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THEMA: Flm BR65 Maschinenschaden oder schlimmer?

THEMA: Flm BR65 Maschinenschaden oder schlimmer?
Startbeitrag
Klaus A - 17.11.24 17:10
Moin und Hallo,

ich hab' mir vor zwei Jahren die BR 65 von Fleischmann zugelegt. Über Sommer war sie nicht in Betrieb und hatte danach Schwierigkeiten in die Gänge zu kommen. Ich Blödmann hab' sie dann ordentlich geölt, obwohl sie wahrscheinlich schon vorher völlig in Öl gelegen hat.

Jedenfalls hab' ich sie dann mehrfach manuell angeschoben, bis ein kleines Blitzen im Führerhaus erschien. Danach ging nur noch die Beleuchtung. Meine Vermutung war Motorschaden. Deshalb hab ich mir einen Ersatzmotor besorgt und eingebaut. Eine gründliche Reinigung habe ich diesmal allerdings vorgenommen. Bei erneuter Inbetriebnahme stieg nun aber kurz Rauch auf und außer dem Licht ging gar nichts mehr.

Hat jemand für mich eine passende Ferndiagnose? Also ich meine nicht für meine Dummheit, sondern für die Lok!

Beste Grüße
Klaus

Moin,

ich würde mal sagen, das du irgendwo in der Lok einen Kurzschluss hast, der deinen Motor evtl zum 2.mal gehimmelt hat.
Oder die Gleisspannung war zu hoch.

Kurze Frage: Analog oder Digital?
Wenn letzteres, könnte auch der Decoder hin sein.


Gruß

Raimund
Digital! Den Decoder hab ich auch in Verdacht, aber wie prüft man das …
Es gibt so genannte Prüfstände für Decoder. Aber dazu muss t du wissen, welches Fabrikat eingebaut wurde.
Manchmal nicht einfach, wenn es ein Werksdecoder ist.

Dafür gibts aber eine Liste im Internet wo die Herstellerkennungen gelistet sind, die du unter der CV 8 auslesen kannst.
Dafür brauchst du dann aber entweder eine Zentrale, die das kann z.B. Roco z21/Z21 mit Tablet und App oder andere.
Oder du hast schon den passenden Programmer zur Hand.

Da ich bei H0 immer zu ESU Decodern gegriffen habe hab ich auch den Programmer im Bestand.
Zentrale hab ich eine z21 und eine CS 2 von Märklin. Bei beiden kann ich die CV 8 auslesen.

Falls du das alles in irgendeiner Form hast und du die CV 8 nicht auslesen kannst. dann kannst du davon ausgehen das der Decoder hin ist.

Oder du machst eine Sichtprüfung - also Decoder anschauen, wenn das einfach zu machen ist.


Gruß

Raimund
Hi,

wenn du den Decoder nicht auslesen kannst, dann ist es defekt und muss eingeschickt werden. Da es ab Werk eingelötet (Onboard) ist.

Gerade Fleischmann Soundmodelle muss mit Vorsicht gehandhabt werden. Betriebstabil sind Fleischmänner in der letzten Zeit nicht mehr. Kaufe nur nur analoge mit Schnittstelle. Dann hat man Ruhe.

Grüße Henning
Danke Raimund! Ich komme allerdings immer mehr zu der Erkenntnis, dass ich den Reparaturservice von DM-Toys in Anspruch nehmen werde. Elektronische Kenntnisse sind nicht meine Stärke und Dinge wie Landschaftsbau haben mich eher im Griff gehabt. Eine Z21 hab' ich zwar, aber Programmierung stand noch nicht auf meiner Agenda. Es gibt noch viel dazu zu lernen …

edit: Und danke Henning
Hallo Klaus,

das Ölen macht Fleischmann (leider) schon im Herstellerwerk. Es ist sogar so dass man neue Fleischmann Loks erstmal demontieren und vom überschüssigen Fett und Öl befreien sollte. Offenbar gilt dort das Motto "viel hilft viel".

