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THEMA: Peco-Weichen - Feder raus oder nicht

THEMA: Peco-Weichen - Feder raus oder nicht
Startbeitrag
Exitus - 24.02.23 14:37

Umfrage-Zwischenstand

Peco-Weichen - Feder raus oder nicht
Feder bleibt drin wegen Kontaktsicherheit
57 Stimmen (47.5 %)

Feder raus nur bei motorischen + Servoantrieben
47 Stimmen (39.17 %)

Feder soll auf jeden Fall raus
16 Stimmen (13.33 %)


Insgesamt 120 Stimmen

Hi Folks,

nachdem ich nun wirklich viel hier im Forum über die Feder-Frage gelesen habe und im aktuellen Versuch - allerdings "nur" mit einer Roco-Weiche - ein Feder-freies Weichenzungenerlebnis erleben durfte, bin ich immer noch unentschlossen, ob ich meine Peco(code55)-Weichen und DKWs ihrer Feder berauben soll.
Ich benötige offensichtlich eine Entscheidungshilfe.  
Ich habe daher daraus eine Umfrage gestaltet. Keine Mehrfachauswahl zugelassen. Es muss schon eindeutig sein.

Danke für Eure Mithilfe!

Gruß aus Nordertown

Sorry Hans-Jürgen,

in dem Fall solltest Du eher Versuche unter Deinen Verhältnissen machen und so etwas handfestes für Dich bekommen. Dazu solltest Du auch Peco-Weichen "opfern", denn eine Roco-Weiche sieht ja anders aus und wird sich dementsprechend anders verhalten. Und so wahnsinnig teuer sind auch die guten Peco-Weichen nicht, als dass man da ein oder zwei dann später nur bei untergeordneten Gleisen oder in der Tonne verwenden kann.

Just my 2 cent...

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

PS: In meiner Testanlage haben die Pecos Federausbau und Digitalschnitt hinter sich und funktionieren perfekt mit mtb-MP1 Antrieben! B.
Hi HJ

Ich habe ca. 90 Peco 55 Weichen so bearbeitet, 2 habe ich durch diesen und andere Versuche geschrottet, dienen aber immernoch anderen Ideen&Versuchen.

Ich frage mich aber ob deine Umfrage Sinn ergibt, denn eine Mehrheit ist nicht unbedingt eine gute Lösung für dich oder andere.

Ich meine zwar das die Feder sowieso nur Sinnvoll entfernt werden sollte wenn man auch langsam schaltet, also bei Magnetschaltung nichts bringt, aber wenn du wie du selbst vor zwei Wochen noch schriebst, motorische Schwierigkeiten hast die Lager fest zu löten, was bringt es?

LG ChristiaN

PS. Ich habe noch viele der Federn, falls jemand Interesse hat per PN melden
Hi,
wie viele Threads belegen, ist es mit der Feder allein nicht getan. Da diese die Zungen nicht nur gegen die Backen drückt sondern auch in den Gelenken hält, ist es wichtig weitere Maßnahmen an den Weichen zu ergreifen. Ich verlöte z.B. die Gelenke - die Zungenschiene in dabei  jeweils anliegender Position.
Bitte recherchiere noch ein bisschen dazu ;- )

LG, Steffen
Hallo zusammen,

mehr sag ich dazu nicht.
Seht selber!

https://www.youtube.com/watch?v=7OvGWlixjXg

Viele Grüße Kupi
Hans-Jürgen,
ich meine auch, so eine Umfrage ist nicht unbedingt zielführend. Man merkt heutzutage öfter, es gibt Leute die  keine Erfahrung von der Sache haben aber trotzdem eine feste Meinung dazu.
bei Magnetantrieb - drin lassen
bei Servos habe ich früher rausgenommen, mit den neuen "universal"(?) Weichen würde ich drin lassen.

cheers,
Norman.
Ich habe beides, mit Feder und ohne Feder aber alles mit Servo
Da wo die Feder fehlt habe ich am anderen Ende der Weichenzunge die Schwellen angelötet so das diese nicht heraus fallen können.

VG
Hi Folks,

danke für die ersten Texte, ergänzend zu den Abstimmungswerten.
Den Aspekt mit dem "Halten in den Gelenken" hatte ich nicht auf dem Schirm.
Da ich, wie anderweitig erwähnt und hier natürlich auch angemerkt wurde, mit weitergehenden Umbaumaßnahmen eher zögerlich bis ablehnend agiere, werde ich wohl die Feder drin lassen(müssen). Egal, wie das Umfrageergebnis letztlich aussieht.

