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THEMA: Arnold E03 001 - Art-Nr. HN2563 -Neuheit 2023
die neue E03 001 von Arnold "irritiert" mich.
Der rote Zierstreifen unter dem Dach ist auffällig breit. So breit, dass er fast in Konkurrenz zur roten Bauchbinde tritt.
Auf Photos des Vorbilds der E03 001 mit Einholm-Pantograph habe ich bisher nur schmale / dezente Streifen gefunden, z.B. hier:
https://eisenbahn-museumsfahrzeuge.de/index.php...03-vorserie/e-03-001
Auch auf dem Photo, das Arnold selbst veröffentlicht hat, ist der Streifen schmal:
https://de.arnoldmodel.com/products/db-electric...ound-decoder-hn2563s
(dort ggf. das zweite Photo hinter dem ersten auswählen)
1. FRAGE: Hat jemand ein Photo eines Originals zur Hand, das einen breiten Streifen zeigt?
Sollte der breite Streifen der Phantasie entsprungen sein, wäre ich doch sehr enttäuscht.
"Irritiert" bin ich auch über die Fahreigenschaft: Auch nach jeweils 30minütiger Einfahrzeit gibt der Motor kein gleichmäßiges Geräusch von sich, sondern ein schnell an- und abschwellendes Geräusch - zwar SEHR leicht, aber durchaus vernehmbar, insbesondere im Vergleich zum Vorgängermodell aus dem Jahr 2008 (Art.-Nr. HN2018), das deutlich gleichmäßiger fährt. Darüber hinaus werden die Wagen "zitternd" gezogen, zwar nur sehr, sehr leicht, aber durchaus wahrnehmbar, besonders beim Schieben (ok, die E03 muss nicht rangieren, aber der Zittereffekt ist beim Schieben besonders auffällig).
2. FRAGE: Weisen Eure Loks die gleichen Phänome auf? Falls Ja: Haltet ihr diese Phänomene für vertretbar?
Ansonsten fällt im Vergleich zum Vorgängermodell insbesondere auf:
- Die Kupplungen kuppeln kürzer.
- Ein Blick in den Führerstand ist möglich, dieser ist eingerichtet, u.a. mit Sonnenblenden.
- Die Fensterfassungen des Führerstandes sind filigraner, passen aber nicht in die Karosserie (sie sind nicht breit genug).
- Die Schürzen vor den Drehgestellen sind im Vergleich zurückgesetzt und bewegen sich bei Kurvenfahren nicht mit.
- Die "Dachgärten" sind unterschiedlich gestaltet, wohl entsprechend der jeweiligen Vorbilder.
- Die Leisten über den Türen sind schwarz betont.
- Die Drehgestelle erscheinen nach meiner (!) Wahrnehmung filigraner.
- Die Radflächen sind nicht mehr rot, sondern metallisch-grau.
- Die Scheibenwischer erscheinen vorbildgerechter.
- Die beiden "Wülste" im Bereich der silbernen Bauchbinde sind nachgebildet.
- Der Unterboden deutet auf eine ganz oder teilweise neue Konstruktion hin.
Beim Fahren fällt im Vergleich zum Vorgängermodell auf:
- Der Maschinenraum hat durchsichtige Fenster und ist beleuchtet.
- Es gibt einen rot-weißen Lichtwechsel.
- Die o.g. Geräusch- und Zitterphänomene.
- Die "neue" fährt deutlich schneller.
Darüber hinaus wurden - wie beim Vorgängermodell - Griffe und Steckdosen auf der Stirnseite nicht nachgebildet.
Näheres vgl. beigefügte Photos. Darunter sind auch vergleichende Photos mit dem Vorgängermodell der E03 004.
Viele Grüße
Klaus
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o ja, der rote Streifen ist arg kräftig geraten – wobei ich finde, dass er bei meiner Arnold E03 001 etwas zu zart ausgefallen ist. Das Weggelassen der Steckdosen und Griffe ist korrekt, wenn die Lok im Ablieferungszustand und nicht im aktuellen Zustand als Museumslokomotive dargestellt wird. Ich habe in der Beschreibung von Arnold nichts dazu gefunden, außer das Bild, das ein aktuelles ist.
Die Stromabnehmer finde ich besser gelungen – die Schleifleiste ist nun durchbrochen.
Beim Dachgarten fällt mir auf, dass dieser bei E03 004 ein anderer ist ... ?!?
Gruß
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: 110 483-5
Beim Dachgarten fällt mir auf, dass dieser bei E03 004 ein anderer ist ... ?!?
Der rote Streifen ist wirklich zu breit geraten fürchte ich
https://bundesbahnbilder.blogspot.com/2017/09/e03-1030-1031.html
Grüße Reinhard
danke für Deine Antwort!
Offenbar gibt es bei der Ausführung des oberen Streifens Abweichungen.
Magst Du mal ein Photo Deiner Lok zeigen? Gerne "schnell & schmutzig".
Und: Ein Zitterphänomen weist Deine Lok nicht auf?
Viele Grüße
Klaus
Hallo zusammen,
ja, die Isolatoren auf der E03 004 erinnern an Uralt-Modelle. Aber auch die Anordnung der Leitungen auf dem Dach unterscheiden sich doch deutlich von denen der E03 001 - übrigens auch meiner älteren E03 001.
Hier nun auch mit Fotos ...
Und mit der Frage: Ist die neuste E03 001 die zweite oder die dritte (neue) Version. Allso die allererste aus den 70ern nicht mitgezählt ...
Gruß
Frank
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danke Dir im Voraus für ein Bild!
Bin auf die mögliche Streuung gespannt.
Viele Grüße
Klaus
hier gibt es Bilder aus unterschiedlichen Jahren, aber ein so breiter Streifen ist nicht dabei
http://www.baureihen.lokfoto.de/BR_103/103_001_002/103_001_002.html
gruß Detlev
Hallo Klaus, ich habe die Arnold HN 2566 "railadventure" bekommen. Zittriges Fahrverhalten ist auch hier deutlich wahrnehmbar. Ansonsten ein sehr schönes filigranes Modell.
Grüße von DSB-Fan
Mithin gibt es eine Streuung der Streifenbreite!
Und auch die Fensterrahmen scheinen passgenauer zu sein als bei meiner Lok!
Danke für den Photoservice und für den Hinweis zum Fahrverhalten von DSB-Fan sagt
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: kilowatt
Mithin gibt es eine Streuung der Streifenbreite!
Hallo zusammen,
also damit wir uns nicht missverstehen: Meine E03 mit dem schmaleren roten Streifen an der Dachkante ist ein älteres Exemplar - m.E. Art.Nr. 2370 - in den späten 90ern/frühen 2000ern noch von Arnold selbst an den Start gebracht.
Gruß
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Meine E03 mit dem schmaleren roten Streifen an der Dachkante ist ein älteres Exemplar - m.E. Art.Nr. 2370 - in den späten 90ern/frühen 2000ern noch von Arnold selbst an den Start gebracht.
... somit ist die zweite Fragestellung aus meinem Startbeitrag noch offen, insbesondere:
- Fahren Eure E03er gleichmäßig, ohne dass die Anhänger vor und zurück zittern?
- Weisen Eure E03er vorbildwidrig breite Streifen unterhalb des Daches auf?
- Sind die Rahmen "Eurer" Windschutzscheiben passgenau?
Viel Vergnügen beim Antworten wünscht
Klaus
das sind jetzt die ersten Bilder, die ich von der neuen Arnold E03 sehe, und gleich bin ich doch ziemlich enttäuscht!
