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THEMA: Minianlage automatisch oder manuell

THEMA: Minianlage automatisch oder manuell
Startbeitrag
Saarfriese - 17.09.22 22:53
Hallo alle zusammen,

Ich habe mir die verschlungen Acht von Spur N-Teile.de/Konzept-Bahnen gekauft.
Anbei ein Foto des fertig aufgebauten Rohbaus. Jetzt kommt meine Frage: Ich habe eine Ecos.
Soll ich die Anlage automatisch über S88 steuern oder soll ich sie manuell steuern. Was würdet Ihr bei einer so kleinen Anlage machen?
Ich habe noch nie eine Anlage mit automatischer digitaler Steuerung gebaut. Wäre also völliges Neuland für mich. Alle meine Loks sind digital. Manuell digital schalten, kriege ich wohl selber hin.
Wenn Ihr meint ich, solle sie automatisch steuern, wäre jemand bereit als "Ferntutor" mir bei Seite zu stehen?
Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

Liebe Grüße Mark

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Hallo Mark,

da es sich bei dem Projekt praktisch nur um ein Oval, die wie ein modernes Zelt, einige Male gefaltet ist mit einem einzigen Ausweich- und Überholgleis handelt, sind die Fahrmöglichkeiten grundsätzlich eingeschränkt:
Z.B. 2 Züge im Bahnhof, mal fährt der eine los, mal der Andere. Ggf. voll automatisch abwechselnd.
Das ginge auch mit einer analogen Automatisierung...

Ich würde also erstmal nachdenken, was genau du mőchtest, dann kann man sagen, ob das lieber analog oder digital, automatisiert oder teilautomatisiert zu empfehlen ist.

Beispiele:
- Haltestelle auf dem Oval.
- Fahrtrichtung beider Züge in beide Richtungen (wenden).
- Rangieren (umsetzen) der Lok, während der andere Zug kreist. - Entkuppeln automatisch.
- Bahnübergang.
- Signale mit Halt bei rot/Hp0.
- Weichenabhängige Langsamfahrt
- Tag/Nacht Simulation
....

LG,

Gabor
Hallo Mark,

ich mag Dich nicht gerne enttäuschen, aber auf "sollst Du" habe ich keine Antwort. Meiner Meinung nach kannst nur DU entscheiden was DU möchtest. Meine Modellbahn habe ich, damit ICH Freude dran habe und Entspannung finde. Wenn anderen die Bahn auch gefällt, freut mich das ebenfalls, aber darauf kommt es mir nicht an. Ich hole mir gerne Rat und Anregungen von Modellbahn-Kollegen ein. Aber die Entscheidungen treffe ich. Und da ich denke, dass eine Modellbahn immer mit Kompromissen verbunden ist (meine Zeit, mein Geld und meine Fähigkeiten sind begrenzt), will ICH MEINE Kompromisse selber treffen und lasse sie nicht von jemanden anderem vorschreiben oder entscheiden. Anregungen sind willkommen, entscheiden tue aber ich.

Ein paar Anregungen bzw. Gegenfragen kann ich Dir weitergeben:

# Ist diese Bahn für längere Zeit geplant, oder ist sie "nur" der Beginn von etwas Größerem, quasi ein Übungsstück ?
# Ist es Dein Wunsch (beim Betrieb) gerne alles selber zu machen, gerne selber Hand anlegen oder bereitet es Dir mehr Freude, den fahrenden (oder rangierenden) Zügen zuzuschauen ? Oder möchtest Du gerne eine Mischung daraus (Du gibst den Startbefehle, der Zug fährt dann seine Strecke selbstständig) ? Oder wäre es Dir am liebsten mal das eine, mal das andere ?
# Wie gern beschäftigst Du Dich in der Freizeit mit Computer oder Elektrik ?
# Liegt Dein Schwerpunkt auf dem Bauen oder dem Betrieb ?
# Möchtest Du mehr Rangieren oder mehr Fahren ?
# Betrieb nur alleine oder auch mit anderen ? Wenn zu zweit / dritt / ... : Dürfen sie selbst Hand anlegen oder "nur" zuschauen ?
# Hast du schon Bau- / Betriebserfahrung ? -> Was gefiel Dir, was möchtest Du anders ?
# Wieviel Geld möchtest Du investieren ? Hier jetzt v.a. in die Steuerunug ? Wieviel Flexibilität möchtest Du haben ?

Meine Anregung, wenn Du Dir unsicher bist und bei Deinem jetzigen Baustand:
# Ich würde Gleistrennungen und Gleisanschlüsse so planen, dass ich (gleich oder später) Gleisbesetztmelder einbauen kann um zumindest später einen automatischen Betrieb verwirklichen zu können.
# Dann stellt sich natürlich die Frage: Welche Automatikform ? Analog (mit Relais und dergleichen) oder digital (mit PC und Programm) ? Was sagt Dir eher zu ?

Ich habe mich für digitale Steuerung mit PC und Programm entschieden.
(Ok, meine Anlage ist etwas größer, knapp 2,5qm und etwa 10 Züge - von denen aber nur zwei, maximal drei gleichzeitig fahren.)
# Mir gefällt es, den Zügen beim Fahren zuzuschauen.
# Ich möchte Abwechslung bei der Automatik: Mal hält der Zug, mal fährt er durch oder dann sagen: Der Bummelzug soll halten, während der Schnellzug und Güterzug durchfährt oder der Güterzug soll rangieren.
# Ich habe einen Bahnübergang mit Schranke, die automatisch schließt. Und da sie an einem Bahnhofskopf ist, soll sie nur schließen, wenn der Zug auch drüberfährt. Haltet der Zug und passiert er den Bahnübergang erst nach der Abfahrt, dann schließen die Schranken erst zur Abfahrt. Bei durchfahrenden Zügen oder in die andere Fahrtrichtung schließen sie gleich.
# Ich kann wahlweise vollautomatischen Betrieb machen, komplett manuell fahren & schalten oder halbautomatisch (ich gebe vor, welcher Zug starten und wohin er fahren soll, die Fahrtsteuerung übernimmt dann der PC).
# Mir kommen immer wieder neue Ideen (für den Betrieb), die ich gerne umsetze.
# Ich habe Bahnhofsansagen. Zum Teil abhängig, welcher Zug gerade fährt. Und ich kann verschiedene Ansagegruppen ein- oder ausschalten.
# Mir gefällt die Beschäftigung mit dem PC - mache ich lieber als Landschaftsbau.
# Ich mag die Flexibilität. Das kommt mir auch zu Hilfe, da ich am Anfang nicht wusste, was mir gefällt bzw. die Wünsche sich im Laufe der Zeit auch gewandelt haben bzw. ich gemerkt habe: Das eine klappt gut, das anderen will nicht so wie gedacht oder gefällt mir nicht mehr.
# Ich beschränke mich beim Zugkauf, weil ich meine Züge sehen möchte (die Anlage / der Schattenbahnhof ist fast voll und die Vitrine ebenso - nur für den Schrank will ich keine Züge kaufen). Dadurch kann ich mehr in die Steuerung investieren.
# Zum Finanziellen und den Möglichkeiten. Du hast schon eine Zentrale und digitale Loks. Deshalb bedeuten rein manuell fahren wenig Aufwand. Eine einfache diskrete Automatik (also Relais u.ä. - auch als analoge Automatik bezeichnet) ist etwas mehr Aufwand, die Möglichkeiten sind aber recht beschränkt. Eine "umfangreiche" diskrete Automatik oder PC-Steuerung bedeuten nochmals (etwas) mehr Aufwand. Wobei ich denke, dass die PC-Steuerung dabei bei ähnlichem Aufwand deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Soweit bei Deiner Anlage von "umfangreich" gesprochen werden kann.

