ein (siehe Fotos 2 und 3). Auch bei uns in Tschechien findet man noch gelegentlich kleinere Bahnhöfe, die als Überbleibsel aus der Dampflokära eine Drehscheibe haben. Eine Lokstation macht dann Sinn, wenn der Bahnhof, wie bei Markus´ Vorstellungen einen Nebenbahnabzweig hat und Zugbildungsbahnhof ist. Wenn aber im Bahnhof keine Züge gebildet werden, dann würde ein kleiner ein- oder zweiständiger Lokschuppen für Schiebeloks reichen. In dem Fall könnte man aus Platzgründen auf die Drehscheibe verzichten. Allerdings würde ich dann mindestens andeutungsweise marode Behandlungsanlagen aus vergangenen Zeiten nachbilden.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi


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Hallo Heidi,

danke für die Rückmeldung!

Da befinden wir uns ja gar nicht im Widerspruch zueinander. Ich plädiere ja auch für eine kleine Lokstation, wenn eine Drehscheibe verbaut werden soll. Gerade das Video von MMC deutet aber ein (gewolltes und nicht gekonntes...?) größeres Bw auf zu wenig Platz und mit ungünstiger Anbindung an.

Ein schönes Beispiel für eine solche kleine Lokstation mit Drehscheibe war Schiltach im Schwarzwald. Und es gab dann ja noch die Variante (z.B. in Bayern), wo sich die Lokstation im Endbahnhof befand, allerdings normalerweise ohne Drehscheibe.

Und mein Einwand gegen die Brücke bezieht sich auf die Überquerung des eigentlichen Bahnhofs in einem nicht-städtischen Umfeld (wenn es sich vermeiden lässt), also auch da kein Widerspruch. Und dass es beim Vorbild nichts gab, was es nicht gab, ist auch klar...

Beste Grüße aus Frankreich,

Oliver

Hallo Oliver,

Zitat - Antwort-Nr.: 47 | Name: BR 64 518

Da befinden wir uns ja gar nicht im Widerspruch zueinander.


richtig! Es war auch nicht meine Absicht, Dir zu widersprechen. Vielmehr wollte ich mit meinen Beispielen Deine Anregung untermauern
Auf meiner Anlage führt die Nebenbahn zu einem End(Kopf-)bahnhof der lediglich einen kleinen Lokschuppen und eine Dieseltankstelle hat. Aus vergangenen Tagen befindet sich dort auch noch ein Wasserkran, der bei Museumszüge, ich habe zwei ČSD-Dampfloks). Vom Hbf aus führt die Nebenbahn um den Ringschuppen und überquert dann das Bw und die Abstellgruppe für Reisezugwagen. Anders  war das bei mir, aus Platzgründen nicht machbar. Zwischen Hbf und dem Endbahnhof befindet sich bei mir noch ein Haltepunkt, an dem ein Industrieabzweig zu einem Sägewerk führt.

Anbei einmal ein Gleisplanausschnitt der Überquerung und Lokstation im Endbanhof der Nebenbahn.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

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Hi Heidi,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Beim großen Vorbild kenne ich eine solch ähnliche Gleisführung aus Hamm/Westfalen, wo die Strecke nach Paderborn über das Bw und die Zugbildungsgruppe führt (siehe Foto)



aus Interesse, auch weil ich schon oft durch Hamm gefahren bin und mir nichts, was zu deiner Beschreibung auffällt, gesehen hatte, habe ich in der virtuellen Landkarte,, bzw. den Luftbildern, nachgesehen. Das Einzige, was ich dort in der Richtung finde, ist dieses Gleis, das in der Mitte des Rangierbahnhofs über die Hauptstrecke geführt wird. Meintest du das? Da ist kein BW. Südlich davon gibt es ein paar Gleise, die nach Bauhof aussehen.

Falls das der Anlass sein sollte, um eine große Brücke quer über den Bahnhof zu führen, dann halte ich es für eine Fehlinterpretation des gesehenen. (Böse ausgedrückt: Eine weiße Straßenbahn ist kein Hinweis auf einen ICE.)
So eine Brücke ist, von selten, mir nicht bekannten Beispielen abgesehen, etwas, was es nur bei der Modellbahn gibt.

Der TO hat nie verraten, was für Fahrzeuge er hat (und ist auch sonst recht unsichtbar hier), deshalb ist die Notwendigkeit der Drehscheibe nicht prüfbar. Betrieblich würde ich bei dem Bahnhof davon ausgehen, dass nur für die Nebenbahn dort Züge beginnen und enden, für Mehrzugbildung ist dort kein Platz (wo sollen die Wagen stehen?).
Solche Nebenstrecken, zumal es am Ende keine Gegenstück gibt, wurden eher von Tenderloks bedient, die keine Drehscheibe brauchen.
Ob des dort Schiebloks gibt/gab, lässt sich aus dem Plan nicht erkennen. Bei Rampenstrecken war es auch nicht üblich, die Loks nach getaner Hilfe zu drehen, die fuhren einfach rückwärts die Steigung wieder runter.

Gruß
Gerald
Hallo Gerald,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aus Interesse, auch weil ich schon oft durch Hamm gefahren bin und mir nichts, was zu deiner Beschreibung auffällt, gesehen hatte, habe ich in der virtuellen Landkarte,, bzw. den Luftbildern, nachgesehen. Das Einzige, was ich dort in der Richtung finde, ist dieses Gleis, das in der Mitte des Rangierbahnhofs über die Hauptstrecke geführt wird. Meintest du das? Da ist kein BW. Südlich davon gibt es ein paar Gleise, die nach Bauhof aussehen.


Okay, ja, das Gleis meine ich. Dann habe ich das wohl falsch interpretiert. Fakt aber ist, dass es auf diesem Gleis auf die Strecke nach Paderborn führt. Es mag ja sein, dass es kein Gleis ist, dass über einen Personenbahnhof, aber leben wir in der Modellbahnwelt nicht von Kompromissen?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

(Böse ausgedrückt: Eine weiße Straßenbahn ist kein Hinweis auf einen ICE.)


Auch wenn ich kein drittes Bein habe, so bin ich sehr wohl in der Lage eine Strassenbahn von einem ICE zu unterscheiden. Dieser Kommentar von Dir, wenn auch nur in Klammern, war jetzt absolut überflüssig. Willst Du damit provozieren, oder kannst DU auch sachlich bleiben?

Bezüglich der Drehscheibe ist es dem TE überlassen zu entscheiden, ob die Drehscheibe dort Sinn macht, oder ob er sie des Spiels wegen dort haben möchte. Wie gesagt, in der Modellbahnwelt gibt es nicht nur schwarz und weiß. Wenn es danach geht, bzw, wenn wir darauf beharren würden, dass es bestimmte Modellbahnszenarien nicht geben darf, weil es die real nie gab, dann stelle ich die Behauptung auf, dass 90% aller Anlagen keine Modellbahnen sondern Fantasiebahnen zum Spielen sind.

Gruß aus Südmähren
Heidi



Hallo Heidi, hallo Gerald, hallo Rimbert!

Ein Mittelding zwischen Lokschuppen und großer Drehscheibe wäre auch noch eine Segmentdrehscheibe. Die würde die Zufahrt zu einem dreiständigen Lokschuppen erlauben.