Gruß aus Nordertown
Mal 'ne Frage zu den Elementen der Weichenzungen.
Im Prinzip sind das drei Teile:
- Ein rechtes Schienenprofil
- Ein linkes Schienenprofil
- Eine Stellschwelle

Wenn die Schienenprofile in Nähe des Herzstücks statt "nur eingehakt" mit einem winzigen Lötpunkt gegen Herausfallen gesichert sind, kann man doch die Feder herausnehmen und die original Stellschwelle beibehalten. Die Stellkraft des Servos sollte die Beweglichkeitseinschränkung im Lager nicht stören, oder?
Das wäre dann für mich eine denkbare Alternative.

Gruß aus Nordertown
@8, ja, so hab ich das gemacht. Zungenschienen im Gelenk verlötet (gleich mit Litze für die Versorgung der Weiche) und die Originalstellschwelle benutzt. Spätere Umbauten haben auch eine vorbildgerechtere Stellstange bekommen, aber das muss ja nicht.

Viel Erfolg und Grüße, Steffen
Hallo,

Bei sind gruner-Relais zum Schalten im Einsatz. Die Federn sind bei etwa 50 Weichen draussen. Ungefähr 25 davon werden viel geschaltet. Bisherige gabs keine Probleme. das Herzstück wird allerdingw auch separat polarisiert.

/Martin
Hallo Exitus,
Bei mir machen die Conradantriebe "....rrrrrb" und die Weiche "plopp".
So bin ich mir sicher, dass es mal wieder "geklappt" hat,....und nein das ist kein Spinat 😁

Ich muss den nicht anwesenden Betrachtern ja nicht auch noch beweisen, dass ich vorbildlich eine optisch völlig "verhornzte" Weiche (guck dir mal wieder die Zunge mit Knick im NBM an....) ....schalten, oder "bewegen" kann.

Ziel ist, dass der Zug ankommt. Mehr nicht!
Gruß Sven
Sehe es auch so wie Sven. Mich interessiert nicht das vorbildgerechte langsame Stellen der Weiche, ich will auch eine akustische Rückmeldung, wenn eine Weiche schaltet. Wie beim Original, wo man ja auch hört, dass die Weiche umgeschaltet hat. Und ich hatte auch Bedenken, ob die Feder drin bleiben kann, wenn man die Weiche via Servo oder ähnlichen Antrieben (MTB) stellt und wurde hier im Forum beruhigt, dass das bei diesen Antrieben kar kein Problem sein soll. Also warum dann an der Weiche irgendwas ändern?
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn die Schienenprofile in Nähe des Herzstücks statt "nur eingehakt" mit einem winzigen Lötpunkt gegen Herausfallen gesichert sind, kann man doch die Feder herausnehmen und die original Stellschwelle beibehalten


Hi HJ

So macht das fast jeder.
Ich verstehe dich nicht.
War alles vor zwei Wochen bei gleichem Thema für dich schon erklärt und verlinkt.
Du meintest das du das nicht schaffst, und jetzt stellst du wieder gleiche Fragen?!

LG ChristiaN

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Du meintest das du das nicht schaffst, und jetzt stellst du die wieder gleiche Fragen?!

Was ist denn heutzutage schon in Stein gemeißelt und gegen keine Änderung gefeit?
Wenn sich eine Variante ergibt, die mit moderatem Aufwand im Rahmen der Möglichkeiten trotzdem zum gewünschten Ergebnis führt, warum sollte man das nicht überdenken und dazu nochmals Meinungen einholen?

Gruß aus Nordertown
Moin,

Meine Peco Weichen mit Herzstückpolarisierung sind ohne Feder und ohne Lötpunkt verbaut.
Meiner Erfahrung nach fallen die Weichenzungen nur heraus, wenn man beim Entfernen der Feder zu ungeduldig wird.
Ansonsten passiert nichts und im eingebauten Zustand müsste man schon arg viel Pech haben...

Grüße
Mike
😱😱😱
Na dann viel viel Glück Mike..

