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THEMA: Zugunglück in Madrid im Tunnel
THEMA: Zugunglück in Madrid im Tunnel
D-Zug - 21.10.24 15:17
Hallo,
auch beim Vorbild Entgleisungen an ungünstigster Stelle: hier im Verbindungstunnel der wichtigsten Personenbahnhöfe in Madrid. Kein Personenschaden, da Leerfahrt. Bzw. der Zug ist wohl unbeabsichtigt und ungebremst in den abschüssigen Tunnel gerollt. Abgehängte Wagen rollen schon mal in den Schattenbahnhof zurück.
https://www.railtech.com/all/2024/10/21/madrid-...ter%20week%202024-43
(Link zu Artikel wegen der Bilder; Artikel ist politisch tendenziös - ich bin aber selbst überhaupt nicht mit dem politischen Sachverhalt in Spanien vertraut):
https://www.outono.net/elentir/2024/10/20/the-c...-in-a-railway-chaos/
Viele Grüße
Martin
auch beim Vorbild Entgleisungen an ungünstigster Stelle: hier im Verbindungstunnel der wichtigsten Personenbahnhöfe in Madrid. Kein Personenschaden, da Leerfahrt. Bzw. der Zug ist wohl unbeabsichtigt und ungebremst in den abschüssigen Tunnel gerollt. Abgehängte Wagen rollen schon mal in den Schattenbahnhof zurück.
https://www.railtech.com/all/2024/10/21/madrid-...ter%20week%202024-43
(Link zu Artikel wegen der Bilder; Artikel ist politisch tendenziös - ich bin aber selbst überhaupt nicht mit dem politischen Sachverhalt in Spanien vertraut):
https://www.outono.net/elentir/2024/10/20/the-c...-in-a-railway-chaos/
Viele Grüße
Martin
Beitrag editiert am 21. 10. 2024 15:23.
Hallo,
schon wieder Spanien ?
Grüße
Frank
schon wieder Spanien ?
Grüße
Frank
Moin!
Stuttgart 21 lässt grüßen ...
Viele Grüße,
Uwe
Stuttgart 21 lässt grüßen ...
Viele Grüße,
Uwe
Hallo
hier mal direkt aus Madrid, das Problem ist. dass der Bahnhof Charmartin mit dem von Atocha nur unterirdisch im Normalspurgleis verbunden ist, sonst könntest Du auch außen herum fahren. ist aber nicht möglich.
Daher kam es gestern zum Ausfall fast aller TGV und Talgo Züge nach Valencia, wobei das nicht das erste mal ist, im Sommer kam es zu ständigen Verspätungen der sonst so pünktlichen TGV Züge,mund wir hatten auch vor einem Jahr eine zwei Tage lange Blockade der Strecke von Barcelona nach Madrid, da in Guadaljara ein größerer Schaden durch einen Sturm an der Oberleitung entstanden war, Viel andere ZÜge auf den normalspurigem TGV Strecken heimsen in letzter Zeit fleißig Verspätungen ein, da die Strecken einfach überfüllt sind, und die Züge ja nicht auf das andere Streckennetz umgeleitet werden können ( nicht alle Talgos oder besser gesagt nur eine. imderheit, haben Wechselspur)
Am Ende ist es halt so, wir in vielen anderen Ländern auch, die intensive Nutzung der Strecken macht Investitionen notwendig, die die Politik egal welcher Coleur nicht tätigen will oder kann, dann kommt es zum Chaos, und es werden Schuldige gesucht.
Wenn ihr mal im normalen Breitspurnetz dieses Landes unterwegs seid, dann seht euch mal die Abnutzung an, in Barcdlona und Madrid, rumpeln die Züge in Schrittgeschwindigkeit, in Spanien gehen nur die wenigsten Güter über die Bahn etc, das ist ein Trauerspiel. Und sowohl Barcelona als auch. adria sind nur sternförmig mit S Bahnen ausgestattet, alles was dazwischen liegt, da hast Du mächtig Pech gehabt, aber bitte alle das Auto stehen lassen, und mit dem ÖPNV fahren. Das ist und wird hier immer Utopie bleiben
So das war jetzt mal eine völlig unpolitische Darstellung des Ganzen
hier mal direkt aus Madrid, das Problem ist. dass der Bahnhof Charmartin mit dem von Atocha nur unterirdisch im Normalspurgleis verbunden ist, sonst könntest Du auch außen herum fahren. ist aber nicht möglich.