Herzliche Grüße aus Ostfriesland
Elmar
Hi Heidi,

das mit der Straßenbahn war, wie geschrieben, bewusst übertrieben und nicht speziell auf dich gemünzt. Es ging mir mit diesem sehr bildlichen Beispiel darum aufzuzeigen, dass oft bei der Modellbahn Dinge, die im realen Leben gesehen wurden, überspitzt und in einen nicht passenden Kontext gesetzt und so zur Karikatur werden.
Hier ein paar Beispiele:
Das heißgeliebte Fachwerkhaus war zur Zeit seiner Entstehung, die letzten mir bekannten wurden um 1890 gebaut, die günstige (billige) Variante. Leute, die Geld hatten, haben mit Stein gebaut. Die, die nicht ganz so viel Geld hatten, haben versucht, die Fassade zur Straße hin nach einem Steinhaus aussehen zu lassen, zumindest soweit Putz aufgetragen, dass das Fachwerk dahinter verschwand. Mir ist keine größere Kirche in Mitteleuropa gekannt, die ein (sichtbarer) Fachwerkbau ist.
Die Brücke über deinen Bahnhof sieht zwar schön dramatisch aus, wäre aber so wahrscheinlich in groß nie gebaut worden. Lange, frei Stützweiten sind erheblich viel aufwändiger (in Aufwand pro Meter) wie viele kurze Brücken. Vergleiche das Bild von deinem Bahnhof und Hamm. Nur, wenn es erforderlich war, wurden so große Weiten in Einem überspannt.

Damit sind wir natürlich bei einer grundsätzlichen Frage: Was möchte ich als Modellbahner erreichen. Das ist eine Problematik, die sich durch fast alle hier erschienenen Planungsdiskussionen zieht.
Letztlich sind alle Modellbahnanlagen, mit Ausnahme derer, die wirklich originalgetreu nachgebaut wurden, Fantasiewelten. Da kommt es auf das können des Entwerfers an, ob etwas glaubwürdiges oder eine schlechte Kopie des MiWuLa heraus kommt. Und jeder Entwerfer sollte auf bereit sein, sich sachlicher Kritik zu stellen.
Es ist ähnlich bei Eigenheimen. Da glauben auch viele private Bauherren, sie können etwas tolles planen. Dem ist nicht so, meistens geht es ziemlich in die Hose.

Gruß
Gerald
Moin zusammen:

Update zum Thema:

Heute habe ich zwei Stunden mit Markus telefoniert. Wir haben uns sehr ausführlich zu unseren Erfahrungen mit Modelleisenbahn ausgetauscht und den Entwurf für seine Anlage diskutiert. Er hat mich gebeten, die Ergebnisse hier zu teilen. Was ich hiermit gerne tue.

Zunächst haben wir das  Konzept bestätigt: Schattenbahnhof / Gleiswendel / Bahnhof mit kleinem BW / Nebenstrecke. Wir haben sehr ausführlich die Raumsituation diskutiert. Die Anlage wird beweglich im Raum stehen, um ggf. an Fenster, etc. heranzukommen. Es kann aber 20cm mehr in der Breite genutzt werden.

Folgende Anpassungen des Planes werde ich jetzt vornehmen:
- Maximale Länge eines Zuges 90 cm, Bahnhof kann entsprechend kürzer werden.
- Wechsel des Gleissystems von Minitrix zu Peco Code 55. Die bereits vorhandenen Minitrix-Weichen wird Markus verkaufen, Flexgleis kann man ja im nicht sichtbaren Bereich trotzdem verwenden.
- Vereinfachung des Bahnhofs (wie ja teilweise hier schon angeregt)
- Steigung im Wendel 2,5% (damit kann der linke Schenkel kürzer werden)

Bitte seht mir nach, daß ich nicht zu allen Euren Anregungen Stellung nehme. Sie sind alle inspirierend und das ist das wichtigste. Alles zu kommentieren würde weit führen und es geht ja nicht darum jede Idee auszudiskutieren.
Ich fasse aber mal die Punkte zusammen, die ich aufgreifen werde:
- Bahnhof verschlanken: insb. die Hinweise von Oliver sind sehr hilfreich
- Drehscheibe: ich habe die (kleine) Minitrix-Drehscheibe eingeplant, die Hinweise von Heidi finde ich gut. Ich hatte für mich noch keine Antwort auf die Frage gefunden, was kommt da für ein Lokschuppen hin. Ein Ringlokschuppen passt nicht. Wenn es noch mehr Photos von vergleichbaren Situation gibt, würde mir das helfen
- Brücke über Bahnhof bleibt, es gibt ja ein schönes Vorbildbeispiel. Ich finde eine lange Brücke sieht einfach super aus und bei diesem Anlagenkonzept ist es schwer, noch weitere unterzubringen. Gerade von Hack-Brücken gibt es ganz tolle Angebote. z.B. https://www.hack-bruecken.de/contents/de/p33.html

Das ist jetzt ein bisschen Arbeit für mich, sobald ich verwertbare Ergebnisse habe, werde ich berichten.

LG Rimbert
Moin moin, hier mal was ganz Analoges zum Thema letztens in Wurzen auf ner Moa gesehen viele Grüße und schönes WE wulf🚂🖐️🍻

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Zitat - Antwort-Nr.: 666 | Name: Wurzener Modellbahnclub e. V.

Der zur Verfügung stehende Platz für eine Modellbahnanlage bestimmt die Wahl des Modellmaßstabes.


Auch die Platzierung in einem Modellbahnclub bewahrt einen Zettel nicht davor, dass Unsinn auf ihm geschrieben steht.
Moin,


es ging schneller als ich dachte. Zunächst einmal ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung, die ich hier im Thread und per PN erhalten habe.

Anbei Wunschhausen in Peco Code 55. Das ganze ist jetzt wesentlich harmonischer und gefälliger. Zwei Änderungen sind dafür ausschlaggebend gewesen: 20 cm mehr in der Breite (jetzt 260 cm) und der Wechsel zu Peco Code 55.

LG Rimbert

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Hallo,
ich möchte wirklich nicht demotivieren!
Eine solche Anlage als "Anfänger" oder "Wiedereinsteiger" mit Peco zu bauen: Respekt!
Der Plan als Perspektive für eine Wunschanlage ist ok.
Ich würde allerdings eine kleine "Musteranlage" mit den Herausforderungen der großen Lösung als Vorab-Anlage empfehlen:
Sei es,
- um den Umgang mit den Peco-Weichen zu üben
- Flexgleise zu verlegen
- das Einschottern zu üben (das geht bei den teilweisen tiefen Eingriffen nicht wirklich einfach)
- ...
meint
Günter
Hallo Rimbert!

Der Hauptbahnhof hat durch die Reduzierung der Weichen sehr gewonnen. Die Durchfahrgleise sind jetzt sehr gut angelegt. Es fehlen mir aber noch ein paar Fahrmöglichkeiten:
Es ist nicht möglich, von links kommend auf die Nebenstrecke zu wechseln.
Es ist ebenso nicht möglich, den Güterbahnhof nach links auf die Hauptstrecke zu verlassen.
Und schließlich: Es kommt ein Zug von der Nebenstrecke in den Bahnhof und soll nach rechts auf die Hauptstrecke wechseln. Dafür muß ein Lokwechsel durchgeführt werden. Es gibt aber kein Wartegleis für so eine Lok. Man könnte sich das noch weiter ausmalen: Die Hauptstrecke hat Oberleitung, die Nebenstrecke nicht. Deshalb wird zugleich mit dem Fahrtrichtungswechsel von Dampf-/Diesellok auf Ellok gewechselt. Spiel solche Abläufe in Gedanken mal durch.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin zusammen,

#Günther: ich konnte im Gespräch mit Markus einen Eindruck davon gewinnen, was er drauf hat. Es ist kein blutiger Neuanfang, er kann das Und ob es Sinn macht, eine Testanlage zu bauen, ist auch Geschmacksache. Ich habe auch gleich mit meiner Wunschanlage angefangen. Die erste habe ich nach zwei Jahren Bauzeit wieder abgerissen, weil der Plan nicht umsetzbar war. Weiter als SBhf  & Paradestrecke bin ich nicht gekommen, dann war der Abstand zwischen den Ebenen zu eng.

