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THEMA: Zwangsführung für Vorlaufachsen.

THEMA: Zwangsführung für Vorlaufachsen.
Startbeitrag
ottopa - 17.11.23 21:15
Wenn die Strecke aus einer Kurve direkt in Spitze der Weiche übergeht ist das ein Grund für Entgleisungen.
Besonders bei Loks mit Vorlaufachsen laufen diese an den Weichenzungen gerne auf.
Vor Jahren schon habe ich für eine Weiche am Ausgang der Wendel (nicht im sichtbaren Bereich)  Radlenkerschienen aus 2 mm breiten federharten Blechstreifen (Vertsteifungsstreifen von alten Katalogdrehständern) gebastelt.
Diese sind aber sehr empfindlich bei unsachgemässem Abheben von haverierten Loks und Wagen, verbiegen leicht oder werden lose.
Außerdem hatte ich immer wieder Kontaktprobleme an den Schienenverbindern der Weiche. Die Weichen möchte ich wegen Austauschbarkeit nicht verlöten.
Da sich diese Weiche jetzt endgültig verabschiedet hat,war das die Gelegenheit Nägel mit Köpfen zu machen.

Zum einen, neue Zwangsführungen für die Bogenschiene anzufertigen.
Ein Streifen Polistyrol (die Gemüsebehälter von ausrangierten Kühlschränken haben genau die erforderliche Materialstärke von 2 mm,und kosten nix!) habeich genau passend zur Kurvenrundung ausgesägt,  6,9 mm breit.
Bohrungen für Befestigungsstifte mit Senkungen für Schraub- oder Nagelkopf gebohrt. Nach erfolgtem Probelauf habe ich die Führung aufgeklebt.

Zum anderen habe ich 0,4 mm Silberdrahtstücke an den Schienenendstücken angelötet. Weit genug von den Zungen entfernt, um die Weiche nicht zu beschädigen.Das habe ich vor dem Einbau der Weiche gemacht, da bei der Weiche sehr beengte Platzverhältnisse sind und nur in Zwangslage gearbeitet werden kann. Da leidet die Genauigkeit und Präzision.

Außerdem habe ich jetzt die schon lange geplanten zusätzlichen Weichentasten bei den Weichen in der Wendel montiert.
Mein Arm reicht leider nicht vom Ort der Weiche bis zu den Weichentastern am Stellpult.
Für Fehlersuche bei Entgleisungen sollte die Weiche im direkten Augenschein geschaltet werden können.
Alle anderen Weichen der Anlage kann ich vom Stellpult aus beobachten.
Da war wieder ein Rentnertag ausgefüllt.
Gruß πŸ˜„tto

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Hallo Otto, du hast dir sehr viel Mühe mit der Weiche gemacht. Ich habe bei meiner Weiche die Zungenspitzen spitz geschliffen und gefeilt. So wie beim Vorbild liegen die Zungenspitzen unter dem Schienenkopf der Backenschiene.
Außerdem habe ich bei einer Problemlok den Vorläufer am Hochspringen gehindert, indem ich ein winziges Stück Schaumstoff auf die Vorlauf Deichsel geklebt habe.
Gruß elber

Edit: Otto schau mal in diesen Link Beitrag #20 da sind die Bilder drin.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1319732&start=4  

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Hallo Ottopa,

sowas hatte ich auch mal: Nach einer Kurve sind manche Fahrzeuge auf der _abstehenden_ Zunge aufgeklettert. Das ganze habe ich da beschrieben: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1034366&start=1#aw33
Ist ein anderer Ansatz, vielleicht etwas unauffälliger als die Platte, daher eventuell auch im Sichtbaren anwendbar.

Viele Grüße
Michael
Hallo zusammen,

bei Einfahrt in den Schattenbahnhof  kam bei mir nach der Kurve die  erste Weiche. Der Vorläufer der BR 52 sprang aus dem Gleis.
Bei der Erweiterung zum sequentiellen Schattenbahnhof baute ich nach der Kurve ein kurzes Stück Gerade vor der Weiche ein.
Seitdem fährt die BR 52 einwandfrei  durch.

Viele Grüße
Enrico
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Elber

Außerdem habe ich bei einer Problemlok den Vorläufer am Hochspringen gehindert, indem ich ein winziges Stück Schaumstoff auf die Vorlauf Deichsel geklebt habe.



Hallo Elber, auf Grund deines Beitrags damals.habe ich es auch probiert. Aber irgendwas habe ich falsch gemacht.
Beider E19 hats geklappt, aber die Dampfloks sind mit Polster nicht mehr gefahren!!!!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Michael

Deshalb habe ich vor der Zunge ein kurzes Fangeisen eingelötet, mit dem das Aufklettern erledigt ist.


