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THEMA: Verbesserung der FLM-Kurzkupplung
THEMA: Verbesserung der FLM-Kurzkupplung
RhönbahNer - 13.11.24 08:32
Hallo zusammen,
nachdem ich auf meiner Anlage seit kurzem automatisch fahre, wurde auf unangenehme Weise das Thema Zugtrennung wieder aktuell, welches einem den Spaß daran nachhaltig verleiden kann. Für die von mir verwendete Fleischmann-KK erinnerte ich mich an eine Methode, die ich vor längerer Zeit irgendwo gelesen hatte und deshalb noch einmal vorstellen möchte.
Man benötigt einen Handbohrer mit 1,1 mm Durchmesser, ein scharfes Bastelmesser, flüssigen Sekundenkleber, eine Pinzette und Neodym-Magnete mit je 1 mm Durchmesser und Höhe, welche auch in den bekannten stromleitenden Magnetkupplungen zum Einsatz kommen. Die Modifikation der KK-Köpfe ist einfach und innerhalb weniger Minuten durchgeführt; die modifizierten Kupplungen sind mit noch nicht umgerüsteten kompatibel. Das Prinzip besteht darin, Magnete auf die beweglichen Oberteile der Kupplungen zu kleben, um diese einerseits zu beschweren und sie andererseits durch die abstoßende Magnetkraft permanent ineinander zu drücken.
Die Vorgehensweise ist wie folgt:
1) In das bewegliche Oberteil des Kupplungskopfes an der in Bild 3 markierten Stelle ein Sackloch mit 1,1 mm Durchmesser und ca. 0,5 mm Tiefe bohren. Ein Durchbohren ist zu vermeiden, damit später kein Klebstoff hindurchläuft und die Kupplung blockiert. Passiert es dennoch, muß man bei Einkleben etwas vorsichtiger zu Werke gehen.
2) Mit einer Nadel einen kleinen Tropfen Sekundenkleber in das Loch geben. Einen Stapel von ein paar Magneten mit der Pinzette am vorletzten Magneten greifen, den Endmagneten des Stapels in das Loch drücken und ca. 10 bis 15 Sekunden bewegungslos verharren, damit der Kleber den Magneten fixiert. Nun den vorletzten Magneten (der quasi als Halter für den Endmagneten dient) mittels Pinzette vom letzten in einer schnellen Bewegung abscheren. Wenn alles geklappt hat, steckt der letzte Magnet nun im Loch und die Kupplung kann getestet werden.
3) Die erste Kupplung mit Farbe versehen (damit wird sie unverwechselbar), in einen Flaschenkorken kleben und als Prüfmuster für alle weiteren Kupplungen verwenden (Bild 5), damit alle weiteren Kupplungen mit passender Polarität hergestellt werden. Hat man die Magnete polungsrichtig (sie müssen sich abstoßen) eingesetzt, werden die beweglichen Kupplungsteile das Verriegeln beim Einkuppeln unterstützen. Hat man den Magnete hingegen mit falscher Orientierung eingeklebt, wird das Einkuppeln unmöglich – ein Irrtum ist damit ausgeschlossen, denn die Kupplung bleibt immer offen. In diesem Fall Magnet wieder entfernen und um 180 Grad gedreht wieder einkleben. Wenn alles funktioniert, wird der Magnet mit einem weiteren Tropfen Sekundenkleber endgültig eingeklebt.
4) Die Kupplung muß ohne spürbaren Widerstand einkuppeln. Spürt man ein leichtes Rasten, so ist die Ursache hierfür ein kleiner Grat oder Kunststoffwulst an einer der beiden Widerhakenkanten (Bild 6) – beide können hiervon betroffen sein. Dieser wird mit einem scharfen Bastelmesser behutsam entfernt. Weiterhin wichtig ist die korrekte Höhe der Kupplung über der Schienenoherkante. Ich habe diese an jedem mit den umgerüsteten Kupplungen versehenen Wagen mit der Fleischmann-Kupplungslehre Nr. 9579 geprüft und ggf. korrigiert.
Entkupplungen erfolgen nach meiner Beobachtung meist dadurch, daß sich durch das niedrige Gewicht des Kupplungsoberteils letzteres durch Erschütterungen während der Fahrt einerseits anhebt und danach nicht mehr in die Ruheposition zurückfällt, andererseits dadurch, daß es dabei in die Entkupplungsstellung rutscht und in dieser Stellung verbleibt, der erwähnte Grat forciert dies. Beides wird durch die Magnete deutlich reduziert. Nach der Überarbeitung des Großteils meiner Kupplungen ist die Häufigkeit ungewollter Entkupplungen signifikant zurückgegangen. Ein weiterer Nebeneffekt ist, daß auch die von Fleischmann beworbene, aber nie wirklich funktionierende Funktion der Vorentkupplung nun halbwegs funktioniert.
