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Wahl zur Neukonstruktion des Jahres

THEMA: Abhänger für mittlere Ebene

THEMA: Abhänger für mittlere Ebene
Startbeitrag
Nspurbodi - 13.11.22 09:17
Hallo Freunde
Ich glaub ich seh grad vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Ich hab mir Abhänger für meine mittlere Ebene ausgedacht, die sind jetzt
aber leider nicht so stabil wie ich das gern hätte.

Variante 1 wollte ich bauen, habs dann aber gelassen weil sie
meiner Meinung nach die Draufsicht von oben auf die untere Ebene stört.
Variante 2 hab ich jetzt mal versuchsweise gebaut, die scheint mir aber
zu instabil.

Liegts jetzt daran das ich sie nur geschraubt und nicht verleimt habe
da sie ja nur mal ein Test sind oder sind Dachlatten generell zu schwach für sowas.
Oder sind sie nur einzeln instabil und im Verbund mit den andere wird das stabil?
Alle 80cm wäre so ein Abhänger.

Die Ansicht ist immer von links, also da wo ich bei Var 1 die 50cm eingezeichnet habe.
Die Draufsicht, also an den Trägern vorbei, erfolgt immer von rechts oben.

Vielleicht hat jemand von Euch ja eine Idee.

Vorweg noch, ich mag keine Wendel, ich will den Zug sehen,
deswegen auch diese "Modulbauweise" mit den Abhängern.

Bild 1 zeigt eine Skizze.
Bild 2 rechts oben die Situation.
Bild 3 eine Detailaufnahme

Danke schon mal für Eure Antworten

Lg Peter

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Hallo Peter!

Für eine stabile Konstruktion ist immer mindestens ein Dreieck erforderlich. Das hast Du in Variante 2 schon verwirktlicht. Vielleicht sollte das Dreieck seine Spitze in Höhe des waagerechten Balkens haben.

Ansonsten würde ich  Dir zusätzlich Metall-Winkel empfehlen. Die machen das ganze noch deutlich stabiler.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Peter,

das wird schwierig. an zwei Leisterln eine Plattform stabil zu hängen.

Versuchen kannst Du es bei der oberen wie bei der unteren Verbindung mit Holzverbindern aus Eisen/Stahl bzw. Balkenschuhen. Ein Beispiel unten.

Wenn die Verbindung schon so zart sein muss, könnte ein vorgefertigtes Gebilde aus Alu-Profilsystemen etc. stabiler sein, wenn es oben auch zwei lange Verbindungen aufweist.

VG Andreas

https://www.bauhaus.at/kaminholzregale/holzverb...online&pla_stco=
Hallo Peter,

beide Varianten werden erst dann stabil, wenn der zweite Aufhänger am anderen Ende der Dachlatte in gleicher Weise hängt. Eine gewöhliche Verschraubung kannst Du Dir grob so vorstellen, als sei da einfach eine drehbare Achse durchgesteckt.

Diese beiden Konstruktionen (bild) müssten recht stabil sein - wenn sie komplett gebaut sind.

Viele Grüße, Joni

PS: Vorteilhaft finde ich, wenn es "richtige" Dreiecke sind. Bei Deinen Skizzen hast Du bei Variante 1 ein Viereck und bei Variante 2 geht die Aussteifungslatte nicht bis zur oberen Kontruktion.

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Hallo Peter, wie ich auf den Bildern sehen kann, hast Du an den "Kreuzungsstellen" der Latten nur jereils eine Schraube eingedreht. Versuche mal, ob jeweils zwei oder mehr Schrauben eine Verbesserung bringen.

Gruß Ulf
Hallo Ulf,

zwei oder mehrere Schrauben wären zwar schon eine Verbesserung - bringen aber bei den geringen möglichen Schraubenabständen im Vergleich zur Lattenlänge aber nicht viel (meine ich).