Hallo Michael, das Fangeisen sieht gut aus. Leider habe ich deine Beschreibung damals nicht gelesen. Vielleicht hätte ich es auch so gemacht. Es ist auf jedenfall stabiler als meine dünnen Radlenker aus Blech, und im sichtbaren Bereich unauffällig.
Aber da die Weiche in der Wendel die einzige ist,die direkt an einem Bogen liegt lasse ich es jetzt so.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Enrico

baute ich nach der Kurve ein kurzes Stück Gerade vor der Weiche ein.



Hallo Enrico,auf der ganzen Anlage konnte ich die Strecke vor den Weichen gerade halten. Nur im Wendel nicht. Das gerade Stück hätte mich wieder Länge des Bahnsteiggleises gekostet. Da geizt man ja mit jedem Zentimeter.

Es ist doch immer wieder erstaunlich wie doch verschiedene Lösungsmöglichkeiten für ein Problem angeboten werden.
Es arbeiten die Synapsen auf verschlungenen Wegen.
Es muß doch mal wieder gesagt werden, wie nützlich und konstruktiv (leider mit manchen Ausnahmen) das Forum fürN-Bahner ist.


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Die verschiedenen Lösungen mögen irgendwie funktionieren, aber mir fehlt die fahrtechnische Herleitung, warum.
Problemsituation 1:
Weiche zweigt aus Radius gerade ab, Vorläufer einer einzigen Lok von vielen läuft auf anliegende Zunge auf, will also bildlich geradeaus bei Weichenstellung in Bogen. Entgleisung.
Abhilfemaßnahmen bisher, Weiche durch Neuware ersetzt.
Weichenzunge angeschärft, Sitz an Wangenschiene kontrolliert.
Gleisradius aussen minimal unterfüttert, perfekte Höhenlage mit Weiche hergestellt.
Vorläuferspurkränze abgedreht und Aussenradius vergrößert.
Vorläufergestell mit Blei beschwert.
Häufigkeit nun deutlich reduziert, aber eben nicht 100%.
Lok kalt gestellt.


Problemsituation 2:
Strecke (andere Stelle) kommt im Radius an Weiche, Abzweig in Weichenstraße, Gerade führt auf gerades Gleis.
Lok will bei Stellung Abzweig geradeaus weiter. Entgleisung.
Hier war es so, dass eine E150 viele Jahre problemlos fuhr und plötzlich eben nicht mehr.
Abhilfemaßnahmen bisher, an dieser Stelle einfügen einer "halben Geraden" vor der Weiche. E150 läuft wieder drüber.
Jetzt will plötzlich eine BR41 Trix nicht mehr.
Derzeitiger Stand. Noch keine Zeit für weitere Maßnahmen gefunden.

Unnötig zu erwähnen, dass beide Stellen schlecht zugänglich bzw. schlecht einsehbar sind, so dass ein genaues Beobachten der Vorgänge schwer ist.

Jürgen H.
Es könnte folgende Ursache haben.
Die Radsätze haben Spiel zur Schienenweite.
Ebenso die Radsätze in der Lokomotive.
Das kann einen Seitenversatz der lok auf den Schienen ergeben, je nach Anhängelast, oder ob sie geschoben werden und irgendwelche Hemmungen im Gestänge oder der Achsen im Lager. Von Lok zu Lok und Situation verschieden. Wer hat das schon im Griff?
Wenn nun die schwere Lok schräg an die Weiche fährt, macht das leichte Vorlaufrad gerade was es gerade will.
Aufklettern oder an der Weichenzungenspitze hängen bleiben, je nachdem.
Darum muß das Vorlaufrad an die Hand genommen werden, und auf den rechten Weg gewiesen werden.
Und das machen die Zwangsführungen, egal welcher Bauart.
Meint πŸ˜₯tto

PS: das Dampfwölkchen unterscheidet meine beiden BR95 digital oder analog.

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Ich bringe IMMER vor einer Weiche die nach einer Kurve kommt ein mindestens 2-3cm langes gerades Stück Gleis an.
Somit sind die Vorläufer wieder gerade und bleiben in der Spur. Bislang habe ich noch keine Probleme damit gehabt.

