1zu160 - Forum



Anzeige:


THEMA: Elektroproblem

THEMA: Elektroproblem
Startbeitrag
Andreas G. - 09.08.05 19:11
Hallo!
Hilfe, ich habe ein kleines Problem, allerdings nicht in Spur N.
Meine Frau möchte eine große Lok mit Wagen um den Weihnachtsbaum fahren sehen. Also (jetzt nicht lachen) habe ich LGB-Gleise gekauft (ein Kreis) und dazu von Playmobil Lok und Wagen. Soweit, so gut. Jetzt soll natürlich die Lok auch rauchen - also Rauchgenerator gekauft und vorgeführt. Ergebnis: "Die Lok raucht ja nur bei Affengeschwindigkeit" und ein naja, bescheidenes Gesicht. Nun mein Problem: Ich benötige eine Schaltung, die die Spannung bei geringer Geschwindigkeit vervielfacht und bei hoher Geschwindigkeit (da ist ja die Spannung oben)  dann begrenzt, damit ich die Lok langsam laufen lassen kann bei voller Dampfentwicklung.
Gruß
ein hilfesuchender Andreas

Im Forum nach "Blinkelektronik 1,2 V" schauen - die Schaltung taktet mit Hilfe einer Spule die Spannung (dort ca. 1V) auf das Niveau einer weißen LED (ca. 4V). Mit Anpassungen müsste das auch für den Rauchgenerator gehen. Ich kenne aber den Strombedarf von so einem Ding nicht.
Alternativ legst Du volle Spannung auf den Kreis und verringerst mit einem Widerstand (Leistung beachten) oder einer Zenerdiode (ebenfalls Leistung beachten) die Motorspannung. Dann kannst Du die Lok eingeschränkt steuern, aber es qualmt schön.

lg
Arne
Noch einfacher da Problem zu lösen.
Für die Dimnsionierung der Z-Diode muß man den Strombedarf kennen.
Daher mein Vorschlag einfach in Reihe zur Stromzuführung zum Motor etwa 8 bis 10 Dioden mit einem Dauerstrom von 3A legen. Damit fallen über diese Dioden etwa 6V ab, d. h., am Rauchgenerator stehen 6V mehr zur Verfügung als am Motor. Der Motro läuft damit um Einiges langsamer

Gruß
Volkmar
Hi Andreas,

suche doch in ebay nach "Trix EMS"!
Das ist das alte Mehrzugsystem von Trix und Minitrix, sehen aus wie Fahrtrafos und sind in orangefarbenen Gehäusen. Damit kannst Du ganz einfach Deine Lok sogar im Stand rauchen lassen und auch die Dampfintensität regeln, wie es Dir gefällt.

Grüße aus ND
Peter
Cosinus,
der Grundgedanke ist ja nicht schlecht.
Aber mit `nem Widerstand ist das Problem nicht gelöst.
Mit einem Stepup Regler schon. Hierzu müsste man aber die Stromaufnahme bei Nennspannung des Dampfgenerators wissen.
Dann sollte es funzen.....

Grüße,
Günter
Hallo,
ich sollte noch hinzufügen, daß dieses EMS auch gleichzeitig als Dauerzugbeleuchtung funktioniert - unabhängig vom Fahrstrom!
Habe das selbst schon mit Arnold BR41 mit Rauchgenerator probiert! Sieht echt klasse aus, wenns im Bahnhof schon dampft und dann sich der Zug erst in Bewegung setzt. Auf der Strecke dann macht der Rauch erst einen leichten Bogen nach hinten und wird dann auch leicht verwirbelt - fast wie in echt

Tschüß
Peter
Hallo Andreas,
wie Du siehst, gibt es viele Wege nach Rom. Das Hauptproblem für eine einfache Lösung ist, dass "wir" nicht die Stromaufnahme des Motors bei Deiner Wunschgeschwindigkeit kennen und (ich) ebensowenig die Spannung, bei der ordentlich Dampf gemacht wird. Dann könnte man rechnen, ob ein einfaches "verbraten" der überschüssigen Spannung mittels Widerstand (extrem primitiv), (Zener-)dioden (primitiv) oder Längsregler (naja) noch geht (Wärme/Verlustleistung) oder einer Edellösung (Schaltregler Step-Up für Dampf oder Step-Down für Motor oder  die Decodervariante) erforderlich ist.
Vielleicht kannst Du ja mal ein bisschen messen (Spannung und Strom für Motor ohne Dampf bei genehmer Geschwindigkeit und dito ohne Motor für viel Dampf).

