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THEMA: DR OOmm47 - kleine Ladetueren?
THEMA: DR OOmm47 - kleine Ladetueren?
FreddieW - 23.11.24 19:19
Guten Abend in die Runde,
Der von Piko (DDR) lange fuer N produzierte 4-achsige offene holzbeplankte Gueterwagen (DR Gattungs Bezeichnung OOmm47? oder Eaos?) hat, neben zwei grossen Ladetueren in den Seitenwaenden, in der Mitte der Seitenwaende noch 3 kleine Ladetueren in verschiedenen Hoehen - eine Oben und zwei versetzt Unten (siehe beigefuegtes Bild)
Frage - was war der Grund fuer diese Ladetuer Anordung?
Vielen Dank im Vorraus fuer jede aufklaerende Information!
Gruesse
FreddieW
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Der von Piko (DDR) lange fuer N produzierte 4-achsige offene holzbeplankte Gueterwagen (DR Gattungs Bezeichnung OOmm47? oder Eaos?) hat, neben zwei grossen Ladetueren in den Seitenwaenden, in der Mitte der Seitenwaende noch 3 kleine Ladetueren in verschiedenen Hoehen - eine Oben und zwei versetzt Unten (siehe beigefuegtes Bild)
Frage - was war der Grund fuer diese Ladetuer Anordung?
Vielen Dank im Vorraus fuer jede aufklaerende Information!
Gruesse
FreddieW
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Norrskenet - 23.11.24 19:23
Hallo Freddie,
die gleiche Frage habe ich mir auch schon gestellt.
Ich vermute mal, dass man auf diese Weise - je nach Möglichkeiten vor Ort (ggf. absolute "Pampa") - differenziertere Möglichkeiten zur Entladung hatte.
Während einem durch ausschließlich große Türen gleich die komplette Chose entgegengekommen wäre.
Beste Grüße, Norrskenet
die gleiche Frage habe ich mir auch schon gestellt.
Ich vermute mal, dass man auf diese Weise - je nach Möglichkeiten vor Ort (ggf. absolute "Pampa") - differenziertere Möglichkeiten zur Entladung hatte.
Während einem durch ausschließlich große Türen gleich die komplette Chose entgegengekommen wäre.
Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,
die DB beschaffte in der Tschechoslowakei einen Zweiachsigen Hochbordwagen mit kleinen Ladetüren (Ommu 29):
https://www.spurweite-n.de/ncontent/ndb/ndb-art...70&MaxCount=3365
Auch hier dürfte das Entladen von kleinen Mengen der Hintergrund für diese ungewöhnliche Türkonstruktion gewesen sein. Die sechs kleinen Türen bewährten sich bei der DB nicht und die Hochbordwagen wurden den Werkstätten der DB schon nach wenigen Jahren auf die zweiteiligen Standardtüren umgebaut. Die baugleichen und nicht umgebauten Wagen der CSD kamen aber noch bis in die siebziger Jahren auf das Gebiet der DB.
Ein "Eaos" war der Piko-OO 47 vermutlich nie. Das o steht bei der Gattung E für nicht kippbar. Viele früheren DR-Hochbordwagen hatten klappbare Stirnwände und waren später dann Eas. Die in Europa vereinheitlichten Eaos hat die DR erst in den achtziger Jahren beschafft. Wie lange das Vorbild des Piko-OO 47 mit den vielen Türen lief habe ich noch nicht heraus gefunden. Auch nichts über tatsächlich gebaute Stückzahlen. Die DR dürfte auch ziemlich schnell zu Hochbordwagen aus Stahlaufbau übergegangen sein und der oder die Hochbordwagen mit Holzaufbau waren vermutlich nur Prototypen. Zum Vorbild des Piko-Wagen habe ich hier was gefunden:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8329758,page=all
Grüße
Markus
die DB beschaffte in der Tschechoslowakei einen Zweiachsigen Hochbordwagen mit kleinen Ladetüren (Ommu 29):
https://www.spurweite-n.de/ncontent/ndb/ndb-art...70&MaxCount=3365
Auch hier dürfte das Entladen von kleinen Mengen der Hintergrund für diese ungewöhnliche Türkonstruktion gewesen sein. Die sechs kleinen Türen bewährten sich bei der DB nicht und die Hochbordwagen wurden den Werkstätten der DB schon nach wenigen Jahren auf die zweiteiligen Standardtüren umgebaut. Die baugleichen und nicht umgebauten Wagen der CSD kamen aber noch bis in die siebziger Jahren auf das Gebiet der DB.
