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THEMA: Gerissene Achszahnräder aus Kunststoff
THEMA: Gerissene Achszahnräder aus Kunststoff
Linde - 06.03.23 15:37
Hallo,
ich habe nunmehr die 4. Lok mit gerissenen Achszahnrädern, das nervt irgendwie. Es handelt sich allesamt um Lokomotiven, die längere Zeit in der OVP dunkel bei Zimmertemperatur gelagert waren.
Ich kann das nicht nachvollziehen. Dass Arnolds Köf, die BR89 oder von den neueren Fahrzeugen die BR 130/131 und Rocos V188 solch Kandidaten waren, ist ja hinlänglich bekannt und mithin gewissermaßen gewöhnt. Jetzt hats aber meinen VT 135 von Kres erwischt, ein Fahrzeug, welches gerade mal wenige Meter auf dem Testgleis hinter sich gebracht hatte und 3 Jahre im Schrank wie oben beschrieben gelagert wurde.
Wie seht ihr das, taugt der Kunststoff nichts mehr, bspw. weil bestimmte Weichmacher oder andere Zusatzstoffe im Kunsstoff nicht mehr erhältlich oder verboten sind? Oder liegt es daran, dass die Kunststoffe insgesamt immer spröder werden? Vielleicht sind die Zahnräder auch nur zu filigran gefertigt und damit zu schwach dimensioniert.
Ich frage mich allerdings, warum es die Hersteller wie Brawa und Fleischmann hinbekommen, Von genannten Herstellern habe ich eine ganze Menge Fahrzeuge, mehr als oben genannte Arnold und Kres. Da ist mir noch nie ein Achszahnrad gerissen. Oder dann gleich wie bei Trix, die Achszahnräder aus Messing fertigen.
Die Loks sind so schon teuer genug. Wenn nur Messingräder den Pressdruck nach dem Eintreiben der Achse aushalten, dann doch bitte auch gleich Messingzahnräder einbauen. Ich wäre jedenfalls bereit, die 3-fuffzich auch noch draufzulegen. Und lauter wird das Getriebe auch nicht, denn die Losräder sind wieder aus Kunststoff, damit ist das Getriebe bereits wieder geräuschentkoppelt.
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber mich nervt dies ungemein und ich könnte durchaus auf die Idee kommen, dies als versteckten Mangel zu bezeichnen.
Gruß Sven
ich habe nunmehr die 4. Lok mit gerissenen Achszahnrädern, das nervt irgendwie. Es handelt sich allesamt um Lokomotiven, die längere Zeit in der OVP dunkel bei Zimmertemperatur gelagert waren.
Ich kann das nicht nachvollziehen. Dass Arnolds Köf, die BR89 oder von den neueren Fahrzeugen die BR 130/131 und Rocos V188 solch Kandidaten waren, ist ja hinlänglich bekannt und mithin gewissermaßen gewöhnt. Jetzt hats aber meinen VT 135 von Kres erwischt, ein Fahrzeug, welches gerade mal wenige Meter auf dem Testgleis hinter sich gebracht hatte und 3 Jahre im Schrank wie oben beschrieben gelagert wurde.
Wie seht ihr das, taugt der Kunststoff nichts mehr, bspw. weil bestimmte Weichmacher oder andere Zusatzstoffe im Kunsstoff nicht mehr erhältlich oder verboten sind? Oder liegt es daran, dass die Kunststoffe insgesamt immer spröder werden? Vielleicht sind die Zahnräder auch nur zu filigran gefertigt und damit zu schwach dimensioniert.
Ich frage mich allerdings, warum es die Hersteller wie Brawa und Fleischmann hinbekommen, Von genannten Herstellern habe ich eine ganze Menge Fahrzeuge, mehr als oben genannte Arnold und Kres. Da ist mir noch nie ein Achszahnrad gerissen. Oder dann gleich wie bei Trix, die Achszahnräder aus Messing fertigen.
Die Loks sind so schon teuer genug. Wenn nur Messingräder den Pressdruck nach dem Eintreiben der Achse aushalten, dann doch bitte auch gleich Messingzahnräder einbauen. Ich wäre jedenfalls bereit, die 3-fuffzich auch noch draufzulegen. Und lauter wird das Getriebe auch nicht, denn die Losräder sind wieder aus Kunststoff, damit ist das Getriebe bereits wieder geräuschentkoppelt.
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber mich nervt dies ungemein und ich könnte durchaus auf die Idee kommen, dies als versteckten Mangel zu bezeichnen.
Gruß Sven
Hallo,
die Roco ÖBB 1044 kann man auch noch in die o.g. Liste hinzufügen. da haben sie auch Mist gebaut.
Man kann es aber glaube ich nicht verallgemeinern. Meiner Beobachtung nach platzen eher die sehr kleinen Ritzel, ohne Bund/Nabe. Es hängt wohl von mehreren Faktoren ab:
- Durchmesser, Dicke, Modul, Bohrdurchmesser
- Nabe na/nein
- Achse aufgerändelt ja/nein
- Genauigkeit der Presspassung +/- 0,05 mm
- Kunststoffgranulat (ev. auch Farbe?)
- Getriebekonstruktion (Kräfteverhältnis, Gegenzahnrad)
Nerven tut es mich persönlich am meisten, wenn ein Hersteller nicht zu seinen Fehlern steht, damit meine ich z.B. Hornby (BR 132) oder die alte Roco.
Bei vielen "Kandidaten" haben die Zahnräder einfach zu wenig Fleisch. Ber der alten V188 ist die Ursache die ungünstige Getriebeauslegung mit den vielen Zwischenzahnrädern, dadurch sind die Drehzahlen ungleich.
Die Firma Kres kenne ich nicht, ich würde Dir empfehlen frag einfach höflich an. Wenn ein konstruktives oder werkstoffbedingtes Problem dahinter steckt, bist Du nicht der einzige Kunde mit dem Problem.
Grüße, Peter W.
die Roco ÖBB 1044 kann man auch noch in die o.g. Liste hinzufügen. da haben sie auch Mist gebaut.