Dass der rote Streifen ein bisschen viel zu breit geraten ist, da sind wir uns ja einig. Dass aber die Führerstandsziffern mindestens eine Nummer zu groß sind, entstellt die Seiten dann aber doch ziemlich.
Und was leider auch gar nicht geht: dass das Fahrgestell für die Lok in der Epoche III falsch ist - die Schwingungsdämpfer an den Drehgestellen gab es erst ab den 80ern. Und absolut falsch für die Vorserie ist der auf der linken Lokseite liegende, mittige Batteriekasten mit Zweiteilung. Einen solchen gab es bekanntermaßen nur bei der Serienversion - bei den Prototypen war der Batteriekasten durchgehend.
Das sieht mir doch so aus, als ob hier die Vorserie als ein Abfallprodukt der Serien-103 aufgelegt wurde, man aber keine zusätzlichen Formen herstellen wollte. Okay - Fleischmann kriegt es mit seiner E03 zwar auch nicht besser hin, aber ich finde, dass so etwas im Jahre 2023 bei einem Modell aus neuer Form doch etwas kurz gesprungen ist.
Was ich immerhin lobend erwähnen muss, dass Arnold es endlich geschafft hat, bei einer 103 die Führerhaus-Seiten nicht zu vertauschen. Das war bei den Vorgängermodellen leider so.
Viele Grüße,
Sebastian
Die Führerstandnummern sind etwas zu groß geraten. Aber m.E. nicht so sehr. Auch am Vorbild sind sie in etwa 1/3 der Fensterhöhe. Dass der Zierstreifen wieder nicht erhaben ist, war quasi zu erwarten. Mir scheint es aber, dass man versucht hat, das mit einer leichten Schattierung nachzuahmen.
Gefallen tut mir die Schürze und die paar Details darauf. Das mitschwenkende Ding am Drehgestell vom Modell aus den 90ern finde ich furchtbar. Auch die Stromabnehmer sind gut geworden. Insgesamt scheint die Fertigungsqualität zumindest optisch in Ordnung.
Über den falschen Batteriekasten und die Schlingerdämpfer könnte ich hinwegsehen und das wäre zumindest mit Kosteneinsparung begründbar. Aber dieser viel zu fette Streifen ist furchtbar und aus keiner Perspektive zu wegzusehen. Schade, da steckt eigentlich viel Potential im Modell. Wegen der "Alles-auf-einen-Schwung-Fertigung" in Fernost wird man kaum auf eine verbesserte Version hoffen dürfen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
... somit ist die zweite Fragestellung aus meinem Startbeitrag noch offen, insbesondere:
Gruß
Andi
ohje, wie kann das passieren, der fette Rotstreifen am Dach entstellt das Modell schon sehr heftig. Die feineren Drehgestelle und Scheibenwischer sind gut geworden, dann die nicht passgenaue Frontscheibe, die beim alten Modell noch passgenau war?
Schon sehr schade...
Nun ja, muss ich ja nicht kaufen.
Gruß Gabriel
genau: wieder viel Gelds gespart...
Gruß Tom
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
... der fette Rotstreifen am Dach entstellt das Modell schon sehr heftig
GENAU DAS ist es!
Das ist schon irgendwie eine andere Lok! Jedenfalls eine Lok mit einem anderen Charakter.
Das ist schon irgendwie so, als würde frau sich doppelt so breite Augenbrauen schminken.
Schauder.
C I A O
Kathi
Grüße, Peter W.
mal sehen, was dann die Ep. IV 103 004 oder die orientrote 103 "so haben".
Früher war es schon schlimm, heutzutage offensichtlich davon noch viel mehr. Mir schwant böses ....
VG
Ralf
Ich habe meine E03 001 heute erhalten.
Ohje...Licht und Schatten.
Eigentlich hatte ich Arnold bis jetzt ganz oben auf meiner Liste gehabt, aber nach der Katastrophe mit der 141r Brugg und jetzt die 103 muss ich doch für die Zukunft echt überlegen.
Das soll kein Bashing sein sondern nur meine Erfahrungen.
Also.... bis auf den schon erwähnten oberen roten Strich ist sie optisch Top im Vergleich zur neuen Minitrix. Sound ist ebenfalls sehr gut( auch wenn sich hier einiges nicht schalten lässt).
Fangen wir mit der Anleitung an, hier benötigt selbst ein Adler ein Mikroskop um etwas lesen zu können.
Fahreigenschaften, wenn man sie denn so nennt, gelinde gesagt bescheiden. Lautes Getriebe , ruckeln und zucken. Selbst langes einfahren bringt keine Verbesserung.
Die Einstellungen beim Esu Decoder bewirken nur minimal eine Verbesserung.
Die Pantographen ausgefahren im fast 90 Grad Winkel sind auch Top ( Achtung Ironie )
Apropos Licht und Schatten, bleiben wir beim Licht, es ist toll, dass Arnold der E03 eine Unterflur Schienenbeleuchtung spendiert hat (Ironie aus) .
Ob das Modell bei mir bleibt, oder der Händler mal wieder eine Arnold von mir zurückbekommt werden die nächsten Stunden zeigen.
Ich bin (Mal wieder ) enttäuscht und grüße Euch sehr.
Thorsten
Edit: 103 zu E03
der dicke rote Streifen oben ist ein No No No Go.
Täusche ich mich, oder hat die neue Ausführung tatsächlich sechs angetriebene Achsen?
Die Fahreigenschaften sind natürlich entscheidend, meine alte 750 001-0 fährt mit vier angetriebenen Achsen gut.
Es grüßt
Karl
also es scheint bei meiner so zu sein, alle Achsen angetrieben.
Allerdings lassen sich die Achsen mit den Haftreifen ca. 1/4 drehen.
Evtl.liegt.darin das Problem des Gertriebegeräusches.
Viele Grüße Thorsten
das die Radsätze ordentlich Spiel haben begründet vmtl. eher, dass die Lok sich ruckelnd fortbewegt. Bei meinem Flm-515 hab ich das auch entdeckt, dass die Radsätze im angetriebenen DG ordentlich Spiel haben, der bewegt sich nämlich auch ruckelnd und zuckend über die Gleise.
Sofern Arnold evtl. für nächstes Jahr eine Epoche IV-Variante der Serien-103 ankündigt, hoffe ich, dass man das Antriebsproblem in den Griff bekommt. Wobei, wenn ich deine Erfahrungen so lese, Thorsten, scheint da einiges im Argen zu liegen.
Gruß
Marco
In deinem 6. Bild ist die Dachhaube bei dem älteren Modell verkehrtrum montiert. Ausbauen und umgekehrt wieder einsetzen und dann stimmt der Dachgarten wieder und stimmt auch mit dem neuen Modell weitgehend überein.
Ein paar andere Dinge fallen mir am neuen Modell auf:
Die fehlenden Steckdosen und Griffe an der Front sind so richtig für den Ursprungszustand. Die Vorserienloks hatten diese im Auslieferungszustand nicht, und auch die ersten Serienloks wurden ursprünglich ohne Griffe (aber mit Steckdose) ausgeliefert.
Die Frontschürze ist jetzt auch korrekt. Beim Vorbild setzt diese die Rundung der Nase unten büdig fort. Bei den letzten Auflagen von Arnold, sowohl der Vorserie als auch der Serienversion, lag die Schürze etwas zu weit vorne.
Am Unterboden hat Arnold wieder Käse gebaut. Das Mittelteil zwischen den Drehgestellen gehört zur Serienlok. Die Vorserie hat da an der einen Seite einen einzigen breiten Batteriekasten. Bei der 103 113 hat Arnold genau den umgekehrten Fehler gemacht und das Mittelstück der Vorserie eingebaut. Wer also beide Loks hat kann diese untereinander austauschen.
