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THEMA: HILFE:Kehrschleife in einer Minitrix-Anlage mit Tams KSM-4

THEMA: HILFE:Kehrschleife in einer Minitrix-Anlage mit Tams KSM-4
Startbeitrag
Klaus B. - 10.12.22 20:18
Guten Abend in die Runde,

ich bin noch relativ neu im Bereich 2L. Vorher Märklin H0 Digital, aus Platzgründen umgestiegen. Nun möchte ich gerne auf der Platte mindestens 1 Kehrschleife bauen. Das Problem mit dem Kurzschluss ist mir bewusst. Deshalb hatte ich zunächst ein KSM von Trix. Aber das werde ich wohl wegen einem mechanischen Defekt erst mal zur Reparatur einsenden. Außerdem können mit dem KSM nicht mehrere Loks gleichzeitig in der Kehrschleife fahren. Anders als bei dem von mir nun von Tams erworbenen KSM-4. Wenn es denn funktionieren würde.
Hatte mir vorher im Netz die Beschreibung angeschaut, nun ja, 6 Kabel anschrauben, kriege ich hin, dachte ich. Nun, hab ich auch hin gekriegt, aber es macht keinen Mucks .

Hier noch der Link zur Beschreibung...

https://tams-online.de/WebRoot/Store11/Shops/64...itung_2018_09_DE.pdf

Deshalb benötige ich Euer Schwarmwissen. Ausstattung: Minitrix, CS3 als Zentrale, Weichen mit Antrieb, aber alle noch nicht angeschlossen. In der Beschreibung steht nichts davon, dass ich das KSM irgendwie noch an der CS3 anmelden muss. Weichendecoder des KSM nutze ich beim Testen nicht. Vermutlich später auch nicht. Habe mal ein paar Fotos angehängt, wäre schön, wenn es jemanden gibt, der mir helfen kann. Muss man womöglich die Weiche in der Kehrschleife an das Modul anschließen? Und dann das Modul über die CS3 bezüglich des Weichendecoders ansteuern? Puuuhhh......

Die Gleistrennungen habe ich mittels der Kunststoffgleistrenner an Stelle der Gleisverbinder realisiert. Außerdem jeweils ein Gleis mit einer Trennstelle auf der äußeren Schiene eingebaut. Auf der Seite sind auch die gelben Kabel jeweils angeschlossen. Also wirklich alles gemacht. Komischerweise, wenn ich die beiden gelben Kabel (zwischen Trennstelle und der Trennstelle nur einer Schiene) in Buchse 3 und 4 gegeneinander tausche, klackt das KSM zumindest, aber kurze Zeit später meldet die CS3 eine Überlastung und schaltet ab.....

Herzlichen Dank und viele Grüße, Klaus

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Ich weiss auch nicht warum, aber dieses Forum ist voll von Fragen zu KSM mit Sensorgleisen.

Ein Punkt, der immer wieder aufploppt: Die Trennungen und Anschlüsse müssen strikt nach Anleitung ausgeführt sein, sonst klemmts.

Im Übrigen brauchst du für eine "tumbe" Kehrschleife überhaupt kein KSM. Das ist nur eine Hilfe für Leute, die "selber denken" durch "Geld ausgeben" ersetzen wollen. Aber wenn ich sehe, dass es schon wieder nicht funzt... wäre "selber denken" die zielführende Alternative.

Also: Ein Polwendeschalter (Kippschalter 2x um) tut's auch - bei gleichzeitig maximaler Zuverlässigkeit.
Mehr Info:
http://k.f.geering.info/modellbahn/technik/kehrschleife.htm

Felix
Hallo Klaus,

wichtig ist tatsächlich, dass du vor und hinter der Kehrschleife beide (!!) Seiten der Gleise trennst.
Also in etwa so: beide Gleisseiten getrennt - (Sensorgleis) Anschluss am äußeren Gleis - dann das äußere Gleis wieder getrennt - Anschluss inneres Gleis und äußeres Gleis - äußeres Gleis wieder getrennt - (Sensorgleis) äußeres Gleis angeschlossen - beide Gleisseiten getrennt
Dann natürlich die jeweiligen Kabel am richtigen Eingang des KSM4
Schau dazu am besten nochmal in die Anleitung von Tams selbst.

