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THEMA: Fahrwerksschaden an minitrix 12619/581436
THEMA: Fahrwerksschaden an minitrix 12619/581436
thomas splittgerber - 19.07.05 23:40
Hallo !
Habe erstmals seit 1963 (damals Märklin H0 24058 ) an einer Lok ein Fahrwerkschaden bei der Minitrix 12619/581436 am Sonntag erlitten. Die Lok hatte mit 8 2 achser Güterwagen ca 50 cm Strecke geschafft , als die Lok durch Treib -und Kuppelstangen aus dem Gleis gehebelt wurde .Der Zug fuhr mit Ersatzlok P8 von Fleischmann weiter. Der vermutete Zahnradbruch , wie er bei Arnold gelgentlich vorkam, (VT 89 .8) war´s , wie sich heute herausstellte, nicht .
Die Sonderkontrolle ergab, das sich bei der 1È h3 Lok Treib- und die Kuppelachsen 4 und 5 die Radscheiben erheblich verdreht hatten, weshalb auf der Heizerseite der Kurbelzapfen raus gedrückt wurde und Stangensalat ala 01 1100 oder 23 058 auftrat . Zu meiner Überasschung ließen sich die Radscheibenen sehr leicht richten. Anschließend wurden alle Radscheiben nach dem Richten mit Sekundenklber fixiert und die Stangen angebracht . Nach 2 Stunden Reparatur und erfolgter Leer -und Lastprobefahrt , konnte die Lok wieder in Betrieb genommen werden.
Die Lok wurde am 24.12.1998 gekauft . Ist sowas bei Euch auch schon Mal oder öfter aufgetreten ?
Gruß und Dank
thomas.splittgerber.b
Habe erstmals seit 1963 (damals Märklin H0 24058 ) an einer Lok ein Fahrwerkschaden bei der Minitrix 12619/581436 am Sonntag erlitten. Die Lok hatte mit 8 2 achser Güterwagen ca 50 cm Strecke geschafft , als die Lok durch Treib -und Kuppelstangen aus dem Gleis gehebelt wurde .Der Zug fuhr mit Ersatzlok P8 von Fleischmann weiter. Der vermutete Zahnradbruch , wie er bei Arnold gelgentlich vorkam, (VT 89 .8) war´s , wie sich heute herausstellte, nicht .
Die Sonderkontrolle ergab, das sich bei der 1È h3 Lok Treib- und die Kuppelachsen 4 und 5 die Radscheiben erheblich verdreht hatten, weshalb auf der Heizerseite der Kurbelzapfen raus gedrückt wurde und Stangensalat ala 01 1100 oder 23 058 auftrat . Zu meiner Überasschung ließen sich die Radscheibenen sehr leicht richten. Anschließend wurden alle Radscheiben nach dem Richten mit Sekundenklber fixiert und die Stangen angebracht . Nach 2 Stunden Reparatur und erfolgter Leer -und Lastprobefahrt , konnte die Lok wieder in Betrieb genommen werden.
Die Lok wurde am 24.12.1998 gekauft . Ist sowas bei Euch auch schon Mal oder öfter aufgetreten ?
Gruß und Dank
thomas.splittgerber.b
Hoffentlich hält der Cyanacrylatkleber. Das geschilderte Problem lässt auf Alterung des Kunststoffes im Bereich der Radnabe schließen, wodurch die Presspassung nicht mehr den Torsionskräften stand hielt.
Und nein, sowas habe ich im Club noch nicht gehört - und wir haben definitiv ältere Fahrzeuge.
Grüße, Peter W.
Und nein, sowas habe ich im Club noch nicht gehört - und wir haben definitiv ältere Fahrzeuge.
Grüße, Peter W.
Hallo,
ich habe diese Woche eine ältere BR 58 bearbeitet. Der Kuppelzapfenversatz war auf 120° eingestellt - für eine Dreizylindermaschine zwar richtig, für einen gut laufenden Kuppelstangenantrieb in Spur N aber nicht sinnvoll. Die Korrektur auf 90° (wie bei den später ausgelieferten Loks) ging erschreckend leicht. Bei genauerem Hinsehen war zu erkennen, dass einzelne Radnaben die Spannung (von der Presspassung) nicht ausgehalten haben und radial gerissen sind - ein Problem, das bei diversen anderen Minitrix-Dampfloks auch auftritt (BR 89.6, Glaskasten...), und erneut beweist, dass Qualität mancherorts ein Fremdwort ist.
Dauerhaft lösen lässt es sich, wenn man am abgezogenen Rad einen dünnen Messingring auf die Nabe presst. Leider gibt es von Fleischmann keine passenden Räder mit 1,2 mm Bohrungsdurchmesser
Grüße
Stefan Glasmachers
ich habe diese Woche eine ältere BR 58 bearbeitet. Der Kuppelzapfenversatz war auf 120° eingestellt - für eine Dreizylindermaschine zwar richtig, für einen gut laufenden Kuppelstangenantrieb in Spur N aber nicht sinnvoll. Die Korrektur auf 90° (wie bei den später ausgelieferten Loks) ging erschreckend leicht. Bei genauerem Hinsehen war zu erkennen, dass einzelne Radnaben die Spannung (von der Presspassung) nicht ausgehalten haben und radial gerissen sind - ein Problem, das bei diversen anderen Minitrix-Dampfloks auch auftritt (BR 89.6, Glaskasten...), und erneut beweist, dass Qualität mancherorts ein Fremdwort ist.
Dauerhaft lösen lässt es sich, wenn man am abgezogenen Rad einen dünnen Messingring auf die Nabe presst. Leider gibt es von Fleischmann keine passenden Räder mit 1,2 mm Bohrungsdurchmesser
Grüße
Stefan Glasmachers
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