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THEMA: Problem nach Decodereinbau
THEMA: Problem nach Decodereinbau
Freddie - 12.12.24 15:06
Hallo,
ich muss für die 212er tatsächlich einen Thread zur Digitalisierung öffnen. Zwei von 5 Fleischmann 211/212 kommen nicht zum Laufen.
die erste: wird nach dem Decodereinbau kochend heiß und hat den Decoder auf Wolke 7 geschickt. Ich habe den Motor nochmals ausgebaut und ihn am Trafo laufen lassen, da wird er auch heiß....vielleicht nicht ganz so stark. Auch ein wiederholtes Ultraschallbad und die Prüfung der Kohlen und Kollektor sind negativ. Aufgefallen ist mir, dass der Lack um die Motorwicklungen teilweise aufgeschmolzen ist. Es ist in jedem Fall auch ein anderer Motor wie bei den ganzen anderen 212ern (silbernes Gehäuse, weiße Kuntstoffteile vorn und hinten sowie eckige Kohlen und andere Kohlenhalter.
die zweite: lässt sich auslesen und die Adressvergabe auf stromlos geschaltetem Gleis klappt ganz normal. Schalte ich die Spannung zu dann fährt sie in relativ langsam in Vorwärtsrichtung los, ohne das an der MM gedreht wurde. Das Licht lässt sich normal ansteuern. Drehe ich den Fahrtregler auf wird sie langsamer bis zum Stillstand. Drückt man die Stopp-Taste an der Maus, bleibt sie natürlich stehen. Drückt man nochmals fährt sie wieder los (der Regler ist noch voll am Anschlag) bis man den Regler dreht und sie wieder stehen bleibt.
Das Verhalten der Lok 2 kenne ich tatsächlich noch nicht, analog läuft sie ganz normal (zurück gerüstet mit analoger Platine). Setzt man die Platine mit dem Decoder wieder auf, dann geht das oben beschriebene Spiel wieder los.
Der Decoder ist wie bei allen vorherigen Loks aufgelötet, alle Leiterbahnen korrekt getrennt - woher bezieht der Motor seine Fahrspannung?
Gruß
Freddie
ich muss für die 212er tatsächlich einen Thread zur Digitalisierung öffnen. Zwei von 5 Fleischmann 211/212 kommen nicht zum Laufen.
die erste: wird nach dem Decodereinbau kochend heiß und hat den Decoder auf Wolke 7 geschickt. Ich habe den Motor nochmals ausgebaut und ihn am Trafo laufen lassen, da wird er auch heiß....vielleicht nicht ganz so stark. Auch ein wiederholtes Ultraschallbad und die Prüfung der Kohlen und Kollektor sind negativ. Aufgefallen ist mir, dass der Lack um die Motorwicklungen teilweise aufgeschmolzen ist. Es ist in jedem Fall auch ein anderer Motor wie bei den ganzen anderen 212ern (silbernes Gehäuse, weiße Kuntstoffteile vorn und hinten sowie eckige Kohlen und andere Kohlenhalter.
die zweite: lässt sich auslesen und die Adressvergabe auf stromlos geschaltetem Gleis klappt ganz normal. Schalte ich die Spannung zu dann fährt sie in relativ langsam in Vorwärtsrichtung los, ohne das an der MM gedreht wurde. Das Licht lässt sich normal ansteuern. Drehe ich den Fahrtregler auf wird sie langsamer bis zum Stillstand. Drückt man die Stopp-Taste an der Maus, bleibt sie natürlich stehen. Drückt man nochmals fährt sie wieder los (der Regler ist noch voll am Anschlag) bis man den Regler dreht und sie wieder stehen bleibt.
Das Verhalten der Lok 2 kenne ich tatsächlich noch nicht, analog läuft sie ganz normal (zurück gerüstet mit analoger Platine). Setzt man die Platine mit dem Decoder wieder auf, dann geht das oben beschriebene Spiel wieder los.
Der Decoder ist wie bei allen vorherigen Loks aufgelötet, alle Leiterbahnen korrekt getrennt - woher bezieht der Motor seine Fahrspannung?
