1zu160 - Forum



Anzeige:
1001 Digital

THEMA: Carmen's Gleisplan Teil 2

THEMA: Carmen's Gleisplan Teil 2
Startbeitrag
Carmen - 11.10.23 08:13
Hier die Fortsetzung vom ersten Teil

Zum Nachlesen einen Link dazu:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1367629


Hallo Miteinander,

@Carmen: Vielen Dank für den zweiten Faden.

Rampe oder Wendel ?

Wendel:
Carmens Wendel hat innen R= 329mm mit 2,6% Steigung und außen R= 362mm mit 2,4% Steigung. So wie sie derzeit aufgebaut ist, wird das innere Gleis zur Steigung, das äußere zum Gefälle genutzt (es sei denn frau würde in der Wendel im Linksverkehr fahren ???). Oder Carmen, wie viel Aufwand wäre es die Wendel zu drehen - oder sind die Gleise schon geklebt ?

Rampe:
Die Rampen, die ich bisher gesehen habe oder selbst gezeichnet habe, beginnen alle mit einem 180°-Bogen mit einem Radius um 35cm. Dieser 180°-Bogen hat damit eine Bogenlänge von etwa 100cm. Somit passen Carmens Züge (gewünschte Zuglänge 60cm bis 70cm) komplett in diesen Bogen.

D.h. wenn eine Rampe einen Vorteil bieten soll, dann darf die Steigung in diesem Bogen allenfalls 2% betragen, besser noch weniger. Falls nicht, dann hätte erst bei Zuglängen deutlich über 100cm eine Rampe in Carmens Fall einen Vorteil - sofern die Steigung in der Rampe nicht zu groß ist.

@Carmen
Ich befürchte, mit Deiner vorhandenen Rampe kannst Du nicht viel anfangen, weil sie unterhalb der Trasse geschlossen ist (d.h. da ist kein Durchgreifen zu Gleisen dahinter möglich, nur oben drüber). Und sie hat eine Steigung von 3%. Für den Beginn der Rampe im Bogen zu viel.

@Helko
Die Beschreibung Deines Schattenbahnhofes klingt durchaus interessant. Könntest Du bitte einen maßstäblichen Plan hiervon einstellen ? - Zumindest mir nutzt Deine Beschreibung alleine nicht viel.

@Michael (#98)
Welche Steigung und welchen Radius hast Du am Beginn Deiner Rampe vorgesehen ? Und wie sieht es in den Bögen unterwegs aus ?

Viele Grüße, Joni

Hallo

hier zwei Pläne mit Rampe. Variante 16 stark angelehnt an Michael (#98).

In beiden fällen musste ich das letzte Stücke des Schattenbahnhofes bereits steigen lassen, damit in den Bögen der Rampe die Steigung moderat bleibt. Lediglich in den geraden Abschnitten habe ich eine größere Steigung vorgesehen.

Mindestradius weiterhin 25cm, Gleisabstand im SBH >= 40mm.

Viele Grüße, Joni

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo alle zusammen

@Carsten
Ich finde es super, dass du dir schon Gedanken über den eigentlichen Gleisplan machst. Ich muss gestehen das in meinem Kopf im Moment nur der SBH vorhanden ist :)
Ich finde den Plan mit so einer schönen zweigleisigen Paradestrecke sehr gut, das gefällt mir. Auch die Burg und der See muss sein, das mag ich auch gerne.
Ich finde allerdings das die Straßenbahn zu lange ist. Wenn die durch den kleinen Ort ein kurzes Stück fährt, würde mir das genügen. Ich hätte mir noch etwas mehr "Strecke" gewünscht, ist das überhaupt möglich? Oder wäre das dann einfach zu viel?

Thema SBH:
Ich habe ja von Woodland die 3 Prozent Rampe. Von diesen gibt es auch noch eine Rampe mit 2 Prozent. Allerdings kann man diese nicht unterfahren weil sie ja durchgehend aus Styropor sind.
Ich habe aber ehrlich gesagt etwas Bauchschmerzen wenn ich daran denke eine Rampe bauen zu müssen, die eine exakte Steigung hat. Ich weiß im Moment nicht, wie ich das bewerkstelligen sollte.
Gibt es eine einfache Möglichkeit so eine Rampe zu gestalten?
Kann man so eine Rampe kaufen? ( Wäre für mich wahrscheinlich das beste )

Den Wendel umzubauen ist nicht möglich. Der ist Teilweise mit Leim verklebt und die Gleise sind auch schon fest drauf. Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht wegen Links und Rechtsverkehr. Ob der Zug nun von links nach rechts fährt oder andersherum, wäre mir persönlich eigentlich egal. Oder habe ich da noch etwas nicht verstanden? Auf jeden fall sollten die Züge außen hoch fahren, ich befürchte innen hätte sie Schwierigkeiten.

Ich tendiere ehrlich gesagt schon zu dieser Rampe. Wenn die Steigung tatsächlich um die 2 Prozent ist, wäre das deutlich besser als im Wendel, und auch das Thema mit dem Linksverkehr wäre keines mehr.
Vorausgesetzt ich schaffe es, so eine Rampe zu bauen/kaufen.

Morgen kommen nochmal einige Weichen und Gleise. Dann habe ich genug zusammen um den SBH bauen zu können und würde mich echt freuen wenn ich da am Wochenende mal beginnen kann mit :)

@Helko
Ich finde deine Skizze auch immer noch interessant und wäre gespannt auf einen Gleisplan deines SBH.

Nochmal danke an alle die sich hier beteiligen. Ich finde auch die Idee toll, gemeinsam einen schönen Gleisplan für den SBH und für oben zu entwickeln, und diesen dann jedem zur Verfügung zu stellen. Wenn meine Anlage schön wird, dann auch mit Bildern dazu, hihi

Liebe Grüße
Carmen

Edit: Ich habe das hier gefunden:

https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/MU_N-L00129.html

Wäre so etwas eine Möglichkeit?