Wenn man nach ein paar versuchen den Bogen raus hat, dauert der Umbau einer Kupplung nur 2 bis 3 Minuten.
Viel Erfolg beim Nachmachen und Grüße
Jürgen
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nachdem ich auf meiner Anlage seit kurzem automatisch fahre, wurde auf unangenehme Weise das Thema Zugtrennung wieder aktuell, welches einem den Spaß daran nachhaltig verleiden kann. Für die von mir verwendete Fleischmann-KK erinnerte ich mich an eine Methode, die ich vor längerer Zeit irgendwo gelesen hatte und deshalb noch einmal vorstellen möchte.
Man benötigt einen Handbohrer mit 1,1 mm Durchmesser, ein scharfes Bastelmesser, flüssigen Sekundenkleber, eine Pinzette und Neodym-Magnete mit je 1 mm Durchmesser und Höhe, welche auch in den bekannten stromleitenden Magnetkupplungen zum Einsatz kommen. Die Modifikation der KK-Köpfe ist einfach und innerhalb weniger Minuten durchgeführt; die modifizierten Kupplungen sind mit noch nicht umgerüsteten kompatibel. Das Prinzip besteht darin, Magnete auf die beweglichen Oberteile der Kupplungen zu kleben, um diese einerseits zu beschweren und sie andererseits durch die abstoßende Magnetkraft permanent ineinander zu drücken.
Die Vorgehensweise ist wie folgt:
1) In das bewegliche Oberteil des Kupplungskopfes an der in Bild 3 markierten Stelle ein Sackloch mit 1,1 mm Durchmesser und ca. 0,5 mm Tiefe bohren. Ein Durchbohren ist zu vermeiden, damit später kein Klebstoff hindurchläuft und die Kupplung blockiert. Passiert es dennoch, muß man bei Einkleben etwas vorsichtiger zu Werke gehen.
2) Mit einer Nadel einen kleinen Tropfen Sekundenkleber in das Loch geben. Einen Stapel von ein paar Magneten mit der Pinzette am vorletzten Magneten greifen, den Endmagneten des Stapels in das Loch drücken und ca. 10 bis 15 Sekunden bewegungslos verharren, damit der Kleber den Magneten fixiert. Nun den vorletzten Magneten (der quasi als Halter für den Endmagneten dient) mittels Pinzette vom letzten in einer schnellen Bewegung abscheren. Wenn alles geklappt hat, steckt der letzte Magnet nun im Loch und die Kupplung kann getestet werden.
3) Die erste Kupplung mit Farbe versehen (damit wird sie unverwechselbar), in einen Flaschenkorken kleben und als Prüfmuster für alle weiteren Kupplungen verwenden (Bild 5), damit alle weiteren Kupplungen mit passender Polarität hergestellt werden. Hat man die Magnete polungsrichtig (sie müssen sich abstoßen) eingesetzt, werden die beweglichen Kupplungsteile das Verriegeln beim Einkuppeln unterstützen. Hat man den Magnete hingegen mit falscher Orientierung eingeklebt, wird das Einkuppeln unmöglich – ein Irrtum ist damit ausgeschlossen, denn die Kupplung bleibt immer offen. In diesem Fall Magnet wieder entfernen und um 180 Grad gedreht wieder einkleben. Wenn alles funktioniert, wird der Magnet mit einem weiteren Tropfen Sekundenkleber endgültig eingeklebt.
4) Die Kupplung muß ohne spürbaren Widerstand einkuppeln. Spürt man ein leichtes Rasten, so ist die Ursache hierfür ein kleiner Grat oder Kunststoffwulst an einer der beiden Widerhakenkanten (Bild 6) – beide können hiervon betroffen sein. Dieser wird mit einem scharfen Bastelmesser behutsam entfernt. Weiterhin wichtig ist die korrekte Höhe der Kupplung über der Schienenoherkante. Ich habe diese an jedem mit den umgerüsteten Kupplungen versehenen Wagen mit der Fleischmann-Kupplungslehre Nr. 9579 geprüft und ggf. korrigiert.
