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THEMA: Gerade Strecken

THEMA: Gerade Strecken
Startbeitrag
Wutz - 05.08.05 11:38
Hallo.
angeregt vom STW Thread (und krasser Metal Musik) nun mal die Frage (sehe mir oft Bahnvideos Arlberg Brenner etc an)

Wie ist das Verhältnis von Strecken im Bogen zu Strecken in der Geraden bei Euch?

Bei mir gibt es kaum Geraden, weil ich vom gebirgigen Vorbild das so gelernt habe

CU
WE

Der Kräbergtunnel (ca. 3,2 km) ist strichgerade, ebenso das Himbächelviadukt (250 m). Der Hetzbacher Bahnhof (300 m) bekommt einen leichten Schwung, das Sägewerk Toebe (100 m) liegt in einem ebenso leichten Bogen

Rechne's Dir aus ....

lg,
Claus
Oha... wenn ich mir so die Strecke von Hamm Richtung Berlin anschaue... seeeehr gerade..., und das viergleisig    Bei der WLE dagegen gehts doch auch recht kurvig zu. Immerhin haben wir hier ja auch noch den westfälischen Semmering

Grüße, Sven
.....ist es da gebirgig?.... (siehe 1)

Logo, schon klar, dass in der N Deutschen T Ebene alles schnurgerade gehet aber ich denke da an Mittelgeb Harz Mosel Ö-Land Eidgenossen etc. Da schliesst sich doch Bogen an Bogen...
CU
WE
Hi Wutz!
Du stellst immer so Fragen ....

Also ich bin ja gottseidank beruflich auch immer wieder mal mit EB befasst - wenn ich mal nur den Mittelgebirgsraum nehm, oder die Allgäustrecke z. B. - ich glaub dass da weit über die Hälfte gerade ist - v. a. bei den älteren (Haupt-?)Strecken ham die doch lieber das gerade Linieal gezogen als irgendwelche Übergangsbögen mit Radius weißnichwiegroß zu verwenden.
Wenn du´s genauer wissen willst, guggsd du mal bei Google-Earth und "fliegst" entlang einer beliebigen Strecke (aber im Bereich der höher auflösenden Luftbilder bleiben, sonst machts kein Spaß)

Und dann ist da noch einP unkt: selbst wenn die Strecke im Bogen verlegt ist - wenn du´s umrechnest, schaut´s doch für den Durchschnitt-N-Bahner so gut wie gerade aus ...

und drittens: würdest du brav Module bauen nach so ana komischen Norm, "dürftest" du auch gerade Strecken machen - hihi!
Andi BP (noch im Büro - deshalb Gast)
@2,
trotzdem ist es "zwischendrinn" recht gerade. Letzte Woche noch Lippstadt und den Haaranstieg (richtig?) angeschaut. Für uns aus dem "platten" Westfalen echt  ein Hauch Semmering, schon beeindruckend. Die Lokführer mit den schweren Kalksteinzügen merken da bestimmt öfters den Schleuderschutz ...
Nur die ganzen Bahnübergänge. Die armen Lokführer, die kommen zwischen "P" und Sifa wohl kaum zum Kaffeetrinken.

BTW: wie schwer sind die Bierzüge vom "Warsteiner"?

Npit
Zwischen Kaiserslautern und Homburg ist vor Homburg auch solch ein Abschnitt.

Aber Wutz hat recht, auf der MoBa sollte man das nur bei Modulen schnurgerade halten. Bögen, auch in Bahnhöfen, wirken besser. Ich mach das auch so.

Gruss
Cox
In die Niederlanden sind fast alle Strecken gerade. Kurvenreiche Strecken sind die Ausnahme. Auf viele Strecken gab es Probleme mit Schwingungen weil die Strecken so Gerade sind. Die Züge Tanzen zwischen die linken und rechten Gleis. So etwas wie Löcher vor Ampeln im Asphalt. Die Schwingungsfrequenz wird warscheinlich bestimmt duch das Zugtype (Federn) das die Strecken am häufigsten befährt.
Interessant. Aber Fahrzeuge im Gleis laufen immer "Sinus", Moddemeijer. Etwa wie ein Fahrrad. Wer mal versehentlich in einer Rillenschiene gefahren und auf die Schnauze gefallen ist, weiß das :)
Kann es sein, daß bei NS-Fahrzeugen die wz-, also Querkraftwerte zu hoch sind? Viele DR-Fahrzeuge hatten dasselbe Problem, beispielsweise bekam der EDK 80 deshalb in Westdeutschland keine Laufgenehmigung.