Hallo Carmen,

die 2% Rampe von Woodland kann man sehr wohl, aber nur mit einem Trick unterfahren!
Im Elektronikhandel gibt es sogenannte "Pertinax" Platten von weniger als 1mm Stärke. Diese als Verstärkung einfach unter der Rampe an der unterfahrungsstelle unterlegen und Du hast genügend Stabilität für die Unterfahrung.
Alternativ kannst Du auch die Rampe an dieser Stelle trennen und dort eine kurze Brücke einpassen.

Viele Grüße aus Landsberg am Lech

Ralph

@Joni
Jetzt muss ich mal reingrätschen
Überleg doch vorher, was du schreibst, erst mal Wendel mit über 2,5%, aussen runter innen hoch und dann darf eine Rampe nur weniger wie 2% haben!

Jetzt weis ich nicht wie der Wendel bei C, aussieht, interessiert mich auch nicht, weil mich Wendel nicht interessieren. Aber da eine Rampe wesentlich aus Geraden besteht, könnte die Steigung höher sein; könnte! Alles eine Sache der Logik!

Zum Schatten wurde ja schon im alten Strang ein adaptierter Entwurf von MTK(?) gezeigt

Weshalb die Neigung schon im Schattenbereich beginnen muss, erschliesst sich mir auch nicht, dann muss halt eine weitere Planung Nr. 25 oder 36 oder 52 her.

Hallo Helko,

ich bin immer noch auf Deinen maßstäblichen SBH-Plan gespannt, bitte mit Radien und Steigung.

Viele Grüße, Joni
siehe #98 im alten Strang
Hallo Helko,

den Plan von Michael habe ich sehr wohl gesehen. In #73 beschreibst Du Deinen Plan des SBH - den habe ich noch nicht gesehen . Ich meine nicht nur eine Skizze oder Worte, sondern einen maßstäblichen Plan und wie Du z.B. die Ausfahrt aus dem SBH löst bis es zur Geraden der Rampe geht und wie da die Radien, Steigungen und Höhenverhältnisse aussehen - als Bild, nicht nur Worte.
Ich bin nach wie vor an Deinem (!) Plan interessiert.

Viele Grüße, Joni
Hallo Carmen,

bei den MU Pfeilern bist du im Grunde darauf angewiesen, dass du die Pfeiler in einem bestimmten Abstand aufstellen kannst. Wenn Du aber eine Rampe hast kann es sein, dass Du die Pfeiler in unterschiedlichen Abständen aufstellen musst.  Ich glaube zudem, das du im Baumarkt oder beim Tischler um die Ecke für ein bis zwei Dutzend auf Maß geschnittene Holzstücke als Pfeiler auch nicht mehr zahlst (gut, wenn die im sichtbaren Bereich sind muss man die noch aufhübschen). Unter die Gleise dann die Trasse (z.B. 8-10 mm Sperrholz-Brettchen). Die Trassenbrettchen (oder wie im Bild im MU-Beispiel Brücken) fallen ja immer an, da die Gleise selbst nicht stabil genug sind - Ausnahme sind da nur die Kato Viadukt Gleise. Mit den Viadukt Gleisen (oder Brücken, wie oben schon mal beschrieben) kann man z.B. auch gut eine Durchfahrt durch die Woodland Scenic Rampen überbrücken.

Gruß,
Bernd
Hallo zusammen

Mein Plan aus #98war mehr als Konzept/Skizze gedacht und lange nicht fertig optimiert, Ich habe bisher nur mit Flexgleis geplant und alles mit vorgegebene Gleisen zu zeichnen ist planerisch echt aufwändig (dafür baut es sich dann natürlich einfacher). An einigen Stellen habe ich daher einfach Flexgleis geplant um die Gleise provisorisch fertig zu haben.
Gleislängen sind daher ebenfalls nur provisorisch:
- im Schattenbahnhof: 136-180 cm,
- im "Kopfbahnhof" 74-105 cm
- im roten Zusatzbahnhof 86-105 cm.

Ich habe in meinem Plan einen Mindestradius von 348mm verwendet. In der Rampe die Doppelspur DE381/414 und DE447/480. Rampe mit 2.2% Steigung. Es müssten aber mindestens 2.5% sein, damit man mit genügend Abstand (50mm+X) über die rote Strecke kommt. Mit 3% reicht es locker und man muss nicht im Weichenbereich bereits in die Rampe übergehen. Aber man könnte auch einfach den Kreuzungspunkt weiter nach rechts verlegen.

Meiner Meinung nach sieht es nicht schön aus, wenn die Steigung sich dauernd ändert. Die Rampe ist lang genug um im geraden Teil auch Höhe zu verschenken. Wenn Carmens Züge nur 2% Steigung in der Kurve schaffen, dann eben mit 2% planen.

Mir fehlt aktuell die Zeit um hier weiter mitzumischen. Ich schaue am Wochenende gerne wieder rein wie es hier weiter geht.

Viele Grüsse

Michael

P.S.: @Joni: ich persönlich würde nicht mit der grossen Weiche (R718) planen und dann in den Gleisen einen Radius von 250mm nehmen. Das passt für mich nicht zusammen, Die mittlere Weiche (R481) wirkt für mich dann stimmiger. Aber ich weiss dass Carmen die grosse Weiche vorgegeben hat.
@Joni
dein Bohren in aller Ehre, aber so lange der Fokus auf zweigleisig steht, mache ich mir nicht die Mühe, den Plan fertig auszuarbeiten.

Ich kann mich nur auf mein Archiv beziehen, das bei sehr vergleichbarer Größe auf 20 M Nutzlänge kommt, ohne Wendel, mit eingleisiger Rampe, Neigung 2%. etc, wie schon beschrieben.

Guten Morgen,

Vorweg, ich baue weder Rampen noch Wendel. Aber hatte in amerikanischen Zeiten mich mal mit Wendeln befasst.

Eigentlich gibt es hier nur 2 Fragen:

1. Mit welcher Lösung kommst du Platztechnisch da oben raus wo du rauskommen willst ohne unnötig Fläche zu verschenken (Berg/ Burg über dem Wendel gilt nicht als verschenkt weil es zu Konzept dazugehören würde)?