Ein "Eaos" war der Piko-OO 47 vermutlich nie. Das o steht bei der Gattung E für nicht kippbar. Viele früheren DR-Hochbordwagen hatten klappbare Stirnwände und waren später dann Eas. Die in Europa vereinheitlichten Eaos hat die DR erst in den achtziger Jahren beschafft. Wie lange das Vorbild des Piko-OO 47 mit den vielen Türen lief habe ich noch nicht heraus gefunden. Auch nichts über tatsächlich gebaute Stückzahlen. Die DR dürfte auch ziemlich schnell zu Hochbordwagen aus Stahlaufbau übergegangen sein und der oder die Hochbordwagen mit Holzaufbau waren vermutlich nur Prototypen. Zum Vorbild des Piko-Wagen habe ich hier was gefunden:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8329758,page=all
Grüße
Markus
Hallo,
Carstens Band 3 schreibt zu diesem Wagen:
Gattung Ep. III OOru 47 / Ep. IV Eal 5916. Baujahr 1954, der Letzte ausgemustert 1991.
Die Türanordnung bewährte sich nicht, sie war nur bei der ersten Serie so. Die weiteren Serien hatten stattdessen 3 große Türen. Der Nummernbereich umfasst insgesamt 1500 Wagen. Schon ab Anfang der 60er Jahre wurden die meisten Wagen der ersten Serie umgebaut, statt der 3 kleinen Türen wurde eine große dritte Tür eingebaut und die Bretterwände durch Blechwände ersetzt. Wieviele Wagen die erste Serie umfasste und wann der Letzte umgebaut oder ausgemustert wurde, steht da nicht.
Gruß Engelbert
Carstens Band 3 schreibt zu diesem Wagen:
Gattung Ep. III OOru 47 / Ep. IV Eal 5916. Baujahr 1954, der Letzte ausgemustert 1991.
Die Türanordnung bewährte sich nicht, sie war nur bei der ersten Serie so. Die weiteren Serien hatten stattdessen 3 große Türen. Der Nummernbereich umfasst insgesamt 1500 Wagen. Schon ab Anfang der 60er Jahre wurden die meisten Wagen der ersten Serie umgebaut, statt der 3 kleinen Türen wurde eine große dritte Tür eingebaut und die Bretterwände durch Blechwände ersetzt. Wieviele Wagen die erste Serie umfasste und wann der Letzte umgebaut oder ausgemustert wurde, steht da nicht.
Gruß Engelbert
Hallo Zusammen
..diese Wagen gab es Bauartgleich zB. auch in Rumänien, die noch Anfang der 80iger im Rahmen des OPW- Fuhrparks in die DDR kamen. Ich habe da einige Bilder im Archiv als Beifang zum eigentlichen Motiv. vorliegen. Allerdings hatten diese Wagen dann keine Holzbeplankung mehr, sondern stattdessen Blech eingeschweißt.
Ob die Türen aber da noch funktionierten interessierte mich damals nicht.
Sinn der vielen Türen war jedoch die Idee einen solchen Wagen nicht nur in Ganzzügen zu benutzen, sondern ihn durch Trennwände und Stellkeile im Inneren, für Mischtransporte der Landwirtschaft einzusetzen. Über die obere Klappe wären, wie bei den gedeckten Güterwagen Kartoffeln, Kraut, Rüben per Schütte eingefüllt und über hölzerne Keilständer ähnlich einem Seitenentlader auch schnell wieder entladen. worden
Die äußeren Kammern wären für Brennholz oder Stroh....Futter für die städtischen Fuhrbetriebe oder die noch immer verwendeten Zugtiere der Besatzer genutzt worden....
Soweit so gut,.... war das jedoch nicht wirklich sinnvoll, denn diese kleinteiligen Transporte konnten anderweitig erledigt werden und der Aufwand für die Wartung der Türen, bedarfsweisem Einbau von Tennwänden oder Konstruktionen war unwirtschaftlich und auch nicht erforderlich.