Entkupplungen erfolgen nach meiner Beobachtung meist dadurch, daß sich durch das niedrige Gewicht des Kupplungsoberteils letzteres durch Erschütterungen während der Fahrt einerseits anhebt und danach nicht mehr in die Ruheposition zurückfällt, andererseits dadurch, daß es dabei in die Entkupplungsstellung rutscht und in dieser Stellung verbleibt, der erwähnte Grat forciert dies. Beides wird durch die Magnete deutlich reduziert. Nach der Überarbeitung des Großteils meiner Kupplungen ist die Häufigkeit ungewollter Entkupplungen signifikant zurückgegangen. Ein weiterer Nebeneffekt ist, daß auch die von Fleischmann beworbene, aber nie wirklich funktionierende Funktion der Vorentkupplung nun halbwegs funktioniert.
Wenn man nach ein paar versuchen den Bogen raus hat, dauert der Umbau einer Kupplung nur 2 bis 3 Minuten.
Viel Erfolg beim Nachmachen und Grüße
Jürgen
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Hai Juergen , Mitforenten ,
Das Artikel stand vor vielen Jahren in NBM ( N-Bahner Magazin .
Habe das teilweise in meinem Fuhrpark erfolgreich angewendet und sehr empfehlenswert !!!!
Nur aufpassen mit Eisernen Puffern .> Ablenkung .
Dann diese Puffer durch nicht-Fe Puffer ersaetzen .
Rae
Das Artikel stand vor vielen Jahren in NBM ( N-Bahner Magazin .
Habe das teilweise in meinem Fuhrpark erfolgreich angewendet und sehr empfehlenswert !!!!
Nur aufpassen mit Eisernen Puffern .> Ablenkung .
Dann diese Puffer durch nicht-Fe Puffer ersaetzen .
Rae
Michael Peters - 13.11.24 14:07
Hallo,
warum so umständlich?
Ersetzt die Erbsen und anderen Kupplungen doch einfach durch Magnetkupplungen: bei den alten Hakenkupplungen den Haken sauber abtrennen und einen Magneten mit 3 x 3 x1mm aufkleben.
Dann kuppeln die Wagen endlich auch in Kurven.
Wenn der Kuppelabstand zu kurz, dann einfach einen 3. Magneten dazwischen setzen.
Grüße Michael Peters
warum so umständlich?
Ersetzt die Erbsen und anderen Kupplungen doch einfach durch Magnetkupplungen: bei den alten Hakenkupplungen den Haken sauber abtrennen und einen Magneten mit 3 x 3 x1mm aufkleben.
Dann kuppeln die Wagen endlich auch in Kurven.
Wenn der Kuppelabstand zu kurz, dann einfach einen 3. Magneten dazwischen setzen.
Grüße Michael Peters
Hái MP ,
Die Erbsen kann mann jedoch noch mit Entkupppelgleisen trennen UND vorentkuppeln !!!
Rae.
Die Erbsen kann mann jedoch noch mit Entkupppelgleisen trennen UND vorentkuppeln !!!
Rae.
RhönbahNer - 13.11.24 14:20
@2, hallo Micheal,
der Vorteil der beschriebenen Umrüstung ist der, daß die umgebauten Kupplungen auch danach noch uneingeschränkt mit dem Rest des Fuhrparks kompatibel sind.
Grüße, Jürgen
der Vorteil der beschriebenen Umrüstung ist der, daß die umgebauten Kupplungen auch danach noch uneingeschränkt mit dem Rest des Fuhrparks kompatibel sind.
Grüße, Jürgen
Michael Peters - 13.11.24 14:20
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Erbsen kann mann jedoch noch mit Entkupppelgleisen trennen UND vorentkuppeln !!!
Hallo Rae,
die habe ich auch haufenweise in der Anlage verbaut
Grüße Michael Peters
Hallo Jürgen,
Respekt für deinen Enthusiasmus. Ich hatte zunächst auch viel Arbeit investiert, um von der Erbse auf die Kurzkupplung umzurüsten und diese dann noch punktuell zu optimieren (bspw. wg. hängenden Kulissen). Absolut unschlagbar sind m.E. immer noch "reine" Magnetkupplungen.
Daher habe ich vor 5 Jahren alle meine Fahrzeuge nochmal einer Umrüstung auf 2-polige Magnetkupplungen unterzogen. Die beste Entscheidung meinen Moba-Lebens. Bestätigt sich immer ziemlich schnell, wenn ich Neuanschaffungen mit Erbse zunächst teste. Passende Bauformen für jede Aufnahme gibt es bei Erhard von 3Dprint4Moba. Die kann ich sehr empfehlen.
Gruß, Felix B.
Respekt für deinen Enthusiasmus. Ich hatte zunächst auch viel Arbeit investiert, um von der Erbse auf die Kurzkupplung umzurüsten und diese dann noch punktuell zu optimieren (bspw. wg. hängenden Kulissen). Absolut unschlagbar sind m.E. immer noch "reine" Magnetkupplungen.
