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Wahl zur Neukonstruktion des Jahres

THEMA: Neues von "Branzoll" - umbenannt

THEMA: Neues von "Branzoll" - umbenannt
Startbeitrag
Freddie - 21.09.22 15:28
Hallo Community,

da ich dabei bin mein Gelände zu planen und einen ziemlich hohen und flachen Berg herausarbeiten kann, sollte nun auch eine Burg auf die Anlage. Da mir der Bausatz "Branzoll" von ehemals Kibri schon immer zusagte habe ich diesen bestellt und gestern den Bau begonnen:

Oh Graus.... von "schiefen" Spritzlingen mal abgesehen ist die Qualität einzelner Spritzlinge zwischen Note 3 und 5 anzusiedeln. Schon der "Berg", das Podest der Burg ist nicht plan und wackelt ziemlich stark.
Bei allen braunen Anbauteilen sind dermaßen viele Produktionsreste, Nasen und vorstehende Teile im Sichtbereich, dass man diese Teile gar nicht verkleben kann ohne vorher mit Skalpell und Bastelmesser zu arbeiten. Schöner werden die Bauteile dadurch allerdings nicht.
Dann die von Viessman hochgelobten 2farbig ausgeführten Fensterläden: sobald man mit dem Knipser die kleinen Teile aus dem Spritzling holen will fallen die roten Teile einfach ab, nicht alle aber etliche. Auch hier kann man mit roter Farbe nachbessern - aber mal ganz ehrlich: muss das denn sein?
Der große Lacher folgte dann, als ich den grünen Spritzling mit den "Büschen" aus den 60ern gefunden habe. Mir war nicht bewusst, dass so etwas überhaupt noch produziert wird.

Ich habe einige "alte" Bausätze von Vollmer und Kibri verbaut, allesamt aus der Zeit vor der Übernahme durch Viessmann. Da gab es diese Probleme nicht. Hat die Qualtität denn insgesamt so unter dem neuen Hersteller gelitten oder habe ich lediglich ein Montagsprodukt erhalten und somit Pech gehabt? Ich denke, bei einer UVP von knapp 60,-- € sollte man einen qualitativ hochwertigen Bausatz erhalten.

Von Faller gibt es bei mir auch einige Gebäudebausätze, die haben in der Qualität stark zugenommen. Was früher nicht so mein Ding war ist heute sehr stark verbessert ausgeführt.

Nunja, ich werde heute Abend wohl weiter an der Burg bauen und dann schaue ich mal was am Ende dabei heraus kommt.

#Frustmodus OFF

Gruß
Freddie


Boah bin ich sauer.....

ich habe eben auch noch einmal an Viessmann geschrieben. Das wird zwar nicht helfen, aber ich fühle mich etwas wohler

Freddie
.....bitte Fodddosss zum mitlachen....
Gruß Sven
Nur so nebenbei gefragt: Warum bezahlt man 60 Öcken für einen Bausatz, wenn man in wenigen Sekunden Recherche im Internet das selbe Teil für € 35,53 findet?
==> https://www.besserepreise.com/modelleisenbahn/...-n-burg-branzoll.htm

Herby

Hallo Freddie

Ich habe mir vor ca. sieben Jahren bei Ebay für 11 Euro (Porto4,90) per Sofortkauf diese Burg gekauft.
Sie war schon hervoragend vom Vorbesitzer zusammengebaut. Ich möchte damit nur sagen,das man auch mal nach
guter Gebrauchtware gucken sollte. Und 60 Euro ist auch zu teuer. Hast Du im Viessmann Shop bestellt?
Direkt beim Hersteller bestellen mache ich nie. Die sind immer teurer.

Trotzdem nimm es nicht so schwer

Frank
Hallo Herby.

Ja, es wäre dumm einen Bausatz für diese Summe zu kaufen. Es geht auch nicht um die UVP sondern um die gelieferte Qualität. Ich habe den Bausatz über Idealo bekommen - ganz sicher nicht für 59,90
Ich habe 34€ bezahlt und erwarte trotzdem die gleiche Qualität wie für die UVP.

Das nur zum Verständnis.

Freddie

@ Frank: fast alle meiner Gebäude sind gebraucht. Selbst OVP Bausätze habe ich gekauft. Einen neuen Wasserturm (Faller) habe ich geschenkt bekommen.
Hi Freddie

Mit €60 und etwas Geduld hättest du evtl noch eine Burg von Luft gefunden.

LG ChristiaN
Hallo Freddie,

ich zitiere aus einem Wiki-Artikel: "...Anfang Februar 2010 wurde die vollständige Übernahme der Maschinen und Werkzeuge durch Viessmann und die Verlagerung nach Ungarn und Rumänien bekannt gegeben"...

mehr dazu zu schreiben wäre, glaube ich, wie "Eulen nach Athen tragen"! Zudem dürfte der Abbau in Schopfloch, Transport an die neuen Produktionsstellen und Wiederaufbau dem Maschinenpark auch zugesetzt haben. Meine letztgekauften Kibri Bausätze stammen noch aus der "vor-Viessmann-Zeit", aber bereits unter Ägide der Wuppertaler "RiRe Maschinen GmbH" und selbst da war schon ein gewisser Qualitätsabfall zu verzeichnen! Direkt aufgefallen war es mir damals beispielsweise an "7184, Kunst- und Bauschlosserei", die ich mit etwa 10 Jahren Abstand zweimal "auf dem Werktisch" hatte. Toleranzen in der Fertigung und einen Wechsel auf einen anderen Kunststoff mußte ich damals schon feststellen! Ähnlich verhielt es sich mit "7156, Gasthaus zum Löwen"...

Und die Umzüge, zuerst von Böblingen nach Schopfloch, zumindest für einen Teil der damals noch in Böblingen existenden Produktion und dann die komplette Verlagerung von Schopfloch ins EU-Ausland, haben bei den Spritzgußmaschinen sicher Spuren hinterlassen. Zudem gehört ja "Branzoll" mit zum Ältesten, was dort noch aus den Formen fällt! 1965 erstmals im Katalüg, "natürlich" noch für H0, und seitdem hat sich am Bausatz selbst nichts geändert, außer, daß er irgendwann ins N-Angebot wanderte! Ich kann mir nicht vorstellen, daß da irgendwann neue Maschinen alte ersetzt hätten; also fallen die Teile aus einer Form, die bereits 57 Jahre auf dem Buckel hat.

