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THEMA: Lackieren von Resin Modellen

THEMA: Lackieren von Resin Modellen
Startbeitrag
eiche - 03.04.22 20:48
Hoffe mal dies war hier nicht schon Thema. Ich prognostiziere mal, dass zukünftig immer mehr Resinmodelle von Kleinserienherstellen via 3D Druck angeboten werden. Und es werden u.U. zumindest originelle Modelle dabei sein - ganz gleich ob motorisierbar lauffähig oder als Standmodelle. Ich habe gerade zwei Modelle der Köf I von Michael Unger bekommen. Es ist geradezu fantastisch, was der 3D-Druck heute schon leistet.

Für mich stellt sich dann die Frage nach einer Lackierung. Um es ganz deutlich zu sagen. Dieses Fass werde ich nicht auch noch aufmachen. Nicht, dass ich mir dies nicht zutraue: Ich will diesen ganzen Ablauf mit reinigen, grundieren, Farbbestimmung, spritzen  und das ganze Equipment dazu einfach nicht. Und schon gar nicht für nur ein oder wenige Modelle. Aber auch der Schienenschleifzug Schörling mit passendem Wasserwagen von Modellbahn Union wäre so ein Kandidat. Frage an Euch: Gibt es eigentlich Adressen, wo man solche Arbeiten in Auftrag geben kann? Wenn sich einige Modellbahner zusammen tun müsste dies doch wirtschaftlich(er) zu machen sein eine Kleinserie von sagen wir mal 15 bis 30 Modellen lackieren zu lassen. Soll ja nicht umsonst sein.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sowas wirtschaftlich zu betreiben wäre. Nehmen wir im optimalen Fall an, man würde von einem Modell 30 Stück lackieren lassen, dann stellen sich mir folgende Fragen: Wie finden sich die Leute, die das selbe Modell in der selben Farbe haben wollen? Und was, wenn sich dann blöderweise nur 14 Personen finden? Und wie teuer ist dann das Lackieren (anteilige Kosten für die Gerätschaft, Lohnkosten für Abmischen der Farbe, das Lackieren selbst und die Reinigung des Luftpinsels danach, Farbe, Trocknung, Verpackung und Versand, Leerlaufzeiten, wenn gerade keine Aufträge vorliegen und so weiter)?

Ganz ehrlich? Wenn es kaufmännisch machbar wäre, die 3D-Druck-Modelle fertig lackiert auszuliefern, dann würden die Hersteller das doch selbst übernehmen. Die aber spekulieren wohl damit, dass genau das die Käufer selbst machen und damit Geld sparen (wollen).
Hallo Eiche,

auch wenn ich nur überschaubare Hemmungen habe, Drucke in 3D selbst zu kolorieren und decalen, ist das eine Menge Aufwand. Es bedarf neben dem notwendigen Equipment (s. S.Bahn) bei mir ordentliches Tageslicht, ausgeruhte Augen, ruhige Hand.

Manche Modelle kommen in Gruppen zerlegt. Da kann man durchaus mal hurtig einfarbig drübergehen. Aber häufig kommen auch Modelle in einem Teil: alleine den Radkasten in Wagenfarbe oder in schwarzer Schutzschmiere, die (Alu)Felgen (von Fuchs-Felgen auf dem Porsche mit schwarz ausgelegten Flächen will ich gar nicht reden), die Zierleisten an den Radzierblenden; Zierverchromungen am Kühlergrill.... ohne die Nachbarflächen doch zu treffen, gerader Bogen.... Farbwechsel und bestimmte Flächenverläufe beim Flecktarn.... Scheibenwischer, Außenspiegel von Gerd anbringen.

Das ist nicht wirtschaftlich zu betreiben. Ein Lok- oder Wagengehäuse in einer Farbe machen, Decals aufbringen wird vielleicht noch machbar sein, zumal alles gleich, vielleicht (in Relation zum Grundpreis bzw. den 350 € für eine Fleischmann-Dampflok). Aber für gummibereifte Fahrzeuge ist das eher die absolute Nische. beim panzer-shop werden Einzelstücke angeboten. Kann mich irren, aber ich habe da Harald Marsch im Hinterkopf.

meint

Michael
der auch noch genügend Rohlinge liegen hat

Hallo grußloser Bernd,

dieses Thema wurd hier schon mehrfach angesprochen, wo nach Lackierern gefragt wurde. Was ist für Dich wirtschaftlich? Bist Du bereit, für eine Lackierung 150-400€ oder noch mehr hinzulegen? Da haben wir schon das erste Problem, dass sowas der Masse schlicht zu teuer ist.

