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THEMA: Gleise Peco Code 55 - stecken oder Löten?

THEMA: Gleise Peco Code 55 - stecken oder Löten?
Startbeitrag
Miniminibahn - 03.10.24 20:32
Hallo Leute,

wie verbindet Ihr Eure Peco Code 55 Gleise?

Mein Ansatz:
Die Weichen sollen, wegen der Polarisierung,  mit Isolierverbindern verbunden werden.
Die Modulübergänge werden mit Kupferplatinen am Gleis verlötet und auf den Modulen verschraubt oder verklebt.

Nach langer Überlegung möchte ich die Gleise miteinander verlöten und Trennstellen mit Kupferplatinen, wie bei den Übergängen verlöten.

Wie macht Ihr das?

VG Janosch

Genau so, wie du es geplant hast machte ich es auch. Nur die Weichen wurden zwecks Austauschbarkeit komplett mit Schiemenverbindern, isolierend und leitend, montiert.
Gruß πŸ˜’tto
Hallo Janosch,

ich verbinde Flexgleise mit Gleisverbindern und verlöte die Verbindung zusätzlich. Zwischen Weichen und Flexgleisen, insb. wenn sich ein Bogen anschließt, verbinde ich mit ebenfalls mit Gleisverbindern, löte dann von Fichtelbahn trackline oder trackswell  darunter und trenne zu Abschluss mit einem 0,5mm Trennschleifer die Schiene wieder auf, um die Isolierung zu ermöglichen. So stelle ich sicher, daß zum Einen die Schienenstöße wirklich 100% genau gegenüberliegen und sie sich zum Zweiten auch nicht verschieben oder verziehen können.

Zwischen Weichen nutze ich zur Isolierung Schienenverbinder von Peter Steinemann, diese wurden vor ein oder zwei Jahren im N-Bahn-Magazin vorgestellt. Sie sind mit Schwellen und 3D-gedruckt, sehen optisch besser aus und verbinden die Schienen stabiler als zwei einzelne Peco-Isolierverbinder.

Für wirklich fahrsichere Verbindungen ist löten aus meiner Sicht ein Muß. Da ich sehr viel Wert auf einen sicheren Fahrbetrieb lege, habe ich inzwischen einiges ausprobiert und das ist sozusagen mein Stand meiner Forschung. Näheres zu meinen Erfahrungen habe ich u.a. hier https://www.mobablog.info/blog.php?id=2895 und folgende beschrieben.

LG Rimbert

Ich stecke das Gleis einfach versetzt in das Schwellenband des nächsten Flexgleises. Nix löten, nix Schienenverbinder außer manchmal bei Weichen.

Grüße,
Harald.
Hallo Rimbert,

wo bekommt man die genannten Schienenverbinder von Peter Steinemann?
Bei Google finde ich leider nichts dazu.

Grüße
Daniel
Moin,

ich habe ihn direkt per e-mail angeschrieben, ich meine die Adresse stand im N-Bahn-Magazin.
Adresse ist: Basilisk@skyline-apa.com.au
Er lebt in Australien, hat alles reibungslos funktioniert. Ich versuche den Artikel wiederzufinden und poste das ggf. nochmal hier.

LG Rimbert
Hallo,

ich nutze seit langen Jahren Peco nur mit den Standard-Gleisverbindern. Die Schienen liegen auf Heki Superflex und werden nach dem Verlegen mit Pin-Nadeln fixiert (Mini-Wasserwaage immer zur Kontrolle dabei) bis alles genaus so liegt wie gewünscht.  Dann alle paar Zentimeter eine wirklich kleine Menge Sekundenkleber damit das später beim Einschottern nicht zu sehen ist. Über Nacht trocknen lassen. Da ist alles richtig fest und bleibt wo es soll. Und wenn man es mit dem Sekundenkleber nicht übertreibt kann man die Schienen auch mit einem Schraubendreher oder ähnlichem wieder entfernen.
So gut bin ich nicht im Löten und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.  
Viele Grüße
Rudi    
Hallo zusammen

Auf meinen ganzen Anlagen und Segmente habe ich in der Regel die Schienenstöße nicht verlötet. Muss es meiner Ansicht auch nicht.
Wenn die Gleise verklebt sind, was soll passieren? An jedem Gleisstück (90cm) eine Einspeisung angelötet ist aus meiner Sicht ausreichend.
Positiver Nebeneffekt: man hört manchmal beim passieren der Züge eben diese Stöße. Schließlich wollen ja viele den realistischen Sound der Bahn. πŸ˜‰

Klar, bei Neubaustrecken oder anderen Linien eher unrealistisch, aber ich bin eh oft in der guten alten Zeit unterwegs. Und vorrangig kleinere Strecken, da passt es schon.

