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THEMA: Schwarzwaldbahn: Der "Duffner-Hof" (Epoche IV)
THEMA: Schwarzwaldbahn: Der "Duffner-Hof" (Epoche IV)
AK - 29.10.24 03:08
Hi zusammen,
ich komme zurück auf https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1421396&start=1#aw2 und möchte Euch mal in mein Wintrack-Projekt spickeln lassen, dass ich voraussichtlich starten werde, wenn ich im Unruhestand bin.
Ich bin in einem mobilen Anlagen-Projekt 95 x 186 cm unterwegs, das sich fiktiv irgendwo in Schwarzwald-Randlage im Süden Baden-Württembergs befinden soll.
Bisher besteht das Gesamtprojekt aus knapp 1.600 Wintrack-Elementen.
Nach anfänglichen Versuchen, die immer mit einem Überborden der Eisenbahn endeten und einiger Kartons voller Bausätze aus Heimatnähe, habe ich für mein Projekt den "Duffner-Hof" entworfen, und will Euch dessen Geschichte erzählen....
Ja, der "Duffner.Hof" war ursprünglich ein landschaftstypischer alleinstehender All-in-one-Bauernhof aus dem Jahr 1668, für dessen Bau seinerzeit 1.200 Tannen und Fichten verbaut wurden.
Der "Duffner-Hof" befindet sich auf einer kleinen, nach Süden hin ausgerichteten abgelegenen Waldlichtung. Trotzdem waren die Witterungsverhältnisse derart rau. dass außer Vieh- und Forstwirtschaft nur einer bescheidener Getreideanbau für die Selbstversorgung blieb.
Da es ursprünglich sehr weit zur nächsten Kirche war, wurde neben dem Hof eine kleine Kapelle gebaut, und so blieb der Hof über 150 Jahre bis die Eisenbahn kam, die einen langsamen Wandel in den Hof brachte, Die Eisenbahn brachte zum Bahnhof im Tal zahlreiche Wanderer, die von dort aus die Berge und Täler entdeckten. Der Hof richtete daraufhin im Bauernhaus eine kleine Gaststube ein, und für die zahlreichen Geschwister des Bauern wurde ein separates Haus gebaut.
Ein Feuer-Teich wurde irgendwann eingerichtet, der gleichzeitig als Viehtränke diente, und ein Back-Hüsli, abseits des Bauernhauses gebaut...
Uns so blieb es bis in die 1950er Jahre, bis der aufkommende Tourismus die Bauersleute veranlasste, eine Pension zu errichten, gleichzeitig wurde die Gaststube im Bauernhaus beibehalten.
Die inzwischen fortschreitende Motorisierung und Mechanisierung in der Landwirtschaft erforderten den Bau einer Maschinen-Scheune und eines Milch-Häusles mit Kühlaggregat. Seitdem fährt dort täglich der Milch-Lkw der Molkerei vor. Und Garagen mussten her, um die (damals) neuen Autos nicht dem rauen Wetter allzu sehr auszusetzen.
Anfang der 1970er wurde dann die Gaststube im Bauernhaus aufgegeben und ein kleines Sport-Hotel mit Küche gebaut, natürlich mit Schwimmbad und Außensauna. Eine Gartenwirtschaft vor dem Hotel lädt zum Verweilen ein. Wandern im Sommer, Ski-Langlauf im Winter.
Sogar eine Bushaltestelle wurde an der Landstraße eingerichtet, damit die Gäste des Hotels und die Schulkinder des Hofs mit dem Bus fahren konnten.... Auch heute noch ist die Vieh- und Forstwirtschaft voll im Betrieb und bietet den Hotelgästen Einblick in das Leben an der Schwarzwaldbahn.
Soweit in aller Kürze die Geschichte, die ich zu diesem Projekt erzählen wollte.
Insgesamt ist der Hof einschließlich Weide und Straße gerade mal ca. 55 x 70 cm groß....