2. Welche Option ist für deine Züge geeignet? So wie ich gelesen habe sind deine Züge nicht soo lang, normal haben N Lokomotiven schon einiges an Zugkraft und Mobas sind i.d.R. übermotorisiert. Von daher sollten deine Züge auch nen Wendel schaffen. (Bei den amerikanischen war damals die Zuglänge über 3 Meter geplant, was natürlich ganz andere Berechnungen braucht. Auch deutsche 650 Meterzüge kommen im Modell da nicht hoch, auch nicht über die Rampe=). Deine kurzen Züge schaffen wohl locker beides. Deshalb wäre eher Frage 1 wichtig.)

Gruß Christian
Hallo Miteinander,

@Carmen
Ich möchte (nochmals) nach den Randbedingungen fragen:
# Zuglänge bis 70cm - ich fände es sinnvoll einzuplanen dass später vielleicht auch längere Züge fahren können - was meinst Du ?
# Wendel oder Rampe - jeweils bevorzugst Du etwas ohne Trassenbrettchen sägen ? -> bei der Wendel wäre das in der ganzen Höhe möglich, aber recht hohe Steigung. Bei der Rampe finde ich es nur im unteren Teil sinnvoll, damit Du wenn sie weiter oben ist, unten hindurchgreifen kannst. Dann würde ich aber lieber 2% statt 3% nehmen.
Kämen Deine jetzigen Züge alle die Wendel hoch ? Möchtest Du später vielleicht doch mal längere Züge ?
# In den Schattenbahnhofsgleisen je Gleis mehrere Züge hintereinander -> spart Weichen und es lassen sich mehr Züge unterbringen (bei den verschiedenen Varianten sind 20 bis 25 Züge möglich - auf den ersten Blick viel, aber ein SBH ist im Laufe der Zeit selten zu groß).
# Sind Stumpfgleise hier sinnvoll bzw. genauer: Möchtest Du sie ? (für ca. 4 bis 6 Züge)
Vorteile: Wendezüge können wieder "rückwärts" ausfahren, Brachfläche in der Mitte wird genutzt.
Nachteile: In der Mitte schwieriges Beikommen, relativ viele Weichen für relativ wenige Züge.
# Ich habe eine Umfahrung 1 vorgesehen, mit der die vorderen Züge im SBH sich wieder hinten anstellen können und damit die Ausfahrt für weiter hinten stehende Züge freimachen -> finde ich sehr sinnvoll.
# Eine weitere Umfahrung 2, mit der in der Tiefe ankommende Züge gleich wieder nach oben geschickt werden können -> finde ich sinnvoll, vermisse ich bei meinem SBH, ist aber Geschmackssache. Wenn nicht gewünscht, kann dieses Gleis einfach als weiteres Parkgleis verwendet werden (dann entsprechend auch die Rückmelder einbauen bzw. zumindest die Gleisisolierungen vorsehen).

@Michael (#10)
Ich hätte von den Maßen her auch lieber die mittleren Weichen genommen - kenne mich bei Kato aber nicht aus - wenn die großen betriebssicherer sind, dann ist das ein wichtiges Argument, besonders für den SBH.
Wenn bei Deiner Rampe 2,5% Steigung im Bogen nötig sind, dann ist der Unterschied zu Carmens Wendel relativ klein (innen 329mm & 2,6% außen 362mm und 2,4%), oder was meinst Du ?

Viele Grüße, Joni

PS:
# Gleisabstand habe ich 40mm vorgesehen.
# Als Radius habe ich minimal 249mm genommen.

Hallo,

bei einer Überquerung von Gleisen kann man die Trassenbretthöhe sparen, wenn man wie in der Skizze vorgeht. Damit bei so einem "fehlenden Trassenbrett" die Stabilität nicht verloren geht, sind oberhalb des Bretts rechts und links vom oberen Gleis Stabilisierungen (aus Holz oder Metall) vorzusehen. Hilft vielleicht, wenn es auf Millimeter und eine geringere Steigung ankommt...

Um aus der Schattenbahnhofsebene herauszukommen, würde ich zuerst mit einer Wendel beginnen, um auf z.B.12cm Höhe zu kommen und dann mit Rampen weiterführen zu den Tunnelportalen zur Oberwelt. Evtl. mit einer zweigleisigen Aufspaltung (habe ich anfangs im Thread ja schon mal vorgeschlagen).
Wegen Rampen: Bei längeren geraden Strecken kann man das Trassenbrett U-Förmig bauen, also rechts und links z.B. 5cm hohe Leisten an dem Brett verleimen; so hat man zum Einen eine Absturzsicherung und zum Anderen ein ziemlich durchbiegungsfreies Element, das ohne Zwischenstützen auskommt. Das erleichtert den Zugriff in die Unterwelt, weil weniger Stützen im Weg sind und vereinfacht so auch den Trassenbau.

Noch ein Hinweis: Bei Richtungsbetrieb kann es sinnvoll sein, nach unten ein stärkeres Gefälle zu haben (bringt eine kürzere Strecke), dafür kann man nach oben eine längere Strecke mit geringerer Steigung erreichen.

Viele Grüße
Michael

Die von MHAG zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo Michael,

Danke für die Gleisquerung.

Die Wendel, die Carmen bereits hat, hat außen R362mm mit 2,4% und innen R329mm mit 2,6% (genau genommen 54mm Höhe je Runde). Ungünstiger Weise ist sie so aufgebaut, dass im Rechtsverkehr die Steigung innen ist. Um die Steigung außen zu haben, müsste man auf Linksverkehr wechseln. Die Wendel ist fertig verklebt.
Oder Carmen müsste eine neue kaufen und anders herum zusammenkleben.
Eine Wendel mit größerer Strecke je Windung ließe sich beim vorhandenen Platz lediglich oval bauen. Dann müsste sie selbst basteln, was sie bisher aber nicht mag. Was meinst Du unter diesen Umständen dazu ?