. Diese Wagen wurden zur Industriealisierung für Kohle, Sand oder in der Kampagne für Rübentransporte im Ganzzugverkehr benötigt und es ist auch nicht erkennbar, dass die Türen bei festgefrorenen Brennstoffen auf Drehkippbühnen sinnvoll gewesen wären, jedenfalls nicht in der DDR.
Mehr kann ich dazu auch nicht beitragen, denn der Idee musste ja ein Bedarf gegenüberstehen und der könnte halt in Osteuropa und dessen kleinteiliger Landwirtschaft seine Wurzeln gehabt haben.
Das aber wurde eben durch die konsequente Kollektivierung und dann die folgende regionalisierte Spezialisierung (kurze Transportwege!) der Landwirtschaft in der DDR zunehmend obsolet. Die Wagen wurden zu Blech-Eas umgebaut und standen vorher mitunter viele Jahre auf Abstellgleisen wie in Freital- Potschappel,.... um dann vollkommen verändert, aber preiswerter als neu gebaut wieder weiter verwendet zu werden.
Fotos von dort?
Nun, es waren keine Dampfloks der Film hatte nur 36 Bilder und von ORWO schwer zu bekommen, wenn man keinen grobkörnigen Russen - "Foto65" wollte.
Gruß Sven
..diese Wagen gab es Bauartgleich zB. auch in Rumänien, die noch Anfang der 80iger im Rahmen des OPW- Fuhrparks in die DDR kamen. Ich habe da einige Bilder im Archiv als Beifang zum eigentlichen Motiv. vorliegen. Allerdings hatten diese Wagen dann keine Holzbeplankung mehr, sondern stattdessen Blech eingeschweißt.
Ob die Türen aber da noch funktionierten interessierte mich damals nicht.
Sinn der vielen Türen war jedoch die Idee einen solchen Wagen nicht nur in Ganzzügen zu benutzen, sondern ihn durch Trennwände und Stellkeile im Inneren, für Mischtransporte der Landwirtschaft einzusetzen. Über die obere Klappe wären, wie bei den gedeckten Güterwagen Kartoffeln, Kraut, Rüben per Schütte eingefüllt und über hölzerne Keilständer ähnlich einem Seitenentlader auch schnell wieder entladen. worden
Die äußeren Kammern wären für Brennholz oder Stroh....Futter für die städtischen Fuhrbetriebe oder die noch immer verwendeten Zugtiere der Besatzer genutzt worden....
Soweit so gut,.... war das jedoch nicht wirklich sinnvoll, denn diese kleinteiligen Transporte konnten anderweitig erledigt werden und der Aufwand für die Wartung der Türen, bedarfsweisem Einbau von Tennwänden oder Konstruktionen war unwirtschaftlich und auch nicht erforderlich.
. Diese Wagen wurden zur Industriealisierung für Kohle, Sand oder in der Kampagne für Rübentransporte im Ganzzugverkehr benötigt und es ist auch nicht erkennbar, dass die Türen bei festgefrorenen Brennstoffen auf Drehkippbühnen sinnvoll gewesen wären, jedenfalls nicht in der DDR.
Mehr kann ich dazu auch nicht beitragen, denn der Idee musste ja ein Bedarf gegenüberstehen und der könnte halt in Osteuropa und dessen kleinteiliger Landwirtschaft seine Wurzeln gehabt haben.
Das aber wurde eben durch die konsequente Kollektivierung und dann die folgende regionalisierte Spezialisierung (kurze Transportwege!) der Landwirtschaft in der DDR zunehmend obsolet. Die Wagen wurden zu Blech-Eas umgebaut und standen vorher mitunter viele Jahre auf Abstellgleisen wie in Freital- Potschappel,.... um dann vollkommen verändert, aber preiswerter als neu gebaut wieder weiter verwendet zu werden.
Fotos von dort?
Nun, es waren keine Dampfloks der Film hatte nur 36 Bilder und von ORWO schwer zu bekommen, wenn man keinen grobkörnigen Russen - "Foto65" wollte.
Gruß Sven
Guten Morgen Norrskennet, Markus, Engelbert & Sven,
Herzlichen Dank fuer Eure Kommentare und z T sehr ausfuehrlichen interessanten Darstellungen (nicht zuletzt denen von Sven).