Viele Grüße
Andreas
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ich komme zurück auf https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1421396&start=1#aw2 und möchte Euch mal in mein Wintrack-Projekt spickeln lassen, dass ich voraussichtlich starten werde, wenn ich im Unruhestand bin.
Ich bin in einem mobilen Anlagen-Projekt 95 x 186 cm unterwegs, das sich fiktiv irgendwo in Schwarzwald-Randlage im Süden Baden-Württembergs befinden soll.
Bisher besteht das Gesamtprojekt aus knapp 1.600 Wintrack-Elementen.
Nach anfänglichen Versuchen, die immer mit einem Überborden der Eisenbahn endeten und einiger Kartons voller Bausätze aus Heimatnähe, habe ich für mein Projekt den "Duffner-Hof" entworfen, und will Euch dessen Geschichte erzählen....
Ja, der "Duffner.Hof" war ursprünglich ein landschaftstypischer alleinstehender All-in-one-Bauernhof aus dem Jahr 1668, für dessen Bau seinerzeit 1.200 Tannen und Fichten verbaut wurden.
Der "Duffner-Hof" befindet sich auf einer kleinen, nach Süden hin ausgerichteten abgelegenen Waldlichtung. Trotzdem waren die Witterungsverhältnisse derart rau. dass außer Vieh- und Forstwirtschaft nur einer bescheidener Getreideanbau für die Selbstversorgung blieb.
Da es ursprünglich sehr weit zur nächsten Kirche war, wurde neben dem Hof eine kleine Kapelle gebaut, und so blieb der Hof über 150 Jahre bis die Eisenbahn kam, die einen langsamen Wandel in den Hof brachte, Die Eisenbahn brachte zum Bahnhof im Tal zahlreiche Wanderer, die von dort aus die Berge und Täler entdeckten. Der Hof richtete daraufhin im Bauernhaus eine kleine Gaststube ein, und für die zahlreichen Geschwister des Bauern wurde ein separates Haus gebaut.
Ein Feuer-Teich wurde irgendwann eingerichtet, der gleichzeitig als Viehtränke diente, und ein Back-Hüsli, abseits des Bauernhauses gebaut...
Uns so blieb es bis in die 1950er Jahre, bis der aufkommende Tourismus die Bauersleute veranlasste, eine Pension zu errichten, gleichzeitig wurde die Gaststube im Bauernhaus beibehalten.
Die inzwischen fortschreitende Motorisierung und Mechanisierung in der Landwirtschaft erforderten den Bau einer Maschinen-Scheune und eines Milch-Häusles mit Kühlaggregat. Seitdem fährt dort täglich der Milch-Lkw der Molkerei vor. Und Garagen mussten her, um die (damals) neuen Autos nicht dem rauen Wetter allzu sehr auszusetzen.
Anfang der 1970er wurde dann die Gaststube im Bauernhaus aufgegeben und ein kleines Sport-Hotel mit Küche gebaut, natürlich mit Schwimmbad und Außensauna. Eine Gartenwirtschaft vor dem Hotel lädt zum Verweilen ein. Wandern im Sommer, Ski-Langlauf im Winter.
Sogar eine Bushaltestelle wurde an der Landstraße eingerichtet, damit die Gäste des Hotels und die Schulkinder des Hofs mit dem Bus fahren konnten.... Auch heute noch ist die Vieh- und Forstwirtschaft voll im Betrieb und bietet den Hotelgästen Einblick in das Leben an der Schwarzwaldbahn.
Soweit in aller Kürze die Geschichte, die ich zu diesem Projekt erzählen wollte.
Insgesamt ist der Hof einschließlich Weide und Straße gerade mal ca. 55 x 70 cm groß....
Viele Grüße
Andreas
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Beitrag editiert am 29. 10. 2024 04:03.
Hallo Andreas,
das Planen mit WinTrack entwickelt sich bei dir offensichtlich einem Hobby im Hobby? Das auf dem Bild sieht sehr gut aus und auch die Story dazu passt.