LG Uli  πŸ™‹πŸ»‍♂️
Hallo,

es gibt genug Situationen, in denen das mit der Geraden vor der Weiche nicht geht, als Beispiel die Ausfädlung aus einer Wendel; da sollte der Bogen schon sauber durchlaufen und nicht durch ein gerades Stück "unterbrochen" werden.
Als Alternative könnte man auch die Weichenzungen mit größeren Abständen zur Backenschiene bauen, so dass die die Fangfunktion mit übernehmen... sieht aber etwas eigenartig aus.
Mir ist das nach dem Bau und Einbau der Weiche passiert, dass Fahrzeuge aufgeklettert sind. Nicht viele, aber alle haben korrekt eingestellte Abstände zwischen den Radscheiben (7,5mm). Manchmal braucht's halt eine Sonderlösung

Viele Grüße
Michael
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Uli

Ich bringe IMMER vor einer Weiche die nach einer Kurve kommt ein mindestens 2-3cm langes gerades Stück Gleis an.

Hat schon mal jemand das Zauberwort "ÜBERGANGSBOGEN" gehört? Damit ist das Problem ELEGANT gelöst.

http://www.morop.org/de/normes/nem113_d.pdf

Dietrich
Zum Verrückt werden!😑😑🀬
Ich dachte das Problem ist mit der Zwangsführung gelöst, denkste Puppe, ist nicht so!!
Jetzt kletterten auch 4 Achs-Loks mit Drehgestelle auf die Zunge auf. Die Zwangsführung hat die überhaupt nicht beeindruckt. Und das jetzt, nachdem fast alle Loks zu fast jeder Zeit problemlos über die Weiche gefahren sind.
Was ist da kaputt gegangen, was hat sich verändert?
Da ich in der Anlage (in Duckhaltung mit Wendelstangen vor Nase und Finger) das Problem nicht in den Griff bekomme habe ich jetzt kurzerhand die Weiche mit angrenzenden Schienen ausgebaut und auf ein Brett montiert.
Das liegt auf der Arbeitsplatte über der Anlage, bequem in Augenhöhe wenn ich den Arbeitsstuhl absenke.
So kann ich die Loks über die Weiche fahren lassen, schnell, langsam oder im Kriechgang.
Schnell rauschen sie ohne Probleme drüber, im Kriechgang wird geklettert, (wie wenn eine Albenüberquerung anstehen würde). Trotz Zwangsführung !!!!!
Jetzt habe ich nochmal alle Verbesserungsvorschläge angeschaut.
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Elber

Ich habe bei meiner Weiche die Zungenspitzen spitz geschliffen und gefeilt. So wie beim Vorbild liegen die Zungenspitzen unter dem Schienenkopf der Backenschiene.


Jetzt probiere ich es damit, auch auf die Gefahr hin, die Weiche zu schrotten.
Mit dem Dremel habe ich es nicht gewagt, dazu ist meine 80 jährige Hand nicht mehr ruhig genug dazu.
Aber mit meiner guten Feile, ganz feiner Hieb, gut in der Hand liegend habe ich die Zunge bearbeitet.
Dazu habe ich sie im abgespreizten Zustand fixiert.
Immer 10 Feilenhiebe und neuer Fahrtest. Bis die Probanten den Test bestanden haben.
Warum bildet Fleischmann die Zunge nicht gleich so aus?????
Was ich auch noch meine festgestellt zu haben (ich kann mich auch täuschen !!) dass die Spurweite von 9 mm an der Stelle der Weiche unterschritten wurde. Auf jeden Fall habe ich mit meiner selbstgefertigten Spurlehre mit Gewalt die Spur ca. 2 Zehntel mm erweitert.
Nun steht es noch an,  a l l e Loks und Problemwagen durch die Teststrecke zu jagen.
Über das Ergebnis werde ich dann berichten.



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Hallo Otto,

das Problem haben viele Weichen mehr oder weniger, bei mir waren es die alten Roco-Weichen (jetzt heißen die Fleischmann ohne Schotterbett). Eine kleine abrasive Gummischeibe (Konsistenz ähnlich dem bekannten Roco-Rubber, gibt es im Baumarkt) eingespannt und die Zunge innen soweit abgeschliffen, bis sie quasi scharf wie eine Messerklinge ist, so daß sie schmaler ist als die Zungenausfräsung der Außenschiene, an der sie anliegt. Es dauert pro Weiche nur wenige Muniten und hat bei mir alle Probleme nachhaltig beseitigt.

Damit man nicht versehentlich zuviel abträgt, sollte man zuerst an einem Gleisrest üben.

Grüße, Jürgen
Hallo Otto,

das Aufklettern machen die Arnoldloks gerne. Gerade bei Kö & Co (Schienentraktor, 93 usw...) stellt man fest, dass die Zahnräder sehr tief liegen, sodass schon eine simple Einlage für Bahnübergänge, bisweilen schon zum Hindernis wird.

