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THEMA: sehr feine Arnold-Neukonstruktion gedeckter Gmms/Gs/Grs ; G4

THEMA: sehr feine Arnold-Neukonstruktion gedeckter Gmms/Gs/Grs ; G4
Startbeitrag
Dirk (LBF) - 28.06.22 23:18
(Foto Serienmodell DB-Version jetzt in Antwort 4 )

Hallo,

der neukonstruierte europäische UIC Standard-Güterwagen in variierenden Bauformen
DB Gs bzw Grs,  DR Gmms , SNCF G4  bzw Kv , RENFE J2 mit Bretter- bzw Blechwänden ist in den ersten 8 Versionen in Auslieferung.

Bei Arnold variiert ja bei neukonstruierten Güterwagen etwas, wie weit man es jeweils mit der Detaillierung treibt.

Bei diesem Standard-Güterwagen hat man es teilweise sehr weit getrieben wenn man nun diese ersten Fotos der ausgelieferten Serienmodellen aus dem franz. Forum ansieht https://le-forum-du-n.1fr1.net/t36583-couverts-g4-arnold , am Beispiel der französischen Version mit Blechwänden, und der grauen Version mit Holzwänden - diese SNCF Wagen waren natürlich auch in DB, DR, SBB, ÖBB - Güterzügen usw unterwegs.
Und scheinbar alles sehr akkurat montiert und lackiert:

https://i.servimg.com/u/f61/19/84/13/55/img_9012.jpg

https://i.servimg.com/u/f61/19/84/13/55/img_9011.jpg

https://i.servimg.com/u/f61/19/84/13/55/p1120514.jpg

https://i.servimg.com/u/f61/19/84/13/55/p1120512.jpg

https://i.servimg.com/u/f61/19/84/13/55/p1120511.jpg


Und hier im Kurzvideo an zweiter und dritter Stelle hinter der Lok im Zug:
https://youtu.be/VNqiFL5QWqU


Während jetzt ( im Moment ) noch auf der Arnold-Seite und bei den Händlern bei den meisten Versionen noch retouchierte H0-Bilder zu sehen sind , zeigen vermutlich die beiden RENFE-Versionen auch schon seit Wochen N-Modelle ( noch Muster ?) :
https://de.arnoldmodel.com/products/renfe-2-uni...y-period-iv-v-hn6518
https://de.arnoldmodel.com/products/renfe-2-uni...ery-period-iv-hn6520


"Informationen zum Vorbild

Der Internationale Eisenbahnverband (Union internationale des chemins de fer, UIC) gründete im Jahre 1949 eine eigene Forschungs- und Entwicklungsanstalt (ORE) und legte damit den Grundstein für international gültige Baugrundsätze von Güterwagen. Auf den ausgearbeiteten Entwürfen und Grundlagen der ORE für einen zweiachsigen Standard Güterwagen, entwickelten die Europäischen Bahnverwaltungen alsbald Ihre eigenen Fahrzeuge. Diese konnten dem Grundgedanken des UIC entsprechend, innerhalb der Gebiete der Mitgliedsverwaltungen zum Transport von Waren und Gütern eingesetzt werden. Die Deutsche Bundesbahn machte mit den ersten rund 3.500 Wagen (nach den vorläufigen Entwürfen) den Anfang und konnte bereits ab 1957 mit dem Gmm(e)hs 56 die ersten 2.662 echten UIC-Standardwagen in Betrieb nehmen. Äußerlich wurde die standardisierte Bauart durch die Anschrift RIV St UIC kenntlich gemacht. Andere Bahnverwaltungen wie die SNCF, FS, ÖBB, NS, DSB, MAV, P.K.P., CFL, SBB agierten in ähnlicher Art und Weise und fertigten ihre eigenen Ausführungen der UIC-Standardwagen. Durch diesen Umstand sind sich die Wagen alle sehr ähnlich, weisen aber zudem immer wieder länderspezifische Bauartunterschiede auf. ... "

