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THEMA: Fleischmann BR 111 mit Schittstelle

THEMA: Fleischmann BR 111 mit Schittstelle
Startbeitrag
hk0872 - 10.12.23 12:07
Hallo zusammen,

in genanntem Fahrzeug hat sich mittlerweile der zweite Decoder in dir ewigen Jagdgründe verabschiedet. Lok läuft nach Einstecken einwandfrei. Aber irgendwann ist es plötzlich vorbei. Decoder kaputt.
Liegt es an irgendeiner Komponente auf der Platine? Soll/muss ich da was aus- bzw. umbauen? Bitte konkrete Tipps, wenn was gemacht werden muss.
Bei den Einbaubeispielen habe ich nichts gefunden.

Vielen Dank für jeden Hinweis.

Ich wünsche euch allen einen schönen zweiten Advent

Viele Grüße
Holger



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Hallo Holger

schau mal bitte, ob da Kondensatoren von den Motoranschlüssen zu den Gleisanschlüssen verbaut sind - die machen richtig Ärger.

Grüße Michael Peters
Hallo,

um welchen Decodertyp handelt es sich denn? Leider ist auf dem Foto kein Decoder zu sehen.

Im Bild sehe ich 3 Chipkondensatoren rund um den einen Motoranschluss.
Die grauen sind die gegen Schiene, der gelbliche zwischen den Motorpolen geschaltet. Möglicherweise schlägt mindestens einer durch. Normalerweise würde ich den gelblichen lassen, aber wer weiß...

Ich würde hier aber eher die Ursache beim Motor oder den Kontaktblexhrn wähnen. Bitte prüfe unbedingt ob der nicht stark feuert und stell sicher, dass die Kontaktbleche alle ausreichend Abstand zum Chassis haben.

Grüße, Peter W
Hallo Michael,

habe ich nun gemacht. Wahrscheinlich wird es helfen. Danke.
Werde nie verstehen, warum man an Modellen mit NEM-Schnittstelle noch herumlöten muss, damit sie störungsfrei digital laufen.

Dir jedenfalls vielen Dank.

Herzliche Grüße

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Hallo Holger,

die Drossel (Spule) kann eigentlich verbaut bleiben. Die drei Kondensatoren hast du ausgelötet und die Lok läuft jetzt wieder?

Ich habe ebenfalls eine Fleischmann 111 mit dieser Platine welche nach kurzer Zeit sogar analog nicht mehr lief. Da bin ich bisher aber nicht weiter gekommen. Möglicherweise hat meine 111 das gleiche Problem.

Grüße
Markus
Ja Markus, läuft aktuell einwandfrei.
Hallo zusammen,
habe aktuell das gleiche Problem!
Das hier
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

welche nach kurzer Zeit sogar analog nicht mehr lief


und ebenso digital:
so 10-20Minuten fährt die Lok super, und dann plötzlich von einer Sekunde auf die andere krasse Kontaktprobleme (schlagartig Licht aus + Motor aus), Anstupsen hilft nur für wenige cm, dann wieder kompletter Stillstand.  (kein langsames Langsamerwerden des Motors bei gleichzeitig Licht an, wie man es von Polyswitches kennt)
Von der Anlage nehmen, etwas ruhen lassen, und sie fährt wieder einwandfrei!
An die Vorschreiber: was genau habt Ihr entfernt, so dass es geholfen hat:

Nur die 2 grauen?
plus der gelbe?
plus die Drossel?

Möchte natürlich nur so wenig wie notwendig entfernen.

Das Fehlerbild ist übrigens sehr merkwürdig! Kondensatoren können echt so ein Fehlerbild verursachen? Ich kenne es eher so, dass die Lastregelung beeinflusst wird (Ruckeln etc.), aber komplett stromlos? Die Kontakte von der Schiene gehen ja direkt an die Schnittstelle, die Kondensatoren hängen nur mit dran, aber nicht dazwischen und können die Verbindung eigentlich gar nicht unterbrechen?  (Drossel ausgenommen, ist die daher das Problem?)

Was auch auffällt: wenn ich das Licht einschalte, dauert es ca. 1-2 Sekunden, bis es wirklich angeht.

Beste Grüße!