Viel Erfolg
Alex
Hallo Klaus - ich kann es auf den Bildern schlecht sehen aber es scheint, als wäre in der KS der rote Draht an der äußeren Schiene und der braune Innen. So müsste es dann auch bei dem Anschluss am Hauptgleis sein, also der Anschluss vor allen Weichen, wie gesagt, ich kann es nicht erkennen.
Ansonsten mal mit einem Multimeter prüfen, ob alle Kabel und Gleisanschlussfahnen Kontakt haben, sprich den Durchgang prüfen vom jeweiligen Gleis bis zur Anschlussschraube des KSM Moduls (Spannung dabei ausschalten).
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

#1=fgee

Ich habe der Einfachheit halber einfach mal eine Schleife hingelegt um zu sehen, ob das KSM funktioniert. Es soll später auch ein Stockwerk tiefer im SBH seinen Dienst tun. Also nix mit tumber Kehrschleife. Und ich habe auch nicht gefragt, ob ich eine KS installieren soll, sondern um Hilfe bei der Lösung des Problems mit dem KSM von TAMS gebeten. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, auf meine Frage zu antworten. VG, Klaus
#3/CarstenW1111= name= ][/quote]#3

Ja Carsten, hast Du richtig gesehen, in der KS aber auch am Hauptgleis. Habe leider keinen Multimeter. Werde wohl bis Montag warten müssen und zusammen mit der Hotline versuchen, das Problem zu lösen. Vielen Dank und einen guten Abend, VG, Klaus
[quote 2= Fredbert= ][/quote]
Ja Fredbert, genau so habe ich es gemacht.....aber leider nix passiert...naja, werde am Montag mal mit der Hotline telefonieren, vielleicht können die da telefonisch weiterhelfen. Dank, dass Du Dir die zeit genommen hast, VG, Klaus
hast du schon mal die Funktion MIT Schalteingängen probiert? Also mal Taster (oder zwei Drähte) an 7/8 und 9/10 angeschlossen? Damit könnte man die durch Kurzschluss ausgelöste Umschaltung verhindern. Vielleicht dauert die kurzschlussbasierte Umschaltung (also wenn keine Weichentaster verwendet werden) der CS3 zulange und sie geht in einen Schutzmodus? Irgendwas diesbezüglich gesehen?
Wenn der Taster T1 gedrückt (oder die Drahtbrücke geschlossen) wird, sollte sich gemäß Anleitung die Polarität der Einfahrt in den Übergangsbereich 1 der KS (gemäß Anleitung würde ich sagen) anpassen, so dass es keinen Kurzschluss gibt. Wenn es nicht T1 ist, dann mal T2 probieren. Sollte es mit den Tastern/Drahtbrücken funktionieren, liegt es mit ziemlicher Sicherheit an dem kurzzeitig erzeugten Kurzschluss, würde ich vermuten.

P.S. Gleisspannung ist ausreichend vorhanden, nehme ich an?
Hallo ins Forum,

es ist ja nun bereits fast 3 Jahre her...ich habe seinerzeit das Projekt zu Gunsten von Märklin H0 aufgegeben.

Zwischenzeitlich habe ich auf 3m x 1,45 m und 2 m x 1,20 m als L eine Anlage gebaut und festgestellt, dass für Häuser und Landschaftsbau auf solch einer "kleinen" Fläche im Maßstab H0 nicht viele Möglichkeiten bleiben. Durch einen Zufall habe ich erneut eine Beschreibung zum Anschluss des KSM 4 in die Finger bekommen, wo mir sofort "ins Auge stach", was ich vor 2 Jahren falsch gemacht hatte. Also, ein KSM gekauft, ausprobiert und mit Unterstützung - auch aus einem anderen Forum - erfolgreich in Betrieb genommen.