Ist deine Fleischmann 65 ab Werk digital oder hast du eine analoge Lok bei DM-Toys mit einem Wunschdecoder digitalisieren lassen? Ab Werk verbaut Fleischmann Decoder von Zimo. In meiner 65er wurde von DM-Toys ein D+H Decoder verbaut und mit diesem gibt es bei mir keinerlei Probleme.

Grüße
Markus
Hallo Markus,
meine BR 65 war "DCC" von DM-Toys. Welcher Decoder da drin ist kann ich nicht sagen. Ich werde die Lok zur Reparatur geben und dann wird man mir wohl mitteilen, ob der Decoder die Grätsche gemacht hat oder ob der Motor zweimal abgefackelt ist.
Glücklich bin ich nicht, aber weitere Experimente als den Motortausch möchte ich jetzt nicht  machen, weil ich befürchte, dass mich das dann noch teurer kommt.
Die Lektion mit dem Öl in Fleischmann-Maschinen habe ich jetzt auch kapiert und werde künftig vor Inbetriebnahme trockenlegen.
Beste Grüße
Klaus
Hái Markus R. ,

Wie und mit welchen Sachen machen Sie so etwas sauber ohne alles aus zu schmieren ( Kein Ultraschall wegen werkseingebaute ( !!! )Sounddekoder ) oder sogar zu viel zu entfetten oder zu entoelen .


MfG.,
Rae
Hallo Klaus,

Du wirst ja wohl noch einen Trafo haben oder ein analoges Fahrgerät?
Motor raus aus der Lok, links und rechts einen Draht dran und testen.
Läuft er ordentlich?

Nein? Kaputt

Ja? Problem am Decoder.

Decoder von DM? Gesteckt? Neuen Decoder nach Wahl kaufen und in die Schnittstelle stecken.

Mir ist noch nicht unter gekommen, dass der Decoder den Motor geschrottet hat. Wie soll das gehen? Was macht der Decoder denn? Dazu muss man wissen was eine Transistorbrücke ist. Und das ist ganz einfach. Auf jeder Seite des Motoranschlusses sitzen zwei Transistoren. Einer gibt dem Motor plus und gleichzeitig auf der anderen minus. Soll der Motor andersrum drehen dann gibt der eine minus und der andere plus... Und was ist wenn da was kaputt ist? Die einfachste ist, dass ein Transistor so kaputt ist das nichts mehr durch geht. In dem Fall läuft der Motor in einer Richtung nicht. Da jeweils zwei Transistoren angesteuert werden kann es sein, dass auf jeder Seite ein Transistor kaputt geht.
Nun können Transistoren auch so kaputt gehen, das er immer leitend ist. Es kann also z.B. plus auf der einen seite des motors immer anliegen. Steuert man jetzt in die Gegenrichtung dann kommt noch der minus auf die seite und damit ist der Kurzschluss perfekt und es raucht im Decoder. Was macht in dem Fall der Motor? Nix.
Nehmen wir jetzt an, dass der Transistor auf der einen Seite des Motors nach plus leitend durchgebrannt und der auf der anderen Seite nach minus,  was macht der Motor? Er dreht mit Vollgas... das hättest du gemerkt und versucht anzuhalten. Dieses Szenario hast du nicht beschrieben und selbst wenn es so passiert wäre, der Motor wäre wohl kaum gestorben weil dir die Lok wahrscheinlich in der nächste Kurve aus dem Gleis gekippt wäre.
Mein Tipp: Decoder hin.
Und noch ein Tipp: teste mal deinen ersten Motor mit dem Trafo. Wenn der nicht total abgesoffen und die Kohlen festgebrannt sind dann könnte der noch funktionieren.

Grüße Torsten

Hallo,

nein Tipp: Die gute alte 9 V Batterie. Überall erhältlich!