Bisher habe ich meinen Senf zu deiner Entwicklung nicht abgegeben, aber genau die Bauhöhe der Einlage hätte ich daher vermutlich in Zweifel gezogen.  

Von diversen Profilherstellern hätte man vergleichbar ein Kunststoff U-Profil thermisch bearbeiten und einkleben oder schrauben können. Hier hätte es die "Zahnradritlle" gewissermaßen gratis dazu gegeben.
Vorher wäre es auf den Versuch angekommen auch noch die Schraube etwas zu magnetisieren um den Vorläufer darüber etwas "auszurichten", soweit da etwas Eisernes vorhanden ist.  Aber ich habs auch noch nicht gemacht weil ich es nicht brauchte.
Was die modernen Lautsprecher jedoch da vielleicht zu "gratschen" haben, vermag ich jedoch nicht zu sagen...fahre ja "analog" . Aber magnetisierte Nägel könnten an den Mini-Lautsprechern ihre Wirkung erzielen, denke ich mal.

Noch ein Hinweis:
Bei deiner 95 er scheint auch der Radreifen gerissen zu sein, jedenfalls sieht das so aus. Aber es kann auch ein Haar aus der Suppe sein 😁

Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: SSEB

Aber es kann auch ein Haar aus der Suppe sein 😁



Hallo Sven, muß ein Resthaar meiner Glatze sein, ich habe nachgezählt, es fehlt eines!

Zur Problematik:
Ich habe jetzt alle Loks durchgetestet. Zwei Kandidaten klettern immer noch auf, mit und ohne Zwangsführung.
Die V200 002 von Arnold und die E-Lok 191 001-7 von Roco.
Ich habe nun in der NEM 310 nachgeschaut mit dem Ergebnis, dass diese beiden Loks Maßdifferenzen zur Norm aufweisen. Da könnte die Ursache liegen.
Das Seltsame daran ist aber, dass andere Arnoldloks mit ähnlichen Abmaßen nach der erfolgten Weichenzungennachbearbeitung problemlos die Weiche passieren.
z.B. die BR95, V100 und die BR 96.
Den Versuch eines neuen Radlenkers mit Zahnradrille (also aus schmalem Profil,Metall oder Kunststoff) werde ich noch machen.
So schnell gebe ich nicht auf!
der hartnäckige 😑tto


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Hallo Otto

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: Otto

Ich habe nun in der NEM 310 nachgeschaut mit dem Ergebnis, dass diese beiden Loks Maßdifferenzen zur Norm aufweisen. Da könnte die Ursache liegen.

Wichtig ist es, das Maß "B" zu kontrollieren und gegebenfalls zu korrigieren. Es sollte 7,5 +-0,1 mm betragen.

Dietrich
Hallo Dietrich,
will nicht besser wissen, aber halte K+T für das wichtige Maß, weil wenn T vermurkst ist, läufts eng oder labberich.

BG, Lutz.
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Lutz

halte K+T für das wichtige Maß

T kannst du nicht beeinflussen. Wenn bei Fertigung oder Montage etwas schief geht, dann merkt man das an "B". "B" kann man recht einfach und genau nachmessen und dann auch gegebenenfalls korrigieren. Dann passt auch der Abstand zu den Radlenkern in den Weichen und Kreuzungen.

Dietrich
Hi Dietrich,
ja eben, weil man es nicht beeinflussen kann, sollte T+K (als Gesamtwert) gemessen werden. πŸ˜ƒ

BG, Lutz.
Guten Abend,
habe festgestellt, das Minitrix bei der Weichenherstellung, dort wo Weichenzunge an das Gleis kommt, unterschiedliche Aussparrungen produziert. Sie die Aussparrungen harmonisch rund gemacht, laufen auch die Vorlaufachsen gut, wenn die Aussparrung allerdings richtig 90°-winkelig ist, bleibts hängen und der Vorläufer hüpft raus. Hier hilft nur a.) eine Reklamation, b.) ein Dremel.