PS: alles andere ist eigtl. ausgeschlossen:
verölter berüchtigter GFN-Motor -> sb-modellbau ist eingebaut
verschmutzte Kontakte -> hat Komplettbad in Waschbenzin durchgemacht und x.mal gereinigt; Kontaktfedern sind nachgebogen.
Decoder defekt -> ausgeschlossen, sie fährt ja wieder einwandfrei nach etwas Pause; und analog tritt das Problem auch auf.



Moin zusammen,

ich denke auch, die Platinen mit Steckschnittsten sind so gebaut, dass so ohne Modifikationen digital laufen müssen. Ich habe mehrere FLM Loks mit ähnlichen Aufbau laufen.

Ich habe eher eine andere Vermutung, Die Lok hat den klassischen Dreipoler, der bei Verschmutzung feuert. Ich würde mir den Motor einmal genauer ansehen und solo an einem Trafo testen. Wenn es am Kollektor feuert kann das der Grund für den Tod des Decoders sein.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,
habe meinen Eintrag editiert und ergänzt,
hierdurch ist auch deine Vermutung angesprochen,
der Dreipoler ist längst aus der Lok verschwunden; es werkelt ein neuer sb-modellbau, der (wie schon der Dreipoler) in den ersten 10-20min einwandfrei fährt, und dann tritt die Problematik gnadenlos auf.
Beste Grüße!
Hallo,

da würde ich mir einmal das Radstromabnahmesystem ansehen, ob da auch von allen Rädern Strom abgenommen wird wenn die Lok ein bisschen warm gelaufen ist. Klingt, als würde nach den 10-20 min. ein Kontakt oder eine Lötstelle aufgehen, evtl. ist auch ein Schleifer gebrochen oder eine Leiterbahn hat einen Haarriss. Ich würde die Platine und Schleifer genau mit der Lupe untersuchen, wenn ausgeschlossen ist dass der Decoder abschaltet.

Was macht das Licht in dem Fall? Bleibt nur die Lok stehen oder flackert das Licht bzw. geht es aus, wenn die Lok steht? Wenn ja, ist es wirklich ein Kontaktproblem und hat nichts mit Entstörbauteilen zu tun. Brennt das Licht weiter, ist das Problem eher im Bereich der Künste Deines GAM Umbaus zu suchen!

Grüße, Peter W.
Hallo Peter,

das Licht geht zusammen mit dem Motor aus.

sb-modellbau ist einfacher Einbausatz, einfach Motor austauschen, fertig. Die Motorkontakte habe ich zusätzlich mit Isoband ggü dem Chassis abgeklebt, um eventuelle Mikrokontakte auszuschließen.

Ich habe die Schleifbleche zu den Rädern allesamt schon nachgebogen und durchgemessen, da läuft einwandfrei Strom durch.
Die Räder sind natürlich blitzblank geputzt mit Waschbenzin.
Bei einem Exemplar (ich habe 2) habe ich versuchsweise sogar schon Litzen gelötet von den Schleifblechen an die Platine, um Kontaktübertragungsprobleme zwischen dem Drehgestell und dem Chassis auszuschließen.
Die zwei Klammerbleche, die das Chassis mit der Platine verbinden, habe ich an der Seite, die den zum Chassis gegenteiligen Pol führt, extra nochmal isoliert ggü dem Chassis.
Die Platine habe ich von unten mit Isoband isoliert, um auch hier Kontakte zum Chassis auszuschließen.

Wie ist es physisch möglich, dass nach 10-20min irgendwo eine Verbindung aufgeht, und nach etwas Ruhen wieder zugeht....
Ich habe übrigens 2 Exemplare dieser Lok. Bei beiden (!) tritt das Problem auf.
Zusammen mit der Fehlerbeschreibung des Threaderstellers sowie #4 Markus (in Summe also 4 Exemplare mit gleichem Fehler) klingt es schon eher nach einem systematischen Problem, weniger an individueller Verschmutzung, Platinendefekt o.ä....?

Beste Grüße!

PS- wie kann man unterscheiden, ob der Stromfluss physisch unterbrochen ist, oder der Decoder abgeschaltet hat?