Bei meiner jetzigen Anlage übe ich am lebenden Beispiel und baue halt einzelne Weichenstraßen nochmal. Irgendwo muß man seine Erfahrungen machen und ich glaube, die Dinge, die bei mir jetzt nicht auf Anhieb funktionierten (z.B. wie verlege ich eine Weichenstraße mit 5 Weichen & DKW wirklich betriebssicher), wären auf einer Testanlage garnicht aufgefallen.

#Elmar: Du bist für mich der Profi im Betriebsablauf. Da kann ich nicht so schnell. Ich versuche mal Deine Anmerkungen durchzuspielen, aber gerne kannst Du auch in den Plan zeichnen. Ich schicke ihn Dir mal per e-Mail.

LG Rimbert

Hallo Rimbert!

Ich schlage für den Hauptbahnhof folgende Änderungen vor:

Die  Weichenstraße unter der Brücke zwischen Gleis 3 und 4 entfällt. Sie bringt an dieser Stelle fast nichts und verkürzt die Gleise 3 und 4 unnötig.

Stattdessen werden in den Bogen am linken Bahnhofsende zwei Bogenweichen-Paare eingefügt. Das erste Paar direkt am Bahnhofsende ermöglicht das Einfahren von links auf die Gleise 1 und 2 und somit den Wechsel auf die Nebenstrecke. Das zweite Paar erlaubt das Ausfahren nach links aus dem Güterbahnhof. Wenn es diese Bogenweichen nicht geben sollte, müßten nach Überquerung der Brücke entweder zwei gerade Weichenpaare oder ein Hosenträger folgen.

Das rechte Ende der Gleise 1 und 2 habe ich komplett abgeändert. Dadurch werden beide Gleise länger. Rechts und links sind jetzt zwei kurze Abstellgleise für Lokwechsel vorhanden. Das auf das Stellwerk zulaufende Gleis könnte evtl. noch etwas verlängert werden, wenn man das Stellwerk nach rechts rückt.

Jetzt kann man für den Wechsel von der Haupt- auf die Nebenstrecke vier Szenarien mit Lokwechsel realisieren:
1. Zug mit Ellok kommt von rechts von der Hauptstrecke und fährt auf Gleis 2 ein. Die Ellok kuppelt ab und fährt auf das neue Abstellgleis links. Vom Abstellgleis am Stellwerk kommt eine Diesellok, kuppelt an und zieht den Zug auf die Nebenstrecke.

2. Zug mit Ellok kommt von links von der Hauptstrecke und fährt ebenfalls auf Gleis 2 ein. Die Ellok kuppelt ab, fährt auf das Abstellgleis beim Stellwerk, vom Abstellgleis am Wäldchen kommt die Diesellok, kuppelt an und zieht den Zug auf die Nebenstrecke.

Die umgekehrten Szenarien mit Wechsel von der Neben- auf die Hauptstrecke brauche ich hier nicht mehr im Detail auszuführen. Die kann man sich schon denken.

Natürlich ist es auch möglich, daß ein Zug von der Nebenstrecke einfach auf Gleis 1 oder 2 endet und die Lok für die Rückfahrt an das andere Ende des Zuges umgesetzt wird. Dann müssen die Fahrgäste in den Schnellzug auf Gleis 3 oder 4 umsteigen.

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der weiteren Planung.

Herzliche Grüße
Elmar

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Moin,

@ Rimbert:
Dein plan in #56 zeigt rechts oben Gebäude über der Nebenbahn. Das ist jetzt zwar nur Deko, aber bevor hier falsche Gedanken bei Markus kommen, daß man das so bauen kann: ja kann man, wenn die Nebenbahn im Gefälle leigt und anschließen unter dem Bahnhof fährt. Wegen der Brücke muß die Strecke aber ansteigen und dann noch dadrüber Gebäude einer Stadt?

@ Elmar:
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name:

Stattdessen werden in den Bogen am linken Bahnhofsende zwei Bogenweichen-Paare eingefügt. Das erste Paar direkt am Bahnhofsende ermöglicht das Einfahren von links auf die Gleise 1 und 2 und somit den Wechsel auf die Nebenstrecke. Das zweite Paar erlaubt das Ausfahren nach links aus dem Güterbahnhof. Wenn es diese Bogenweichen nicht geben sollte, müßten nach Überquerung der Brücke entweder zwei gerade Weichenpaare oder ein Hosenträger folgen.



Ja, aber ich fürchte, der Platz reicht dafür nicht...

Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name:

Das rechte Ende der Gleise 1 und 2 habe ich komplett abgeändert. Dadurch werden beide Gleise länger. Rechts und links sind jetzt zwei kurze Abstellgleise für Lokwechsel vorhanden. Das auf das Stellwerk zulaufende Gleis könnte evtl. noch etwas verlängert werden, wenn man das Stellwerk nach rechts rückt.



Richtig, die Gleise werden länger, aber wofür? Die Züge, die hier fahren, müssen auch in den Bahnhof der Nebenbahn passen und da sind die Gleise deutlich kürzer.

Gruß
Kai
Moin zusammen,

vielen Dank für eure zahlreichen Anregungen und Anmerkungen! Auch Markus hat mir ein paar Wünsche / Fragen per e-Mail geschickt.

Ich versuche mal die wichtigsten Punkte zusammenzufassen bzw. zu kommentieren.

#Kai:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dein plan in #56 zeigt rechts oben Gebäude über der Nebenbahn.

Das stimmt, der Gedanke ist, die Stadt entweder leicht ansteigend zu bauen oder tatsächlich die Strecke durch die Häuser zu führen, um die Strecke an dieser Stelle zu verstecken. Man könnte eine Hintergrundkulisse genau in die Straße setzen.

#Elmar / Kai: Bogenweichen am linken Bahnhofsende. Die Idee von Elmar ist gut, leider reicht der Platz nicht, da hat Kai recht. Elmar hat aber auch schon die Alternative vorgeschlagen, die ich im Plan so auch umsetzen kann: Hosenträger zwischen Tunnel und Brücke.

#Elmar: Deine Hinweise zu den Betriebsabläufen und insb. die Möglichkeit einen Platz für wartende Loks zu haben sind super und haben mich motiviert diesen Teil bei meiner eigenen Anlage nochmal zu überprüfen. Der Bahnhof ist zum Glück noch in Planung und nicht im Bau. Ich habe zwei Wartegleise für Loks eingefügt.

Deine Anregungen zur Anbindung der Nebenbahn finde ich gut, es sieht gefälliger aus. Der Einwand von Kai ist wiederum berechtigt, wozu braucht man die zusätzliche Länge? Ich habe eine abgewandelte Variante gewählt, damit der Bogen der Nebenbahn nicht ganz so eng ausfällt.

Die Verlegung der Weichen hat noch einen anderen positiven Nebeneffekt: Ich konnte die Anlage in der Breite auf 250 cm kürzen. Das war einer der Wünsche die Markus geäußert hat. Er hat nach unserem Gespräch den Raum nochmal nachgemessen und meint, 260 cm sei zuviel. Wir diskutieren gerade noch die Grundplatte. Er hat bereits einige Unterbauten. Daher kommt das Maß 120 in der Tiefe und 240 in der Breite.  Kann ich im Plan so berücksichtigen Außerdem werde ich den linken Schenkel noch um 10 cm kürzen. Das ist ohne Einschränkung durch Verschieben der Wendel möglich. Den rechten Schenkel kann ich auch noch um 5cm kürzen.

Er würde auch gerne eine große Fleischmann-Drehscheibe unterbringen; ich fürchte, das geht nicht.

Des Weiteren habe ich auf Wunsch von Markus den SBhf reduziert. Da hatte ich mich sehr ausgetobt und 36 m in 6 Abstellgeleise untergebracht. Markus reichen drei Gleise.

