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Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: Fleischmann N Motoren

THEMA: Fleischmann N Motoren
Startbeitrag
Georg974 - 26.05.24 10:03
Guten Morgen.

Ich habe jetzt schon mehrfach gebrauchte Loks gekauft die nicht mehr liefen ... das Problem ist Folgendes ... am Motor war eine Schleifkohle mit Feder so heiß geworden, dass es mit dem Kunststoff verschmolzen ist. Zuletzt bei einer Fleischmann 733805 BR E10 1312, blau/beige.

Die Rest-Kohle bekomme ich nicht mehr raus .... kann man sowas nochmal reparieren?
Ersatzmotor kostet zu viel (50 Euro - für die Lok habe ich ohne OVP auch 50 Euro bezahlt) ist echt schade drum.

Wie bekommen die Leute das hin? Bei mir wurde ne Lok noch nie so heiß das da was weggeschmolzen ist.

Schönen Sonntag noch
Georg

Moin Georg,

daß geht schon mit überölten Kohlen , die extremes Bürstenfeuer erzeugen, dann wird der Motor schnell richtig heiß.
Wenn der Kunststoff geschmolzen ist, ist der Motor eh defekt, ich würde den Wicklungen nicht mehr lange Zeit geben. Nimm einen Glockenankerumbausatz z.B. bei DM Toys, bau ihn  ein und gut ist. Kostenpunkt 30 € plus Versand.

Gruß Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: dermobaerschaffer

Moin Georg,

daß geht schon mit überölten Kohlen , die extremes Bürstenfeuer erzeugen, dann wird der Motor schnell richtig heiß.
Wenn der Kunststoff geschmolzen ist, ist der Motor eh defekt, ich würde den Wicklungen nicht mehr lange Zeit geben. Nimm einen Glockenankerumbausatz z.B. bei DM Toys, bau ihn  ein und gut ist. Kostenpunkt 30 € plus Versand.

Gruß Jürgen



Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe mit einen Glockenankerumbausatz keine Erfahrung gemacht ... gibt es das passende Motoren oder muss ich da viel an der Lok anpassen?

Gruß Georg

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

gibt es das passende Motoren oder muss ich da viel an der Lok anpassen?



Hallo Georg,

die umbausätze sind in der Regel pnp. Wenn was zu tun ist, steht das in der Anleitung, die Kannst Du aber schon vorab bei DMT herunterladen.

Grüße Michael Peters
Hallo Georg,
Solche original Motoren, wenn man sich den Umbau nicht zutraut, mit den langen Wellen kann man aber auch günstig in der Bucht schießen.
Die sind zwar ohne SM, aber die aben haben meist eh keine große Wirkung.
MfG Torsten
Hallo Georg,

ich habe bei meiner neuen E10 gleich auf Glockenanker gewechselt.
Der neue Originalmotor liegt bei mir in der Kiste.
Wenn du Interesse hast, melde dich per PN.

Gruß
Rainer
Hallo Georg,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ersatzmotor kostet zu viel (50 Euro - für die Lok habe ich ohne OVP auch 50 Euro bezahlt)


War die denn schon mit Motorproblem so angeboten worden? 50€ für die Lok ist schon sensationell.

Mit den nötigen ETs sollte sich der Motor auch wieder Instand setzen lassen, aber auch die kosten Geld und wenn man davon keine Ahnung hat kann es schnell teurer werden. Das schwarze Kunststoffteil mit Kohlenaufnahme sollte getauscht werden, sowie die Kohlen und Federn
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: Michael


die umbausätze sind in der Regel pnp. Wenn was zu tun ist, steht das in der Anleitung, die Kannst Du aber schon vorab bei DMT herunterladen.


Umbausatz und pnp schließen sich doch schon vollkommen aus.
PNP -> alten Motor raus und neuen Motor an die Stelle einsetzen
Umbausatz -> ich muß den Motor mit Motohalter mit Wellenverlängerungen, möglicher SM, Schnecken zusammen bauen und an den passenden Stellen mit geeigneten Kleber verkleben, dazu müssen auch noch kabel angelötet und an die Platine gelötet werden.
Das ist natürlich kein Hexenwerk, und für jemanden - wie du - der das schon öfter gemacht hast auch kein Problem.

Und selbst tatsächlich als PNP angebotene Motoren (SB-Modellbau) können Probleme machen - habe ich selber erlebt.
Für jemanden der da Erfahrung mit Umbauten hat auch kein Problem, aber sonst wir es schwierig.

Der Wechsel auch einen GAM Motor mit SM ist die beste Möglichkeit, ansonsten wird das Angebot von Rainer auch nicht verkehrt sein.

Gruß Detlef
Hallo Georg

Bei den Fleischmannmotoren ist das Risiko, schnell wieder Probleme zu kriegen gross.

Ich würde an deiner Stelle, wenn in der Lok der typische Klotzmotor verbaut ist, ein sb Umrüstsatz nehmen. Falls dort schwierigkeitsgrad I steht, sind keine Veränderungen an der Lok nötig. Einfacher Tauschsatz.

Bei den Umbausätzen von DM Toys sind bastelarbeiten nötig. Es ist dort ratsam, die Anleitung zu lesen vor dem Kauf. Manchmal sind Ritzelabzieher etc. nötig. Der Unterschied ist, du brauchst Zeit für den Umbau. Die Motorhalterung sind Kunststoffteile. jene von sb Metall, was mehr Masse bringt.

Meiner Ansicht nach ist die schlechteste Wahl einen neuen Fleischmannklotzmotor zu kaufen.

Grüsse
ROBERT
Hallo,
im neuen N-Bahn Magazin gibt es einen sehr detailierten Bericht über die Wartung/Reparatur der Fleischmann-Motoren.
VG
Günter
Hallo zusammen,

diese Erfahrung habe ich in letzter Zeit auch mit einigen Motoren gemacht. Das Bürstenfeuer hatte dann auch einen  Decoder gekillt.

Den Motor hatte ich ausgebaut und an einen Trafo geklemmt. Zunächst starkes Feuern und der Motor wurde heiß. Dann plötzlich lief er.. Die Kohlen hatte ich bereits gegen neue getauscht, Verölt waren die nicht.

Das beobachte ich nach längeren Standzeiten.

In den Fällen baue ich die Motoren aus und baue GAM Tauschmotoren von dm-toys ein.Die muss man nur zusammenbauen und dann passen sie.

Gruß
Jürgen
Hallo,

ich habe mir auch schon in der Bucht oder hier kaputte Motoren geholt und einfach das Plastikteil gewechselt. Bei mir war das auch immer ein Plastikklumpen.

Tschüß,

Bernd
Moin,

mit dem Plastikteil meint ihr sicher das Teil wo die Kohlen drin sitzen, also das Gegenlager. Da hat Bernd wohl recht, die günstigste Methode den Motor wieder zum laufen zu bringen ist die Schnecke und die Schwungmasse abzuziehen, falls diese auf der Seite vom Gegenlager sitzt. Dann einfach ein gut gebrauchtes Gegenlager eines, auch hier in den Kleinanzeigen oft günstig angebotenen Motors, anbauen und neue Kohlen einzusetzen. Wenn das Ding einmal ab ist kann man auch den Kollektor gleich anständig reinigen, evtl. Grate am Kollektor entfernen und fertig ist ein fast neuer Motor. Bei der Aktion sollte man drauf achten,
- dass man die feinen Drähtchen, die am Kollektor angelötet sind, nicht beschädigt. Ein bissel Feinmotorik ist da nötig aber das bekommt man meist hin.
- und möglichst den Anker NICHT aus dem Magnetfeld ziehen. Ob es da einen Zusammenhang gibt kann ich nicht mit Sicherheit sagen aber gerade die alten Fleischmannmotoren verlieren gern mal ihre Magnetkraft und laufen dann zwar noch aber irgendwann haben sie weniger Kraft und laufen schlechter und bei höherer Spannung erst an.
Manchmal löst sich auch der Kleber mit dem die Magneten im Gehäuse eingeklebt sind, dabei kann es passieren, dass der Anker klemmt und es so zu hohem Stromfluss kommt, der die Feder der Kohlen zum Glühen bringt, und dabei genau das Problem des Schmelzens des Gegenlagerteils kommt. Am Besten vor dem Zusammenbau mal testen und ggf einen Tropfen Sekundenkleber zwischen Gehäuse und Magnet geben.

GAM-Umbau ist ne feine Sache aber gerade bei Drehgestellloks mit langem Achsstand und darauf resultierenden langen Adapterrohren ist die Sache nicht so trivial wie das der eine oder andere hier propagiert. Ich bin sicher nicht ungeschickt aber bei meiner Fleischmann 120 und beim ICE-T habe ich doch einige Fehlversuche gehabt, Da ist schon eine feine Abstimmung nötig um die Schnecke in den richtigen Eingriff zu bringen. Blöd wurde es beim ICE-T als sich die Motorwelle, die beim GAM doch einiges dünner ist, verbiegt und die Schnecke sich unter Last wegen Verbiegen der Welle aus dem Zahnrad hebt. Ratter-Ratter... das passiert ein paar Mal dann ist das Zahnrad hin.