Du könntest jetzt noch am Rand ein Teil der Badischen Schwarzwaldbahn zwischen Triberg und St. Georgen nachbilden. Dort gibt es ja viele Tunnel und Radien.
Grüße
Markus
das Planen mit WinTrack entwickelt sich bei dir offensichtlich einem Hobby im Hobby? Das auf dem Bild sieht sehr gut aus und auch die Story dazu passt.
Du könntest jetzt noch am Rand ein Teil der Badischen Schwarzwaldbahn zwischen Triberg und St. Georgen nachbilden. Dort gibt es ja viele Tunnel und Radien.
Grüße
Markus
Hi zusammen, hi Markus,
die geplante Anlagengröße von 95 x 186 cm ist schon eine Herausforderung; man kann eigentlich nur versuchen, ein paar wenige und in sich schlüssige, themenbezogene, aber auch fiktive "Schwerpunkte" zu setzen.
Knapp 2 Jahre habe ich immer wieder an diesem Entwurf in Wintrack, je nach dem, wie es meine Zeit erlaubte, rumgefeilt, bis es gepasst hat.
Die Schwarzwaldbahn, die ich vor einigen Jahren mal ne Zeit lang Tf-mäßig gefahren bin, ist eigentlich eine sehr einsam und unzugängliche Geschichte ("Grüner Urwald"), man bräuchte eigentlich einen ganzen Dachboden oder ähnliches, um die Sache auch nur auszugsweise darzustellen. Schon schlappe reale 150 m Höhenunterschied würden in 1 : 160 so etwa 65 cm Höhendifferenz bedeuten. und mir bleibt nur eine etwa Zimmertür-große Anlagengrundfläche, die zudem auch noch mobil bleiben und durch die Zimmertür passen, aber auch "später mal" mobile Erweiterungen nicht ausschließen sollte.
So habe ich mich auf ein paar wenige, fiktive "Schwerpunkte" beschränkt, wie z.B. der Ortskern von "Waldbronn" mit seiner weitbekannten Kirche "St. Peter":
"St. Peter" geht auf eine sehr alte Kirche zurück, die im Mittelalter mehrmals abgebrannt ist und um 1720 durch die heutige, 2-türmige Kirche ersetzt wurde, Barock und beeindruckenden Altarbildern inklusive. Gegenüber der Kirche befindet sich das Gemeindehaus, in dem sich neben dem Pfarramt auch ein kirchlich geführter Kindergarten sowie 2 Wohnungen für die Erzieherinnen beherbergt. Etwas weiter hinten befindet sich in einem zweistöckigen Fachwerkhaus die Ortsverwaltung.
Über der Straße liegt der Peters-Hof, dem in alten Zeiten die naturalienmäßige Versorgung der Geistlichkeit oblag, auch mit Fischen aus dem Teich für die Fastenzeit. Hinter dem Teich befindet sich auch noch der Gasthof "zur Glocke", in dem die Kirchenbesucher nach dem Pflichttermin einen Frühschoppen oder ein Mittagessen zu sich nahmen. Am Teich befindet sich auch ein kleines Trafo-Häuschen zur Stromversorgung durch die "Baden-Werke" (alter Arnold-Bausatz, einschließlich Überland-Strommaste).
Der Teich ist übrigens auch Energielieferant für die weiter unten liegende Mühle (Faller 232325), die sich auch im Kirchenbesitz befindet und einen weiteren "Schwerpunkt" des Entwurfs bildet...
Das Ensemble "St. Peter" misst ca. 55 x 45 cm.
Natürlich bleibt auch Platz für genügend Bahnbetrieb mit vielen Schikanen (einschließlich 4-gleisigem SBF in -30 cm), aber er ist nur ein kleiner Teil der gesamten Anlage zu etwa 30-40%, und nicht der Hauptteil. Nur so kann meiner Ansicht nach etwas "Atmosphäre" und bei Bisschen "gelebte Geschichte in eine Mini-Anlage" bringen. zumal es ja heutzutage auch einige analoge Soundmodule für stationäre Gegebenheiten gibt.