Mein Tatrawagen hat bis jetzt 7 Farbenbehandlungen bekommen und ist noch nicht fertig. Er muss an verschiedenen Stellen noch nachgeputzt werden. Wenn ich sowas in Auftrag geben würde, kostet das ein kleines Vermögen allein an Arbeitszeit. Dann noch die Zeit, die Beschriftung anzulegen. Beim meinem Tatra ist es "nur" die Indo-Arabische und Arabische Betriebsnummer, vielleicht noch die Indo-Arabische Liniennummer. Andere Modelle sind viel anspruchsvoller zu beschriften.

Anbei ein Bild des halben Tatras. Die rollfähige Bodengruppe fehlt noch, von einem Nm Antrieb ganz zu schweigen.
Der Tatra ist noch ein recht einfaches Modell, wenn ich z.B. an Postauto denke, mit 0,5mm roten Trennstreifen, oder gar den Dortmunder GT4, mit Doppelzierstreifen und V-Lätzchen an der Front, sind wir schon in einer ganz anderen Liga. Die Streifen sind keine Folien, sondern lackiert.

Gruß Frank U

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Für Auftrags-Lackierarbeiten fällt mir Mercig Studios in UK ein:
http://mercigstudios.com/commissioning
Eigentlich detailiert er und macht Weathering. Er macht aber auch Umlackierungen und Neubeschriftungen. Ob er auch "Bausätze" lackiert, weiß ich nicht. Die Preise sind stolz, aber selbst dafür frage ich mich, wie sich das rechnet. Die Arbeit ist enorm, die Ergebnisse sind grandiose Kunstwerke (siehe Galerie auf der Homepage). Und so sieht er seine Arbeit auch. Es gibt auch nur "fertige Kunstwerke" wozu u.A. grundsätzlich zumindest ein leichtes Altern gehört. Lieferzeit war bei mir ein knappes Jahr.

Gruß
Andi
Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: Michael Gr.

Kann mich irren, aber ich habe da Harald Marsch im Hinterkopf.


Ich bin da leider raus. Bis Ende 2019 habe ich das noch gewerblich gemacht. Dank der Geiz ist Geil- Mentalität war es da in letzter Zeit so, dass selbst die, die etwas mehr ausgegeben hätten bei mir doch nur noch etwa 3,50 € Stundenlohn erzielbar waren. Der Aufwand ist einfach viel zu groß, besonders bei einteiligen Modellen. Wer solche exklusiven Modelle möchte, muss zwangsläufig auch bereit sein dafür entsprechend zu bezahlen oooooder doch selber versuchen sich die notwendigen Fähigkeiten sich anzueignen. Dann kommt noch hinzu, dass man von manchen Leuten Shapeways- Modelle zugeschickt bekommt, die diese schon über 1 Jahr bei sich liegen hatten und die oft noch in miserabelster Druckqualität waren. Nach 14 Tagen nach Lieferung kann man diese Modelle aber nicht mehr reklamieren, was dann? Dann bekam ich von 90 % der Auftraggeber nur zu hören: "Du hast den Auftrag angenommen, ich habe ein Recht auf ordentliche Lieferung. Wie du das hinkriegst ist dein Problem."
Ich helfe gerne bei Anfragen, wenn jemand selber so ein Modell fertig stellen möchte mit gutem Rat, aber nicht mehr mit praktischer Arbeit. Die mache ich nur noch für meine privaten Sachen.
Gruß,
Harald
Hallo,
Harald hat die Probleme, etc. recht gut beschrieben.
Ich füge mal ein Beispiel an. Für meinen Bedarf habe ich ein 3D-Druck Tanklastwagen Modell von Panzershop entsprechend meinen Vorstellungen optimiert und lackiert. Beigefügte Fotos zeigen das Modell.
Ich habe mir viel Mühe gemacht, den Tanklastwagen zu lackieren und interessehalber die erforderlichen Schritte mit Arbeitszeiten notiert. Ob das Modell jetzt gefällt, usw. ist jedem selbst überlassen.
Meine Gesamtarbeitszeit ab polieren des Modelles und herrichten zum Lackieren, Aufbringen der Decals, Einbau der Fenster und Abschluss Schutzlackierung hat über 4 Stunden Zeit in Anspruch genommen. Den Materialbedarf habe ich nicht ermittelt.
Wenn man da nur mal mit 10 Euro/h ausgeht und nochmals vielleicht 5 Euro Materialbedarf anrechnet kommen also schon 45 Euro zustande. Dazu dann das Rohmodell und die Versandkosten wird man bei um die 65 - 70 Euro liegen.
Wer wird denn solch einen Betrag zahlen? Es darf doch Alles nichts kosten.
Gruß
H-W