Daß man in Rumänien und/oder Ungarn offensichtlich eine andere Auffassung von Endkontrolle hat, sehen wir zudem ja bereits hinreichend bei anderen Firmen der Branche ...

meint grüßend
Roland
Hallo Freddie,

ich glaube nicht, das Viessmann da irgendwas geändert hat. Das sind einfach die alten Kibri-Formen (daher auch die "Büsche aus dem 60'ern"), die mittlerweile ziemlich abgenutzt sind.

Viele Grüße
   Andreas

Hi

Ehrlich gesagt sieht man diese "Qualität" auch bei Faller und anderen Herstellern. Es scheint das man gar keine Wartung am Werkzeug mehr macht, und gleichzeitig aufs günstigste Kunststoff setzt. Der Modellbahner hat ja sowieso keine andere Wahl.

LG ChristiaN
Hallo Burgherren

Dieser Bausatz war berüchtigt wegen seiner Passgenauigkeit.
Die war vor zig Jahren schon nicht vorhanden. Ich spreche da aus leid voller Erfahrung. Und damals wurde noch in D produziert.

Das Teil ist schlichtweg eine Frechheit.

Aber Michael hat es doch hier vor gemacht, Burg im Selbstbau

Vg
Hallo,

da das ja eher neben der Fragestellung liegt, wollte ich es nicht nennen
Aber wenn's schon erwähnt wurde, hier der Link zum Burg-Selbstbau: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1071236
Burg Branzoll habe ich mir auch auf Ausstellungen angesehen und dabei festgestellt, dass da irgendwie die Proportionen nicht stimmen, auch sahen einige der gebauten Burgen nicht "sauber gebaut" aus (jetzt ist mir klar, warum ); deswegen also Selbstbau.

Viele Grüße
Michael

Hallo Freddie,

bei meinem Tanklager (Kibri-Bausatz) war die Bodenplatte extrem krumm. Ich habe den Bausatz gar nicht anfangen können. Ich habe dann eine Mail an Viessmann geschrieben und zwei Wochen später kam mit der Post ein Brief und eine kostenlose neue Bodenplatte. Das zweite baugleiche Tanklager war dann ein fehlerloser Bausatz. Geht also doch.

Die Burg Branzoll scheint eine Herausforderung für den geübten Bastler zu sein. Bin mal gespannt was dir die nette Dame von Viessmann antworten wird

Grüße
Markus
Hi Freddie,

Die nimmst du nicht als Burg sondern als Ruine. Ist schon fertig ruiniert..


LG ChristiaN
Hallo,

der Wahnsinn nimmt seinen Lauf: nachdem die Gebäude heute fertig wurden (mit Schönheitskorrekturen hier und da und dort), habe ich diese auf dem "Bergoberteil montiert und mich an die Burgmauern gemacht. Ja, ich weiß: im Mittelalter wurde auch schon so krumm und wenig passend gebaut.
Zumal die Mauerspritzlinge (2 gibt es) unterschiedliche Größen und Farben haben, da passt nichts so recht auf den Berg und wenn man zwischendurch ein Mauerteil aus dem 2. Spritzling holt, dann passt auch dieser nicht zum erstverbauten. So saß ich da und musste zum Teil die verklebten Teile festhalten und an die richtige Stelle drücken bis der Kleber abgebunden hat. Dabei las ich, was auf dem Karton steht: passgenaue Teile in Steckbauweise (was Kleber sparen soll). Und lauter solch Werbegetexte was für ein toller Bausatz das ist. Also der Karton ist eine echte Wucht, der Bausatz leider nicht

Natürlich kann man am Bausatz vieles mit Buschwerk und Begrasung "retuschieren", aber um es mal spitz zu formulieren: dann kann ich die ganze Burg gleich unter Buschwerk verstecken. Na mal sehen was daraus wird.

Das ist einfach grausam und sicher mein letzter Bausatz von Viessmann.

Und @ Selbstbau: das ist nicht mein Ding, baue ich doch gerade an Landschaften. Michael "strickt ja auch schon einige Monate an seiner Burg. Wäre ich mit meinem Gelände fertig oder viel viel weiter als heute, dann wäre es vielleicht eine Option. Aus heutiger Sicht eher nicht, da sind noch zu viele andere Überlegungen und Baustellen auf der Bahn.

Wenn Branzoll fertig ist und begrast/begrünt werde ich vielleicht mal ein Bild davon machen. Bilder vom unbegrasten Modell wird es auch geben (zur Abschreckung aller, die eine Burg suchen).

Gruß
Freddie
Hallo Markus #12

Der Bausatz ist keine Herausforderung, der Bausatz ist eine Unverschämtheit. Die Mehrarbeit um die Fehler der Produktion auszumerzen ist enorm.
Unverständlich für mich ist jedoch, die Fehler sind seit Jahren bekannt und werden nicht abgestellt.

Vg
Kibri war schon immer für verzogene und wenig passgenaue Teile „berühmt“. In den Achtzigern wurde es besser, da haben sie den Formenbau und den Gussprozess besser in den Griff bekommen. Allerdings stammt der Bausatz „Branzoll“ aus den frühen Siebzigern, lediglich die zweifarbig gespritzten Fensterläden scheinen eine Neukonstruktion zu sein, von daher dürften die Teile schon immer so schlecht gewesen sein. Und das bei Produktionsverlagerungen immer eine Menge Know-How verloren geht, ist ja auch nicht neu, auch nicht die etwas andere Haltung zur Perfektion in Balkanländern. Ich habe aber noch einige ältere Vollmer wie Kibri Stadthäuser in der Schublade liegen, da merkt man schon die Unterschiede zwischen den beiden Herstellern. Verzogene Bauteile gibt es bei Vollmer nur bei Bausätzen, die über Jahrzehnte falsch gelagert wurden, Probleme mit der Passgenauigkeit kommen bei Vollmer nicht vor. Bei den Kibribausätzen ist beides festzustellen, bei fast allen Bausätzen.


Volker
Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Freddie

Natürlich kann man am Bausatz vieles mit Buschwerk und Begrasung "retuschieren", aber um es mal spitz zu formulieren: dann kann ich die ganze Burg gleich unter Buschwerk verstecken.


Wenn du die Burg komplett unter Buschwerk versteckst, nimm am besten Dornengestrüpp. Dann kannst du es gleich als Dornröschenschloss aus dem Märchen gestalten .
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: brummi

Unverständlich für mich ist jedoch, die Fehler sind seit Jahren bekannt und werden nicht abgestellt.