Gruß
Freddie
Hallo Freddie,
prinzipiell kann ich anhand Deiner Beschreibungen nur Vermutungen äußern.
zu Fall 1: Trotz der Reinigung des Motors im Ultraschallbad verklemmt sich zuweilen Abrieb und Dreck zwischen den Lamellen des Kollektors. Ich würde z.B. mit einem angespitzten Zahnstocher diese Rillen gründlich reinigen und das Ergebnis mit der Lupe kontrollieren. Sollten solche elektrisch leitenden Ablagerungen nicht zu sehen sein, ist nach Deiner Beschreibung auch ein Wicklungsschluss denkbar. In diesem Fall bleibt wohl nur der Austausch des Motors ... es sei denn, Du traust Dich an eine Neubewicklung des Rotors.
zu Fall 2: Hier würde ich einen Defekt des Decoders vermuten. Möglicherweise sind Tranistoren der Motorendstufe beschädigt. Wenn die Lok analog ohne Decoder korrekt reagiert und keine fehlerhafte elektrische Verbindung des Motors z.B. zur Gleisspannung vorliegt, bleibt der Ausbau und der Anschluss des elektronischen Lokführers an ein Testgerät. Sollte sich auch hier der Fehler zeigen, liegt die Sache auf der Hand. Dann bleibt für die Meisten von uns nur der vorsichtige Austausch des Decoders. Es ist nicht so simpel, einen Decoder selbst zu reparieren.
Viele Hersteller bieten einen Reparaturservice für ihre Elektronik an. In der Praxis wird außerhalb der Garantiezeit gegen einen gewissen Betrag das defekte gegen ein neues Exemplar getauscht. Von D&H erhielt ich sogar zu meiner Überraschung auf Kulanzbasis einen neuen Sounddecoder, als ein von mir eingebauter SD05a plötzlich fürchterlich zu krächtsen begann.
LG
Hubert
PS: Da fällt mir gerade ein ... bei manchen Motoren von Fleischmann gibt es an den Motorklemmen ein kleines Kontaktblech, welches den Motor mit Masse verbindet. Bitte genau kontrollieren, ob ein solches "Killerblech" für Decoder eingebaut ist. Diese Ding muss auf jeden Fall raus.
prinzipiell kann ich anhand Deiner Beschreibungen nur Vermutungen äußern.
zu Fall 1: Trotz der Reinigung des Motors im Ultraschallbad verklemmt sich zuweilen Abrieb und Dreck zwischen den Lamellen des Kollektors. Ich würde z.B. mit einem angespitzten Zahnstocher diese Rillen gründlich reinigen und das Ergebnis mit der Lupe kontrollieren. Sollten solche elektrisch leitenden Ablagerungen nicht zu sehen sein, ist nach Deiner Beschreibung auch ein Wicklungsschluss denkbar. In diesem Fall bleibt wohl nur der Austausch des Motors ... es sei denn, Du traust Dich an eine Neubewicklung des Rotors.
zu Fall 2: Hier würde ich einen Defekt des Decoders vermuten. Möglicherweise sind Tranistoren der Motorendstufe beschädigt. Wenn die Lok analog ohne Decoder korrekt reagiert und keine fehlerhafte elektrische Verbindung des Motors z.B. zur Gleisspannung vorliegt, bleibt der Ausbau und der Anschluss des elektronischen Lokführers an ein Testgerät. Sollte sich auch hier der Fehler zeigen, liegt die Sache auf der Hand. Dann bleibt für die Meisten von uns nur der vorsichtige Austausch des Decoders. Es ist nicht so simpel, einen Decoder selbst zu reparieren.
Viele Hersteller bieten einen Reparaturservice für ihre Elektronik an. In der Praxis wird außerhalb der Garantiezeit gegen einen gewissen Betrag das defekte gegen ein neues Exemplar getauscht. Von D&H erhielt ich sogar zu meiner Überraschung auf Kulanzbasis einen neuen Sounddecoder, als ein von mir eingebauter SD05a plötzlich fürchterlich zu krächtsen begann.