nochmal lg
Arne
Hallo!
Danke erst einmal für die Antworten! Ich werde mich morgen mal an die Messung machen.
Gruß
Andreas
Hallo alle zusammen!
Endlich habe ich es geschafft, die Messungen durchzuführen. Folgendes ist also Fact:
Messung mit Rauchgenerator:
Max. Geschwindigkeit U=15V  I= 380 mA (hier die gewünschte Rauchentwicklung)
Min.  Geschwindigkeit U= 8V  I= 300 mA
Messung ohne Rauchgenerator U=15V I=230 mA ; U=8V I=190 mA
Rauchgenerator seperat: U=15V I= 150mA
Welche Lösung haltet Ihr jetzt für empfehlenswert?
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,

also die Holzhammermethode: Um beim Motor nur 8 von 15 V ankommen zu lassen, muß an einem Widerstand 7 V "abfallen". Gleichzeitig geht der Motorstrom von 190mA durch den Widerstand. Also 7V/0.19A = 37 Ohm (gerundet). Aber dabei werden 7 * 0.19 = 1.33 Watt in Wärme umgesetzt. Billigste Lösung wären zwei Widerstände 18 Ohm/1W, die Du nacheinander ("in Serie") zwischen Plus und den Motor klemmst. Aber Vorsicht: jeder Widerstand setzt ca. 0,7W in Wärme um, wird also richtig warm. Wenn möglich durch Fahrtwind kühlen lassen und soweit weg von Plastikteilen wie möglich!

Ohne so viel Wärme geht es nur mit Schaltreglern. Wegen der vielen auf einander abgestimmten Bauteile, käme für Dich (wahrscheinlich) nur ein Fertigteil oder Bausatz in Frage - Eckdaten wären Eingangsspannung > 20V, Ausgang fest oder einstellbar auf 8V Strom mindestens 250 mA. Ob Conrad und Co. so etwas anbitet, weiß ich nicht.

Eventuell kann Dir einer der Digitalfahrer einen Lokdecoder nennen, der geeignet ist. Dann brauchst Du aber wahrscheinlich auch eine Digitalzentrale, damit die Lok fährt und es dampft...

Viel Erfolg
Arne
Die Vorwiderstände erzeugen Wärme. Der Rauchgenerator erzeugt auch Wärme. Nachdenk... Man könnte auch den Rauchgenerator und den Motor in Serie schalten und die Gleisspannung auf 24V erhöhen.

Vorsicht: 24V am Gleis funktioniert mit anderen Fahrzeugen nicht!
Jedoch: die meisten elektronischen Fahrregler mit PulsWeitenModulation (PWM) haben eh schon 20V Spannung am Gleis.

Felix
Hallo!
Die Variante, diese Lok digital auszustatten, kommt für mich und vor allen Dingen für diesen Verwendungszweck (s.o.: Weihnachten) nicht in Frage. Die Vorwiderstände kühlen lassen durch den Fahrtwind halte ich für nicht machbar, da ja die Lok sehr langsam fahren soll. Und 24V: So einen Trafo habe ich jetzt auch nicht. Grübel, Grübel und Studier - was machen wir hier? Vielleicht doch die Methode mit den Dioden - aber auch da ist sicherlich das Problem mit der Wärme gegeben. Vielleicht noch eine Idee?
Gruss ANdreas
Hallo Andreas,
schau mal auf folgender Seite vorbei:

http://www.champex-linden.de/produkte/loks/elektrik/dampfgen.htm
vielleicht findest Du da was passendes.

mit lausigem Gruss

der Bengel
Hallo Andreas,

die Idee von Felix ist insofern genial, weil keine Leistung sinnlos verbraten werden muss und in Deinem Fall die Stromaufnahme (190mA vs. 150mA) ungefähr gleich ist. Vielleicht kannst Du Dir ein (Labor-)Netzteil (einstellbar) leihen und probierst es einmal - zu Weihnachten wird das Labor das Teil mit Sicherheit auch nicht brauchen...

Sonst: Conrad hat ein Schaltregler (14 70 44-99) im Programm mit 9V Ausgangsspannung. Das Teil ist allerdings 22x24x7mm (LxBxH) groß. Eine 1A-Diode (1N400x x=1..7) dahinter und Du hast 8,3V. Der Regler kostet allerdings stolze 25,54 Euro!