Grüße, Peter W
Hallo Rae,

ich demontiere die Loks so weit wie möglich. Dann wird das überschüssige Fett mit einem Papiertaschentuch und mit einem Wattestäbchen entfernt. Im Anschluss wird alles wieder montiert und eine Probefahrt gemacht. Im Anhang zwei Bilder von der Fleischmann 111. Hier hatte Fleischmann im Bereich der Drehgestelle so viel Fett verwendet dass dieses bis in die Digitalschnittstelle gelangte.
Bei Dampfloks ist das Entfernen des überschüssigen Öls nicht so einfach wie bei Drehgestellloks. Hier reicht es oft schon aus die Bodenplatte der Dampfloks zu demontieren, das Öl zu entfernen und dann kann die Lok wieder montiert werden.

Grüße
Markus

Die von MarkusR zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Torsten und Peter W,

ja, den Test mit dem Motor über Trafo oder 9 V-Batterie hätte ich echt machen können! Nachdem ich heute morgen die Lok zum Reparaturservice geschickt habe, kam mir auch so ein Gedanke. Die Basteleien mit Elektromotoren, die wir in meiner Kindheit an Batterien angeschlossen haben, fielen mir zu spät ein. Aber das ist auch schon einige Jahrzehnte her und nun hab ich halt im Rentenalter noch mal die Digitalnummer angefangen.
Ich tippe mittlerweile auch auf Decoderschaden. Mal sehen … Ich werde hier berichten!

Danke für's Mitdenken und
Beste Grüße
Klaus
Moin,

ich muss noch mal was dazu fragen:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich würde mal sagen, das du irgendwo in der Lok einen Kurzschluss hast, der deinen Motor evtl zum 2.mal gehimmelt hat.
Oder die Gleisspannung war zu hoch.



Raimund, wie bitte soll das gehen? Kannst du deine Aussage bitte irgendwie erklären? Ich könnte es nicht.
Kurzschluss ist blöd aber wie bitteschön soll dabei der Motor Schaden nehmen? Kurzschluss heißt es fließt der Strom, den die Quelle her gibt aber der fließt dann eben nicht durch den Motor, es sei denn der selbst hat einen Kurzschluss, dann ist der aber kaputt. Und wenn der Kurzschluss vor dem Motor auftritt dann kommt gar kein Strom mehr zu Motor, nicht mal eine Spannung, weil ja kurzgeschlossen.

Und was ist mit zu hoher Gleisspannung? Wie bitte soll die durch den Decoder kommen und wie erklärst du uns das, vor allem denen die tatsächlich Antworten suchen und nicht wie ich über solche Aussagen lächeln können (weil ich mal was über Elektrotechnik gelernt haben, seit 40 Jahren im Beruf tätig bin und dabei jeden Tag mit Fehlersuche an immer moderner werdenden Spritzgussmaschinen und diversen anderen Sachen beschäftigt bin).
Wenn der Motor eine zu hohe Spannung bekommen hätte dann wäre er abgegangen wie nix... ich denke das hätte der Kollege gemerkt.
oder den hypothetischen Fall angenommen, dass die digitale Gleisspannung direkt zum Motor gelangt ist, wie kann ich mir ohne den Decoder ausbauen und durch Analogstecker ersetzen nicht vorstellen aber egal, wie nehmen das jetzt einfach mal an. Was würde der Motor machen? Der macht das gleiche wie eine analoge Lok auf einem digitalen Gleis, er fiept und wird heiß, hätte der Kollege wahrscheinlich gemerkt.

Ich denke deine Aussagen kann man so nicht stehen lassen, sie verwirren nur hier um Rat suchende Laien. Es sei denn du erklärst es, am besten mit der Editierfunktion.
Sorry, musste mal sein.

Grüße Torsten

Nein Torsten, das muss nicht sein! Wir sind doch hier unter Freunden im Hobby. Auch wenn einer mehr weiß, als der andere, kann man die Hose zu lassen und nicht den anderen runtercanceln. Ich bin Raimund dankbar, dass er mir hier im weltweiten Internet einen Denkansatz geliefert hat.
So what? Peace for all together!