Viele Grüße, Joni
oder Carmen verschenkt den Wendelin, weil es auch OHNE geht

Die blaue Strecke hat 1,7% Neigung, der grünen Zahlen sind die Nutzlänge. Das Innere Gleis (NL 530) hat allerdings nur einen Radius von 290mm

Dieses Bild
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login
  

und ist nur fakultativ; bei Weglassen verlängern sich die NL der anderen Gleise mindesten um 1-2 Weichenlängen.

Maximale Zuglänge jetzt 200 cm!

Natürlich könnte mensch die Höhe des Schattens noch variieren, aber so sind es 220 mm zur Bahnhofsebene,



Die von helko zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Miteinander,

auf die Schnelle ein noch unfertiger (!) Entwurf. So könnte ich mir eine 2%-Rampe vorstellen. Die im SBH sich hinten anstellende Züge würden die Einfahrt kreuzen.

Viele Grüße, Joni

@Helko: Und wie sieht das Ganze aus ?

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

nach blau teilt sich die Strecke und das Ende kommt wie in #73 alter Strang gezeigt
Hallo zusammen

Ich möchte mich nun einfach mal festlegen das wir weiter kommen. Ich werde auf einen Wendel verzichten und mit einer 2% Rampe nach oben fahren.

Gründe:

Meine Dampflok BR23 von Fleischmann mit 4 Rungenwagen mit Holz darauf ( Die sehr gut rollen ) schafft es den Wendel gerade so nach oben auf der Außenbahn. Würde die Lok innen nach oben fahren hätte sie sicherlich schon Probleme. Mit 2% Steigung bei einer Rampe wäre das sicherlich einfacher.

Ich werde die 2% Rampe von Woodland kaufen und sie bei manchen Stellen trennen und mit Pertinax Platten verstärken, damit ich durchgreifen kann und überall dran komme.

Das Einzige was noch zu klären wäre: Ein oder Zweigleisig?
- Da bin ich völlig offen. Ob es nun etwas länger braucht, bis ein neuer Zug die Oberfläche erreicht, stört mich eigentlich wenig. Ich möchte die Anlage interessant genug gestalten das der Zuschauer auch in der "Pause" genug zu sehen hat.
- Entscheidend ist für mich: Wie verändert es den Gleisplan oberhalb? Oder kommt bei der Zweigleisigen Einfahrt in den SBH vorher eine Weiche die die Strecke erst auf zwei Gleise verteilt? Dann würde sich der Plan Oberhalb ja nicht ändern. ( Bis auf diese eine Weiche )

Bei der Zuglänge fände ich es natürlich Vorteilhaft wenn ich doch mal auch über 70cm gehen kann. Lieber plant man das vorher schonmal mit ein.
Die Stumpfgleise finde ich gut. Ich möchte auch Triebwagen haben.
Diese zweite Umfahrung brauchen wir nicht extra denke ich. Da kann ich ja einfach ein Abstellgleis für verwenden.


Liebe Grüße
Carmen
Hallo Carmen,

vielen Dank für Deine Statments.
Ob die Rampe 1- oder 2-gleisig ist, halte ich für die weitere Gleisgestaltung für egal. Darf dürfte nach meiner Einschätzung fast nichts ausmachen. Je nach dem eine Weiche mehr oder weniger. Für den Gleisplan des SBH sehe ich leichte Vorteile bei 2gleisig.
Bei 2gleisig könntest Du einen Teil Deiner Doppelspurgleise verwenden - bei 1gleisig entsprechend 1-Spurgleise.
Falls Du 1gleisig wählst, dann würde ich auf eine Ausweiche auf halber Strecke verzichten. Denn mit einer 2m bis 3m langen Ausweichstrecke + Weichen bist Du bald wieder bei komplett 2gleisig.
Mein persönlicher Favorit wäre 2 gleisige Rampe - damit sich die bergwärts und talwärts fahrenden Züge nicht gegenseitig stören. Aber das ist zum Teil Geschmackssache.

Zuglänge > 70cm wäre nur ein kleiner Unterschied bei der Einstellung der Steuerung - und sinnvoll wären leitende Achsen am Zugschluss. (An dieser Stelle kann ich allerdings nur für den Traincontroller sprechen.)

Viele Grüße, Joni

PS: Wenn's Dir egal ist, dann würde ich mal weiterhin 2gleisig planen.
Hi

Dann machen wir das Zweigleisig!

Und ich übe die ganze Zeit schon mit Traincontroller

Liebe grüße
Carmen
Hallo Carmen,

etwas früher als gedacht, habe ich den nächsten Entwurf. Mit Rampe und Platz für Deine Schaumstoffausführung.
Als vorläufiges Ende der Rampe habe ich eine provisorische Wende angedacht. Damit könntest Du den Schattenbahnhof nicht nur mit Hilfe der ebenerdigen Wende testen, sondern auch die Ein- und Ausfahrt aus dem SBH sowie die Rampe mit ihrer Steigung.

Du magst zwar vorgefertigte Rampen und Brückenkonstruktionen. Aber hast Du auch eine Stichsäge ? Dann könntest Du den Trassenverlauf der provisorischen Wende aus einem Sperrholzbrett (etwa 6mm Stärke) aussägen sowie 7 Holzleisten als Pfeiler ablängen (die Pfeiler könnte ich Dir zur Not auch machen) und das ganze auf die Grundplatte schrauben (schrauben, damit es wieder lösbar ist).(Spätestens im sichtbaren Bereich wirst Du wohl nicht umhin kommen, die Gleistrassen aus Sperrholz auszusägen.)

Auf der Rampe könntest Du überwiegend die Doppelgleise verwenden (die haben doch 33mm Gleisabstand - oder ?).

In diesem Stadium benötigst Du noch kein Kehrschleifenmodul, sondern lediglich ein Relais um die Polarität im SBH 2 zu wechseln (Einfahrt <-> Ausfahrt).