Ganz einfach, weil der deutsche Modellbahner immer versucht aus jedem Mist noch was vernünftiges zu basteln, statt den Kartoninhalt zu kontrollieren und den Müll dann gleich wieder zum Händler zurück zu tragen. Und ist das Endergebnis dann immer noch zu schlecht, wandert es auch noch schnell in die Tonne. Wenn die Händler / Hersteller den Mist jedoch in großen Mengen zurück bekommen, denken sie vielleicht eher mal über den Mist nach. Die Händler würden sich das schnell merken und diesen Mist nie mehr bestellen und der Hersteller wird dann bestimmt hellhörig. Wenn aber nicht mal 5 % zurück kommen, müssen sie doch annehmen das alles i.O. ist und werden diesen Mist immer weiter produzieren und verkaufen.
Gruß,
Harald
Jammern ist aber jetzt "Kulturelle Aneignung" und ohne Zustimmung, sowie Gewinnbeteiligung der bekannten Volksgruppe nicht zulässig.
Harald, das gilt natürlich auch für Dich..... 😀😃🙂
Bin ich froh, dass wir bloß Mangelwirtschaft hatten, aber gute Werkzeuge, die man noch heute  in Deutschland benutzen kann.

"Dann geht doch zu Auhagen:😀😃 😉

Gruß Sven,
,....der mit Bioölplaste nichts anfangen kann und will....
Hallo,

Branzoll habe ich zwar schon vor ca. 50 Jahren gebaut (Foto), war zwar nicht super passgenau, aber entsprach der Zeit. Mitlerweise habe ich mindestens 80 Kibri-Bausätze gebaut (Miltenberg, Stadthäuser Bonn, Sertig, Osterburken (3mal), Lokschuppen, Fabrik, Viadukte) , davon mindestens 15 in den letzten Jahren, alle waren passgenau und keines hatte verzogene Teile. Die 'Fachwerkfolien' fand ich auch nicht gut und fummelig anzubringen.

Die neue Viessmann-Firmenpolitik finde ich aber auch nicht gut.

Alte Spritzgussformen aufzuarbeiten ist fast so teuer wie neu fertigen, dürfte sich bei Modellen wie Branzoll nicht rechnen. Ein UVP von 60,00 ist aber sicher übertrieben.

Offenbar bin ich bisher ein Glückspilz!

Viele Grüße
Nimmersatt



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Moinsens

Ich kann mich generell auch nicht über die Qualität der übrigen Bausätze beschweren. Sieht man mal von der Fachwerk Folie ab. Sie klebte wie Gift, man könnte kaum korrigieren, und nach einigen Jahren neigte sie zum Ablösen.

Vg
Hallo,

Branzoll ist fertig und... Naja, das habe ich bereits beschrieben. Wenn sie begrünt ist mag es gehen. Von der Vorlage her gefällt sie mir immer noch.

Ich habe gestern unter Baufrust eine Mail an Viessmann geschrieben und tatsächlich heute eine Antwort bekommen: ich möchte bitte die Rechnung senden und im Garantiefall würde man mir den Bausatz ersetzen. Nun, die Mail mit der Rechnung ist raus und ich warte ab, ob man mir den Kaufpreis ersetzt oder einen neuen Bausatz zukommen lässt.

Das ist momentan der Stand der Dinge.

Gruß
Freddie

.....echt mal.
Viessmann zeigt sich kulant, aber du keine Bilder.
Liegt es am Bausatz oder deinen Fähigkeiten, oder an Beidem.
Ist es ein echter PVC- Bausatz oder jener mit dem Experimentalrohstoff.
Wenn wir hier mitfühlen sollen, dann knipsen, sonst ist der Faden unbrauchbar!!! 😞
Gruß Sven
Hallo Sven,

vielleicht liest Du einfach noch einmal meine Eingangsfrage. Habe ich um Mitgefühl gebeten oder eine simple Frage gestellt, die durch etliche User und Kenner des Bausatzes bereits beantwortet wurde.

Ich will aber gern einige Bilder machen, damit ist Dir dann auch geholfen. Hatte ich auch schon zugesagt (siehe #14).
Zwar wollte ich erst alle Mängel kaschieren, aber dann gibt´s die Burg morgen im Rohzustand.

Ich würde übrigens niemandem Unfähigkeit vorwerfen, den ich nicht kenne und dessen andere "Machwerke" ich noch nicht gesehen habe. Das ist eine Frage von Erziehung und Höflichkeit womit ich nicht ausdrücken will, dass beides dir möglicherweise abgeht. Bitte nicht so auffassen.

Nicht einmal Viessmann braucht Bilder für die Reklamation - da fragen wir uns mal, warum das so ist...

Gruß
Freddie
Vorsicht, Sven, #22,

mit Materialangaben. Der Bausatz besteht aus Polystyrol (PS).

Viele Grüße
Nimmersatt
Moin


Also wenn von 10 Kunden /User elf die schlechte Qualität bemängeln, brauche ich nicht unbedingt noch Fotos.

Vg
Hallo zusammen,

ich habe die Burg Branzoll auch schon vor vielen Jahren gebaut. Auch da war es schon so, wie Freddie es beschreibt. Man muss einfach viel Grünzeug vor die Fugen kleben. An dem Modell wurde nichts mehr geändert. Und was die Proportionen anbelangt wurde schon oft darauf hingewiesen, dass sie sowohl für H0 als auch für Spur N verkauft wurde.

Gruß
Jürgen
Hallo Freddie und Manuel,

ich dachte, als das Thema eröffnet wurde, sofort an einen Artikel irgendwo im Blätterwald mit dem Thema: https://www.schmidt-wissen.de/vollmer-43961-pension-bausatz-aus-bio-kunststoff

Irgend eine Geschäftsführerin wollte das Überleben der Firma damit retten und innovativ sein. Vor Jahren wurde die Umstellung also noch unter "Vollmer" angekündigt.
Nach Übernahme durch Viessmann wurde verbreitet, dass die Bausätze in Bulgarien umverpackt aber nicht neu hergestellt wurden. Hier schreibt jemand Rumänien...., na egal ob nun Brandenburg oder NRW 😉

Ich kann das natürlich nicht prüfen, aber glaube, dass der Bausatz eben mit Werkzeugen zwangsgefertigt wurde, die eben auf diesen Werkstoff, mit vermutlich anderen Eigenschaften nicht eingerichtet sind.