Ich hoffe, ich habe alles erwähnt, was ich umsetzen will. Der neue Plan ist fast fertig, aber ich werde erst nochmal eine Nacht drüber schlafen. Außerdem will ich noch die Reaktion von Markus auf Elmar`s Anregungen und meine Anmerkungen abwarten.

Zur weiteren Entwicklung des Planes fällt mir ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ein: "Perfektion ist nicht erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann."

In diesem Sinne

LG Rimbert
Hallo Rimbert & Planungsteam,

der Plan wird ja immer faszinierender. Ein Musterbeispiel demokratischen Zusammenwirkens.


Zitat - Antwort-Nr.: 62 | Name: RJK

"Perfektion ist nicht erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann."


ein klein wenig noch, und Deutsche sind die perfekten Steuerzahler!

VG Freetrack
Hallo Rimbert!

Ich glaube nicht, daß Gleis 1 zu lang ist. Es könnte doch mal sein, daß ein Zug, der auf die Nebenbahn wechselt, den Postwagen im Hauptbahnhof stehen läßt. Ich weiß ja nicht, welche Epoche Markus bevorzugt. Aber in Epoche III und IV war so etwas gang und gäbe - habe ich selber erlebt. Nicht ohne Grund lag früher das Hauptpostamt direkt neben dem Hauptbahnhof - sogar in vielen kleineren Städten.

Oder vielleicht fährt nur eine Kurswagengruppe auf die Nebenbahn. Auch das gab es früher total häufig. Laßt mal Eure Phantasie ein bißchen spielen!

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Rimbert,
Hallo Elmar,

Zitat - Antwort-Nr.: 64 | Name: Elmar W.

Es könnte doch mal sein, daß ein Zug, der auf die Nebenbahn wechselt, den Postwagen im Hauptbahnhof stehen läßt.


genauso ist es.
Mal ein Beispiel:
Bei uns im Süden Mährens verkehrt z.B. der R 883 von Prag nach Luhačovice. Dieser Schnellzug besteht ab Prag aus 7 Wagen. Nun passen aber im Endbahnhof Luhačovice nur 5-6 Wagen an den Bahnsteig. Auf dem letzten Abschnitt zwischen Staré Město u Uherského Hradiště und Luhačovice verkehrt der Zug daher i.d.R. nur mit 5 Wagen.
D.h. 2 Wagen haben nur den Lauf Prag - Staré Město u Uherského Hradiště, während der Rest bis zum Endbahnhof durchläuft.

Genau diese Situation stelle ich auf meiner Anlage, auf der ich ja Luhačovice originalgetreu nachgebildet habe, dar.
Um dies auch im Spielbetrieb umzusetzen, sollte dann auch, mindestens in einem der beiden Nebenbahngleise im "Hauptbahnhof" eine Entkupplungsmöglichkeit berücksichtigt werden. Ich habe diese mit Herkat 27030 gelöst.
https://www.modellbahn-seyfried.de/herkat_entku...produktdetailks.html
Das 5er Set habe ich mir deshalb zugelegt, da ich auch Entkuppler im Endbahnhof benötige, um dort auch den Lokswechsel durchzuführen, ohne händisch in die Anlage eingreifen zu müssen.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi


Der Markus MK7500 hat sich schon längst verabschiedet. :D

Bei vielen Vorschlägen (ganz generell in unserer Gilde) fällt mir auf, daß es im großen zentralen Bahnhof selten bis so gut wie nie Abstellmöglichkeiten gibt, wo auch mal drei Eilzüge mit vier, fünf Silberlingen u.ä. bis zum nächsten Einsatz dösen und ein Übergabe-Güterzug auf seine weitere Verwendung warten können. Ich finde es schade, wenn schöne Waggons immer nur direkt hinter den Kulissen oder im Untergrund verschwinden.

Ein Ringlokschuppen mit Bekohlung, Dieseltankstelle, eine Handvoll Bahnsteige und großes EG aber null Abstellmöglichkeiten, das will mit früheren Epochen nicht zusammen gehen. Die moderne Epoche VI ja, wenn die ganze Infra rückgebaut und ausradiert ist. Aber dann passen die Fahrzeuge nicht, die ich dazu aufdekoriert sehe.

Gibt es da nicht eine ungefähr Orientierung gebende Faustformel? 1/3 Personenbahnhof, 1/3 Betriebsgleise und Betriebsanlagen, 1/3 Abstellmöglichkeiten? Wenn wir von einem Bahnhof sprechen und nicht von einem Haltepunkt. Gerade wir mit unserer N können doch Dinge ermöglichen, von denen die H0 nur träumt. Abstellgleise müssen ja nicht nur parallel zum Personenbahnhof angelegt sein, die können sich auch bis hinter der Bahnhofsausfahrt befinden. Nicht zu vergessen dann die schönen kleinen Rangierarbeiten mit der V60...

Ich hoffe Ihr versteht was ich meine.

Habt eine schöne Zeit.
Olaf

Hallo Stecker*,
wie schon oft in diesem Forum geschrieben, hilft es manchmal genauer zu lesen.
Zitat - Antwort-Nr.: 66 | Name: Stecker*

Der Markus MK7500 hat sich schon längst verabschiedet. :D


Es mag ja sein, dass er sich hier, nach einigen deprimierenden Kommentaren, im Forum verabschiedet hat, dennoch schreibt Rimbert immer wieder, dass er in sehr engem Austausch mit Markus steht. Insofern sind alle konstruktive Kommentare hier wertvoll.

Deiner Einschätzung bezüglich der Abstellgleise für Zuggarnituren, stimme ich zu. Allerdings darf man das nicht veralgemeinern. Es gibt sehr wohl einige private Modellbahnanlagen, auf denen Abstellgleise für Zuggarnituren vorhanden sind. Einige Anlagen, bei denen das der Fall ist, habe ich selbst schon gesehen. Und auch auf meiner Anlage findet man solche Gleise, wie der Gleisplan des Hbf auf meiner Anlage deutlich zeigt. Auf den von mir geposteten Bildern des BW´s sind diese Gleise auch zu sehen, auch wenn dort noch keine Wagen stehen.

Viele Grüße aus Südmähren
Heidi

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wie schon oft in diesem Forum geschrieben, hilft es manchmal genauer zu lesen



Ja Mensch Heidi, vielen Dank für den Spruch. Ich lese manchmal schon genauer, keine Bange.

Wäre möglich gewesen, daß der Markus sich dennoch weiter interessiert und einbringt, ob ihm Vorschläge gefallen.

Olaf
Hallo Olaf,

Markus ist ja noch angemeldet im Forum.
Nach einigen demotivierenden Kommentaren, kann ich jedoch verstehen, dass ihm die Lust daran vergangen ist, hier mit zu schreiben.
Über Rimbert erfahren wir ja, wie Markus zu den Änderungsvorschläge und Tipps reagiert.

So what?
Ich finde die Diskussion recht gut und sachlich, wenn man von den wenigen Demotivationskommentare einmal absieht.

Gruß aus Südmähren
Heidi

Moin zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich finde die Diskussion recht gut und sachlich, wenn man von den wenigen Demotivationskommentare einmal absieht.



Mich freut es, daß es gelungen ist, diese Diskussion in gute Bahnen zu leiten. War aber nicht einfach und wäre doch schön, wenn das öfter gelingen würde. Ich für meinen Teil habe (mal wieder) gelernt, daß es sich lohnt Stellung zu beziehen und Trolle konsequent zu ignorieren.

Wenn man bedenkt, daß es der erste Beitrag von Markus (angemeldet im Forum Mitte Dezember) war, wundert es doch nicht, daß er keine Lust hat, sich hier aktiv einzubringen, so wie die ersten Beiträge waren. Wie mit einigen anderen tausche ich mich per e-Mail aus.

Doch zurück zum Thema:

Die Idee mit den Abstellgleisen von Kai finde ich gut. Ich werde mal versuchen, das unterzubringen.