Daher habe ich vor 5 Jahren alle meine Fahrzeuge nochmal einer Umrüstung auf 2-polige Magnetkupplungen unterzogen. Die beste Entscheidung meinen Moba-Lebens. Bestätigt sich immer ziemlich schnell, wenn ich Neuanschaffungen mit Erbse zunächst teste. Passende Bauformen für jede Aufnahme gibt es bei Erhard von 3Dprint4Moba. Die kann ich sehr empfehlen.
Gruß, Felix B.
Hallo,
genaugenommen braucht man die in #0 beschriebene Umbaumaßnahme nicht, wenn 1) die Gleise sauber verlegt sind, 2) beim Einkuppeln darauf geachtet wird, dass beide Klammern außen eingreifen und 3) die Kupplungsaufnahme vom Hersteller korrekt eingebaut wurde.
3) ist zunehmend die Ausnahme, was für mich einen inakzeptablen Qualitätsmangel darstellt - was man früher schon konnte, sollte heute auch möglich sein (ich weiß: Sparmaßnahmen schlagen sich in mangelnder Qualität nieder). 1) und 2) kann man selbst beeinflussen, bei 2) ggf. durch einen etwas kräftigeren Ankuppelstoß (der bei der Standardkupplung jedoch viel größer wäre)
Der Hinweis auf Magnetkupplungen hilft nur bedingt. Zuvor muss ich sagen, dass ich ebenfalls ein Fan dieser bin und diese auch selbst herstellen kann (https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1252036#aw8), Kostenfragen sind also für mich nicht existent.
Aber an die Befürworter der Magnetkupplungen: habt ihr kein Problem mit dem unstetigen Ankuppeln, wo einer der beiden Zugteile ruckartig an den anderen rangezogen wird? Um das zu vermeiden, hat die Profikupplung doch immer noch ihre Berechtigung. Besser ist nur die Hammerschmid-Kupplung, hat aber auch ein Diva-Verhalten, welches durch gewisse Nacharbeiten auszugleichen ist.
Die N-Standardkupplung geht zum Rangieren gar nicht. Wenn ich eine (Rangier-)Lok soweit optimiert habe, dass sie sauber fährt, sehr langsam fährt und auch nicht stromlos liegenbleibt (also: GAM, Pufferspeicher), möchte ich schön langsam ankuppeln. In Realität bewirkt das aufgrund geringer kinetischer Energie aber ein Wegschieben des anzukuppelnden Verbandes mit Standardkupplung. Erst genügend Energie (letztlich Geschwindigkeit) überwindet die Kupplung (schönen Dank von den Eiern im Kühlwagen).
Ergo: Der Umbau in #0, auch wenn ich ihn nicht machen würde, macht schon seinen Sinn, eine Magentkupplung allein löst das Problem (für mich) nicht.
Viele Grüße
Frank
genaugenommen braucht man die in #0 beschriebene Umbaumaßnahme nicht, wenn 1) die Gleise sauber verlegt sind, 2) beim Einkuppeln darauf geachtet wird, dass beide Klammern außen eingreifen und 3) die Kupplungsaufnahme vom Hersteller korrekt eingebaut wurde.
3) ist zunehmend die Ausnahme, was für mich einen inakzeptablen Qualitätsmangel darstellt - was man früher schon konnte, sollte heute auch möglich sein (ich weiß: Sparmaßnahmen schlagen sich in mangelnder Qualität nieder). 1) und 2) kann man selbst beeinflussen, bei 2) ggf. durch einen etwas kräftigeren Ankuppelstoß (der bei der Standardkupplung jedoch viel größer wäre)
Der Hinweis auf Magnetkupplungen hilft nur bedingt. Zuvor muss ich sagen, dass ich ebenfalls ein Fan dieser bin und diese auch selbst herstellen kann (https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1252036#aw8), Kostenfragen sind also für mich nicht existent.
Aber an die Befürworter der Magnetkupplungen: habt ihr kein Problem mit dem unstetigen Ankuppeln, wo einer der beiden Zugteile ruckartig an den anderen rangezogen wird? Um das zu vermeiden, hat die Profikupplung doch immer noch ihre Berechtigung. Besser ist nur die Hammerschmid-Kupplung, hat aber auch ein Diva-Verhalten, welches durch gewisse Nacharbeiten auszugleichen ist.