Daher kam es gestern zum Ausfall fast aller TGV und Talgo Züge nach Valencia, wobei das nicht das erste mal ist, im Sommer kam es zu ständigen Verspätungen der sonst so pünktlichen TGV Züge,mund wir hatten auch vor einem Jahr eine zwei Tage lange Blockade der Strecke von Barcelona nach Madrid, da in Guadaljara ein größerer Schaden durch einen Sturm an der Oberleitung entstanden war, Viel andere ZÜge auf den normalspurigem TGV Strecken heimsen in letzter Zeit fleißig Verspätungen ein, da die Strecken einfach überfüllt sind, und die Züge ja nicht auf das andere Streckennetz umgeleitet werden können ( nicht alle Talgos oder besser gesagt nur eine. imderheit, haben Wechselspur)
Am Ende ist es halt so, wir in vielen anderen Ländern auch, die intensive Nutzung der Strecken macht Investitionen notwendig, die die Politik egal welcher Coleur nicht tätigen will oder kann, dann kommt es zum Chaos, und es werden Schuldige gesucht.
Wenn ihr mal im normalen Breitspurnetz dieses Landes unterwegs seid, dann seht euch mal die Abnutzung an, in Barcdlona und Madrid, rumpeln die Züge in Schrittgeschwindigkeit, in Spanien gehen nur die wenigsten Güter über die Bahn etc, das ist ein Trauerspiel. Und sowohl Barcelona als auch. adria sind nur sternförmig mit S Bahnen ausgestattet, alles was dazwischen liegt, da hast Du mächtig Pech gehabt, aber bitte alle das Auto stehen lassen, und mit dem ÖPNV fahren. Das ist und wird hier immer Utopie bleiben
So das war jetzt mal eine völlig unpolitische Darstellung des Ganzen
MobafaN160 - 21.10.24 16:13
Hi
ich sag doch immer! Der Mensch war noch nie auf dem Mond, die Erde ist flach und die Schwerkraft ist ein fake. Der Zug ist nämlich in der Kurve nach innen gekippt!
).png)
LG ChristiaN
ich sag doch immer! Der Mensch war noch nie auf dem Mond, die Erde ist flach und die Schwerkraft ist ein fake. Der Zug ist nämlich in der Kurve nach innen gekippt!
LG ChristiaN
Nightflier - 21.10.24 18:15
@ChristiaN
Nach innen ist schon korrekt - der hat die Neigetechnik nachgerüstet bekommen.png)
Schöne Grüße
Thomas
Nach innen ist schon korrekt - der hat die Neigetechnik nachgerüstet bekommen
Schöne Grüße
Thomas
Norrskenet - 21.10.24 18:31
Guten Abend,
der komplexe Madrider City-Tunnel beschreibt dort eine S-Kurve.
Der - um Schlimmeres zu vermeiden - absichtlich an einem Gleiswechsel zur Entgleisung gebrachte und dann umgekippte Zug ist bis in den fotografierten Gegenbogen weiter gerollt bzw. gerutscht.
Der Ausgangsfehler war wohl, einen völlig ungebremsten Zug abzuschleppen - ohne ein den Fall einer reißenden Kupplung sicherndes Schluss-Tfz.
Beste Grüße, Norrskenet
der komplexe Madrider City-Tunnel beschreibt dort eine S-Kurve.
Der - um Schlimmeres zu vermeiden - absichtlich an einem Gleiswechsel zur Entgleisung gebrachte und dann umgekippte Zug ist bis in den fotografierten Gegenbogen weiter gerollt bzw. gerutscht.
Der Ausgangsfehler war wohl, einen völlig ungebremsten Zug abzuschleppen - ohne ein den Fall einer reißenden Kupplung sicherndes Schluss-Tfz.
Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,
In dem Falle war das Vorbild 100% Modellbahntreu... Ich höre auch ungerne über diese Zustände in Spanien, nur der dünne Fahrplan außerhalb von HGV war mir bekannt.