Ich jedenfalls versuche an alle Loks, die mit dem Originalmotor ordentlich und nicht zu schnell laufen, den Originalzustand zu erhalten solange es irgendwie geht.

Grüße Torsten
Hallo Torsten,

wir teilen in etwa die gleichen Efahrungen .
Zur Zeit beobachte ich gerade wieder, wie meine T5 (FLM) aus den 70'er? Jahren stundenlang ihre Kreise auf dem "Weihnachtsoval" dreht - mit dem originalen Motor.

BG, Lutz!
Hallo Lutz,

ja, die alten aus den 70er und und 80er Jahren fahren bei mir auch noch mit den Originalmotoren völlig problemlos.

Und Torsten, die Umbausätze von micromotors über dm-toys sind wirklich gut und einfach zu installieren. Ich habe jetzt schon zwei verbaut und die 218er fahren sehr gut damit. Durch den Kunstoffblock haben die GAMs die gleichen Abmessungen wie die Originalmotoren.

Ich fahre auch alle Loks mit den Originalmotoren, nur wenn es trifftige Gründe gibt, baue ich um. Wenn die Motoren anfangen die Decoder zu killen ist Schluss mit dem Dreipoler. Und das tritt bei mir erst bei den neueren Modellen seit 2020 auf.

Gruß
Jürgen
Hallo,

ich kaufe ganz einfach keine neueren Fleischmann Loks mehr. Immer nur Ärger damit. Egal was da verbaut ist, ist das alles billiger Sch......! Die Modelle sind völlig überfettet.....so viele Ausfälle habe ich bei keinem anderen Hersteller. Und nach dem Kauf einer 300 Euro teuren Lok noch nachträglich einen "haltbaren" Motor einbauen? Is klar . Scheint Fleischmann aber auch nicht weiter zu jucken.
Obwohl diese ganzen GAM Umbausätze auch nur "Chinaböller" sind, scheinen die weniger Probleme zu machen....

Grüße
Frank
Fleischmann hat selbst auch bereits bei die BR 98 / GtL 4/4 , E 69 / BR 169, BR 86, V100/BR 211/ BR 212 Glockenankermotoren verbaut von die gleiche Chinese Hersteller. (Ricmotor)

Die Hersteller wissen also auch, dass sie aufgrund der „Probleme“ mit standard Motoren eine andere Wahl treffen müssen und entscheiden sich nun auch für den „Chinaböller".
Arnold, Hobbytrain, Kato, Dapol, Bachmann und verschiedene andere machen das auch bereits!

In einige Jahren wird man nicht mehr von Kohlebürsten reden.

Ed
Hallo Jürgen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Durch den Kunstoffblock haben die GAMs die gleichen Abmessungen wie die Originalmotoren



das weiß ich und es gibt sogar noch einen Trick, nämlich den Originalmotor leer räumen und da dann den neuen Motor einbauen (Kleben)
ABER, das Problem mit dem Durchbiegen der langen Wellen unter Last wie bei der 120 oder der 103 (und 151) ist damit nicht gelöst. Bei der 218 mag es gehen, da sind die Wellen bis zur Schnecke nicht so lang, trotzdem werden sie original bei der alten Fleischmann 218 mit einer Hülse unter der Platine gegen nach oben aus der Schnecke ausheben geschützt.

Ich habe bereits einige Fleischmann-Loks mit GAM, auch früher mit Faulhaber und Maxon, umgebaut und dabei auch immer eine Schwungmasse mit eingebaut. Auch wenn viele meinen es bringe nicht viel.

Grüße Torsten
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name:

die alten aus den 70er und und 80er Jahren fahren bei mir auch noch mit den Originalmotoren völlig problemlos.



Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name:

Ich fahre auch alle Loks mit den Originalmotoren, nur wenn es trifftige Gründe gibt, baue ich um. Wenn die Motoren anfangen die Decoder zu killen ist Schluss mit dem Dreipoler. Und das tritt bei mir erst bei den neueren Modellen seit 2020 auf.



Ich habe auch den Eindruck, dass ältere GFN-Motoren (vor ca. 2020 passt durchaus) "problemloser" sind als die aus aktueller Produktion. Mit problemloser meine ich, dass ich sie deutlich seltener reinigen muss, die Wartungsintervalle deutlich größer sind.
Die neueren melden sich deutlich schneller an zur nächsten Wartung...

(ich spreche hier ausschließlich von den "typischen GFN-Dreipolern")

Manchmal frage ich mich, woran das liegt. Konstruktionstechnisch sind die Motoren ja baugleich. Was kann sich da geändert haben zu "früher"....?

An den Öl- und Fettbädern, wie man sie heute sieht, liegt es eher nicht. Ich habe beide Generationen von Motoren schon mal von Grund auf gereinigt (Chassis, Drehgestell ebenso) und sparsam geschmiert. Auch ab diesem Beobachtungspunkt mucken die Motoren aus neuer Produktion deutlich schneller wieder.

Viele Grüße!

(PS - ja, der Thread ist inzwischen etwas älter, aber mir ist in den letzten Tagen/Wochen dieser Unterschied zwischen älteren und neueren Motoren tatsächlich aufgefallen, dass ich das einfach mal ansprechen wollte)
Hallo Aaron,
ich habe mit Fleischmann-Modellen ähnliche Beobachtungen gemacht wie Du, der Grund ist mir leider auch unklar. Als Beispiel sei eine noch in den Achtziger Jahren erworbene Vorserien-120 genannt, die nach über zwei Jahrzehnten Liegezeit in der Schachtel, Kontaktreinigung und Digitalisierung läuft, ohne das Problem mit dem Bürstenfeuer jemals gezeigt zu haben,  auf der anderen Seite habe ich eine ziemlich neue BR112, die nach einigen Stunden Laufzeit und ca. 2 Monaten Stillstand das Problem plötzlich hatte. Ich vermute,  dass, vom Problem der Überölung einmal abgesehen, die früheren Kohlebürsten möglicherweise eine bessere
Konsistenz hatten.
Grüße
Robert

Hallo Aaron und Robert,

wenn Produkte Heute eine kürzere Lebensdauer haben bzw. schneller Probleme auftreten, so ist das von den
Herstellern durch konstruktionsbedingte Obsoleszenz verursacht und gewollt.Da kann es schon genügen weichere
Motorkohlen zu verwenden,die den Kollektor dann schneller "veschmiert".Der Kunde soll ja neue Ware kaufen.

Grüße
Werner V.

Hallo,

andere haben hier schon Ähnliches geschrieben.
Es gibt auch bei mir immer wieder Ärger mit Fleischmann-Motoren. Besonders fallen mir die Baureihen E 94 / 194 und V 200 / 221 negativ auf, zuletzt auch eine jüngere E 41 / 141.

Meine Konsequenz ist klar: Kauf von SB Tauschsätzen statt neuer Fleischmann-Modelle.
Bei den genannten Baureihen sind das einfache Tauschsätze.
Auch bei meiner BR 23 105 konnte mit den einfachenSB-Tauschsatz  das Gewicht des Triebtenders erhöht und damit die Zugkraft verbessert werden.

Wenn ich Geld für mein Hobby ausgebe, dann will ich Spaß mit dem Kaufergebnis haben.
So, wie ich es beschrieben habe, funktioniert's!

Es grüßt
Karl
Hallo Aaron und Robert,

ich vermute mal ein schlechte Montage der Motoren an sich, die Kollektorbleche sind zu scharfkantig und schaben die Kohle quasi ab. Dazu womöglich auch noch Kohlenprobleme. Kohle kann man ausglühen und die Kanten and den Kollektoren  mit eines scharfen Klinge eines Schraubendrehers leicht anschrägen.  Mann kann auch - selber nicht gemacht - den Motor zerlegen, die Zwischenräume zwischen der Kollektorflächen mit 2K Kleber auffüllen und nach aushärten die Oberflächen mittels einer Drehbank glätten, dann kann die Kohle nicht unnötig abgeschabt werden.

Gruß Detlef

Hi

Habe gerade auch so einen Motor.
Wie kann man die Kohlen am besten ausglühen?

LG ChristiaN
Halo Christian,

Ich nehme einen alten Lötkolben mit einer großen flachen Spitze (eigentlich zum Styropor schneiden). Die Motorkohle mit einer Pinzette auf die Spitze legen und warten bis kein Rauch mehr aufsteigt dann mit der Pinzette wieder runter nehmen oder sonst wie auf ein Papiertuch (Küchenrolle) ablegen mit dem Papiertuch einmal kurz abreiben.
Zum Einbau so wenig wie möglich mit den Fingern berühren (Körperfett).