Daten
SBH 1: 6x 4 Züge hintereinander (bei etwa 70cm Zuglänge - Längere Züge möglich, dann entsprechend weniger)
SBH 2: 6 Wendezüge / Triebzüge (4x 35cm und 2x 55cm Zuglänge möglich)
Gleisabstand im SBH 40mm
Mindestradius 249mm
Rampe: Steigung 2%, Radius etwa 40cm

Herzliche Grüße, Joni

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo,

ein interessante Plan!
Aber wenn ich ehrlich sein soll, gefällt mir der zweite Plan aus #2 ("Carmen-16-SBHZ") besser. Wenn da die Umfahrung unten links etwas weiter nach rechts zum Rand gerückt wird, könnte die grüne Rampenstrecke einen etwas größeren Radius bekommen.
Andere Idee zu diesem genannten Plan -- wenn man die Doppelgleisstrecke in zwei eingleisige Strecken trennt, wäre folgendes machbar: Die Abfahrt bleibt gleich, die Auffahrt wird links bei der Weiche auf die jetzige Umfahrungstrasse gelegt und über den geraden Weichenstrang geführt, während die Umfahrung zwischen Auf- und Abfahrt gelegt wird. Dann kann die Auffahrt die gesamte Fläche des linken Schenkels nutzen und ungefähr bei den beiden violetten Weichen diese überqueren, um danach als Doppelgleis weiter nach oben zu führen. Das könnte die "Berganfahrt" im Schattenbahnhof vermeiden. Die Abfahrt könnte ab der "54-Höhenangabe" durchaus steiler sein, das stört nicht, wenn das 3% sein sollten. Und für die Auffahrt könnte sich so eine längere Strecke herausholen lassen.
Nur mal eine Idee, wenn man die grüne Strecke ab etwa der Bildmitte nach links teilen würde.

Viele Grüße
Michael
Hallo zusammen

@Carmen, hast du jetzt schon etwas gebaut?

@Joni, in den violetten Teil von deinem Plan aus #22 muss noch ein Kehrschleifenmodul? Die Umfahrung ist eine Kehrschleife für deinen gelben Kopfbahnhof. Dadurch ergeben sich total spannende Fahrmöglichkeiten auch im "Keller".

Viele Grüsse

Michael (MTK)
Hallo Michael (MTK),

wenn ich es richtig sehe, dann sind bei der in der Lila Umfahrung eingebauten Kreuzung (keine DKW) die beiden Gleisstränge elektrisch voneinander isoliert.

Damit sind folgende Gleispotentiale möglich (siehe Bild).
Wenn die Rampe dann mal die obere Ebene erreicht, dann wäre dort ein Kehrschleifenmodul notwendig. Im Laufe der Rampe habe ich keine Weiche vorgesehen.
Zum SBH 2 braucht es entweder ein Kehrschleifenmodul oder das eingezeichnete bistabile Relais, das parallel zur Weiche schaltet, die im SBH 2 an die doppelseitige Trennungen anschließt.

Viele Grüße, Joni

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



zu #22
die Strecke von der Kreuzung hoch zur (Rechts-)Weiche ist eine Umpolungsstrecke und ist nur für sehr kurze Züge geeignet!

Die von helko zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

@#26
ist nicht zutreffend. Schaue Dir bitte die Gleispotentiale in #25 an.
Viele Grüße, Joni
Dein Vorschlag hat doch nur Gültigkeit, solange Du die Grüne als einzige Strecke hast. Sobald diese an den Rest der Anlage angeschlossen ist, passt es nicht mehr.

Dieses Bild
ist nur für eingeloggte User sichtbar: Login


Wieso dann nicht gleich von Anfang an richtig machen????°

Die von helko zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo,
das KSM kommt in die Rampe, vor der ersten Weiche oben.
Viele Grüße, Joni
Ich gebe auf!
Viel Glück
Moin Johannes,

ein Kehrschleifenmodul kommt üblicherweise in die Kehrschleife...
Gut, man kann die Kehrschleife in dem Schattenbahnhof auch anders schalten, dann braucht man da keines. Aber ohne fährt da nix.

Gruß
Kai
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name:

ein Kehrschleifenmodul kommt üblicherweise in die Kehrschleife...


nur bedingt richtig!
ich habe in bisher über 200 Gleichstromanlagenplanungen keine 10 KSM in Kehrschleifen verplant. Ich nenne sie daher Umpolungsmodule und die liegen auf freier Strecke!
Hallo alle Teilnehmer mit dem Kehrschleifenmodul. Ich besitze eines von Lenz und würde das verbauen.

Allerdings, sollte ich schon wissen wo es hin muss?!

@Helko Was meinst du damit, es gleich richtig zu machen? Kannst du mir das bitte ausführlicher erklären? Da wäre ich dankbar für.

Ich bin dabei, den SBH aufzubauen. Als Vorlage dient mir die Datei in #22. Bevor ich nun aber zu dem ganzen Strom komme, würde ich schon gern wissen, was ich mit dem Kehrschleifenmodul anfangen muss, oder ob ich noch was an dem SBH ändern muss?!

Vielen dank schonmal

Liebe Grüße
Carmen

Hallo Miteinander,

ein Alternativvorschlag für die Kehrschleifenschaltung (erstes Bild). Das Kehrschleifenmodul von Lenz würde hierfür in dieser Anordnung nicht mehr gehen, da es zuviel Strom zieht und der Belegtmelder die ganze Zeit belegt rückmelden würde (auch wenn das Gleis frei ist). Ein KSM das ich kenne und sparsam genug ist, wäre z.B. von Rautenhaus das SLX 805. Obwohl es aus der Selectrix-Ecke kommt, funktioniert es genauso gut mit DCC Gleissignal.

Für den Aufbau des Schattenbahnhofes mit provisorischer Wende in der Rampe reicht ein KSM. Später ist dann ein zweites KSM am Ende der Rampe notwendig (zweites Bild).

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Joni,

etwas OT, aber mit welcher Software hast du deine Pläne erstellt?

Gruß Uli
Hallo Uli,
Gleispläne mit Wintrack,
Strompläne ("Gleispotential") mit CAD-Programm Malz&Kassner (kostet einiges ...)
Viele Grüße, Joni
Hallo Joni,

warum hast du in #34 statt des Relais in #22 nun auf ein KSM umgestellt?
Ich halte das Relais in diesem Fall für die bessere Lösung. Wenn der Zug in Schattenbahnhof 2 einfährt, ist der ganze SBH wie die Einfahrtseite gepolt. Der Zug hält im SBH und bevor er ausfährt, muss die Ausfahrtweiche umgeschaltet werden und mit dem Relais wird zugleich die Polung des SBH umgekehrt und passt nun ohne zusätzlichen Aufwand für die Ausfahrt. Das ist für mich die einfachere Lösung. Welchen Vorteil bringt da ein KSM?