Das System mit zwei Spurweiten erinnert mich an Bosnien wo von 760mm auf Normalspur um- bzw. neugebaut wurde, jedoch mit gutem Grund. Was gebaut wurde ist wenig und der Rest ist weg. Ich hoffe in Spanien kommt es nicht so weit.
LG
Gabor
In dem Falle war das Vorbild 100% Modellbahntreu... Ich höre auch ungerne über diese Zustände in Spanien, nur der dünne Fahrplan außerhalb von HGV war mir bekannt.
Das System mit zwei Spurweiten erinnert mich an Bosnien wo von 760mm auf Normalspur um- bzw. neugebaut wurde, jedoch mit gutem Grund. Was gebaut wurde ist wenig und der Rest ist weg. Ich hoffe in Spanien kommt es nicht so weit.
LG
Gabor
Hallo,
Du bringst es auf den Punkt! Mit Unterhalt an der Infrastruktur gibt es für die Promis keine Bänder zum Durchschneiden.
Infrastruktur zu unterhalten kostet viel Geld, ohne dass man davon viel zu sehen bekommt. Wenn der Unterhalt stimmt, zeigt sich das in der Pünktlichkeit der Züge. So investiert die Schweiz pro Kopf ein Vielfaches des Betrages in den Unterhalt der Infrastruktur der Bahnen, aber auch Autobahnen (Brücken usw.), wie z.B. es in Deutschland der Fall ist.
Darum gibt es in der Schweiz nur Verspätungen, wenn die Leute in den Bahnhöfen zu langsam aus- und einsteigen, ein neuer Zug von Kinderkrankheiten geplagt wird (z.B. von Bombardier). Selten durch Signalstörungen. Bei der Zugdichte in der Schweiz ist das sehr erfreulich. Italien hat betr. Verspätungen grosse Fortschritte gemacht und die Züge aus Italien kommen in der Schweiz heute kaum noch verspätet an. Für die meisten ICE hingegen ist wegen der Verspätungen schon in Basel-SBB oder Basel Bad-Bahnhof das Ende der Fahrt angesagt, da die SBB längst einen pünktlichen Ersatzzug auf die Strecke geschickt haben.
Für mich sind seit meinem Erlebnis mit der DB im April 2024 alle weiteren Reisen nach Deutschland bis auf weiteres abgesagt. Gilt natürlich nicht für Friedrichshafen, Singen, Waldshut, Erzingen, Lottstetten/Jestetten, Lindau), denn da bin ich nicht von der DB abhängig.
Unglücke wie das Erwähnte in Spanien können überall passieren. Meistens spielt da dann menschliches Versagen eine Rolle und ist weniger auf den Zustand der Infrastruktur zurückzuführen.
Herzliche Grüsse
Gian
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: gruby911
Am Ende ist es halt so, wir in vielen anderen Ländern auch, die intensive Nutzung der Strecken macht Investitionen notwendig, die die Politik egal welcher Coleur nicht tätigen will oder kann, dann kommt es zum Chaos, und es werden Schuldige gesucht.
Du bringst es auf den Punkt! Mit Unterhalt an der Infrastruktur gibt es für die Promis keine Bänder zum Durchschneiden.
Infrastruktur zu unterhalten kostet viel Geld, ohne dass man davon viel zu sehen bekommt. Wenn der Unterhalt stimmt, zeigt sich das in der Pünktlichkeit der Züge. So investiert die Schweiz pro Kopf ein Vielfaches des Betrages in den Unterhalt der Infrastruktur der Bahnen, aber auch Autobahnen (Brücken usw.), wie z.B. es in Deutschland der Fall ist.
Darum gibt es in der Schweiz nur Verspätungen, wenn die Leute in den Bahnhöfen zu langsam aus- und einsteigen, ein neuer Zug von Kinderkrankheiten geplagt wird (z.B. von Bombardier). Selten durch Signalstörungen. Bei der Zugdichte in der Schweiz ist das sehr erfreulich. Italien hat betr. Verspätungen grosse Fortschritte gemacht und die Züge aus Italien kommen in der Schweiz heute kaum noch verspätet an. Für die meisten ICE hingegen ist wegen der Verspätungen schon in Basel-SBB oder Basel Bad-Bahnhof das Ende der Fahrt angesagt, da die SBB längst einen pünktlichen Ersatzzug auf die Strecke geschickt haben.