So bin ich dann im August diesen Jahres tatsächlich wieder umgestiegen und versuche mich nun am Aufbau einer Minitrixanlage. Inklusive einer funkti0nierenden Kehrschleife

Dies nur zur Info an Alle, die mich auch hier durch ihre obigen Beiträge motiviert und unterstützt haben und ein gutes Beispiel dafür, dass Aufgeben keine Option darstellt

Ich wünsche Allen eine gute (kurze) Restwoche. Herzliche Grüße, Klaus

PS: Jaaaaa, man muss wirklich stumpf nach der Anleitung gehen und die 6 Anschlusspunkte wie beschrieben vornehmen. DANN bekommt man auch eine technisch funktionsfähige Kehrschleife zustande.
Hallo Klaus!

Da hast Du recht Klaus, aufgeben ist keine Option, auch nicht bei "schrägen" Kommentaren !

Finde Toll, dass Du nach Jahren immer noch den "Biss" hast! - Weitermachen!

BG, Lutz!
Vielleicht kann ich helfen.

Auf meiner Anlage befinden sich drei Kehrschleifen, welche ich jeweils mit einer LK 100 (Lenz, heute LK 200) problemlos betreibe.
In dem heute gezeigten Fall einer einfachen Kehrschleife sollte man so verfahren:

Nach der Weiche (auf dem Bild steht dort ne lok) müssen beide Gleistränge (!!) isoliert werden, also vier Isolierchuhe einfügen

Danach wird von der Eingangleitung des Fahrstroms von der Zentrale eine Leitung abgezweigt und diese an den LK 100  am Eingang (Input) angesschlossen.

Nun führt von vom Ausgang des LK 100 (Output)abgehend,  die beiden Leitungen am die Gleise der Kehrschleife. Achtung. Darauf achten dass die Polungen übereinstimmen, also nicht verwechseln!!!

Das war es schon. Es ist völlig egal, ob man die Kehrschleife nach links befaährt, oder nach rechts, die LK 100 erkennt das und schaltet unmerkbar die Polung um.

Ich hoffe ich konnte helfen

Opa22
Vielen lieben Dank Opa22, ja, das hat geholfen. Und mittlerweile konnte ich die KS auch erfolgreich in Betrieb nehmen und testen. Mir ist aufgefallen, dass bei den insgesamt 6 Litzen, die hier angeschlossen (auf der jeweils richtigen Seite) werden müssen, schnell mal eine Litze am falschen Pol landet und zack, funktioniert es entsprechend dann halt nicht. Und da ich noch so gut wie keine Ahnung vom 2L-System habe, suchte ich mir einen Wolf, um den Fehler, der vornehmlich "zwischen meinen Ohren saß", zu finden. JETZT ist aber ALLES GUT. Auch Dank der Hilfe aus diesem Forum . VG, Klaus
Hallo Herbert,

manchmal habe ich einen Hang zum Lehrmeister . Klaus nutzt ein KSM mit Sensorgleisen, aber du machst es wie ich, du hast die LK100/200 von Lenz, die - problemlos! - nach Fehlerstrom arbeiten und nur 2 x 2 Adern brauchen. Und INNERhalb des Kehrschleifenbereichs kann man mit mehreren Tfz fahren, es darf aber nur eine einzige über die eine (oder die andere) Trennstelle fahren, sonst wird das KSM verwirrt.

Hallo Klaus,

KSM mit Sensorgleisen nutze ich nicht. Aber schön, dass es, nach Irrungen und Wirrungen, endlich funktioniert.

Heinzpeter

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: historicus



Hallo Heinzpeter, danke, auch für die Info. Ja, ich bin auch froh, dass das KSM nun funktioniert. Macht es doch insgesamt etwas einfacher .
Da ich die KS "nur" für das Wenden eines Zuges benötige, genügt es, wenn "nur" das eine Tfz die Kehrschleife befährt

VG, Klaus


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