Die Herausforderung ist, daß diese Gleise eigentlich ins Vorfeld des Bahnhofs gehören und damit braucht man noch mehr Länge als eh zur Verfügung steht. Das könnte auch der Grund sein, warum das oft weggelassen wird. Mir ist auch erst im Laufe der letzten Jahre so richtig bewusst geworden, wie wichtig Länge bzw. Breite für die Gestaltung einer Anlage ist. Tiefe ist eigentlich egal, da reichen für ein stimmiges Konzept 60 bis 80 cm.  Aber wer hat schon 4 m in der Breite für den Bahnhof der Anlage.

In Wunschhausen sehe ich im Moment nur die Möglichkeit vor dem Bahnhof, vielleicht in Richtung BW. Mal schauen.

Gruß

Rimbert
Hallo Rimbert,

Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: RJK

In Wunschhausen sehe ich im Moment nur die Möglichkeit vor dem Bahnhof, vielleicht in Richtung BW. Mal schauen.


Es ist rechts genügend Platz um abgehend von Gleis 1 noch zwei Abstellgleise für Zuggarnituren zu installieren. Die Zugbildung dient ja nur der Nebenbahn.

Ich habe es einmal skizziert.
Um an den Bahnsteig zu gelangen müsste die Garnitur auf die Strecke ziehen und dann an den Bahnsteig fahren. Zwar ist dies ein "aufendiges" Rangiermanöver, jedoch nicht wirklich unrealistisch. Auch beim Vorbild findet man Beispiele, wo für Rangierfahrten auf das Ausfahrgleis gezogen werden muss. Mit entsprechenden Signalen ausgestattet könnte man das so gut darstellen.

Viele Grüsse aus Südmähren
Heidi

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Hallo Heidi!

Ich wohne direkt an einer Strecke, an der das so ist (Emden - Norddeich). Wenn ich von meinem Haus auf die Bahnlinie zufahre, stoße ich direkt auf das Schild "Halt für Rangierfahrten". Bei uns ist die Auszieh-Strecke über 300 Meter lang. Da konnte früher auch ohne weiteres ein ausgewachsener InterRegio rangiert werden. Die Abstellgleise befinden sich dann beidseitig der Personenbahnhofs-Gleise, ähnlich wie Du es skizziert hast.

Andere Bespiele sind Hamburg Langenfelde oder Dortmund Hbf. Dort liegen die Abstellbahnhöfe in einiger Entfernung vom jeweiligen Bahnhof neben der Strecke. Diese Funktion könnte man wohl eher den Schattenbahnhöfen zuschreiben. Auf der Anlage ist dafür wohl etwas zu wenig Platz.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin,

ich habe mal zwei Optionen eingezeichnet. Für die Variante von Heidi ist nicht genug Platz.

LG Rimbert

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Hallo Rimbert,

Wie lang sind denn die Gleise? Um einen Lokbespannten kompletten Zug mit 3 Wagen abstellen zu können, braucht es für die Epochen V und VI mindestens eine Gleislänge von 590mm plus Sicherheitsabstand zur Weiche. also mindestens 63cm. Diesen Platz scheinst Du nach deiner Skizze nicht zu haben. Das reicht max. für einen 2-teiligen Triebwagen.

Gruß aus Südmähren
Heidi
Moin Rimbert,
kannst du das Stellwerk um 180* drehen? Dann hättest zwischen Neben - und Hauptbahn mehr
Platz, um 2 längere Abstellgleise zu planen.
Gruß Lutz
Hallo in die Runde,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei vielen Vorschlägen (ganz generell in unserer Gilde) fällt mir auf, daß es im großen zentralen Bahnhof selten bis so gut wie nie Abstellmöglichkeiten gibt, wo auch mal drei Eilzüge mit vier, fünf Silberlingen u.ä. bis zum nächsten Einsatz dösen und ein Übergabe-Güterzug auf seine weitere Verwendung warten können.



Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ein Ringlokschuppen mit Bekohlung, Dieseltankstelle, eine Handvoll Bahnsteige und großes EG aber null Abstellmöglichkeiten, das will mit früheren Epochen nicht zusammen gehen.



Also wenn ich mir den letzten Vorschlag angucken, dann wird das aber zu viel. Es mag sein, dass die wenigen Abstellgleise nicht zu Drehscheibe, Bekolung usw. passen. Aber dann würde ich eher da ein bisschen was rausnehmen, als immer mehr reinzupacken. Mir wirkt das etwas zu viel gewollt auf dem der doch recht kurzen Länge.

Ich sehe da auch keinen großen zentralen Bahnhof, sondern eher eine Landstation.

Wäre der Bahnhof einen Meter länger, könnte das so aufgehen, aber hier passen die Proportionen für mich nicht mehr so sehr. Ich bitte mal insbesondere die Nutzlänge an den Überholgleisen zu betrachten, das ist ja zum Beispiel auch da, wo Güterzüge behandelt werden. Sauber zwischen den Weichen passen vielleicht 50cm (rot markiert).

Auf der anderen Seite fehlt mir ein bisschen das betriebliche Konzept: Warum ist da ein BW mit Drehscheibe? Es muss also Gründe für Lokwechsel geben. Auf der eigentlichen Hauptstrecke sehe ich das nicht. Einzig die Nebenbahn könnte einen Lokwechsel rechtfertigen. Aber dafür liegt das BW auf der falschen Seite. Vorschlag daher: BW nicht rechts unten sondern rechts oben in den Bogen der Nebenbahn. Dafür würde ich eher die zwei Abstellgleise opfern. Nachts abgestellte Personenzüge können auch am Bahnsteig stehen. Das würde auch eher im Nebenbahn-Endbahnhof passieren, weil die Leute ja morgens früh aus dem Dorf in die Stadt zur Arbeit und zur Schule wollen. Daher sind die Züge oft auch in der Peripherie abgestellt.

Ich glaube auch, dass man auf der unteren Seite auf ein Gleis verzichten kann. Das entstandene Gleis war eh zu kurz, um groß etwas damit zu machen. Jetzt können Personenzüge den Bahnsteig nahezu ganz nutzen und für die 1-2 Übergaben im Güterverkehr, die so ein Bahnhof hatte, sollte das aufgehen. Ich würde übrigens bewusst den Gleisabtsand groß lassen, dann könnte man in den kurzen Zwischenbögen die Ausfahrsignale platzieren, das gibt nochmal etwas Länge (weiße Kästen als Hauptsignale). Man könnte auch überlegen, in das untere Gleis gar keine Hauptsignale zu setzten, aber dann muss man den Zug immer nach der Ankunf am Bahnsteig umsetzten, und mir fällt es schwer da ein Ausziehgleis ohne signifikanten Nutzlängenverlust unterzubringen.

Prinzipiell möchte ich noch auf das Thema Gleisabstand eingehen: Hier wird der Peco-Abstand von 26,5mm angesetzt. Das ist formal selbst für Schmalmastsignale zu schmal (Licht oder Form). Da wären es formal 28,125mm. Man bekommt da ein Lichtsignal dazwischen, ohne dass ein Zug in der Geraden, wenn es exakt Mittig steht und nicht gerade Überbeite Panzer fährt dazwischen, aber bei Formsignalen (Platzbedarf für den Antrieb mal außen vor gelassen), ist da keiner mehr. Bei den beiden durchgehenden Hauptgleisen ist das nicht so schlimm, da stehen die Signale außen, aber gerade an dem Gleis direkt am EG wird das zu eng (gelb markiert).

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auch die Führung der Nebenbahn über eine Brücke über die Bahnanlagen des Bahnhofs finde ich nicht so gelungen, es sei denn, es wäre in einem städtischen Umfeld (wo so etwas noch am ehesten glaubhaft vermittelt werden kann).  