Die N-Standardkupplung geht zum Rangieren gar nicht. Wenn ich eine (Rangier-)Lok soweit optimiert habe, dass sie sauber fährt, sehr langsam fährt und auch nicht stromlos liegenbleibt (also: GAM, Pufferspeicher), möchte ich schön langsam ankuppeln. In Realität bewirkt das aufgrund geringer kinetischer Energie aber ein Wegschieben des anzukuppelnden Verbandes mit Standardkupplung. Erst genügend Energie (letztlich Geschwindigkeit) überwindet die Kupplung (schönen Dank von den Eiern im Kühlwagen).
Ergo: Der Umbau in #0, auch wenn ich ihn nicht machen würde, macht schon seinen Sinn, eine Magentkupplung allein löst das Problem (für mich) nicht.
Viele Grüße
Frank
Hallo in die Runde
verfolge diesen Trend mit Spannung!
Weil ich alle 10 Personenzüge mit den Stromleitenden Magnetkupplungen für die Innenbeleuchtung ausgerüstet habe.
weil dadurch nur der erste Wagen hinter der Lok Strom zieht von den Schienen. und die Lok auch mal ausgetauscht werden kann. Diese Züge werden ja selten aus einander genommen, als abgekoppelt.
Nun zur eigentliche Frage in die Runde an die oben erwähnten Spezialisten.
wie macht Ihr, denn dass bei den Güterwagen, wo rangiert wird. mit an und ab Koppeln?
Da habe ich immer noch keine Lösung gefunden, und mache es mit den alten bewährten Kupplungen und dem Entkopplungsgleis.
für gute Vorschläge bin sehr Dankbar
Gruss
Henri
verfolge diesen Trend mit Spannung!
Weil ich alle 10 Personenzüge mit den Stromleitenden Magnetkupplungen für die Innenbeleuchtung ausgerüstet habe.
weil dadurch nur der erste Wagen hinter der Lok Strom zieht von den Schienen. und die Lok auch mal ausgetauscht werden kann. Diese Züge werden ja selten aus einander genommen, als abgekoppelt.
Nun zur eigentliche Frage in die Runde an die oben erwähnten Spezialisten.
wie macht Ihr, denn dass bei den Güterwagen, wo rangiert wird. mit an und ab Koppeln?
Da habe ich immer noch keine Lösung gefunden, und mache es mit den alten bewährten Kupplungen und dem Entkopplungsgleis.
für gute Vorschläge bin sehr Dankbar
Gruss
Henri
Hallo Frank,
Mit der Präzision ist eben genau das Thema!
Magnetkupplungen gleicht viele fahrzeug- und gleisseitige Mängel aus. Weder sind die Kupplungen werksseitig zuverlässig auf der richtigen Höhe montiert noch bleiben Sie zuverlässig eingekuppelt, wenn man über Weichen hubbelt.
Auf meiner Anlage gibt es keine Rampen, sondern alles ist in einer Ebene, um einer Vielzahl von Problemen aus dem Weg zu gehen. Dennoch hat das gelegentlich abgekoppelt echt genervt.
Rangiert wird bei mir tatsächlich selten bis nie. Entweder liegen die Entkuppler nicht da, wo ich sie bräuchte und die ganze Anlage damit zupflastern empfinde ich als optische Zumutung. Auch das Ankuppeln klappte nicht immer ohne händischen Eingriff. Entweder haken die Bügel der Kurzkupplung nicht ein oder bei der Standardkupplung stoßen die beide Kupplung so aufeinander, dass der anzukuppelnde Teil einfach wegegeschoben wird, wie Frank oben schon schrieb. Und ankuppeln im Bogen fällt selbst bei GFN R4 flach. Das klappt mit Magnetkupplung perfekt. Und das satte aufeinander stoßen der Magneten gibt eher ein akustisches Feedback, dass alles sitzt passt und wackelt. Aber ich fahre auch ausschließlich und rangiere kaum, und wenn doch dann keine Einzelwagen.
Zum rangieren ist vmtl. die Profikupplung besser. Aber wer ständig Wagen verliert muss auch ständig rangieren, um alles wieder einzusammeln.png)
Da wäre es eigentlich mal Zeit für elektrische Magnetkupplungen! Das würde das Problem mit der Anzahl der Entkuppler, der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit beim Ankuppeln lösen.
Gruß, Felix B.
Mit der Präzision ist eben genau das Thema!
Magnetkupplungen gleicht viele fahrzeug- und gleisseitige Mängel aus. Weder sind die Kupplungen werksseitig zuverlässig auf der richtigen Höhe montiert noch bleiben Sie zuverlässig eingekuppelt, wenn man über Weichen hubbelt.