Misha
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danke Dir für Deinen Hinweis auf die falsch herum eingebaute Dachhaube beim Modell aus dem Jahr 2008 (Art.-Nr. HN2018).
Habe soeben versucht, die Haube zu drehen - allerdings scheint sie festgeklebt zu sein.
Mal sehen, wann mich der Mut überkommt, sie zu lösen ...
Viele Grüße
Klaus
ich habe die Klebestellen vorsichtig mit einem Kugelfräser bearbeitet und zack war die Haube ab.
Gruß Michael
der Streifen am Dach ist definitiv "zu dick aufgetragen" und daher ein NoGo. Ich kenne die Lok noch aus den Originaleinsätzen und damals war der Streifen nie so breit. Und auch ich kann fotografisch bestätigen, dass das auch bei der Museumslok nicht der Fall war: https://www.ganz-gebahnt.de/html/vorbild/1010300100.html
Viele Grüße,
Georg
was habe ich mich auf die E03 001 gefreut. Als ich sie dann bei DM-Toys und den anderen Anbietern das erste Mal als reales Modell sah, traute ich meinen Augen kaum. War mir da eine Bemalungsvariante mit dickem Zierstreifen unter dem Dach, irgendein Spezialanstrich in den 60ern, entgangen? Leider nein. Ich bin wirklich kein Nietenzähler, aber so nehme ich sie auf keinen Fall . Schade, schade - ich hatte mich so auf eine Renaissance der großartigen Arnold E03 von 1997 mit neuer Technik gefreut.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Sven
also meine geht zurück, habe mich entschieden. Das Getriebe wird immer lauter, dass macht keinen Spaß.
Der falsche rote Streifen hätte mich gar nicht so gestört, mag sie optisch doch sehr.
Aber das Fahrverhalten.....ui ui ui.
Aber hier scheint es echt eine Streuung zu geben. Wenn ich Videos sehe oder mit anderen Moba Freunden schreibe, scheint es auch welche zu geben, die völlig in Ordnung sind.
Viele Grüße
Thorsten
Ich habe meine Arnold HN2566S BR 103 222-6 Railadventure nun auch bekommen. Aber ich habe auch dieses ruckelnde /zitternde Fahrverhalten beim langsam fahren.
Was macht ihr nun damit? Gebt ihr die zurück an den Händler? Bekommt man besseren Ersatz? Oder muss man dieses Fahrverhalten einfach akzeptieren?
Oder kennt jemand eine Möglichkeit das zu verbessern?
Danke für Eure Rückmeldung zum Thema Fahrverhalten der BR 103 / E03 von Arnold.
Andreas
auch alle fünf für mich im Ladengeschäft probegefahrenen Modelle der railadventure-Ausführung dieser Lok fuhren entsprechend stotternd; das am wenigsten unruhige Exemplar habe ich dennoch erstmal mitgenommen.
Ich vermute aktuell, dass das Ruckeln in folgender (m.E. Fehl-)Konstruktion begründet liegt:
Ausgerechnet das wichtigste Zahnrad pro Drehgestell (nämlich genau jenes, welches die Kraft aus der Lok ins Drehgestell überträgt) ist ohne seitliche Hülse schmal und damit leicht eiernd (sowie bruchgefährdet) gelagert. Es schrammt daher regelmäßig am darüber liegenden, zweistufigen Zahnrad des Drehgestell-Turms.
Es knirscht regelmäßig, und heftiger Verschleiß ist somit vorprogrammiert (vgl. Foto; der Schraubendreher weist zu jenem Zahnrad).
Eine Distanz-Hülse auf die entsprechende Zahnradachse aufzuschieben, scheitert an den seitlichen Kontaktblechen, die eine dafür erforderliche Achsverschiebung blockieren.
Stattdessen könnte man ggf. auch einen Kunststoff-Quader neben diesem Zahnrad einlegen, welcher durch die DG-Abdeckplatte sowie die Distanzhülsen der beiden benachbarten Zahnräder fixiert werden würde.
Hat jemand diess Problem bereits erfolgreich lösen können (das ggf. exakt so auch bei anderen jüngeren Hornby-Arnold-Sechsachser-Loks besteht?).
Beste Grüße, Norrskenet
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Der Motor sitzt nicht richtig, diesen Link hat mir ein MoBa Kumpel geschickt
https://youtu.be/IgbcMkDpMdU?si=ptouDCCsrxouz1AB
Sowas in der Art kenne ich von meiner Fleischmann 363
Die Fehlerbeschreibung im Beitrag davor ist beeindruckend und schon etwas drüber. Wenn es das sein sollte... wow... dann schmeiß ich hin und züchte Rosen. Auf sowas habe ich keine Lust.
Jonas
vielen Dank für den Link.
Den in der Längsachse etwas drehbaren Motor habe ich soeben ganz einfach mit einem passend dicken und zurecht geschnittenen Stück Pappe gebändigt.
Vor seinem Einlegen zwischen Platine und Motor (wofür man bei dieser Lösung NICHTS ablöten muss!) habe ich auf der Papp-Unterseite ein Rechteck ausgekoffert (im Foto rot markiert), damit eine Berührung des Motor-Rotors ausgeschlossen wird.
Das in #29 beschriebene, regelmäßige Knirschen des Getriebes samt leicht ruckiger Fahrweise konnte ich damit - obwohl der Motor jetzt fixiert ist - jedoch NICHT abstellen.
Das im Film gezeigte große Dreh-Spiel der jeweils beiden inneren Treib-Radsätze rührt daher, dass diese über sage & schreibe bis zu fünf (!) Zwischenzahnräder ab dem Zentral-Zahnrad angetrieben werden.
[EDIT: Absatz zu Haftreifen gelöscht].
Beste Grüße, Norrskenet
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Edit: Der vorherige Poster hat sich geirrt. Die Haftreifen sind AUSSEN!
Haftreifen auf den inneren Achsen? Die sind doch am wenigsten belastet!
Das hatten wir doch schon bei den ersten 156ern. Die haben auch nichts gezogen.
die Position der Haftreifenachse zu ändern dürfte wohl für die meisten Modellbahner kein Problem darstellen. Allerdings sind die fehlende Arretierung des Motors und die Konstruktion des Getriebes ein absolutes No Go. Hier sollte Hornby unbedingt nachbessern und die betroffenen Loks zurück holen und nachbessern (so wie es Liliput mit ihrer 56 gemacht hatten). Ansonsten ist das Brett der neukonstruierten 103 sehr schnell vernagelt...
Grüße
Markus
sehr bedauerlich das alles! Da wartet man auf ein endlich gelungenes Modell der 103 in aktueller Ausführung und dann sowas...
Tja das eigentlich recht hübsche Modell (mal von der 103 001 verhunzten Lackierung und den deutlich größeren Lücken der Glaseinsätze abgesehen) bleibt so beim Händler...
Wieder Geld gespart, jetzt warte ich auf ein Modell von Piko.
Gruß Tom
... sorry, da ist mir ein Fehler unterlaufen:
Ab Werk sowie auch lt. Explosionszeichnung befinden sich die Haftreifen doch auf den beiden ÄUSSEREN Treibradsätzen.
Beim - leider vergeblichen - Versuch, das leidige Knarzen abzustellen, hatte ich die Radsätze untereinander vertauscht und hatte in wohl falscher Erinnerung, sie seien zuerst innen gewesen.
Den fehlerhaften Absatz in #31 habe ich soeben entsprechend gelöscht.