Viele Grüße
Gerd
Hallo Gerd,

beide Lösungen halte ich für nahezu gleichwertig. Bei der Lösung in #25 wird das Belgemeldemodul mit umgeschaltet. Nicht alle Belegtmeldemodule mögen dies. Aus der Ferne kann ich nicht prüfen, ob das mit Carmens Belegtmelder geht.

Viele Grüße, Joni
Hallo Joni,

danke für die Aufklärung. Ich hatte nur überlegt, dass das vorhandene KSM ja sicher noch weiter oben (Rampe oder sichtbare Strecke) gebraucht wird und dann wäre die Relaislösung einfacher und billiger.

Vile Grüße
Gerd
Huhu

Mir wird ja ganz anders wenn ich daran denke das alles verkabeln zu müssen. Ohje Ohje

Ich besitze im Moment ein KSM von Lenz LK200 und ein Bistabiles Relais von DM Toys
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Schoenwitz_50149.html

Kann ich beide benutzen?

Liebe Grüße
Hallo zusammen

Ich frage mich, was diese 'Umfahrung' rechts für einen Sinn hat?
Würde man diese weglassen, könnte die Kreuzung weg, sowie die dazugehörige Weiche darunter.
Außerdem könnte man den Bogen zu den Abstellbereich geschmeidiger machen, da ja die Kreuzung fehlt und man deswegen den Bogen früher beginnen könnte.
Nur so eine Idee.

Gruß Rudi
Hallo Rudi,

die Umfahrung hat folgenden Sinn:
Je Schattenbahnhofsgleis stehen bis zu 4 Züge hintereinander. Wenn nun der 2., 3. oder 4. Zug gewünscht wird, müssen die davor befindlichen zunächst wegfahren (das ist der Nachteil des sequentiellen SBH). diese Züge können über die Umfahrung sich wieder hinten anstellen.

Viele Grüße, Joni
Hallo Joni

Danke für die Erklärung. Ja, dann macht es es Sinn.
Ich würde es persönlich einfacher machen, aber jeder so wie er will und kann.

Finde aber die den Schattenbahnhof an sich nicht schlecht. Hauptsache, man kommt bei einer Störung gut heran.

Gruß Rudi
Update:

Guten morgen alle zusammen

Ich möchte heute mal über die Fortschritte berichten. Neben Studium und andere Verpflichtungen bastel ich so oft es geht an der Eisenbahn weiter, ohne mir dabei stress zu machen oder in einen "Schnell, Schnell" Modus zu gelangen.

Die Gleise des SBH sind lose verlegt worden und provisorisch zum testen mit Strom versorgt worden. Besonders die Rampe habe ich ausgiebig getestet und es hat gut funktioniert ohne das die Loks Probleme hatten. Die Kato - Gleise sind teilweise braun gefärbt, das war noch der Vorbesitzer, stört mich im SBH aber nicht weiter. ( Siehe Bild 1+2 ) Da sie eben noch nicht fest gemacht wurden und ich ständig am verschieben bin, sind sie auf dem Bild auch noch nicht perfekt gerade, bitte seht darüber hinweg :)

Nach den erfolgreichen Tests habe ich angefangen die Loks in Traincontroller einzulesen. Dafür habe ich mir eine Teststrecke auf einem extra Brett gebaut. Diesem Brett habe ich eine Zentrale und ein Belegtmelder spendiert. Es kommen ja immer wieder mal Züge hinzu die eingelesen werden müssen, dann kann ich das Brett herausholen und darauf die Loks einmessen. ( Bild 3 )
Auch ein Programmiergleis ist gleich mit dabei.

Anschließend habe ich die ganzen Anschlüsse nun wieder getrennt und werde jetzt im nächsten Schritt die Gleise ordentlich verlegen und kleben. Kleben deswegen, weil es mir schon öfters passiert ist, das ich ein Nagel/Schraube zu tief in das Gleis schraubte und die Schiene dann einen leichten Knick nach unten bekam, ohne das ich es gleich merkte. Das möchte ich vermeiden und klebe die Schienen deswegen.

Die Schienen werden dann mit einem Dremel 3000 und einer dünnen Trennscheibe getrennt. ( Bild 4 ) Das werde ich zum ersten mal machen, bisher habe ich mit Isolierverbinder gearbeitet. Allerdings passen diese halt nicht immer genau da hin wo ich die Trennung brauche. Ich werde die Trennschnitte allerdings vorher an einer "alten" Schiene testen und auch herausfinden ob diese sich nach der Trennung bewegen oder fest bleibt. ( Sollte es eine Bewegung geben, werde ich 2 Komponenten Kleber in die Trennung einfügen, damit die Schienenstöße sich nicht mehr berühren können. )

Parallel dazu habe ich mit dem verkabeln angefangen. Ich habe dazu ein Brett gefertigt das unter der Anlage angebracht ist. ( Bild 5 ) Hinter diesem Brett steht die Zentrale und das externe Stromgerät. Ich verwende 0.5mm Kupferdraht überall und teilweise Aderendhülsen. Sobald die Schienen fest sind, werden die Weichen, Belegtmelder und Strom angeschlossen.

Ich freue mich dann darauf, die ersten Züge über den SBH fahren zu lassen. Weiterhin freue ich mich über Kritik, Änderungsideen und Hinweise auf Dinge die ich falsch mache. Ich bitte auch um Nachsicht, dass ist meine erste Anlage die ich aufbaue und bin allen weiterhin sehr dankbar für die Unterstützung.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Carmen

P.S Die ganze Anlage ist auf Rollen, damit ich überall dran komme.

Die von Carmen zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo Carmen,

Du scheinst ja gut voran zu kommen! Sehr zielgerichtet und offenbar auch erfolgreich.