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Hallo Harald,
Du beschreibst das Problem mit den Kunden (Geiz, Frechheit...). Dann kommt noch das Finanzamt und fragt nach der EÜR (aka Einnahmeüberschussrechnung). Wenn Du die Ware als Gewerbetreibender verschickst musst Du noch für die Entsorgung der Verpackung zahlen. Natürlich müssen die Farben auch den neuesten ROHS-Bestimmungen entsprechen...
Ich weiß warum ich mich immer bremse, wenn ich eigentlich Lust hätte eine Idee zu vermarkten. Aber manche Idee hilft ja auch schon, wenn sie öffentlich wird.
Grüße, Kurt
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn man da nur mal mit 10 Euro/h ausgeht und nochmals vielleicht 5 Euro Materialbedarf anrechnet kommen also schon 45 Euro zustande.

Du weißt, dass der Mindestlohn aktuell 9,82€/h und demnächst 10,45€/h beträgt? Und wenn man das gewerblich macht, hat man dabei noch keinen ct Steuern oder ernsthaft Betriebskosten bezahlt. Leerlauf- und Betriebzeiten die man keinen Kunden aufbrummen kann sind auch nicht berücksichtigt. Ich würde mal eher Richtung 30€/h gehen. Zum Vergleich: eine Werkstattstunde fürs Auto kostet ca. 80€ (Netto! und je nach Werkstatt noch viel mehr) und da wird Verbrauchsmaterial extra abgerechnet! Zugegeben sind dort die Betriebskosten (Wasserkopf, Werkstattmiete, Heizung, Werkzeug) auch höher aber 15€/h ist wirklich unter jedem Niveau. Vielleicht hat noch jemand den Stundensatz von SB-Modellbau im Kopf. Ich find grad nix mehr auf der Homepage. Aber auch der ist sicher mehr als 15€/h und auch mehr als 30€/h.

Gruß
Andi
SB liegt je nach Arbeitsart zwischen 75 und 90 € / Stunde. In meinen Augen absolut realistisch kalkuliert. Denke generell sollte man mit 80 bis 90 € / Stunde rechnen, wenn man etwas professionell umsetzen lassen möchte.

Schöne Grüße

Thomas
Moin,

das wurde jetzt schön rausgearbeitet. Die Qualität, die Werni da zeigt, ist vermutlich auch das,, was erwartet wird. Werni hat einfach nur mal mit einem leicht rechenbaren, aber noch niedrigen Betrag gezeigt, wo wir bereits damit landen - ohne die danach berechtigt und für mich nachvollziehbar aufgerufenen Sätze.

LG

Michael
Hallo,
ich habe mal einfach Zahlen genommen, die nur die reine Arbeitszeit, etc. betreffen dazu den Mindestlohn.  Kosten für Geräte, Räumlichkeit, usw. habe ich bewusst Außen vor gelassen, um nur mal zu zeigen, was so ein Modell kosten muss, wenn ein Sammler mal ein Modell  in ebay, oder Foren veräußern würde. Diese Preise werden allerdings vermutlich nocht beim Verkauf erzielt, vielleicht ein Drittel davon. Daher werden auch nur ganz selten solche Modelle angeboten.
Daher würde mir im Traum nicht einfallen, solche Modellbemalungen als Dienstleistung auszuführen. Für den persönlichen Bedarf ist das Hobby mit dem Optimieren, usw. dann natürlich  ok.
So landet das Modell anschließend nach Fertigstellung auf der eigenen Anlage, Diorama, Vitrine, o. ä.