HJ,
Löten ist ein muss.
Ob du die Stellschwelle ersetzten solltest, hängt von der Version deiner Weichen ab.
Das wars dann auch schon, danach kann die Feder raus

LG ChristiaN
Hi,

auch wenn ich das schon oft geschrieben habe: Auch mit Feder ist ein vorbildgerechtes langsames Umstellen möglich.
Hat den Vorteil, dass man den Antrieb auch aushängen (und die Herzpola abklemmen) kann und per Hand ebenso sicher schalten kann.

Für Deinen konkreten Fall sehe ich es aber auch wie der Rest: Du musst den für Dich passablen Weg finden und auf dem Weg evtl. auch mal ne Weiche opfern. Da auch einige Leute sagen, dass mit Feder keine langsame Bewegung möglich ist, ist das keine einfache ja/nein-Frage.

Ich habe aus diversen Gründen (Schalldämmung, Stabilität) in einigen Bereichen eine Trassenstärke von 18mm+6mm Dämmung. Da hat keiner der käuflich erwerbbaren Antriebe mit Feder überhaupt funktioniert (oder ist aus anderen Gründen rausgeflogen).

Ich habe praktisch alle Antriebe durchprobiert. Die meisten haben gar nicht funktioniert, ein Teil musste sehr genau eingebaut werden und manche eben auch nur ohne Feder.

Ergo bleibt vermutlich nur, die bei Dir vorhandene Kombination auszuprobieren und entsprechend zu bewerten.

Grüße Micha
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auch mit Feder ist ein vorbildgerechtes langsames Umstellen möglich.
Hat den Vorteil, dass man den Antrieb auch aushängen (und die Herzpola abklemmen) kann und per Hand ebenso sicher schalten kann.


Hallo Micha,

das hört sich interessant an, habe ich bisher nichts von gelesen. Wo kann ich das nachholen? Gerne auch als PN.

Gruß aus Nordertown
Hallo Micha
ich habe beide Varianten, Weichen mit dem PECO PL-10 der mit dem langen Schaltstab und andere wiederum mit Server Antriebe.
bei allen weiche ist die Feder drin,
bis Dato noch nie Probleme gehabt in den letzten 8 Jahren die in betrieb sind,
Gruss Henri
Hi,

hier sind zwei Einträge mit Bildern

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...20feder%20servo#aw10

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...20feder%20servo#aw51


@Henri
Der PL-10 hat bei mir funktioniert, Hier stört mich aber der Aufwand für die notwendige Öffnung in der Trasse sowie der auch daneben notwendige Platz. D.h. das ist einer der "aus anderen Gründen rausgeflogen"

Grüße Micha
Hi Micha

ich glaube HJ leidet langsam an Amnesie...


LG ChristiaN

Was ist eine Amnesie? Die Bedeutung habe ich vergessen.🀫
Hallo Micha
Wo ist den da der Platz Verlust, bei unterflur Montage gibt es präzis ein 4mm lock durch die Holzplatte
Gruss Henri

P.S. sollte ich mit HJ gemeint sein, gebe ich gerne wider zurück !!!
jetzt geb ich halt als einer, von diesem Thema ebenfalls Geplagter, auch meine Meinung wider. Also ich seh es so wie viele andere : Abstimmen bringt da gar nix, weil jeder doch sehr individuelle Sichtweisen, Kriterien und Verhältnisse hat - solche Dinge kann man nicht mehrheitlich demokratisierend angehen. Ich habe generell Servos als Stellmotoren und hatte bei meiner Testanlage die Federn drin, da hat mich das Umschnappen und  Klacken gestört. In der nächsten Anlage hatte ich die Federn draußen, allerdings ohne Verlöten der Gelenke  - ging im Prinzip ganz gut , aber  über der Zeit hatten sich sich zwei Stellschwellen bzw Zungen verabschiedet , was ein Gewürge war.  Nachdem ich mit 70 nicht mehr allzu viele Anlagen bauen werden , ich der mechanischen Biegebeanspruchung von Weichlötstellen per se nicht traue ( und meinen schon gar nicht ), hab ich bei den meisten Weichen die Feder wieder drin. Man bekommt in der Tat auch mit Feder langsame Stellgeschwindigkeiten auch ohne Klacken hin, das ist allerdings etwas Glückssache  und basiert im Prinzip auf Reibung in der Stellschwelle. Jetzt hab ich von 50 Weichen zwei , bei denen mich in der Tat das Klacken stört,, aber  das opfere ich persönlich gerne der Betriebssicherheit und der Tatsache, dass ich nicht mehr allzu viele Weichen wechseln möchte
beste Grüße

heinz

Moin,

Bei mir bleiben die Federn drin und Digitalschnitt halte ich die groben Unfug! Und trotz Feder laufen die Weichen korrekt um . Kein klack!