( von der Brawa H0-Seite ; Brawa hat diese UIC Wagen-Familie vor kurzem in 1:87 realisiert )

Schöne Grüsse

Dirk





Hallo Dirk,

die neuen Arnold Wagen sehen optisch erstklassig aus. Arnold hat hier viele Detailunterschiede (wie z. B. die unterschiedlichen Positionen der Handräder bei den SNCF Wagen) berücksichtigt und nicht nur ein Grundmodell in unterschiedlichen Farben und Bedruckungen geliefert. Ich bin mal gespannt ob da z. B. auch noch "baugleiche" Wagen der DSB folgen - die hatten ja hochgesetzte Bremerbühnen:

https://www.menzels-lokschuppen.de/out/pictures.../1/308-dk-872301.jpg

Wenn Arnold das fortsetzt und hier für alle Bahnverwaltungen ein passendes Modell bringen würde, dann würden sich sicher viele Modellbahner freuen.

Grüße
Markus

Moin,

schaut vielversprechend aus, ich freu mich dann schonmal auf die DR-Epoche IV-Variante  im Zustand der 1980er und frühen 1990er inkl. rotbrauen Fahrwerk, wenn diese dann kommt und nicht wieder als Dienst, oder Materialwagen kommt. So ein schönes Zweierseit mit einem Holzkasten und ein Plattenkasten wäre was feines. (z.B. einer wie Brawa 58108 und einer wie HR6282, aber ohne interne Transportbeschriftung und Langsamläuferkennzeichnung, noch mit Austauschnummer so etwa im Betriebszustand 1985-1990) Die angekündigte frühe Epoche IV-DR-Variante HN 6521 noch mit aluminienfarbenen Dach, ist weniger meines, da nur einige Wagen so in den 1970ern so herum fuhren und dies auch nicht in der großen Masse.

Bin auch mal gespannt ob eventuell auch Modelle der CFR umgesetzt werden mit Längssicken im Dach, wie in H0 bei Rivarossi HH201 angedeutet.
http://transport-in-comun.ro/trenuri/vag-m/21%2...%20Ggs-Palas-002.jpg
http://transport-in-comun.ro/trenuri/vag-m/21%2...0Ggs-Craiova-002.jpg
Auch Varianten der MAV waren was feines ...
https://img.index.hu/imgfrm/6/6/7/4/BIG_0015896674.jpg

Hat schon jemand Erfahrungen aus dem Einsatz? Rollverhalten? Gängigkeit der KKK? Kupplungsabstände? Vergleich mit den alten Gs von Roco, Fleischmann, Minitrix, Modellbahn Union Gms 54 / Pwghs?


Gruß, Matthias

PS: Die Wagen gab es auch noch mit Blechbremserhäusern bei der CFR. http://transport-in-comun.ro/trenuri/vag-m/21%...0997-4-Palas-002.jpg

Edit: PS ergänzt

Hallo,
da öffnen sich in der Tat neue Türen. Sehr vielversprechend für die Zukunft und für alle anderen Mitbewerber (s. hiesige Diskussion über den neuen Gbs von GFN).
VG
Ralf
Hallo,

DM hat jetzt auch Serienmodell-Fotos eingestellt, z.B.

HN6522 DB Gs und Grs https://www.dm-toys.de/files/produktfotos/Arnold/2022/Arnold_HN6522.jpg

DR-Version auch, das Foto läßt sich im Moment noch nicht direkt verlinken https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/Arnold_HN6521.html

Schöne Grüsse

Dirk
Servus Dirk,
danke für die Threaderöffnung! Hab am Titel schon erkannt wer der Urheber ist
Wow, die sehen wirklich sehr gut aus! Hilfe, mein Geldbeutel...