Ein paar Tipps zum Bau:
Seit die Bruchstücke einer Trennscheibe knapp am Kopf vorbeigesaust sind (und zur Mahnung jahrelang im Regal steckten), versuche ich die zu meiden. Statt dessen benutze ich lieber Diamanttrennscheiben, die brechen nicht so schnell.

Und wegen der nachträglichen Schnitte im Gleis: Warum sollte im eingebauten Zustand ein 90°-zur-Gleisoberfläche-Winkel notwendig sein? Ich behaupt jetzt mal, dass ein schräger Schnitt mindestens genauso gut, wenn nicht sogar besser ist, vor allem ist er einfacher durchzuführen.
Bei einer doppelseitigen Trennung also so:
=====\\=====>  
=====//=====>   Schienenkopf mit Schrägschnitt,  so ==> ist die bevorzugte Fahrtrichtung mit weniger "Entgleisungspotenzial" (in der Gegenrichtung geht es aber auch sehr gut)

Wichtig ist nur, dass wirklich _keine_ Verbindung zwischen den zerschnittenen Profilen besteht.
Und wenn Du den Schnitt mit Isoliermaterial ausfüllst, sieht man hinterher (nach dem Beischleifen) doch sowieso fast nichts mehr davon...
Bisher ausprobiert (Nacharbeit ist immer notwendig:
- 2-Komponenten-Kleber: hält gut, ist stabil, isoliert sicher, nachbearbeitbar; aber: dauert sehr lange, bis der Kleber hart ist
(neuerdings habe ich 5min-Epoxy probiert, recht flott, isoliert gut, aber meine Marke scheint aber nicht so hart zu werden)
- Kunststoffplättchen mit Uhu-Hart eingeklebt: geht schneller, nachbearbeitbar (mit Vorsicht), aber spröde
- Nitrospachtel: wie sicher das auf Dauer isoliert, weiß ich nicht; ich habe es mal probiert, mag die Methode aber nicht so
- Recht gut scheint Pappe zu sein, getränkt mit Sekundenkleber; geht ziemlich schnell und lässt sich nachher gut beischleifen (bisher meine Lieblingsmethode).
- auch Heißkleber funktioniert, könnte aber zu späteren Verschmutzungen führen (da gab es mal eine Diskussion hier); habe ich im Untergrund (an gut erreichbarer Stelle probiert)

Ach ja, ich schraube meine (sichtbaren) Gleise nur bis nach dem Schottern (zwischen den Schwellen mit größeren Flachköpfen, damit man drüberfahren kann zum Testen), dann kommen die wieder raus. Im Untergrund nehme ich gern Heißkleber, rechts und links an den Schwellen als Punkte und, für sehr stabil, kurze "Würste".

Einfach mal ein paar Hinweise, die für Dich nützlich sein könnten...

Viele Grüße
Michael

Danke Micheal für die Warnung mit der Trennscheibe. Das werde ich auf jeden Fall beachten und eine Diamantscheibe benutzen.

Es wäre mir am liebsten, die Kato Gleise würden sich nicht verschieben und ich müsste die Trennstelle gar nicht erst auffüllen.... mal sehen was die Tests ergeben werden.

Viele Grüße

Carmen
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Statt dessen benutze ich lieber Diamanttrennscheiben, die brechen nicht so schnell.



Zustimmung - die braunen Korund-Scheiben brechen wirklich sehr schnell und daher haben wir die Schienen (Peco Neusilber) alle mit der Diamant-Trennscheiben getrennt. Die Scheiben halten ewig und die gibt es in unterschiedlichen Durchmessern. Dazu noch eine Verlängerung in Form einer Welle mit eigenen Spannkopf, das war auch ganz hilfreich. Wir haben dann im 4-Handbetrieb gute Ergebnisse erzielt ... einer führt die Trennscheibe ohne das die Maschine (bei uns eine Proxxon) die Sicht und Führung erschwert, der andere regelt nach Gehör die Drehzahl an der Maschine.
Ein Tipp noch zur Diamant-Trennscheibe ... je nach Ausführung geht der Diamantbelag an der Seite ziemlich weit in die Fläche rein und damit ergibt sich die Gefahr, das schon bei leichten Bewegungen die Schienenlücke ziemlich groß wird!
Wir hatten nach einiger Zeit festgestellt, dass die Scheibe nicht mehr so "bissig" ist, weil sich an der Fläche die Diamanten mit dem Kunststoff der Schwellen zugesetzt hatte ... das wäre dann die Möglichkeit bewusst etwas von der seitlich fräsenden Wirkung zu entschärfen, aber eine möglichst exakte Führung beim Schnitt ist immer notwendig - daher 4-Hand Betrieb

Schöne Grüße
Peter
Hallo Carmen,

herzlichen Glückwunsch zu Deinen Fortschritten !!
Mit Deinen Rückmeldebausteinenkenne ich mich nicht aus. Trotzdem Fragen:
Sind die 4088 GND richtig ?
Sind beim 4088 CS die beiden "C"-Anschlüsse nicht getrennt voneinander ? Also ist zwischen diesen beiden Anschlüssen ein Brücke notwendig ?
Ist es sinnvoll alle digitalen Analgenkomponenten zentral anzuordnen ? Dann ergäben sich z.T. recht lange Kabel. Ich könnte mir auch vorstellen, sie zwar an senkrechten Brettern am Anlagenrand zu befestigen aber auf der Länge verteilt.

