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THEMA: Loks entgleisen, piko br 116 und FL br44

THEMA: Loks entgleisen, piko br 116 und FL br44
Startbeitrag
AnaloGeorg - 20.02.24 21:43
20.02.24
Hallo in die N-Runde.

Vorweg, ich bin neu hier, weil mir schon so mancher Beitrag geholfen hat, ein Problem zu lösen .
Seit AUGUST 2012 Werkel ich an meiner Bahn.
Basis Arnold, Schienen, Weichen, Blocksteuerung etc..
Davor nur Rollmaterial gesammelt,  nun kann ich fahren.
Ältere Schätzchen fahren ,wenn auch manchmal laut.
Probleme habe ich mit der neuen lok von piko, Br 116, 40350.
Egal wie ich diese stelle, in beiden Richtungen entgleist diese an Weichen.
Das Innenleben ist diffizil,  so dass ich statt den Vorläufer ab zuschrauben, die Räder von der Achse gezogen habe und siehe da, Lauf ohne Probleme. ?????
Die FL br 44  714405 habe ich bearbeitet, indem ich den Vorläufer mit Stückchen Blei beschwert habe und auch den vorderen Kesselteil.
Nach 10 Testrunden gab der Motor Rauchzeichen und das war es, keine weiteren Testfahrten mehr, Ersatzmotor bestellt.
Welche Erfahrungen könnt ihr mir mit den Modellen weitergeben ?
Danke.
GRUSS
AnaloGeorg



Piko 116: dito, die mag keine Arnold Weichen
FLM 44… meine läuft bis jetzt

LG Mike
Hallo Georg!

Ich habe beide Loks nicht, aber ich fahre auch auf Arnold-Gleisen. Ich mache gute Erfahrungen damit, das Radsatzinnenmaß auf 7,8 mm zu erweitern. Das ist zwar eigentlich zuviel, aber bei mir funktioniert es.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo in die Runde.
Hier ein Update zu dem Thema.

In meiner Not der Entgleisungen und den zunächst unerfindlichen Gründen habe ich slow motion Videos gemacht. Hochladen kann ich diese nicht, es sind über 40 MB.
Und siehe da, ich sah die Gründe.
1. die Verbindungen zu einigen Weichen waren höhenversetzt. Die Weichenschiene war ein wenig höher in dem Verbindungsstück als das Gleisanschlusstück, ergo, das Lokrad, insbesondere der Vorläufer wurden angehoben und verloren so die Spur.
Lösung: ein Stück Pappe unter das Schienenstück, welches zu niedrig war , geschoben.
2. Auch in der Strecke gab es Entgleisungsprobleme und zwar an den Stellen, an den Schienen nicht sauber aufgeschoben waren und z.B. das gerade stück zum Bogen "eckig" angesteckt war, statt plan nach dem Schienenverlauf.
Lösung: Neuausrichtung der Verbindungen.

Spurweitenänderung der Räder im Vorlaufgestell, gemäß Tipp habe ich nicht durchgeführt, kann somit keine Erfahrung hierzu weitergeben.

Jetzt hat sich das Problem um 90 % verringert, es kommen aber immer noch mal Entgleisungen vor, meist an anderen Stellen, hier bin ich noch ratlos. Aber es es ist schon wesentlich besser als vorher.
Dabei wollte ich doch nur Freude am Fahren haben.

ps.
All diese Korrekturen wurden erschwert, da die Gleise schon eingeschottert waren und das richtig ordentlich.

Nun habe ich ein anderes Problem, zu dem ich einen gesonderten Beitrag schreiben werde.
---> Die Treibräder der Dampfloks, 5 achsig. laufen teilweise nicht auf den Schienen, obwohl diese leichtgängig auf der Tischplatte fahren.

Gruss
Georg
Hallo Georg,

saubere und niveaugleiche Gleisverlegung sind das A und O des Gleisbaus und der Betriebssicherheit. Wer hier schlampt, bastelt sich sein eigenes Grab.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

es kommen aber immer noch mal Entgleisungen vor, meist an anderen Stellen, hier bin ich noch ratlos.

...könnte es evtl. an Deinem großzügigen Schottern liegen? Ragen kleine Schottersteinchen in das Schienenprofil und hebeln den Radsatz aus? Nur so ein Gedanke.