Was gefällt Dir von meinem Weg, was nicht ?
Ich habe den Traincontroller als Programm. Falls Du Dich dafür entscheiden solltest, kann ich dir beim Programm behilflich sein. Bedingt auch beim Verkabeln (aus der Ferne). Mit der Ecos und dem S88-Bus kenne ich mich nicht aus.

Viele Grüße, Joni

PS: Die Antwort ist doch länger geworden, als gedacht ...

Guten Morgen,

vielen Dank für Eure Antworten/Anregungen.
Da es ja nur eine sehr kleine Anlage ist, möchte ich nur einen Wechselbetrieb auf eingleisiger Strecke.
D, h. ein Zug fährt rechts in den Bahnhof, bleibt stehen und der Zug auf dem anderen Gleis fährt rechts raus.
Wenn der Zug dann wieder links in den Bahnhof fährt, soll dieser stehen bleiben, damit der Zug auf dem anderen Gleis dann nach links rausfährt. Allerdings möchte ich, dass die Züge langsam losfahren und stehen bleiben. Das soll dann automatisch gehen, mit der Möglichkeit eines manuellen Eingriffes, das auch mal beide Züge um Bahnhof stehen bleiben.
Sonst nix.
Die Idee, die Trennstellen so oder so zu setzen, finde ich sehr gut. Dann hätte ich ja alle Optioen. Da stellt sich mir aber schon die Frage, wo ich die Trennstellen setzen muß. Könnte mir das jemand in das Foto einzeichnen?
Aber dann frage ich mich auch schon wieder, ob die Orte der Trennstellen abhängig vom Steuerungssystem sind, oder ist das egal? Hat da jedes System andere Vorgaben?

Danke Joni, dass Du mir aus der Ferne helfen möchtes. Im Prinzip ist es genau das, was ich suche.
Ich habe schon eine größere Anlage (auch Kreisverkehr) als Modulanlage gebaut. Schalte aber analog und fahre digital. Das möchte ich aber zukünftig ändern. Daher auch dieses Projekt um die Komponenten und das Prinzip zu verstehen und kennen zu lernen. Diese kleine Anlage soll dann nur zu Weihnachten auf dem Wohnzimmertisch stehen. Da kommt dann ein Adventskranz drauf... 🙂

Schöne Grüße aus dem Saarland
Hallo Mark,

wenn das meine Anlage wäre würde ich die Weichen analog schalten.
Das würde mir den größeren Fahrspaß bieten.

Viele Grüße

Udo
Hallo Mark

Hier meine Meinung: wenn du die Anlage NICHT als Test- und Übungsanlage für eine zukünftige größere Anlage benutzen willst, würde ich sie nicht automatisieren. Der Aufwand lohnt nicht - oder willst du nur zuschauen, wie die zwei Züge fahren.
Mit zwei "digitalen" Zuggarnituren kannst du gleichzeitig auf dem verschlungenen Oval fahren und so fahren, wie Gabor oben beschrieben hat. Fahrspass pur.
Mit der Ecos kenne ich mich nicht aus.

Viel Erfolg und viel Spass
Uli
Hallo Mark,

meine Meinung: konsequent digital (nur Fahren und Schalten), damit die Elektrik überschaubar ist, aber ohne Automatik.

Dazu würde ich versuchen, die Anlage bis zum Schluss konsequent fertig zu bauen. Das schaffen leider die wenigsten.

Mit den restlichen Anschlüssen des Weichendecoders kannst Du über Relais auch gleich die Anlagenbeleuchtung schalten und ggf. mehr.

Vorteil: Du sparst Dir Stellpult und irgendwelche Schalter.

…und Du wirst fertig

VG Michael
Hallo

Ich baue eine mini- Winteranlage. Ich fahre sie digital (händisch) als auch automatisch im Blockbetrieb mit PC-Steuerung.
Bei deiner Anlage ist ein Gegenverkehr mit Kreuzung möglich. Das lässt sich automatisieren.
Ich würde Blockbetrieb mit Rückmeldedecoder einrichten. So, wie ich lese, kannst du S88 Module anschliessen. Ich würde das ganze mit Software steuern. Mit wenigen Unterbrechungen einseitig an der Schiene hast du dann volle Flexibilität.
Das Steuern über Relaisschaltungen und Bremsstrecken, Schaltkontakte  geht natürlich auch. Das ist aber viel komplizierter. Der Handbetrieb wird dadurch eher eingeschränkt. Du kannst aber so die Softwaresteuerung  umgehen. Meiner Ansicht nach ist diese Art der Steuerung zeitlich vorbei.
Eine kleine Anlage eignet sich hervorragend, um sich Neues anzueignen. Dies macht unser Hobby erst interessant. Helfen tue ich bei Bedarf gerne, aber online sind die Möglichkeiten halt eher beschränkt.

Gruss
Robert
Hallo Mark,

also ich baue gerade meine Anlage ca. 3qm auf Automatikbetrieb um. Ich habe vorher mit der z21 App meine Anlage mit Tablet und Multimaus gesteuert.

Die App ist gut, da man auch auf einen Blick sieht, wie die Weichen gestellt sind und auch Fahrstraßen mit einem Knopfdruck schalten lassen kann. Aus Unachtsamkeit kam es jedoch hin und wieder trotzdem zu Unfällen. Beim Betrieb von mehreren Zügen gleichzeitig ist es fast schon ein bisschen hektisch Weichen und Loks zu steuern und mögliche Kollisionen zu erkennen. Signale hatte ich bisher gar nicht auf der Anlage.

Der Reiz nur Zuschauer oder Fahrdienstleiter zu sein hat mich dann zum Umbau bewegt. Nachträglich betrachtet ein unglaublicher Aufwand auch finanziell. Kabel, Klemmen und natürlich Rückmeldemodule. Pro Block mindestens drei Lötstellen, im Bahnhof eher mehr.

Es macht aber fast schon süchtig Block für Block die Anlage zu automatisieren. Und danach den Betrieb einfach laufen zu lassen. Der Programmieraufwand hinterher ist fast genauso hoch wie das Verkabeln. Bei 100te Meter Kabel verlegen schleicht sich dann doch Mal ein Fehler ein, was zu einem Kurzschluss oder zur Notabschaltung des Programms führt und man selbst nur ratlos daneben steht.

Bei einer kleinen Anlage wie deiner ist natürlich alles schnell passiert und der Aufwand hält sich in Grenzen. Da stellt sich natürlich die Frage ob du wirklich jedes Mal dein Notebook starten willst um einen relativ einfachen Betrieb zu realisieren.

Wenn du dir aber unsicher bist, würde ich bereits Rückmeldestellen verkabeln. Also keine Reedkontakte sondern Stromfühler. Kostet bis auf ein paar Kabel quasi nichts. Willst du umstellen, nur ein Modul kaufen und Kabel anstecken. Nachträglich so wie ich es mache ist nämlich sehr anstrengend. Pro Block bin ich da schon Mal bei einer Stunde beschäftigt.

Viele Grüße
Samuel


Hi in die Runde, hallo Mark,

mal ketzerisch gefragt, warum nicht beides? Damit meine ich jetzt weniger die Option digital oder analog zu schalten. Sondern, egal, ob digital oder analog, die Möglichkeit, selbst zu steuern oder eben "einen fahren lassen" *g*.