Man kann es aber glaube ich nicht verallgemeinern. Meiner Beobachtung nach platzen eher die sehr kleinen Ritzel, ohne Bund/Nabe. Es hängt wohl von mehreren Faktoren ab:
- Durchmesser, Dicke, Modul, Bohrdurchmesser
- Nabe na/nein
- Achse aufgerändelt ja/nein
- Genauigkeit der Presspassung +/- 0,05 mm
- Kunststoffgranulat (ev. auch Farbe?)
- Getriebekonstruktion (Kräfteverhältnis, Gegenzahnrad)
Nerven tut es mich persönlich am meisten, wenn ein Hersteller nicht zu seinen Fehlern steht, damit meine ich z.B. Hornby (BR 132) oder die alte Roco.
Bei vielen "Kandidaten" haben die Zahnräder einfach zu wenig Fleisch. Ber der alten V188 ist die Ursache die ungünstige Getriebeauslegung mit den vielen Zwischenzahnrädern, dadurch sind die Drehzahlen ungleich.
Die Firma Kres kenne ich nicht, ich würde Dir empfehlen frag einfach höflich an. Wenn ein konstruktives oder werkstoffbedingtes Problem dahinter steckt, bist Du nicht der einzige Kunde mit dem Problem.
Grüße, Peter W.
Beitrag editiert am 06. 03. 2023 16:05.
Hallo Sven,
das ist ja interessant! Auch ich habe einen 135er! Da muss ich gleich mal gucken!
Da ich mit dem Konstrukteur und begeisterten N-Bahner persönlich schon mehrfach fachsimpeln konnte, halte ich eine Kontaktaufnahme zu KRES für unbedingt wichtig, denn das zarte Pflänzchen einheimischer Produktion sollte durch so etwas keinen Schaden nehmen....π€
Vielleicht ist es eine Ausnahme, vielleicht die Ruhe vor dem Sturm, wir sollten die Leute dort als Partner verstehen. "Verbaddeln" können sie es ja immer nochπ¬
Vielleicht hat er dann auch einen "Plan" wie man die Qualität sichern kann, denn so wie ich ihn erlebt habe, verliert er vor Schreck jetzt glatt die Farbe im Gesicht.π¨
Gruß auch ein Sven
das ist ja interessant! Auch ich habe einen 135er! Da muss ich gleich mal gucken!
Da ich mit dem Konstrukteur und begeisterten N-Bahner persönlich schon mehrfach fachsimpeln konnte, halte ich eine Kontaktaufnahme zu KRES für unbedingt wichtig, denn das zarte Pflänzchen einheimischer Produktion sollte durch so etwas keinen Schaden nehmen....π€
Vielleicht ist es eine Ausnahme, vielleicht die Ruhe vor dem Sturm, wir sollten die Leute dort als Partner verstehen. "Verbaddeln" können sie es ja immer nochπ¬
Vielleicht hat er dann auch einen "Plan" wie man die Qualität sichern kann, denn so wie ich ihn erlebt habe, verliert er vor Schreck jetzt glatt die Farbe im Gesicht.π¨
Gruß auch ein Sven
Hallo,
oft ist es wohl auch so, dass die Hersteller meinen einen zu geringen Durchmesser der Bohrung nehmen zu müssen, damit die ja fest sitzen (oder die Achse ist z.B. durch eine Rändedlung zu dick). Irgendwann reißen die dann.
Viele Grüße
Georg
oft ist es wohl auch so, dass die Hersteller meinen einen zu geringen Durchmesser der Bohrung nehmen zu müssen, damit die ja fest sitzen (oder die Achse ist z.B. durch eine Rändedlung zu dick). Irgendwann reißen die dann.
Viele Grüße
Georg
Hallo
Ein ekelhaftes Problem. Betroffen sind sogar Edelschmieden wie Fulgurex.
Mein Kollege hat aktuell eine Minitrix Am4/4 mit Metallgehäuse und gerissenen Plastikzahnräder.
Gruss
ROBERT
Ein ekelhaftes Problem. Betroffen sind sogar Edelschmieden wie Fulgurex.
Mein Kollege hat aktuell eine Minitrix Am4/4 mit Metallgehäuse und gerissenen Plastikzahnräder.
Gruss
ROBERT
n-bahnhermann - 06.03.23 21:05
Hallo n-bahnfreunde,
dieses Problem ist hinlänglich bekannt, nur wenige Hersteller haben da jetzt auf Messing-Achszahnräder umgestellt.
Ich hab in der Vergangenheit immer zur Vorsorge die Achsen ausgebaut und nach Leipzig zu Herrn Baier gesand.
Diese Möglichkeit gibt es nicht mehr Herr Baier hat sich zur Ruhe gesetzt.
Jetzt gibt es, auch in Leipzig, Frau Riedel, da hab ich noch keinen Kontakt mit gehabt.
Gruß n-bahnhermann
Die von n-bahnhermann zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
dieses Problem ist hinlänglich bekannt, nur wenige Hersteller haben da jetzt auf Messing-Achszahnräder umgestellt.
Ich hab in der Vergangenheit immer zur Vorsorge die Achsen ausgebaut und nach Leipzig zu Herrn Baier gesand.
Diese Möglichkeit gibt es nicht mehr Herr Baier hat sich zur Ruhe gesetzt.
Jetzt gibt es, auch in Leipzig, Frau Riedel, da hab ich noch keinen Kontakt mit gehabt.
Gruß n-bahnhermann
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Hi,
mal ne ernstgemeinte Frage, um das Thema bzw. dessen Lösung einschätzen zu können.
Ist das so Raketentechnik, das Plastikzahnrad gegen Messing zu tauschen? Ich würde jetzt mal als Laie (der das noch nie gemacht hat), vermuten, Rad abziehen, Plastik abziehen, Messing aufschieben, Rad aufschieben und wieder einbauen.
Wenn das so einfach ist, wäre mit ein bisschen Werkzeugunterstützung (die sicher ein Hersteller liefern könnte, z.B. Fohrmann) das zu Hause (ohne Herrn Baier) möglich.