Bei Auhagen kenne ich das Problem ebenso von der Burg Lauterstein (s.Faden). Sie ist auch nicht ganz passgenau, was man den 80igern und der DDR als systemtypisch unterstellte. Auch hier war die Umstellung auf einen weicheren Kunststoff (PVC) nicht ganz unproblematisch, aber nach Anpassungen in der ausschließlich im Erzgebirge von qualifizierten Fachleuten ausgeführten  Produktion eine Chance, weil man damit konstruktiv bedingte Ungenauigkeiten mit entsprechender Basteltechnik viel leichter nacharbeiten konnte und kann. Man hat also fachlich "alles rausgeholt", das klappte ganz gut und ist eben dem Standortvorteil zu verdanken.

Genau hier wollte ich ansetzen und wissen, ob der Bausatz ebenso aus Biokunstoff ist. Mit Humor ausgedrückt, müsste der ja selbst kompostieren und schneller spröde werden .....oder schon spröde ab Schachtel ausgeliefert sein..... als dies bei herkömmlichem Polystyrol der Fall ist.

Ich habe noch nie das Material verarbeitet. Wäre mal interessant!

Aber, ich bleibe dabei, dass man in so einem Faden nur mit fiebern kann (das ich es tue darf getrost mein Problem sein) , wenn man mal ein Foto zu sehen bekommt. Ich kann da nur dazu ermutigen.....und ich mache mir ja auch keinen Kopf, wenn ich ein Bild meiner noch vorhandenen Arbeiten aus den frühen 80igern beistelle (s. Faden "Werkzeuge") . Da war ich noch keine 20, kann heute gut damit leben, stehe ehrlichen Herzens dazu und kann vielleicht damit anderen sogar Mut machen unter dem Motto: "Der kann's ja ooooch nich besser!" 😁

Insofern Freddie, nein ich würde mir daher niemals anmaßen jemandem Unfähigkeit zu unterstellen, das geht auch gar nicht, sondern höchstens ehrlich, wirklich ehrlich gemeinte Tipps weiterreichen. Ja und manchmal jucken die Flöhe und ich muss bisweilen auch mal lachen.
Meinen Humor hat natürlich nicht Jeder, das sehe ich ein und bemühe mich künftig um Zurückhaltung....

Gruß Sven


Hallo Sven

Dein Humor in allen Ehren, aber wer die Burg Branzoll schon einmal gebaut hat, dem ist garantiert nicht zum lachen.

Das ist in meinen Augen eine Frechheit, was man dem Kunden anbietet und zumute.
Und egal ob heute oder vor 20 Jahren.

Der Fehler liegt auch nicht am Material. Egal ob PVC, Polystyrol oder vegan aus Pflanzen 😀, die Ungenauigkeiten kommen vom Werkzeug. Und es ist auch egal, wo gefertigt wird.
Und da dies nicht erst seit gestern bekannt ist, hätte man dies schon längst ändern können.

Ich habe auch von Reaktionen gehört, daß die gleichen Probleme auch bei dem größeren Burg Modell, der Name fällt mir gerade nicht ein, aufgetreten sind.

Vg
Hallo Community,

hier nun die versprochenen Bilder. Der eine wird sagen: Freddie ist ein Erbsenzähler, der nächste sagt: mach doch die Rückstände vorher richtig ab, ein dritter kommt mit dem Gedanken: Freddie kann nicht bauen.

Und alle haben Recht. Allerdings habe ich auch ein wenig Recht, wenn ich sage: einen Bausatz per UVP für diesen Betrag zu vermarkten ist schlichtweg eine Frechheit.

Ich werde also noch reichlich nacharbeiten (wollen, müssen, können) bis diese Burg einen Platz auf der neuen Anlage findet.

Gruß
Freddie

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Das ist Kibri wie man es kennt. Wer mal den H0-Wasserturm gebaut hat, den schreckt in der Beziehung eigentlich nichts mehr, aber Branzoll legt da noch mal ein neues Niveau hin. Kibri hatte zwar früher immer die interessantere  Vorbildwahl, aber Vollmer und Faller die erheblich bessere Fertigungsqualität und Passgenauigkeit. Auch frühe Pola-Modelle hatten z.T. abenteuerliche „Spaltmaße“. Aber wer mal richtig schiefe Teile und Passgenauigkeit im Zentimeterbereich erleben will, sollte sich mal an RC-Schiffsmodellbausätzen versuchen. 😉

Volker
Hallo Volker.

Die heftigen Spaltmaße stören mich gar nicht mal so sehr. Ich will versuchen sie mit Resten aus dem jeweiligen Spritzling zu füllen. Buschwerk kommt dann noch darüber. Untenrum wird die Mauer mit Acryl aufgefüllt, nach der Begrasung dann auch nicht mehr sichtbar.

Aber muß so etwas denn sein? Trotzdem denke ich, man kann vieles retten bzw. Aufhübschen.

Gruß
Freddie
Hallo Freddie,

da konnte ich schon schlimmere Ergebnisse auf Anlagen sehen! Eigentlich sollte in der Packung gleich eine große Tube Plastikspachtel beigelegt werden, damit man alles sauber zuspachteln kann. Obwohl, gegen die Auswerfermarken kommt man damit auch nicht an... Eigentlich sollte so ein Bausatz für deutlich unter 10 Euro verkauft werden (etwas über dem Kunststoffwert ).
Du hast da wenigstens gerettet, was zu retten geht.

Bin froh, dass ich mich damals für den Selbstbau entschieden habe -- und mit mehr Bastelzeit wäre meine Burg sicher auch schneller fertig geworden (reine Bauzeit geschätzt 1 Monat, aber wenn man immer nur wenig Zeit am Stück hat...)

Viele Grüße
Michael
.....etwas Express-Kaltleim gemischt mit Quarzsand aus einer alten Sicherung, geht zum spachteln auch und ist dann "Sandsteinkunst".....

Freddie,
vieeeelen Dank für die Fotos! Das ist ja wirklich eine Zumutung und ich konnte mir das auch gar nicht in der Art vorstellen. Da muss ich meine Worte ja wirklich revidieren. 🤔

Für Einsteiger ist das sicher eine Katastrophe.
Für Bastler eine tolle Herausforderung und da du ja schon einen Plan hast, ist das dann auch kein Problem.
Aber, wenn Teile sichtbar nicht zusammenpassen und auch die Feile nicht mehr hilft, dann ist das Produkt einfach mal Schliff, muss als "Bastelware, günstig abzugeben" deklariert werden oder gehört als Beigabe in die Ramschkiste. 🤢

Geld kann man dafür (also den Bausatz...) eigentlich nicht mehr verlangen. Man stelle sich vor, ein KSH würde sowas anbieten oder hier in den Kleinanzeigen unter "gut verpackt" einstellen...... 😎

Lass dich nicht entmutigen und uns an deinen Ergebnissen teilhaben.😉
Viel Erfolg weiterhin.