Bei Segment Übergänge die Gleise auf Kupferplatten löten, wie Janosch am Anfang schon schrieb, ist eine sehr gute Wahl.

Das sind meine Erfahrungen und bin bisher sehr gut damit gefahren. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Gruß Rudi
An die nicht Lötfraktion: Habt ihr bei den Isolierverbinder in der Kurve auch das Problem, dass dann da die Kurve nicht schön gleichmässig weiter geht? Es fehlen ja Schwellen, um das richtig in der Spur zu halten.

Gruss,
Steffen
Steffen,

dazu schrieb Rimbert in #2 folgendes:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zwischen Weichen und Flexgleisen, insb. wenn sich ein Bogen anschließt, verbinde ich mit ebenfalls mit Gleisverbindern, löte dann von Fichtelbahn trackline oder trackswell  darunter und trenne zu Abschluss mit einem 0,5mm Trennschleifer die Schiene wieder auf, um die Isolierung zu ermöglichen



Gruß aus Nordertown
Hallo Steffen #9

Kann ich ehrlich gesagt nichts genaues dazu sagen, weil:
- ich keine engen Bögen mit Flex Gleise verlege
- auch keine Isolierverbinder in diesen Bögen einsetze.

Im Zweifelsfall müsstest du die Schienen etwas vor dem festkleben vorbiegen.

Gruß Rudi
Hi Steffen

Ich benutze beides wenn die Kurve länger ist als das Flexgleis. Erst kommen die Verbinder, die dann ausserhalb der Schienen gut verlötet werden. Erst danach biege ich das Gleis.

Falls dazwischen eine Isolierung nötig ist, kommt die Rocosäge zum Einsatz. Bei grossen Radien kann man dann ein wenig per Hand nachbiegen wenn das Gleis dabei den Radius nicht einhält, ansonsten vor dem sägen erst mit trackline sichern wie in #2 beschrieben.

LG ChristiaN
Ich halte von den leitenden Schienenverbindern der Fa. Peco gar nichts, die sind zu instabil. Ich kann gut löten und könnte daher die Schienen mit einem Metallverbinder verlöten (habe das auch schon getan),aber ich finde, die recht feine Optik des Code 550 ist deutlich "ungestörter" mit den Isolierverbindern. Die sind ziemlich formstabil, "leiern" aber bei mehrmaliger Verwendung u.U. auch aus. Daher kommen bei mir beim endgültigen Verlegen der Gleise immer nur neue, unbenutzte Isolierverbinder zum Einsatz, so gibt es seitlich und in der Höhe absolut keinen Versatz. Als Konsequenz ist bei mir grds. jedes Gleisstück allseits isoliert und hat eine eigene zweipolige Einspeisung.

Hi Adrian

Die Silikonverbinder von Peco sind leider unsymmetrisch, Gleise sind dadurch nicht genau ausgerichtet, aber bis heute hat sich da nichts getan. Auf meine Email wurde förmlich geantwortet.

LG ChristiaN
Bei Code 55 sind die Schienenverbinder von Peco einfach unmöglich. Ich habe deshalb Flexgleise in der Kurve mit leitenden Verbindern von Fleischmann verbunden. Diese Verbinder müssen mit Schraubendreher etwas aufgeweitet werden, dann passen sie, sie sind erheblich stabiler. Auf Isolierverbinder in der Kurve habe ich soweit möglich verzichtet,
Weichen mit leitendem Herzstück: vor der Verzweigung leitender Schienenverbinder, dahinter ebenso, wenn weitere Weichen in derselben Abzweigrichtung anschliessen, ansonsten beide Abzweige mit Isolierverbinder ausstatten.
Wow, Ihr seid der Wahnsinn. Danke für die vielen Rückmeldungen.