Ich weiß natürlich nicht, inwieweit du "gesellschaftlich eingebunden" bist; mag sich doof lesen, aber so Aktivitäten, wie ein ((Modellbahn-)Club, Stammtisch mit Bekannten aus dem Einzelhandel oder beispielsweise auch Freizeitaktivitäten in der Gemeinde, im Ort.
Solche Anlagen bieten sich von der Größe her schon geradezu an, bei gewissen Anlässen auch mal öffentlich präsentiert zu werden. Das kann vom Tag der offenen Türe an der örtlichen Schule bis hin zur vorweihnachtlichen Präsentation im Schaufenster des Einzelhandels gehen. Spielwarenläden hat's ja nicht mehr so viele; aber vom örtlichen Apotheker bis hin zu den Verkehrsbetrieben gibt's immer mal wieder solche Überraschungen. So hatte bei uns die Bogestra, der örtliche Nahverkehrsbetrieb, in diversen Niederlassungen über Weihnachten des öfteren schon kleine Straßenbahnanlagen zu stehen, gestaltet von internen IG, Stammtisch, Modellbau. Eine nette Möglichkeit, in heutigen Zeiten auf unser Hobby aufmerksam zu machen.

Und da würde sich natürlich ein automtisierter Ablauf anbieten, der Zuhause eher kontraproduktiv, weil schnell langweilig würde...

meint grüßend
Roland
Welche verschiedene Rückmelder kann die ecos?

Wie viel Automatisierung kann die ecos?

Grüße
Harald.
Hallo Mark!

Wenn Du erreichen möchtest, daß die Züge automatisch allmählich abbremsen und langsam beschleunigen, ist es richtig, digital zu steuern. Ich habe auf meiner Modellbahn einige sogenannte "Multifunktionsdecoder" von Rautenhaus (SLX 812). In so einem Gerät stecken vier Gleisbesetztmelder und vier Weichendecoder. Das wäre für Dich genau das richtige. Wenn Du die freie Strecke in der Mitte teilst, so daß Du zwei Blöcke hast, könntest Du sogar zwei Züge hintereinander in derselben Richtung fahren lassen. Das macht den Betrieb noch abwechslungsreicher.

Vielleicht gibt es ja einen vergleichbaren Decoder auch im DCC-Bereich. Dann wäre der Aufwand nicht so groß.

Zusatzfrage: Willst Du auch Signale aufstellen und schalten? Und wenn ja, Flügel- oder Lichtsignale? Dafür bräuchtest Du dann weitere Decoder, zumal die Einfahrsignale ja Hp1 und Hp2 anzeigen können müssen.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo alle zusammen,

vielen Dank für Eure rege Beteiligung an diesem Faden.
Es soll eigentlich nur eine Anlage zum Schauen werden. Die Züge sollen ihre Runden drehen. Wenn sich die Züge kreuzen, sollen die Züge wechseln. Bei manuell müsste ich immer auf einen "Knopf" drücken. Bei Automatik geht es ja von selbst. Den einzigen Einfluss den ich nehmen würde, wäre das auch mal beide Züge im Bahnhof stehen bleiben sollen.
Meine Loks verstehen DCC und Sx. Mit welchem Programm ich steuern werde, ist mir bei dieser kleinen Anlage eigentlich egal.
Von daher habe ich mich im Prinzip auf Automatik entschlossen.
Jetzt würde ich als nächsten Schritt die Schienen befestigen wollen. Dazu muss ich aber nun wissen, wo ich die Trennstellen setzen muss. Wie gesagt, ich kenne mich da überhaupt nicht aus. Daher schreibe ich nun im Forum, ob es da jemanden geben könnte, welcher mir als Tutor zur Seite steht. Er sagt mir was ich machen soll und dann setze ich das um.
Wenn alle Steuerungssysteme im Prinzip gleich funktionieren, dann müssten ja die Trennstellen immer an derselben Stelle gesetzt werden. Oder liege ich da falsch? Der längste Zug ist die Länge des Bahnsteiges.

Liebe Grüße Mark


Hallo Mark,

ich kann dir nur meine Erfahrungen mit Stromfühler teilen.

Ich trennen die Gleise einseitig mit einem Schienenisolierverbinder. Meine typische Sensorgleislänge sind 10 cm. Ich verwende das ehemalige Roco-Gleis ohne Schotter, daher löte ich an der selben Seite eine Litze an und steck es in mein Rückmeldemodule von Digijeks DR 4088. Das wars.

Was für eine Zentrale willst du verwenden?

Viele Grüße
Samuel
Hallo Samuel,

ok. alle 10 cm. Werde ich dann tun. Wie ist das bei den Weichen? Es sind Gleise von Minitrix. Die Weichen haben polarisierte Herzstücke.
Die Zentrale wäre mir bei der kleinen Anlage egal. Habe eine Ecos, Wenn die gehen würde, wäre es super. Habe auch noch ein Regler von Trix (Mobile Station 1). Wenn das nicht geht, sollte es eine günstige Zentale sein.
Und die 10 cm sind ok für alle Zentralen?

Gruß

Mark
Hallo Mark,

gratuliere, dann bist du schon einen Schritt weiter, wenn Automatik zumindest möglich sein soll.

Ich würde da auch ein PC-Programm nehmen und Stromfühler. Oder kann die Ecos schon einfache Automatik-Funktionen? Muss mir mal die Zentrale anschauen.

Ich habe als Programm Traincontroller. Das folgende bezieht sich auf dieses Programm – aber das meiste gilt auch für andere Programme.

Als Trennstellen habe ich teilweise Isolierverbinder genommen und zum Teil die Schiene mit der Trennscheibe unterbrochen – wenn die Trennstelle nicht gerade zu einem Schienenstoß gepasst hat. Vor allem bei Isolierverbinder genau aufschreiben wo die Trennstellen sind – ich würde meine sonst nicht mehr finden und nach einer gewissen Zeit habe ich auch vergessen, wo ich sie gesetzt habe. Also bitte aufschreiben. Bei Trennschnitten mit der Trennscheibe, habe ich gemerkt, dass es gut ist mindestens mehrere cm vom nächsten Schienenstoß entfernt zu bleiben.

Bist du im Bahnhof über jeden Zentimeter nutzbare Gleislänge froh ? Falls ja, an kritischen Stellen habe ich die Trennungen so gesetzt:
Vom Herzstück der Weiche (also da wo sich gerade die beiden inneren Schienen kreuzen) 10cm bis 11cm entfernt die erste Trennung. Nach weiteren 5cm die zweite Trennung (falls Du etwas Länge übrig hast, sind auch 10cm überlegenswert). Die Weichen habe ich auch an einen Rückmeldeeingang angeschlossen. Im Bahnhof würde ich insgesamt 3 Melder nehmen (siehe Bild).

Vor der Bahnhofseinfahrt würde ich drei Trennstellen (für 2 Melder) vorsehen: Die erste direkt an der Weiche, die zweite etwa 10cm entfernt und die dritte nochmals um Zuglänge oder etwa 1m entfernt.

So grob in der Mitte der Strecke würde ich einen Haltepunkt einplanen – ob Du ihn verwirklichst oder nicht ? Ich würde es aber zumindest bei den Gleistrennungen schon einmal vorsehen. Bei Traincontroller reicht hierfür ein Melder. Wenn Du aber vom Programm her bis jetzt noch flexibel bleiben möchtest, dann würde ich hier auch drei Melder vorsehen – gleiche Längen wie im Bahnhof.

Sofern noch restliche Strecke übrigbleibt, würde ich so etwa alle 1m eine Trennstelle vorsehen. Ob diese Abschnitte auch eigene Meldereingänge bekommen, kann noch offenbleiben. Aber die Trennungen würde ich schon mal setzen – denn nachträglich ist dies ein viel größerer Aufwand.

Mit diesen Trennschnitten wärst Du etwa bei 15 Melder – würde gerade 2x 8fach- oder 1x 16-fach Besetztmeldermodul entsprechen. Falls es mehr Abschnitte gäbe, dann wäre zu überlegen 3x 8-fach Besetztmeldemodule zu nehmen.

So würde ich es machen – was möchtest Du bzw. gibt es andere Meinungen ?