Für mich sind seit meinem Erlebnis mit der DB im April 2024 alle weiteren Reisen nach Deutschland bis auf weiteres abgesagt. Gilt natürlich nicht für Friedrichshafen, Singen, Waldshut, Erzingen, Lottstetten/Jestetten, Lindau), denn da bin ich nicht von der DB abhängig.
Unglücke wie das Erwähnte in Spanien können überall passieren. Meistens spielt da dann menschliches Versagen eine Rolle und ist weniger auf den Zustand der Infrastruktur zurückzuführen.
Herzliche Grüsse
Gian
Nun hier gibt es x Spurweiten:
Schmalspur an der Atlantikküste, an der Küste bei Alicante, dann gibt es in Huelva bei Rio Tinto nochmals eine weitere Spurweite, und zu Guter letzt fahren sogar die Ferrocarriles de la Generalitat de Catalunya, auf zwei Spurweiten, einmal Normalspurig und bis nach Berga zum Kalkabbau und von dort in den Hafen von Barcelona auf 900 mm,
Die AVE Hochgeschwindigkeitszüge fahren auf Normalspur, Güterzüge fahren dort nicht.
Der Rest des Landes auf Breitspur, und in Madrid bauen sie gerade atramlinien auf 1000 mm, hinzu kommen dann noch U Bahnlinien, mit verschiedenen Lichtraummassen, eigentlich ein Chaos.
Als man damals in die EU eintrat, wurde lange darüber diskutiert umzuspuren auf Normalspur, Man entschied sich für die TGV Strecken, nicht zuletzt weil Siemens und Alsthom damals den Spanisxhen König schmierten, ……
Die Strecke von Madrid nach Lissabon, ist einspurig, wird nur von Talgozügen einmal pro Tag in beide Richtung bedient, und bekrochen, ist eine romantische Strecke von Madrid, nach Toledo und Talavera und von da durch Extremadura bis Badajoz und Lissabon.
Die Breitspurstrecke von Madrid nach Burgos ist über den Pass von Somosierra seit Jahren gesperrt weil ein Tunnel eingestürzt ist, es hängen zwar Schilder mit EU Fonds zur Beseitigung der Schäden herum, aber das Geld ist sicher in andere Kanäle abgewandert. Die Zeche zahlen die Anwohner die jetzt Bus fahren dürfen, oder Auto,
was dann auch wieder ein Witz ist, denn mit dem Verbrenner wenn er nicht Euro IV oder besser ist dürfen die Leute nicht nach Madrid einfahren und da stehen die Krankenhäuser, Verwaltung etc, also ein Husarenstäreich
Schmalspur an der Atlantikküste, an der Küste bei Alicante, dann gibt es in Huelva bei Rio Tinto nochmals eine weitere Spurweite, und zu Guter letzt fahren sogar die Ferrocarriles de la Generalitat de Catalunya, auf zwei Spurweiten, einmal Normalspurig und bis nach Berga zum Kalkabbau und von dort in den Hafen von Barcelona auf 900 mm,
Die AVE Hochgeschwindigkeitszüge fahren auf Normalspur, Güterzüge fahren dort nicht.
Der Rest des Landes auf Breitspur, und in Madrid bauen sie gerade atramlinien auf 1000 mm, hinzu kommen dann noch U Bahnlinien, mit verschiedenen Lichtraummassen, eigentlich ein Chaos.
Als man damals in die EU eintrat, wurde lange darüber diskutiert umzuspuren auf Normalspur, Man entschied sich für die TGV Strecken, nicht zuletzt weil Siemens und Alsthom damals den Spanisxhen König schmierten, ……
Die Strecke von Madrid nach Lissabon, ist einspurig, wird nur von Talgozügen einmal pro Tag in beide Richtung bedient, und bekrochen, ist eine romantische Strecke von Madrid, nach Toledo und Talavera und von da durch Extremadura bis Badajoz und Lissabon.