Abstimmen kann ich nicht, denn die Feder bleibt drin, weil es einfach keinen Unterschied macht. Die Kontaktsicherheit ist auch mit der Kraft durch die Feder am Servo gegeben.

Von daher: Warum sollte ich die Weiche umbauen?

Wenn, dann aus optischen Gründen. Aber Feder raus bringt da ja nichts.

Aber jeder wie er mag πŸ˜€


Gruß
Klaus


@Klaus

Nur zur Info: Die mittleren Weichen E395F/E396F gab es früher als Electrofrog-Variante ohne Digitalschnitt. Diese gibt es heute nicht mehr neu beim Hersteller, die heißen jetzt U395F/U396F und Peco nennt diese Variante als Unifrog, und genau diese kommen bereits vom Werk aus mit dem Digitalschnitt zum Kunden.

Ich gehe mal davon aus, dass sich der Hersteller von der Sinnhaftigkeit dieses Digitalschnitts überzeugen hat lassen, sonst hätte er diese Weichen nicht geändert. Ob und wenn ja, wann die anderen Weichen ebenfalls umgestellt werden, steht offensichtlich noch in den Sternen. Ich gehe davon aus, dass die aber auch irgendwann geändert werden.

Herby
Hallo Herby,

die Unifrogs empfinde ich als Rückschritt. Ich hab die alten lieber. Ich hab mich, als ich davon hörte, mit ausreichend Altbestand eingedeckt.

Die Idee, daß man Produktänderungen als generellen Hinweis auf eine Verbesserung sieht, halte ich für sehr gewagt. Habe hier lange nicht mehr gelesen, daß irgendeine Neuauflage besser als früher geworden wäreπŸ˜€

Wie gesagt, jeder wie er will.

Gruß
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wann die anderen Weichen ebenfalls umgestellt werden


Das steht schon seit Jahren in den Sternen, und ich frage mich warum, wenn die mit dem Digitalschnitt so toll sein sollen.

Ich spekuliere einfach mal, die haben schlecht verkauft, weil die Leute den Schnitt entweder selbst machen, oder gar nicht, so wie ich, und die anderen U Weichen evtl gar nicht mehr kommen.

Verbesserung sehe ich da auch keine. Ganz im Gegenteil, siehe wie die Stellschwellen jetzt deutlich schlechter befestigt werden, sehr wahrscheinlich aus Produktion- bzw Kostengründen..

LG ChristiaN
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: MobafaN160

... und ich frage mich warum, wenn die mit dem Digitalschnitt so toll sein sollen.


Von "so toll" hat niemand was geschrieben, da interpretierst Du zu viel in meine Worte rein. Faktum ist (und das ist hier im Forum massenhaft nachzulesen): Es gibt Nutzer, die ohne Digitalschnitt hervorragend auskommen - und es gibt Nutzer, bei denen es nur mit Digitalschnitt rund läuft. Ohne über die Gründe diskutieren zu wollen, aber es ist nun mal auch ein Faktum, dass die handwerklichen Fertigkeiten (auch wenn man sich hier oft über die Unzulänglichkeiten von manchen Usern lustig macht) nicht gleich gut ausgeprägt sind. Und genau das hilft halt jemanden, der beispielsweise eine Weiche nicht flach genug einbaut, sich dadurch die Weiche verzieht und damit Kontaktprobleme bekommt. Mit den neuen Unifrog-Weichen kann das nicht mehr passieren, weil die komplette Weiche mit Ausnahme des kleinen Herzstücks automatisch korrekt mit Spannung versorgt wird. Und das hilft den weniger handwerklich begabten Modellbahnern extrem weiter.

