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Menzels Lokschuppen: Ihr N-Spezialist am Rhein

THEMA: Wieviel BW braucht der Mensch?

THEMA: Wieviel BW braucht der Mensch?
Startbeitrag
Noidea - 16.08.05 14:25
Gegeben: Eingleisige Nebenbahn (ar.. der Welt). Bhf mit Überholspur, Ladestrasse und zwei kurze Abstellgleise. Verkehr mit Dampf (bereits aussterbend) und Diesel.

Ungefähr so: http://img315.imageshack.us/img315/2139/hetzbach6ik.jpg

Welche Wartungseinrichtungen für Loks wären zu solchen Gegebenheiten üblich gewesen?

fragliche Grüsse,
Claus

Edith: Herausgefunden, wie man RTS nach jpg exportiert und Link eingefügt ...

Beitrag editiert am 16. 08. 2005 14:44.

Laut der einer letzten Miba´s (da gab´s ein paar Endbahnhöfe in Bayern oder Franken) ist (fast) alles möglich. Neben Wasserkran und kleinem Kohlenbansen ist eine Untersuchungsgrube wichtig. Für den Diesel gibt es einen Tank und für beide Traktionsarten einfache Behältnisse für Sand. Lokschuppen sind ein- oder zweiständig möglich, dann aber eher ohne Werstattanbau und nur für die Übernachtung der Maschine gedacht. Entschlackungsanlagen sind m.E. unnötig. Damit sollte auch der komplette Nebenbahnverkehr ordentlich durchführbar sein.
Es kommt drauf an, welchen Grund es geben soll, das hier eine Lok ihre Vorräte ergänzt oder sogar stationiert sein soll.

Wasserkran wäre ja klar. Wasser brauchen die Dampfer ja ziemlich häufig. Dieseltankstelle grundsätzlich nur, wenn eine Lok hier stationiert ist. Bekohlungsanlage ohne Lokschuppen habe ich noch nicht gesehen aber auf der HSB z. B. bei den Sonderzügen muß für einige Loks immer ein LKW mit Kohle bereitgestellt werden. Warum sollte es auch nicht in Wirklichkeit so gewesen sein.

Oder man hat einige Anschlussgleise, die eine ständige Rangierlok erfordern. In den 60ern wäre dann aber wohl schon ein Köf II oder (wenn zu schwach) eine III denkbar.

Gruß,
Thorsten
Sowohl Dieseltankstelle als auch Bekohlung sind nur dann wirklich glaubhaft, wenn der Zug ein so lange Strecke befährt, das die Vorräte nicht ausreichen würden. Ansonsten stehen diese Gebäude immer an der "Hauptstrecke" von der die Nebenbahn abzweigt. Einzig und allein aus dem Grund, das dann die Vorräte besser/einfache aufgefüllt werden können.

Sollte ein ständige Rangierlok vorhanden sein, dann müsste meiner Meinung nach noch mindestens ein Industriegleisasnchluss vorhanden sein. Ansonsten gibt der Gleisplan keine Berechtigung für eine extra Rangierlok. Im Gegenteil, diese würde wahrscheinlich nur im Weg stehen!

Also für mich wirklich sinnvoll sind ein Wasserkran ein kleiner sandbunker (auf gebirgigen Strecken) und eventuell ein kleiner Werkstattschuppen in dem Ersatzteile für die Loks/Waggons und/oder Signaltafeln, Baustellenschilder etc.

Gruß Michael aus Nbg
Hallo Claus,

nachdem das wohl ein Durchgangsbahnhof ("Bhf mit Überholspur") ist: außer evtl. einem Wasserkran keine (für Dampf).
Aber bei der Menge an Nebengleisen könnte auf der rechten Seite  (Gleis 3a) ein kleiner Köf-Schuppen stehen, zu dem dann auch eine Tankstelle gehört.

Viele Grüße
Michael
1. Einständiger Lokschuppen weil: die Lok hier übernachtet um morgesn früh die Pendler in die stadt zu bringen
2. Wasserkran wiel: wasser brauchts immer
3. Kohlehaufen weil: als Notvorrat, wenn mal zu wenig Kohle noch auf der Lok sit, dann kann man da nachfüllen, bovors in die Stadt zurückkgeht.
4. eine eigene Rangierlok hier zu haben ist wohl übertrieben
5. bie Diesel: keine Tankstelle, die Tanks der OLoks sind ausreichend groß, evtl Elektroanschluß für Vorwärmgerät


Martin
Vielen Dank für eure Hilfe.

Ja,.es gibt Industrie (auf anderen Modulen): Da ist zunächst Sägewerk Toebe, der sein Holz aus Qualitätsgründen nur aus dem badischen Odenwald bezieht - wir hatten in Eberbach, dem Abzweigbahnhof von der Neckartalbahn, einen grossen Holzumschlagsplatz. Ausserdem ist da Elektrotechnik Helfrich GmbH, die einen Zuliefervertrag mit Bosch in Michelstadt (im Norden) und Stuttgart (im Süden) haben (damals waren Güter noch auf der Bahn und Bosch war Made in Germany). Dann hätten wir noch die Sandsteinwerke Schmelzer, Aussenstelle Beerfelden-Hetzbach, die die BASF in Lumpenhafen mit Sandsteinbecken für Säurebäder beliefert.

Es ist also einiges geboten im Odenwald, zumindest genug zum Rangieren (BR 80) ... selbst wenn der bhf dazu wahrscheinlich zu klein ist.

lg,
Claus
Wenn von all diesen Anschlüssen Waggons zum Bahnhof transportiert werden müssen und dort als Zug zusammengestellt, dann rechtfertigt das ein komplettes kleines BW für eine Dampf- oder Diesellok. Denn das alles sind Leistungen die eine Streckenlok nur in den seltensten Fällen bedient.

Gruß michael aus Nbg
Ein Wellblechschuppen für die Köf reicht völlig. Zum Tanken fährt die Köf ins nächstgelegene Bw mit Dieseltankstelle.

Gruß, Volker

@6
Ich spinn jetzt mal weiter. Die 80er waren nämlich eine Rarität (es gab, glaube ich, nur 39 Stck.) und waren nur in großen Bahnhöfen anzutreffen. Ausserdem ist sie viel zu stark für diese Aufgabe. Als Dampfer würde ich dann eher eine T3 empfehlen. Realistischer wäre in der von Dir gewählten Epoche eine Köf II.

Gruß,
Thorsten
@Noidea

hast du bei mir abgeguggt? Fast mein Gleisplan!

siehe da
http://www.spur-n-schweiz.ch/Modul.htm

Ich werde sobald ich kann den Gleisplan hier einstellen!
Deiner ist noch verbesserungswürdig. Dem obersten Ausziehgeleise fehlt rechts eine Weiche, damit die Güterwagen von rechts her eingeschoben werden können.
Das oberste Stumpengeleise links macht einen traurigen Knick. Warum?

Gruss Ricola
Thorsten, das mit der BR80 ist für mich was sehr privates. So ist die Lok ein Muss.

Ricola, nein, das war wohl eher die Gleichschaltung zweier Geniusse obwohl ich bezweifle, dass mein Resultat dem Deinen gleichkommen wird.

Die Weiche rechts war zu Beginn eingeplant. Ich weiss nicht, warum ich sie rausgenommen habe. Der Knick sollte die Linearität herausnehmen, sieht aber doch bescheuert aus ...

Danke für eure Kommentare,
Claus





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