Auf meiner Anlage gibt es keine Rampen, sondern alles ist in einer Ebene, um einer Vielzahl von Problemen aus dem Weg zu gehen. Dennoch hat das gelegentlich abgekoppelt echt genervt.
Rangiert wird bei mir tatsächlich selten bis nie. Entweder liegen die Entkuppler nicht da, wo ich sie bräuchte und die ganze Anlage damit zupflastern empfinde ich als optische Zumutung. Auch das Ankuppeln klappte nicht immer ohne händischen Eingriff. Entweder haken die Bügel der Kurzkupplung nicht ein oder bei der Standardkupplung stoßen die beide Kupplung so aufeinander, dass der anzukuppelnde Teil einfach wegegeschoben wird, wie Frank oben schon schrieb. Und ankuppeln im Bogen fällt selbst bei GFN R4 flach. Das klappt mit Magnetkupplung perfekt. Und das satte aufeinander stoßen der Magneten gibt eher ein akustisches Feedback, dass alles sitzt passt und wackelt. Aber ich fahre auch ausschließlich und rangiere kaum, und wenn doch dann keine Einzelwagen.
Zum rangieren ist vmtl. die Profikupplung besser. Aber wer ständig Wagen verliert muss auch ständig rangieren, um alles wieder einzusammeln
Da wäre es eigentlich mal Zeit für elektrische Magnetkupplungen! Das würde das Problem mit der Anzahl der Entkuppler, der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit beim Ankuppeln lösen.
Gruß, Felix B.
Hallo Rae:
weißt du in welchem Heft?
Danke
VG
Günter
weißt du in welchem Heft?
Danke
VG
Günter
Nimmersatt - 13.11.24 20:01
Hallo Günter,
den Artikel habe ich für das N-Bahn-Magazin 5/2013, S 58 geschrieben. Inzwischen haben wir etwa 1000 Kupplungen umgebaut. Als Kleber verwenden wir 2-Komponenten, das ist weniger stressig als Sekundenkleber. Gut ist Pattex Kraft-Mix Extrem Fest, der hält besser als Uhu Plus Endfest. Bei privater Verwendung kann ich den Artikel als pdf versenden.
Viele Grüße
Nimmersatt
den Artikel habe ich für das N-Bahn-Magazin 5/2013, S 58 geschrieben. Inzwischen haben wir etwa 1000 Kupplungen umgebaut. Als Kleber verwenden wir 2-Komponenten, das ist weniger stressig als Sekundenkleber. Gut ist Pattex Kraft-Mix Extrem Fest, der hält besser als Uhu Plus Endfest. Bei privater Verwendung kann ich den Artikel als pdf versenden.
Viele Grüße
Nimmersatt
LANG MoBa-Elektronik - 13.11.24 22:41
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: gosswald
weißt du in welchem Heft?
Hallo Günter,
die Idee mit dem in #0 beschriebenen Umbau mit den Magneten stammt ursprünglich von mir. Es gab in NBM 3/11 und 2/12 mal Artikel zu einem sehr aufwendigen Umbau mit feinsten Federdrähten zur Rückstellung der Klaue. Angeregt durch diesen bin ich auf die Idee mit kleinen Rundmagneten mit d=1mm, h=0,5mm gekommen, die aktuell aber sehr schwer erhältlich sind. Meine Korrespondenz mit Gunnar Selbmann datiert auf September 2012, mein Artikel ist dann in NBM 1/13 erschienen.
Der von Nimmersatt beschriebene Artikel in NBM 5/13 hat mit dem oben referenzierten zum Umbau der Fleischmann PROFI-Kupplungen nichts zu tun, sondern beschreibt eine frühe Form der heute angebotenen Magnetkupplungen im Eigenbau!
Viele Grüße,
Torsten
RhönbahNer - 14.11.24 07:04
Guten Morgen,
unabhängig davon, wessen Idee es ursprünglich war, kann ich nur sagen, daß sie vorzüglich funktioniert. Ohne den kleineren Magneten mit h=0,5 mm ausprobiert zu haben, denke ich, daß die größere Ausführung mit 1 mm Höhe aufgrund des höheren Gewichtes besser geeignet und zudem leichter erhältlich ist. Bisher hatte ich noch keinen Fall, in welchem dessen kleiner Überstand gestört hat.