Oder liegt die Tücke darin, dass es die passenden Zahnräder nicht gibt (und man die selbst fertigen müsste) bzw. dafür nicht die Original-Achsen nutzbar sind?
Grüße Micha
mal ne ernstgemeinte Frage, um das Thema bzw. dessen Lösung einschätzen zu können.
Ist das so Raketentechnik, das Plastikzahnrad gegen Messing zu tauschen? Ich würde jetzt mal als Laie (der das noch nie gemacht hat), vermuten, Rad abziehen, Plastik abziehen, Messing aufschieben, Rad aufschieben und wieder einbauen.
Wenn das so einfach ist, wäre mit ein bisschen Werkzeugunterstützung (die sicher ein Hersteller liefern könnte, z.B. Fohrmann) das zu Hause (ohne Herrn Baier) möglich.
Oder liegt die Tücke darin, dass es die passenden Zahnräder nicht gibt (und man die selbst fertigen müsste) bzw. dafür nicht die Original-Achsen nutzbar sind?
Grüße Micha
Ich habe auch gerade bei eine Kres VT135 denn Antriebseinheit gewechselt da das Zahnrad gebrochen war. Leider gibt es kein separate Achse sondern nur die komplette Einheit welche mit etwa 23,- nicht gerade gunstig ist.
Hatte auch gedacht das das irgendwie zu der Vergangenheit gehörte. Sehr schade für ein sonnst sehr Schones und gut konstruiertes Model!
Ich will hier sonnst nicht Kres schlecht reden oder sagen andere hersteller sind nicht betroffen weil das letzte ist sicherlich auch Quatsch.. (erinnere euch an die FLM 118/BR44 mit ihre problemen, oder denn Trix G1203/MAK lok welche auch unter Zahnschmerzen leidet!)
mfg Joost van Dijk.
Hatte auch gedacht das das irgendwie zu der Vergangenheit gehörte. Sehr schade für ein sonnst sehr Schones und gut konstruiertes Model!
Ich will hier sonnst nicht Kres schlecht reden oder sagen andere hersteller sind nicht betroffen weil das letzte ist sicherlich auch Quatsch.. (erinnere euch an die FLM 118/BR44 mit ihre problemen, oder denn Trix G1203/MAK lok welche auch unter Zahnschmerzen leidet!)
mfg Joost van Dijk.
DschinKhan - 07.03.23 09:25
Moin,
ich sehe hier den Schwarzen Peter beim Hersteller. Nur weil es billigbillig sein soll, wird híer auf Qualität verzichtet. Der Schaden tritt meistens erst nach Ablauf der Garantie auf. Der Kunde hat dann das Problem.
Ich habe aber auch erlebt, dass Hersteller die Zahnräder bzw. Radsätze kostenfrei wechseln. So geschehen mit einer MAK-Lok von Minitrix. Die habe ich von meinem Händler einschicken lassen und bekam sie für mich kostenfrei zurück. Die Zahnräder waren dann aus Metall.
Leider hatte ich vorher auf eigene Rechnung zwei weitere MAK-Loks mit neuen Achsen ausgerüstet. Naja, dumm gelaufen. Ich hatte es vorher nicht besser gewusst.
Gruß, Thomas S.
ich sehe hier den Schwarzen Peter beim Hersteller. Nur weil es billigbillig sein soll, wird híer auf Qualität verzichtet. Der Schaden tritt meistens erst nach Ablauf der Garantie auf. Der Kunde hat dann das Problem.
Ich habe aber auch erlebt, dass Hersteller die Zahnräder bzw. Radsätze kostenfrei wechseln. So geschehen mit einer MAK-Lok von Minitrix. Die habe ich von meinem Händler einschicken lassen und bekam sie für mich kostenfrei zurück. Die Zahnräder waren dann aus Metall.
Leider hatte ich vorher auf eigene Rechnung zwei weitere MAK-Loks mit neuen Achsen ausgerüstet. Naja, dumm gelaufen. Ich hatte es vorher nicht besser gewusst.
Gruß, Thomas S.
Ich habe von Frau Riedel die Zahnräder meiner Minitrix V200 reparieren lasse. Es hat zwar lange gedauert (Urlaub, Corona etc.), aber das Ergebnis ist absolut hervorragend!
Eine Rechnung für meine Reparatur habe ich noch nicht bekommen, wird aber auch keine horrende Summe sein ;)
Eine Rechnung für meine Reparatur habe ich noch nicht bekommen, wird aber auch keine horrende Summe sein ;)
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: micha222
Ist das so Raketentechnik, das Plastikzahnrad gegen Messing zu tauschen? Ich würde jetzt mal als Laie (der das noch nie gemacht hat), vermuten, Rad abziehen, Plastik abziehen, Messing aufschieben, Rad aufschieben und wieder einbauen. Wenn das so einfach ist, wäre mit ein bisschen Werkzeugunterstützung (die sicher ein Hersteller liefern könnte
Hallo zusammen,
an diese Frage möchte ich mich mal dranhängen. Nicht nur wegen dem einen oder anderen gerissenen oder zahnlosen Zahnrad, sondern auch weil ich ähnliche Probleme auf mich zukommen sehe, wenn ich nächstes Jahr die eine oder andere Lok auf GAM umrüsten will.
In den Anleitungen liest sich immer alles so einfach: abziehen, aufschieben, fertig. Aber in der Realität sehe ich da eine Menge Zerstörungspotential durch falsches Werkzeug, falschen Krafteinsatz und plumpe Unwissenheit.
Ich rechne nicht wirklich mit einem "Radaufpressomat" aber so ein Satz geeignetes Werkzeug und eine verständliche Anleitung wie man Räder, Wellen, Schnecken und den ganzen Kram schrottfrei runter- und wieder draufbekommt, wäre eine feine Sache.
findet
Helmut
Lothar BR110 - 07.03.23 10:09
Hallo Sven,
kennst du diese Seite schon ?