Viele Grüße, Joni
Hallo zusammen
Danke mal für die zahlreichen Vorschläge.
Beim lesen kam mir jetzt gerade ein anderer Gedanke.
Was haltet Ihr von 2 Gewindestangen M12 oder 10 die im Abstand von 20cm
hintereinander runterhängen.
Das sollte doch genug stabil sein, oder?
Lg Peter

https://www.schraubenking.at/M12-x-1000mm-Gewindestange-verzinkt-P001816

Edit: Besfestigen würde ich sie mit Stockschrauben und einer Verbindungsmutter/ Verbindungsmuffe
https://www.schraubenking.at/12-x-180mm-Stockschrauben-verzinkt-P003598
https://www.schraubenking.at/M12-x-50mm-Gewindemuffe-verzinkt-P002399
Hallo Peter,

was ist dir zu instabil ? Welche Bewegung ?

Eine Gewindestange in sich ist schon recht stabil, die Verbindungsstelle Stange zu Holz ist wohl nur dann recht stabil, wenn das Holz entsprechend dick ist (so ab 50 bis 60 mm) und die Muttern gut angezogen.

Viele Grüße, Joni
Hallo Peter!

Wenn Du die mittlere Ebene quasi U-förmig aufhängst, wie Johannes das in #3 angedeutet hat, ist das auf jeden Fall stabiler. Meiner Meinung nach würden aber Gewindestangen M8 oder sogar M6 reichen.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Joni
Das ganze Konstrukt an sich ist nicht recht Stabil.
So sollte das dann aussehen.
Lg Peter

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Hallo Elmar
U -Förmig will ich nicht da man dann immer etwas im Weg hat wenn man hinsieht.
Auf der letzten Zeichnung sieht man übrigens von rechts drauf, hab ich vorher vergessen
zu erwähnen.
Ich möchte praktisch ein "hängendes Modul" haben das von einer Seite sichtbar ist.
Lg Peter
Hallo Peter,

mir ist die ganze geplante Konstruktion noch nicht klar. Könntest Du mal eine Gesamtskizze machen ?

Viele Grüße, Joni

Edit: Und bei den Maßen bitte "mm" oder "cm" dazu schreiben, um Missverständinisse vorzubeugen.
Hallo Peter,

mit einer Schraube pro Ecke bekommt man ein Dreieck nicht stabil. Bei einem Fachwerkhaus oder Massivholzmöbeln arbeitet man beispielweise mit Zapfen und Nuten. Das setzt aber auch gewisse handwerkliche Fähigkeiten voraus. Du kannst hier auch mit zwei Holzdübeln pro Ecke für zusätzliche Stabilität sorgen. Das Arbeiten mir nur einer Schraube pro Verbindung gilt eigentlich für alle Konstruktionen. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Mit M12-Gewindestangen und diagonalen, auf Zug ausgelegten Metallverbindern wird das ganze nicht so massiv wie mit Holz und du bekommst mit geringeren Querschnitten eine höher Stabilität.

Grüße
Markus
Hallo,

Muß es unbedingt Holz sein? Ich würde die klassischen M12 Gewindestäbe nehmen und die Muttern in den oberen Dachlatten versenken, insoweit  die Länge der Schlossschrauben nicht reicht (ich glaube bis 26cm).
Für die Holzlösung ist ebenso die M- Lösung mit Einschlag - oder Einschraubgewinde besser.
Überdies käme entweder die "Wannenlösung" ....links und rechts gehalten... oder die mittige Lösung in Frage.
Kabelpritschenlösungen müssen so gebaut werden, wie es sich bewährt hat, das will ich jetzt nicht näher beschreiben....
Gruß Sven

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Hallo Sven
Siehe meinen Beitrag #9
@Joni
Hier mal ein Streckenschema und eine Skizze wie das ausschauen soll.
Lg Peter

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Hallo Peter,

an die von Dir ins Spiel gebrachten Gewindestangen habe ich auch (ganz kurz) gedacht. Bei  meiner eigenen Konstruktion sind die ein wesentlich Teil (M8 und M10 - allerdings mehr waagrecht als senkrecht zum Einsatz gebracht).

Aber für Deine Idee habe ich das gleich wieder verworfen, weil Dir die Stangen hier nichts nützen würden. Es liegt nicht an der Stabilität der senkrechten Latte (und somit einer Gewindestange), sondern an der Konstruktion an sich.
Du brauchst oben eine längere, verwindungssteife Waagrechte und unten ja sowieso. Dann genügt m. E. eine stabile Senkrechte, und Du kannst auf die Dreiecke auch verzichten (geht aber nur mit verschraubten oder verschweißten Metallprofilen denke ich). Ein um 90 Grad gedrehtes "H" oder "U" also.