Gruß Detlef
Hallo Detlef,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Kanten and den Kollektoren  mit eines scharfen Klinge eines Schraubendrehers leicht anschrägen



Muss ich mal ausprobieren, ob ich das hinbekomme. Die Kollektorspalten sind ja so winzig
Also du meinst, den Schraubenzieher senkrecht auf den Kollektorbereich zuführen, die Schraubenzieher-Klinge 90 Grad quer zur Kollektorspalte, das eine Ende der Schraubenzieherklinge sollte in die Kollektorspalte geraten und nicht auf das nächste Kollektorblech, und dann bissl hin und her schaben? Bis sich alles glatt anfühlt?

Habe überlegt, ob ich zB aus Schleifpapier ganz dünne Streifen schneide, und damit den Kollektor umwickle, und dann per Hand den Kollektor drehen mit Druck gegen das Schleifpapier. Aber eine Körnung, die die Kanten abschleift, zerkratzt wahrscheinlich die Kollektoroberfläche, und eine Körnung, die die Oberfläche schont, ist wohl zu schwach, um die Kanten zu bearbeiten, oder? Oder welche Körnung ist empfehlenswert?

Viele Grüße!

@23: Hallo Detlef,

das Ausglühen hilft leider nur beschränkte Zeit.

Denn aufgrund Bauweise und Überölung ab Werk hat man die gleiche Misère gleich wenig später erneut.

Bei vielen Fleischmann-Tfz hilft nolens volens grundsätzlich nur die Umrüstung auf GAM:

Die können es einfach nicht - spich: Weil sie an der falschen Stelle, nämlich ausgerechnet am elementaren Herzen der Tfz, sparen.

Zum Glück baut Fleischmann keine Herzschrittmacher ...

Beste Grüße, Norrskenet (der sich "eigentlich" seit Jahrzehnten als Fleischmann-Fan betrachtet und völlig frustriert ist angesichts dieser Geisterbahnfahrt jener Firma).
Und hier ist es schon wieder: das übliche Norrskenet- Fleischmann-Bashing.
Ich halte dagegen: für mich hat Fleischmann gerade in letzter Zeit klasse und sehr detaillierte Modelle auf den Markt gebracht.
@26 (tbausa),

"Bashing"? - Schnell mit fetten Vorurteilen bei der Hand? - was für eine Unterstellung!

Nein: Tatsachen, die prägnant genannt gehören mit der Hoffnung auf Besserung

Lies meinen Schlusssatz.

Mein nicht gerade kleiner Tfz-Fuhrpark stammt zu > 50% von Fleischmann - ich weiß, wovon ich rede.

Und ich verbitte mir solch primitives ... Bashing.

Amen.

Da wurde in den ersten Beiträgen die Abkürzung.  #pnp#  benutzt.
Was bedeutet sie?
Gruß 😙tto
Hallo Otto,

plug and play - also ganz einfacher Einbau.

Beste MobaGrüße
Gerhard
Hallo Otto,

PNP steht für ein Schnitzel, bestehend aus Paniermehl Nichts Paniermehl. Nein, das war Spaß. PNP bedeutet Plug&Play was natürlich bei einem Motorumbau Unsinn ist. Stand aber schon oben.

Zu den Fleischmann Motoren kann ich nur sagen: in erster Linie bin ich Fleischmann-Fan und nehme jede gebrauchte Lok, egal welchen Alters, bevor sie einen Decoder von mir bekommt, komplett auseinander und auch der Motor kommt ins Ultraschall Bad. Die Kohlen erhitze ich auf einem Küchenkrepp ähnlich wie oben beschrieben.
Seither habe ich keine Probleme mit den Motoren, nicht einmal Kohle-Abrieb liegt unter dem Motor. Bei neu gekauften Loks mache ich das nicht.

Ich finde es allerdings auch ärgerlich, wenn man sich eine neue Lok leistet, die dann nach kurzer Zeit des Einfahrens plus einige Monate Standzeit im Regal nicht mehr will und den Aufwand einfordert. So geschehen bei einer 218 (Modelljahr 2022), gekauft 2025. Nach erhitzen der Kohlen und säubern des Motors läuft sie nun wieder, mal sehen wann sie das nächste mal ins Betriebswerk zur Inspektion muss.

Gruß
Freddie

PS: Gerhard war schneller
Freddie;

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Hallo,

ich benutze eine Nadel, am besten eine, die nicht sehr spitz ist.

Grüße, Peter W
Moin zusammen,

ich kann einmal einen Erfahrungsbericht nach meiner Festsstellung in #13 teilen.

Die Motoren selbst scheinen nicht das Problem zu sein. Mein Eindruck ist, dass man die neuen eben in Öl badet, was dann zu den Ausfällen führt.

Bei allen neueren Motoren, die diese Probleme machten, reinigte ich sie und baute überall neue Kohlen ein. ALLE fahren bis jetzt so problemlos, wie auch die alten Modelle.

Das bedeutet, GAM müssen nicht unbedingt eingebaut werden. Wenn man die Motoren soweit enthölt und mit neuen Kohlen bestückt funktionieren sie zuverlässig. Man muss es nur gleich machen, bevor sich verschmierter Abrieb im Kollektor feststetzt.

Übrigens scheinen neue Produktionen besser geworden zu sein. Die neuesten Anschaffungen fahren bisher, ohne, dass ich sie zerlegen musste.

Gruß
Jürgen
Hallo #30 Freddie und
Hallo Zusammen

in anderen vergleichbaren Fäden war immer mal wieder zu erkennen, dass tendenziell die Digitalfahrer ein größeres Motorenausfallproblem als die Analogfahrer haben. Sei es, weil die Analogfahrer vielleicht seltener fahren, sei es, weil sie ohne Oberwellen unterwegs sind oder nur mit Spannungen um die 4 bis 5 Volt fahren.
So genau ist das ja auch nicht bewiesen und wir befinden uns auch nicht in der Ebene das zu klären, denn eine solche Studie kann nur ein unabhängiger gut betuchter Prüfer erledigen.

Insofern sind im Rahmen einer offenen Diskussion, die gerade wieder aufkochenden Beschwerden nur dann relevant, wenn man dazu wüsste, ob, womit, wie lange am Stück und wie oft überhaupt digital gefahren wird. Auch ist es interessant, ob eine Lok Modelljahr 2022 auf der örtlichen analog-,  oder internationalen Netzbörse erworben wurde oder tatsächlich neu ist und höchst persönlich eingefahren wurde.

Leider gibt es Modellbahnartikel ab Händler die nach Hütchentausch in der Orignalbox scheinbar neuwertig verklebt und verpackt angeliefert werden, aber von Betrügern vorher manipuliert wurden und vom (anscheinend....) ahnungslosen Handelshaus weiter verteilt werden!

Weil mir das gerade passiert ist, möchte ich das hier anmerken und darauf hinweisen, dass die Ware immer und sofort dokumentarisch zu prüfen ist und ein fotografischer Blick auf die Schleifer, Radsätze oder insgesamt das Fahrverhalten von Loks und Wagen dringend erforderlich sind.
Die Betrüger möchte ich im Übrigen warnen, dass ein Händler durchaus weiß, wohin er seine Ware schickt und von wem er regelmäßig fadenscheinige Rückläufer bekommt!

Gruß Sven
Moin Sven,

sowohl meine alten Fleischmänner, als auch meine neuen, fahren digital. Bei Fleischmann fällt mir das bei Modellen seit 2020 auf. Das ist auch je Artikelnummer unterschiedlich. Quasi jede 218 war bisher betroffen. Aber auch meine 182 von DB-Instandsetzung. Meine Blaue Maritius und einige Dampfloks haben die Probleme nicht.

Es sind schlicht verölte Motoren und insbesondere verölte Kohlen. Nach der Reinigung und dem Tausch der Kohlen muss man die Motoren erst einmal an einem Analogtrafo laufen lassen. Dabei ist zu beobachten, dass sie zunächst dennoch feuern. Dreht man dann die Spannung hoch hört das plötzlich auf und der Motor läuft sauber. Ich weiß nicht, ob sich da erst einmal eine Schicht auf den Kohlen abreiben muss. Eine Erklärung dafür habe ich nicht. Auf jeden Fall ist danach Ruhe.

Baut man den Motor gleich wieder ein feuert er im normalen Betrieb mit niedrigeren Drehzahlen weiter und alles wiederholt sich.

Das sind alles empirische Beobachtungen.

Aber auch anderen hat diese Vorgehensweise weitergeholfen.