Viele Ersatzteile, einige Zahnräder aus Messing sind auch dabei.
Schau mal rein.
https://spur-n-teile.de/ersatzteile-nach-hersteller/
--------------------
als Beispiel ein Messingzahnrad für die Köf
https://spur-n-teile.de/kh-modellbahnbau-u036-8...420-12-1-stueck.html
-----------------------------
Gruß Lothar
kennst du diese Seite schon ?
Viele Ersatzteile, einige Zahnräder aus Messing sind auch dabei.
Schau mal rein.
https://spur-n-teile.de/ersatzteile-nach-hersteller/
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als Beispiel ein Messingzahnrad für die Köf
https://spur-n-teile.de/kh-modellbahnbau-u036-8...420-12-1-stueck.html
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Gruß Lothar
@Micha,
...oder ja! Insoweit es die Hersteller noch gibt und das letzte Herstellungsdatum nicht länger als 10 Jahre zurück liegt, sollten idR. die Originalradsätze mit Ritzel beim Hersteller verfügbar sein....sei es im Service in Folge Einschickens (zB Mtx) oder sei es als Ersatzteil (zB.BRAWA). Insoweit keine Gewährleistungsansprüche bestehen oder Kulanz gewährt wird, muss muss man natürlich etwas bezahlen und bekommt die gleiche Qualität wie seinerzeit beim Ausgangsprodukt. Manchmal sogar in besserer Ausführung, was man aber vorher nicht weiß.
@ Leser,
…sind wir ehrlich, einschicken .....unter diesen Bedingungen, lehnen die meisten Leser hier im Forum ab! Man kann es in den ewigen Fäden zum Thema Service oder Garantie usw. nachlesen und bekommt gratis noch eine Portion Bashing dazu. Warum? Weil schon in den Loks herumgemurkst wurde und eine Totalreparatur dann einem Neubau gleich käme, man deren Notwendigkeit "nie nachprüfen" könnte und so auch Angst hat, dass einem Einer auf die Schliche kommt....das man a) ungeschickt ist oder b) das Teil nicht bestimmungsgemäß (Achtung Gummi!) verwendet hat.
Für Arnold-Loks gibt es aber Ersatzbausätze verschiedener Anbieter. Neuere Loks würde ich einschicken. Immer!
Die hiesigen KSH der Boomer-Generation setzen sich jetzt zur Ruhe, erstens weil man mit PC-Clickern in der Fabrik plötzlich gesucht wird (Stichwort: Stellantriebe/Ratiomittelbau), dabei regelmäßig gutes Geld verdient und zweitens, weil man wegen einem Zahnrad nicht die ganze Anlage anwerfen will, deren Aufwand für Einstellung und Materialbeschaffung weniger lustig ist und dessen Ausstoß im überschaubaren Rest-Leben nicht mehr verkauft werden kann.
So wurde es mir unlängst klar gemacht.
Es helfen also nur die Wege..... Nach Waschzettel Teil bestellen oder Lok einschicken oder Teil beim Verwerter bestellen, oder eine Lok von der Börse mitnehmen und auschlachten oder einen "verrückten" KSH finden der noch was macht und ihn ORDENTLICH !!!! bezahlen .... ooooder Lok entsorgen und neu kaufen.
@Sven,
....den VT 135, würde ich nach Rücksprache beim Händler oder mit dem Hersteller konsequent einschicken (lassen), denn das scheint momentan - noch - eine unglückliche Ausnahme zu sein....
Wir erwarten deinen Bericht! π
Gruß Sven
...oder ja! Insoweit es die Hersteller noch gibt und das letzte Herstellungsdatum nicht länger als 10 Jahre zurück liegt, sollten idR. die Originalradsätze mit Ritzel beim Hersteller verfügbar sein....sei es im Service in Folge Einschickens (zB Mtx) oder sei es als Ersatzteil (zB.BRAWA). Insoweit keine Gewährleistungsansprüche bestehen oder Kulanz gewährt wird, muss muss man natürlich etwas bezahlen und bekommt die gleiche Qualität wie seinerzeit beim Ausgangsprodukt. Manchmal sogar in besserer Ausführung, was man aber vorher nicht weiß.
@ Leser,
…sind wir ehrlich, einschicken .....unter diesen Bedingungen, lehnen die meisten Leser hier im Forum ab! Man kann es in den ewigen Fäden zum Thema Service oder Garantie usw. nachlesen und bekommt gratis noch eine Portion Bashing dazu. Warum? Weil schon in den Loks herumgemurkst wurde und eine Totalreparatur dann einem Neubau gleich käme, man deren Notwendigkeit "nie nachprüfen" könnte und so auch Angst hat, dass einem Einer auf die Schliche kommt....das man a) ungeschickt ist oder b) das Teil nicht bestimmungsgemäß (Achtung Gummi!) verwendet hat.
Für Arnold-Loks gibt es aber Ersatzbausätze verschiedener Anbieter. Neuere Loks würde ich einschicken. Immer!
Die hiesigen KSH der Boomer-Generation setzen sich jetzt zur Ruhe, erstens weil man mit PC-Clickern in der Fabrik plötzlich gesucht wird (Stichwort: Stellantriebe/Ratiomittelbau), dabei regelmäßig gutes Geld verdient und zweitens, weil man wegen einem Zahnrad nicht die ganze Anlage anwerfen will, deren Aufwand für Einstellung und Materialbeschaffung weniger lustig ist und dessen Ausstoß im überschaubaren Rest-Leben nicht mehr verkauft werden kann.
So wurde es mir unlängst klar gemacht.
Es helfen also nur die Wege..... Nach Waschzettel Teil bestellen oder Lok einschicken oder Teil beim Verwerter bestellen, oder eine Lok von der Börse mitnehmen und auschlachten oder einen "verrückten" KSH finden der noch was macht und ihn ORDENTLICH !!!! bezahlen .... ooooder Lok entsorgen und neu kaufen.