VG Andreas

PS.: Hast Du Deine Flexgleise endlich wo lagernd gefunden?
Hallo Andreas
Ja, hab ich schon, jetzt muß ich nur noch hoffen, das mir zu Weihnachten auch das Geld übrig bleibt.
Gewindestangen wären sicher stabiler da ich sie ja mit Stockschrauben in das Holz schrauben würde,
allerdings hab ich auch ein bisschen Bammel, das mit das Loch dann den Träger schwächt.
der ist ein 6/10er Staffel und wenn ich da unten ein Loch von 1cm reinbohre bleiben nur 5cm übrig
also 2,5cm "Fleisch" auf jeder Seite.
Der soll dann aber auch die oberen Anlagenteile tragen.......
Lg Peter
Hallo Peter,

auch mir Reinbohren in den Träger (würde ich auch nicht tun) würde das nicht viel nützen, weil die Gewindestangen bei Deiner Konstruktion ja nicht nach senkrecht nach unten, sondern in einem Winkel nach vorne unten gezogen würden. Und da verbiegen sich die deutlich, auch bei M10 noch etwas - je nach Belastung. Du müsstest also auf über M10 gehen und dann bliebe noch weniger Holz übrig.

VG

Andreas
Hallo Andreas
Warum?
Siehe Beitrag #9, da hab ich eine Skizze wie es aussehen soll.
Waagrecht gehen ja eh Dachlatten weg......
Und die Gewindestange ist grade mal 50cm lang.....
Lg Peter
Hallo Peter,

also mit 2 Gewindestangen hintereinander denke ich auch, dass sie sich nicht verbiegen. Ich hatte Dein "kein U gewünscht", da es die Sicht verstellt, missverstanden.

Ich habe mein Gehölz teils auch ganz schön durchlocht. Holz ist da bis zu einem bestimmten Grad recht tolerant. Allerdings kenne ich die Belastungen nicht, die für deine Träger noch vorgesehen sind.

Mit Balkenschuhen Typ A kannst du mit relativ kleinen Schrauben von beiden Seiten in die Träger fahren und dann mit 2 parallelen Leisten nach unten. Mit 2 Balkenschuhen hintereinander gemäß #9, die unter die Träger ragen, kannst Du eine in sich stabile Konstruktion erreichen, da du unten die Schuhe mit einer Leiste noch verbinden kannst.

https://www.amazon.de/Balkenschuh-Holzbalkenver...amp;sr=8-10&th=1

VG
Andreas
hallo Peter - sobald ich deine Holztestkonstruktion gesehen habe, dachte ich sofort an meine Ausbildung (Elektriker) und die diversen Kilometer Kabeltrassen, die ich an allen möglichen Böden, Wänden und Decken montieren musste. Sicherlich nicht günstig aber definitiv stabil sind die Stahl-Hängestiele und dazugehörenden Auflieger. Hängestiele gibt es in verschiedenen Längen, je nachdem, wie tief du abhängen möchtest. Ich hab zur Veranschaulichung mal einen Link für einen 600mm Hängestiel eingefügt. Bei einer 50cm Auflage habe ich mal einen 30mm Auflieger gewählt.
Profilbreite der Kopfplatte des Hängestiels ist 50mm, passt also perfekt für deine Sparrenbreite. 2 ordentliche Holzschrauben ersparen dir die Durchlöcherung der Sparren wie ein Schweizer Käse . Die Auflieger werden mit 2x M10 Schraube/Mutter im 90 Grad Winkel bombenfest mit dem Hängestiel verschraubt.
Hält für die Ewigkeit. Preis und Optik sind natürlich kompromissbehaftet aber ich wollte meine Gedanken zumindest mal teilen.