Gruß Sven  
Hallo Modellbahner

ich habe gestern mal damit begonnen, die Außenkannten der Branzoll-Mauern zu bearbeiten: mit einem Lötkolben, kleiner Spitze und etwa 200°C hat es ganz gut funktioniert. Wie gesagt: es geht nur bei den Außenkanten. Die anderen Mauerteile muss ich wohl mit Acryl auffüllen, das habe ich beim Bergansatz ohnehin vor. Die entsprechende Coloration werde ich mit Abtön oder Acrylfarben machen müssen. Ich nehme meist das, was ich sowieso schon hier habe.

Die neuen Bilder der sanierten Burg sind angehängt.

Gruß
Freddie
(der momentan eher im Bergbau schuftet - der Monte Zewa ist fast fertig

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Das sieht doch schon gut aus, allerdings werden das viele - insbesondere Anfänger - nicht so hinbekommen. Und die „Felsspalte“ ab Werk ist wirklich übel...

Volker
Hallo "Namensvetter" Freddie,
Zugegeben - mein Tip kommt wohl zu spaet, aber wenn's unbedingt eine Burg sein sollte, haette Ich mich 'mal bei Schreibers Modellbau Boegen umgesehen. Da gibt es u a ganz ausgezeichnete Burgen im Massstab 1:160.
Obwohl es nur (obgleich ausgezeichnete) Karton-/Ausschneide Boegen sind, kann man mit etwas Geschick und Verfeinerungen ganz hervorragende Modelle erstellen, die "Plastik" Bausaetzen in Nichts nachstehen, zumal aus einiger Entfernung (z B >50 cm) betrachtet...
Gruesse
FreddieW
Gloucestershire - UK ("Brexonien")
Moin,

ja, das mit den Spalten kenne ich auch. Bei meiner Burg, die ich schon fertig gebaut auf einer Börse gekauft hatte, kam erst Spachtelmasse zum Einsatz, dann wurde ein wenig gefeilt und gefräst sowie zum Schluß gepinselt. Nur gute Fotos wurden keine gemacht...

Gruß
Kai

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moin,
auf die Idee einen Lötkolben zu benutzen bin ich gar nicht gekommen. Viel schneller und die Teile sind auch noch fest zusammengeschweißt. Toll. Ich habe lange gespachtelt.
Eigentlich wäre das Modell auch besser als Spur Z deklariert.

cheers
Norman


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Hallo Norman,

spachteln muss ich ja auch noch: die Innenecken kann man nicht "verlöten" und auch die riesen Abstände Mauer zu Bergteil sind sehr weit auseinander. Das wird allerdings noch etwas warten müssen, ich bin gerade mit dem Gelände zu Gange.

Also hast Du doch alles richtig gemacht,

Gruß
Freddie
Hallo Norman,

unsere Vorfahren waren deutlich kleiner als wir heute. Von daher passt das mit dem Maßstab. Das bemerkt man bei vielen historischen Gebäuden.
Die Farbgebung deiner Burg gefällt mir. Hast du da mit einem Schwamm (Wischtechnik) gearbeitet?

Grüße
Markus
Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

unsere Vorfahren waren deutlich kleiner als wir heute


Na, soo klein auch nicht. Das Eingangstor ist normalerweise auch sehr groß um Eindruck zu machen.
Ich habe erst dunkel gemalt und dann hell mit halbtrockene Pinsel.
Wie man sieht kann das Burg besichtigt werden, mit Café, Museum und Biergarten.

cheers
Norman


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Hallo in die Runde,

das Eingangstor oben ist absichtlich so niedrig gebaut worden, damit ggf. genau dort einfallende Feinde sich alle heftig den Kopf stoßen.

Und somit reihenweise umfallen. Das ist mithin ein ganz wesentliches Element der extrem ausgeklügelten Verteidigungstaktik.

So zumindest erkläre ich es bisweilen meinen gebannt zuhörenden Gästen.
Es geht doch schließlich nichts über geballtes, historisches Fachwissen ...

Btw.: Da der Burgberg insgesamt ja relativ voluminös ist, habe ich ihn hinten untertunnelt, wobei ich als Voraussetzung dafür lediglich das runde untere Kunststoff-Element des Burgberges beschneiden musste - das genügt in der Höhe exakt für auch elektrischen Betrieb.

Die vielen auch nach Lötkolben-Anwendung verbliebenen Ritzen habe ich übrigens mit viel Grünzeug gestopft.

Beste Grüße vom Burgherrn Norrskenet
Hallo Moba Freunde, Ich finde die Branzollburg gar nicht schlecht. Ich habe zuerst die "Lücken" mit Spachtelmasse gespaltet, dann etwas gestrichen (nach dem Vorbild), und schließlich begrünt (noch nicht fertig). Ich habe den Sockel nicht verwendet, zu voluminös für meine Anlage. Es fehlen noch Besucher...
Viele Grüsse aus Paris
Patrick

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Hallo Patrick,

das sieht sehr gut aus. Man kann also schon etwas aus dem Modell machen.

Gruß
Jürgen
#42
...tja und hier irrt der Künstler (dessen Freiheit ich nicht in Frage stellen möchte)😎
:
Die Kunststoff-Bausätze sind in der Regel tatsächlich als Hintergrundmodelle konzipiert, damit sie auch für andere Spuren nutzbar sind. Häuschen kauft jeder x.mal, Burgen eher nicht.

Besonders fällt dies an den Mauern auf, die wenn es sich um ein maßstäbliches Modell handeln würde, so glatt umfallen würden, da sie ja nur mit "Quark, Eiern und Lehm" zusammengehalten werden. Es fehlen schlicht die gesetzte Innen - und Außenmauer und der Lehmgang, wo die Steinsetzer die Steine Lagenweise "anlehnten". Daher sind alte Mauern dick, aber innen oft mit Schutt und Lehm gefüllt. Überdies fehlen die "Dichtsteine", welche die Fugen von Trockenmauern - was sie ja sind - ausfüllen und die nächste Auflage ausgleichen sollen.