Widerstände: Die 1W oder 3W Widerstände können durchaus hohe Temperaturen ab - ob den Kunststoffteilen das gefällt weiß ich nicht. Im Normalfall musst Du nur darauf achten, dass die Widerstände nichts berühren und das die Wärme verschwinden kann - im Führerhaus sollte doch wohl ein Fenster offen sein?

lg
Arne
LGB fährt doch sowieso mit 24V
http://www.lgb.de/deutsch/index.htm
dann Produkte > Power analog
oder Ibäh:
http://search.ebay.de/trafo_LGB_W0QQcatrefZC3QQ...brftogZ1QQsofocusZbs

Felix

Beitrag editiert am 13. 08. 2005 19:49.
Hallo Andreas,

die einfachste Lösung:
Auf der Seite (siehe #12)
http://www.champex-linden.de/produkte/loks/elektrik/dampfgen.htm
den Dampfgenerator mit 5 V wählen, ihn über einen Brückengleichrichter und nachgeschaltetem 5 V-Spannungsregler (Nr. 7805, davor irgendwelche Buchstaben) versorgen. Der Rgler braucht eine Kühlung. Entweder isoliert auf Metallgehäuse schrauben (sofern vorhanden) oder einen kleinen Kühlkörper verwenden.

Oder denselben Rauchgenerator verwenden und einen Schaltregler für ca. 5 V zusammenbauen.
Bauteile (alle Reichelt):
Brückengleichrichter 1 A / 30 V (oder mehr) oder vier Dioden 1 A
Schaltregler LM 2575 T-ADJ (1,20 Euro)
Elko 100 µF / 35 V
Eklo 330 µF / 25...35 V
Drossel 77A 1,0M 2 Stück parallel (je 0,90 Euro)
Diode (schnellschaltend oder Schottky) 1 A / 30 V, Typ - muss ich noch ausfindig machen, bitte aufs editieren warten
Trimmpoti 5 kOhm (z.B. PIHER 10-L 5,0k   0,19 Euro)
Widerstand 1 kOhm

Schaltbild:
http://www.reichelt.de/inhalt.html?SID=14QwBf3d...ATASHEETAUTO=;OPEN=1

(Falls der Link nicht klappt: Bauteilnr des Schaltreglers eingeben, durchklicken bis zum Datenblatt)

Übersicht auf Seite 1 -- für den einstellbaren Typ eine Ergänzung erforderlich:
Seite 2: R1 und R2 extern anordnen; R1 = 1 kOhm, R2 = Poti 5 kOhm
Damit lässt sich die Spannung zwischen ca. 1,3V...8V einstellen. Wenn größerer Bereich gewünscht, dann ein 10 kOhm Poti nehmen (-> bis ca. 14 V)

Maximale Ausgangsspannung ca.
Eingangsspannung - 1,5 V (Gleichrichter) - 1 V (Schaltregler) - 0,5 V (Drossel)

Die Bauteile benötigen keinen Kühlkörper, können aber warm bis heiß (bei > 0,5 A) werden.

Viele Grüße Joni
Nachtrag zu 15
Als Diode kann die SB 150 (Schottky, 1 A, 50 V) gewählt werden. Wird diese Diode auch für den Brückengleichrichter verwendet, dann sinkt dessen Spannungsabfall auf 0,5...1 V.

Genügt eine feste Ausgangsspannung berechnet sie sich zu:
Ua = 1,25 V * (R1+R2) / R1
Hallo Andreas,

neuere LGB loks sind bereits mit Lampen und Rauchgenerator für 5V und mit einer entsprechenden Spannunsbegrenzung ausgerüstet, sodass sie auch schon bei geringeren Geschwindigkeiten funktionieren.

Bei Modellen ohne Spannungsregler (wie in deinem Fall) ist der Rauchgenerator  für 18V ausgelegt und nimmt dabei ca 180mA auf.

Für dich wäre die Einfachste Lösung die Absänkung der Motorspannung mit Hilfe der Diodenkette. Der Rauchgenerator wird dabei mit voller Spannung betrieben.

Ein Vorwiderstand macht leider die Geschwindigkeit von der Belastung (Steigung, Gefälle) abhängig. Das passiert auch, wenn Rauchgenerator und Motor in Reihe geschaltet würden.