Lange Zeit hatte ich ja vermutet, dass im Fahrbetrieb mit zunehmender Wärmeentwicklung irgendwas sich ausdehnt und ungewünschten Kontakt mit der Umgebung herstellt (-> Kurzschluss, Decoderabschaltung), was sich nach Abkühlen wieder löst. Ich habe jedoch, wie in #10 erwähnt, alles mögliche gegeneinander isoliert, so dass ich das nicht mehr für wahrscheinlich halte.

Eigentlich kann es nur noch die Drossel sein - ist das einzige Bauteil, das den Stromfluss komplett unterbrechen könnte, da sie dazwischen geschaltet ist? Kann die nach einer Weile Fahrdauer den Stromfluss begrenzen / beeinträchtigen?

Hallo Aaron,

könnte es sein, dass der Dekoder wegen Überhitzung abschaltet? Manche Dekoder haben ja solche Sensoren eingebaut...
Dann solltest Du vielleicht auch mal die Stromaufnahme messen, könnte evtl. auch Hinweise geben.

Viele Grüße
Michael

Hallo in die Runde,

fahre seit 15 Jahren ausschliesslich D&H-Dekoder.
Wenn die Stromaufnahme unter ca. 120 mA liegt , dürfte der Motor ok sein.
D&H fordert explizit die Entfernung aller Kondensatoren. Habe früher als Versorger für die Central Control einen betagten Märklin-Trafo verwendet. Da hatte ich schon mal Probleme bei Spannungsspitzen, die mir die Beleuchtungsausgänge zerschossen haben.
Seit längerem benutze ich ein leistungsfähiges Netzgerät und habe keine Probleme mehr.  
  
Good luck
Gerhard
Hallo,

Fleischmann hatte einige Modelle bei denen trotz Schnittstelle noch "zu entferndes Kleinzeugs" auf der Platine war (bei meiner WLE Hercules Art. 726006  waren es eine Drossel die raus und die Leitung gebrückt werden musste und 2 Kondensatoren die man entfernen musste..

Antwort damals von Fleischmann Heilsbronn war das es mit ihren Decodern funzen würde...

Peter
Hi Holger,

Du meinst mit Toilette oder was?
Ich glaube die haben keine..


LG ChristiaN
Hallo Leute,

habe gerade euer Problem durchgelesen. Meine letzte FLM  111 hat wie unter #1 abgebildet genau die gleiche Platine.
Alle Bestückungen sind nach wie vor vorhanden. Was ich allerdings entfernt habe, sind die beiden Kontaktbleche zur Oberleitungsschraube. Der Schnittstellenstecker ist, wie auch der Decoder, von Lenz. Sie läuft von Anfang an ohne ein
Problem.

Grüße Peter G.
Hallo Aaron,

was mir noch einfällt: Hast Du schon mal auf die Unterseite der Platine geschaut? Vielleicht ist da auch noch irgendwas...

Viele Grüße
Michael
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name:

wie kann man unterscheiden, ob der Stromfluss physisch unterbrochen ist, oder der Decoder abgeschaltet hat?


Verbraucher parallel zur Stromaufnahme schalten (Drahtbirchen unter die Klammern klemmen), Belegtmelder ans Gleis schalten etc.

Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name:

bei meiner WLE Hercules Art. 726006  waren es eine Drossel die raus und die Leitung gebrückt werden musste und 2 Kondensatoren die man entfernen musste..


Ich habe vor längerer Zeit einen älteren Hercules („European Bulls“) mit Esu Loksound 4 umgebaut, und keine Bauteile verändert. Läuft.

Grüße, Peter W.



Hallo zusammen,

habe jetzt die beiden grauen Kondensatoren entfernt, den gelben drinbelassen, und die Drossel mit einem Draht überbrückt.
Die seitdem unternommenen Fahrversuche liefen problemlos. Das beschriebene Phänomen konnte ich seitdem nicht mehr beobachten! Auch die Glühbirne leuchtet jetzt sofort auf, und nicht erst ca. 2 Sekunden nach Einschalten.
Diese Bauteile scheinen also tatsächlich Probleme zu verursachen.
Ich bin gespannt, ob die Probleme tatsächlich langfristig ausbleiben!

Viele Grüße!



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