Gruss
Cox
Kann ich zwar kaum glauben, denn viele NS-Fahrzeuge kommen aus  deutscher Fertigung, oder vor allen Dingen Talbot (der Hersteller u.A. vom Talent) hat da nix gescheites gemacht.
BTW ist mir das bei den Nebenbahnen z.B. im Gelderland noch nicht aufgefallen.
Da war eher immer das Problem, dass die Sicherung der Bahnübergänge ab & zu nicht so wollte, wie es der Triebfahrzeugführer gerne hätte...
Ansonsten ist mir immer in NL der sehr gute Zustand der Infrastruktur und die gepflegten Anlagen aufgefallen, im Gegensatz zu den Anlagen der DB.

Npit
Finde ich auch. Das Netz in den Niederlanden macht einen erstklassigen Eindruck. Sie pflegen auch die Peripherie, es mach Spaß, dort Bahn zu fahren. Das ist auch kein Qualitätsproblem, sondern wird im Lastenheft jeder Bahn spezifiziert. Moddemeijer, man müßte es eigentlich gut vergleichen können, wenn man die ICR mit den ICK (ex DB) vergleicht.

Das einzige, was mich nervt ist, daß sie manchmal die Intercities trennen und wenn Du dann im falschen Zugteil sitzt und kein niederländisch verstehst.... :)))

Gruss
Cox
auch bei uns sind die alten strecken mit Zwischengeraden trassiert. Selbst über die Wasserscheide bei Neukirchen sind Zwischengarden drin so schäztzungsweise 40%.

Radius bis runter auf 350m

MK
Ich glaube gelesen zu haben, dass in der Schweiz ca. 60% aller Gleise im Bogen liegen.

Bei meinen Modulen versuche ich, selbst bei geraden Modulen eine gerade Gleisführung zu vermeiden, weil es besch***** aussieht... Ab 1.20m Länge wird es machbar. Ideal ist ein Doppelmodul von 2.40m Länge.

Felix

Beitrag editiert am 06. 08. 2005 09:53.
Hallo!
Cox hat in @6 geschrieben, Bahnhöfe auch im Bogen - hab ich auch ein wenig verfolgt beim Vorbild:
Die Bahnsteiggleise san in der Regel schnurgerade, auch wenn der Bahnhof im Bogen liegt (egals ob S uder 2 x li bzw re) typisches Beispiel: Furth i. Wald - das ist fürs Zugepersonal einfach sehr hilfreich, wenn ma am ganzen Zug entlang schauen kann.
Die Bahnhofsköpfe sind aber oft im Bogen angeordnet, d.h. entsprechend viele Bogenweichen - da tut ma sich mit N-Industrieware dann schon schwer.

Andi BP
Die NS 1200 E-lok mit Plan-E wagen Mitteneinsteigwagen (baujahr 56 Werkspoor) gaben immer Probleme zwischen Utrecht und Den Bosch. Auch die "Hondekop" Triebwagenzüge gaben Problemen. Sie sind mehrteils baugleich mit Plan-E. Diese Züge gibt es nicht Mehr. Ich fahre jetzt nicht so viel mit dem Bahn. Die Problemen sind heutzutage viel geringer.

Mann hat diese Probleme mit Schwingungen nur auf lange Gerade Strecken die mit über 100 kmh befahren werden. Ganze Strecken sind mehrmals frühzeitig erneuert um dieses Problem im griff zu bekommen.

In die Niederlanden stehen die Züge durchschnitlich zu länge im Bahnhof. Dampfbetrieb in die 30-er Jahren mit maximal 100 kmh war auf die Strecke Amsterdam-Groningen schneller wie die Züge heutzutage mit maximal 140 kmh.

nunja, ob krumm oder grade kommt IMMER auf die örtlichkeiten an ...
wo platz und raum ist hat die bahn grade striche gezogen ...
wo es bergiger wird, passte sich die strecke an die höhenlinien an ...
(siehe z.b. auch die inzwischen demontierte strecke waldenburg / künzelsau)

ich habe mal aus resten was gebastelt (bauzeit 2 wochen) was auch so gut wie KEINE graden drin hat und trotzdem spielspass bringt ...