Die Breitspurstrecke von Madrid nach Burgos ist über den Pass von Somosierra seit Jahren gesperrt weil ein Tunnel eingestürzt ist, es hängen zwar Schilder mit EU Fonds zur Beseitigung der Schäden herum, aber das Geld ist sicher in andere Kanäle abgewandert. Die Zeche zahlen die Anwohner die jetzt Bus fahren dürfen, oder Auto,
was dann auch wieder ein Witz ist, denn mit dem Verbrenner wenn er nicht Euro IV oder besser ist dürfen die Leute nicht nach Madrid einfahren und da stehen die Krankenhäuser, Verwaltung etc, also ein Husarenstäreich
MobafaN160 - 22.10.24 10:12
Hi Gian
Ich habe es letztes Jahr wieder mit der Bahn versucht. Tübingen-Stuttgart-Frankfurt Flughafen und zurück
Erster Zug fiel wegen Krankheit komplett aus
Zweiter Zug waren die Wagen verkehrt nummeriert, ich musste in Mannhein in zwei Minuten mit schwerem Koffer vom ersten bis zum letzten Wagen zum reservierten Sitz umsteigen (zwei ICEs zusammen). Das obwohl 1. gebucht. Sehr komfortabel..
Zurück
Erster Zug komplettausfall, reservierter Sitzplatz natürlich weg im nächsten, und der dann natürlich Proppenvoll
Zweiter Zug wieder wie eine Sardinendose nach dem Fussball, alles Schwarzfahrer in der 1. und Zugchef war es egal, er schmiss die erst 5 Minuten vor dem Ziel raus. Danke..
Seitdem definitiv wieder nur mit dem zuverlässigen PKW.
LG ChristiaN
Ich habe es letztes Jahr wieder mit der Bahn versucht. Tübingen-Stuttgart-Frankfurt Flughafen und zurück
Erster Zug fiel wegen Krankheit komplett aus
Zweiter Zug waren die Wagen verkehrt nummeriert, ich musste in Mannhein in zwei Minuten mit schwerem Koffer vom ersten bis zum letzten Wagen zum reservierten Sitz umsteigen (zwei ICEs zusammen). Das obwohl 1. gebucht. Sehr komfortabel..
Zurück
Erster Zug komplettausfall, reservierter Sitzplatz natürlich weg im nächsten, und der dann natürlich Proppenvoll
Zweiter Zug wieder wie eine Sardinendose nach dem Fussball, alles Schwarzfahrer in der 1. und Zugchef war es egal, er schmiss die erst 5 Minuten vor dem Ziel raus. Danke..
Seitdem definitiv wieder nur mit dem zuverlässigen PKW.
LG ChristiaN
Beitrag editiert am 22. 10. 2024 12:09.
Hallo Gian
freut mich aus der Schweiz zur Bahn zu hören. Ich habe die Bahn in D oft und gerne benutzt, bis 2019 dann bin ich wieder nach Spanien zurück, ich muss wohl Glück gehabt haben, da ich nie Probleme hatte aber auch die deutsche Meckermentalität kenn, da is keiner bereit mal flexibel zu sein.
Allerdings ist es mit der Bahn mit der Ausnahme der kleinen reichen Länder in Europa ein Thema, die DB hat früher alle Loktypen erstmal jahrelang auf Erprobung geschickt, bis dann ein Serienbau in Frage kam. Die Altbau E Loks waren zuverlässig und gegen den Winter gefeit, die Strecken nach dem Krieg bestens gebaut. Und was kam dann?
Triebwagenzüge, festgekoppelt, kann man nicht mal eben auseinandernehmen wenn der Triebkopf Ärger macht, eine 103 hat man halt dann gegen eine 111 oder 120 oder eine 110 getauscht, und im Umlaufplan kam es nicht zur Katastrophe.
Die TGV sind nun hier in Spanien seit 1992 unterwegs, die von Alsthom laufen alle noch, .sind aber nun schon 32 Jahre alt, und werden anfälliger, die anderen Züge von Siemens typ,103 sind auch schon älter und auch die Züge des Typs 101 und 102 von Talgo haben schon viele Jahre auf dem Buckel. Neue kommen dazu, aber jeder gestrandeter Altbauzg blockiert hier in Spanien komplette Strecken. Und da die Anzahl von Notfall Loks im Normalspursystem begrenzt ist, und auch kaum Dieselloks zur Verfügung stehen kommt es zur Totalblockade einzelner Strecken wie letztens nach Valencia. Hinzukommt, dass man in Spanien bis Dato kaum Verspätungen auf den TGVbStrecken kannte, aber seit etwa 2-3 Jahren nehmen diese zu, so dass RENFE auch die Garantiebedingungen für Pünktlichkeit mit Rückvergütung des Tickets aufgeweicht hat weil es finanziell nichtmehr tragbar war.
in den Alpenländern herrscht hauptsächlich Lok und Wendezugbetrieb, bei niedrigen Geschwindigkeiten,, zudem sind die Entfernungen kleiner, und das Netz dichter, im Notfall kann man dann schneller handeln.