Gruß aus Nordertown
Hallo Georg,

laß es mich mal so ausdrücken: ein Gleissystem, das in der Grundstruktur vor über 60 Jahren entwickelt wurde und Fahrzeuge von 202X, da sind Probleme vorprogrammiert! Wenn man das Fahrwerk einer Arnold V 200 von 196X mit z. B. der Piko 116 oder das der Anrold Br 66 mit der Fleischmann 44er vergleichen würde, müßte einem eigentlich ein "Lichterbaum aufgehen"! Als das Gleissystem auf den Markt kam, war die NEM für N "von einem anderen Stern", Radsätze, mit denen man heute noch gut die Familienpizza auftrennen kann... - wo sowas "durchgeht", da müssen moderne niedrige Radsätze scheitern! Wenn's häufig noch "gutgeht", liegt es in erster Linie daran, daß viele Hersteller sich nach wie vor weigern, alte Zöpfe rigoros abzuschneiden! Und da und dort alles "so hinbiegen", Radsätze etwas großzügiger nach der Norm ausgelegt, Radsatzmaße mit dem "Schätzeisen"...
Ein Problem, das H0-Bahner schon länger beschäftigt *g*, aber da ist ausgerechnet der selbsternannte Marktführer mehr oder weniger rigoros dabei, den "Blechgleis-Eisenbahnern" den "Stuhl vor die Türe zu stellen"! Norm-Pufferbohlenhöhe bei allen Neuentwicklungen und Überarbeitungen, Ausklammern der geheiligten "Straßenbahn"radien...

Im Übrigen sollte beim Bau des Schienennetzes eigentlich schon auffallen, daß sowohl bei Arnold, wie übrigens auch bei Mtx und Fleischmann die Weichen problematisch sind, weil unter dem Herzstück die Mechanik verläuft. Und dabei von unten ein Stück Blech angesetzt ist, das entsprechend aufträgt. Und somit "automatisch" eine "Berg- und Talbahn" produziert! Wenn man nicht auf diese Weichen verzichten möchte, gibt es eigentlich nur ein probates Mittel: im Bereich des Bleches Material von der Grundplatte wegnehmen. Bzw. bei Gleisbettung, diese in diesem Bereich mit einem scharfen Messer aussparen, niedriger "schnitzen", als der Rest der Gleisbettunterfütterung. Dann erhält man auch ein ebenes Gleissystem und schließt so einige Probleme von vorne herein aus...

meint grüßend
Roland
Moin zusammen,

ich verwende auch noch auf einigen Strecken das alte Gleissystem von Arnold. Lediglich die MU-Wagen mit Finescale-Achsen fallen regelrecht in die Herzstücke der Weichen hineien. Alle anderen Fahrzeuge fahren problemlos auf den Gleisen. Das Alter kann es da eigentlich nicht sein.

Gruß
Jürgen
Ich habe dieselben Erfahrungen mit den MU Wagons. An den Loks sind manchmal die Vorläufer kritisch, ich hatte das Problem bei der Piko 116.
Ansonsten kann man es auch anders herum sehen… dafür dass Arnold Gleise vor 60 Jahren konstruiert wurden, ist es schon erstaunlich dass es heute noch zu 98% funktioniert 😉
Es sieht auch weitaus besser aus als die Neusilber Profile der Konkurrenz und verschmutzt tatsächlich weniger.
Natürlich sind schlanke Peco Weichen wunderschön, aber nicht jeder hat Platz für 3-4m lange Bahnhöfe.
Ein Manko sind die Weichenantriebe, aber da sind die anderen deutschen Serienprodukte auch nicht besser 🤷🏽‍♂️

LG Mike

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Hallo,

wie oben schon richtig festgestellt, ist eine saubere und korrekte Gleisverlegung eine Grundvoraussetzung für einen möglichst sicheren Betrieb. Das dazu ein entsprechender Unterbau gehört und ausgiebige Probefahrten VOR dem Einschottern erfolgen sollten, versteht sich eigentlich ebenfalls von selbst und hat mit Arnold nichts zu tun

Viele Grüße
Frank
Hi,

Und ich dachte, sauber gearbeitet zu haben, war wohl doch nicht so.
#Erfahrungen sind die Summe bitterer Erkenntnisse#
Ich hoffe nun alle Fehlstellen korrigiert zu haben, habe auch die Innenschienen auf Schotterprobleme kontrolliert, vielen Dank für die vielen Tipps.
Die leichten Weichenerhöhungen sind nicht das Problem, die unsauberen Verbindungen waren es.
Ps
Die Arnold Weichen haben im Vergleich zu Fleischmann und auch Minitrix noch den Vorteil, dass die Weichenzunge nicht geteilt ist, der Weichenarm nicht in der Mitte geteilt ist, das ist eine Schwachstelle der Teile.
Im Moment laufen alle Modelle bis auf die Triebräder der neusten Fleischmannloks.

GRUSS
Georg


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