Und wenn dann der Käufer meint, die aufgebrachten Farben, oder Decals entsprechen doch nicht so seinen Vorstellungen, will er das Modell nicht, oder macht einen Nachlass von z. Bsp. 30 und mehr % geltend.
Dann war alles für den Dienstleister die Füße.
Ich denke, solche Zeitgenossen gibt es in Zeiten des geilen Geizes genügend. Da muss man ja behämmert sein, solche Dienstleistung anzubieten.
Gruß
H-W
Hallo,
Ich bin ja der Meinung, dass unser Hobby mit Modellbau und Basteln zu tun hat ,und nicht immer nur mit kaufen. Und man kann sich jede Fähigkeit aneignen. Bei der Geburt sind wir doch alle gleich doof.
Und für das Geld,was man für eine Dienstleistung bezahlen muss,kann man sich schon eine vernünftige Airbrush Ausrüstung kaufen. Mit z.B. Vallejo Farben ist das auch keine Hexerei. Gerade bei Kunststoff Modellen kommt man schnell zu einem guten Ergebnis. Sieht man auch am Howtodo bei Panzershop.
MfG Torsten
Hallo,

gerade die schon zuvor genannten fertig lackierten Modelle von panzershopnl.de zwischen 15€ bis 35€ je nach Größe sind preislich durchaus interessant.
Und ich gehe mal davon aus, dass man außer den wenigen vorrätigen Fertigmodellen auch andere Farbvarianten absprechen kann und wohl ebenso Mengenrabatte, wenn man z.B. hier einen Großauftrag sammeln würde, wie bei Fahrzeugumbauten zuvor geschehen.

Viele Grüße
Martin
Gute morgen,

@Bernd:
Phils Minaturwelt bietet zumindest bei PKW auch colorierte Modelle an, und ich meine Claudia hat auch schon "Fremdhersteller" bemalt (Rail'n'Scale) Vielleicht fragst Du da mal.

@Torsten:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich bin ja der Meinung, dass unser Hobby mit Modellbau und Basteln zu tun hat ,und nicht immer nur mit kaufen. Und man kann sich jede Fähigkeit aneignen. Bei der Geburt sind wir doch alle gleich doof.


Ich verstehe die Meinung, teile sie aber nicht ganz. Natürlich sollte man für eine halbwegs ordentliche Modellbahn ein gewisses modellbauerisches Geschick haben (und da gehört wohl auch der grundsätzliche Umgang mit Pinsel und Farbe dazu), trotzdem kann und muss nicht jeder alles gleich gut können. Nur so hat es ja der Mensch überhaupt weitergebracht: Leute konzertieren sich auf das, was sie gut können (ok, manchmal auch das, in das sie hineingeboren wurden oder was die Eltern willen, aber lassen wir das mal).
Und selbst wenn ich etwas theoretisch kann, heißt es nicht, dass es mir Spaß macht. Und darum geht es ja auch im Hobby.

Auch wenn als Baby alle gleich doof sind. Es sind erwachsen nicht alle überall gleich gut. Und sei es einfach aus Mangel an Erfahrung - oder tatsächlich körperlich. Jemand mit Rot-Grün-Schwäche tut sich vielleicht mir dem bemalen etwas schwerer (ok, das ist dann vielleicht auch nicht so wichtig), oder manche Leute haben eben eine zittrige Hand.

Zum Thema Erfahrung: Ich habe schon einige Module gebaut. Ich bekomme das hin. Ich weiß aber, dass meine Ergebnisse nicht perfekt sind und es deutlich besser geht. Darum habe ich für die Konstruktion einiger komplexer Modulformen das an einen Auf Module spezialisierten Schreiner vergeben - der hat damit jahrelange Erfahrung. Und da bekomme ich ein perfekt passendes Puzzle. Ich habe auch in der Mietwohnung, nicht den Platz die erforderlichen Präzisionswerkzeuge unterzubringen oder die Muße die exakte Verlängerungen der Schnittflächen durch bestimmte krumme Winkel zu berechnen. Ja, das kann man lernen. Aber dann verliere ich am Ende die Lust, es klappt nicht und so habe ich genau das was ich will.

Das gleiche gilt für monotone, sich wiederholende Aufgaben. Ja, das kann man machen, mir fehlt dann die Geduld. Wenn ich das automatisieren kann es zu einem erträglichen Preis fremd vergeben kann, mache ich das auch.