Da gebe ich Dir grundsätzlich recht, da ich aber in der Nähe eines solchen Bahnhofes ohne städtischem Umfeld aufgewachsen bin, finde ich das akzeptabel. Gemeint ist Rheinkamp. Ok, ist (noch) eine Indsutriebahn, aber immerhin. Sie bindet überigens auch in den hier im Vordergrund zu sehen Bahnhof ein. Derzeit noch als Spitzkehre, in Zukunft auch mit einem 270° Bogen für den Nahverkehr.
https://www.google.de/maps/place/Rheinkamp,+474...IKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Viele Grüße

Dirk

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Moin,

#Heidi: die gleise oben sind ca. 45 cm lang, die Variante unten ca. 50 cm alles nicht üppig. Aber es werden ja auch keine 3 Silberlinge zum Nebenbahnhof fahren, die passen da nämlich nicht rein. Der Bahnsteig am Nebenbahnhof hat 30cm. viellicht 35 cm.

#Lutz: Gute Idee, nur wohin dann mit den Lokwartegleisen.

Gruß

Rimbert
Moin Rimbert,
dort wo Dirk # 76 die Pfeilspitze gesetzt hat.
Gruß Lutz
Hallo Rimbert!

Ich finde den Plan mit den vielen Abstellgleisen etwas überladen. Nebenbei wird Gleis 1 dadurch für meinen Geschmack zu kurz. Ich finde auch die Idee von Lutz gut, das Abstellgleis zwischen Gleis 2 und 3 entlang der Hauptstrecke zu verlängern. Das dürfte für den Bedarf der Nebenstrecke reichen. Vielleicht geht es sogar noch etwas länger als in meinem Plan. Für das Stellwerk hätte ich drei Ideen:
- um 180° drehen
- so aufstellen, daß es das Abstellgleis und das obere Gleis der Hauptstrecke überbrückt. Die Stütze kommt dann zwischen den beiden Hauptstreckengleisen zu stehen. (So habe ich es jetzt im Plan eingezeichnet.)
- Vielleicht gibt es auch ein Reiterstellwerk, das drei Gleise überspannt.

Evtl. zusätzlich noch der Vorschlag von Heidi, vielleicht nur mit einem Gleis.

Herzliche Grüße
Elmar



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Moin,

schön, daß Ihr euch alle mit Anregungen beteiligt. Ich zeige jetzt zunächst nochmal ein Bild ohne die Abstellgleise im Bahnhof, um die Enge deutlich zu machen. Es gelingt nämlich nicht, den Vorschlag von Elmar aus #60 so umzusetzen. Der Platz ist relativ eng. (Bild 1) In Bild 2 habe ich die jüngsten Ideen berücksichtigt und ein Abstellgleis parallel zur Hauptstrecke geplant. Das finde ich ganz gut.

Ein paar Anmerkungen zu den Größen: Die Nummer der Gleise bezeichne ich so wie von Elmar vorgeschlagen von Empfangsgebäude zum Anlagenrand vorne.
Länge Gleis 1: 49 cm (zwischen den Weichen)
2: 65 cm
3: 135 cm
4: 135 cm
5: 69 cm
6: 39 cm
7: 22 cm

Das Reiterstellwerk können wir problemlos ändern. Ich habe keine konkreten Gebäude vorgesehen. Das sind nur Anregungen. Von Vollmer gibt es ein Reiterstellwerk, das passen würde.

Die Idee das BW auf die andere Seite zu verlegen, finde ich nicht so gut. Dann wäre die Stadt auf der anderen Seite vom Bahnhofsgebäude, das wirkt meiner Ansicht nach nicht so gut.

Die in #62 angekündigten Änderungen habe ich inzwischen alle eingerabeitet und deshalb noch zwei weitere Bilder der gesamten Anlage.

#Markus: solltest Du hier mitlesen: mein e-Mail-Account geht seit heute nachmittag nicht, insofern entweder warten oder hier posten

Ich habe das Gefühl, daß wir uns langsam dem fertigen Plan nähern …

LG Rimbert

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Hallo Rimbert!

Ich finde, das sieht sehr gut aus und bietet gute Rangier- und Abstellmöglichkeiten.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Rimbert,
Der Anlagenplan gefällt mir immer mehr, langsam würde ich ihn schon fast 1zu1 nehmen und bauen (schade, dass ich nicht so viel Platz habe).
Eins gibt es aber noch: die letzten 3 Gleise des Hbf sind sehr kurz. Ich würde die Weichen auf der linken Seite umjonglieren, besonders dass das letzte Bahnsteiggleis zumindest in Bahnsteiglänge nutzbar sei. Und da kann man noch was machen.
Wenn man eine Bogenweiche rechts hinter den Hosenträger in den Tunnel installiert und man aus dem Tunnel mit 3 statt 2 Gleisen rauskommt, kann man die genannten Weichen weiter links verschieben. Und sowas gibt es auch teilweise in echt (ohne Tunnel): schaut euch auf google maps die östliche Ausfahrt von Bahnhof Györ an! Nach der Straßenbrücke über dem Bahnhof werden die Gleise nicht sofort alle zusammengeführt, erst gibt es einen Bogen mit drei parallelgleisen. Züge aus Budapest, die auf die Gleise 4 bis 7 wollen, verlassen das durchgehende Hauptgleis bereits vor der Kurve.

LG,
Gabor
Hallo,

man könnte auch rechts die geraden Weichen zwischen den Gleisen 2/3 und 3/4 durch Peco-Bogenweichen ersetzen. Bei gleichen Zuglängen sieht es besser aus wenn die Züge deutlich kürzer sind als die Bahnsteige bzw. Gleise. Bei Güterzüge werden die Gleislängen oft komplett ausgenutzt.

Signalisierung mit Formsignalen oder mit modernen Lichtsignalen? Je nachdem benötigt man einzelne Stellwerke oder gar kein Stellwerksgebäude mehr, Anstelle des Reiterstellwerkes würde ich auf beiden Bahnhofseiten ein kleines bzw, rechts ein mittelgroßes Stellwerk einplanen.

Bei der Nebenbahn fehlt noch ein großer Güterkunde wie z.B. eine Steinbruch oder ein Industriebetrieb. Üblicherweise hat man Nebenbahnen wegen einem zu erwartenden Güterverkehr gebaut. Es gab natürlich auch Nebenbahnen mit wenig Güterverkehr, z.B. bei Badeorten. Mit lokalem Güterverkehr wird der Verkehr auf einer Nebenbahn und auf den Bahnhöfen aber deutlich interessanter.

Im Bereich des Endbahnhofs gibt es noch ein paar Unstimmigkeiten mit der Lage der Tunnelportale. Entweder ist eine Strecke im Tunnel oder es stehen an gleicher Stelle Kirche, Häuser und Bäume.

Den Schattenbahnhof würde ich so planen (und auch bauen) dass ich ihn später noch von drei auf sechs Gleisen erweitern kann. Der nichts wächst so schnell wie der eigene Fuhrpark

Grüße
Markus
(nicht der Thread-Ersteller)
Hallo Rimbert

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Länge Gleis 1: 49 cm (zwischen den Weichen)
2: 65 cm
3: 135 cm
4: 135 cm
5: 69 cm
6: 39 cm
7: 22 cm



Ich gebe zu Bedenken, dass Du die Gleislänge bei aus Richtung des Gleises Stumpf befahrenen Weichen nicht komplett ab der Weiche rechnen darfst sondern sicher nochmal 5cm, wenn da ein Signal stehen soll eher 10cm (und das dürfte hier immer zutreffen) abziehen musst. So dürfte man in Gleis 2 kaum signifikant mehr NUtzlänge haben als in Gleis 1.