Digital:
Für meine 2-Motorige 2015D (Stainz mit Tender) verwende ich einen Lokdecoder LE230. An seinem 500mA Ausgang funktioniert der Rauchgenerator ohne Probleme.

Christian
Hallo Andreas,

na jetzt dürften alle Klarheiten beseitigt sein - wenn Du alle Vorschläge umsetzt, dürfte Deine Frau für die nächsten zehn Jahre von Weihnachten genug haben 8-P.

Für das elfte Jahr vielleicht noch diese Variante:
Ein 100uF Tonfrequenz-Elko hat bei 50 Hz einen Scheinwiderstand von ca. 30 Ohm. An einem 12V Trafo bei 190 mA Motorstrom bleiben 30 x 0,19 = 5,7 V über dem Elko hängen. Der Rest 6,3V gibt hinter einem Brückengleichrichter 6,3*Wurzel(2)-1,4 = 7,5V für den Motor. 12V direkt gleichgerichtet sind 15,5V für Deinen Rauchgenerator.

Also nur drei Bauteile, ca. 1,5 Euro und kein Bauteil wird sonderlich warm.

lg
Arne

(Naja plus AC-Trafo und die Lok fährt immer nur in eine Richtung...)
Hallo an alle!
Danke nochmals für die vielen Lösungen. Da habe ich mir ja was schönes aufgehalst - und das nur, damit eine qualmende Lok langsam um den Tannenbaum fährt und meine Frau strahlt und glänzende Augen bekommt. Was tut man(n) nicht alles für das "schwache" Geschlecht. Aber dann habe ich immerhin Ruhe für meine Moba
Ich werde, glaube ich jedenfalls, als erstes die Diodenlösung probieren. Ich habe davon noch genug bei mir rumliegen. Aber im Ernst: Eine Diode sperrt doch in einer Richtung! Heißt das, ich kann dann die Lok auch nur in einer Richtung fahren lassen??? Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer? Hilfe!
Ein jetzt noch mehr ratloser
Andreas
Hallo Andreas,
ich würde Dir eher zu einer preiswerten Lehmann-Lok mit 5V-Dampfgenerator raten.
Da mußt Du nichts umbauen.
Suche doch mal bei eBay nach einer Stainz aus einer höchstens 8 Jahre alten Anfangspackung.
Gruß
Klaus
> Eine Diode sperrt doch in einer Richtung! Heißt das, ich kann dann die Lok auch
> nur in einer Richtung fahren lassen???

Exakt, der Kandidat hat 100 Puntke... )

Das Geheimnis heisst "antiparallele Dioden": Du nimmst zwei Dioden und lötest sie gegengleich zusammen. Dann sperrt immer eine von beiden, und die andere leitet immer. Oder umgekehrt. So erhältst du pro Diodenpäärchen 0.7V Spannungsreduktion. 10 solche Päärchen ergeben 7V Spannungsreduktion. Also 20 Dioden antiparallel zusammenlöten, je 10 in Serie. Es tönt bisschen verrückt, ist aber wohl tatsächlich die einfachste und zweckdienlichste Lösung. Platz sollte ja da sein in der Lok. Vielleicht lötest du die Dioden auf eine Lötösenleiste, das sollte gut gehen.

Viel Spass, und Grüsse an die Weihnachtsbaum-Ehefrau

Felix
Hallo,

#3 hat meiner Meinung nach die beste Lösung vorgeschlagen: Ein EMS-Regler. Da braucht man nix umzubauen, kann wie gewohnt in alle Richtungen fahren und über den EMS-Regler kann man unabhängig von Allem die Raucherzeugung einstellen. Diese Regler dürften für ca. 25,00 € bei Ebay zu finden sein!