Im Bild bedeuten die roten Striche die durchgehende Schiene, die blauen Striche die zu trennende Schiene. Die Lücken sind die Trennstellen. Ich habe jetzt einen einfachen Kreis gezeichnet, nicht die verschlungene Linienführung.

Anmerkungen:
Im Bahnhof und in der Haltestelle würde ich auf jeden Fall drei Melder für einen Block vorsehen. Den mittleren, langen Melder zum Abbremsen und auf jeder Seite einen kurzen Bremsmelder (für beide Fahrtrichtungen). Vor der Bahnhofseinfahrt muss nicht zwingend ein eigener Block sein, ich würde es aber vorsehen. Angehalten wird aber nur Richtung Bahnhof – deshalb reichen hier zwei Melder je Block. Unterwegs, sofern hier noch weitere Blöcke gebildet werden sollen, kommen Traincontroller oder Rocrail mit einem Melder pro Block aus. Denn hier kommt es auf den Zentimeter nicht an. Die Weichen würde ich auch an einen Meldeeingang anschließen. Denn manche Besetztmeldermodule arbeiten nicht korrekt, wenn unüberwachte und überwachte Abschnitte nebeneinander liegen. Und zudem kannst Du erkennen, falls der Zug doch zu weit fährt – oder Du per Hand zu weit gefahren bist. Hier kannst Du mit voraussichtlich (fast) keinem Zusatzaufwand späteren möglichen Ärger sparen.

Viele Grüße, Joni

PS: Entgegen meinem Bild würde ich die innere Schiene durchtrennen, nicht die äußere - da lassen sich die Anschlüsse besser verstecken. Abgesehen von den kurzen Schienenstücken würde ich auf der "roten" Seite an den gleichen Stellen eine Einspeidung vorsehen, wie auf der "blauen" Seite.
Zu den Weichen muss ich erst noch schauen (wegen polarisiertem Herzstück).

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Hallo Mark!

Mir stellt sich die Frage, ob eine Computersteuerung für eine Anlage mit zwei Weichen nicht etwas "overdressed" ist. Angemessener schiene mir eine Zentrale, die die Steuerung der Anlage gleich mit übernehmen kann. Ist in die Ecos eventuell ein solches Programm integriert? Wenn ja, müßte sich die Anordnung der Trennstellen nach den Anforderungen dieses Programms richten.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo,

hier eine "etwas andere" Lösung: https://www.youtube.com/watch?v=6-WuZpwXV3o

So etwas lässt sich mit Arduino  realisieren, z.B. mit https://dcc-ex.com/.

Gruß
Uli


DIe "etwas andere" Lösung in YouTube funktioniert aber nur mit NCE Zentrale und NCE "Mini-Panel". Das ist ein Kommandospeicher für 30x4 NCE Bus Kommandos.

DCC-EX hat da "etwas" mehr Flexibilität mit EX-RAIL aber da muss man sich dann schon einlesen. Aber EX-RAIL denke ich könnte machen was gewünscht wäre.
Neugierig? https://dcc-ex.com/ex-rail/examples.html

Ich glaube die ECOS kann "Shuttle" und dann ist sie ohne noch einen Computer mit noch einer Software (die ECOS ist ja selber einer) mit ihrem Latein am Ende.

Grüße,
Harald.


Hallo Miteinander,

@ Elmar (#16): Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass für diese Modellbahn eine Computersteuerung mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist. Aber um im Bild zu bleiben: Man trifft zuverlässig und das ohne genau zu zielen.

Mit anderen Worten: Es gibt mehrere Lösungen. Ich kann mir gut vorstellen, es gibt Lösungen, die vom Materialaufwand passender sind. Ich selbst habe positive Erfahrung nur mit Computerlösung. D.h. ich kann diese Lösung aufzeigen, sagen sie funktioniert und kann bei der Umsetzung behilflich sein. Ich bin aber keineswegs enttäuscht, wenn sich Mark anders entscheidet. Dann braucht es andere Lösungsvorschläge und andere Personen die ihm behilflich sind.

@Mark: Hast Du die Ecos-Zentrale schon, oder willst Du sie erst kaufen ? Wieviel Geduld hast Du ? Wieviel Geld möchtest Du einsetzen ? Hast Du Kontakte in Deiner Umgebung, z.B. zu einem Stammtisch oder Verein ?

Viele Grüße, Joni

PS: Du bekommst eine PN.
Nachtrag

Ich persönlich habe zwei Motivationen eine Computersteuerung anzuregen. Nur anregen, nicht aufdrängen oder überreden - was Mark machen möchte überlasse ich ihm, ist seine Entscheidung.

1. Motivation
Ich persönlich habe eine gute Erfahrung mit Computersteuerung und im Gegensatz dazu mit selbstgestrickten diskreten Lösungsansätzen Schiffbruch erlitten.

2. Mativation
Der Gleisplan ist sehr einfach. Ich kann mir gut vorstellen, mir würde er vom Betrieb her bald langweilig werden.

> Eine Möglichkeit die Spielfreude aufrecht zu halten, wäre immer wieder andere Zugganituren auf die Gleise zu stellen.

> Die zweite Möglichkeit, die ich sehe: Nach und nach immer wieder andere, weitere "Steuerungsgimmicks" einzubauen und immer wieder zwischen diesen "Gimmicks" zu wechseln. Aber nach und nach, nicht alles von Anfang an. Da ist ein Programm am flexibelsten. Bei einem Programm ist es möglich, dies Schritt für Schritt umzusetzen, ohne alle gewünschten Möglichkeiten schon am Anfang einplanen zu müssen.

Was ich mir so alles vorstellen könnte:
# Zunächst mit manuellem Betrieb starten
# Falls die Zentrale keine Handbedienung hat, könnten im Programm "Hand"-Regler eingerichtet werden (per Mausbedienung oder Tastatur).
# Langsames beschleunigen und anhalten
# Wie Mark beschrieb: Zwei Züge im Bahnhof > einer dreht eine Runde rechtsrum > kommt zurück > 2. zug startet linksrum > kommt zurück > 1. Zug startet rechtsrum ...
# Zwischenhalt im Haltepunkt einfügen (immer / wenn von mir gewünscht / zufällig)
# Aufenthaltszeit in Bahnhof und Haltepunkt: Feste Zeit / Zeitvorgabe ändern / zufällige Zeit / bis ich Startsignal gebe
# Pendelverkehr: Zug 1 startet nach rechts aus Bahnhof bis Haltepunkt > fährt dann wieder gleiche Strecke zurück und kommt wieder von rechts in den Bahnhof
# Bahnhofsansagen (bei mir über PC-Lautsprecher) - auch zugabhängig möglich
# Lichteffekte oder andere Funktionen - auch zugabhängig möglich
# Liste liese sich fortsetzen

All das liese sich nach und nach umsetzen. Bei Traincontroller wäre es möglich, diese Funktionen per Mausklick zu aktivieren und deaktivieren, auch während dem Betrieb, ohne den Programmablauf anhalten zu müssen. So könnte ich mir trotz einfachem Gleisplan für längere Zeit Spiel- / Betriebsfreude vorstellen.

Viele Grüße, Joni
2. Nachtrag
Hallo Elmar,

Falls wirklich nur gewünscht ist:
1. Zug fährt ab, dreht eine Runde, hält wieder im Bahnhof, 2. Zug fährt eine Runde in Gegenrichtung, hält wieder im Bahnhof, 1. Zug fährt ab, usw.

Dann hast Du mich überzeugt, dann wäre eine Computersteuerung wohl doch übertrieben.