Und was die noch fehlende Umstellung betrifft, können wir gerne spekulieren. Ich denke, dass die Gründe, warum man das Projekt noch nicht weiter voran getrieben hat, im Brexit und in der Covid19-Pandemie und aktuell im Krieg in der Ukraine liegen. Aber wie gesagt: reine Spekulation.
Übrigens: Die 3-Wege-Weichen und die Kreuzungsweichen sind ebenfalls als Unifrog-Weichen ausgeführt. Seit immer schon. Oder besser: Seit ich wieder mit der Modellbahn begonnen habe.

Und was der Digitalschnitt mit der Stellschwellen-Problematik zu tun haben soll, erschließt sich mir gar nicht. Ich denke, beides ist voneinenander losgelöst zu betrachten.

Herby
Hallo zusammen,

ist zwar mittlerweile etwas OT, aber zum Thema Umstellung auf Unifrog meine ich bei Ankündigung der Unifrog - Weichen gelesen zu haben, dass die restlichen Weichen dann umgestellt werden, wenn auch hier die alten Formen verschlissen sind. Wann das soweit ist, weiß noch keiner...

Der Vorteil für Peco ist ganz einfach die Reduzierung der angebotenen Produkte und damit Einsparungen in Produktion, Logistik und Lagerhaltung: Anstelle von Electrofrog und Insulfrog getrennt herzustellen und zu vertreiben muss man nur noch Unifrog machen, auch für die Händler eine Vereinfachung.

Und BTT: Bei mir bleiben die Federn drin, mit MP1 legen die Weichen für mich langsam genug um. Und den Digitalschnitt haben sie auch alle bekommen, einfach zur Sicherheit - schadet schließlich nicht wenn er gemacht ist.


VG - Tom

Tante Edit hat zumindest einen Hinweis auf das Thema Formen bzw. Werkzeuge gefunden -
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1052764#aw25


Interessante Texte, die auch wieder neue Fragen aufwerfen.

Ich habe vor längerer Zeit einen Bereich fertiggestellt, der überwiegend aus Second Hand (ohne Verpackung) stammt. Kann also auch wegen fehlender alter Verpackungen keine Rückschlüsse mehr ziehen.
Wie erkenne/unterscheide ich im nun eingebauten Zustand, ob es sich bei den verschiedenen genannten Fröschen, um eine insul-, elektro- oder uni-Frog Version handelt?
Da hier noch kein Fahrbetrieb herrscht, auch die Antriebe nebst Herzstück Polarisation fehlen noch, konnte sich noch kein entsprechender Effekt zeigen.

Gruß aus Nordertown
Hi HJ

das ist schlecht, die Weichen werden ua. unterschiedlich verbunden.. du kannst diese jetzt elektrisch durchprüfen, was womit bei jeder Stellung zusammen geschlossen ist.

LG ChristiaN
@Exitus #31

Insulfrog: https://dccwiki.com/PECO_Insulfrog
Electrofrog: https://dccwiki.com/PECO_Electrofrog
Unifrog: https://dccwiki.com/PECO_Unifrog

Soweit ich diese Dokus verstehe:

Bei Insulfrog wird das Herzstück und jenes innere Gleis polarisiert, das bei der jeweiligen Zungenstellung befahren wird. Der jeweils andere Zweig ist einseitig ohne Polarisierung (Stopweiche).
Bei Electrofrog sind immer alle inneren Schienen samt Herzstück gleich der anliegenden Backenschiene polarisiert. Das kann bei nicht normgerechten Radsätzen (beispielsweise zu breite Laufflächen) zu Kurzschlüssen führen; ist auch eine Stopweiche.
Bei Unifrog sind immer beide Wege gegensätzlich polarisiert, sodass ein Fahrzeug auch eine Weiche aufschneiden kann. Nur das Herzstück wird hier nicht polarisiert, das muss von außen manuell vorgenommen werden (wenn man es braucht).

Herby
Ok,

das heißt also:

Stift, Papier und Messgerät bereit legen.
Alle möglichen Weichenstellungen und Fahrwege durchmessen und dokumentieren.

Man hat ja sonst nix zu tunπŸ₯΄

Danke für die schnelle Aufklärung.

Gruß aus Nordertown
@ Exitus

Es reicht, wenn man die Weichen nach den von mir verlinkten Bildern vergleicht. Sieht man unten die Verdrahtung im Bereich des Herzstücks, ist es eine Insulfrog. Hängt ein Draht in der Nähe des Herzstücks herunter, ist es eine Unifrog. Ansonsten ist es eine Electrofrog.