Ich wiederhole auch nochmal den HInweis dass der Regelgleisabstand von 26,5mm bei Peco zu eng ist um dazwischen sicher SIgnale aufstellen zu können, insbesondere Formsignale.

Viele Grüße

Dirk
Zitat - Antwort-Nr.: 84 | Name: Dirk

Ich wiederhole auch nochmal den HInweis dass der Regelgleisabstand von 26,5mm bei Peco zu eng ist um dazwischen sicher SIgnale aufstellen zu können, insbesondere Formsignale.



Hallo,

das gleiche gilt auch für den Schattenbahnhof. Hier wird der Platz für den "Zweifingerkran" benötigt. Je nach Größe von Markus Wurstfinger sollte der Gleisabstand vergrößert werden um später mal problemlos "eingreifen" zu können.

Grüße
Markus
Wieso muss man hier eigentlich immer Grundzüge erwähnen, wenn der Planer, nicht der TE, so erfahren ist. Spaß am Planen alleine ist kein Argument, dann besser den Anfänger erwähnen.

Dies vor dem Hintergrund, anders Denkende als Trolle zu bezeichnen.

Mit besinnlichen Grüßen
Hallo Markus,

Ich denke auch über einen Schattenbahnhof  nach. Nun hilft mir die Aussage,,mehr Platz zwichen den Gleisen" nicht wirklich weiter! Wieviel mm sind aus deiner Erfahrung nötig? Danke für zielführende Maßangaben.
viele Grüße Jörg
Hallo Jörg,

Zitat - Antwort-Nr.: 87 | Name: Achse36

Wieviel mm sind aus deiner Erfahrung nötig?


Das ist zwar jetzt OT und nicht direkt für das eigentliche Thema hier hilfreich, dennoch möchte ich Deine Frage beantworten.
Um gut in den Schattenbahnhof eingreifen zu können sollte der Abstand idela min. 15 bis 20cm betragen. Bei allen Maßen, die darunter liegen wird es sehr schwer. Auch sollte bedacht werden, je breiter der Sbf ist desto größer sollte der Abstand zur nächsten Ebene sein.
Bei meiner Anlage beträgt der Abstand vom Sbf zur darüberliegende Ebene 30cm bei 10 Sbf-Gleisen.

Gruß aus Südmähren
Heidi
zu #87
@Heidi
es nicht der Abstand von oben nach unten, also den Ebenen, gemeint!

Zwischen den Gleisen, das muss jeder mal für sich ausprobieren, wie er mit dem FFK* reinfummeln kann, besonders man es weiter hin sein muss. Ich nehme "immer" 50mm, bei Älteren auch 60 mm.

helko

FFK Fünffingerkran
Hallo Heidi,
ich danke dir für deinen Beitrag der mir ein Stück weiterhilft. Ob meine Frage OT ist bin ich mir nicht sicher. Hier werden Gleispläne vorgestellt die in der lichten Höhe Je Ebene neun cm angeben und das erscheint mir, wie es dir wohl auch geht, als sehr knapp. In Anbetracht der ,,Gleiswürste“   im SB geht es mir um den Gleismittenabstand in der Ebene.Wie ist da der praktikable Abstand.Auch mit;oder ohne Wurstfinger)-;

viele Grüße Jörg
Moin,

vielen Dank für die zahlreichen weiteren Anmerkungen. Ich denke, was den eigentlichen Plan angeht, haben wir jetzt  den finalen Zustand erreicht. Mit eurer Unterstützung ist es gelungen, eine sehr vorbildnahe Umsetzung von Wunschhausen in N vorzunehmen. Nochmals vielen Dank dafür!

Noch ein paar abschließende Bemerkungen:

Ein mehrfach vorgetragener Tipp war die Weichen oben links näher an den Tunnel zu ziehen. Ich möchte kurz erläutern, warum dies nicht möglich ist. Der Grund ist sehr einfach: Peco-Bogenweichen haben einen Aussenradius von 91,4 cm, der Radius des Bogens im Plan ist aber nur 30cm. Wenn ich nun versuche, dort mit der Bogenweiche anzufangen, komme ich mit der verfügbaren Fläche nicht hin - ich komme mit dem Bogen nicht "rum". Das gilt übrigens im Grunde auch für die anderen Vorschläge, Bogenweichen einzuplanen. Ich habe vieles davon ausprobiert, am Ende fehlt der Platz in der Breite der Anlage.

Zur Darstellung der Tunnelportale: ich habe nicht alle Gleise als untertunnelt dargestellt, die nicht sichtbar sind. Railmodeller stellt Tunnelgleise in einem gestreiften, halbdurchsichtigen Modus dar. Wenn man das mit allen nicht sichtbaren Gleisen macht, wird es schwerer zu erkennen. Deshalb habe ich den SBhf und die Wendel in Hellgrau gezeichnet, sofern nicht sichtbar. Alle sichtbaren Gleise sind dunkelgrau.

Die Gestaltung von Landschaft und Gebäuden ist auch nur sehr rudimentär. Da habe ich mir bislang keine ernsthaften Gedanken gemacht. Vielleicht kommt das noch, mal sehen.

Der Hinweis zum Gleisabstand für Signale, ist sicherlich berechtigt, ein Viesmann-Formsignal passt da nicht rein. Aber deshalb den Abstand zu vergrößern finde ich auch nicht gut. Für meine eigene Anlage habe ich an dieser Stelle auch noch keine Lösung. Bei knapp 20 geplanten Signale betritt das nur 2, da wird mir bis dahin schon noch was einfallen.

#Dirk:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich gebe zu Bedenken, dass Du die Gleislänge bei aus Richtung des Gleises Stumpf befahrenen Weichen nicht komplett ab der Weiche rechnen darfst

Das ist klar, deshalb habe ich ja nichts zur Nutzbarkeit geschrieben, sondern nur die Länge zwischen den Weichen als einziges eindeutig bestimmbares Maß. Den Rest kann sich jeder selber überlegen.

Markus hatte ursprünglich auch deshalb Gefallen an Wunschhausen gefunden, weil es viele Stellen gab, in denen Züge verschwinden und wieder auftauchen. Das habe ich jetzt noch eingebaut, indem ich die Wendel in Ebene 2 "rausgezogen" habe.

Für den Schattenbahnhof habe ich auf Markus Wunsch noch ein viertes Gleis als Umfahrgleis eingebaut. Das kann man natürlich später auch als Abstellgleis nutzen.

Zum Thema Abstand zwischen den Gleisen im SBhf kann man sicher einen eigenen Thread aufmachen. Da hat jeder seine eigenen Erfahrungen und Überzeugungen. Ich habe 33,6 & 27mm auf meiner Anlage. Die meisten meiner Züge entgleisen nicht im Schattenbahnhof, sondern eher an den Weichenstraßen (sofern es überhaupt noch dazu kommt). Da dort ja meist kein anderer Zug direkt steht, ist der Abstand nicht so wichtig. Züge aufstellen mache ich meist vorne an der Paradestrecke und nicht im SBhf.

Anbei nochmal die finalen Pläne, wer Interesse hat, kann von mir auch gerne die RailModeller-Datei bekommen.

Ich freue mich schon auf die nächste Planungsanfrage und es bleibt mir nur, Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr zu wünschen!

Liebe Grüße,
Rimbert


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Moin Jörg,

mein Vorschlag dazu: mach einen neuen Thread auf. Ist ein spannendes Thema. Der Abstand in der Wendel im Plan ist 7cm. Der Platz zwischen SBhf und Bahnhof 25cm. Das ist im Bild aber schwer zu erkennen.

LG Rimbert
zu #91 und Gleisabstand im SchaBA

mal wieder typisch, das Unwichtigste wird betont, dass Entgleisungen nicht vorkommen; kann man eigentlich bei korrektem Gleisbau voraussetzen.