Herzliche Grüße, Joni
Hallo Carmen und Michael #45

Selbst wenn sich die Gleise „nicht“ verschieben würden ( was eigentlich nicht wirklich feststellbar ist ) sind ein paar Zehntel aufgrund von Spannungen,und Wärmedehnung da immer drin ( besonders bei Flexgleisen in Kurven) . Ich würde in jedem Fall mit Isoliermaterial verfüllen. Es kann immer sein, dass ein Korn aus einem Gleisschottern usw die Isolation überbrückt. Ich persönlich komme mit Stabilität Express als Füllmaterial am Besten zurecht, Die Pappe, Sekundenkleber Methode hat bei mir mehr Nebenwirkung als Wirkung erzeugt, aber ich denke da muss jeder selbst probieren. Ob 45 Grad oder 90 Grad Schnitt, ist eigentlich nicht mehr so wichtig in dem Moment wo man füllt und schleift - ich habe beides im Einsatz, finde keinen Unterschied. Die Diamantscheibe zur Trennung ist wirklich zu empfehlen ( das hatte ich als selbstverständlich vorausgesetzt )
LG
Heinz
Hallo Heinz,

da bin ich jetzt neugierig:
Zitat - Antwort-Nr.: 49 | Name:

Die Pappe, Sekundenkleber Methode hat bei mir mehr Nebenwirkung als Wirkung erzeugt


Kannst Du dazu mehr berichten? Vielleicht habe ich was übersehen, aber bisher habe ich noch nichts negatives bemerkt...

Neugierige Grüße
Michael
Hallo

Ich habe angefangen die Schienen zu trennen. Das trennen klappt sehr gut mit der Diamantscheibe. Ich habe das große Glück das ich nur sehr wenige Trennungen füllen muss. Meistens hat es so geklappt, dass ich nur pro Gleis ein Schnitt machen musste, und der nächste Schnitt war wieder auf einem anderen Gleis. Das führt dazu, dass die Trennstellen sich nicht zu schieben können da nur ein Schnitt pro Gleis vorhanden ist.

Da wo es nötig ist, werde ich es auch erstmal mit dem Kleber von Heinz versuchen und wenn dieser trocken ist, alles schön abschleifen.

Jetzt kann ich aber nicht weiter machen, weil ich zu wenig Kabel von der Farbe für die Belegtmelder habe *grins* Erstmal nachbestellen.

Viele Grüße
Carmen
hallo Michael # 50
ich erhebe hier keinesfalls einen Absolutheitsanspruch, Auch bin ich weit davon entfernt, alle möglichen Sekundenkleber getestet zu haben. Nach meiner Erfahrung gibt es bei den 1 K Klebern solche, die elastisch bleiben (was manchmal ja gewollt ist ) - dabei aber etwas klebrig bleiben ( was man für das Verfüllen nun nicht brauchen kann) oder solche die ganz Aushärten, dann aber spröde werden.
Ich jedenfalls hatte zum einen mit Resten von Sekundenkleber auf Fingern, Pinzette und anderen Gleisstellen.zu kämpfen. Zum anderen sind mir beim Nachfeilen etliche der Kartonplättchen wieder ausgebrochen , oder wenn nicht beim Nachfeilen ,dann zT irgendwann im Betrieb. Weiters entstanden beim Nachfeilen Klebersplitter die irgendwann in der Lok waren ( aber da hatte ich wahrscheinlich nicht sauber genug abgesaugt) All diese Probleme hatte ich beim 2K Kleber nicht (da kann man mit dem Mischungsverhältnis etwas spielen) , aber wie gesagt, das ist sehr subjektiv

beste Grüße

heinz  
Hallo Heinz,

Danke für die Info
Dann hatte ich wohl mehr Glück beim 1€-Sekundenkleber Das Beischleifen habe ich mit "Restwerkzeugen" vom Zahnarzt gemacht; es gibt adäquaten Ersatz (Polierscheiben) von Dremel und Co Mit Handfeilen bin ich nicht glücklich geworden, da hatte ich ähnliche Probleme wie Du.

Dann drücken wir doch Carmen mal alle Daumen, dass es zügig und erfolgreich weitergeht.

Viele Grüße
Michael
Guten morgen alle zusammen

Ich möchte hier mal ein Update geben:

Der SBH ist nun gebaut und verkabelt.

- Es wurde die Rampe mit 2% Steigung in der Kurve und etwas mehr auf der Geraden.
- Jedes Abstellgleis hat 4 Abstellmöglichkeiten ( mit jeweils 2 Belegtmelder )
- Für die Kehrschleife habe ich das Modul von Lenz LK200 benutzt, das funktioniert wirklich einwandfrei, ist sehr einfach zu installieren ( Klare Empfehlung von mir )
- Der SBH 2 für Triebwagen oder meine Straßenbahn ist auch fertig und funktioniert.
- Die Gleise wollte ich zuerst festschrauben, habe mich dann aber für das Kleben mit Heißkleber entschieden ( Beim Schrauben war es immer etwas schwierig, sobald die Schraube eine Umdrehung zu weit war, bekam das Gleis einen kleinen Knick, deswegen das kleben )
- Die Trennschnitte habe ich mit dem Dremel gemacht, und mit 2k Kleber aufgefüllt. Dazu benutzte ich einen Zahnstocher, um den Kleber dazwischen zu bekommen. Nach dem aushärten habe ich mit dem Rocco Rubber die Schienen wieder gesäubert.
- Mein Reinigungszug ( Lux Schienenschleifwagen, Tomix Staubsauger, Lux Staubsauger ) fährt inzwischen einwandfrei über alle Gleise. Hier grübel ich aber noch etwas, wie ich die die Gleise im SBH 2 reinigen kann die ganz hinten am Prellbock liegen, da komme der Wagen ja nicht wirklich hin.

Wie geht es nun weiter?

Ich übe im Moment viel mit Traincontroller und lasse die Züge oft und häufig fahren um mögliche Stolperstellen zu finden und zu beheben. Inzwischen mache ich mir aber auch Gedanken über den eigentlichen Gleisplan. Das soll hier das nächste Thema dann werden, wo ich nochmal eure Hilfe brauchen werde

Viele Grüße
Carmen
Hallo Carmen

wow, was für ein Tempo du vorlegst. Respekt.
Magst du mal ein paar Fotos einstellen?  Würde mich interessieren wie das ganze in Natura aussieht.

Freundliche Grüsse
Samuel


Hallo

Ja klar, hier ein paar Bilder.

Zur Erklärung: Die braunen Gleise wurden noch vom Vorgänger angemalt. Aber das stört mich im SBH natürlich nicht.

Die von Carmen zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Carmen,

wie geht's voran?

Gruß Chris


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;