Viele Grüße, Joni
Hallo Mark,
Bei so einer kleinen Anlage kannst Du die beiden Weichen auch von Hand schalten, trotzdem würde ich eine Automatisierung überlegen.
Gerade bei so einer kleinen Anlage kann man durch Automatisierung was zum Zuschauen machen.
Und wenn Du das noch nicht gemacht hast, ist es eine schöne Testumgebung, insbesondere für die Umsetzung der Gleisbelegtmelder, für spätere größere Projekte/Anlagen.

Gruß,
Robert
Hallo Leute,

wenn ich das richtig verstanden habe, wird das eine Adventskranzanlage, die "stillvergnügt vor sich hinfahren soll". Wobei sich zwei Züge im Gegenverkehr abwechseln sollen, manchmal sollen beide Züge in der Abzweigung stehen bleiben, manchmal soll einer durchfahren.
Meint ihr nicht, dass eine Computersteuerung da etwas "oversized" ist, um nicht "total daneben" zu sagen?
Selbst wenn die Züge digitalisiert sind, reicht da doch Diodenbremsung zur Steuerung, ein paar punktuelle Melder (Kontakte, Lichtschranken) und Relais... und für die manuellen Eingriffe Schalter zum Abschalten der Melder.
Wobei ich sowas komplett in Analog aufbauen würde.

Viele Grüße
Michael

PS: Mir kommt das so vor, wie wenn jemand nach einem Wagen für den Transport nach dem Einkaufen fragt und einen 40-Tonner empfohlen bekommt -- dabei wollte er doch nur einen Kasten Bier holen...
Hallo Michael, am Ende ist es denke ich ein Frage des Aufwands, zeitlich, als auch finanziell.

Automatisierung in der Größe ist unter 100 Euro machbar mit ca. 5 bis 10 Stunden Aufwand. Wobei dafür die meiste Zeit für Programmierung drauf gehen wird. Je nach dem wie viel Erfahrung man hat. Ich würde es mir jetzt in 30 Minuten zutrauen, letzte Woche hätte ich dafür wohl 5 Stunden gebraucht.

Ein wichtiger Punkt ist, das man ja am Ende beides machen kann - manuell und automatisch.

Viele Grüße
Samuel
Hallo alle zusammen,
vielen Dank für Eure vielen Anmerkungen/Anregungen.
Ich habe heute auch ein tolles Telefongespräch mit Joni gehabt. Ich habe mich entschieden es komplett digital anzugehen. Da ich auch mal eine größere Anlage bauen möchte, kann ich die dann gekaufte Steuerungssoftware auch benutzen. So lerne ich beim Bau dieser Anlage nun die Möglichkeiten einer digitalen Steuerung kennen.
Danke Joni für Deine tolle Unterstützung!
Jetzt werde ich erstmal die Gleise mit den nötigen Trennstellen befestigen und probefahren.

Gruß

Mark
Hallo Mark,

hier kommt mein Vorschlag zu den Trennungen und Stromeinspeisungen.

Legende:
Grüne Quadrate = Trennungen (Meist an den Schienenstößen. Im Bahnhof hat es vier Trennungen, die "mitten" im Gleis sind - genauer: 5cm von der benachbarten Trennung entfernt.)
Blaue Quadrate = Gleisanschlüsse, die an den Belegtmelder gehen.
Rote Quadrate = Gleisanschlüsse. Die andere Gleisseite, die direkt zur Zentrale geht.

Mein Vorschlag beinhaltet 16 Gleisanschlüsse. Das wären 2 8-fach Belegtmelder.
Bedeutung:

Bahnhof 1 = Weiche links + angrenzendes Gleis (im Bahnhofsgleisabschnitt darf hier nichts stehen, wenn die züge aneinander vorbei kommen sollen).
Bahnhof 2, 3, 4 = "unteres" Bahnhofsgleis
                2 = Haltemelder für Fahrtrichtung links,
                3 = Blockmitte
                4 = Haltemelder für Fahrtrichtung rechts
Bahnhof 5 = Weiche rechts + angrenzendes Gleis (s.o.)
Bahnhof 6, 7, 8 = "oberes" Bahnhofsgleis
                6 = Haltemelder für Fahrtrichtung rechts
                7 = Blockmitte
                8 = Haltemelder für Fahrtrichtung links

Strecke 1 = In diesem Bereich könnte eine Lok rangieren
Strecke 2 = Haltemelder für Bahnhofseinfahrt links
Strecke 3 = Block für Bahnhofseinfahrt links
Strecke 4, 5 = Unterteilung der Strecke
Strecke 6 = Block für Bahnhofseinfahrt rechts
Strecke 7 = Haltemelder für Bahnhofseinfahrt rechts
Strecke 8 = In diesem Bereich könnte eine Lok rangieren

Falls Du nur einen Belegtmelder einsetzen möchtest (8 Anschlüsse), dann schage ich vor wie folgt anzuschließen:
Anschluss 1 = Strecke 1 + Bahnhof 1
Anschluss 2 = Bahnhof 2 + Bahnhof 3
Anschluss 3 = Bahnhof 4
Anschluss 4 = Bahnhof 6 + Bahnhof 7
Anschluss 5 = Bahnhof 8
Anschluss 6 = Strecke 8 + Bahnhof 5
Anschluss 7 = Strecke 2 + 3 + 4
Anschluss 8 = Strecke 5 + 6 + 7

Viele Grüße, Joni

PS: Oder sollten in Mark-2 die Strecke 1 und Strecke 8 etwas länger sein, damit 1 Lok + 1 Waggon Platz haben ? Meiner Meinung nach eher nicht nötig - oder vielleicht doch ? -> ergäbe Mark-3

PPS: Raster in den Plänen = 1ocm


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Hallo Joni,

bei den Rückmeldern, an welches Fabrikat denkst du ?
Und noch eine Verständnisfrage (bin Neuling ohne praktische Erfahrung):
Im Bahnhof hast du am äußeren Gleis 3 , am inneren Gleis 5 Belegtmelder. Warum?
Zu was benötigt man den Blockmelder "Blockmitte" ?

Dass die Automatisierung einer so kleinen Anlage unter Berücksichtigung der Wünsche von Mark (siehe #3) so aufwendig wird, konnte ich mir nicht vorgestellt. Aber ich lerne noch.

Viel Spass mit der Minianlage
Gruß
Uli


Hallo Uli,
das sieht nur durch die Beschriftung so aus, es sind je 3. Die Abschnitte 1 und 5 sind die Weichen.
Viele Grüße
Andreas
Hallo Uli & Mark,

hier kommt die Mindest-Anordnung: 6 Belegmelder.

Melder 1: Bei Einfahrt in das Bahnhofsgleis bremst der Zug "langsam" ab. (Langsam in Anführungszeichen, weil Aufgrund des recht kurzen Bahnhofsgleises von etwa 40cm der Zug zügig abbremsen muss.
Melder 2: Hier wird der Zug angehalten. (Melder 1 + 2 bilden einen gemeinsamen Block)
Melder 3 + 4: entsprechend für das andere Bahnhofsgleis und die andere Fahrtrichtung.
Melder 5 + 6: Je ein Streckenblock. Für manche Programme ist es hilfreich, wenn der komplette Kreis aus mindestens 3 Blöcken je Fahrtrichtung besteht, um eine ungehinderte Fahrt im Kreis zu ermöglichen. Beim Traincontroller wäre es sogar möglich die Strecke nur aus einem Melder und einem Block zu bilden, also Melder 5 + 6 zusammenzufassen.

Die mehrfache Einspeisung auf der Strecke ist trotzdem sehr ratsam, besonders bei Einsatz von Stückgleisen. Denn die Schienen sind kein guter Stromleiter und jeder Schienenstoß bedeutet zusätzlichen Widerstand. Deshalb ist es hier sinnvoll nach je 1 Meter neu einzuspeisen.

Danke Andreas für Deine Klarstellung.