@Sven,
....den VT 135, würde ich nach Rücksprache beim Händler oder mit dem Hersteller konsequent einschicken (lassen), denn das scheint momentan - noch - eine unglückliche Ausnahme zu sein....
Wir erwarten deinen Bericht! π
Gruß Sven
Hallo
Ein Kollege hat mir mal diese Seite geschickt:
https://shop.kkpmo.com/index.php
Trotzdem wäre es einfacher unsere Lieferanten würden für gute Qualität sorge.
Gruss
ROBERT
Ein Kollege hat mir mal diese Seite geschickt:
https://shop.kkpmo.com/index.php
Trotzdem wäre es einfacher unsere Lieferanten würden für gute Qualität sorge.
Gruss
ROBERT
WestfaleMS - 07.03.23 10:41
Hallo zusammen!
Ich habe hier auch die typische Roco 320 mit Zahnschmerzen. Es sind da auch Zwischenzahnräder betroffen. Leider habe ich noch keine Quelle gefunden, die Komplettsätze anbietet. Für manche andere Loks gibt es sowas. Bleibt das gute Stück erstmal liegen, bis ich irgendwo mal alles zusammen bekomme. Bei den einschlägigen Anbietern ist mal das schwarze Zahnrad aus, dann das rote oder das gelbe. Eventuell werde ich mich auch mal nach Leipzig wenden.
Auch eine Minitrix V80 hatte Probleme, aber da hatte der Verkäufer schon ein Zahnrad gewechselt und es lagen noch drei weitere Messingzahnräder dabei. Ich habe diese ausgewechselt und bin nun zufrieden mit der Lok.
Gruß FraNk
Ich habe hier auch die typische Roco 320 mit Zahnschmerzen. Es sind da auch Zwischenzahnräder betroffen. Leider habe ich noch keine Quelle gefunden, die Komplettsätze anbietet. Für manche andere Loks gibt es sowas. Bleibt das gute Stück erstmal liegen, bis ich irgendwo mal alles zusammen bekomme. Bei den einschlägigen Anbietern ist mal das schwarze Zahnrad aus, dann das rote oder das gelbe. Eventuell werde ich mich auch mal nach Leipzig wenden.
Auch eine Minitrix V80 hatte Probleme, aber da hatte der Verkäufer schon ein Zahnrad gewechselt und es lagen noch drei weitere Messingzahnräder dabei. Ich habe diese ausgewechselt und bin nun zufrieden mit der Lok.
Gruß FraNk
suNsurfer6 - 07.03.23 11:33
Hallo zusammen,
animiert durch diesen Faden, hab ich mich endlich dazu entschlossen, meinen 1044ern wieder Laufen beizubringen (und einer ARNOLD Köf II)..png)
Ich habe gerade mit Frau Riedel telefoniert.
Einfach Achsen nach Leipzig schicken und sie sendet die reparierten Achsen mit der Rechnung wieder retour.
Bezahlt wird per Überweisung.
Also alles sehr problemlos. Da bestell ich bei Fohrmann kein Werkzeug mit dem Potenzial, Achsen zu verbiegen oder sonstiges....png)
LG
Manuel
animiert durch diesen Faden, hab ich mich endlich dazu entschlossen, meinen 1044ern wieder Laufen beizubringen (und einer ARNOLD Köf II).
Ich habe gerade mit Frau Riedel telefoniert.
Einfach Achsen nach Leipzig schicken und sie sendet die reparierten Achsen mit der Rechnung wieder retour.
Bezahlt wird per Überweisung.
Also alles sehr problemlos. Da bestell ich bei Fohrmann kein Werkzeug mit dem Potenzial, Achsen zu verbiegen oder sonstiges...
LG
Manuel
Hallo zusammen,
eine Raketenwissenschaft ist das vielleicht nicht aber bei Modul < 0.5 wird mit den Achsen, die manchmal da durchgeschoben werden und mit der Zähnezahl der Zahnräder etwas abenteuerlich. Da kann man die normale Zahnradlebensdauerberechnung (was ein Wort) getrost in die Rundablage tun. Gerändelten Achsen aus Stahl geben dem Zahnrad da den Rest, wenn nicht genug "Fleisch" vorhanden ist.
Ich würde meinen das der Ausgangsmaterial da kein großen Sparpotenzial beim Spritzguss bietet, in Betracht auf die Dimensionen. Die Fertigungszeit aber wohl eher und davon hängt dann auch die Qualität ab.
Einfach auf Messing umzusteigen ist für die Hersteller nicht wirtschaftlich, da hat man schon teuer das Spritzgusswerkzeug bezahlt und muss doch die Zahnräder Fräsen lassen.
Ein Abzieh- und Aufpresswerkzeug lässt sich sicher machen. Bei Uhrmacherwerkzeugen ist ja meist was ähnliches dabei.
Mit Grüßen
Micha
eine Raketenwissenschaft ist das vielleicht nicht aber bei Modul < 0.5 wird mit den Achsen, die manchmal da durchgeschoben werden und mit der Zähnezahl der Zahnräder etwas abenteuerlich. Da kann man die normale Zahnradlebensdauerberechnung (was ein Wort) getrost in die Rundablage tun. Gerändelten Achsen aus Stahl geben dem Zahnrad da den Rest, wenn nicht genug "Fleisch" vorhanden ist.
Ich würde meinen das der Ausgangsmaterial da kein großen Sparpotenzial beim Spritzguss bietet, in Betracht auf die Dimensionen. Die Fertigungszeit aber wohl eher und davon hängt dann auch die Qualität ab.
Einfach auf Messing umzusteigen ist für die Hersteller nicht wirtschaftlich, da hat man schon teuer das Spritzgusswerkzeug bezahlt und muss doch die Zahnräder Fräsen lassen.
Ein Abzieh- und Aufpresswerkzeug lässt sich sicher machen. Bei Uhrmacherwerkzeugen ist ja meist was ähnliches dabei.
Mit Grüßen
Micha
Hallo zusammen,
ich habe schon bei diversen Loks die Zahnräder gewechselt, mit der Zeit wird es auch immer leichter.