Und Bernd hat den Punkt auch genannt: Er möchte das Fass einfach nicht aufmachen. Und das kann ich voll und ganz verstehen. So ist es für mich mit dem 3D Druck allgemein. Ich bin gerne Kunde und habe auch schon Sachen für mich entwickeln lassen. Aber ich weiß, dass ich mein restliches Hobby ad acta legen kann, wenn ich jetzt selber damit anfangen würde, mich da einzuarbeiten. Warum auch? Es gibt Leute die da viel mehr Erfahrung mit haben.

Viele Grüße

Dirk
Hallo zusammen,

Wie einige bereits erwähnt haben, biete ich tatsächlich Malanleitungen für 3D-Druckmodelle an. Vielleicht helfen sie einigen weiter.

https://www.panzer-shopnl.de/c-6309747/how-to-s/

Kevin
Hallo Dirk,
Beim Schreinern stimme ich Dir zu. Da braucht es halt auch Technik,die ich mir auch nicht anschaffen würde. Beim brushen sehe ich das anders.
Und bei den Fähigkeiten auch. Man kann alles lernen,wenn man es halt auch möchte.
MfG Torsten
Hallo,
ich find es interessant in welche Richtung dieser Thread sich entwickelt. Der Themenersteller Eiche (Bernd) hat nicht ein einziges mal erwähnt, dass es ihm zu teuer wäre... nur am Ende der Satz "Soll ja nicht umsonst sein." was mir suggeriert, dass er sich der zu erwartenden Kosten bewusst ist.

Auch ich habe mich schonmal gefragt, ob ich eine Lackierung in Auftrag geben soll, habe mich dann aber für den Selbstversuch entschieden zumal ich bis vor einigen Jahren im Automodellbau aktiv war (Revell &Co.) und dementsprechend auch das nötige Equipment habe. Von dem Ergebnis bin ich relativ enttäuscht, bin aber mit meinen Versuchen noch nicht am Ende. 1:24 und 1:160 ist eben ein Unterschied!

Meine Frage, die halbwegs in diesen Thread passen könnte: Wie klebe ich Farbtrennkanten so ab, dass es auch wirklich gerade und glatte Kanten werden? Ich habe Abklebeband von Tamiya benutzt und das sieht stellenweise ziemlich fransig aus.

Gruß
Christian

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Hallo Christian,
Tamiya Band ist schon mal gut. Allerdings musst Du wirklich drauf achten,dass es gut anliegt. Und lieber mehrmals mit grösserem Abstand drüber pusten,dami nix hinterläuft.
Allerdings weisst Du das sicher von Deinem Modellbau.
MfG Torsten
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und bei den Fähigkeiten auch. Man kann alles lernen,wenn man es halt auch möchte.



Vielleicht möchte man aber nicht, hat dafür keine Zeit, keine ruhige Hand oder man kann es, hat aber daran keine Freude oder keine Zeit. Hat Bernd ja auch geschrieben, dass er einfach das Fass nicht aufmachen will. Und ich finde das muss man akzeptieren. Jeder legt halt seinen Fokus beim Hobby wo anders hin. Es ist ja doch keinen geholfen, wenn man ihn jetzt ins Airbrushen quatscht und sich dann seine Aussage bestätigt und er vom Reinigen und Aufwand gefrustet ist. Dann hätte er das Geld lieber besser in die Lackierungen investiert.

Aber beim Abkleben stimme ich Dir zu

@Christian:
Tamiya gilt eigentlich mit als das beste Abklebeband. Die Lok ist aber auch kriminell mit den Formen und Mustern, die sich auch kaum an den Kanten orientieren. An Ecken und Kanten mit einem Zahnstocher noch einmal nachdrücken, und dort wo es in Ecken nicht anliegen kann mit einem ganz scharfen Skalpell anritzen damit es sich in die Ecken schmiegt und dann noch ein Streifen über den Schnitt.
Man kann auch versuchen zuerst einmal noch die Grundfarbe aufzutragen die dann die Lücken versiegelt, aber dann kann es passieren, dass man nach dem Abziehen eine deutlichere Kante hat, eben durch die zusätzlichen Farbschichten. Aber eigentlich geht das.