Uli, zum Melder "Blockmitte": Manche Programme kommen mit einem Melder je Block aus (z.B. TrainController). Dann wird der Zug z.B. mit Einfahrt in den Block abgebremst und im Block wird programmiert, dass der Zug nach z.B. 40cm Fahrt angehalten werden soll. Das Programm kann aber (direkt) die Fahrstrecke nicht messen. Sondern es muss genau wissen wie schnell der Zug fährt und berechnet dann aus der Zuggeschwindigkeit und der Fahrzeit den Weg. Voraussetzung ist, dass das Programm genau weiß wie schnell der Zug bei "jeder" Fahrstufe ist (eine Kurve aus 15 Messpunkten reicht). Dies nennt sich Einmessen der Lok / des Zuges. Es ist ferner hilfreich, wenn es dann nicht genau auf den Zentimeter ankommt - man also noch etwas Reserve bei der Wegstrecke lässt.

Bei Mark ist jeder Zemtimeter kostbar. Deshalb habe ich extra "echte" Haltemelder eingefügt. Manche Programme benötigen diese "echten" Haltemelder grundsätzlich. Ergibt je Block einen langen Melder zum Bremsen und einen kurzen Haltemelder. Falls der Block in beide Richtungen befahren werden soll, dann benötigt er auf beiden Seiten je einen kurzen Haltemelder - und in der Mitte den langen Melder zum Abbremsen -> 3 Melder je Block. (grobe Beschreibung in Kürze).

Danke Uli, Beitrag #3 habe ich aus den Augen verloren. Falls es wirklich nur darum geht, dann reicht diese Lösung (Mark-4).
Mark, falls Du darüber hinaus das Steuerprogramm näher kennenlernen möchtest, dann würde ich alle 16 Melderabschnitte vorsehen - dann kannst Du mehr ausprobieren.

Viele Grüße, Joni

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Guten Morgen Joni,

vielen Dank für Deine wunderbare Ausarbeitung. Dies ist für mich als Laie sehr gut verständlch.
Ich werde nun die Gleise anbringen und die Trennstellen so setzen. Dann werde ich alles erstmal überbrücken und probefahren. Wenn dann alles ok ist, melde ich mich wieder, damit wir weiter machen können.
Das könnte aber ein wenig dauern, da ich beruflich momentan sehr viel um die Ohren habe.

Nochmals vielen lieben Dank!

Gruß
Mark
Hallo Joni,
Danke für den Hinweis. Man muss sich also vorher schon entscheiden, welche Steuerung man nimmt. Umstieg kann schwierig werden. War sehr hilfreich.

Schönes Wochenende
Uli

@Uli
Bitteschön !

@Mark
Mach es in dem Tempo, das für Dich passend ist. Für mich ist es Hobby, da will ich keinen Arbeitsstress. Ich mache es so wie es gerade passt. Und dann gibt es ja eben noch die "kleinen Nebenbeschäftigungen" - auch Broterwerb genannt ...

Viele Grüße, Joni
Hallo Joni, Hallo Mitstreiter/Mitlesende,

so, die Schienen sind auf der Anlage fixiert. Bei den Trennstellen habe ich mich an den Plan "Mark 3" gehalten.
Dabei habe ich festgestellt, dass beim Plan "Mark 3 Streck BZ" rot und blau vertauscht worden sind. Ich habe es beim Anschließen gemerkt. Aber alles gut.
Habe jetzt mal eine Lok durchfahren lassen, indem ich alle blauen Anschlüsse zusammengeschleift habe. Läuft einwandfrei.
Jetzt stellt sich die nächste Frage: Welche Komponenten soll ich zum Melden benutzen?
Als Zentrale hätte ich die Ecos 2. Ich habe auch noch eine Trix Mobile Station 1 und Trix Central Control 2000/Lok Control 2000. Aber ich glaube, ich kann mit den Komponenten von Trix nur die Loks ansprechen/regeln.
Wenn es Sinn macht, würde ich für diese kleine Anlage auch eine neue (kleine) Zentrale kaufen, damit alle Komponenten sauber miteinenander kommunizieren können. Als Programm würde ich wohl Traincontroller nehmen wollen.

Ich freue mich auf Eure Anregugen.
Joni hat sich hier sehr viel eingebracht. Es macht Spaß jemanden in der Ferne zu haben, welcher einen so toll unterstützt! Danke Dir!

Gruß Mark
Hallo Mark,

es freut mich dass es bei dir voran geht. Dachte schon mal nachzufragen. Jetzt bist Du zuvor gekommen. Vielen Dank für Deine "Blumen".

Mit Zentralen kenne ich mich schlecht aus. Ich würde auf jeden Fall eine nehmen mit der Du (auch) DCC fahren und programmieren kannst. Ok, programmieren könntest Du auch mit der Ecos an einem anderen Platz.

Bei der Zentrale stellt sich gleich die Frage: Welchen Bus möchtest Du verwenden ? Mir persönlich gefällt der Sx-Bus ganz gut. Er wird aber nur von wenigen Zentralen unterstützt und man muss darauf achten, dass die Belegtmelder auch mit DCC-Gleissignal klarkommen. Es gibt manche, die diesen Bus als "veraltet" abtun.

Und eine weitere Frage ist: Wünschst Du neben dem PC-Anschluss auch einen Handregler ?

Hier https://www.freiwald.com/seiten/hardware.htm  findest Du eine (nicht ganz vollständige) Übersicht, was mit Traincontroller zusammenarbeitet. Zitat: "Die verbindlichen Informationen zur Unterstützung der einzelnen Systeme durch die jeweilige Programmversion finden Sie im Menü Hilfe von TrainController™."

Viele Grüße, Joni
Hallo Mark,

vielleicht solltest Du noch auf die TrainController Platin-Version warten?
Wegen der zweiten Weiche, damit die auch voll unterstützt wird!

Scherz beiseite. Schau Dir vielleicht ein paar Userberichte/Vergleichstests von Modellbahnsoftware an, bevor Du Dich entscheidest. Auch wenn es jetzt nur zum Testen ist, würde ich mir da etwas Zeit nehmen, da neben allfälligen Kosten ja auch eine Einarbeitungszeit möglichst auf die Software verwendet werden soll, bei der Du am ehesten bleiben möchtest.

VG
Andreas
Hallo Mark,

ich kenne mich tatsächlich nur mit der z21 als  Zentrale aus. Ich fahre damit jedoch sehr gut. Die z21 Start aus dem aktuellen Startset ist völlig ausreichend. Sofern du das Rollmaterial daraus irgendwie gebrauchen kannst. Mit der z21 könntest du dann mit Handregler, Tablet, Handy oder PC steuern. Sogar gleichzeitig.

Ich fahre auch mit Rocrail gut. Solltest du zumindestens vorher anschauen, bevor du viel Geld für Alternativen in die Hand nimmst.

Rückmelder kann ich Digijeks Dr 4088 empfehlen, funktionieren mit der z21 sehr gut.

Viele Grüße
Samuel
Schon intressant welcher Aufwand getrieben werden muss um mit kommerziellen Lösungen so eine einfache Aufgabe zu meistern. Ein uCPU macht das ja im Halbschlaf eigentlich (mit der richtigen Software).

Grüße,
Harald.
Hallo Harald,

auch ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Aus meiner Sicht reicht für diese kleine Anlage ein Arduino MEGA mit DCC-EX und EX-RAIL zur Automatisierung ( https://dcc-ex.com/ex-rail/index.html  ) vollkommen. Kosten unter 100€, je nachdem, wo man kauft.

Wie man so etwas programmiert sieht man beispielhaft hier: https://dcc-ex.com/big-picture/stage6.html

Gruß
Uli
Hallo  Mark!