Der große Vorteil der beschriebenen Methode ist, daß man weder gezwungen ist, das Kupplunggssystem komplett umzustellen noch alles sofort umbauen zu müssen. Durch die weiterhin vorhandene Kompatibilität mit den vorhandenen Kupplungen kann man seine Fahrzeuge je nach Lust, verfügbarer Zeit und Notwendigkeit nach und nach umrüsten. Gerade bei großen Fuhrparks ein nicht zu unterschätzender Vorteil! Das Umrüsten von 6 Wagen incl. "Drumherumservice" (stromleitende Räder reinigen, kleine Reparaturen etc. ) hat gestern Abend eine knappe Stunde in Anspruch genommen.
Grüße, Jürgen
unabhängig davon, wessen Idee es ursprünglich war, kann ich nur sagen, daß sie vorzüglich funktioniert. Ohne den kleineren Magneten mit h=0,5 mm ausprobiert zu haben, denke ich, daß die größere Ausführung mit 1 mm Höhe aufgrund des höheren Gewichtes besser geeignet und zudem leichter erhältlich ist. Bisher hatte ich noch keinen Fall, in welchem dessen kleiner Überstand gestört hat.
Der große Vorteil der beschriebenen Methode ist, daß man weder gezwungen ist, das Kupplunggssystem komplett umzustellen noch alles sofort umbauen zu müssen. Durch die weiterhin vorhandene Kompatibilität mit den vorhandenen Kupplungen kann man seine Fahrzeuge je nach Lust, verfügbarer Zeit und Notwendigkeit nach und nach umrüsten. Gerade bei großen Fuhrparks ein nicht zu unterschätzender Vorteil! Das Umrüsten von 6 Wagen incl. "Drumherumservice" (stromleitende Räder reinigen, kleine Reparaturen etc. ) hat gestern Abend eine knappe Stunde in Anspruch genommen.
Grüße, Jürgen
Hallo zusammen,
wenn man an der SK-Kupplung das Gegenlager der Feder mit einem Bastelmesser abtrennt, hat man auch eine gute Rangierkupplung
für den Einkuppelvorgang ist nur das Gewicht der Kupplung anzuheben, eine Federkraft wirkt dann nicht mehr
dauert 2-3 sek / Kupplung
Grüße
mke
wenn man an der SK-Kupplung das Gegenlager der Feder mit einem Bastelmesser abtrennt, hat man auch eine gute Rangierkupplung
für den Einkuppelvorgang ist nur das Gewicht der Kupplung anzuheben, eine Federkraft wirkt dann nicht mehr
dauert 2-3 sek / Kupplung
Grüße
mke
Nabend zusammen,
es gibt noch ein Möglichkeit die Kupplung zu verbessern, mit einem deutlich geringeren Aufwand.
Wurde hier auch schon mal gepostet und ist grundsätzlich auch nicht aus meinen Mist gewachsen.
Man muß nur wissen wo die Schwachstelle der Kupplung ist, und das ist das bewegliche Teil, was einfach zu leicht ist, und sich im Betrieb nach oben schaukeln kann. Also muß da Gewicht drauf.
Cu Draht von 1mm Durchmesser abisolieren und Stücke von 2mm Länge abtrennen.
Diese mit Wasserverdünntem Holzleim in die kleine Kuhle kleben, nach Trocknung des Klebers noch schwarz färben.
Anmerkung:
Im original Vorschlag - wenn ich denn noch genau wüßte von wem er war - wurde Lötzinn genommen und mit Sekundenkleber festgeklebt.
Kam für mich nicht in Frage
Gruß Detlef
es gibt noch ein Möglichkeit die Kupplung zu verbessern, mit einem deutlich geringeren Aufwand.
Wurde hier auch schon mal gepostet und ist grundsätzlich auch nicht aus meinen Mist gewachsen.
Man muß nur wissen wo die Schwachstelle der Kupplung ist, und das ist das bewegliche Teil, was einfach zu leicht ist, und sich im Betrieb nach oben schaukeln kann. Also muß da Gewicht drauf.
Cu Draht von 1mm Durchmesser abisolieren und Stücke von 2mm Länge abtrennen.
Diese mit Wasserverdünntem Holzleim in die kleine Kuhle kleben, nach Trocknung des Klebers noch schwarz färben.
Anmerkung:
Im original Vorschlag - wenn ich denn noch genau wüßte von wem er war - wurde Lötzinn genommen und mit Sekundenkleber festgeklebt.