Gruß
Jürgen
Es ist so lächerlich. Kato verbaut seit fast 20 Jahren wartungsfreie, perfektionierte 5-Poler. Fleischmann verkauft im direkten Vergleich einfach Elektroschrott. Eigentlich müsste man das boykottieren.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es ist so lächerlich. Kato verbaut seit fast 20 Jahren wartungsfreie, perfektionierte 5-Poler. Fleischmann verkauft im direkten Vergleich einfach Elektroschrott. Eigentlich müsste man das boykottieren.



Na ja, ganz so ist es auch nicht. Ob die wartungsfreien Motoren qualitativ besser und so langlebig sind, sei mal dahingestellt. Immerhin ist der Dreipoler ein robuster Motor, der sich auch langfristig gut warten und betreiben lässt.

Gruß
Jürgen

Hallo,

ich weiß nicht so genau, was mir lieber ist: seit kurzer Zeit baut FLM neue (wieder nur) 3 Poler in seine Loks ein, so gesehen bei meiner BR 043 von 2024. Ein schlichter Einwegmotor, zwar wartungsfrei aber eben ein Wegwerfartikel wenn er aufgebraucht ist.
Da sind mir die "alten" 3 Poler eigentlich lieber, die kann man immerhin noch warten und wieder anständig zum Laufen bringen.

Gruß
Freddie
Hallo!
Nach jahrelanger Ruhezeit in der Originalschachtel zeigen meine 065 und der 795 von Fleischmann (beide analog), die bisher kaum gefahren wurden, ein Problem: sie können einige Meter problemlos laufen, bremsen dann aber mit kreischendem Motorgeräusch stark ab und kriechen nur noch langsam. Die Fahrtrichtung spielt keine Rolle. Die Motoren sehen wie neu und sauber aus, sind weder verölt noch abgenutzt. Die Fahrwerke lassen sich ohne erkennbaren Widerstand frei drehen. Es bringt auch nichts, die Motoren frei laufend drehen zu lassen. Früher in den 80er Jahren konnte ein ähnliches Problem bei älteren Arnold-Loks mit einem kleinen (!) Tröpfchen Öl in die Motorlagerungen behoben werden, aber das funktioniert hier leider nicht. Kann das das weiter oben beschrieben "Bürstenfeuer" sein? Kann das für den reinen Analogbetrieb behoben werden, ohne die extrem kleinen Schleifkohlen auszubauen? Dafür habe ich zu große Hände. Kann eine Reinigung des Motors im Ultraschall-Bad weiter helfen, und das, ohne diesen zu beschädigen (Korrosion)?
Vielen Dank vorab für gute Tipps! H°.
Das ist ein anderes Problem. Da sind die Motorlager trocken. Ein winziges Tröpfchen Öl auf die Lager und das Quitschen ist weg.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ob die wartungsfreien Motoren qualitativ besser und so langlebig sind, sei mal dahingestellt.



Doch. Sind sie. Die Japaner verbauen gute Motoren, selbst in den Chassis.
Ich hatte noch keinen einzigen Ausfall.

Manchmal versteh ich nicht warum diese billigsten Motoren von Roco genommen werden - gibt's beim Ali ab 0,99 Euro (!)

Peter

Moin Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Doch. Sind sie. Die Japaner verbauen gute Motoren, selbst in den Chassis.



wie alt ist Dein ältestes Modell mit einem derartigen Motor? Wie oft fährst Du mit den Modellen?
Ich denke, wie unterhalten uns, wenn Deine Modelle älter als 40 Jahre sind. Und dann werden wir auch sehen, ob Du noch Ersatz bekommst.

Gruß

Jürgen

Hallo,

das älteste Modell ist ca. 20-25 Jahre alt, ein Shinkansen 0 mit Original-Motor. Bisher 2 x Haftreifen - musste da allerdings wirklich wegen nicht lieferbar auf (ich glaub) Arnold zurückgreifen

Fahren: oft genug, am Häufigsten den damals von Hobbytrain verkauften ETA 150, der min. 2 x die Woche läuft. Leise, zuverlässig, sauber.

Zu den Ersatzteilen: dann versuch einmal für 15 oder 20 Jahre alte Minitrix-Loks Teile zu bekommen. Das E-Teilelager wurde damals als Nürnberg aufgelöst wurde regelrecht verramscht.

Auch andere Hersteller haben für Modelle alter > 5 Jahre vielfach garnix mehr.

Peter
Hallo Runde!

Zu den 3-Polern kann ich noch einen drauf setzen.
Vor etwa 3 Jahren hatte ich mal einen Ersatzmotor geordert für eine Flm- Lok. Kaum zu fassen war für mich, dass der Kollektor des neuen Motors gefettet war.
Richtig gefettet!
Da steht man da und weiß nicht was man denken soll...!

Also weiter wundern.

BG, Lutz!
@ #39 HoF:

wenn die Kohlen im Motor bleiben, kannst du den nicht mal eben ins Ultraschallbad werfen. Das würde auch das Kreischen eher verschlimmern, weil damit der letzte Rest an Schmierstoff aus den Lagern gespült wird. Eigentlich kennt man das Kreischen und kann es immer mit dem richtigen Öl an den Lagern auch beheben. Warum das in deinem Fall nicht gehen sollte ist mir unverständlich.

Bürstenfeuer macht nur Hitze im Motor, keine Geräusche.

Aber nimm ruhig mal die Kohlen aus dem Motor um ihn ins Bad zu werfen. Nach 10 Minuten ist zumindest schon mal der Schmodder aus dem Motor, dann die Kohlen "ausglühen" bis kein Dampf mehr aufsteigt und die Motorlager leicht ölen. Der Erfolg ist natürlich von 2 Faktoren abhängig: a) womit ist dein U-Schall Bad befüllt und b) welches Öl verwendest du für deine Loks.

Mein Tipp: "SR24" für das Bad und einen "Lubra Metallic" Oil Pen für die Lager. Damit habe ich bisher jeden Schrei aus dem Motor beheben können.

Große Hände hin oder her: du musst da irgendwann mal ran und nicht jeder hat Chirurgenhände.

Gruß und viel Erfolg
Freddie
@45: Moin,

Kato ist bzgl. Qualität einfach eine andere Liga.

Während andere Marken (um nur Beispiele zu nennen)

● eben Cent-"Motoren" einbauen und sich in

● zweifelhaften Gimmicks wie angesetzten (oder gar selbst anzusetzenden) fetten Griffstangen und Scheibenwischern sowie

● anno 2025 völlig fehlplatzierten Kabelsträngen verlieren - diese am besten auch noch mit nicht hitze- und alterungsbeständigem, schmierigen Klebefilm fixiert ...

Auch peinliche Fehlmontagen (wie beim Fleischmann ABm) verhindert Kato durch entsprechend durchdachte Konstruktion der Werkstücke: Kato wenigstens nutzt seine Jahrzehnte lange Erfahrung im Modellbahn-Sektor, um keine immer wieder gleichen Anfänger-Fehler zu begehen. Und ich vermute, dass man Motoren vor Serienzulassung wie es sich gehört mit Langlauf-Tests traktiert.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo zusammen,

wenn wir hier schon von Liga sprechen, ist für mich Minitrix obere Liga. Und was Ersatzteile anbelangt ist zu sagen, dass sich viele Bauteile gleichen. So erfolgt der Innenaufbau älterer Modelle immer nach dem gleichen Schema. Das bedeutet, auch die Ersatzteile sind untereinander nutzbar. Die Motoren waren über längere Zeit gleich, nur unterschiedliche Wellen. Kohlen gibt es heute noch. Alle meine älteren Minitrix Modelle laufen heute noch. Teilweise über 50 Jahre alt. Teilweise auch digital.

Gleiches gilt für Fleischmann. Alles funktionsfähig und das zählt.

Wer Kato schätzt, kann es gerne tun. Nur was bringt mir ein Hersteller, der nicht die Modelle anbietet, die ich fahren möchte. Und schauen wir mal, ob es noch Ersatzteile für Kato-Loks in 40 - 50 Jahren gibt. Hier werden einfach Äpfel mit Birnen verglichen. Da stecken auch Grundanimositäten gegen gewisse Hersteller dahinter.

Und wenn wir bei Kato sind, sind wir bei Lemke. Und zu Lemke gehört auch Hobbytrain. Motoren mit Plastiklagern. Da bleibe ich lieber bei meinen Dreipolern.

Gruß
Jürgen
@47 (Jürgen):

... die gelinde Unterstellung "Grundanimositäten gegen gewisse Hersteller " ist völlig falsch und geht am SACHthema vorbei.

Zu "Wer Kato schätzt, kann es gerne tun. Nur was bringt mir ein Hersteller, der nicht die Modelle anbietet, die ich fahren möchte" gilt ebenfalls: Wohl den Kern der SACHlich-PRINZIPIELLEN Aussage nicht verstanden.

Es wäre zielführend  nicht schon wieder das Niveau der SACHebene zu verlassen.