Beste Grüße
Klaus
Klaus,
Ja,ist klar.
Einfach was schreiben.  Dann freut man sich,dass einer hilft. Egal ,ob es Unfug ist.
Echt super unter Freunden.
MfG
Torsten
Hi Klaus,

dann denk mal schön um die Ecke und ohne fundierten Hintergrund, Hauptsache immer schön lieb bleiben... unter Freunden.
Wenn ich was nicht weiß bin ich ruhig, da ist den Freunden mehr geholfen als mit Unfug aber das mag jeder für sich entscheiden... besonders die, die es nicht so sehen wie du, denen ist mit meinen Aussagen unter Freunden nämlich auch geholfen.

danke Torsten (nasi)

Grüße
Dass dieses Forum durch eine ziemlich unfreundliche Tonart bekannt ist, wisst ihr aber auch? Und zur Musik gehört nun  mal auch der Ton. Auch von Kerzen, die scheinbar die hellsten auf der Torte sind.
Ich bin jedenfalls nach kurzer Zeit auch schon wieder raus aus diesen heiligen Hallen. Viel Spass noch beim Besserwissen.
Hallo Torsten und Klaus,

tja, wenn man in der Elektrotechnik daheim ist, löst sich so manches " unerklärliche Phänomen" in Wohlgefallen auf. Der Laie kann weder etwas sehen, riechen oder hören ... und wenn es zischt, nach Ampere riecht oder gar in den Körper einschlägt, löst das nicht gerade Vertrauen in diese geheimnisvolle Technik aus. Ich kenne einige Modellbahnkollegen mit einer regelrechten Elektronenphobie.

Deine Aufklärung ist m.E. richtig und hilfreich. Ich kann zudem nur zu einer gewissen Grundaustattung an Hilfswerkzeugen raten, die das Leben mit der Elektrotechnik leichter machen. Denn wenn sich fließende Elektronen den unmittelbaren Sinneswahrnehmungen im Normalfall entziehen, helfen ein paar gar nicht mal sooo teure Werkzeuge weiter. Ich persönlich empfehle:

- Ein kleines Labornetzteil mit einstellbarer Strombegrenzung und Anzeige der Spannungs- und Stromstärke. Das hilft beim Testen der Motoren, Beleuchtungen usw. ... Kosten für einfache Geräte so 50-100 €.
- Ein Multimeter zur Messung von Spannung, Stromstärke und Widerstand. So ein Gerät - oder auch ein Durchgangsprüfer - ist eigentlich unverzichtbar beim Aufspüren von z.B. Kurzschlüssen. Es geht zwar auch mit einer Prüflampe, aber die 20- 40 € wären es mir wert.
- Wenn man digital unterwegs ist lohnt sich ein Decodertester. Letztlich ist das eine Nachbildung einer Lok. Die guten Modell besitzen alle gängigen Schnittstellen und sie besitzen neben Testmotor und Beleuchtung gern einen Lautsprecher, um auch Sounddecoder anzuschließen. Der Tester von ESU z.B. liegt zwischen 40-50 €. Ich habe es mir zur Regel gemacht, neue Decoder im Auslieferungszustand erst mit dem Tester zu verbinden. Ich persönlich hatte schon zwei Exemplare, die ab Werk einen Schaden aufwiesen ( aussetzender Sound, defekter Beleuchtungsausgang). Die wurden beide ohne Diskussion ausgetauscht. Ob jeder Händler oder Hersteller den Garantieanspruch ohne weiteres anerkannt hätte, wenn er Einbau- oder gar Lötspuren an den Anschlüssen gefunden hätte, bleibt offen.