LG
Hubert
PS: Da fällt mir gerade ein ... bei manchen Motoren von Fleischmann gibt es an den Motorklemmen ein kleines Kontaktblech, welches den Motor mit Masse verbindet. Bitte genau kontrollieren, ob ein solches "Killerblech" für Decoder eingebaut ist. Diese Ding muss auf jeden Fall raus.
Beitrag editiert am 12. 12. 2024 16:29.
Wichtig zu wissen wäre auch, wieviel Strom der Motor im Leerlauf aufnimmt, und der Decoder verkraften kann. Daran ist eine evt. Überlastung zu erkennen.
Gruss
Helmut
Gruss
Helmut
graueisenbahn - 12.12.24 17:21
Hallo Freddie,
kann auch vom Motor ein Wicklungsschluß vorliegen.
Gruß
Bernd
kann auch vom Motor ein Wicklungsschluß vorliegen.
Gruß
Bernd
Hallo .png)
der heißlaufende Motor zieht am Trafo im Leerlauf bereits zwischen 600 und 700 mA, das wird unter Last sicherlich bis auf 1A steigen?!. Der Decoder verkraftet am Motoranschluß 1A , verklemmt der Motor, dann wird es schnell das Decoderende einleiten. Ich werde den Motor gelegentlich austauschen müssen. Die 212er Motoren haben das berühmte Killerblech nicht, so auch dieser.
der zweite Fall ist kompliziert, da diese Loks nun schon 3 Decoder (PD10MU) "verbraucht" haben. Bei zweien kann man den Schaden schon optisch erkennen (die waren beide in dem Heißläufer), der dritte reagiert so wie ich oben beschrieben habe.
Ich bin gerade tatsächlich etwas ratlos, sollte der 3. Decoder (mit den Fehlfunktionen) schon von Anfang an defekt sein, wie erkläre ich das denn DM Toys? Bekommen habe ich die Lieferung gese´tern und es ist nur noch einer übrig - den werde ich nun in die 210 einbauen. Die beiden 212er kommen erstmal auf Halde.
Gruß
Freddie
der heißlaufende Motor zieht am Trafo im Leerlauf bereits zwischen 600 und 700 mA, das wird unter Last sicherlich bis auf 1A steigen?!. Der Decoder verkraftet am Motoranschluß 1A , verklemmt der Motor, dann wird es schnell das Decoderende einleiten. Ich werde den Motor gelegentlich austauschen müssen. Die 212er Motoren haben das berühmte Killerblech nicht, so auch dieser.
der zweite Fall ist kompliziert, da diese Loks nun schon 3 Decoder (PD10MU) "verbraucht" haben. Bei zweien kann man den Schaden schon optisch erkennen (die waren beide in dem Heißläufer), der dritte reagiert so wie ich oben beschrieben habe.
Ich bin gerade tatsächlich etwas ratlos, sollte der 3. Decoder (mit den Fehlfunktionen) schon von Anfang an defekt sein, wie erkläre ich das denn DM Toys? Bekommen habe ich die Lieferung gese´tern und es ist nur noch einer übrig - den werde ich nun in die 210 einbauen. Die beiden 212er kommen erstmal auf Halde.
Gruß
Freddie
Hallo Freddie,
dir von Dir gemessene Stromstärke ist definitiv viel zu hoch. Ich denke, der Motor ist hin.
Die zweite Lok ist ja ein wahrer Decoderkiller. Da stimmt etwas nicht. Ich vermute stark, irgendwo ist doch eine versteckte Kontaktstelle. Manchmal sieht man bekanntlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und übersieht sogar das Offensichtliche. Das ist mir in einem Fall auch schon passiert während ein Kollege sofort mit dem Finger auf das Problem deuten konnte. Hinterher habe ich mich gewundert bis geärgert, warum ich den Kontaktpunkt übersehen habe.
Hast Du vielleicht einen netten, sachkundigen Menschen in Deiner Nähe, der mal einen Blick auf Deine Loks werfen könnte? Ich selbst habe bereits einige Reparaturfälle auf meinem Basteltisch. Wenn es Zeit hat, könnte ich sonst auch mal schauen ... scheinen ja spannende Fälle zu sein.