Norrskenet

[Versalien, da Kursiv unmöglich]
Hallo Norrskennet,

ich weiß ja nicht, was an meinen Aussagen unsachlich ist, wenn ich schreibe, dass jeder, der Kato schätzt, dies auch tun kann. Und die Modelle, die ich fahre gibt es nicht bei Kato nicht. Auch das ist nicht unSACHlich, um es gehoben in Versalien auszudrücken.

In # 26 wurde Dir ja bereits ein Fleischmann-Bashing vorgeworfen. Das kam ja auch nicht von ungefähr.

Also weiß iich nicht, was Dein Beitrag soll. Weiter möchte ich mich dazu nicht äußern. Ich werde weiter Fleischmann Modelle mit Dreipolern fahren.

Gruß
Jürgen
Hallo,

Zitat

Und schauen wir mal, ob es noch Ersatzteile für Kato-Loks in 40 - 50 Jahren gibt.


Naja, dass man für (alte) Fleischmannloks noch Ersatzteile bekommt liegt ja eher daran, dass es ein aktualisiertes Modell gibt. Ansonsten ist die Ersatzteilversorgung reichlich mau, durch alle Hersteller hinweg.

Und bei der Frage Kato vs. Rest-der-Welt möchte ich noch was anderes anmerken. Der Motor ist ja nur ein Teil des Modells. Was hilft mir ein perfekter Motor, wenn das Modell keine Schnittstelle hat und auch noch so konstruiert ist, dass ich als Digitalbahner im Prinzip einmal komplett die Verkabelung neu machen muss, um das Modell zu digitalisieren? Das ist nicht nur Kato, auch Tomix... der Shinkansen ist toll. Richtig toll. Aber ohmeingott was hab ich geflucht, da die Digitaldecoder reinzubekommen in das Teil. Gnarf.

Viele Grüße
Rico
Fleischmann N-Motoren war das Thema.

Der gekapselte N30 Motor scheint ja aufgrund seiner Baugröße eine Allzweckwaffe zu sein und wird in entsprechenden Stückzahlen hergestellt.

Tatsache ist, dass seine grundsätzliche Anwendung praktisch niemals länger als wenige Minuten am Stück beträgt und er selbst zB für einen Fensterheberantrieb in der Tat dann ein normales Autoleben halten kann.
Die Anwendung im "Flugzeugmodellbau" ist ja noch höflich ausgedrückt, denn auch hier dauert es nur wenige MInuten bis das Ziel erreicht ist.

Mit 0,38W und 10.000 Umdrehungen unter Last (13 Leer) ist er ausreichend elastisch und bei passender Üntersetzung auch feinfühlig regelbar.  

Gerade weil er in manchen Anwendungen trotz Klimaschwankungen und langen Pausenintervallen immer einsatzfähig ist, kann man Flm zunächst keinen Vorwurf machen, dass dieser seit Jahren erfolgreich produzierte und verkaufte Motor für die Modellbahn verwendet wird.  

"Millionen glücklicher Kunden können sich nicht irren!"

Tatsächlich stellen aber die Extremanwendungen seitens der Endverbraucher dann für den Hersteller ein gewisses Risiko dar und es wäre interessant zu wissen, ob er sich trauen würde das dann mal auf die  Schachtel zu schreiben:

"Nur für den Hobbygebrauch! Keine Daueranwendung länger 30min!"

Übrigens gibt es das schon und zwar u.a. bei Baumarktgeräten der Marke LbeiO  (Name geändert und gekürzt) und in der Tat fallen die Geräte bei dauerhaftem Gebrauch länger als 1 Stunde früher oder später irreparapel auseinander, bis der Markt nur noch das Geld zurück gibt und nicht mehr tauscht.

Interessant wäre auch, ob es ein Hersteller wagt eine "Goldstaubedition" anzubieten, wo unkaputtbare Profimotoren zB aus der Medizintechnik zur Anwendung kommen, berechnet und verkauft werden und....ob sie dann auch zu dem Preis gekauft werden!

Alle anderen Bürstenmotoren halten solange, wie der Kollektor hält. Dies kann problematisch werden, wenn die Originalkohlen nicht mehr zur Verfügung stehen und Ersatzprodukte entweder zu weich (Verschmutzung durch Abrieb) oder zu hart (Zerstörung Kollektor) sind.

Gruß Sven

@49 (Jürgen):

... verstehe es doch bitte: Es geht überhaupt nicht darum, welche Modelle es von welchen Herstellern gibt, sondern um grundlegende, wohldurchdachte Konstruktions-Prinzipien.

Der japanische Hersteller Kato hat i.ü. mit einem südkoreanischen Hersteller, dessen Modelle in Europa durch zufällig die gleiche (primär) Vertriebsfirma Lemke unter dem Markennamen "Hobbytrain" vertrieben wird, praktisch nichts zu tun.

Bashing liegt mir i.ü. als ziemlich primitive Ausdrucksform fern. Wer hier aufmerkam liest, der weiß, dass ich Modelle verschiedener Firmen sowohl lobe als auch tadle - sprich positive und negative Kritik übe:

Gutes Handwerk lobe ich, (insbesondere nachhaltig) schlechte Leistung tadle ich. So einfach und ehrlich ist das. Quasi autokratisches Gebaren hingegen ("das darf man nicht sagen, denn das sei Bashing") lehne ich rundum ab: Billiges Schönreden überlasse ich miesen Marketingleuten und Autokraten.

Nun bitte zurück zum Kernthema.

Norrskenet
Hallo

was daran liegt das die Japaner es nicht so mit der Digitalisierung haben...
Kato beliefert überwiegend den Heimatmarkt und die USA, für die dort angebotenen Modelle gibt es Tauschplatinen, was in den USA üblich ist.
Kato produziert in einem Hochpreisland und kann günstige Kurse nur durch große Produktionsmengen erreichen, das es wenige Modelle nach deutschem Vorbild gibt liegt größtenteils daran das sich kein Importeur eine Riesenmenge ans Lager legen will.
Solche auch international bekannten Baureihen wie der ICE 4 werden auch in Nippon angeboten und verkaufen sich wohl auch dort.

Weiterhin: Kato-San und Herr Fleischmann waren befreundet, Kato vertrieb z.B. die Fleischmann-Drehscheibe in Japan (bis die Bänker kamen).
Ich war vor gut 20 Jahren in Heilsbronn bei einer Betriebsbesichtigung und erinnere mich an die strenge Qualitätssicherung und engagierte Mitarbeiter die ja im hohen Bogen flogen.

Fleischmann konnte man zu der Zeit wie Kato blind kaufen.
Lange her, sehr schade. Mir persönlich düfte eine Lok /Wagen ruhig teurer sein wenn die Qualität stimmt, aber bei Rofleisch passt es immer weniger. Wie gesagt: sehr schade

Peter
@51: Hallo Sven,

Du bringst es einerseits auf den Punkt.

Andererseits betrachte ich es keinesfalls als "Extremanwendung", wenn man haftreifenlose Tfz (sprich ausgestattet mit vor Überlastung ansprechender "Rutschkupplung") auf einer völlig ebenen Anlage mit nicht allzu langen Zügen betreibt.

Und dazu aufgrund großen Fuhrparks das einzelne Tfz nur relativ kurze (dazu mit vielen Pausen garnierte) Laufzeiten aufweist.

Wenn es dann trotzdem bei bestimmten Motoren-Typen immer wieder zu Widrigkeiten kommt, stimmt eben an der Konstruktion etwas nicht. Für die zitierten Cent-Beträge kann man eben auch nicht viel erwarten.

Es wäre in diesem Kontext i.ü. mal interessant zu erfahren, für welche Tfz-Herstellermarken SB-Modellbau und DM-Toys die meisten GAM-Umbausätze (natürlich in Relation zu den Tfz-Produktionsmengen) ausliefern: Schwierig zu ermitteln, doch besitzt man da ja inzwischen so ein gewisses (nicht zuletzt auf viel Erfahrung basierendes) Bauchgefühl.

Beste Grüße, Norrskenet

Hallo Norrskennet,

ich würde die Fleischmann Dreipoler nicht als schlecht ansehen. Das sind solide und robuste Motoren, die auch langlebig sind. Die aktuellen Probleme entstehen einfach durch das viele Öl. Ich glaube, auch andere Motoren würden durch Öl leiden und versagen.

Wie ich aber schon schrieb, bei meinen letzten Anschaffungen gab es keine Probleme mehr. Ich hatte Fleischmann auch schon mehrfach darauf hingewiesen. Und auch von vielen anderen Seiten aus werden sie damit konfrontiert. Ich denke, Fleischmann kennt das Problem.

Es wird auch ein wenig dauern, bis man die Produktionsprozesse umgestellt hat.