Kam für mich nicht in Frage
Gruß Detlef
Hai BR65/Detlef , andere Mitforenten
Noch einfacher : Kuhle zuschmieren mit Knetblei / TungstenPutty : ergibt
1 hoehere Fuellungsgrad ,
2 relativ schwerer , einfacher,
( Auch sehr leicht entfernbar )
3 Und schwarz nachfaerben
So einfach ist a.u.z. das Leben eines Modellbahners 😉
Viel Spielwertfreude erwuenscht euch
Rae
Noch einfacher : Kuhle zuschmieren mit Knetblei / TungstenPutty : ergibt
1 hoehere Fuellungsgrad ,
2 relativ schwerer , einfacher,
( Auch sehr leicht entfernbar )
3 Und schwarz nachfaerben
So einfach ist a.u.z. das Leben eines Modellbahners 😉
Viel Spielwertfreude erwuenscht euch
Rae
Hallo #9/Felix,
ich sehe keinen Widerspruch, wir sind einer Meinung. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass feinfühliges Einkuppeln mit der Magnetkupplung nicht so ganz funktioniert, da es etwas ruckartig ist (was du weniger wichtig empfindest als ich).
Viele Grüße
Frank
ich sehe keinen Widerspruch, wir sind einer Meinung. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass feinfühliges Einkuppeln mit der Magnetkupplung nicht so ganz funktioniert, da es etwas ruckartig ist (was du weniger wichtig empfindest als ich).
Viele Grüße
Frank
doc-mueller - 15.11.24 13:34
Mir gefällt dieser Kupplungsumbauvorschlag, ich werde das mal ausprobieren. Ich frage mich aber: kann man mit diesem Umbau auch besser ENTkuppeln? Eventuell so, daß man über ein der Kupplungen einen Draht hält und dieser die Kupplung öffnet? Oder brauche ich weiterhin klassische Entkuppler? Wenn ja, welche empfiehlt ihr?
Christoph
Christoph
RhönbahNer - 15.11.24 13:59
Hallo Christoph,
das Entkuppeln mittels "magnetsensitiven" Hilfsmitteln wie Schraubenzieher, Stahldraht etc. habe ich noch nicht ausprobiert, ich stelle es mir aber als wenig praktikabel vor: Man wird sich den Magneten damit relativ dicht annähern müssen, und dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß erstere daran andocken werden. Dann braucht man wiederum eine zweite Hand, um die Wagen im Gleis zu halten und das Hilfsmittel wieder von den Magneten zu lösen. Es wird aufgrund des Charakters der Kurz (sic!) kupplung wohl auch schwierig, in die Lücke zwischen Personenwagen zu kommen.
Insofern: Klassische Entkuppler bleiben wohl das Mittel der Wahl. Da aber die Kupplungsoberteile nicht nur angehoben, sondern aufgrund der Magnetkraft zusätzlich in ihre Endlage gedrückt werden und dann nicht mehr in deren Verriegelungsposition zurückfallen, klappt das Entkuppeln wesentlich besser als ohne die Magnete.
Grüße, Jürgen
das Entkuppeln mittels "magnetsensitiven" Hilfsmitteln wie Schraubenzieher, Stahldraht etc. habe ich noch nicht ausprobiert, ich stelle es mir aber als wenig praktikabel vor: Man wird sich den Magneten damit relativ dicht annähern müssen, und dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß erstere daran andocken werden. Dann braucht man wiederum eine zweite Hand, um die Wagen im Gleis zu halten und das Hilfsmittel wieder von den Magneten zu lösen. Es wird aufgrund des Charakters der Kurz (sic!) kupplung wohl auch schwierig, in die Lücke zwischen Personenwagen zu kommen.
Insofern: Klassische Entkuppler bleiben wohl das Mittel der Wahl. Da aber die Kupplungsoberteile nicht nur angehoben, sondern aufgrund der Magnetkraft zusätzlich in ihre Endlage gedrückt werden und dann nicht mehr in deren Verriegelungsposition zurückfallen, klappt das Entkuppeln wesentlich besser als ohne die Magnete.
Grüße, Jürgen
Michael Peters - 15.11.24 15:48
Hallo Jürgwen,
da verlagert sich nur das Problem: ich hatte früher Ärger damit, daß die EKs die Wagen ( Drehgestelle) aus den Gleisen schmissen. und wieder aufgegleist werden mußten.
Da nehme ich doch lieber direkt die Hände.
Grüße Michael Peters
RhönbahNer - 15.11.24 18:33
Hallo Michael,
zur Lösung dieses Problems kann ich den Entkuppler von Brima empfehlen. Er wird mittels eines Servos angetrieben, so dass man die Endhöhe der Entkupplerschwelle sehr genau einstellen kann.
Viele Grüße, Jürgen
zur Lösung dieses Problems kann ich den Entkuppler von Brima empfehlen. Er wird mittels eines Servos angetrieben, so dass man die Endhöhe der Entkupplerschwelle sehr genau einstellen kann.
Viele Grüße, Jürgen
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