Und wie die Polarisierung verläuft, sieht man ja ebenfalls in Bildern von meinen Links. Verschiedene Typen pro Weichenstraße würde ich nicht mischen, aber ich denke, das wirst Du ja eh nicht ernsthaft in Betracht ziehen.

Herby
Zitat - Antwort-Nr.: 35 | Name: S.Bahn

Verschiedene Typen pro Weichenstraße würde ich nicht mischen, aber ich denke, das wirst Du ja eh nicht ernsthaft in Betracht ziehen.

... der Drops ist sowieso bereits gelutscht. Die Weichen sind verbaut und werden nicht wieder exhumiert. Ich muss feststellen, welche Konfiguration gültig ist und mich dementsprechend aufstellen.
Die verlinkten Bilder werden dazu als Grundlage dienen.

Gruß aus Nordetown
Hallo zusammen,

die Bilder und Erläuterungen, die S-Bahn #33 verlinkt hat, machen die Problematik "Digitalschnitt oder nicht" sehr gut deutlich. Bei der Elektrofrog-Weichen war mir die Kurzschlussgefahr Zwischen Radinnenseite und abliegender Zunge bei der Moba zu groß. Deshalb: Digitalschnitt und polarisiertes Herzstück. Die durchgehende Zungenspannug hat mir schon bei den Arnold-Weichen früher manchmal Probleme bereitet.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard
Hallo Bernhard,

.....das Problem bei der Arnoldweiche hat aber mit dem "Zungensattel" und dem breiterem Fuß,..... bei niedrigerem Profil
von etwa Code 50 zu tun, wonach bestimmte Loks mit höheren Spurkränzen dort aufrollen (sollten) und andererseits seitlich in die  Weiche, die selbst ja etwa Code 80 ist und einen runden Kopf hat, .....kippen können. Sie "verhaken" dann und es gibt Kurzschluss ....wo Decoder und Multiswitche sterben können.

Die gleiche Situation wird bei den Fleiroc Weichen mit Einlage am Herzstück gewollt in Kauf genommen, hat dort aber keine Bedeutung, außer das die Lok eben wackeln kann.
Wie das "Auflaufen" aussieht, hatte ich mal fotografiert und im dortigen Faden eingestellt.

Da die Pecoweichen jedoch ohnehin Code 55 sind, aaaber nunmehr neu bei der Unifroc eine "Einlage" hinter der Herzstückspitze sichtbar ist, kann es sein, dass auch bei dieser Weiche - anders als bei der bisherigen "Electrofroc" - dann alte Loks wackeln, weil sie auf einen Code 40 - Sockel auflaufen.
Daraus ergab sich vermutlich dann auch der serienmäßige "Digitalschnitt"!?

Insofern dürfte diese neue Unifroc-Weiche, gleich den neuen Mtx Code 60 Weichen (Herzstück Code 40(?), auch einen "Generationsschnitt" für Tfz darstellen, wenn man künftig ohne wackeln die Weiche passieren möchte. Kann man das so sehen?

Genau das war aber bisher eben die absolute Stärke der Electrofroc-Weiche:
Kein wackeln oder taumeln...ruhiger Lauf und sichere Stromabnahme durch den "selbstreinigenden Zungenkontakt" per Schnappfeder und zwar für nahezu alle Loks, ..... sieht man mal von den alten Rapidos oder Pikos der ersten Stunde ab, die ohnehin nicht auf Code 55 liefen.

Gibt es da schon Erfahrungen in der Hinsicht? Ich meine den unruhigen Lauf älterer Loks mit c55 tauglichen- aber noch höheren  Spurkränzen (zB Mtx) in der neuen Unifroc - Peco-Weiche?

.....grübelnde Grüße Sven


Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: SSEB

Da die Pecoweichen jedoch ohnehin Code 55 sind, aaaber nunmehr neu bei der Unifroc eine "Einlage" hinter der Herzstückspitze sichtbar ist, kann es sein, dass auch bei dieser Weiche - anders als bei der bisherigen "Electrofroc" - dann alte Loks wackeln, weil sie auf einen Code 40 - Sockel auflaufen.


Hi Sven,

irgendwie verstehe ich die zitierten Worte nicht. Was verstehst Du unter "Einlage" und was ist ein Code 40 - Sockel?