Ebenso nehmen die dortigen Bahnverwaltungen in meinen Augen mehr Einfluss auf die Industrie, und man experimentiert weniger aber intensiver am rollenden Material.
Der Streckenunterhalt ist in D eine Katastrophe weil man die gesamte Infrastruktur nur noch auf Abnutzung gefahren hat, heute hast Du miese Bahnstrecken, veraltete Bücke und Autobahnen , und im Verteidigungsfall kannst Du nichts nutzen und die Ausgaben für Verteidigung hat man auch null zusammengestrichen.
Alles das gab es in der alten BRD nicht, und am Ende musst man sagen, dass es jetzt Zeit ist das alles in Ordnung zu bringen, auch wenn im Ossiland da jemand aufschreit
,
freut mich aus der Schweiz zur Bahn zu hören. Ich habe die Bahn in D oft und gerne benutzt, bis 2019 dann bin ich wieder nach Spanien zurück, ich muss wohl Glück gehabt haben, da ich nie Probleme hatte aber auch die deutsche Meckermentalität kenn, da is keiner bereit mal flexibel zu sein.
Allerdings ist es mit der Bahn mit der Ausnahme der kleinen reichen Länder in Europa ein Thema, die DB hat früher alle Loktypen erstmal jahrelang auf Erprobung geschickt, bis dann ein Serienbau in Frage kam. Die Altbau E Loks waren zuverlässig und gegen den Winter gefeit, die Strecken nach dem Krieg bestens gebaut. Und was kam dann?
Triebwagenzüge, festgekoppelt, kann man nicht mal eben auseinandernehmen wenn der Triebkopf Ärger macht, eine 103 hat man halt dann gegen eine 111 oder 120 oder eine 110 getauscht, und im Umlaufplan kam es nicht zur Katastrophe.
Die TGV sind nun hier in Spanien seit 1992 unterwegs, die von Alsthom laufen alle noch, .sind aber nun schon 32 Jahre alt, und werden anfälliger, die anderen Züge von Siemens typ,103 sind auch schon älter und auch die Züge des Typs 101 und 102 von Talgo haben schon viele Jahre auf dem Buckel. Neue kommen dazu, aber jeder gestrandeter Altbauzg blockiert hier in Spanien komplette Strecken. Und da die Anzahl von Notfall Loks im Normalspursystem begrenzt ist, und auch kaum Dieselloks zur Verfügung stehen kommt es zur Totalblockade einzelner Strecken wie letztens nach Valencia. Hinzukommt, dass man in Spanien bis Dato kaum Verspätungen auf den TGVbStrecken kannte, aber seit etwa 2-3 Jahren nehmen diese zu, so dass RENFE auch die Garantiebedingungen für Pünktlichkeit mit Rückvergütung des Tickets aufgeweicht hat weil es finanziell nichtmehr tragbar war.
in den Alpenländern herrscht hauptsächlich Lok und Wendezugbetrieb, bei niedrigen Geschwindigkeiten,, zudem sind die Entfernungen kleiner, und das Netz dichter, im Notfall kann man dann schneller handeln.
Ebenso nehmen die dortigen Bahnverwaltungen in meinen Augen mehr Einfluss auf die Industrie, und man experimentiert weniger aber intensiver am rollenden Material.
Der Streckenunterhalt ist in D eine Katastrophe weil man die gesamte Infrastruktur nur noch auf Abnutzung gefahren hat, heute hast Du miese Bahnstrecken, veraltete Bücke und Autobahnen , und im Verteidigungsfall kannst Du nichts nutzen und die Ausgaben für Verteidigung hat man auch null zusammengestrichen.
Alles das gab es in der alten BRD nicht, und am Ende musst man sagen, dass es jetzt Zeit ist das alles in Ordnung zu bringen, auch wenn im Ossiland da jemand aufschreit
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