Diese riesen Batzen an Steinen sollen also mit mittelalterlichen Mitteln - also mit Gottes glauben - transportiert und gestapelt werden. Historisch waren das aber tatsächlich die geköpften Berge und die geschlagenen Brunnensteine, denn  solche Transporte nach Oben hat man vermieden und eher die Auffahrten mit den daraus gewonnenen Steinen gleich belegt. Über den fehlenden hölzernen Wehrgang hinter den Mauern muss man heute nicht mehr reden. Diese Gänge sind baulich nicht dauerhaft erhaltbar - es sei denn ein Film wurde gedreht und man nutzt die Anlage noch 10 Jahre weiter.

Über die Größe der Menschen lässt sich streiten. Edle Ritterrüstungen, die wir heute gezeigt bekommen,  stammten zumeist aus der Erstausstattung, die gabs so zur Konfirmation oder Jugendweihe....würde man heute sagen.... Die spätere Dienstkleidung dürfte dann den figürlichen Erfordernissen angepasst worden sein.

Daher wurden Burgen mit beeindruckenden Toren augestattet, sodass Ross und Reiter, inklusive Fahne und Kopfschmuck da durchpassen. In der Breite musste auch ein normaler Leiterwagen - hochbeladen mit Heu (zB für Futter) durchpassen, denn die "Gewerbehöfe" waren zumeist ja aufgestelzte Vierseithöfe....mehr nicht.

Wichtig zu wissen ist, dass Burgen immer einen rechtsdrehenden Zugang haben, damit der Feind, insofern er kein Linkshänder ist, immer mit dem angewinkelten Arm,...... der Verteidiger, aber mit der langen Lanze kämpfen konnten. Die anlaufenden Pferde müssen auch rechts geführt/gezogen werden, sodass der rechte Arm praktisch nicht kampfbereit ist.....

Zur Höhe von Türen:
Edle Gäste dürfen erhobenen Hauptes - Standesgemäß - mit dem notwendigen Respekt zu Besuch kommen!
Untertanen, haben sich schon bei Eintritt zu verbeugen und somit keinen Überblick zu bekommen.  Daher war auch die Nebentür eines Burgtores recht niedrig gebaut. Häuser von Untertanen, hatten natürlich auch diese niedrigen Türen.
Mit Körpergröße hatte das also nicht die Bohne zu tun, höchstens mit dem gesellschaftlichen Stand.
"Unfreie" waren "unten" und somit von Haus aus "Kleine Leute" also in Kopfhöhe des den Freien tragenden Pferdes.

Das Bürgertum hat diesen Zustand dann beendet und in seine Amtsgebäude und Schulen große Tore eingebaut. Einerseits, damit man in Respekt den Zutritt erlangt , aber auch, damit man als freier Bürger erhobenen Hauptes sich nicht mehr verbeugen muss! Die danach folgende Treppe war dementsprechend eher niemals als Wendeltreppe angelegt, sondern immer als Freitreppe gestaltet.

Entsprechend außer Atem, aber ohne Waffen, durfte man dann seinen Wunsch im Amtsgebäude vortragen oder das Klassenzimmer aufsuchen, wo man bei Eintritt sofort der Unterlegene sein sollte und den schon anwesenden freien (Jung-) bürgern schnaufend Respekt zu zollen hatte 😁😁😁

Gruß Sven

Hallo liebe N-Bahner,

ich bin mit dem Oberteil von Branzoll so gut wie durch. Schöner wird´s nicht - oder mit anderen Worten: besser bekomme ich das nicht hin. Es sind noch hier und da einige "Säuberungen" durchzuführen, die Besucherströme müssen noch eingeklebt werden und ja, die Idee mit dem Biergarten ist auch klasse.

Was mir beim betrachten der Fotos vom Original aufgefallen ist: die oberen Mauern um die Burg sind offenbar nicht in der in #42 beschriebenen Wandstärke ausgeführt, So ungenau ist die Kibri-Umsetzung also nicht. Was mir aber zusätzlich aufgefallen ist: die Zinnen sind mit roten Schindeln belegt, die Dächer fast schwarz. Ok, die Zinnen habe ich mit einem Pinselstrich in Ziegelrot angeglichen, die Dächer wurde minimal "verrottet", allerdings nicht wie beim Original.
Das Bergoberteil wurde in Ocker bepinselt, die Felsen in Anthrazit, als das alles getrocknet war habe ich die offen liegenden Felsen mit weiß etwas graniert (mein erster Versuch) und anschließend Gras (Innenhof: Sommerwiese von Noch), Berg: irgendein wilder Mix aus Resten von Busch, aufgebracht. Zu guter Letzt die Büsche von Woodland Scenics: light green, middle grenn und dark green verklebt.

und so sieht es aus...

Gruß
Freddie

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@46: Hallo Freddie,

... na, das schaut doch jetzt schon richtig gut aus; Du hast dem Modell seine Original-Macken gründlich ausgetrieben!

Und EINEN entscheidenden Vorteil haben doch solch schüttere Bausätze:

Man hat hinterher noch viel mehr das bestätigende Gefühl, in ausdauernder Kleinarbeit wirklich etwas EIGENES geschaffen zu haben. - Ok, klingt etwas euphemistisch, doch ist es eben die Kunst in allem Negativen auch das Positive zu entdecken.

@43: Hallo Patrick,

bei Deiner Burg gefällt mir insbesondere ihre absolut harmonische Einpassung in die landschaftliche Umgebung ohne auffällige Bruchstellen: Man kann praktisch nicht mehr erkennen, wo das Modell beginnt.

Nur einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe ich parat: Des Nachts sollte es (nicht nur bei der Burg) NICHT aus ALLEN Fenstern leuchten. Denn das sind ja nicht alles Riesen-Gesellschaftsräume.

Einzelne Fenster von innen abzudunkeln kann alles noch "1:1ziger" aussehen lassen.

Beste Grüße, Norrskenet

Hallo Norrskenet,
Danke schön für dein Lob und deinen Vorschlag. Du hast natürlich recht ! Ich werde ja mal einige Fenster abdunkeln. Auch fehlt mehr Begrünung um die Burg und Besucher...
Viele Grüsse aus Paris
Patrick
Hallo Freddie,

ich finde, das sieht schon sehr gut aus. Mit viel Grünzeug bekommt man alle Fugen zu und die Burg wird zu einem schönen Modell. Du wirst am Ende sehen, alles war weniger schlimm.