In "groben Zuegen" hatte ich mir schon fast sowas gedacht, was den urspruenglichen Ladungs-Verwendungszweck betrifft.
Irgendwie finde ich die Wagen sehr interessant - bei mir laufen einige davon, allerdings mit ausgetauschten Drehgestellen (und natuerlich Achsen). Als DB Epoche III - IV Fahrer nehme ich einfach mal an, dass die Wagen im Zuge des Inner-Deutschen Handels in Gueterzuegen auch in den Westen auf DB Gleise gekommen sind.
Bei einem meiner sehr seltenen Besuche in der DDR hatte ich in einem Laden in Dresden von diesen Wagen (und den damaligen Piko 4-achsigen Kesselwagen in Grau) gleich >20 Stueck erworben (.... = typisch Wester... 😜😁 irgendwie musste ich das Geld vom Zwangsumtausch ja loswerden....).
Danke & Gruesse aus (dem heute morgen sehr stuermischen aber fruehlingshaft warmen) Gloucestershire
FreddieW
Herzlichen Dank fuer Eure Kommentare und z T sehr ausfuehrlichen interessanten Darstellungen (nicht zuletzt denen von Sven).
In "groben Zuegen" hatte ich mir schon fast sowas gedacht, was den urspruenglichen Ladungs-Verwendungszweck betrifft.
Irgendwie finde ich die Wagen sehr interessant - bei mir laufen einige davon, allerdings mit ausgetauschten Drehgestellen (und natuerlich Achsen). Als DB Epoche III - IV Fahrer nehme ich einfach mal an, dass die Wagen im Zuge des Inner-Deutschen Handels in Gueterzuegen auch in den Westen auf DB Gleise gekommen sind.
Bei einem meiner sehr seltenen Besuche in der DDR hatte ich in einem Laden in Dresden von diesen Wagen (und den damaligen Piko 4-achsigen Kesselwagen in Grau) gleich >20 Stueck erworben (.... = typisch Wester... 😜😁 irgendwie musste ich das Geld vom Zwangsumtausch ja loswerden....).
Danke & Gruesse aus (dem heute morgen sehr stuermischen aber fruehlingshaft warmen) Gloucestershire
FreddieW
Hallo Freddie,
welch Austauschdrehgestelle hast du verwendet?
Viele Grüße
Georg
welch Austauschdrehgestelle hast du verwendet?
Viele Grüße
Georg
Struwelpeter - 24.11.24 12:15
Hallo,
na irgendeinen Sinn werden die kleinen Türen gehabt haben, evtl. zur Entlastung, bevor man die grossen Türen öffnet?
Ich habe 1973 einen ähnlichen Wagen fotografiert, m.E. war er Eigentum der PKP. Keine Ahnung, ob auch dort gebaut.
Das Bild zeigt den Schiebedienst auf der Rampe zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Klotzsche im letzten Licht des Herbsstages. Ganz rechts "mein" Stellwerk 1a, der Zug passiert gerade die Ausfahrt von Dresden Neustadt und gleich darauf den Abnschluss ins Industriegelände,
Glücklich, wer solche Piko-Wagen hat, ich habe zwei davon. In einen hatte mein Sohn mit Duosan eine "Ladung" eingeklebt mit der Folge, das er sich total verzog. Also kam ein Brettchen mit Holzladung rein. Da meine Anfrage nach den Drehgsetellen bei Lok-Schlosser seit Jahren unbeantwortet ist, habe ich nur die Öffnung der Drehgestelle ausgebohrt und -gefeilt und mit etwas Farbe den Glanz genommen. Geht auch, denke ich.
Die Kesselwagen wurden später entwickelt und gefertigt und haben schon bessere Drehgestelle, kann man aber nicht so ohne weiteres tauschen, meint
Struwelpeter
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na irgendeinen Sinn werden die kleinen Türen gehabt haben, evtl. zur Entlastung, bevor man die grossen Türen öffnet?
Ich habe 1973 einen ähnlichen Wagen fotografiert, m.E. war er Eigentum der PKP. Keine Ahnung, ob auch dort gebaut.