Mein bisheriges, euphemistisches Fazit aufgrund der anderen Schwächen dennoch: Zumindest AUSSEN ist die railadventure-Variante wunderschön geworden (soweit man die Vorbild-Lackierung mag) ...
Beste Grüße, Norrskenet
eben kam mir angesichts der sichtlich verschleißfördernden Drehgestell-Getriebe endlich der (einzig?) gescheite Gedanke:
Vielleicht war ja vorgesehen, dass man die railadventure-103er stets und ausschließlich auf diese (Foto) Weise in den Zugverband einreiht?
Humor ist bekanntlich, wenn man trotzdem versucht zu lachen ...
Beste Grüße, Norrskenet
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Ich habe hier mal eure Beiträge gelesen.Und ich habe mir die Rote bestellt.Wenn ich das hier so alles lese,dann sollte ich sie wohl abbestellen.Ich habe die 181.5 von Arnold als TEE Lackierung.Da gibt es nichts zu bemängeln.Was haltet ihr von der Fleischmann 103 in Rot?
Gruß Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: 37 | Name: Andreas
Was haltet ihr von der Fleischmann 103 in Rot?
Ich weiß zwar nicht, welche rote Fleischmann 103 Du genau meinst (Artikel Nummer?), aber wollen wir diesen Faden nicht den neuen Arnold 103ern vorbehalten?
Ich bin sicher, dass viele hier bereit sind die "rote Fleischmann 103" in einem separaten Faden zu diskutieren.
Beste Grüße
Sven
Egal ob es das es wirklich ist, ist das Peinlich für Arnold.
Ich würde den Motor übrigens mit was "weichem" einklemmen. Mit Moosgummi oder so. Wenn der Motor etwas elastischer gelagert ist, überträgt er weniger Krach auf das Chassis.
Gruß
Andi
Habe die 103 Arnold abbestellt.Wenn ich das hier lese,was man da alles machen muss,dazu habe ich kein Bock.
Dann kann Arnold sie halt behalten.
schönen Abend noch
die von mir zwecks Motorblock-Fixierung eingesetzte schlichte Pappe (vgl. #31) ist für diese Anwendung hart und weich genug, also wirklich gut geeignet.
Der (obwohl:) konventionelle Motor läuft sehr angenehm leise; überhaupt schnurrt die ganze Lok an sich - d.h. abgesehen vom m.E. ENTSCHEIDENDEN Detail der Drehgestell-Getriebe - sehr sanft und leise.
M.E. hätte man statt des Stufenzahnrades im Drehgestellturm ein einfaches breites Zahnrad einbauen sollen, woraufhin man auch das im Foto (#29) sichtbare, sehr (und damit zu) schmale "Zentral"-Zahnrad robust breit und ohne aneinander zu schrammen hätte gestalten können. Die Lok wäre hierdurch lediglich etwas schneller geworden.
Zusammenfassend ist das jammerschade, denn ANSONSTEN ist zumindest die railadventure-Variante eine superschöne Lok geworden - vergleichbar mit der überzeugenden Qualität der FS-656er und FS-Aln 668; auch die Fenster-Einsätze passen bei mir perfekt.
Und den Motorblock kann man ja wie in #31 geschildert, schnell und einfach drehfixieren.
Auch der breite rote Dachrand-Streifen bei der TEE-Version zeigt, dass es beim an sich wohl guten Produzenten an einzelnen Stellen total hakt. Und dies soll wahrlich kein Bashing sein, sondern ist sachliche, letztlich enttäuschende Feststellung. Die Rückgabe der feinen Lok fällt mir schwer, doch geht es nicht anders, denn ich möchte nicht schon wieder Zahnrad-Müsli.
Beste Grüße, Norrskenet
Gruß Tom
Herzlichen Dank für die Texte und Fotos (#29) sowie Videos (#30) die die beiden Probleme der 103er-Technik beleuchten. Eure Erklärungen sind einleuchtend.
Schmunzeln musste ich bei #36 - bei der aufgebockten Railadventure 103 - sozusagen das Kern-Business von Rail-Adventure auf die Modellbahn übertragen - aufgrund der technischen Probleme der Modell-Antriebe
Ich habe meine 103 Railadventure zusammen mit der SNCF 141R 1187 (HN2482S), welches zwar ein optisch wirklich gelungenes Modell ist aber immer wieder hängen bleibt (Probleme mit den Treibstangen), an den Händler zurückgeschickt.
LG,
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: 39 | Name: DerEine
Ich würde den Motor übrigens mit was "weichem" einklemmen. Mit Moosgummi oder so
Hallo,
da der Motor sich im Fahrbetrieb erhitzt, sollte hier ein hitzebeständiges Material verwendet werden. Moosgummi würde ich jetzt aus genau diesem Grunde nicht verwenden.
Grüße
Markus
Wie man herausragende Antriebe baut, wusste Arnold eigentlich schon damals bei der BR152. Und nun das? Echt jetzt? Nee...
Gruß
Eglod
die Arnold-103 habe ich noch nicht, warte auf die Auslieferung orientrote Version.
Aber trotzdem eine Frage, naja zugegeben, aus dem Hörensagen raus:
Wie sieht es mit der Schmierung der Lok aus. Deinen Fotos nach zumindest reichlich. Sind die Radschleifer auch mit Öl "versifft"? Evtl. könnte es dadurch zu Kontaktproblemen kommen. Reinigung mit mechanischem Anteil wäre noch ein Lösungsansatz.
Hast Du was in dieser Richtung bei Deiner Überholung auch gemacht?
Viele Grüße
Christian Strecker
ja, die Drehgestelle trieften vor Öl; ich hatte davon sofort sehr viel überschüssiges entfernt (BEVOR ich fotografierte).
Elektrische Kontaktprobleme deshalb konnte ich allerdings NICHT feststellen.
Die Stromabnahme erfolgt primär über die jeweils beiden äußeren Radsätze der Drehgestelle; bei den mittleren Radsätzen - obwohl ebenfalls angetrieben - befinden sich hingegen KEINE Kontaktfedern; sie berühren daher nur bisweilen die am Drehgestell flach anliegenden Kontaktbahnen.
Beste Grüße, Norrskenet
habe die RADVE 103 HN2566 seit 21.09.2023 in Betrieb. Die DB E 03 001 HN2563 seit 05.10.2023 ebenfals. Bisher ohne irgendeinem Problem. Mit Fahrstufe 1 bewegen sie sich ruckelfrei im Kriechgang.
Meine Schienenköpfe sind aber auch Hochglanz poliert! Seid dem ich das so halte, haben meine Lok's und beleuchtete Wagen keine Kontaktprobleme mehr. Es liegt viel an der Verschmutzung.
Vom Aussehen der RADVE Lok bin ich total begeistert. Sauberster Aufdruck und gut lesbar, natürlich mit Lupe. Zur Zugkraft kann ich dies sagen: Bei mir im Wendel zieht sie bei 2,8% auch aus dem Stand 8 4 achs Wagen problemlos an.
Das Gleiche gilt auch für die E 03 001.
Grüße Peter G.
Christian ging es in seinem #46 NICHT um etwaige Kontaktprobleme vom Gleis, sondern um womögliche INNERHALB der Lok selbst.
Dort habe ich wie gesagt keine festgestellt.
Saubere Schienen und Räder sollten doch selbstverständlich sein (bei mir i.ü. ein Leichtes, da ich null klebrigen Haftreifen-Abrieb habe).
Beste Grüße, Norrskenet
danke für die Antwort. Das mit den Radschleifern war auch noch so eine Vermutung wegen dem ruckelnden Anfahren.