Gruß
Jürgen
Moin Jürgen #49

Du hast Humor 😀

Wenn ich einen Bausatz in dieser Preisklasse kaufe, erwarte ich nicht noch stundenlange und Material intensive Nacharbeiten.

Vg
Moin moin in die Runde,

lt. mir vertraulich vorliegender Bundestagsdrucksache befindet sich das

"Gesetz über nachträglich dem Hersteller resp. Importeur in Rechnung zu stellende Kosten für Arbeits- und Materialaufwand aufgrund nachweislich unabdingbar erforderlicher Richtarbeiten an Modellbausätzen und -Fahrzeugen"

derzeit in der 16. Lesung und wird bislang von einschlägig bekannten und maßgeblichen Lobby- und Interessengruppen torpediert.

Streitpunkte sind insbesondere,

1) wie viele Arbeitsstunden ZUSÄTZLICH zu einer regulären Inbetriebnahme anfallen,

2) inwiefern das gegenständliche Modellobjekt infolge der getätigten Optimierungs-Maßnahmen einen ÜBER den ordentlichen Zielzustand hinausgehenden Wert erhält,

3) inwiefern die getätigten Maßnahmen der Muße und dem angeborenen Basteltrieb des Modellbahners dienen, von dem ERHÖHTE Befriedigung ausgeht, welche letzlich jegliche mögliche Forderungen kompensiert,

4ff.) [Weiteres erspare ich Euch besser].

Ob das Gesetz noch in dieser Legislatur-Periode verabschiedet werden kann, wird als relativ unwahrscheinlich eingeschätzt, denn an ihm wird bereits seit 1991 gearbeitet.

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo und: ja.

Ich habe etwa 2,5 Stunden für den eigentlichen Bau benötigt und geschätzte 5 Stunden für die Ausbesserung und Vertuschung von Schäden. Rechnet man, wie eine Versicherung, solche "Laienarbeitsstunden" ab, dann müsste Viessmann mir 75€ überweisen und das wird ganz sicher nicht passieren.

Ist nun aber auch egal, die Burg kann ich sowieso nicht zurück schicken, will ich auch nicht. Sollte Viessmann nun mit einem neuen Bausatz um die Ecke kommen, dann werde ich den wohl hier für 25€ in die Kleinanzeigen stellen. So kann sich dann gleich noch jemand an seinem persönlichen Erfolgserlebnis erfreuen.

Gruß
Freddie
@52: Hallo Freddie,

... "Laien"-Arbeitsstunden?

Sind WIR, seid IHR etwa ... LAIEN???

Was ich da teilweise zu sehen bekomme, spottet einer solch abschätzigen Beschreibung. Da sollten eher recht ordentlich die regulären Stundensätze samt Nebenkosten an- und durchgesetzt werden!

Guter Ordnung halber:

Mein Beitrag in #51 war völlig frei erfunden (wenngleich durchaus durchaus so denkbar).

Wenn einem etwas im Halse stecken bleibt, helfen schließlich manchmal eine kräftige Prise Humor und befreiendes Lachen.

Und wie heißt es so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. In diesem Sinne: Wir - Burgherren und andere - lassen uns nicht vergraulen!

Beste Grüße, Norrskenet
Hallo,

ich habe eine Antwort von Viessmann bekommen: man will mir morgen eine neue Burg Branzoll zusenden.
Na dann: siehe #52 - oder möchte sich ein mutiges Forumsmitglied gleich dazu bekennen und die Burg bei mir ordern?

Falls nicht ist das natürlich auch nicht schlimm.

Gruß
Freddie
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und habe gerade mal alles durch gelesen über das Projekt „Branzoll“.
Bin auch auf der Suche nach einer Burg und schwanke zwischen Branzoll und Rabenstein von Faller. Hat jemand schon Erfahrung mit dem Zusammenbau von Burg Rabenstein?
Gibt es da auch Probleme?

Gruß Günni
Moin

Der Bau ist schon ein bisschen her, aber ich kann mich da nicht an gravierende Probleme erinnern.

Gruß  Ralph
Hallo Community,

ich habe mich heute noch einmal mit der Burg beschäftigt und würde sagen: ich habe fertig. Noch mehr Buschwerk würde nichts mehr verbessern.

Eine Beleuchtung hat die Burg nun auch, allerdings (wie so oft bei solchen Bauwerken) wird sie von außen angestrahlt. Irgendwie ist mir eine viel zu große Doppelpeitschen Laterne in die Hände gekommen. Dort habe ich die beiden Köpfe vom Laternenmast getrennt und als Strahler im Burghof platziert. Sah im Testlauf auf dem Basteltisch gut aus, ein Foto davon gibt es nicht, da die Elektrik auf der Platte mein nächster Arbeitsschritt wird. Man kennt das ja, irgendwas ist immer

Gruß
Freddie

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Hallo Freddie
Das sieht doch mal super aus was du da gemacht hast !
Passt schön in die Anlage.

Gruß Günni
Hallo,

ich hänge mich mal ran. Elendes Angepasse des ausgelutschten Bausatzes hat einiges an Zeit gekostet. Den mitgelieferten Maulwurfhügel habe ich in meinen Berg teilweise "versenkt", das sieht, finde ich, realistischer aus. Kanten verschlossen und neu lackiert und mit Pulverfarben abschließend behandelt.

Viele Grüße
Frank

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Hallo Frank,

die an besten wirkende Burg Branzoll, die ich bisher gesehen habe! Sehr gut!
Und gut fotografiert (noch besser wäre es gewesen, hinter die Burg ein hellblaues Laken zu hängen)!

Gruß
Karl
Danke, Karl!

Ja, wenn ich mal bereit bin ("fertig gebaut" ) für richtige Fotos, würde ich mir da was überlegen, vielleicht generell hellblaue Tafeln, die ich auf Ständern hinter solche Stellen stellen kann.

Ich denke auch, die Perspektive macht es vielfach. Leider kommt man nicht so tief wie ein Fußgänger/Preiser, es sei denn, man kommt vorn unter den Anlagenrand. Ich bin mir sicher, dass auch Rollmaterialaufnahmen dann realistischer und "mächtiger" wirken würden.

Viele Grüße
Frank
Moin Frank,

ich kann mich Wilfried leider nicht anschließen. Du schreibst "neu lackiert", aber offenbar leider wieder in braun. Das sieht mit dem grauen Felsen davor irgendwie komisch aus...