LG
Hubert
dir von Dir gemessene Stromstärke ist definitiv viel zu hoch. Ich denke, der Motor ist hin.
Die zweite Lok ist ja ein wahrer Decoderkiller. Da stimmt etwas nicht. Ich vermute stark, irgendwo ist doch eine versteckte Kontaktstelle. Manchmal sieht man bekanntlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und übersieht sogar das Offensichtliche. Das ist mir in einem Fall auch schon passiert während ein Kollege sofort mit dem Finger auf das Problem deuten konnte. Hinterher habe ich mich gewundert bis geärgert, warum ich den Kontaktpunkt übersehen habe.
Hast Du vielleicht einen netten, sachkundigen Menschen in Deiner Nähe, der mal einen Blick auf Deine Loks werfen könnte? Ich selbst habe bereits einige Reparaturfälle auf meinem Basteltisch. Wenn es Zeit hat, könnte ich sonst auch mal schauen ... scheinen ja spannende Fälle zu sein.
LG
Hubert
mieszekatze - 12.12.24 19:18
Hallo Freddie
Das Problem mit den D&H Decodern kenn ich auch. Bei mir fuhr die Lok über MM los und beim anhalten stoppte die kurz und rannte dann Vollspeed.
DMToys ne Mail schicken mit dem Problem und dann sollte der getauscht werden. Hab bisher schon 2 gehabt, und beide ersetzt bekommen.
Grüße Sveen
Das Problem mit den D&H Decodern kenn ich auch. Bei mir fuhr die Lok über MM los und beim anhalten stoppte die kurz und rannte dann Vollspeed.
DMToys ne Mail schicken mit dem Problem und dann sollte der getauscht werden. Hab bisher schon 2 gehabt, und beide ersetzt bekommen.
Grüße Sveen
Hallo,
das Problem der 2. Lok konnte ich teilweise lösen.
Korrekt: die Motorkontake an der Unterseite der Platine hatten Kontakt zum Chassis. Ich habe das heute Nachmittag gefunden, als ich alle Anschlüsse durchgepiepst habe. Einen Streifen Isoband darüber geklebt und schon war Ruhe. Nun läuft der Motor allerdings sehr stotternd bzw. bleibt nach wenigen cm stehen. Ich muss die Drehgestelle nochmals prüfen, ob es da noch eine Schwergängigkeit oder Blockade gibt. Am Trafo läuft der Motor ja bereits mit geringer Spannung. Die zweite Möglichkeit wäre auch hier ein "spinnender" Decoder. Ich habe allerdings keinen mehr hier und bin mir auch nicht sicher, ob ich noch einen riskieren mag, sollte es doch etwas anderes sein.
Die heute Nachmittag umgebaute 210 läuft übrigens fast wie neu.
Gruß
Freddie
das Problem der 2. Lok konnte ich teilweise lösen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich vermute stark, irgendwo ist doch eine versteckte Kontaktstelle. Manchmal sieht man bekanntlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und übersieht sogar das Offensichtliche.
Korrekt: die Motorkontake an der Unterseite der Platine hatten Kontakt zum Chassis. Ich habe das heute Nachmittag gefunden, als ich alle Anschlüsse durchgepiepst habe. Einen Streifen Isoband darüber geklebt und schon war Ruhe. Nun läuft der Motor allerdings sehr stotternd bzw. bleibt nach wenigen cm stehen. Ich muss die Drehgestelle nochmals prüfen, ob es da noch eine Schwergängigkeit oder Blockade gibt. Am Trafo läuft der Motor ja bereits mit geringer Spannung. Die zweite Möglichkeit wäre auch hier ein "spinnender" Decoder. Ich habe allerdings keinen mehr hier und bin mir auch nicht sicher, ob ich noch einen riskieren mag, sollte es doch etwas anderes sein.
Die heute Nachmittag umgebaute 210 läuft übrigens fast wie neu.
Gruß
Freddie
Guten Abend Freddie,
ja prima, Du kommst voran. Der Rest klappt bestimmt auch noch ...
LG
Hubert
ja prima, Du kommst voran. Der Rest klappt bestimmt auch noch ...
LG
Hubert
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