Edit hat die Links vergessen:
Auflieger: https://www.elektromax24.de/Niedax-Wandauslege...CXEPqnMaAh7sEALw_wcB

Hängestiel: https://www.elektro-wandelt.de/Niedax-HUF-50-6...eVDC4B8aAno_EALw_wcB

Ganz viele Grüße

P.S. mein SBHF ist genauso (gut) geworden, wie von dir vor über 2 Jahren mal entwickelt - bin dir immer noch sehr dankbar.
Hallo Carsten
Liegts daran, das ich auch Elektriker gelernt habe šŸ™‚
Danke für die links, werd ich mir mal zu Gemüte führen.
Lass mal Deinen SBH sehen.
Lg Peter
...mach ich bei Gelegenheit. Der Auflieger hat übrigens 300mm (nicht 30mm - Tippfehler) damit er für deine 50cm Auflage genügend Unterlage bildet (wenn ich das richtig verstanden habe). Und der Hängestil, den ich oben verlinkt habe, hat die Montagelöcher für den Auflieger auf der falschen Seite - du brauchst den Auflieger ja längs zur Kopfplatte und nicht quer. Es gibt aber beide Varianten - da wirst du schon fündig werden.
Hallo Peter #0 ,
nur so eine Idee meinerseits.
Skizze mal eben aus der Hand gefertigt.
Maße könntest du deinen Bedürfnissen anpassen.
Hoffe ist vielleicht eine Alternative für dein Vorhaben.

Grüße
Dietmar

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Hallo Peter,

ich bitte meinen Eintrag unter #13 mit Nachsicht zu betrachten, da ich zwischen 11:59 und 12:15 schlicht gesagt in der Garage war, um mir dein Anliegen baulich vorzustellen. Ich bin ja auch beim Bau und da interessiert sowas ungemein šŸ˜ƒ.

Allen Zweiflern kann ich aber sagen, dass ein Loch noch keine Bruchstelle ist, wenn man es - wie hier geplant- mit hochwertigerem Material ausfüllt.

Nun bewegen wir uns ja auch auf den Einhängern mit Leichtgewichte NšŸ‘ˆ (....und keinen 240er Kupferkabeln) aber zB. eine 10mm Sperrholzplatte kann im Rücken locker mit nur einer 12er Gewindestange leben....mit entsprechenden guten Unterlegscheiben (keine Volllöcher im Blechmantel šŸ¤£)....da muss man ggf mal zum "Markenprodukt" greifen. Wer ängstlich ist, schraubt stattdessen einen breiten Blechwinkel mit ein, befestigt daran dann den Hintergrund und hat damit eine "Doppelstütze". Die Winkel gibts ja mit unterschiedlichen Schenkellängen und Lochgrößen. Dafür würde ich aber an jedem Balken einen Gewindestab anhängen.

Trotzdem oder gerade deshalb würde ich es vermeiden schwere Konstruktionen zu entwickeln, denn am Ende sind die "Pritschen" womöglich schwerer als ein Ganzzug aus Arnold-Schiebewandwagen und 2 Roco V200. und verbiegen ohne Not die Dachlattenkonstruktion.

Diese "Austarierung"  würde ich ganz oben ins Lastenheft schreiben....

meint Sven

Moin,

als Untelegscheiben unbedingt Karosserienscheiben nehmen, die  haben mehr Auflagefläche als normale Unterlegscheiben.

Gruß Kai
Leute
Ich glaub ich habs.
5/8 Staffel unten an die oberen Träger schrauben, Löcher in den Staffel bohren, Gewindestange durch und gut ist!
Ich überlege noch ob ich unten auch 5/8 Staffel montiere und dann die Dachlatten an den Staffel schraube.
Würde wahrscheinlich stabiler sein!
Oder?
Lg Peter

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Hallo Peter,
freut mich das du eine Lösung gefunden hast.
Unten wird dünneres reichen denke ich,der Stabilität wird's nicht schaden.

Grüße Dietmar
....genau so, wobei die Auflage (Platte mit den Gleisen) dann aus Pappel sein kann,  um Gewicht zu sparen (also Gewindestäbe durch die Platte und den Träger). Beachte, dass die Träger für einen denkbaren Kabelbaum noch ein Loch brauchen.
Gruß Sven
Guten morgen zusammen
Wenn es interessiert, so sieht meine Lösung aus. 14er Gewindestangen und 5/8er Staffel.
Unten kommen jetzt noch Dachlatten drangeschraubt die dann die Gewindestangen der Trassen halten und 50cm Richtung Anlagenvorderkante stehen.
Ich hoffe, man kann auf den Fotos genug erkennen.
Nachtrag, die Dachlattenkonstruktion für den Bahnhof über der Nebenbahn hab ich auch durch Gewindestangen ersetzt, ist viel stabiler.
Lg Peter

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