Allen einen schönen 1. Advent, Lothar
Hallo Ottopa,

villeicht hilft dieses Video über Entgleisungsursachen weiter :
https://www.youtube.com/watch?v=Pv3UN1aQLaA&...ellt_MOBA_Spur_N_vor

Gruss,
            Sascha.
Danke Sascha für den Link.
Dass der Schienenverbinder auch die Ursache sein könnten muß ich jetzt bei mir noch untersuchen. Im Video wird ja vorgeschlagen, außen zu löten und innen die hohen Seitenlaschen "abzudremeln" !
Roco hat ja andere Verbinder wie Flm keine so hohen Seitenlaschen. Ich probiere die mal aus.
Die Weiche löten will ich nicht unbedingt, wegen der Austauschbarkeit.
Ich war heute bei der Adventsausstellung des hiesigen Modellbauklubs (leider H0) und habe mit den Leuten dort über das Problem  diskutiert.
Die allgemeine Aussage:  wenn zwei von 30 Loks spinnen, leg sie weg, nimm sie als Statisten und mach dich nicht mit den unwilligen Krüppeln verückt !!!πŸ₯΅πŸ˜±πŸ˜£
Gruß πŸ˜‰tto
Hallo Otto mir ist da noch was eingefallen. Wie ich sehe, baust du mit Fleischmann Gleis. Die Stellschwelle liegt in einer Art Tasche die durch das Schotterbett nach außen verschlossen ist. Da kann sich Schmutz oder Schotterkörnchen verstecken., die das anlegen der Weichenzunge verhindern. Abhilfe könnte das öffnen dieser „Tasche“ sein dann schiebt die Stellschwelle Verunreinigungen raus.
Gruß elber
Hallo Elber,
das kann nicht sein, die Zunge liegt an so eng wie ein Liebespaar?!!
Außerdem,28 Loks rauschen bei gleicher Weichenstellung durch, nur die zwei Übeltäter nicht!!
Gruß πŸ˜₯tto
Gestern war ich noch bei der Adventsausstellung unseres zweiten Modellbauclubs auch H0 mit kleiner N.-Abteilung.
Auch dort habe ich über das vorliegende Problem diskutiert. Einer der Ratschläge war: nimm doch einfach eine andere Weiche!
Da habe ich noch gestern Abend eine alte Flm Weiche wieder aktiviert,geputzt und wieder gängig gemacht und in den Probeaufbau eingebaut.
Und siehe da!!!
Auch meine ungezogenen Problemkinder laufen brav und anständig darüber. Ohne anzufeilen, ohne Zwangsführung ! Einfach so.
Das Foto zeigt die unterschiedliche Bauweise der alten und neuen Weiche von Flm. Das war also keine Weiterentwicklung zum Besseren.
Gruß πŸ€—tto

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Hallo Otto,

mag sein, dass sich was in der Bauart der Weichen verändert hat.
Ich sehe aber, dass du in der Vergangenheit offenbar mit Gewalt den Höhensprung zum normalen Bettungsgleis mittels Schraube - man sehe die Löcher - "angebrummt" hast.

Piccolo und Trixweichen müssen schwimmend verbaut werden, weil sie wegen des Blechles höher als die dazugehörigen Gleise sind. Diese Gleise müssen also immer (!)....wirklich immer (!!) unterfüttert werden. Klingt komisch ist aber so.....tausendmal bei 1zu 160 beschrieben worden und seit über einem halben Jahrhundert belastbar bewiesen.

Wenn also die Loks einen Höhensprung machen müssen und die Weiche auch noch durch die Verschraubung verzogen ist, na dann ist es eben keine Verwendung im Sinne der unglücklichen Erfinder und bei dir Glück wenns gut geht

Als Unterfütterung der STreckengleise passen übrigens die Schachtelpappen der Weichen in Maß und Breite zugeschnitten ganz wunderbar.

Gruß Sven
@23
Guten Tag
Im 1. Bild sehe ich oben rechts an den Aussenschienen arge "Flexspuren" das ist fahrtechnisch so sicher nicht einem sicheren / ruhigen Lauf zuträglich ?!
Gruß
WE
#24
Hallo Sven, ich habe früher ja Piccolo Gleise verwendet und beim Gleisbau zuerst die Weichen auf die Platte geschraubt und dann die Gleise dazwischen angepasst. Um die Weichen nicht zu verbiegen habe ich Unterlagscheiben, so stark wie das Weichenbodenblech unterlegt.
Dieses Bild
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Die Anschluß Gleise habe ich selbstverständlich auf die richtige Höhe gebracht. Für die jetzige Anlage habe ich Peco eingesetzt. Nur an zwei Stellen in der Wendel gibt s noch eine neue Flm Weiche und davon machte die eine Probleme und ersetze sie jetzt mit einer alten Flm. Weiche.


#25
ja WE da habe ich gemurkst, mit dem Dremel ausgerutscht, aber die Laufruhe würde an der Stelle nicht beeinträchtigt. Da es ja im verdeckten Bereich ist lasse ich es. "Außen Hiu, Innen Pfui" leider und Asche auf mein Haupt.

Gruß πŸ˜tto

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