Klar, von sonstigem Werkzeug wie Zangen, Lötkolben oder -Station usw. gehe ich jetzt mal aus. Die drei Geräte haben über den Daumen den Gegenwert einer Lok. Mit etwas Glück helfen sie als Gegenleistung ein Modellbahnerleben weiter. Die Ausstattung der Werkstatt lässt sich natürlich beliebig erweitern. Aber das ist für mich die Minimalausstattung, um eben nicht immer blind dazustehen.

LG
Hubert

PS: Tut mir leid, dass der Ton m.E. während des Scheibens meines Beitrags etwas entglitten ist. Ich hoffe, Ihr versteht meine Empfehlung nicht als Besserwisserei sondern als Hinweis aus meiner Praxis. Ja, ich habe mal Nachrichtentechnik studiert und war zu meinen beruflich aktiven Zeiten als Berufsschullehrer unterwegs. Es hat mich allein berufsbedingt immer motiviert, zu erklären, Wissen weiterzureichen und zu befähigen wo ich es vermag. Etwas besser zu wissen ist m.E. in diesem Sinne noch lange keine Besserwisserei.

Endlich spricht es jemand an und ich bin es nicht.
Unser Hobby ist weitgehend digital, auch wenn man analog fährt.
Es gibt nur richtig und falsch bei den meisten Techniken.
Leider nisten sich im Forum durch Geschwätz und stetes wiederholen urban Legends ein, nur weil der Verursacher Vielschreiber ist.
Ich habe jedenfalls Pickel gekriegt, als ich das wirre Zeug gelesen habe.
Da ich aber nicht besonders diplomatisch schreibe und daher Gegenwind Ernte, bin ich es leid, jeden Unsinn zu korrigieren.
Ich bin el. Fachmann und habe über 20 Jahre für vier Fachhändler digitalisiert und repariert.

Die BR65 ist dafür bekannt Motorprobleme durch Verschmutzung desselben zu bekommen.
Schlecht designte Decoder wie Flm, Tran, ESU brennen durch. DH Decoder vertragen es fast immer klaglos.
Motor gründlich reinigen und ggf. Decoder tauschen bringt nur kurzes Vergnügen bis zum nächsten Mal.
Daher sollte man den Motor vorsorglich nach einigen Betriebsstunden reinigen.

Jürgen H.
Hallo Jürgen,

ich erlaube mir, Deinen Beitrag aus meiner Sicht und im Zusammenhang mit meiner Werkstattempfehlung etwas zu ergänzen.

Ein Motordefekt - wenn es nicht gerade ein eher selten auftretender Wicklungsschluss oder Drahtabriss ist - kündigt sich oft durch eine zunehmende Stromstärke an. Der Decoder stirbt dann nicht den Helden- sondern ganz profan den Überlastungstot. Es lohnt sich also, den analogen Motorstrom im Auge zu behalten.

Die zunehmende Stromstärke ist nicht selten das Resultat eines unheiligen, elektrisch leitenden Abriebs zwischen den Lamellen des Kollektors. Hier wird die Reinigung schnell vergessen. Zur Wartung gehört bei meinen Modellen, die Zwischenräume am Kollektor mit einem angespitzten Zahnstocher regelmäßig vom Dreck zu befreien. Zur Not hilft es bei hartnäckigen Verkrustungen, die Spitze des Holzspießes in Isopropanol oder ein anders mildes Lösemittel zu tunken.
Ich nehme einen Holzspieß, da er weicher ist, als die Lamellen des Kollektors. Die Gefahr, die Kanten der Lamellen aufzuwölben und damit den Kollektor in einen Fräser zu verwandeln, ist so eigentlich gebannt. So habe ich schon manche totgesagten Antriebe wiederbelebt.

LG
Hubert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich bin jedenfalls nach kurzer Zeit auch schon wieder raus aus diesen heiligen Hallen



dann haben wir das ja auch geklärt...