Viele Grüße
Andreas
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die geplante Anlagengröße von 95 x 186 cm ist schon eine Herausforderung; man kann eigentlich nur versuchen, ein paar wenige und in sich schlüssige, themenbezogene, aber auch fiktive "Schwerpunkte" zu setzen.
Knapp 2 Jahre habe ich immer wieder an diesem Entwurf in Wintrack, je nach dem, wie es meine Zeit erlaubte, rumgefeilt, bis es gepasst hat.
Die Schwarzwaldbahn, die ich vor einigen Jahren mal ne Zeit lang Tf-mäßig gefahren bin, ist eigentlich eine sehr einsam und unzugängliche Geschichte ("Grüner Urwald"), man bräuchte eigentlich einen ganzen Dachboden oder ähnliches, um die Sache auch nur auszugsweise darzustellen. Schon schlappe reale 150 m Höhenunterschied würden in 1 : 160 so etwa 65 cm Höhendifferenz bedeuten. und mir bleibt nur eine etwa Zimmertür-große Anlagengrundfläche, die zudem auch noch mobil bleiben und durch die Zimmertür passen, aber auch "später mal" mobile Erweiterungen nicht ausschließen sollte.
So habe ich mich auf ein paar wenige, fiktive "Schwerpunkte" beschränkt, wie z.B. der Ortskern von "Waldbronn" mit seiner weitbekannten Kirche "St. Peter":
"St. Peter" geht auf eine sehr alte Kirche zurück, die im Mittelalter mehrmals abgebrannt ist und um 1720 durch die heutige, 2-türmige Kirche ersetzt wurde, Barock und beeindruckenden Altarbildern inklusive. Gegenüber der Kirche befindet sich das Gemeindehaus, in dem sich neben dem Pfarramt auch ein kirchlich geführter Kindergarten sowie 2 Wohnungen für die Erzieherinnen beherbergt. Etwas weiter hinten befindet sich in einem zweistöckigen Fachwerkhaus die Ortsverwaltung.
Über der Straße liegt der Peters-Hof, dem in alten Zeiten die naturalienmäßige Versorgung der Geistlichkeit oblag, auch mit Fischen aus dem Teich für die Fastenzeit. Hinter dem Teich befindet sich auch noch der Gasthof "zur Glocke", in dem die Kirchenbesucher nach dem Pflichttermin einen Frühschoppen oder ein Mittagessen zu sich nahmen. Am Teich befindet sich auch ein kleines Trafo-Häuschen zur Stromversorgung durch die "Baden-Werke" (alter Arnold-Bausatz, einschließlich Überland-Strommaste).
Der Teich ist übrigens auch Energielieferant für die weiter unten liegende Mühle (Faller 232325), die sich auch im Kirchenbesitz befindet und einen weiteren "Schwerpunkt" des Entwurfs bildet...
Das Ensemble "St. Peter" misst ca. 55 x 45 cm.
Natürlich bleibt auch Platz für genügend Bahnbetrieb mit vielen Schikanen (einschließlich 4-gleisigem SBF in -30 cm), aber er ist nur ein kleiner Teil der gesamten Anlage zu etwa 30-40%, und nicht der Hauptteil. Nur so kann meiner Ansicht nach etwas "Atmosphäre" und bei Bisschen "gelebte Geschichte in eine Mini-Anlage" bringen. zumal es ja heutzutage auch einige analoge Soundmodule für stationäre Gegebenheiten gibt.
Viele Grüße
Andreas
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Beitrag editiert am 30. 10. 2024 03:17.
und es gibt natürlich auch einen Bahnhof "Waldbronn", abseits der eigentlichen Ortschaft.....
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und in der vorderen linken Ecke fand noch eine kleine Bahnmeisterei Platz.
Die im "nichts" endenden Gleise sind für eine später mögliche mobile Erweiterung gedacht....