Du hast eine ECoS. Auf der kannst Du ein Gleisbildstellwerk einrichten. Dazu brauchst Du weder eine zusätzliche Zentrale noch eine zusätzliche Software noch einen Arduino. Du hast schon alles im Haus. Du mußt Dir nur noch einen Weichendecoder und einen Belegtmelder suchen, der zur ECoS paßt.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo Miteinander,

ich bin zwar nicht Mark, sage aber trotzdem etwas dazu.

Elmar, kann die ECoS auch Automatikbetrieb ? Mit z.B. steuerbarem Halt bzw. auf Knopfdruck änderbarer Aufenthaltszeit? Wäre ja schön.

Das andere: Nur für diese kleine Anlage fände ich ein (kostenpflichtiges) Programm auch zu viel. Aber (wenn es noch dabei geblieben ist) hatte Mark vor, dies zugleich zum Üben zu verwenden für eine spätere, größere Anlage. In diesem Fall finde ich ein PC-Programm passend.

Viele Grüße, Joni
Hallo Elmar,
Würde das mit der Ecos gehen? Automtikbetrieb mit langsam abbremsen/halten/anfahren und das im Wechsel (also im Gegenverkehr? Ohne Steuerungssoftware? Vielleicht wäre das für mich eine kostengünstige Zwischenlösung? Nein, das wäre eigentlich die Lösung!

Hallo Uli,
Danke. Ich denke, dass ich kein schlechter User bin, aber so etwas kann ich nicht.

Hallo Samuel,
wenn ich richtig infomiert bin, kann die Z21 kein Sx. Habe aber Loks mit Sx und Dcc Decoder...

Hallo an alle,
Ansonsten verstehe ich es auf der Seite von Freiwald so, dass die Ecos mit Traincontroller funktioniert.
Wenn dem so ist, welche Komponenten soll ich holen?

Fragen über Fragen. Ich bitte um Entschuldigung, aber ich bin bei der Steuerung absoluter Laie....

Danke Euch.

Gruß Mark


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Danke. Ich denke, dass ich kein schlechter User bin, aber so etwas kann ich nicht.


Wenn du das Beispiel das oben genannt wurde mal durchliest, in welchem Bereich meinst du dass du Hilfe brauchst? Vielleicht gibts jemand in deiner Nähe? Macht zu zweit auch mehr Spaß.

Grüße,
Harald (nicht in der Nähe auch wenn ich einmal in der Nähe schon mal Richtung Luxemburg abgebogen bin).

Hallo Harald,

hatte mir die Webpage angeschaut.... Ich würde sagen in allem.
Anschließen kriege ich. Und dann war es dann auch. Programmieren war noch nie meine Stärke....
Ich kann zwar auch Englisch (auch beruflich), aber das ist nicht meine Sprache. Selbst wenn es dort in Deutsch stehen würde, würde ich es nicht verstehen.....
Ich kenne jemanden in der Nähe, aber er ist wohl beruflich sehr (wie ich auch) eingespannt und ich möchte niemanden auf den Geist gehen.....

Hallo Joni,
wenn ich es nun richtig verstanden habe, können TrainController und die ECoS miteinander kommunizieren. Korrekt?
Dann könnte ich mir doch ein ECoSDetector (16-fach) holen und ein SwitchPilot 3 Plus (acht Ausgänge).
Wenn ich das dann anschließe und es mit der ECoS zum Laufen bringe (Vermutlich nur Rückmelden und schalten (und natürlich fahren)), wäre der nächste Schritt die Steuerungssoftware. Korrekt?
Dann könnte ich ja ohne Risiko diese Komponenten kaufen, oder sehe ich das falsch?

Gruß

Mark
Hallo Mark,

etwas Geduld bitte - werde mir morgen oder übermorgen die Teile anschauen.

Viele Grüße, Joni
Hallo Mark,

inzwischen habe ich auf der Esu-Seite mal etwas geblättert. Ich sehe es auch so dass Traincontroller und ECoS miteinander können. Dies steht bei beiden Herstellern (Esu und Traincontroller).

Der 16fach Detector ist passend. Alternativ zum SwitchPilot 3 Plus ginge auch der Switch Pilot 3 (nur 4 Ausgänge, sonst scheint er gleich zu sein). Für Deine kleine Bahn könntest Du den SwitchPilot aus der Gleisspannung versorgen, statt einem extra Netzteil. Für eine spätere größere Anlange ist ein ein extra Netzteil sinnvoll.

Beim Traincontroller hatte ich zunächst die kostenlose Demo-Version benutzt und ausprobiert. Die kann alles, bis auf zwei Einschränkungen: Nach 15 Minuten Betrieb wird die Verbindung zur Modellbahn getrennt. Das Programm kann dann ohne Moba weiterbedient werden. Oder man schließt es und öffnet es anschließend gleich wieder und kann dann für weitere 15 Minunten Betrieb machen. Die 2. Einschränkung: Es sind nur 30 Tage Nutzung möglich (es zählen nur die Tage, an denen es wirklich genutzt wird - das könnte sich z.B. auf ein halbes Jahr oder länger erstrecken). Wie magst Du es handhaben ?

Wenn ich die ECoS-Bedienungsanleitung richtig verstehe, dann können mit dieser Zentrale die Weichen automatisch gestellt werden, also abhängig von der Zugbewegung. Allerdings lassen sich die Loks wohl nicht automatisch anhalten und automatisch starten (mit der ECoS alleine). Dazu bräuchte es dann wohl Relais und ABC-Bremsen oder ähnliches. Oder eben ein PC-Programm. Falls ich falsch liege, bitte korrigieren.

Viele Grüße, Joni

PS: Du brauchst noch Bus-Kabel vom Detector zurück zur ECoS.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Für Deine kleine Bahn könntest Du den SwitchPilot aus der Gleisspannung versorgen,


Leider hab ich dann bei intermittenten Kurzschlüssen wo der Strom kommt und geht dann immer wieder gemerkt dass mein Switchpilot Servo alle Einstellungen vergisst. Mehrmals passiert. Seit er eigenen Strom hat passierte das nicht mehr.

Grüße,
Harald.
Hallo Harald,

vielen Dank. Dann doch besser ein extra Netzteil.

Viele Grüße, Joni
Guten Morgen,

@Joni:
Habe mal die Teile bestellt. Das Kabel sollte beim Detector dabei sein. Wenn ich denn alles da habe, werde ich wohl mit dem Switchpilot anfangen. Habe mir den SwitchPilot 3 Plus geholt. Dann kann ich ev. auch noch ein paar Signale mit Spulenantrieb etc. schalten. Werde sicherlich noch Fragen haben.....Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe!

@Harald:
Danke Dir für Dein Tipp. Habe mir ein Netzteil 18V DC 3A (Mindestanforderung lt. ESU) bestellt.

Ich melde mich, wenn es weiter geht.

Schönes Wochenende.