Mir bleibt soweit nichts anderes über als auf meine orientrote zu warten. Und dann stellt sich die Frage, wann die kommt und dann zusätzlich ob die dann nachgearbeitet bei mir ankommt.
Teetrinken...
Viele Grüße
Christian Strecker
Da es hier ja auch um die Railadventure 103 ging (und ich nicht einen extra Faden aufmachen will) hier eine Frage zu diesem Modell. Das Modell besitz unterschiedliche Panthos. Einer komplett grau lackiert, der andere unlackiert alufarben.
Ist das so vorbildlich?
Schade finde ich, dass Arnold im Unterschied zu den tollen 181er Modellen, keinen Pufferbohlen Zurüstsatz vorgesehen hat. Gerade bei dieser Langversion der 103 wäre das sehr wünschenwert um den nackten Bereich zwischen Puffer und Drehgestellen etwas zu füllen. Muss ich wohl wieder selbst zu Bohrer und finscale Zurüstteilen greifen...
keep groovin´
Arno
https://www.elektrolok.de/bilder2019/fri_103.222_Radve_Muenchen_281219_1.jpg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/...r_17350623171%29.jpg
https://www.flickr.com/photos/100737370@N02/25358591509
Aber "alufarben" gehört zumindest etwas verwittert / mattiert...
Allerdings hat das Railadventure-Modell durchaus schon seinen eigenen Thread hier mit Stromabnehmerbeitrag...
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...mp;sb1=2566#x1365575
Gruß
Eglod
übrigens ist die E03 001 im N-Bahn Magazin 6/23 genau mit diesem breiten roten Streifen in der Arnold Abzeige abgebildet. Ob in früheren Ausgaben müsste ich nachschauen.
Grüße
Bernie
habe gestern meine orientrote 103 (HN2565) erhalten. Die leise Hoffnung, die ich hatte, dass am Fahrwerk nachgebessert wurde hat sich leider zerschlagen. Sie hat dasselbe schlechte Fahrverhalten wie die Rail Adventure 103. Eigentlich ein sehr schönes Modell aber zu teuer um sie nur in die Vitrine zu stellen. Schweren Herzens werde ich sie wieder zurückschicken.
Grüße,
Nico
Fabian
da müssen wir wohl auf die Piko 103 warten
VG Nico
ich habe mir heute die orientrote 103 in analog (HN2565) von Arnold gekauft. Ich habe in die Schallkapsel, die in der Lok schon drinnen war, einen 15 x 11mm großen Lautsprecher eingeklebt und in die Next18-Buchse einen MS581N18 mit dem 103 Soundprojekt gesteckt. Meine Lok fährt mit den Decoder nahezu ohne zu ruckeln. Die CV9 hat den Wert 58 und die CVs 147 bis 149 den Wert 120.
Optisch ist die Arnold 103 sehr gut gelungen. Die Pantos, welche nur über die Isolatoren befestigt sind, sind schön filigran. Sie hat sehr filigrane separat angesteckte Scheibenwischer, welche anders als wie bei Loks von PIKO, tatsächlich auf den Windschutzscheiben anliegen! Besonders gut gefällt mir auch die Sonnenblende die bei einem Fenster pro Front innen ein Stückchen runter hängt.
Sobald es ein 16 Bit Soundprojekt von der 103 gibt, was noch länger dauern wird, werde ich in der 103 auch noch eine Führerstandsbeleuchtung einbauen. Eine 103 von PIKO, falls diese überhaupt käme, würde ich daher nicht unbedingt benötigen. Ich bin mit der Arnold 103 im Großen und Ganzen zufrieden.
LG
Markus
Die von Hardwaredesigner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Optisch ist die Arnold 103 sehr gut gelungen. Die Pantos, welche nur über die Isolatoren befestigt sind, sind schön filigran. Sie hat sehr filigrane separat angesteckte Scheibenwischer, welche anders als wie bei Loks von PIKO, tatsächlich auf den Windschutzscheiben anliegen! Besonders gut gefällt mir auch die Sonnenblende die bei einem Fenster pro Front innen ein Stückchen runter hängt.
H A L L O Markus #57,
ja, das ist soweit gelungen und hatte mir beim In-die-Hand-nehmen im Laden ebenfalls sehr gut gefallen.
Aber leider sind die Rahmen der Windschutzscheiben auch bei diesem Modell zu schmal. Ausgerechnet das Gesicht hat einen erheblichen Makel! Dieser Makel kann die fortschrittlichen optischen Eigenschaften nicht ausgleichen - gerade weil er im Blickfeld liegt.
Das ist in etwa so, als würde unsereins mit unterschiedlich breiten und insgesamt zu schmalen Brillenfassungen unterwegs sein ...
Schade - eine Kundin weniger.
C I A O
Kathi
Moin Markus,
die Stromabnehmer sind echt 'ne Wucht. Da werde ich bei Christian Krella mal schauen, ob ich mal ein Paar als Ersatzteil bekomme. 👍
Gruß
Marco
die Stromabnehmer finde ich auch klasse. Da Du sie auf dem Bild an der Oberleitung hast, hast Du sie mal mit Oberleitung gefahren? Ist der tauglich am Fahrdraht oder verhakt er sich/knickt ab?
Viele Grüße
Dirk
Zitat - Antwort-Nr.: 58 | Name: kathi
Aber leider sind die Rahmen der Windschutzscheiben auch bei diesem Modell zu schmal. Ausgerechnet das Gesicht hat einen erheblichen Makel!
Ich sehe das nicht als einen erheblichen Makel! Da muss man schon genau hinschauen, dass einem die ein bisschen zu schmalen Rahmen auffallen. Das finde ich weniger schlimm, als wie z.B. den großen Luftspalt zwischen Windschutzscheibe und separaten Scheibenwischer bei Loks von PIKO oder die zu dicken Kriffstangen bei der neunen Fleischmann BR 211.
Zitat - Antwort-Nr.: 60 | Name: Dirk
Ist der tauglich am Fahrdraht oder verhakt er sich/knickt ab?
An sehr wenigen Stellen verhakt sich leider der Stromabnehmer, da die Schleifstücke ein bisschen zu wenig glatt abgerundet sind. Die Stromabnehmer halten über die Isolatoren sehr gut am Dach fest. Würde man oben die Schleifstücke noch ein klein wenig mehr glatt abrunden, könnte man auch mit aufgebügelten Stromabnehmer ohne Probleme fahren.
LG
Markus
- je 1 dieser Picks (https://store.ifixit.de/products/ifixit-opening-picks-set-of-6) links & rechts mittig zwischen Chassis & Gehäuse stecken
- die eingeschobenen Picks so drehen bis eine lange Kante oben sitzt
- dann die Picks unten so weit spreizen, bis das Chassis unten ganz leicht herauskommt
- und vorsichtig vorne & hinten ganz vom Gehäuse trennen.
Beim Wiederaufsetzen klickt es vorne & hinten deutlich; dh. da sitzen Rastnasen.
lg
m
sah die 103 mir bei unserem Stammtisch an, der Eindruck wirkte länger
optisch ansprechend.
Heute kam von dm-Toys ein Newsletter mit der 103 mit dem silbernen Dach und mir gefiel sie so gut, dass ich kaufen wollte.
Wie immer, recherchiere ich auch gerne und sah mir zum zweiten Mal das Video auf YouTube an.
Jetzt heißt es wieder warten, entweder bekomme ich das Modell über Sb-Modellbau mit einem festgelagerten Motor oder ich warte auf das Modell Jahrgang 2024, das hoffentlich keine konstruktiven Mängel aufweist.