Ich würde auch den Umbau auf GAM nicht unbedingt als Indikator sehen. Es gibt viele Modellbahner, die auf GAM schwören und ihre Loks umbauen. Wichtig wäre zu erfahren, wer einen GAM wegen des Ausfalls des Originalmotors eingebaut hat. Ich persönlich habe bisher nur vier GAM eingebaut. Drei, weil ich Platz einen Decoder benötigte. Einen tatsächlich in eine FLM 218 von 2020, weil der Motor nicht gut lief. Aber den Motor habe ich nach meiner geschilderten Methode wird flottgemacht. Der befindet sich jetzt in einer anderen 218. So habe ich immer einen Austauschmotor, den ich kurzfristig im Rahmen einer Wartung tauschen kann. Ich dürfte aktuell insgesamt weit mehr als 250 Loks haben, von denen etwa die Hälfte von FLM stammen und mit Dreipolern ausgestattet sind. Nicht einer hat bisher den Geist aufgegeben. Das ist für mich schon ein gewisser Qualitätsindikator.

Ähnliches kann ich von Minitrix und Arnold verkünden. Die Modelle anderer Hersteller sind neuer, so dass man da keine langfrsitige Aussage machen kann. Von Kato habe ich eigentlich nur zwei alte 515er und eine aktuelle NOHAB. Die 515er wurden später von Hobbytrain verkauft.

Gruß
Jürgen
Hallo,

nö, die ETAs wurden schon von Anfang an über Hobbytrain (damals noch in Österreich) verkauft.

Die Neuauflage kam dann in 2004 beim Lemke der den Namen Hobbytrain kaufte.

Peter
Hallo

Alle umgebauten Fleischmänner habe ich nur bei Auftreten der Moterenproblemen umgebaut. Ebenso waren alle Loks nur kurze Zeit mit dem Originalmotor gelaufen. SB kam zum Zug wegen Tauschsatz, also effizienter Umbau. Alte Dreipoler sind immer noch im Einsatz. Eigentlich gar nicht so schlecht wie der Ruf. Bleibt zu hoffen, dass in naher Zukunft die Leute hier im Forum berichten: Und die Fleischmänner fahren....fahren.......fahren......

Grüsse
ROBERT
Hallo Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

nö, die ETAs wurden schon von Anfang an über Hobbytrain (damals noch in Österreich) verkauft.



Es war sogar umgekehrt, sie wurden später als Kato verkauft:

https://www.spur-n-datenbank.de/cb_ergebnis.php...mp;s_hersteller=Kato


Gruß
Jürgen
Hallo,
jetzt dürft ihr mich schlagen:
Ich werf die Fleischmänner wenn sie zicken mitsamt ihren Kohlen ins Ultraschallbad - nur Letungswasser und ein Tropfen Pril. Die Dinger laufen danach wie neu. Jetzt noch ein Minitropfen Öl an die Lager und gut iss...
Hallo,

dann schau einmal in div. Lemke Kataloge.

dann zeig bitte einen Karton im "Kato" Styling, hab ich noch nie gesehen.


Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dann zeig bitte einen Karton im "Kato" Styling, hab ich noch nie gesehen.



Wenn man etwas nicht gesehen hat, heißt es nicht, dass es das nicht gibt.. Wie sieht es damit aus?:

https://www.ebay.de/itm/195906143809

Wenn mich meine Augen nicht täuschen steht da Kato drauf. Die wurden nur von Hobbytrain vertrieben. Aber Du hast recht, gibt es nicht .

Ist aber auch nicht das Thema hier.

Gruß
Jürgen
Hallo,

da steht groß "Hobbytrain" drauf. Anscheinend hat da noch nie jemand eine "richtige" Kato-Verpackung gesehen, die Unterschiede sind äusserst groß.

Das Vertriebsrecht der ETA 150er Modelle lag zumindest in Europa immer bei Hobbytrain, erst bei Herrn Dr. Kurt Moser aus AT-Innsbruck, (wie aus dem Ebay-Angebot, also ein recht "altes Modell"), später dann beim Herrn Lemke

Die Fa. Lemke hat aber wie damals auch Hobbytrain-Moser nie ein Geheimnis daraus gemacht, das Kato die produziert hat....

Dann noch eine Frage: Um was geht es Dir jetzt eigentlich? Willst testen wer der pingeligste Pendant ist? Dann frag meine Frau, die kann es Dir genau sagen...

Peter
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann noch eine Frage: Um was geht es Dir jetzt eigentlich? Willst testen wer der pingeligste Pendant ist? Dann frag meine Frau, die kann es Dir genau sagen...



Die Frage stelle ich Dir. Du hast doch bei meinem Verweis auf die Kata Modelle behauptet, das sei nicht so. Ich habe die Diskussion nicht angefangen. Lies vielleicht mal weiter oben, was Du geschrieben hast.

Wenn Du schon Deine Frau mit ins Spiels bringst, dann auch bitte meine. Dann können die beiden sich streiten, wer den pingelichsten Mann hat und wir sind raus

Gruß
Jürgen
Männer,

so langsam seid ihr am Thema vorbei. Popcorn bereit stellt

Gruß
Freddie
Hallo,

ich weiß zwar nicht was Du genau meinst - aber beim etzten Punkt: stimmt es, man könnte gemütlich ein Käffchen oder ne Hopfenkaltschale trinken...und die Damen können sich in Ruhe austauschen

Peter
Es ging hier eigentlich um die Fleischmann N Motoren. Weniger um Kato-Loks und deren Motoren oder gar ihre Verpackung (von denen es reichlich gibt).

Aber ja, es ist ein Forum....

Freddie
Guten Abend ins Forum,

ich mache dann wieder beim eigentlichen Thema weiter!
Ich beabsichtige schon länger, eine 043er zu kaufen. (Analoger Einsatz)!
Wunschkandidaten: FLM 714404, oder MTX 12239.

Bei den FLM-Modellen laufen bei mir die >Alten< 50er Modelle größtenteils noch mit den Dreipolern fast ohne Probleme. Die 7182 mit dem Fünfpoler muss ich gesondert erwähnen da sie, was die Laufeigenschaften anbelangt, nach wie vor richtig Glänzt! Sie erreicht die Gleichen, wie die MTX 12609.

Mit GAM von Tramfabriek habe ich je eine 7175 und 7179 umgerüstet.
Die Letztgenannte macht aber immer Probleme, da die Halterung mit der Klemme nie sauber passt. Liegt aber wahrscheinlich an meiner technischen Begabung. Hier versuche ich es mit einem Umbausatz von SB.

Nun zur eigentlichen Frage. Sind die neueren Modelle von FLM, die unverständlicherweise noch mit den Dreipolern gebaut wurden wirklich so problematisch, wie teilweise im Vorfeld und bei ähnlichen Themen im Forum beschrieben?

Für Hinweise, die meinen Kaufwusch bekräftigen könnten, wäre ich dankbar.

Grüße vom Bodensee
Hubi
Hallo Hubi,

meine Fleischmann Dampfloks mit Dreipolern laufen problemlos. Die neueste ist die 23er mit Sound. Null Probleme mit dem Motor. Auch die 44er und die 50er laufen problemlos.

Gruß
Jürgen
Hallo Hubi,

kurzer Einwurf: Die FLM 714404 hat laut Ersatzteilblatt keinen 3 Poler verbaut. Über den verbauten Motor gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Im Falle des Falles hast Du die Möglichkeiten:
- Neukauf des gleichen Motors
oder
- Einen Ersatzmotor zu verbauen: GAM 0812 mit einem entsprechenden 3-Druck Anpassungsstück ähnlich wie beim Flirt von Liliput. Ok etwas aufwendig aber problemlos machbar. SB hat noch!! keinen Tauschmotor.

Gruß

Schorsch
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die FLM 714404 hat laut Ersatzteilblatt keinen 3 Poler verbaut.



ist auch ein 3 Poler, halt nur komplett gekapselt. Wegwerfmotor.....

Grüße
Frank
@ Frank:

Ich hab schon zwei von diesen Motoren weggeworfen, von der 01 und der 44, nach nicht einmal einem Betriebsjahr.
Und bin immer noch sauer, daß mir die beiden Spezis auch gleich die Decoder zerschossen haben, einen davon mit Sound.

MfG
Rainer
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und bin immer noch sauer, daß mir die beiden Spezis auch gleich die Decoder zerschossen haben, einen davon mit Sound.



Ja, das kann passieren. Das ist die Folge des Kollektorfeuerns verölter Kohlen. Wenn man merkt, die Lok fährt ungleichmäßig, muss man sofort anhalten und den Motor reinigen. Mir ist das auch bei einer 218 passiert. Daraus habe ich gelernt.

Das ist ärgerlich, aber behebbar, so wie ich es weiter oben beschrieben habe.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

in diesem Fall waren es die gekapselten Wegwerfmotoren, da ist (leider) nix mit wartungsfreundlich.
Ich habe jeweils einen Glockenanker eingebaut, und seitdem ist Ruhe

MfG
Rainer
Ruhe ist solang,  bis die Drahtbügelschleifer des GAM durchgeschliffen sind und auf den Gegenpol fallen . Dann satter Kurzschluss auf den Motoranschlüssen und mit Pech auch noch gegen Masse über das Motorgehäuse.