Das Bild zeigt den Schiebedienst auf der Rampe zwischen Dresden-Neustadt und Dresden-Klotzsche im letzten Licht des Herbsstages. Ganz rechts "mein" Stellwerk 1a, der Zug passiert gerade die Ausfahrt von Dresden Neustadt und gleich darauf den Abnschluss ins Industriegelände,
Glücklich, wer solche Piko-Wagen hat, ich habe zwei davon. In einen hatte mein Sohn mit Duosan eine "Ladung" eingeklebt mit der Folge, das er sich total verzog. Also kam ein Brettchen mit Holzladung rein. Da meine Anfrage nach den Drehgsetellen bei Lok-Schlosser seit Jahren unbeantwortet ist, habe ich nur die Öffnung der Drehgestelle ausgebohrt und -gefeilt und mit etwas Farbe den Glanz genommen. Geht auch, denke ich.
Die Kesselwagen wurden später entwickelt und gefertigt und haben schon bessere Drehgestelle, kann man aber nicht so ohne weiteres tauschen, meint
Struwelpeter
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Hallo,
bei Shapeways gab es mal einen Umbausatz mit neuem Untergestell und neuen Drehgestellen für diese eigentlich recht schönen Pikowagen - siehe Bild.
Viele Grüße,
Thomas
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bei Shapeways gab es mal einen Umbausatz mit neuem Untergestell und neuen Drehgestellen für diese eigentlich recht schönen Pikowagen - siehe Bild.
Viele Grüße,
Thomas
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Hallo Thomas,
wäre natürlich interessant, ob die Teile von Shapeways woanders zu bekommen sind.
Hier ein älterer Thread dazu https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1149137 .
Viele Grüße
Georg
wäre natürlich interessant, ob die Teile von Shapeways woanders zu bekommen sind.
Hier ein älterer Thread dazu https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1149137 .
Viele Grüße
Georg
dampfrailfan - 24.11.24 14:51
Hallo Georg,
bei Schlosser gab es mal komplette Fahrwerke als Bausatz, mit KK, Puffern und Achsen für einen Zwanziger. Da hab ich meinem eins spendiert. OK, muss man noch lackieren aber danach dann top.
Ich meine das war damals Bernd seine Antwort auf die vermurksten Stahlwagen von Arnold, deren Pendant von Piko das gleiche Fahrwerk hat. Von den Arnold hatte ich letztens mal einen auf einer Börse in der Hand. Naja, da ist wohl der alte Piko formtechnisch viel besser.
Grüße Torsten
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bei Schlosser gab es mal komplette Fahrwerke als Bausatz, mit KK, Puffern und Achsen für einen Zwanziger. Da hab ich meinem eins spendiert. OK, muss man noch lackieren aber danach dann top.
Ich meine das war damals Bernd seine Antwort auf die vermurksten Stahlwagen von Arnold, deren Pendant von Piko das gleiche Fahrwerk hat. Von den Arnold hatte ich letztens mal einen auf einer Börse in der Hand. Naja, da ist wohl der alte Piko formtechnisch viel besser.
Grüße Torsten
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Hallo Torsten,
weißt du, ob H. Schlosser noch aktiv ist?
Viele Grüße
Georg
weißt du, ob H. Schlosser noch aktiv ist?
Viele Grüße
Georg
Struwelpeter - 24.11.24 16:00
Hallo,
übrigens wurden diese Wagen früher als LOWA-Wagen bezeichnet. Näheres findet Ihr hier:https://de.wikipedia.org/wiki/LOWA. Piko hatte diese seinerzeit zusammen mit einem vierachsigen geschlossenen Wagen unter dieser Bezeichnung in seinem HO-Programm.
Schade, das sich kein Hersteller für die in der Epoche IIIa gebauten (D)DR-Wagen interssiert, zumindest im Güterwagenbereich.
Struwelpeter
übrigens wurden diese Wagen früher als LOWA-Wagen bezeichnet. Näheres findet Ihr hier:https://de.wikipedia.org/wiki/LOWA. Piko hatte diese seinerzeit zusammen mit einem vierachsigen geschlossenen Wagen unter dieser Bezeichnung in seinem HO-Programm.
Schade, das sich kein Hersteller für die in der Epoche IIIa gebauten (D)DR-Wagen interssiert, zumindest im Güterwagenbereich.