Diverse Werkzeuge die es bei Fohrmann gibt sind da immer hilfreich, und auch für Motorentausch mit Schneckendemontage nicht verkehrt. Auch für die SM Demontage und Montage sehr zu empfehlen.
Auch wenn man sich die Achsen fix und fertig bestücken lassen kann, so reicht das aber zumindest bei Arnold BR240 nicht aus. Da ist nämlich auch ein Zwischenzahnrad pro Drehgestell zu wechseln.
Geht bei Roco ein Zwischenzahnrad kaputt war das Getriebe total überfettet und das schon zäh bis hart geworden.
Gruß Detlef
ich habe schon bei diversen Loks die Zahnräder gewechselt, mit der Zeit wird es auch immer leichter.
Diverse Werkzeuge die es bei Fohrmann gibt sind da immer hilfreich, und auch für Motorentausch mit Schneckendemontage nicht verkehrt. Auch für die SM Demontage und Montage sehr zu empfehlen.
Auch wenn man sich die Achsen fix und fertig bestücken lassen kann, so reicht das aber zumindest bei Arnold BR240 nicht aus. Da ist nämlich auch ein Zwischenzahnrad pro Drehgestell zu wechseln.
Geht bei Roco ein Zwischenzahnrad kaputt war das Getriebe total überfettet und das schon zäh bis hart geworden.
Gruß Detlef
Hallo,
Das kann ich leider so nicht bestätigen.
Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Geht bei Roco ein Zwischenzahnrad kaputt war das Getriebe total überfettet und das schon zäh bis hart geworden.
Das kann ich leider so nicht bestätigen.
Grüße, Peter W
Hallo,
ich wollte weder Arnold noch Kres einen schwarzen Peter zuschieben. Es ist halt eine Beobachtung. Die gerissenen Zahnräder waren zumeist extrem filigran und sehr schmal ausgeführt. Ich denke, das ist neben der zu engen Bohrung die Hauptursache des Platzens. Es fehlt einfach genügend "Fleisch", würde mein alter Mechanikervater sagen.
Meine Arnold's habe ich alle selbst gewechselt. Die BR89 ist aber schwierig zu reparieren, da die Lok incl. Steuerung vollständig zerlegt werden muss. Bei den Dampfern kommt dann das Problem hinzu, die Stellung der Achsen und Radscheiben zueinander richtig hinzubekommen. Bei so einem kleinen C-Kuppler geht das für mich gerade noch, an einem E-Kuppler würde ich dann aber wohl scheitern oder ich müsste mir eine Montagelehre bauen.
Ansonsten rede ich mit jedem Händler, Hersteller oder Lieferanten sehr höflich. Denn wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es bekanntlich heraus. Denn ich erwarte auch selbst eine höfliche und faire Kommunikation, auch wenn eine Partei dabei ihr angepeiltes Ziel nicht erreicht. Klappt aber leider nicht immer.
Im Falle des VT gab es den Händler leider nicht mehr, so dass ich mich direkt an den Hersteller wenden musste. Anhand des aufgerufenen Preises gehe ich davon aus, dass ich wohl nur das Ersatzteil bezahlen musste, insoweit also durchaus noch fair.
Gruß Sven
ich wollte weder Arnold noch Kres einen schwarzen Peter zuschieben. Es ist halt eine Beobachtung. Die gerissenen Zahnräder waren zumeist extrem filigran und sehr schmal ausgeführt. Ich denke, das ist neben der zu engen Bohrung die Hauptursache des Platzens. Es fehlt einfach genügend "Fleisch", würde mein alter Mechanikervater sagen.
Meine Arnold's habe ich alle selbst gewechselt. Die BR89 ist aber schwierig zu reparieren, da die Lok incl. Steuerung vollständig zerlegt werden muss. Bei den Dampfern kommt dann das Problem hinzu, die Stellung der Achsen und Radscheiben zueinander richtig hinzubekommen. Bei so einem kleinen C-Kuppler geht das für mich gerade noch, an einem E-Kuppler würde ich dann aber wohl scheitern oder ich müsste mir eine Montagelehre bauen.
Ansonsten rede ich mit jedem Händler, Hersteller oder Lieferanten sehr höflich. Denn wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es bekanntlich heraus. Denn ich erwarte auch selbst eine höfliche und faire Kommunikation, auch wenn eine Partei dabei ihr angepeiltes Ziel nicht erreicht. Klappt aber leider nicht immer.
Im Falle des VT gab es den Händler leider nicht mehr, so dass ich mich direkt an den Hersteller wenden musste. Anhand des aufgerufenen Preises gehe ich davon aus, dass ich wohl nur das Ersatzteil bezahlen musste, insoweit also durchaus noch fair.
Gruß Sven
Lothar BR110 - 08.03.23 08:17
#16
Hallo Micha,
schau mal ob hier das richtige Werkzeug für dich ist. Ein schönes Video ist auch dabei.
https://spur-n-teile.de/kamodel-gp1-ritzelabzieher-werkzeug.html
Gruß Lothar
Hallo Micha,
schau mal ob hier das richtige Werkzeug für dich ist. Ein schönes Video ist auch dabei.
https://spur-n-teile.de/kamodel-gp1-ritzelabzieher-werkzeug.html
Gruß Lothar
Hallo FraNk (#14),
für die Roco 320 (wie auch andere Roco-Loks, z.B. V200) habe ich die Zahnräder direkt bei Roco bestellt. https://www.roco.cc , z.B. die Artikelnummer der Lok eingeben 23268 und dann bekommt man die ganze Ersatzteilliste angezeigt. Und: es sind zwei Drittel der Ersatzteile bestellbar.
Grüße
Thomas
für die Roco 320 (wie auch andere Roco-Loks, z.B. V200) habe ich die Zahnräder direkt bei Roco bestellt. https://www.roco.cc , z.B. die Artikelnummer der Lok eingeben 23268 und dann bekommt man die ganze Ersatzteilliste angezeigt. Und: es sind zwei Drittel der Ersatzteile bestellbar.