Viele Grüße Reinhard
Die Ausführung der Wagen wäre vor einigen Jahren selbst bei einem H0-Modell eine Sensation gewesen, aber bei der DB-Version hätte ich doch einen kleinen Kritikpunkt. Bretterwände und Epoche IV-Beschriftung mit Keks dürfte es aber bei der DB, wenn überhaupt, nur bei wenigen Einzelstücken gegeben haben. Zu dieser Ausführung würde eine Epoche III-Beschriftung erheblich besser passen. Die DB hatte eine geradezu groteske Angst vor undichten Seitenwänden bei G-Wagen, so dass zumindest die neueren Bauarten nach Ablauf der Gewährleistungsfrist mit neuen Kunstharzholzplatten ausgestattet wurden. Bei anderen Bahnverwaltungen hielten sich die Bretterwände teilweise bis zum Ende der Einsatzzeit, ohne dass es in auffälligen Maße zu Undichtigkeiten gekommen wäre.

Volker
Hallo,

ich habe die Wagen (HN6514 Ep III und HN6516 Ep IV) heute bekommen.
Laufverhalten ist gut, nichts eiert. Jedoch waren die Räder irgendwie verschmutzt. Das war beim ersten Lauf zu spüren. Ich nehme da gerne die rotierende Messingbürste meiner Proxxon dazu.
Kuppeln mit der Flm Kurzkupplung ist wegen dem geringen Pufferabstandes nicht ohne weiteres möglich. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen nahm ich die Kuppelungen von DM-Toys mit einer Verlängerung von 0,5 mm.
Ich hoffe auf weitere Varianten.

Gruß Berni
Hallo zusammen,
zur DB-Version des Wagens:
Lt. Anschrift ist der Wagen Gs 206. Dahinter steckt ein ehemaliger Gms 55, der von den SAAR-Bahnen zur DB kam.
Bin mal gespannt, wie die Arnold-Neuheit gegenüber dem Gs 206 von Roco wirkt.
Die DR- Variante ist unbekannt; Lt. Carstens, Bd.6 gab es Wagen mit der Nummer und Herkunft bei der DR nicht. Die Nummern sind Phantasie.

Beste Grüße
Klaus
Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name:

Kuppeln mit der Flm Kurzkupplung ist wegen dem geringen Pufferabstandes nicht ohne weiteres möglich.


Oder besser gesagt, die KK Kulissen sind wohl nicht NEM-konform.  Schade, Arnold hat sich sonst immer an den Norm gehalten.

Gruß, Norman
Hallo,

kleine Ergänzung zu
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: N-Bahn er1

Die DR- Variante ist unbekannt; Lt. Carstens, Bd.6 gab es Wagen mit der Nummer und Herkunft bei der DR nicht. Die Nummern sind Phantasie.


Die DR hat solche Wagen lt. Carstens 1.2  1982 von den NS gekauft. Dem entspricht auch die Betriebsnummer. Die Westinghouse Bremse wurde ausgebaut und die Wagen als G [1000] eingereiht. In der dargestellten Epoche gab es bei der DR wohl keine derartigen Wagen.
Die Wagen entsprechen den SNCF Bauarten Gs 401 (Bretterwände) bzw. Gs 402 (Permaplex Wände). Den Bretterwagen haben auch die EdS in 170 Exemplaren beschafft. Sie wurden bei der DB bis 1975 unverändert eingesetzt. Die DB Variante dürfte also korrekt sein, wenngleich auch ein eher seltener Wagen. Typischer und viel häufiger auf deutschen Gleisen ist sicher die SNCF Variante.
Von den DB Entwicklungen unterscheidet er sich hauptsächlich durch die Westinghouse Bremse und die durchgehende breite Trittstufe unter der Schiebetür

Gruß Engelbert
Moin Klaus,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die DR- Variante ist unbekannt; Lt. Carstens, Bd.6 gab es Wagen mit der Nummer und Herkunft bei der DR nicht. Die Nummern sind Phantasie.

bevor du das so im Blog schreibst, schau doch bitte nochmal nach, wo Arnold etwas zur Herkunft dieser DR-Wagen geschrieben hat. In SC6, S.128 ist der Nummernkreis zu finden und in SC1.2, S.133  gibt es noch mehr zu den Wagen. In anderen Quellen lässt sich unter Gs [1200] bestimmt noch weiteres finden.