Gruß
Klaus
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Ich hatte das Gehäuse aus einem anderen Grund entfernt: Im Führerstand 2 ist die Deckenverkleidung (mit der Sonnenblende) heruntergefallen. Ich komme aber nicht hin, da die Führerstandskanzel mit dem Gehäuse verklebt zu sein scheint: https://support.arnoldmodel.com/hc/en-gb/article_attachments/7870089239708
Gibt es da einen Trick, die Kanzel zerstörungsfrei vom Gehäuse zu trennen? Wäre auch interessant, wenn man einen Lokführer hineinsetzen wollte...
lg
m
Folgende Punkte:
- Der rote Streifen unter dem Dach ist natürlich zu breit. Mein Plan: Dachgarten entfernen, den Streifen knapp abkleben und das komplette Dach nochmal in Aluminium-Silber lackieren. Dann ist der Streifen vielleicht etwas zu tief aber schmäler und besser wie der aktuelle Zustand.
- Im Gegensatz zu dem Modell im Eingangsposting hat meines einen durchgehenden Batteriekasten zwischen den Drehgestellen. Ist also korrekt dargestellt! Mein Plan war eigentlich, dieses Teil 3D zu drucken. Das hat sich jetzt erübrigt. Keine Ahnung, ob da in der Serie nachgebessert wurde oder der TE eine Fehlproduktion hat.
- Die Drehgestelle sind sehr schön plastisch und filigran. Korrekte Achsstände und der Lokkasten sitzt schön tief in den Drehgestellen. Die Schlingerdämpfer sind fälschlicherweise vorhanden aber nur angesetzte Steckteile. Wenn's stört, kann man die einfach abziehen. Dafür hat man dann zwei kleine Löcher im Drehgestell.
- Die Fenster sind nicht so gut eingesetzt, wie bei der Vorgängerkonstruktion aus den 90ern/2000ern. Die ältere Konstruktion ist in dem Punkt aber ziemlich einsame Spitze. Die neue E03 ist m.E. immerhin noch besser als bei mancher Konkurrenz und noch älteren Modellen. Selbst in der Vitrine auf Augenhöhe ist das m.E. kein Thema. Die wirklich passend angesetzten Scheibenwischer sehen genial aus!
- Die breite silberne Zierlinie ist nicht erhaben. Aber: man hat in der Mitte einen etwas dunkleren Streifen eingefügt, der das Ganze etwas plastisch wirken lässt.
- Die Achsen mit den Haftreifen sind INNEN. Ob innen oder außen ist für die Zugkraft egal, weil sich der Auflagepunkt der Drehgestelle über der mittleren Achse befindet (äußere und innere Achse haben also gleiche "Achslast"). In der Anleitung kann man bei der Ansicht von unten für die Schmieranweisung erahnen, dass die Haftreifenachse außen geplant war.
- Apropos Schmierung: die Drehgestelle triefen vor Fett/Öl. Da könnte Fleischmann neidisch werden.
- Die Lok wiegt nur 84g. Das ist für die Größe sehr leicht. Ich habe es nicht getestet, aber ich erwarte keine Zugkraftwunder. Ich persönlich brauche das aber auch nicht. Ebene reicht mir.
- Die Stromabnahme ist nicht schlecht aber m.E. nicht ganz so gut, wie es für eine Lok dieser Größe "angebracht" wäre. Ein Grund: die mittlere Achse der Drehgestelle wird nicht zur Stromabnahme verwendet. Nur die äußere und innere Achse haben Schleifer. Davon sind zwei Räder mit Haftreifen.
- Fahreigenschaften: wie hier beschrieben leicht zuckelnd und ein "metallisches Klackern". Die Lautstärke ansich ist kein Problem. Da gibt es aktuelle Modelle, die lauter sind. Sobald das kräfitge Soundprojekt läuft, hört man davon nix mehr. Meines Erachtens ist für dieses Symptom das große Spiel im Getriebe zur Inneren Achse zusammen mit der schlecht konstruierten mittleren Achse verantwortlich. Die mittlere Achse hat Höhenspiel. Das sorgt zum einen für noch mehr Spiel im Getriebe und führt zu folgendem Problem: Wenn man das Modell aufs Dach legt und an der inneren Achse dreht, dann kann man wunderbar sehen, wie die mittlere Achse rauf und runter wandert. Beim Fahren passiert das Gleiche: abhängig davon, wie viel Grip die innere Achse (Ab Werk mit Haftreifen) hat, wird die mittlere Achse angehoben oder abgesenkt. Bei Stick-Slip schlägt sie also ständig aufs Gleis und klackert. Ich habe die Drehgestelle zerlegt, den Druck der Stromabnahmeschleifer etwas zurückgenommen und die Haftreifenachse nach außen verlegt. Das hat die Symptome etwas gemildert, aber nicht ganz abgestellt. Ideal wären m.E. Spurkranzschleifer für die mittlere Achse. Dann wird sie klackerfrei, sicher aufs Gleis gedrückt und die Stromabnahme wird auch gleich besser. Wenn man nur ganz normale Schleifer eingebaut hätte, wäre das Getriebeproblem wahrscheinlich auch nicht aufgefallen. Der Anpressdruck der Schleifer hätte so stark gedämpft, dass die Achse nicht klackert.
Fazit:
Ich habe eine Katastrophe erwartet und einkalkuliert, das Modell zurückzuschicken. Ganz so schlimm ist es nicht. Aber das gelbe vom Ei ist das Modell auch nicht. Faszinierend, wie nur zwei Punkte ein Modell so schlecht machen: Der dicke rote Streifen und die mittlere Achse. Sonst könnte man echt nicht meckern! Optisch sind beispielsweise Bereiche wie Drehgestelle, Schürzen, Dachgarten und Stromabnehmer von allen bisherigen Modellen am besten umgesetzt. Ich werde mir vielleicht nochmal die mittlere Achse ansehen. Ich glaube aber, dass ich ohne weitere Verbesserung damit leben kann. Für den dicken roten Streifen habe ich schon einen Plan. Schade, dass auch diese hier keine wirklich gute 103 ist. Die UVP wäre es mir sicher nicht wert aber für 200€ mit ESU-Krach kann ich die Makel akzeptieren. Für das Geld muss man erstmal was Besseres ohne Basteleien finden. Auch ein altes Modell mit selbst verbautem Sound wird kaum günstiger.
Meine E03 001 scheint elektrotechnisch eine Katastrophe zu sein. Das erste Modell fuhr exakt 4cm. Dann war Schluss mit der Herrlichkeit. Mein Händler hat anstandslos ausgetauscht und den Fehler als nachvollziehbar bewertet. Nächstes Modell fährt zwar, jedoch hakt es massiv mit der Beleuchtung. Analog leuchtet alles inkl. Maschinenraumbeleuchtung. Interessant wird es digital mit einem Decoder von D&H. Mit der Zentrale von Fleischmann leuchtet die Maschinenraumbeleuchtung genausowenig wie mit IB2 neo. Jetzt kommt es aber noch lustiger. Mit der IB2 neo ist die weiße Stirnbeleuchtung nicht aufrufbar, mit der Fleischmannzentrale schon. Zwischenzeitliche Umprogrammierung gab es nicht. Einziger Unterschied: Testgleis mi IB2 neo vs Anlage mit Fleischmann.
Weiß vielleicht jemand woran das liegen könnte?
Danke schon mal im voraus.
Grüße, Richard
Mit welchem genau? PD18-MU vielleicht?
Fahrstufenzahl bei der aufgerufenen Lokadresse und CV29 überprüfen.