Grüße
Thomas
WestfaleMS - 08.03.23 12:39
Hallo Thomas (#21),
danke für den Hinweis, aber das ist dann aber auch wieder die Ausführung in Plastik, oder?
Ich überlege noch was ich mache. Momentan gibt es anderes zu tun, da ist die V320 nicht so wichtig.
Gruß FraNk
danke für den Hinweis, aber das ist dann aber auch wieder die Ausführung in Plastik, oder?
Ich überlege noch was ich mache. Momentan gibt es anderes zu tun, da ist die V320 nicht so wichtig.
Gruß FraNk
Hallo,
mein VT ist zurück und läuft wieder. Erstaunt war ich nur, dass die Achse doch gewechselt werden kann, obwohl es lt. E-Blatt nur das kpl. Achsgetriebe gibt. Da nur eine Achse betroffen war, erwarte ich demnächst auch das Platzen des 2. ungetauschten Zahnrades. Daher will ich mir die zurückgelieferte ausgetauschte Achse aufbereiten und in meiner Ersatzteilkiste hinterlegen. Deren Austausch ist überhaupt kein Problem, die Getriebekonstruktion des Modells ist vorbildlich gelungen.
Hat jemand einen Tip, wo ich Ersatz in Messing herbekomme:
Modul 0,3
11Z
Achsdurchmesser 1,5mm
Zahnradbreite: 1,3mm
Bundbreite 2,3mm
Werde demnächst auch mal bei Frau Riedel vorbei schauen. Hab in der Nähe hin und wieder mal dienstlich zu tun.
Gruß Sven
P.S.: Aktuell bietet ein holländischer Forumianer in den Kleinanzeigen seinen VT zum Verkauf an. Er schreibt u. a. auch, dass beim Modell wegen eines gerissenen Achszahnrades ein neues Getriebe eingebaut werden musste.
mein VT ist zurück und läuft wieder. Erstaunt war ich nur, dass die Achse doch gewechselt werden kann, obwohl es lt. E-Blatt nur das kpl. Achsgetriebe gibt. Da nur eine Achse betroffen war, erwarte ich demnächst auch das Platzen des 2. ungetauschten Zahnrades. Daher will ich mir die zurückgelieferte ausgetauschte Achse aufbereiten und in meiner Ersatzteilkiste hinterlegen. Deren Austausch ist überhaupt kein Problem, die Getriebekonstruktion des Modells ist vorbildlich gelungen.
Hat jemand einen Tip, wo ich Ersatz in Messing herbekomme:
Modul 0,3
11Z
Achsdurchmesser 1,5mm
Zahnradbreite: 1,3mm
Bundbreite 2,3mm
Werde demnächst auch mal bei Frau Riedel vorbei schauen. Hab in der Nähe hin und wieder mal dienstlich zu tun.
Gruß Sven
P.S.: Aktuell bietet ein holländischer Forumianer in den Kleinanzeigen seinen VT zum Verkauf an. Er schreibt u. a. auch, dass beim Modell wegen eines gerissenen Achszahnrades ein neues Getriebe eingebaut werden musste.
Hallo Sven,
hilft das?
Mußt Du halt auf Breite sägen/schleifen und säubern
https://www.ebay.de/itm/115471694040?var=415494495413
Gruß
Klaus
hilft das?
Mußt Du halt auf Breite sägen/schleifen und säubern
https://www.ebay.de/itm/115471694040?var=415494495413
Gruß
Klaus
N-Bahn-BarNi - 11.03.23 11:01
Oder hier mal anfragen: http://www.shop.kkpmo.com/
Ich habe gute Erfahrungen mit denen gemacht,
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Ich habe gute Erfahrungen mit denen gemacht,
Grüssle aus dem Schwabenländle
Bernhard
Hallo
Ich habe mal die von Sven #24 verlinkten Zahnräder nach den vom anderen Sven #23 angegebenen Maßen bestellt.
Mal sehen,wie das klappt.
Allerdings ist mein VT noch voll funktionsfähig.
MfG Torsten
Ich habe mal die von Sven #24 verlinkten Zahnräder nach den vom anderen Sven #23 angegebenen Maßen bestellt.
Mal sehen,wie das klappt.
Allerdings ist mein VT noch voll funktionsfähig.
MfG Torsten
suNsurfer6 - 29.06.23 11:04
Hallo zusammen,
ich hab jetzt von Frau Riedel die Achsen für meine Roco 1044er und die Arnold Köf II zurückbekommen. Die Achsen sind perfekt ausgerichtet. Danke hier nochmals!
Die Köf läuft super, wie vorher.
Aber bei den 1044 bin ich doch ein wenig schockiert. Im Vergleich zu ihren Schwestern mit noch Kunststoffzahnrädern sind die drei jetzt sehr rau und laut. Sogar noch rauer und lauter wie die Arnold 1042, die für mich schon mit die lauteste ist.
Meine Frage daher:
Liegt das an den Messingzahnrädern auf den Achsen oder kann es sein, dass bei den Rocos noch andere Zahnräder kaputt sind, die diese Geräusche verursachen? 2 sind digital, eine noch analog. Laufverhalten bei allen gleich!
So machen die Loks nämlich nur bedingt Spaß!
LG
Manuel
ich hab jetzt von Frau Riedel die Achsen für meine Roco 1044er und die Arnold Köf II zurückbekommen. Die Achsen sind perfekt ausgerichtet. Danke hier nochmals!
Die Köf läuft super, wie vorher.
Aber bei den 1044 bin ich doch ein wenig schockiert. Im Vergleich zu ihren Schwestern mit noch Kunststoffzahnrädern sind die drei jetzt sehr rau und laut. Sogar noch rauer und lauter wie die Arnold 1042, die für mich schon mit die lauteste ist.
Meine Frage daher:
Liegt das an den Messingzahnrädern auf den Achsen oder kann es sein, dass bei den Rocos noch andere Zahnräder kaputt sind, die diese Geräusche verursachen? 2 sind digital, eine noch analog. Laufverhalten bei allen gleich!
