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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Spur N

THEMA: Spur N
Startbeitrag
Lege [Gast] - 20.10.02 20:08
Hallo Freunde der Eisenbahn!
Bin total neu im Geschäft.Habe mich erkundigt und ich denke, daß ich mir die Spur N kaufen werde. Wer kann mich dahin beraten?Sollte man doch lieber H0 kaufen?Wie fange ich als Einsteiger an? ec.
Danke für schnelle Rückmail
Lege

welche Antwort erwartest du hier? ;)
Es kommt drauf an, was du machen willst.

Vitrinenfutter -> H0
echter Bahnbetrieb -> N
Spielbahn -> versuch's mit 'ner veralteten H0 ;)

In N kriegt man _wesentlich_ mehr auf gleicher Fläche unter - rein rechnerisch rund das 4fache! In H0 gibt's dafür mehr Auswahl (die sich imho auch egalisiert, wenn schon das N-Sortiment kaum wünsche offen läßt)
Hallo,

natürlich "N" als gläubiger Fan dieser Spur seit 1967 (den TRIX-Katalog von 67 hüte ich wie einen Augapfel) kommt gar nichts anderes in Frage.
Das schöne ist, dass alles passt, Kupplungen, Stromsystem und sogar die meisten Digitaldinger funzen auf alles. Keine verkürzten Waggons, kein Platzproblem. Dazu eine wundervolle Auswahl an Fahrmaterial, inzwischen sogar auch beim Zubehör.

Natürlich muss man im Anlagenbau ein wenig genauer arbeiten (1 mm = 16 cm im Original!) aber das lässt sich verschmerzen. Wenn sauber gearbeitet wird, ist eine N-Anlage ein Traum, denn die zu kleinen Radien in HO brennen einen Modelleisenbahner mit "normalen" Platz ins Auge. Die Bahnhofsanlage kann viel realistischer ausfallen, die Gleise sind nicht mit 3 Waggons voll, ach es ist wirklich eine Glaubensfrage. (aber vorsicht, es gibt auch Fundamentalisten)

Peter
ich bau gerade auf einer Platte mit 2m30 x 1m, wo vorher eine kleine H0-Anlage mit 2 1/2 Kreisen und extrem engen Kurven war eine N-Anlage, bei der ich den Platz gar nicht voll kriege - gibt es sowas wie Roco's 10°-Weichen eigentlich in H0? Die müssten doch 'nen halben Meter lang sein...
Wieso habe ich mich für N-Spur entschieden, trotz einer großen Ansammlung von schönen Märklinstücken (bis 30 Jahre alt!) meines Vaters. Tja, Eisenbahn hat mich immer interessiert, da muß mein Papa mich angesteckt haben. Mein Bruder hat schon einiges von Arnold gehabt und lange kein Interesse gehabt. Ich war mal auf der Spielwarenmesse und irgendwie hat mich der Virus gepackt und ich habe mir die Sachen von meinem Bruder einfach an mich gekrallt, hehehe. Aus Platzgründen, nicht wegen Platzmangel, sondern wegen der Möglichkeiten mit 1:160 hat mich bewogen mit N-Spur anzufangen. Ich finde schon, dass es für N-Spur eine große Auswahl gibt und die Qualität ist viel besser als vor 20 Jahren.

Wenn ich von null anfangen würde, dann würde ich mit Minitrix-Startpackungen anfangen und mit Roco-Gleisen (da passend und wesentlich günsiger als Minitrix!) weiterbauen. Über Ebay würde ich weiteres Material günstig kaufen. Eine Digitalstartpackung wäre auch nicht verkehrt.

Hei Lege,

sicherlich hast Du Deine N-Bahn bereits gekauft. Wenn nicht, dann noch ein paar Tips: Es geht einfach nichts über einen nahezu originallangen Schnellzug, kurzgekuppelt mit unverkürzten Wagen. Vor vierzig Jahren habe ich einmal Märklin gesammelt, für eine Anlage reichte der Platz nicht und der Meter, den mir meine Frau in der Schrankwand gegönnt hatte, war bald voller Pappkartons mit superkurzen D-Zugwagen etc. aus Blech. Vor dreißig Jahren habe ich dann den ganzen Papphaufen günstig verkauft, zumal Fleischmann gerade mit wesentlich schöneren vorbildlich langen TEE- und Nahverkehrswagen (nur die Silberlinge von Röwa waren noch etwas besser, weil nicht so "hochbeinig") herauskam, die damals - das waren noch Zeiten - 7,80 DM kosteten. Ich habe den Wechsel bis heute nicht bereut, obwohl es bei HO immer noch so manches Modell gibt, wovon wir N-Leute träumen. Meine Anlagen waren aus Platzgründen immer recht klein, max. 2,50 x 1,20 m, und wurden immer ziemlich schnell wieder verkauft. Jetzt baue ich nur noch Module, bislang noch nach der N-Club-International-Norm (bei mir 1,25 x 0,40 m). Das ist sehr handlich, denn man kann die Module auf den Kopf stellen, ohne wie ein Automechaniker rücklings unter die Anlage kriechen zu müssen und sich dann heißen Lötzinn auf die Nase tropfen lassen. Die Module kann man zu einer kleinen Heimanlage zusammenstellen, oder damit auf Reisen gehen zu den Modultreffen mit anderen Modulern, wo dann die Züge je nach Örtlichkeit schon mal Fahrstrecken von 50 Meter oder mehr absolvieren. Da kommt so richtig Freude auf. Ein Kollege brachte neulich eine acht(!) Meter lange Hängebrücke mit nach Troisdorf, der lediglich noch ein Teil der landschaftlichen Ausgestaltung fehlte. Auf dieser Brücke sah selbst ein Zehn-Wagen-Schnellzug ziemlich verloren aus. - Soweit meine Meinung, N , das isses.


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