Ich werde löten.
Auch die Trennstellen werden mit Leiterplatten oder Trackswell unterlegt, gelötet und dann wird der Isolierschnitt gemacht.

VG Janosch
Hallo Hamu
Welche Fleischmann Schienenverbinder meinst du, die für das Gleis mit Bettung oder ohne?
MfG Sönke
Danke @RJK #5 und @chrsto #6!

Schönes Wochenende und Grüße!
Daniel
Hallo,
Sind denn die Schienenverbinder von Peter Steinemann flexibel genug, um sie auch in Bögen von 47 cm Radius einzusetzen?
Danke und mfG, Herbert
Hallo,

Danke für diese Infos zum verbinden von Peco Flexgleisen. Da ich in kürze ein kleines Gleisoval mit Peco Gleisen machen möchte, ich aber null Erfahrung mit dem verkabeln der Weichen habe, will ich gleich diesen Beitrag mal zu Fragen nutzen.
Es sollen zwei Peco Bogenweichen mit elektrisch leitendem Herzstück sein. Diese sind für eine Ausweichstelle in dem geplanten Oval geplant. Wie wird das mit der Einspeisung für den Strom in den beiden Ausweichstellen gemacht? Habe bei youTube ein Video gefunden, wo der Schnitt beim Herzstück gemacht wird und über den Weichenantrieb die Polaritätsumschaltung für das Herzstück (mit Kabel anlöten) funktioniert. Nun, das leuchtet ein, aber das andere Ausweichgleis wäre ja dann Stromlos, oder? Muss ich die Weichen an der Gablung beidseitig isolieren und die Ausweichgleise seperat einspeisen?
Sorry, hab da echt gerade keine Vorstellung wie das geht. Einen kleinen Plan als Bild hab ich mal angehangen. Vielleicht hat jemand einen einfachen Tip für die Bestromung.

Viele Grüße Sylvio

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Hallo Sylvio,

Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Sylvio

Muss ich die Weichen an der Gablung beidseitig isolieren und die Ausweichgleise seperat einspeisen?



Es muss immer nur das Herzstück isoliert werden.
Die ganze Weiche, also auch die Backenschienen,  isoliere ich nur wenn ich eine Belegtmeldung der Weiche wünsche.

VG Janosch

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Guten Morgen Janosch,

Ich danke vielmals für den Tip. Aber müsste ich dann bei den Ausweichgleisen die isolierte Seite mit Strom einspeisen?

Viele Grüße Sylvio
Hallo Sylvio

Strom muss natürlich immer überall sein. Wie sollen die Loks ansonsten drüber fahren?
Entweder vom Belegmelder, oder direkt, je nachdem ob du eine Meldung wünschst.

LG ChristiaN
Hallo Christian,

wie gesagt,das mit den Peco Weichen ist für mich so ein Ding. Aber jetzt anhand eurer Erläuterung hab ich es verstanden wie das ganze funktioniert.

Vielen Dank für eure schnelle Hilfe!

Gruß Sylvio
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Sylvio

Aber müsste ich dann bei den Ausweichgleisen die isolierte Seite mit Strom einspeisen?



Bei den aktuellen Elektrofrog Weichen braucht man eigentlich nichts ändern. Nur das Herzstück isolieren.
Die richtige Polarität wird über die Weichenzunge zum Herzstück geleitet, indem die Weichenzunge an der richtigen Backenschiene anliegt wird die richtige Polarität dem Herzstück zugeteilt.

Allerdings sollte man beachten, das Schmutz zwischen Backenschiene und Weichenzunge das Herzstück stromlos machen könnte.
Natürlich ist bei einer gewünschten Rückmeldung eine weitere Isolierung, entweder einer oder beider Backenschienen nötig.

VG Janosch

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zu 17: Schienenverbinder von Fleischmann-Gleis ohne Rettung
zu 20: Polarisierung der Peco-Weiche ist vorhanden, das Herzstück kann aber zusätzlich "verstromt" werden, sodass die Weichenzungen den Strom nicht ins Herzstück leiten müssen (Kontaktproblem möglich). Die Gleisbereiche 1 und 2 dahinter müssen gegenüber den Weichen immer isoliert sein und einen eigenen Stromanschluss haben.


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