Struwelpeter
Dirk (LBF) - 24.11.24 17:07
Servus Schorsch,
Schlosser entwickelt weiter und liefert aus Auftragsarbeiten z.B. für H0:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,10954270
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.ph...0832094#msg-10832094
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.ph...0832954#msg-10832954
http://www.eisenbahninluetjenburg.de/index.php?p=1_36
Hast du mal versucht anzurufen ob auch N-Bahner noch was geliefert bekommen?
War der neue preussisch-russische. PwPosti Pr 91 https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=986635 z.B. je lieferbar?
Und für den OOmm47 gab es doch ein komplettes Fahrwerk von Schlosser für N ? Oder zumindest Drehgestelle?
EDIT: den Beitrag von Torsten überlesen
Schöne Grüsse
Dirk
Schlosser entwickelt weiter und liefert aus Auftragsarbeiten z.B. für H0:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,10954270
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.ph...0832094#msg-10832094
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.ph...0832954#msg-10832954
http://www.eisenbahninluetjenburg.de/index.php?p=1_36
Hast du mal versucht anzurufen ob auch N-Bahner noch was geliefert bekommen?
War der neue preussisch-russische. PwPosti Pr 91 https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=986635 z.B. je lieferbar?
Und für den OOmm47 gab es doch ein komplettes Fahrwerk von Schlosser für N ? Oder zumindest Drehgestelle?
EDIT: den Beitrag von Torsten überlesen
Schöne Grüsse
Dirk
Beitrag editiert am 24. 11. 2024 18:41.
Hallo Dirk,
ich habe vor vielleicht 2 Jahren Stromabnehmer bei ihm gekauft. Evtl. mal anfragen ob er noch was hat. In der Preisliste steht "Umbausatz 00ru DR" müsste der sein?
Da ich aber kein Lötkünstler bin, wäre mir beinahe 3D Druck lieber. Mal überlegen, evtl. anfragen. Wagen müsste ich mir auch erst besorgen.
Viele Grüße
Georg
ich habe vor vielleicht 2 Jahren Stromabnehmer bei ihm gekauft. Evtl. mal anfragen ob er noch was hat. In der Preisliste steht "Umbausatz 00ru DR" müsste der sein?
Da ich aber kein Lötkünstler bin, wäre mir beinahe 3D Druck lieber. Mal überlegen, evtl. anfragen. Wagen müsste ich mir auch erst besorgen.
Viele Grüße
Georg
Hallo Zusammen,
...in der historischen Drehscheibe gab es auch eine Diskussion dazu, aber diese kam nicht über das Thema " Braunkohlentransport" hinweg, obwohl der OOr zugleich auch eine Längskippvorrichtung hatte. Im Modell ist das mit viel Gutglauben auch sichtbar. Also lief er auch in Brennstofftransporten.
Dass er im Pendel zwischen Westdeutschland und Westberlin gelaufen ist, wäre bis 1961 denkbar. Danach sollten offene Güterwagen leer bleiben und eigentlich keine Schüttgüter mehr tranportieren, was aber natürlich nicht haltbar war und damit jegliches Ladegut rechtfertigt.
Nun habe ich heute mal so einen Wagen genommen und ihn umgebaut. Da stand ich vor der Frage, ob die Drehgestelle bei DIESEM Wagen mittig zu den Aussentüren standen, wie bei der Blechbauart, oder wie in den Bausätzen und bei Piko HO doch etwas nach innen versetzt sind.
Hintergrund ist, dass es da ein kleines Problem mit der Kupplung gibt, was Arnold mit einer Anlenkung über dem Drehgestellzapfen löste, aber mit dem mir zur Verfügung stehenden Peho-Material nicht klappt....
Anbei die Varianten "Original-Piko", OOr mit Tauschdrehgestell im originalen Zapfenabstand und meine Version im Glauben, dass Türmitte und Zapfen eine Linie ergeben.
Gruß Sven
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...in der historischen Drehscheibe gab es auch eine Diskussion dazu, aber diese kam nicht über das Thema " Braunkohlentransport" hinweg, obwohl der OOr zugleich auch eine Längskippvorrichtung hatte. Im Modell ist das mit viel Gutglauben auch sichtbar. Also lief er auch in Brennstofftransporten.