Es wäre mal interessant, ob sich meine These belegen ließe, dass es bei FLM Motoren der letzten Jahre ausschließlich an schlechten Kohlen liegt.
Wer hat, könnte mal einen Problemmotor mit alten Kohlen bestücken und beobachten.

Jürgen H.
Hey Jürgen

ich hatte vor ein einigen Wochen meinen Händler gefragt, ob er noch Kohlen hat. In einer Ecke hat er tatsächlich noch welche gefunden, die er vor 20 Jahren mal gekauft hatte. Die habe ich mir dann mitgenommen und in einen neuen Motor eingebaut – und ich muss sagen: Der Motor läuft selbst nach tagelanger Dauerbelastung, nur mit einer Nächtlichen Pause immer noch einwandfrei.

Gruß Ralf
Hi Ralf,

Das stützt meine These.
Bei mir ist es anders. Ich habe noch einen "Sack alte Kohlen im Keller", aber keinen neueren Motor, da ich seit vielen Jahren keine Loks mehr neu gekauft habe.
Vielleicht war die "Reklamationsquote" der geholfenen Stammtischkollegen daher fast Null, weil ich die ollen Kohlen verbaut habe, falls nötig.


Jürgen H.
Hallo Namensvetter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es wäre mal interessant, ob sich meine These belegen ließe, dass es bei FLM Motoren der letzten Jahre ausschließlich an schlechten Kohlen liegt.



es liegt nicht an schlechten sondern an verölten Kohlen. Die Kohlen gibt als Ersatzteile. Die runden, aber auch die eckigen, die in einigen Motoren eingebaut sind.

Gruß
Jürgen
Hallo,

welcher GAM passte den für die 043 (714404). Ist der Umbau schwer ?
Wollte mir Ersatzmotor zulegen für den Fall der Fälle. Fleischmann will 50 Euro plus Versand haben......

Grüße
Frank
Moin Frank,

Der könnte passen

https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MicromotorEU_NF046G.html

Gruß Jürgen
Moin,

m.E. besitzen die offen wartungsfreundlichen, jedoch zugleich ungemein häufig recht wartungsaufwändigen Fleischmann-Drei- und Fünfpoler-Motörchen drei grundsätzliche Schwächen:

● Seit je her in den Kohleschächten vertikal bewegliche Kohlen, die daher sehr einseitig abgenutzt werden, wenn man nicht regelmäßig die Fahrtrichtung wechselt (Idealfall: Zu je 50% in beide Richtungen fahren): Dieses ärgerliche Problem kenne ich bereits seit Kindesbeinen, weshalb ich Fleischmann-Loks auch nie einseitig mit geschlossenem Räumer / geschlossener Frontschürze versehe;

● Seit vielen Jahren extrem ölsaugende Kohlen: Ggf. weil sie seit Tag X zu porös gefertigt werden? Und warum kann überhaupt derart massiv Öl direkt an die Kohlen gelangen?);

● Teils extrem "kohlefressende" Kollektoren, welche die Kohlen "gezielt" aufraspeln, da die Übergänge zwischen Kollektor-Blechen und Isolier-Abschnitten schlecht gearbeitet sind.
Dies insbesondere bei SBB-Ae 6/6 und ÖBB-1010er sowie zahlreichen TRAXX-Loks wie z.B. "Lokomotion" und "Lord of the Rails".

Motoren sollten möglichst wartungsfrei sein und zumindest bei Verzicht auf "heavy duty" möglichst lange halten: Eine Binsenwahrheit.

Eng getaktete Wartungs-Intervalle sprechen keinesfalls für die Güte von Motoren. Übrigens ebenso wenig, wie euphemistisch als "wartungsfrei" titulierte Motoren unbedingt von Güte zeugen.

Beste Grüße, Norrskenet

Moin zusammen,

ich bin dennoch von den Dreipolern begeistert. Meiner Meinung nach werden offenbar die kompletten Motoren in Öl eingelegt. Nach der anfänglichen Reinigung und dem Kohlentausch laufen sie, wie auch die alten Motoren.
Ich kann jedenfalls keinen signifikanten Unterschied bei den Wartungsintervallen erkennen.

Da ich immer einen gewarteten Austauschmotor für meine vielen Modelle der BR 218 vorhalte, haben sich die Motoren inzwischen auch bei älteren Modellen im Austausch eingenistet. Ich kann gar nicht mehr sagen, wo welcher Motor drin ist. Es gibt da keine Auffälligkeiten.

Die Wartung der Modelle bezieht sich bei mir hauptsächlich auf die Drehgestelle. Die Motoren laufen bei mir eigentlich viele Jahre.

Ich fahre allerdings digital. Möglicherweise ändert sich das Verhalten bei analogem Fahrbetrieb.

Gruß
Jürgen
Hallo,

ich selbst habe einige Loks aus den 90ern gebraucht gekauft, würde ich jetzt "alte" Loks nennen. Die bekommen bisher einmal eine komplette Wartung nach dem üblichen Prozedere und machen seither keine Probleme.
Dann kaufe ich auch mal eine neue Lok dazu und sobald die nicht mehr anständig laufen will, bekommt auch die eine Wartung. Neulich, bei einer 218 war das bereits nach 15 Minuten Fahrbetrieb und 3 Monaten Vitrine soweit: keine Funktion mehr. Also Motor gereinigt und einen Hauch Öl an die Lager, Kohlen erhitzt und seitdem läuft sie wieder.

Bei einer V100 hatte ich vor 5 Jahren (damals auch ein Neukauf) das gleiche Problem und auch diese Lok musste seither keine weitere Wartung haben. Sie läuft völlig ruhig.

Gruß
Freddie
Jetzt melde ich mich auch mal und hoffe auf Hilfe..

Meine Fleischmann 7370008 Baureihe 210 hat im Fahrbetrieb merkwürdige Eigenschaften entwickelt.
bei einer festen eingestellten geschw. zb. 50% per Multimaus drehte die Lok während des Fahrens auf 100% auf und bremste sofort wieder ab. Oder bei einen Richtungswechsel blieb Sie einfach stehen nur die LEDS/Sound haben sich per Wechsel bewegt aber die Lok nicht. Das alles passiert natürlich sehr willkürlich und ist nicht reproduzierbar..

Habe jetzt die Br210 bei FLM eingeschickt und bin gespannt auf das Ergebnis.

Leider fängt jetzt auch meine Fleischmann 7570015 Baureihe 243 im Fahrtrichtungswechsel an zu zicken.
Das bedeutet.. ich ändere die Fahrtrichtung, LEDS springen sofort um der Motor macht ein kurzes surren und bleibt dann erfolgreich stehen. Erst nach ein zweimal Richtungswechseln oder STOP-Taste bewegt ich das biest. Wenn Sie läuft dann läuft Sie ohne Probleme... aber wenn ich die Richtung wechseln möchte bleibt sie ganz selten einfach stehen. LEDS und Sound funktionieren aber.?


-Br210 ist jetzt 13 Monate alt zu 80% lag Sie nur in der Schachtel
-Br243 ist jetzt zwei Monate alt und bekommt einmal die Woche eine kleine Tour auf den Kreis..
-Benutze die Z21s habe diese auch einmal Resettet und die Loks neu eingepflegt. Ohne Erfolg
-CV8 Reset hat auch nicht geholfen.
-Beide Modelle sind Neuware
-Digitalbetrieb

Das mit dem verölten Motor höre ich zum ersten mal deshalb schreibe ich hier einfach mal rein..

MfG

Hamster
Hallo Hamsterr,

doch, das hört sich nach verölten Motoren an. Gerade die 210er und 218er sind davon stark betroffen.

Gruß
Jürgen
Hello spur.n.bahner,

Großartig..

Ich suche gerade alles zusammen um meine süße 243er zu operieren.

Der -Micromotor.EU NF064C- werde ich mir bestellen und bevor ich den Motor einbaue werde ich den 3.popelM dank euren Tipps erstmal die Kohlebürste ausbauen und mal nachschauen, ob Sie langsam öl gezogen hat.. wenn ja reinige ich den popelM über eurer guten verlinkten Anleitung.

https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...n/motorreinigung.php

Das wir hier von einem Model im wert von +300€ sprechen und ich jetzt bis unter der Platine schrauben soll, finde ich relativ wild.

Klar könnte ich auch diese einschicken, aber die Erkentniss zu erlangen, ob es jetzt wirklich der Motor isch, ist relativ verlockend.

Ich melde mich die Wochen.. wenn ich den nerv für den Spaß gefunden habe.