Gruß

Mark

PS: wollte eigentlich alles bei den lokalen Händlern kaufen. Keiner hat die Produkte da. Musste leider daher online bestellen, was ich eigentlich nicht so gerne mache. Dann müssen sich die Händler nicht wundern, wenn alle online geht......Einer meinte sogar, dass man überwiegend versucht Märklin an den Mann zu bringen......
Hallo alle zusammen,

die Teile sind gestern angekommen und ich habe sie heute gleich verbaut. Ich habe alles Blöcke genau wie es Joni beschrieben hat, eingeteilt,
Dann habe ich die Blöcke und Weichen so in in das Gleisbildstellwerk übertragen. Damit ich wusste, wo ich den Block eintragen muss, habe ich eine Selectrixlok als Stromverbraucher genommen. Ich habe sie immer mit der Hand an die Stellen/die Blöcke gesetzt. Sie weit so gut.
Als ich dann aber mit der Selectrixlok fahren wollte, fuhr sie nur noch ganz langsam und stotterte. Dann habe ich eine DCClok genommen und alles funktioniert wie es sein soll. Die Belegtmeldung funktioniert einwandfrei. Siehe Bilder. Auch die Weichen kann ich mit der Ecos schalten.
Ich habe dann die Ecos komplett von der Anlage getrennt. Und auch dann fuhr die Selectrixlok nur noch sehr langsam und stotterte. Das selbe Verhalten mit einer anderen Selectrixlok. Ich habe dann diese Loks mit der Mobile Station 1 auf einem anderen Kreis ohne Problem fahren können. D. h. die Loks sind in Ordnung.
Kann es sein das die Ecos, aus welchen Gründen auch immer, die SX1-Steuerung vergessen hat? Muss ich davon ausgehen, dass in der Ecos etwas zerschossen ist. Anonsten funktioniert sie tadellos.
Eigentlich wollte ich nun den nächsten Schritt gehen und mir den Traincontroller besorgen. Das muss nun aber warten, bis ich weiß, was mit der Ecos ist.
Hat jemand eine Idee? Oder ist es besser einen neuen Faden diesbezüglich aufzumachen?
Ich habe ca, 50 % Selectrixloks. Vor allen die kleinen Loks haben SX-Decoder. Da die Decoder schön klein sind, haben sie sich sehr gut in den kleinen Loks verbauen lassen. Eben diese kleinen Loks sollen eingentlich auf dieser Anlage fahren.
Hat alles soweit gut geklappt und nun das.....

Frustierte Grüße
Mark

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Hallo alle zusammen,

ein Bekannter von mir, welcher hier mitliest hat mir geholfen (Danke Dir). Die Ecos ist in Ordnung. Bei alten SX-Decoder kann es mit der Ecos Probleme geben, wenn verschiedene Datenprotokolle am Gleis liegen. Das war hier wohl der Fall. Wenn ich nur SX mit der Ecos fahre, dann fahren auch die SX-Loks. Wundert mich aber, das die kleine Mobile Station 1 zwei Datenprotokolle beherrscht, ohne das die SX-Loks ruckeln und die Ecos nicht. Ich muss mal schauen, ob es da ein Update für die Ecos gibt.

Hallo Joni,
wenn es mit den Traincontroller weitergeht melde ich mich.

Gruß

Mark
Hallo Mark,
wenn Du soweit bist, kannst du dich gerne melden. Ich werde mir in den nächsten Tagen oder am Wochenende mal die Version 10.0 von Traincontroller installieren und mir anschauen.
Viele Grüße, Joni
Hallo alle zusammen,

ich wollte einfach mal nur berichten. Meine kleine Anlage läuft jetzt automatisch mit Traincontroller. Dank Joni haben wir den automatischen Wechsel innerhalb in ca. einer Stunde programmiert. Wir haben dann noch ein paar andere Sachen ausprobiert, wie z. B. automatischer Pfiff bei Einfahrt in einen Block.
Ich muss schon sagen, ich bin fasziniert, was alles mit so einer Steuerungssoftware geht. Es war eine gute Entscheidung diesen Weg zu gehen. Sicherlich muss man am Anfang mehr Kabel legen, Trennstellen setzen und gewisse Komponenten mehr verbauen. Aber dann kann man mit dem Programmieren viele andere Dinge viel schneller realisieren als analog/manuell.
Wenn ich meine größere Anlage baue, kommt der Traincontroller auch dort zum Einsatz. Jetzt kann ich wunderbar üben und verstehen....Als nächstes kommen die Signale.
Anbei ein Foto als Adventsanlage. Wenn Weihnachten vorbei ist, werde ich anfangen die Anlage landschaftlich zu gestalten.

Ich muss aber noch hinzufügen, dass der Traincontroller sehr komplex ist. Ohne Joni´s Hilfe hätte ich es nicht geschafft. Es wäre wohl in Frust geendet. Dank Dir, Joni, ist es nicht passiert.

Gruß

Mark




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Hallo nachmal,

und so sieht das dann mit dem Traincontroller aus..... Es läuft einwandfrei.

Gruß

Mark

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Ja cool,

danke für das Update. Da kommt ein "auch haben will" Gefühl auf.

Meine Kids spielen häufiger mit altem Rollmaterial und Gleisen auf dem Boden. Allerdings klappt das vorne und hinten nicht, da die Schienen ständig auseinander rutschen. (Die beiden sind allerdings auch erst 3 und 4) Daher habe ich auch schon überlegt eine kleine Anlage in ähnlicher Dimension zu bauen. Diese hier könnte tatsächlich als Blaupause dienen.

Das Ganze sieht allerdings auch nicht so aus, als wäre es an einem Wochenende zusammen gebaut ;) Ich will ja auch mit meiner eigen Anlage weiter kommen ;)

Gruß
Samuel
Hallo Samuel,

der Aufbau der "acht" von Konzept-Bahnen ging innerhalb von zwei Stunden (geschraubt) über die Bühne. Die Teile sind sehr passgenau.
Wenn man dann die passenden Schienen hat, kann man sie ja erstmal drauflegen und schon geht es analog los....
Als nächster Schritt käme dann das Befestigen der Schienen. Ich habe es mit dickeren beidseitigen Klebeband (Laufruhe) gemacht. Das hat ca. eine Stunde gedauert.
Ich gebe aber zu bedenken, wenn man die Anlage auch digital (so wie ich) fahren lassen möchte, dann sollte man die Trennstellen, wie weiter oben angegeben, vorher setzen. Entsprechend bräuchte man auch mehr Einspeisungen. Ich habe diese angelötet. Das dauerte auch noch mal eine Stunde. Dann das Anschließen der Komponenten wieder ca. eine Stunde. Wenn man erstmal nur analog fährt, muss man ja nur zusammenschleifen. Das geht Ruckzuck.
Dadurch, dass eigentlich alles sehr flott über die Bühne ging, war natürlich das Erfolgserlebnis sehr schnell da und der Spaß-Faktor hoch.
Ich musste lediglich Geduld beim Bestellen aufbringen, bis alles da war. Ich hatte nicht alle Schienen und mir fehlten zwei digitale Komponenten.
Gruß

Mark
Hallo Mark,

da ich noch Sperrholz und jede Menge Fleischmann-Gleise über habe werde ich alles selber bauen. Beim Berechnen der Steinigung komme ich bei R2 auf ca. 3,5 bis 4%. Natürlich nur auf der einen Seite, auf der anderen ca 2,5%. Funktioniert das mit kleinen Loks einigermaßen?

Gruß
Samuel
Hallo Samuel,

bei mir fährt eine Minitrix V60 mit 5 G10 und eine Piko 82 mit 4 Umbau-3-achser ohne Probleme. Länger geht eh nicht, da nicht mehr Platz im Bahnhof ist (siehe Photo # 52).

Gruß

Mark
Hallo Samuel,

eine Idee für Deine Kids: Bei meinem Wiedereinstieg nach 20 Jahren habe ich auch mit losen Gleisen auf dem Tisch angefangen, und da hatten sich kleine Gummiringe (so etwa 1cm Durchmesser, keine Ahnung woher ich die hatte) bewährt, um die (Arnold-) Gleise zusammenzuhalten.

Viele Grüße
   Andreas
Hallo Samuel #56

Zitat

beim Berechnen der Steinigung komme ich bei R2 auf ca. 3,5 bis 4%



wo genau wohnst du eigentlich?

VG
Andreas
Ich komme aus dem sehr konservativen Oberbayern, dort gehören Steinigung und Hexenverbrennung noch zur Tagesordnung ;)
danke Frank, dachte ich mir eh. Bin ja schließlich nebenan von Oberbayern.


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