Aber nach Murphy passiert es immer...
Katze jagt Mäuse, Kind rennt gegen Anlage, der Himmel fällt, ach so, das war ja in Gallien.

Dann ist beim Einsammeln, Aufgleisen, etc. jeder Millimeter mehr hilfreich.

Und von Peco-Bogenweichen hat er auch keine Ahnung, 30 cm Innenradius...

Hallo Rimbert,

dein Interesse für Gleispläne und Lösungen schätze ich sehr und verfolge  es in diesem Forum seit einer Weile. Wie du schon zu Anfang geschrieben hast geht es um die Interessen des Bahnbetreibers, nicht um die des Forums! Den Ansatz finde ich sehr ergebnisorientiert und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Meine Frage nach dem Gleisabstand hat Heidi und du erst mal
gut beantwortet. Die Frage kam mir spontan bei Post 85  Markus R  auf  da sie auch für meine neue Anlage relevant wird. Wird jedoch erst in 2025-26 aktuell . Darum mache ich erst mal keinen neuen Faden auf.

Besinnliche Moba Feiertage wünscht
Jörg

Hallo Jörg,

das Maß für den richtigen Gleismittenabstand im Schattenbahnhof steht in keinem Buch. Hier sollte jeder Modellbahner mit seinen eigenen Fingern probieren bei welchem Abstand er bei drei belegten Parallelgleisen einen auf dem mittleren Gleis entgleisten Zug wieder aufgleisen kann. Und das mit seinen eigenen Fingern denn es gibt Menschen mit kleinen Fingern und mit großen Fingern. Und das ganze im Bereich seines Schattenbahnhofs, also unter realistischen Bedingungen. Wir alle werden nicht jünger und unsere Augen nicht besser. Mein erster Schattenbahnhof hatte ich noch als Schüler gebaut. Er hatte 33.6mm Gleismittenabstand (der Standard bei Fleischmann piccolo) und eine Höhe von rund 100mm. Das war im Nachhinein betrachtet ein riesen Fehler. Bei einer Entgleisung konnte ich nur schlecht oder oft gar nicht mehr eingegriffen werden.
Für meine neue Anlage plane ich im Schattenbahnhof mit mindestens 170mm Höhe und 40mm Gleismittenabstand. Dieser Gleismittenabstand habe ich für mich ermittelt. Dickere Finger erfordern ggf. größere Gleismittenabstände 😉

Grüße
Markus
Hallo Markus,

...als aufmerksamer 1zu160 Leser weißt du ja, dass sich Bauhöhe und Tiefe für einen Sbf anders definiert und 17cm glatt zu wenig sind.

@Alle
Mal ein paar Maße, aus dem Handwerk, die die alte Griechen noch kannten und das deutsche Bildungsystem den Menschen hier verschweigt: 😁

Beide ausgestreckten Arme ergeben mit Rumpf etwa die Körpergröße.
Das war einfach, ....kann man auf etlichen 1Euromünzen angucken!

Ein ausgestreckter Arm plus Rumpf ergibt immer 1m!

Die Hand ist in etwa so lang wie der Körper hoch, nur in cm.

Der Abstand Achselhöhle bis Ellenbogen beträgt etwa 20-24cm.
Die maximale Greifentfernung (Hand kann knicken) beträgt etwa das doppelte des Oberarmes.

Insofern ergibt sich eine Mindesthöhe für Sbf von ca. 25cm ( gerundet) und eine maximale Greiftiefe von ca 50cm je Seite.

50cm ist also der maximal machbare Abstand für einen durchschnittlichen Menschen zum äußeren Gleis im Sbf bei 25cm Höhe von einer Seite.....

Bei 17cm eben nur 34cm.

NUN, Ich hoffe, dass der Esel über keine Spannbetonbrücke muss 🤫 und wünsche frohe Weihnachten

Gruß Sven



Die von SSEB zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Zitat - Antwort-Nr.: 96 | Name: SSEB

...als aufmerksamer 1zu160 Leser weißt du ja, dass sich Bauhöhe und Tiefe für einen Sbf anders definiert und 17cm glatt zu wenig sind.



Hallo Sven,

mir war gar nicht bewusst dass ich in diesem Thread irgendwo eine Tiefe für mein Schattenbahnhof angegeben hatte. Es sind keine 1000 mm Tiefe, ich kann von beiden Seiten eingreifen. An ein paar Stellen sind es nur 170mm Höhe, an anderen Stellen liegt die Höhe zwischen 200 und 250mm. Die Planung sieht vor das ich alle Landschaftsteile über dem Schattenbahnhof bei Bedarf (und auch für die Bauzeit) abnehmen kann.

Es geht hier auch nicht um meinen Schattenbahnhof sondern um Rimberts Planung für Markus (MK7500). Und da ist ein Parallelgleisabstand von 33,6mm (und kleiner) meiner Meinung nach deutlich zu klein. Vielleicht kann Rimbert noch was zur Bauhöhe des Schattenbahnhof schreiben.

Grüße
Markus
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

vielleicht kann Rimbert noch was zur Bauhöhe des Schattenbahnhof schreiben.



habe ich, zuletzt in #92
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Abstand in der Wendel im Plan ist 7cm. Der Platz zwischen SBhf und Bahnhof 25cm.



Im übrigen (auch aus #92)
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

mein Vorschlag dazu: mach einen neuen Thread auf. Ist ein spannendes Thema.

.

Hier ging es um die Umsetzung von Wunschhausen von HO und N und das ist zumindest planerisch erledigt.

Euch allen ein frohes Fest!

Rimbert
Hallo zusammen,

machen wir hier einmal den Deckel drauf.

@Rimbert:
Tolle Planung und ganz großes Lob für deine Unterstützung für Markus (MK7500)

@MarkusR
Warum immer weiter auf das Thema rumreiten. Warum machst Du nicht einen Thread zu diesem Thema auf, wenn dir das so wichtig ist.
Ich habe in meinen Schattenbahnhöfen, Paralellabstände von 28,5mm und komme bei einer Höhe von 25mm damit ganz gut klar. Im Gleiswendel reichen die 7cm, die Rimbert geplant hat. Oder hat hier jemand ein Gleiswendel mit R3 und eine größere Höhendifferenz als 7-8 cm?

In diesem Sinne
Frohe Weihnacht aus Südmähren
Heidi
Zitat - Antwort-Nr.: 99 | Name: Heidi

Warum immer weiter auf das Thema rumreiten. Warum machst Du nicht einen Thread zu diesem Thema auf, wenn dir das so wichtig ist.
Ich habe in meinen Schattenbahnhöfen, Paralellabstände von 28,5mm und komme bei einer Höhe von 25mm damit ganz gut klar.



Zitat - Antwort-Nr.: 90 | Name: Achse36

In Anbetracht der ,,Gleiswürste“   im SB geht es mir um den Gleismittenabstand in der Ebene. Wie ist da der praktikable Abstand. Auch mit;oder ohne Wurstfinger)-;




Hallo Heidi,

ganz einfach - weil Jörg sich danach erkundigt hatte und er nicht einen extra Thread aufmachen wollte

Wenn du mit einem Parallelgleisabstand von 28,5mm und und einer Höhe von 25mm im Schattenbahnhof klar kommst dann ist ja alles gut

Grüße
Markus

zu #5

Hallo Rimbert,

danke für den Tipp. Ich habe erstmal die freie Version von dem Railmodeller Pro getestet, nachdem ich das hier las. Die Software ist klasse, wird aber leider durch schlechte oder nicht komplette Bibliotheken konterkarriert Bie Kato fehlen in der Bibliothek die Doubletrack Gleiswechsel und der Hosenträger. Bei Minitrix sind im R1 der Bogenweichen die Anschlüsse 3° aus der Richtung müssten 42° und nicht 45° haben. Kann man die Bibliotheken editieren und ergänzen?

Viele Grüße, Andreas






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