Gruß, Carsten
Hallo,

Der Gs [1200] entspricht zwar der UIC Standardbauart, aber nicht so ganz dem Arnold Modell. Sprengwerk, Trittstufe statt Trittbret, Bremsbauart... das ist schon ein arger Kompromiss. Da wäre eine späte Epoche IV Variante  eines gebraucht gekauften Wagens französicher Bauart die bessere Wahl gewesen.

Gruß Engelbert

Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: Norman

die KK Kulissen sind wohl nicht NEM-konform.  Schade, Arnold hat sich sonst immer an den Norm gehalten.

Das stimmt so nicht. Ich weiß einige Fahrzeuge von Arnold, die hier nicht NEM-konform sind: 155, IC-Wagen, Rheingold-Sets für DM-Toys, ...

Machen sie das absichtlich oder ist es Unfähigkeit?

:-? Dietrich
Moin,

den Gs [1200] hatte ich ins Spiel gebracht, weil Klaus auf die Nummer des Modells Bezug nahm. Auf dem Modellbild bei DM-Toys ist zu erkennen, dass die Betriebsnummern mit 120 00.. beginnen, die zu Gs [1200] gehören. Das es bessere Optionen gegeben hätte, hat Engelbert in #13 beschrieben.

Gruß, Carsten
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: N-Bahner1

Die DR- Variante ist unbekannt; Lt. Carstens, Bd.6 gab es Wagen mit der Nummer und Herkunft bei der DR nicht. Die Nummern sind Phantasie.

Brauch ich 'ne neue Brille oder bin ich nur blöde und seh das nicht? Ich sag mal nix mehr ...
https://www.dm-toys.de/files/produktfotos/Arnold/2022/Arnold_HN6521.jpg
https://www.modellbahnshop-lippe.com/article_data/images/5/332687_c.jpg

Ich hab jetzt dummerweise das Buch nicht zur Hand, sollte dies tatsächlich aber stimmen, wäre es ja nicht das erste mal dass sich S.C. besseren Wissens geirrt. Fakt ist Wagen mit der Nummer gabs es. Siehe zweiten Link und dies sogar bildlich belegt in der Sammlung eines gewissen S.C. . Warum Arnold entgegen dem Fahrwerksbereich des selbstgewählten Vorbilds mit Sprengwerk, beim Modell ein anderes gewählt, wird Arnolds Geheimnis bleiben, genauso warum sie eine elendiges Vorbild nach Epoche IVa , sprich früher Epoche IV ausgewält haben, welche Sie scheinbar nur stärker Kompromissbehaftet umsetzen können und das bei der ersten DR-Variante, statt ein späteres Vorbild aus den 1980ern. Man sollte meinen, dass man bei den Fehlgriffen bei DR-Varianten wie bei der E11/E42 mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgen eigentlich gelernt haben sollte.🙊🙉🙈


Gruß, Matthias

Hallo zusammen,

jetzt habe ich die Sets HN6522 (DB) und HN6523 (DR).
Hier Bilder von den beiden Sets und Wagen.
Hinter dem Wagen im Set HN6522 stecken Gs 206, Das sind ehem. Gms 55 und davor Gms 54 (SAAR). Diese Wagen wurden von den SAAR-Bahnen 1955/56 in 170 Exemplaren beschafft. 1975 wurde der letzte Wagen ausgemustert.
Wie schon oben geschrieben, sind die Wagen aus dem Set HN6521 Gs [1200]. Die DR kaufte bei Duro Dakovic in Slavonski Brod (Jugoslawien) 1966 insgesamt 200 Wagen. Die DR bezeichnete sie als Gmms (14.02). 1992 wurde der letzte Wagen ausgemustert.
Die Hauptmasse beider Wagen der Sets sind identisch und basieren auf einer frz. Konstruktion. Sie haben aber im Detail ein paar Abweichungen.