Dass er im Pendel zwischen Westdeutschland und Westberlin gelaufen ist, wäre bis 1961 denkbar. Danach sollten offene Güterwagen leer bleiben und eigentlich keine Schüttgüter mehr tranportieren, was aber natürlich nicht haltbar war und damit jegliches Ladegut rechtfertigt.
Nun habe ich heute mal so einen Wagen genommen und ihn umgebaut. Da stand ich vor der Frage, ob die Drehgestelle bei DIESEM Wagen mittig zu den Aussentüren standen, wie bei der Blechbauart, oder wie in den Bausätzen und bei Piko HO doch etwas nach innen versetzt sind.
Hintergrund ist, dass es da ein kleines Problem mit der Kupplung gibt, was Arnold mit einer Anlenkung über dem Drehgestellzapfen löste, aber mit dem mir zur Verfügung stehenden Peho-Material nicht klappt....
Anbei die Varianten "Original-Piko", OOr mit Tauschdrehgestell im originalen Zapfenabstand und meine Version im Glauben, dass Türmitte und Zapfen eine Linie ergeben.
Gruß Sven
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Nimmersatt - 24.11.24 18:28
Hallo,
nomalerweise sammle ich keine DDR-Wagen, aber durch die ungewöhnlichen kleinen Türen war ich doch interessiert und hab mir für 5€ pro Stück einen Ganzzug gegönnt. Da ich hier wenig Geld investieren wollte, gab es nur neue Radsätze von Thomschke. Aber die Hochbeinigkeit! Nach einem Vorversuch, der dann doch zu aufwändig war, habe ich es so gemacht:
Metallgewicht entfernt, Bodenplatte und Stirnwände (unten) so befeilt, dass die Bodenplatte 1 mm hochgerutscht ist und auf dem Oberteil flach aufliegt. Die Noppen an der Drehgestellbefestigung habe ich wohl oben etwas niedriger gefeilt. Die glänzenden Drehgestelle wurden mattbraun lackiert und schwarz patiniert. Als Ladung wurde Altglas eingefüllt.
Wohl mein billigster Ganzzug.
Viele Grüße
Nimmersatt
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nomalerweise sammle ich keine DDR-Wagen, aber durch die ungewöhnlichen kleinen Türen war ich doch interessiert und hab mir für 5€ pro Stück einen Ganzzug gegönnt. Da ich hier wenig Geld investieren wollte, gab es nur neue Radsätze von Thomschke. Aber die Hochbeinigkeit! Nach einem Vorversuch, der dann doch zu aufwändig war, habe ich es so gemacht:
Metallgewicht entfernt, Bodenplatte und Stirnwände (unten) so befeilt, dass die Bodenplatte 1 mm hochgerutscht ist und auf dem Oberteil flach aufliegt. Die Noppen an der Drehgestellbefestigung habe ich wohl oben etwas niedriger gefeilt. Die glänzenden Drehgestelle wurden mattbraun lackiert und schwarz patiniert. Als Ladung wurde Altglas eingefüllt.
Wohl mein billigster Ganzzug.
Viele Grüße
Nimmersatt
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Dirk (LBF) - 24.11.24 18:37
Hallo,
Zum Aufpimpen dieses schönen alten Piko-Modells gibt es ja übrigens gleich mehrere Berichte hier im Forum, vor allem wenn man mit der korrekten Bezeichnung OOru 47 sucht, z.B. https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=444376#aw10
Schöne Grüsse
Dirk
Zum Aufpimpen dieses schönen alten Piko-Modells gibt es ja übrigens gleich mehrere Berichte hier im Forum, vor allem wenn man mit der korrekten Bezeichnung OOru 47 sucht, z.B. https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=444376#aw10
Schöne Grüsse
Dirk
Dirk, danke für den Link.
Auch die Kollegen hatten sich am vorhandenen Drehzapfenabstand orientiert und das kommt mit dem Vorbild nicht zusammen....
Anbei die Lage des Arnold - und des überarbeiteten Piko- Drehgestells am OOr...
Gruß Sven
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Auch die Kollegen hatten sich am vorhandenen Drehzapfenabstand orientiert und das kommt mit dem Vorbild nicht zusammen....
Anbei die Lage des Arnold - und des überarbeiteten Piko- Drehgestells am OOr...
Gruß Sven
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