Wie sieht es bei Minitrix aus? Haben die aktuellen Loks auch diese Großartigen ölenden Motoren?

MfG,

Hamster
Hallo Geschädigte 👋!

Was bedeutet es auf dem Foto, wenn die Füße 👣 des Decoders nach oben zeigen?

Richtig 👍!

BG, Lutz!

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Hallo zusammen,

Ich habe von dem Roco Gleisreiniger ein kleines Stück abgeschnitten und dieses in den Kohleschacht auf den Kollektor geschoben. Der ausgebaute Motor wird über die Schnecke von Hand gedreht. Danach glänzt der Kollektor kupferfarben.

Mit den alten 3 Polern bin ich zufrieden, da sie sehr wartungsfreundlich sind.
Aufgefallen ist mir, daß bei einigen die magnetische Kraft nachlies, was sich beim Anfahren bemerkbar machte, ohne Anschieben ging nichts mehr. Läuft die Lok, dann ging es ohne Unterbrechung.

Mit freundlichen Grüßen

Enrico
Hello LW,

Ich gehe davon aus, dass du dein Motörchen erfolgreich entölt hast??

Mir ist auch aufgefallen, dass der Artikel
-133936 Kohlebürste + Feder 1x1 N/TT-

Nicht lieferbar ist? Woran könntes das liegen...?

Danke Enrico für den Tipp, immer her mit den Infos wie Ihr eure 3popelM's reinigt..

MfG

Hamster

Hallo 🐹,
noch nicht, ist aber in Arbeit.

#Rico
Keine schlechte Idee. Müssen nur noch die Zwischenräume gereinigt werden.

Mir sind die Motoren eigentlich auch lieber, aber wenn ich schon wieder lese „…die Magnetkraft hat nachgelassen“ ?

Aber wenigstens den Decoder hätte er am leben lassen können 🤨.


BG, Lutz!
Das ist auch meine Angst mit dem schnellen tot des Decoders.

Bin da auch sehr neu aber.. Wenn mir mein Decoder der extra die Tonspur von meinem modell hat etc, das zeitliche segnet?

Was machste dann? Über Ebay habe ich einige Hersteller gefunden, wo ich meinen Decoder finde + den gewünschten Zimo file aussuchen könnte. Kosten 100€+

Einen decoder selbst zu programieren benötigt ja eine z21 mit pc Verbindung 🫠..

Will aber jetzt nicht auf die Decoder eingehen. Wir bleiben erstmal bei den schönen, großartigenden Motoren. Ich lese jetzt erstmal nur mit und melde mich, wenn meine Lok nakisch ist.

Mit freundlichen Grüßen

🐹
Hallo,

verstehe ich richtig, der Decoder hat die Grätsche gemacht? Autsch. Wir schreiben uns hier die Finger wund wegen der blöden Fleischmann Motoren. Es ist natürlich blöd wenn das Problem noch nicht durchgängig bekannt ist und Symptome nicht beachtet werden.

Ich muss gestehen, ich bin kein Freund von aktiven Gleichrichterschaltungen mit MOSFET. Es ist nicht einfach, welche zu bekommen mit Ugs > 20 V. Da liegt die Schwachstelle des Designs. Damit hatte m.W. bereits Tran gekämpft. Dabei hat NXP so nette wirklich winzige SMD Dioden mit 60 V.

Grüße, Peter W
Hallo liebe N-Bahner,

Habe jetzt meine BR-243 komplett auseinander genommen und den Motor mit Küchenpapier und Tüchern vorsichtig gereinigt.

Fazit, Die Karre war stark Überfettet und rings herum am Kollektor vom Motor war alles schwarz.

Die gesamte Laufzeit der Lok waren ungefähr nur 3h..

Jetzt läuft Sie erstmal ruhig und reagiert sofort auf alle Befehle. (Holzklopf)

Meine BR-210 ist noch bei Fleischmann. Das kann dauern. In der Zwischenzeit habe ich noch zwei weitere Modelle die ich entfetten sollte...


Die von Hamsterbacke zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Hamsterbacke,

rund drei Stunden Einfahren sind lt. Arzt & Apothekerin genau die richtige Zeit, das Zeug sorgsam im gesamten Tfz inkl. Motor und Kontakten gleichzuverteilen.

Zumindest seit in den Fleischmann-Kantinen fettarm gekocht und gebraten wird.

Und genau so geht das nun schon seit zig Jahren.

Sorry, doch das kann man wirklich nur als komplette Ignoranz ggü. seinen Ernährern bezeichnen. Denn Unkenntnis kann es inzwischen nun wirklich nicht mehr sein.

Hmh (ich frage nur für einen Freund): Ist die vielfach zitierte Salzburger Sparkasse ggf. einfach nur am Selbstmord von Fleischmann interessiert?

Gruß Norrskenet
Hallo 🐹!

Ohne Besserwisserei: aber kräftig ausspülen, auch die Kohlebürsten, bei mir mit Elektronik Feinreiniger, ist besser als nur auswischen. Reste in den Ecken werden mit erwischt.
Zum Schluss den kleinen Tropfen Öl an den Lagern nicht vergessen 😉.

BG, Lutz 🙋‍♂️👋
Hello,

Habe die Kohlebürsten mit einen Lötkolben erhitzt. Ich muss aber ehrlich sagen, dass diese sehr wenig gequalmt haben. Aber wie schon erwähnt, war um den Kollektor also auch am inneren Chassis meiner Lok überall Kohleabrieb zu finden.

Jetzt riecht die Lok auch nicht mehr nach alten Bohrmaschinen Motor. Denn davor als ich die Lok Ihre Runden laufen lies hat sie von Weiten schon metallisch kohlig gerochen wenn ihr versteht was ich meine.  

Eine neue ÖBB hat den gleichen Effekt. Sie fährt zwar noch gut aber riecht sehr stark nach Motor..

Einlaufen lasse ich die Loks gern 30min/Richtung

Denke.. da die kleinen Maschinchen einmal im Monat nur das Licht bei mir erblicken fahren sie dann deutlich schlechter als am ersten Tag..

Ich kaufe neue Loks nur im Angebot denn für 300€+ ist das Thema echt wild. Bei 200€ bin ich happy wenn ich das ganze selber erstmal beheben kann. Auf GAM umrüsten habe ich noch keine Lust dafür sind die Maschinchen einfach noch zu neu.


Mit freundlichen Grüßen

Hamster 🐹

Hallo in die Runde,

Da ich keinmUS Bsd habe die Frage, ob such Bremsenreiniger zum durchspülen des klassischen Flm 3 Polers genommen werden kann?

Grüße,
Björn
Hallo Björn!

Irgendwie an einem wirklich defekten Objekt testen.
Der Lack der Motorwicklungen und der Kleber mit dem die Magnete in Position gehalten werden, dürfen nicht angegriffen werden und es sollte kein sichtbarer Niederschlag nach dem trocknen/trocken blasen zurück bleiben.

Test macht Fest

BG, Lutz!
@95: Moin Hamsterbacke,

à pro pós "sehr wenig gequalmt": Bei manchen der an sich gar nicht schlechten offenen Motoren in Fleischmann-Tfz kommt (zum meist vielen Öl) auch noch ein wahrer Raspel-Kollektor hinzu, der die Kohlen praktisch im Nu schreddert:

Unsägliche Fertigungstoleranzen mithin. Und daher stammt dann auch der intensive Geruch.

Meine fabrikneuen SBB-Ae6/6 und ÖBB-1010 von ca. 2009 und manche TRAXXe z.B. fuhren so immer gerade nur eine viertel Stunde. Bevor sie anfingen zu spinnen und alles flugs schon wieder voll mit Kohle-Abrieb war.

Letztlich (klar kann man auch die Kollektor-Blech-Kanten feinsinnig entschärfen) zur Freude von sb-modellbau.

Beste Grüße,Norrskenet
Ein Bremsenreiniger geht, wenn er Aceton frei ist.

Habe ich mehrfach gemacht. Würde er Aceton enthalten, dann wäre die Lackschicht auf der Wicklung hin. Ob das Produkt der Wahl Aceton enthält steht auf der Dose.

Viel Erfolg
Freddie
Lieber Kohlebürstenmotoren als die leider oft mangelbehafteten preiswerten "wartungsfreien" Wegwerfmotoren! Diese Seuche hat leider bei den Herstellern Einzug gehalten.
Tritt Kohleraspeln auf werden die Kollektorbleche entgratet und gut ists. Daneben ist auch die Pflege der Kollektorblechspalten wichtig. Aber ein Routinierter Modellbahner macht sowas gerne zum Erhalt seiner Modelle. Das Problem ist aber, dass Dank Wegwerfmotoren Loks der Premiumklassen immer weniger einfach wie früher zerlegbar sind. Und dann wäre ja noch der Trend zum Umbau auf GAM. Was sich meistens bezahlt macht.


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