Gruß

Christian

(Ich habe das auch so vor "tausend" Jahren schon gemacht.
@22: Hallo Christian!
bzw. an alle:
Mit dem ems-Trafo allein ist es ja nicht getan - was benötige ich noch bzw. wie funktionierte den das ems-System?
Gruß
Andreas
@23: Hi Andreas,
du brauchst nur ein normales Fahrpult (Fleischmann, Trix, ...) mit dem Fahrstrom- und dem Wechselspannungsausgang. Beide Ausgänge werden am EMS-Trafo angeschlossen und von diesem geht es dann ans Gleis.
Der normale Fahrstrom (Gleichspannung) wird durch das EMS-Gerät auf die Schienen durchgeschleift. Eine normale analoge Lok kann somit wie gehabt fahren.
Das EMS-Gerät erzeugt nun eine über die Gleichspannung gelegte Wechselspannung (Niederfrequenz NF, etwa 2,7 kHz) die den Motor der Analoglokomotive aber nicht beeinflusst, weil die Motorwicklung eine Spule ist, die diese NF sperrt. Wenn Du nun den Drehknopf am EMS-Pult drehst, dann wird diese (Wechsel-)Spannung in ihrer Höhe oder Polarität verändert - genauso wie mit dem normalen Trafo. Diese überlagerte Wechselspannung bewegt zwar den Motor nicht, aber die Lokbeleuchtung oder der Rauchgenerator (die ja keine Spule wie der Motor haben) lässt sich damit regeln. Auch im Stand!
Eine EMS-Lokomotive hat einen "Decoder" eingebaut, der mit einem Kondensator die Gleichspannung herausfiltert und nur mit dem EMS-Signal gesteuert werden kann. Somit kann man zwei Lokomotiven (und deren Verbraucher !) unabhängig voneinander steuern!
Viele Infos zu EMS gibt es unter "http://www.grinsen.de/trix/ems/index.htm".
Grüße aus ND
Peter
Hallo Andreas,

anstelle des EMS-Gerätes könnte man genauso auch einen NF-Beleuchtungsgenerator verwenden. Dieser erzeugt wie EMS auch Wechselspannung und wird der normalen Fahrspannung überlagert.

Durch diese Überlagerung entstehen aber hohe Spannungen welche die Lampen / Rauchgeneratoren aushalten müssten, wenn man diese direkt betreibt.
Will man Lampen und Rauchgeneratoren für normale Spannungen (12V-16V) verwenden, müssen Koppelkondensatoren in Reihe zum Verbraucher geschaltet werden, um den Gleichspannungsanteil abtrennen und damit nur die Wechselspannung normaler Höhe für Lampen und Rauchgenerator zur Verfügung steht.

Fassen wir doch mal zusammen:

Ein neuer 5V Rauchgenerator (€10 ?) und Spannungsbegrenzerbaustein (€10 ?) ist sicher die geradlinigste Lösung, das Fahrverhalten bleibt wie es war, der Rauchgenerator beginnt ab 5-6V Fahrspannung (je nach Spannungsregler) an zu Rauchen.

Ein EMS-Gerät oder NF-Beleuchtungsgenerator (Ebay €5-20 ?) mit Koppelkondensator (€1?) ist genauso wie der Einsatz eines Digitalsystems eleganter, da auch der Rauchgenerator im Stand arbeiten kann.  

Die Handvoll Dioden 1N4007 (20stk €2?) ist wohl die preisgünstigste Lösung. Die Motorspannung wird durch eine Diodenkette abgesänkt, sodass der Motor erst ab einer Spannung anläuft, die die Diodenkette vorgibt.  

Um einen Umbau / Einbau in das Fahrzeug kommst du in keinem Fall herum, der Aufwand ist nur unterschiedlich.

Christian
@25: Hallo Christian, beim EMS brauchst Du keinen Koppelkondensator mehr extra, ist alles schon eingebaut im orangen Gehäuse. Irgendein Umbau/Einbau in das Fahrzeug ist  n i c h t  nötig!
Durch eine "virtuelle Masse" (also keine elektrische Verbindung zur Fahrstrom-Masse) liegen nur modellbahnübliche Spannungen an, an der Lok braucht nichts geändert werden, auch keine anderen Lämpchen. EMS ist modellbahntechnisch die einfachste Lösung, da absolut kurzschlussfest, einfach in der Installation und ohne Kinderkrankheiten.
EMS kann man auch nur als regelbare NF-Dauerzugbeleuchtung zu verwenden.

Grüße aus ND
Peter
Damit die Verwirrung perfekt wird:
Nachdem der Zug nur im Kreis um den Tannenbaum fahren muss und Sägezahnfahrten nicht zu erwarten sind, dürfte Einrichtungsbetrieb ausreichend sein. Und dann ist Halbwellenbetrieb möglich. 1 Halbwelle für die Lok, 1 Halbwelle für den Rauchgenerator.

Gast


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;