So machen die Loks nämlich nur bedingt Spaß!
LG
Manuel
Eine erhöhte Geräuschenticklung bei Wechsel von Kunststoffzahnrädern auf Metallzehnräder ist leider ein zu akzeptierendes Risiko...
Gruß
Eglod
Gruß
Eglod
Hallo Manuel,
sind die auch tatsächlich alle 100% ausgerichtet? Wenige 1/10mm können sich nachteilig bemerkbar machen.
Wenn Messing auch Kunststoff kommt sollte die Getriebe nicht wirklich lauter werden, bei Messing auch Messing weder die schon lauter.
Ob noch andere Zahnräder kaputt sind mußt du selber nachschauen, sollte man aber auch Fahrferhalten und an klackenden Geräuschen erkennen.
Gruß Detlef
sind die auch tatsächlich alle 100% ausgerichtet? Wenige 1/10mm können sich nachteilig bemerkbar machen.
Wenn Messing auch Kunststoff kommt sollte die Getriebe nicht wirklich lauter werden, bei Messing auch Messing weder die schon lauter.
Ob noch andere Zahnräder kaputt sind mußt du selber nachschauen, sollte man aber auch Fahrferhalten und an klackenden Geräuschen erkennen.
Gruß Detlef
suNsurfer6 - 30.06.23 07:33
Guten Morgen,
danke euch beiden. Klacken ist das nicht, es ist nur sehr rau und laut.
Ich schau mir den Sitz der Zahnräder nochmal an.
Das Problem bei den Roco 1044er ist halt, dass man die Platine ablöten muss, wenn man an die Innereien will.
LG
Manuel
danke euch beiden. Klacken ist das nicht, es ist nur sehr rau und laut.
Ich schau mir den Sitz der Zahnräder nochmal an.
Das Problem bei den Roco 1044er ist halt, dass man die Platine ablöten muss, wenn man an die Innereien will.
LG
Manuel
Hallo,
Ich habe jetzt die Zahnräder #24 nach den Maßen #23 bearbeitet.
Dazu habe ich sie auf eine 1,5mm Achse gesteckt und mir eine Schablone gebastelt.
So konnte ich sie gerade absägen.
Dann in den Dremel und genau auf Maß geschliffen mit einem Schleifbrettchen.
Dann noch gesäubert und poliert.
Den Kragen kann man ja aus passenden Röhrchen basteln.
Sollte mein VT mal Zahnweh bekommen, liegen die Teile bereit.
MfG Torsten
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Ich habe jetzt die Zahnräder #24 nach den Maßen #23 bearbeitet.
Dazu habe ich sie auf eine 1,5mm Achse gesteckt und mir eine Schablone gebastelt.
So konnte ich sie gerade absägen.
Dann in den Dremel und genau auf Maß geschliffen mit einem Schleifbrettchen.
Dann noch gesäubert und poliert.
Den Kragen kann man ja aus passenden Röhrchen basteln.
Sollte mein VT mal Zahnweh bekommen, liegen die Teile bereit.
MfG Torsten
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Hallo,
wir haben im Verein viele Roco 1044 (Made in Austria) und viele machen bereits mit dem Original Getriebe ab Werk mehr oder weniger Lärm. Interessanter Weise tut es die letzte Auflage mit Roco Label Made in China nicht.
Vermutlich liegt es daran, dass die Achsritzel der äußeren Achsen am großen Zahnkranz des Stufenzahnrades anstoßen.
Geplatzt sind Zahnräder aber nicht, es klackert/tackert nicht sondern rattert/knarzt, besonders bei Kurvenfahrt.
Kann es sein dass die Zahnräder bei der 1044 eventuell ein wenig zu breit sind? Vielleicht sollte ich die Achsen an den Rädern in ein Bohrfutter einspannen und eine Diamantfeile an die Zahnflanken halten?
Grüße, Peter W
wir haben im Verein viele Roco 1044 (Made in Austria) und viele machen bereits mit dem Original Getriebe ab Werk mehr oder weniger Lärm. Interessanter Weise tut es die letzte Auflage mit Roco Label Made in China nicht.
Vermutlich liegt es daran, dass die Achsritzel der äußeren Achsen am großen Zahnkranz des Stufenzahnrades anstoßen.
Geplatzt sind Zahnräder aber nicht, es klackert/tackert nicht sondern rattert/knarzt, besonders bei Kurvenfahrt.
Kann es sein dass die Zahnräder bei der 1044 eventuell ein wenig zu breit sind? Vielleicht sollte ich die Achsen an den Rädern in ein Bohrfutter einspannen und eine Diamantfeile an die Zahnflanken halten?
Grüße, Peter W
Hallo Peter
Wo kriegt man Ersatz für gerissene Achszahnräder für alte Roco 1044?
Grüsse
ROBERT
Wo kriegt man Ersatz für gerissene Achszahnräder für alte Roco 1044?
Grüsse
ROBERT
Hallo Robert,
das ist eine gute Frage, ehrlich gesagt weiß ich nicht ob die Achsen bzw. Zahnräder von der Fleischmann Version auf die Roco passen. Es gab da ja noch die erste Version mit nur einer angetriebenen Achse pro Drehgestell, da ust das Getriebe glaube ich anders, bin nicht sicher.
Ich weiß auch im Moment nicht wer noch Kunststoff Zahnräder fertigt, und hoffe auf die Möglichkeiten des 3D Druck. Messing kommt für mich bei den Loks nicht in Frage.
Grüße, Peter W
das ist eine gute Frage, ehrlich gesagt weiß ich nicht ob die Achsen bzw. Zahnräder von der Fleischmann Version auf die Roco passen. Es gab da ja noch die erste Version mit nur einer angetriebenen Achse pro Drehgestell, da ust das Getriebe glaube ich anders, bin nicht sicher.
Ich weiß auch im Moment nicht wer noch Kunststoff Zahnräder fertigt, und hoffe auf die Möglichkeiten des 3D Druck. Messing kommt für mich bei den Loks nicht in Frage.
Grüße, Peter W
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