Mit besten Grüßen
Klaus

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Hallo zusammen,

mir gefallen die Wagen ausgezeichnet, besonders die durchbrochenen Rangiertritte und Trittbretter aus (geätzem) Blech wirken sehr fein, ebenso die Griffstangen aus Draht. Die Rolleigenschaften meiner Exemplare würde ich als gut bis sehr gut bezeichnen, allerdings sind - wie zuvor schon erwähnt - die Kupplungsführungen um rund 1 mm zu kurz. Mit Normkupplung kuppeln die Wagen fast pufferbündig, bevorzugt man allerdings die Kurzkupplungen von Fleischmann, sind entweder die um 1 mm längeren Kupplungen von Modellbahnunion (DM Toys) erforderlich, oder man verwendet modifizierte 9545er Kupplungen von Fleischmann: Ich feile dazu an deren Schäften die  Rastnocken ab und klebe sie danach in der erforderlichen Länge mit Weißeim ein. Letzterer läßt sich bei Bedarf rückstandsfrei wieder entfernen. Vorteil dieser Version ist, daß die Qualität der Original Flm-Kupplung höher ist als die der MU-Kupplung. Diese hat die unangenehme Eigenschaft,  oftmals Grate aufzuweisen, welche die Funktion beeinträchtigen.

Anhängend ein Vergleichsfoto mit dem Fleischmannwagen Nr. 8330.

Grüße, Jürgen



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Hallo Jürgen,

danke für das Vergleichsbild. Ist dein 8330 noch ein altes Modell (noch ohne K)? Den 8330K hat Fleischmann leider im Zug der Einführung der Kinematik etwas höher gelegt. Das alte Modell des 8330 ist daher von der Pufferhöhen tiefer als das aktuelle Modell.

Grüße
Markus
Hallo Jürgen,

vielen Dank für das Vergleichsbild. Die Wagen scheinen wirklich sehr gut detailliert zu sein. Aber die Detaillierung spielt für mich erst dann eine wichtige Rolle, wenn die Proportionen und die technischen Eigenschaften stimmen. Durch dein Foto wird offensichtlich, dass die Wagen höher liegen als der Fleischmann-Wagen von Anno Dunnemals. Dazu sind die Kupplungsaufnahmen nicht normgerecht. Da kann für mich (ich wiederhole: für mich, ein anderer kann es anders sehen) die Detaillierung auch nichts mehr retten.

LG ACE
Hallo Helmut,

nicht alle älteren Fahrzeuge von Fleischmann sind hochwassertauglich. Der alte 8330 war von der Pufferhöhe nicht zu hoch (eher sogar zu tief, erst der 8330K ist höher). Ich mache heute Abend mal Vergleichsbilder von den neuen Arnold Gs mit allen Gs/Gbs in meinem Bestand machen. Aber ich kann jetzt schon verraten das der Arnold Gs von der Pufferhöhe wie die Liliput Gos bzw. die Brawa Gbs sind. Zumindest in diesem Punkt kann man Arnold also keinen Vorwurf machen.

Grüße
Markus
Hallo,
heute bekam ich die DB-Version. Die Wagen sind gut detailliert und hinterlassen einen (fast) makellosen Gesamteindruck. Das "fast" ergibt sich nach m, M. wegen dem etwas "glänzenden Plastik-Schimmer" der Bretterwände. Ein leicht "mattes Farbdesign" hätte das berühmte i-Tüpfelchen verkörpert.
VG
Ralf
Hallo zusammen,

heute habe ich die Wagen auf der Clubanlage getestet, zusammen mit Rocos Gms 55 (# 02329 A).
Die Wagen liefen ohne Probleme über mehrere Gleissysteme.
Auf dem Foto stehen von links nach rechts: Roco Gms 55 DB- Ar Gs 206 DB- Ar Gmms 1200 DR
Beste Grüße
Klaus



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Hallo Klaus,
danke für das Vergleichsbild.