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Die im "nichts" endenden Gleise sind für eine später mögliche mobile Erweiterung gedacht....
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und ein kleines Bahnwärterhaus (Kibri) mit Gewächshaus (Arititech) sowie mit Stall.
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Beitrag editiert am 30. 10. 2024 01:53.
und last, but not least: Die Getreidemühle des Ortskerns. Die war und ist ebenfalls im kirchlichen Besitz und ist neben "St. Peter" ein Ausflugsziel.
Neben der Mühle befindet sich ein kaskadenförmiger by-pass-Kanal für Hochwasser-Zeiten. Der Müller hat neben der Mühle sein Wohnhaus. Vor wenigen Jahren wurde direkt vor der Mühle ein Mühlenladen errichtet, in dem die Mühlenprodukte und Backwaren verkauft werden. Gleich daneben hat sich eine Landmetzgerei eingerichtet und ist ein Magnet, was Schinken- und Wurstprodukte betrifft. Eine kleiner Imbiss mit Pergola rundet das Ensemble ab.
Rechts unten befindet sich die Firma "Hämmerle Holzbau". mit Holzlager und Werkstatt....
Das solls im großen und ganzen gewesen sein, alles auf 1,76 qm. Und alles zusammen wirkt nicht "überladen".... ein Schlüssel hierzu sind KLEINE Modellhäuser.
Man kann auf diesen 1,76 qm einige Geschichten erzählen, und ich denke, es wird nicht auf die Dauer langweilig. Selbstverständlich verträgt der Entwurf keine mega-langen Züge, wurden denn auch in der Talstation "Hausach" lange Züge oftmals geteilt, und/ oder sie erhielten "Nachschub" durch die allgegenwärtigen 139er. 70 km/h Höchstgeschwindigkeit ist in beiden Richtungen angesagt, das Bremsen talwärts erfordert auch noch heute, zumindest im Güterzug-Bereich, allerhöchste Aufmerksamkeit, selbst mit Vectron & Co. Mindestens 20 Promille sind zwischen Sommerau und Hausach angesagt, und es noch heute eine technische Meisterleistung, diese Streckenführung so hinbekommen zu haben. Zu Dampf- und V 200-Zeiten ging's dort unter "Volllast" mit allerhöchstens 30-40 km/h bergauf.
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Neben der Mühle befindet sich ein kaskadenförmiger by-pass-Kanal für Hochwasser-Zeiten. Der Müller hat neben der Mühle sein Wohnhaus. Vor wenigen Jahren wurde direkt vor der Mühle ein Mühlenladen errichtet, in dem die Mühlenprodukte und Backwaren verkauft werden. Gleich daneben hat sich eine Landmetzgerei eingerichtet und ist ein Magnet, was Schinken- und Wurstprodukte betrifft. Eine kleiner Imbiss mit Pergola rundet das Ensemble ab.
Rechts unten befindet sich die Firma "Hämmerle Holzbau". mit Holzlager und Werkstatt....
Das solls im großen und ganzen gewesen sein, alles auf 1,76 qm. Und alles zusammen wirkt nicht "überladen".... ein Schlüssel hierzu sind KLEINE Modellhäuser.
Man kann auf diesen 1,76 qm einige Geschichten erzählen, und ich denke, es wird nicht auf die Dauer langweilig. Selbstverständlich verträgt der Entwurf keine mega-langen Züge, wurden denn auch in der Talstation "Hausach" lange Züge oftmals geteilt, und/ oder sie erhielten "Nachschub" durch die allgegenwärtigen 139er. 70 km/h Höchstgeschwindigkeit ist in beiden Richtungen angesagt, das Bremsen talwärts erfordert auch noch heute, zumindest im Güterzug-Bereich, allerhöchste Aufmerksamkeit, selbst mit Vectron & Co. Mindestens 20 Promille sind zwischen Sommerau und Hausach angesagt, und es noch heute eine technische Meisterleistung, diese Streckenführung so hinbekommen zu haben. Zu Dampf- und V 200-Zeiten ging's dort unter "Volllast" mit allerhöchstens 30-40 km/h bergauf.