Hier mal ein Deine Beispielok mit Elita-Farben (mit Originalverdünnung), Tamiya-Masking Tape und Airbrush. An ein paar Rundungen ist es auch nicht perfekt, aber es zeigt, in welche Richtungen es gehen kann

Viele Grüße

Dirk


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Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: little magic

Der Themenersteller Eiche (Bernd) hat nicht ein einziges mal erwähnt, dass es ihm zu teuer wäre... nur am Ende der Satz "Soll ja nicht umsonst sein." was mir suggeriert, dass er sich der zu erwartenden Kosten bewusst ist.


Naja, man kann es nicht losgelöst betrachten. Auch wenn der Themenersteller sogar bereit wäre, hunderte Euro für so eine Dienstleistung zu bezahlen - es scheitert eben (wie ich oben schon erwähnt habe) auch daran, dass es zu wenige Menschen gibt, die bereit wären, viel Geld für sowas auszugeben. Man hat hier also nur dokumentiert, WARUM so ein Service nicht möglich ist. Und der Hauptgrund ist und bleibt: Es ist den meisten Modellbahnern einfach zu teuer. Denn wenn so ein Service kaufmännisch vernünftig gerechnet wird, kommen eben Beträge raus, die pro Modell mit Sicherheit die 100-Euro-Grenze weit überschreiten würden.

Wie gesagt: Da hilft es auch nicht, wenn man der Einzige ist, der solche Beträge bezahlen würde.

Was allenfalls ginge: man sucht sich einen Modellbahnklub in der Nähe und hofft, dass es dort Mitglieder gibt, die einerseits Spaß an solchen Arbeiten haben und andererseits die Zeit, solche Dinge zu erledigen. Denn dort hilft man sich in der Regel gegenseitig. Der eine kann halt gut Fahrzeuge digitalisieren, der Andere kann perfekt Bäumchen bauen und noch ein Anderer ist eine Koryphäe mit dem Luftpinsel.

Aber einen offiziellen Dienstleister zu finden wird wohl schwierig werden.
Vielen Dank für die Beiträge!
Weil von einigen angesprochen:  Es geht nicht darum, welches bastlerische Geschick ich vielleicht habe (oder auch nicht): Es geht darum, dass diese Lackierarbeiten letztlich ein eigenes Thema bei der Moba mit eigenen Erfahrungen sind. Und ich muss mir nicht alles antun.
Ihr dürft im übrigen gerne mal meine Mitgliedsnummer in diesem Forum recherchieren – ich bin hier länger dabei als fast alle Teilnehmer. Was auch in Beiträgen erwähnt wurde, ich bisher gar nicht so thematisiert habe: Im Alter wird die Hand nicht unbedingt ruhiger und wenn sie ganz ruhig wird  erlischt meine Mitgliedschaft hier (ok, schwarzer Humor muss auch sein )
Offenbar gibt es doch einige, welche mit evtl. Kunden eher schlechte Erfahrungen gemacht haben und diese dann bei so einer Diskussion wieder hoch kommen. Das ist schade, aber auch gut für das Gesamtbild zu wissen. In diesen Zusammenhang wurde auch die Preisgestaltung für derartige Arbeiten angesprochen. Ja, dies ist auch meine Erfahrung, dass Modellbahner oft nicht gewohnt sind in Stundensätzen zu rechnen. Gilt letztlich allgemein für viele Beiträge im Forum, welche zum Teil völlig "losgelöst" sind. Aber zur Klarstellung: Mir ist schon bewusst, dass ich hier von Preisen ausgehe, welche locker ein mehrfaches des Erstehungspreises der Modelle / Bausätze liegen können. Ich habe auch schon Modelle von Bernard Sackarnd anfertigen lassen (nicht jeden Monat) ohne das ich Privatinsolvenz anmelden musste. Aber auch klar von Euch geschrieben: Es kommt letztlich darauf an, was einem die Sache Wert ist. Ich denke eine Neigung zu Bahndienstfahrzeugen wäre z.B. nicht schlecht.
Trotzdem (obwohl Ihr mir keine Hoffnung macht): Wenn es gelänge genügend Interessenten für die Fertigung eines Modelles zu finden, kann sich dies ja nur günstig auf den Preis pro Modell auswirken. Einerseits: Das jemand dies ausschließlich als Haupterwerb macht, kann ich mir auch nicht vorstellen. Andererseits: Wen wollen die Hersteller mit solchen Modellen dann erreichen? Wenn ich schon von vornherein weiß, dass ich dieses Modell nicht (mit Abstrichen – befriedigend) hin bekomme, kaufe ich es doch schon gar nicht. Ob früher eher geätzt oder heute Resin: Die Urheber dieser Bausätze haben doch z.T. eine Menge Arbeit darin investiert.
Jetzt habe ich viele Beiträge, warum so etwas nicht geht. Aber offenbar gibt es tatsächlich nicht genügend Interessenten für solche "Kleinserien". Schade für die vielen interessanten Modelle.
Danke auch für die Hinweise und Adressen. Da werde ich mein Glück mal versuchen.
Gruß Bernd
Hallo Bernd.
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name:

Andererseits: Wen wollen die Hersteller mit solchen Modellen dann erreichen? Wenn ich schon von vornherein weiß, dass ich dieses Modell nicht (mit Abstrichen – befriedigend) hin bekomme, kaufe ich es doch schon gar nicht. Ob früher eher geätzt oder heute Resin: Die Urheber dieser Bausätze haben doch z.T. eine Menge Arbeit darin investiert.


zu: Wen wollen die Hersteller mit solchen Modellen dann erreichen?
Gehen wir doch einfach mal einige Jahre in der Zeit zurück, als es noch keine 3D-Druck- Technik und keine Digitalfotografie gab. Damals bauten die paar KSH und einige Hobbybastler für die interessierten Käufer Bausätze aus Ätzteilen oder Resinguss. Die meisten dieser Bausätze ließen sich leicht lackieren und mittels Decals verbessern. Andererseits lag aber oft auch die Detailversessenheit der meisten Modellbahner nicht so hoch wie heute, denn man erkannte feine Details nur mit der Lupe oder man hatte für gute Bilder eine sehr gute und mitweilen teure Fotoausrüstung. Heute erkennt man dagegen schon mit der billigsten Digitalknipse jede Feinheit am Modell, die nicht so ganz stimmt. Siehe dir doch noch mal das Bild der Lok in #17 an. Vor 15 Jahren hättest du sie nur normal gesehen und hättest gesagt, das wäre ein tolles Modell. Jetzt schaust du sie dir x-fach vergrößert auf einem 21- Zoll- Monitor an und fragst dich, wer hat die Lok so versaut mit diesen miesen Farbtrennkanten (Sorry Christian, ich finde dein Werk für die Zeit Klasse).
Als weiteren Punkt muss man dann noch anführen, dass die KSH damals ganz anders gearbeitet haben als die 3D- Druck- KSH von heute. Die KSH welche Resinguss- oder Ätzteilmodelle anboten mussten immer eine Mindestmenge fertiger Bausätze für Interessenten liegen haben. Haben sie nicht selber geätzt bzw. gegossen, mussten sie jemanden anderes dafür bezahlen und haben sich meist größere Mengen hingelegt, damit der EK günstiger für sie war.
Der 3D- Druck- KSH heute erstellt meist nur erst mal den Bausatz und macht nur einen Probedruck. Dann wird bei jeder Bestellung der Bausatz jeweils neu gedruckt oder man überläßt gleich alles einem Dienstleister wie z.B. Shapeways. Damit fällt bei Selbstdruck jegliche Lagerhaltung weg außer dem Grundmaterial, beim Dienstleister hat man überhaupt keine weitere Lagerhaltung mehr. Und da kommen jetzt zu den ganzen KSH mit Gewerbeschein noch mal Unmengen privater Leute dazu, die erst mal für sich selbst ein Modell erstellten und dann dieses für eine Gewinnbeteiligung einem Dienstleister überlassen oder auch auf kostenlosen Seiten anderen Selbstdruckern überlassen. Dadurch ist das Angebot heute kaum mehr überschaubar, der Reiz nach Besitz eines der Modelle wird geweckt, aber der Dienstleister für die Fertigmodelle fehlt im Nachhinein.
Gruß,
Harald
Hallo zusammen,

eine interessante Diskussion...

Sicherlich kennt der ein- oder andere meine Umbauten, Lackierungen und Patinierungen aus verschiedenen Beiträgen.
Um es aber gleich vorwegzunehmen - solche Arbeiten mache ich nur für mich selbst, bestenfalls noch für supergute Freunde.