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Viel Spass noch beim Besserwissen



Als Besserwisser werden oft die, die es wirklich besser wissen von denen die nichts wissen oder denen die es eben nicht besser wissen bezeichnet. Möge jeder für sich entscheiden welchen Hut er sich aufsetzen möchte....
Und wenn man so gar nichts weiß, dann ist ja jeder andere ein Besserwisser. Manchmal frage ich mich warum sich leute ein technisches Hobby zulegen. Wäre da nicht der Train-Simulator besser?

Ja, der Ton ist oft ein wenig rau... mich stört das nicht, leider haben die Nörgeleien am Ton den einen oder anderen, dem ich gern gefolgt bin, weil das was geschrieben wurde mit Fachwissen hinterlegt war, vergrault. Einigen scheint es viel wichtiger zu sein gebauchpinselt zu werden, als stichhaltige Informationen oder gar konstruktive Kritik zu bekommen. Ich jedenfalls bin oft schon sehr dankbar gewesen wenn ich z.B. eine umgebaute Lok vorstelle und als Feedback kommt: guck mal, da stimmt aber was nicht, mach da mal noch dies oder das... Lobhudelei bringt keinen weiter und so ein Unfug wie oftmals geschrieben wird über elektrische Sachen, da rollen sich einem die Fußnägel hoch...

Grüße Torsten
Hallo zusammen,

es ist ja schwer, diesem Thread noch zu folgen.

Meine Erfahrung ist, dass Fleischmann-Motoren nach längerer Zeit nicht mehr anlaufen. Das tritt eben bei diesen überölten Motoren auf. Dann blitzen zunächst die Kohlen. Wenn der Motor nicht anläuft hat man dann irgendwann ein Problem am Decoder.

Ich habe gerade eine 218 hier, die das gleiche Verhalten zeigt.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

das oft kritisierte Überölen von speziell Fleischmann- Loks ist mir leider auch begegnet. Warum bei der Herstellung gern eine Kelle Öl ausgegossen wird, bleibt mir ein Rätsel. Leider scheint dieses Ölbad noch zum Verharzen zu neigen. Ich hatte schon einige Vitrinenmodelle, die nie eine Anlage gesehen hatten, völlig verklebt und blockiert auf meinem Basteltisch.

Ich denke, der Ölüberschuss vermischt sich gern mit dem Abrieb der Schleiferkohlen und bildet wie von mir oben beschrieben diese klebrige Pampe zwischen den Kollektorlamellen. Weil eine Zutat eben aus Kohlenabrieb besteht, ist der Dreck elektrisch leitend ... ähnlich wie bei einem Kohleschichtwiderstand. Und schon erhöht sich die Stromstärke. Im Extremfall ist der Widerstand der Kollektorpampe so niederohmig, dass der Strom lieber gleich zum Gegenpol am Kollektor verschwindet, statt in der Wicklung Arbeit zu verrichten. Der Motor steht, kokelt vor sich hin und der Decoder kämpft um sein Leben.

Der Motorstrom ist naturgemäß am höchsten, wenn er steht. Drehen sich die Wicklungen im Magnetfeld, wird eine Gegenspannung in den Wicklungen nach dem Generatorprinzip erzeugt, die der außen vom Decoder angelegten Spannung entgegenwirkt.

LG
Hubert.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Schlecht designte Decoder wie Flm, Tran, ESU


Sind dann Zimo und DH "gut designed"?

Zitat

DH Decoder vertragen es fast immer klaglos.


Dabei können die bis heute die Stromaufnahme nicht direkt messen, oder sieht da jemand einen Messwiderstand?

Grüße, Peter W
Hallo Jürgen,

bei meiner 218 lief der Motor nicht an. Nach Anschubsen lief sie einwandfrei. Der DH Decoder war in Ordnung. Meine Vermutung ein schwacher Motormagnet.
Getestet mit Eisennägeln, ein gleicher Motormagnet hob deutlich mehr Nägel..
Die Lok hat jetzt einen GAM und startet einwandfrei.

Viele Grüße
Enrico


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