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Beitrag editiert am 30. 10. 2024 03:04.
Hallo Andreas,
danke für die Screenshots. Das alles auf 1,76 m² unterzubringen ist auch eine technische Meisterleistung.png)
Die V200 hatten auf der Strecke auch ihre Probleme. Die Getriebe waren für die langen Bergfahrten mit Volllast nicht ausgelegt und wurden zu heiß. Kurzzeitig musste die Baureihe 39 wieder alle Züge übernehmen. Besser lief es dann mit der stärkeren V200.1. Dafür überhitzten dann bei der V200.1 auf den langen Talfahrten durch das lange Bremsen die Räder und man versuchte mit Speichenrädern die Hitze besser ableiten zu können. Erst mit der Elektrifizierung und dem Einsatz der 139 waren die Probleme dann nicht mehr vorhanden. Heutzutage sind ja nur noch wenige Güterzüge planmäßig dort unterwegs und lange Reisezüge sind inzwischen Geschichte.
Dann viel Spaß beim Bau.png)
Grüße
Markus
danke für die Screenshots. Das alles auf 1,76 m² unterzubringen ist auch eine technische Meisterleistung
Die V200 hatten auf der Strecke auch ihre Probleme. Die Getriebe waren für die langen Bergfahrten mit Volllast nicht ausgelegt und wurden zu heiß. Kurzzeitig musste die Baureihe 39 wieder alle Züge übernehmen. Besser lief es dann mit der stärkeren V200.1. Dafür überhitzten dann bei der V200.1 auf den langen Talfahrten durch das lange Bremsen die Räder und man versuchte mit Speichenrädern die Hitze besser ableiten zu können. Erst mit der Elektrifizierung und dem Einsatz der 139 waren die Probleme dann nicht mehr vorhanden. Heutzutage sind ja nur noch wenige Güterzüge planmäßig dort unterwegs und lange Reisezüge sind inzwischen Geschichte.
Dann viel Spaß beim Bau
Grüße
Markus
Hallo zusammen,
ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf die Schwarzwald-Modellbahn hinweisen, die die gesamte Streckenanlage der Schwarzwaldbahn von Hausach bis Triberg originalgetreu zeigt. Die Modellbahn ist zwar in der Spurgröße H0 aber allemal sehr sehenswert für alle, die auch in unserer Spur N die Bahn mit ihren vielen Tunnels bauen möchten.
Auch im Web finden sich hierzu schöne Filme, die zum bauen animieren.
Grüße aus dem Schwarzwald
Randy
https://schwarzwald-modellbahn-gutach.de
ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf die Schwarzwald-Modellbahn hinweisen, die die gesamte Streckenanlage der Schwarzwaldbahn von Hausach bis Triberg originalgetreu zeigt. Die Modellbahn ist zwar in der Spurgröße H0 aber allemal sehr sehenswert für alle, die auch in unserer Spur N die Bahn mit ihren vielen Tunnels bauen möchten.
Auch im Web finden sich hierzu schöne Filme, die zum bauen animieren.
Grüße aus dem Schwarzwald
Randy
https://schwarzwald-modellbahn-gutach.de
Beitrag editiert am 30. 10. 2024 12:17.
Gerne schaue ich wieder vorbei
Natürlich ist bei Euch das Original in 1:87 zu sehen, aber das wird unter Umständen noch etwas dauern, bis mich St. Jodok & Co. loslassen....png)
Morgen schaue ich inkognito in Friedrichshafen mal rein.
Viele Grüße
Andras
Natürlich ist bei Euch das Original in 1:87 zu sehen, aber das wird unter Umständen noch etwas dauern, bis mich St. Jodok & Co. loslassen...
Morgen schaue ich inkognito in Friedrichshafen mal rein.
Viele Grüße
Andras
Beitrag editiert am 31. 10. 2024 03:26.
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