die meisten graden sind im 3 gleisigen schattenbahnhof *grins*
http://www.arcor.de/palb/thumbs_public.jsp?albumID=3070564


mfg. f.
Hallo Wutz...
Hier mal ein Link dazu da die Gegend bei uns ja nur flach wäre

http://www.zu-den-zuegen.de/seiten/wle2/teil4/170505-4545.jpg  

...vielleicht it es hier ja nicht gebirgig, aber hügelig auf jeden Fall

Beste Grüße, Sven

Edit...
...wo wir schonmal dabei sind:
http://www.zu-den-zuegen.de/seiten/wle2/teil3/a1222-wle36.jpg  
  
...aber natürlich auch mal "flach":  
http://www.zu-den-zuegen.de/seiten/wle2/teil2/180901-62.jpg

Beitrag editiert am 07. 08. 2005 23:50.
Schön!
Das Geschlängele ist das was ich meine! (Wenn= mir der Inhalt der Container sicher nicht schmeckt, hab da andere Sorte)
WE
kleiner Nachtrag zum "westfälischen Semmering": die Strecke von Lippstadt (Höhe 78,50 mtr. über NN) bis nach Warstein (NN 292 mtr.) hat 30,7 km Streckenlänge.
Hier die markantesten Bf. mit Höhenangaben
km   9,2 Söbbinghoff 136,5 mtr. NN
km 12,1 Anröchte 182,0 mtr. NN
km 16,6 Mellrich 268,0 mtr. NN
km 18,5 Uelde  293,0 mtr. NN
km 23,3 Drewer 303,0 mtr. NN

Da kann wohl jeder sehen, warum die Loks einen schweren Job haben...

BTW: soo schlecht ist Warsteiner nicht. Es hat wohl nur den falschen Ruf, weil es mal modern war und nix so schlimm ist wie die Mode vom letzten Jahr. Für meinen Geschmack zu mild (zu wenig Hopfen) passt es aber in die heutige Zeit, wo immer mehr "Lager" und "Gold" gekippelt wird.

Npit
Ich täts nicht konsumieren weil s da so ein Gerücht gibt.
Und ausserdem steh ich fett krass auf eine Münchner Brauerei mit Au



WE
Das einzige Gerücht was ich kenne ist "die Preussen können kein Bier brauen". Der amtierende Pils-Weltmeister kommt jedoch aus Westfalen (nein, ist nicht Warsteiner).
Ausserdem nehmen die Zwangspreussen (Westfalen) genau wie die Bajuwaren 4 Zutaten für  Bier: Wasser, Hefe, Baugerste und Hopfen. Sonst nix. Ist in D nämlich verboten und ist auch nicht gut für ein Bier. Da hört der Spaß auf.

Npit
Verboten ist da nix mehr seit der EU!
Aber s ist ein anderes Gerücht........

Wer ist Pilz Meischter ?

CU
WE
Wird gerne erzählt, aber was in D gebraut wird, MUSS nach dem Reinheitsgebot sein. Punkt. Es ist nur so, dass andere Biere aus dem Ausland die nicht nach dem Reinheitsgebot gebraut werden, trotzdem verkauft werden DÜRFEN.
Was meinst Du wohl, warum so viele Brauereien schon ausländischen Unternehmen gehören (z. B. Becks, Diebels, Holsten, Paulaner)?
Deswegen würde mich das Gerücht mal interessieren. Vor allen Dingen ist Warsteiner die größte Einzelbrauerei in Deutschland und produziert ein einwandfreies Pilsener, nur für meinen Geschmack mit zu wenig Hopfen.

Weltmeister ist die Rolinck-Brauerei im münsterländischen Steinfurt (liegt bei Rheine), festgestellt bei einer Blindverkostung in den USA.

http://www.rolinck.de

Leider bin ich nicht mit dem Laden verwandt oder kassiere Provision...

Npit

Ein feinherbes, edles Pils. Vor allen Dingen frisch gezapft ein Genuss.
Das werde ich mal versuchen. (Wo bekomm ich das im Süden?)
Danke; ganz verstanden hatte ich die Regelung: Was darf wer wo brauen und verkaufen eben nicht.
Was das gerücht anbelangt halte ich mich hier lieber tunlichst zurück !

CU
WE


Beitrag editiert am 10. 08. 2005 07:41.


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