Hallo Markus,
die These, dass die neuen Arnoldwagen die richtige Pufferhöhe haben, halte ich für gewagt. Wenn die Kupplungen der Arnold-Gs in der Höhe normgerecht sind, kann man folgende Überlegungen anstellen:

Die Pufferhöhe aller europäischen Eisenbahnfahrzeuge beträgt 1.060 mm, manchmal auch etwas weniger. 1.060 mm entsprechen etwa 6,6 mm in N. Laut NEM 356 liegt der obere Rand der Normkupplung genau 5,4 mm über der Schienenoberkante, sodass für den halben Pufferteller genau noch 1,2 mm bleiben, damit die Puffermitte in Höhe von 6,6 mm nicht überschritten wird. 1,2 mm sind beim Vorbild ungefähr 20 cm, sodass kleinere Vorbildpuffer mit ihrer Unterkante gerade die Oberkante der Normkopplung berühren. Größere Vorbildpufferteller reichen entsprechend tiefer.  Also entspricht das von Klaus fotografierte Roco-Modell vom Untergestell her ziemlich diesen Überlegungen.

Aus diesem Grund sehe ich meine Meinung eher bestätigt als widerlegt.

LG ACE
Hallo,
den hier nicht vergessen (in Ergänzung zu #23):
https://www.nordbahn.net/WebRoot/Store6/Shops/6...12_Ep.4_i.OVP_ml.jpg

Den Wagen gab es auch in Ep. 3 mit aufgedruckten (!) Bretterfugen.
VG
Ralf
Moin zusammen, mein Fleischmann 8330 ist noch der alte ohne KK-Kinematik.

Grüße, Jürgen
Hallo zusammen,

in der Tat ist der Arnold Wagen um ca. 1,1 mm zu hoch. Die Pufferhöhe mittens hätte 6,6 mm ab Schienenoberkante betragen sollen, hat aber 7,7 mm. Da war der alte Roco Wagen in diesem Punkt besser.
Der Raddurchmesser bei Arnold beträgt 6,2 mm
Mildern lässt sich das durch Einbau von Rädern mit 5,6 mm Durchmesser, z.B. von Thomschke.
https://www.modellbahnradsatz.de/shop/n-radsatz...-modelle-von-arnold/
Beste Grüße
Klaus
Da bekommt der Begriff Pufferküsser doch wieder Sinn.
Seid froh, dass es noch Neukonstruktionen gibt und nicht nur aufgewärmte Sachen mit alten Formen.
Was wissen die Chinesen, die das Zeug herstellen, von europäischen Normen!

Hallo,

Danke für die sachlichen Informationen zu den neuen Modellen, auch für die Fotos. Da fällt es ja wirklich leicht, sich für oder gegen einen Kauf der Modelle zu entscheiden.

Viele Grüße,

Udo.
Hallo,

heute nun die angekündigten Vergleichsbilder. Links jeweils das neue Arnold Modell .Bild 1 ist die ehemaligen Rivarossi-Konstruktion welche von Arnold noch im letzten Jahrtausende überarbeitet wurde. Bild 2 ist der Liliput Gbs. Bild 3 der Brawa Gos. Bild 4 zeigt den Fleischmann Gs vor seiner Überarbeitung mit der Kinematik. Bild 5 den Roco Gs. Bild 6 das Minitrix-Modell als Wagen der NS. Bild 7 als Abschluss den Fleischmann Gs in der Ausführung mit der Kinematik. Die Bilder sind leider etwas unscharf da das Smartphone keine besseren Bilder macht. Die Puffer- und Dachhöhen passen recht gut zueinander aber Arnold hätte die Pufferhöhen bei seiner Neukonstruktion noch ein Stück tiefer legen können.

Grüße
Markus

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Hallo,

mein zweiter Gs ist gestern bei mir eingetroffen (der SNCF mit Permaplex). Beide Wagen lassen sich problemlos mit der SP9-Kurzkupplung kuppeln. Diese Kupplung hat den gleichen Kuppelabstand wie die Fleischmann Profikupplung 9545. Von daher muß ich Berni (Beitrag 8) widersprechen - die Deichseln sitzen nicht zu weit innen und Arnold hat sich an die Norm gehalten.

Grüße
Markus


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