Grüße, Peter W
Da ich mir im Abverkauf bei dm-toys besagte E03 ebenfalls zugelegt habe und sie ebenfalls mit einem PD18-MU digitalisieren möchte, bin ich durch die Aussage von Peter W. stutzig geworden. Was ist gemeint mit "Fahrstufenzahl bei der aufgerufenen Lokadresse und CV29 überprüfen."?
Schon mal danke für die Aufklärung.
Grüße, Albert
ganz kurz: Bei DCC gibt es 14, 28 und 128 Fahrstunfen zur Auswahl. Das kann man in der Zentrale einstellen und im Decoder. Die beiden Einstellungen müssen zusammen passen. Der Modus mit 14 FS ist historisch und hat das Licht (F0) mit Fahrbefehl mit codiert. Wenn das Licht nicht mit der Funktionstaste am Gerät schaltbar ist, hat die Zentrale bzw. der Handregler mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den alten 14 FS Modus aktiv, während der Decoder den 28 FS Modus (Standard) aktiv hat. Dann wird das „Lichtbit“ im Gleissignal an der falschen Stelle gesendet.
Da oben die alte Fleischmann Zentrale zum Erfolg führt, aber die IB2neo das Spitzenlicht nicht schalten kann, könnte es umgekehrt sein: Twin Center auf 14, IB2 default auf 28 Fahrstufen, Decoder auf 14. In dem Fall müssten die Lichter bei jeder zweiten Fahrstufe an- und ausgehen.
Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: 68 | Name:
Hallo, ja ein PD18-MU.
hast du auch vorher die Artikelbeschreibung gelesen und verstanden, was das heißt?
Ich denke da an diesen Satz:
Zitat
Der Decoder verfügt über nur 2 Funktionsausgänge (AUX1&AUX2), AUX3-6 sind nicht belegt!
Gruß
Kai
herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Jetzt weiß ich, worauf ich achten muss.
Grüße und schon mal ein frohes Osterfest.
Albert
Weil das Abkleben der Rundungen extrem schwierig ist, ist das Ergebnis nicht perfekt. Ich habe etwas mit dem Pinsel nachbessern müssen und wenn man genau hinsieht, erkennt man unter der dünnen Lackschicht die Dicke vom darunter liegenden Streifen. Aber es ist m.E. deutlich besser als vorher und war die Arbeit wert.
Direkt vor/nach dem Lack (noch nicht mit Pinsel ausgebessert):
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Montiert und mit Pinsel ausgebessert:
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Verglichen mit dem Vorbild liegt der Streifen jetzt auch nicht zu tief sondern genau richtig. Knapp über den Regenrinnen und etwa eine Streifenbreite über den Lüftern. Die Teile auf dem Dach habe ich nach der Aktion nicht mehr verklebt. Sie sitzen auch so stramm genug. Ekelhaft ist nur der selbstklebende Moosgummi zur Lichtabschirmung der Maschinenraumbeleuchtung.
Im übrigen ist der rote Streifen auf den Seiten gedruckt und an den Fronten lackiert. Das sieht man nur, wenn man sehr genau hinsieht. Der Übergang ist gut gemacht und fast nicht zu erkennen. Handwerklich ist das von Hornold sehr sauber gefertigt. Nur halt zu breit.
Die Schlingerdämpfer habe ich entfernt. Sind ja nur gesteckt und die Löcher sieht man kaum. Optisch sollte es jetzt keine groben Schnitzer mehr geben?
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Dann habe ich mir noch die Mechanik wegen dem Klackern und dem ungleichmäßigen Fahren angesehen. Erste Feststellung: mit D&H-Decoder und dessen Regelung läuft es schonmal gleichmäßiger. Der ESU-Decoder neigt einfach zum Überschwingen: Wenn der Motor kurz abgebremst wird, braucht er lange zu reagieren und beschleunigt dann stark, um das auszugleichen. Das lässt sich vielleicht mit einer Anpassung der Motorregelung verbessern aber das grundlegende Problem liegt woanders…
… Nämlich, wie weithin vermutet und weitere Versuche gezeigt haben, im Getriebe der Drehgestelle: Ich habe erstmal die mittlere Achse ausgebaut. Der Antrieb erfolgt dann nur noch auf die äußeren Achsen ganz vorne und ganz hinten im Modell (mit Haftreifen, weil ich das schon umgebaut habe). Das Modell war nicht wiederzuerkennen! Kein Klackern und kaum unrunder Lauf!
Also lag der erste Verdacht beim Höhenspiel der mittleren Achse. Deswegen habe ich Spurkranzschleifer für die mittleren Achsen verbaut. Diese sollen die Achse aufs Gleis drücken und so ein unnötiges Spiel im Getriebe vermindern. Erwarteter Nebeneffekt: bessere Stromabnahme:
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Aufwändig, aber die haben nur eine etwas bessere Stromaufnahme gebracht. Das Klackern und Ruckeln hat sich nicht verbessert. Das Höhenspiel alleine ist also nicht schuld. Dabei habe ich auch folgendes Faszinosum festgestellt: wenn ihr Anpressdruck hoch eingestellt ist, wird das Klackern und Ruckeln sogar schlimmer! Also ist die Kraftübertragung zur mittleren Achse Teil des Problems und ich hab die Schleifer schließlich relativ schwach eingestellt. Im ausgebauten Zustand ist mir bei den Drehgestellen aufgefallen, dass die Räder nur sauber drehen, wenn man alle Räder gemeinsam über den Tisch rollt. Selbst dann war das Eingreifen der Zahnräder hörbar. Wenn man das Drehgestell in die Hand nimmt und nur an der inneren Achse dreht, geht es nur hakelig. Beim Rumspielen mit allen Schleifern hatte ich eine weitere, interessante Situation: Die Lok hat bei Rechtskurven furchtbar über Führerstand 2 geschaukelt. Bei genauer Beobachtung war zu sehen, dass die äußere Achse synchron zur Raddrehung heftig links und rechts wanderte. Es stellte sich heraus, dass ich die Schleifer dieser Achse leicht unterschiedlich stark eingestellt hatte und die Achse durch die Schleifer immer auf eine Seite gedrückt wurde. Irgendwas (im Getriebe?) hat die Achse einmal pro Radumdrehung gegen die Schleifer auf die andere Seite gedrückt. Nachdem ich die Schleifer wieder gleich eingestellt hatte, war dieses Phänomen weg. Bei einer guten Mechanik darf das eigentlich keinen Einfluss haben!
Das deutet m.E. alles auf ein nicht sauber laufendes Getriebe in den Drehgestellen hin. Seltsam: Stromaufnahme und Wärmeentwicklung sind nicht hoch, was für ein schwergängige bzw. hakeliges Getriebe typisch wäre.
Dann habe ich mir die Zahnräder und Achsabstände mal genauer angesehen. Mit meinen bescheidenen Messmitteln konnte ich Folgendes feststellen:
- Alle Zwischen- und Achszahnräder sind identisch: Modul 0,3 und 11 Zähne. Die Zwischenzahnräder drehen frei auf 1,1mm Drahtstücken. Auf den Achsen sind sie fest, weil die Achsen 1,2mm Durchmesser haben. Man wollte wohl Geld fürs Spritzgusswerkzeug sparen und nur eine Zahnradversion herstellen. Der Außendurchmesser beträgt 3,9mm (gemessen: gegenüberliegend 3,8mm; Weil ein Zahn immer einer Lücke gegenüberliegt wird das auf knapp 3,9mm tatsächlichen Durchmesser korrigiert. Ich habe sogar die Geometrie für einen möglichst exakten Wert ausgerechnet). Der Durchmesser deutet darauf hin, dass die Zahnräder KEINE Profilverschiebung haben. Die Zahngeometrie mit Unterschnitt passt auch dazu. Das heißt, dass die Zähne einen Fertigungswälzkreis (in dem Fall =Teilkreis) von 3,3mm haben. Der ideale Achsabstand zwischen zwei identischen Zahnrädern beträgt dann 3,3mm plus minimales Spiel für Toleranzen. Also in der Praxis 3,35 bis 3,4mm.