Habe mir gerade so eine Unifrog-Weiche unter der Lupe angesehen - es gibt an 4 Stellen je einen Schnitt (je 2 vor und nach dem Herzstück), und beide sind exakt mittig zwischen 2 Schwellen ausgeführt. Der Steg, der von Schwelle zu Schwelle läuft, ist exakt dort, wo der Schnitt ausgeführt ist, mit dem Kunstoff in Form des Schienenprofils hochgezogen. Soll heißen: für den Radsatz macht es keinen Unterschied, ob dort die knapp 2mm aus Kunststoff oder aus Neusilber ausgeführt sind. Es gibt nichts, was für den Radsatz anders wäre als würde der Schnitt und die Füllung fehlen und die Schiene wie bei der Electrofrog-Weiche ausgeführt. Fahrzeuge, die kompatibel zur Electrofrog-Weiche sind, sind es auch zur Unifrog-Weiche. Nur dass manche Probleme bei der Unifrog-Weiche nicht auftreten können wie dem Kurzschluss, wenn der Radsatz eine Verbindung zwischen der nicht anliegenden Backenschiene und der Weichenzunge herstellen kann (weil die Seite der Zunge immer gleich seiner Backenschiene polarisiert ist).

So sehe ich das. Und eben weil die Stromführung hier so ist, wie man sie sich erwartet (linke und rechte Schiene haben immer die jeweils gleiche Polung - auch bei der Weichenzunge), halte ich sie für die beste Weiche bisher. Vielleicht mit dem Nachteil, dass man sich selber um die Polarisierung des Herzstücks kümmern muss, wenn man diese braucht. Und mein favorisierter Antrieb bringt den Umschalter standardmäßig mit, sodass ich nur den angeschweißten Draht mit dem Antrieb verbinden muss.

Herby
Hallo Sven,

wenn das Radsatzinnenmass, warum auch immer, deutlich zu gering war, dann war die Gefahr eines Kurzschlusses zwischen der nicht isolierten Innenseite und der abliegenden Zunge, die ja das Potential der anderen Schiene hatte, einfach sehr groß. Dasselbe passiert Dir mit einer etwas verbogenen Weiche. Diese Kurzschlüsse zu vermeiden und eine durchgehende Stromversorgung sehe ich halt am ehesten mit Digitalschnitt und Herzstückpolarisierung oder dem neuen Unifrog gewährleistet.

Etwas unruhiger Lauf über die Weichen ist bei unserer Baugröße eigentlich kaum zu vermeiden. Ich persönlich habe das immer toleriert.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard
Zitat - Antwort-Nr.: 36 | Name: Exitus

Ich muss feststellen, welche Konfiguration gültig ist und mich dementsprechend aufstellen.

...auch geklärt = reinrassig electrofrog.
Das gilt auch für die noch unverbauten Weichen, die noch in ihrer OVP schlummern.
Also kein Umdenken nötig, immerhin.
Auf den Schnitt kann und werde ich verzichten. Die kritischen Begegnungspunkte der Schienen sind nicht elektrisch verbunden. Ein kleiner Spalt zur Isolation genügt dabei.

Gruß aus Nordertown
....und hier noch ein paar Bilder einer Mtx auf Electrofrog.
Grundsätzlich dürfte da nix wackeln, der Vorläufer hängt im Herzstück und läuft auch auf der Zunge nicht auf.

Weiterhin interessieren mich aber die zwei Nasen hinter dem Herzstück bei der Unifrog und ob die höher sind. Dann würde der Vorläufer auflaufen.
Gruß Sven

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Hi Sven,

wenn Du unter "die zwei Nasen hinter dem Herzstück" den Zwischenraum meinst, der vom Digitalschnitt stammt und mit Kunststoff aufgefüllt ist: Nein, der Kunststoff ist bei meinen Weichen definitiv nicht höher als die Lauffläche der Neusilberschienen, sondern tiefer. Vom Höhenunterschied würde ich sagen, dass dieser nicht mal die Dicke eines üblichen Kassabons erreicht. Eigentlich sollte hier nichts auflaufen. Da bin ich bei den alten Roco-Weichen ganz andere Toleranzen gewöhnt.

Übrigens: Den Schnitt gibt es natürlich auf beiden Enden, also vor und nach dem Herzstück und für beide Richtungen - somit sind es genau 4 Schnitte.

Herby


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