Gruß
Kai
Hallo Frank,

finde Deine Branzoll auch nahezu perfekt: Perspektive, Landschaft, Versenken des Standardgeländes, Kaschieren der Bausatzmängel.....

Nur das intensive und sehr gleichmäßige Braun hat mich auch irritiert.
Vielleicht kann man da mit einem Washing o. ä. mit überschaubarem Aufwand noch was rausholen.

VG
Andreas
Hallo Kai, Andreas,

so hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Ja, unterstellt man, dass die Steine für die Burg quasi vor Ort gebrochen werden, sollte die Burg die gleiche Farbe wie der Fels haben. Eine graue Burg würde mir nicht so gefallen, bliebe die Anpassung der Felsfarbe. Auf dem Ausschnitt leicht möglich, aber es gibt drumherum noch mehr Fels ... hm, mal sehen, vielleicht lebe ich einfach mit diesem Malus ...

Vielleicht nicht gut zu sehen, aber die Färbung der Burg ist schon abwechslungsreich - ich habe ziemlich intensiv mit Pulverfarben gearbeitet und den Plastikglanz komplett weggenommen. Inzwischen habe ich noch mehr Pulverfarben "steinfarben", vielleicht gehe ich da noch mal drüber. Findet ihr das Braun wirklich zu intensiv/ungewöhnlich/unnatürlich? ... ein paar Minuten später ... Hm, ich finde tatsächlich auf Anhieb keine Fotos dieser Coleur, also doch noch ein Fall für eine Aufhellung/Beige-isierung/Vergrauung/selektiver Anschwärzung ...

Burgvogtsche Grüße
Frank

PS. Vielleicht sollte ich es doch dem Original annähern: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Branzoll

Hallo Frank (#59) und "Namensvetter" Freddie,
Wer nicht den bastlerisch ueberaus bewundernswerten Weg von MHAG (Michael) mit seiner selbst entworfenen und hervorragend gebauten Styropor Burg gehen will, ist - wie Eure Bilder zeigen - doch mit der Kibri Burg offensichtlich gut bedient - trotz aller nicht-passgenauen Teile usw.....
Eure "Branzolls" sehen doch gut aus.
Gruesse
FreddieW
Hallo Frank,

ja. Dein Braun erinnert mehr an Sandburgen aus feuchtem Sand oder Lehmhütten in Mali.

Nach diesem Foto aus dem Wikipedialink zu gehen, wäre eine schöne Herausforderung.

VG
Andreas
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Matthias_Suessen_Sommer2017-7841.jpg
OK - Sandburg, das hat gesessen

So kann es also nicht bleiben. Anbei die ersten Versuche auf die Schnelle, ob der Weg vielversprechend ist oder nicht. Da die Burg ja fest gefügt ist in ihrem Grunde und nicht mehr vom Burgberg trennbar. gestaltet sich eine Neufärbung nicht ganz so leicht wie am Basteltisch. Allerdings komme ich in ganz gut von zweieinhalb seiten heran.
Ich habe Pulverfarben benutzt (helles Beige, Schwarz, Gelb) sowie Acrylfarben für einzelne Steine (drei andere Farbtöne). Herunterfallende Pulverfarben mischten sich zu Grau, mit dem gleich wieder überpinselt wurde. Ich habe mal das Teilergebnis fotografiert, die Mauer ist bspw. noch nicht behandelt und ermöglicht so den Vergleich Vorher-Nachher.

Wenn die Beurteilung von euch jetzt wenigstens "es geht in die richtige Richtung" wäre, ist schon mal etwas erreicht

Viele Grüße
Frank

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Super Frank, du bist einer von der schnellen Brigade....

Noch 2 Stunden Streicheinheiten und du kannst deine Burgfotos beim Wikiepediaeintrag von Branzoll hochladen.
Merkt keiner mehr den Unterschied.

VG Andreas
Hallo Frank,

so passt das viel besser! Jetzt passt das auch besser zum Fels davor (der könnte noch etwas bräunliche Farbe vertragen )
Nebenbei, ich kenne kein derart braunes Steinmaterial, das für einen Burgbau geeignet wäre; die sandbraunen Steinarten, die ich kenne, würden bei der ersten Kugel zerbröseln. Grau, rötlich, grünlich, sogar fast weiß -- ja. Aber nicht so braun.

Aber den Farbton kannst Du jetzt lassen.

Viele Grüße
Michael
Moin Frank,

ja, deutlich besser.

Gruß
Kai
Hallo,

@Andreas: "du bist einer von der schnellen Brigade" - eher das Gegenteil, ich brauche sehr lang. Hier war es aber die willkommene Abwechslung.

Ein Wanderer ist nun an der Burg vorbeigelaufen. An geschützter Stelle baute er seine Kamera auf dem Stativ auf. Schade, das Wetter war nicht so gut, ob da etwas aufzieht?

Dieses Bild
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Tatsächlich, das kann ungemütlich werden:
Dieses Bild
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Aber zum Glück beruhigte es sich später wieder:
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(So als erste Gimp-Versuche. Die Perspektive müsste noch entzerrt werden, die Freistellung besser gemacht werden und so weiter. Aber es macht Spaß )

Viele Grüße
Frank

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Hallo Frank,

genau das hat noch gefehlt

Kannst Du mit deiner Grafiksoftware Layer über die Burg, vor allem aber über die Landschaft geben, die die Lichtverhältnisse / Stimmung der Hintergründe auch über das Gelände legen?

VG
Andreas
Hallo,

hier mal mein Ergebnis des wirklich schlechten Bausatzes. Aus 50 cm Abstand betrachtet jetzt ganz nett.

HG
Franz

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Hallo Frank (#71)
Da hast Du aber Branzoll ganz hervorragend und ueberaus stimmungsvoll in Szene gesetzt.
Von wegen.... "schlechte Kibri Bausatz Qualitaet"....Niemand, der nicht selber den sicherlich muehevollen und bisweilen wohl auch nervigen Zusammenbau durchlitten hat, kaeme auf eine solche Idee...
Gefaellt mir ausgezeichnet gut👌👍
Gruesse
FreddieW
Hi,

habe auch diese Burg auf meiner Anlage.
Ich erinnere mich, dass damals beim Bau auch Vieles nicht passte.
Naja, lässt sich doch mit etwas Holzspachtel
Und Begrünung leicht kaschieren..,

LG
Marcel

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