- Der vorhandene Achsabstand beim Modell beträgt ca. 3,55mm (zwischen den Zwischenzahnrädern). Zur mittleren Achse variiert er wegen deren Höhenspiel und hat ca. 3,50mm Minimum.
Das heißt: Meines Erachtens ist der Abstand zwischen den Zahnrädern zu groß. Das erklärt natürlich das große Spiel im Getriebe. Außerdem sollten Zahnräder mit Z=11 m.E. eine Profilverschiebung haben, um einen Unterschnitt zu vermeiden und damit auch die Zahneingriffslänge zu verlängern. Besonders, wenn zwei Zahnräder mit so geringer Zähnezahl kombiniert werden. Die fehlende Profilverschiebung und der zu große Achsabstand hat nicht nur viel Spiel zur Folge, sondern auch den hakeligen Lauf.
Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, das Problem anzugehen: Achsabstände zwischen den Zahnrädern verringern oder neue Zahnräder mit positiver Profilverschiebung herstellen und verbauen. Achsabstand verringern wird nur mit einem neuen DG-Halter gehen, was allein wegen der Radschleifer nicht trivial ist. Also würde ich mit neuen Zahnrädern mit einem Profilverschiebungsfaktor von x=0,25 anfangen. Wenn man zwei solche Zahnräder mit Z=11 kombiniert, ist deren idealer Achsabstand 3,45mm (statt 3,3mm). Das ist deutlich passender zu den gemessen 3,5 bzw. 3,55mm Achsabstand und hat noch etwas Luft für Toleranzen. Eigentlich sehe ich da Arnold in der Pflicht, das zu liefern, weil das m.E. ein klarer Konstruktionsfehler ist. Da erwarte ich aber leider nicht viel. Das Mindeste wäre, dies bei Nachfolgemodellen zu berücksichtigen und einen Tauschsatz anzubieten. Ich, und ich denke auch viele anderen, wären durchaus bereit, für so einen Tauschsatz von Arnold einen kleinen Obolus zu entrichten (so 10-20€). Nächste Möglichkeit: Fräsen lassen. Das wird aber wohl unbezahlbar. Bei kkpmo kostet ein Standardzahnrad in dieser Größe 4€. Das neue Zahnrad wäre aber eine Spezialanfertigung mit Absatz und spezieller Zahngeometrie. Und das Modell braucht 16 Stück davon! Also mindestens 64€ für einen Tauschsatz für ein Modell. Ich bin auch nicht sicher, ob kkpmo das Zahnrad mit Profilverschiebung überhaupt herstellen kann. Nicht für dieses Projekt, aber Ich habe auch schon mal ausprobiert Zahnräder mit Modul 0,3 zu drucken (entsprechende 3D-Daten, auch mit Profilverschiebung kann ich erstellen). Ich bin an zwei Problemen gescheitert: 1. Präzision: Die Auflösung beim Drucken ist grundsätzlich begrenzt und durch "Streulicht" wird der 3D-Druck minimal größer als das ideale 3-D-Modell. Mit einem "kleineren" 3-D Modell konnte ich das nicht zufriedenstellend ausgleichen. Die Geometrie wird zu stark verfälscht. Ein gedrucktes Getriebe hat sich zwar drehen lassen, aber nicht hakelfrei. Aber genau das wollen wir ja abstellen 2. Das Druckmaterial ist nicht "abriebfest", was für Zahnräder ganz schlecht ist. Es soll zwar abriebfestere Druckharze (z.B. Igus) geben, die sind aber sehr teuer. Ich habe es nicht ausprobiert, aber sie sollen noch stärker auf "Streulicht" reagieren, was das erste Problem verschlimmert. Die Frage ist auch, ob so ein Druckmaterial mit den üblichen Schmiermitteln kompatibel ist. Für ein bezahlbares, besseres Getriebe sehe ich vorerst keine Möglichkeit, aber vielleicht fällt hier noch jemand was ein?
Ein ordentliches Getriebe habe ich erstmal ad acta gelegt und für mein Modell Folgendes umgesetzt: die Achse mit Haftreifen nach außen, die Spurkranzschleifer mit leichtem Anpressdruck auf die mittlere Achse habe ich drin gelassen und die jeweils drei Zwischenzahnräder zwischen innerer und mittlerer Achse habe ich ausgebaut. Ergebnis ist: Läuft weitgehend gleichmäßig und das Klackern hat deutlich abgenommen, ist aber nicht ganz weg. Die Zugkraft ist natürlich geringer, weil das innere Rad nichtmehr angetrieben ist. In meinem Fall ist der vorgesehene Einsatzzweck aber nur ein 4-Wagen-Zug (Blauer Enzian). Die E03 wurde in Ep3 auch nicht so belastet, wie die Nachfolgemaschinen in Ep 4 mit dem zweiklassigen IC-System.
Fazit: optisch gibt es meines Wissens keine groben Schnitzer mehr. Dürfte jetzt sogar die "schönste" E03 sein. Mechanisch läuft das Modell besser wie aus der Schachtel, jedoch mit weniger Zugkraft. Mit Sound zumindest akustisch ertragbar und vor allem: zuverlässig. Vielleicht hat noch jemand eine Idee, wo man bezahlbar bessere Zahnräder herbekommt. Dann könnte ein echt gutes Modell draus werden. Wenn das mit den Zahnrädern tatsächlich die Ursache ist und die Lösung bezahlbar ist und funktioniert, gäbe es mit Sicherheit eine große Nachfrage nach einem solchen Tauschgetriebe. Und ja: eigentlich wäre hier Arnold in der Pflicht! Man kann es kaufen oder lassen. Für mich sind die 200€+Arbeit für mein Ergebnis akzeptabel.
Gruß
Andi
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vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
Optisch ist Dir Deine E03 sehr gut gelungen, Hut ab!
Noch interessanter finde ich Deine Untersuchungen zum Getriebe. Für mich als mechanischen Laien hört sich Deine Analyse überzeugend an.
Ich selbst habe hier übrigens eine sehr günstig erworbene 103 in Orientrot liegen (HN2565), die zumindest bei ihrer Probefahrt keine komischen Geräusche gemacht hat. Eigentlich sollte das Fahrgestell ja identisch zur E03 sein. Vielleicht haben die HN2565 aber auch passende Zanhräder bekommen? Wäre vielleicht mal eine Frage hier im Forum wert. Ggf. käme man so an passende Tauschzahnräder für die E03.
Ansonsten würde ich empfehlen, die Sache mit den Zahnrädern an Christian Krella von Arnold-Ersatzteile.de heranzutragen. Einerseits hat er - glaube ich - einen guten Draht zu Arnold, andererseits hat er auch schon Ersatzteile für ältere Modelle extra nach fertigen lassen. Vielleicht hat er Interesse, so einen Tausch-Zahnradsatz anzubieten.
Viele Grüße,
Udo.
w. der Zahnräder kannst du mal bei Michail https://mig-maschinenbau.de/ nachfragen. Er ist hier auch manchmal aktiv. Er fertigt auch Zahnräder https://www.ebay.de/usr/mig-maschinenbau
Viele Grüße
Georg
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