An dieser Stelle möchte doch gleich nochmal auf den eindrücklichen Schlussatz des Themenerstellers eingehen, manifestiert diese Aussage doch eine allgemeine Grundhaltung zum geleisteten Gegenwert einer hochwertigen Lackierung. Eine solche Lackierung bedeutet nämlich enorm viel Arbeit, Sachverstand und Geschick.

Es genügt nicht, mit der Airbrush "drüberzuhauchen" und die benötigten Fertigkeiten lassen sich auch nicht einfach so "im Vorbeigehen" erlernen. Bereits die Vorarbeiten, ggf. auch feinste Schleifarbeiten unter der Lupenbrille, das supergenaue Abkleben bei mehrfarbigen Lackierungen, die richtige Farbaufbereitung und der eigentliche Lackiervorgang sind oft mehrtägige Arbeiten. Nicht zu vergessen das fachgerechte Verarbeiten von Decals, damit das Ergebnis auch gut aussieht.
Auch ein entsprechendes Equipment nebst Verbrauchsmaterial muss vorhanden sein. Bereits diese Ausrüstung kostet richtig Geld!

Es stimmt mich absolut bedenklich, wenn die Wertschätzung dieser hochfeinen Präzisionsarbeiten - im Modellbahnkontext - mit dem Satz "es soll ja nicht umsonst sein" abgehandelt wird. Ob eine solcher Satz auch gegenüber einem Uhrmacher oder Goldschmied fallen würde?

Halten wir fest:
Eine vollumfassende Lackierung eines Modells ist unter der Annahme eines angemessenen Stundensatzes kaum zu bezahlen und übersteigt ganz sicher den ursprünglichen Wert eines Serienmodells um ein Vielfaches. Das gilt erst recht für ein Resin-Rohteil. Jedenfalls kann ich bestens nachvollziehen, warum nur sehr wenige Könner bereit sind, hochwertige Modellackierungen kommerziell anzubieten.

Tatsächlich gibt es wohl diese drei Lösungswege:
- Profi bauftragen
Bereitschaft zur Zahlung eines deutlich spürbaren Preises für Qualitätsarbeit
- Selbst aktiv werden
Viel Lehrgeld, viel Frust, teures Equipment, aber nach jahrelanger Erfahrung vielleicht auch Aussicht auf Erfolg
- Projekt begraben
Nach eingehender Abwägung mitunter nicht immer die schlechteste Lösung...

Das meint
Barbara



Servus,

ich bastle gerade an einem Resin-Modell "Gleisstopfmaschine". Da ich hier keinen Motor einbauen kann, werde ich eine alte Diesellok als Schiebelok mit elektr.Kupplung umbauen und so diesen "Stopfer" schieben und ihm Scheinwerfer spendieren.
Alles Zusätzliche wurde entfärbt und wird mit der Spraydose neu lackiert. Alles in einem Farbton der mir gefällt.
Auch das Resinmodell !
Den Preis für einen fahrenden "Stopfer" war mir zu hoch, so wichtig war mir diese Angelegenheit in meiner Anlage nicht.
Ich habe diesem Resinmodell  neue 2-Achs-Drehgestelle , 2 Scheinwerfer und die elektr.Kupplungen spendiert.

Hat viel Spaß gemacht !!!!!!

Gruß ..........Rainer
Servus mitanand,
Zum Thema Lackieren von Resin Modellen.
Ich besitze einen wunderschönen 4achs Betonmischer vom Panzershop. Das Teil hat eine recht große Frontscheibe, so dass der Blick ins Führerhaus gut sichtbar wäre. Bin nun aber am überlegen ob ich ihn wieder abgebe, weil ich keine wirklich praktikable Lösung finde, wie ich das Innere des Führerhauses farblich differenziert behandeln kann. Oder gar eine Fahrerfingur einbauen könnte. Auch der Bereich zwischen Mischtrommel und Fahrwerk ist so eng, dass der feinste Pinsel zwangsläufig oben und unten abstößt. Die Anleitung von panzershop bringt zu dieser Problematik leider O,nix.
Werde wohl in Zukunft nur noch Modelle kaufen, die zumindest zweigeteilt geliefert werden.
Schönen Sonntag noch
Arno
Hallo Arno,

hier hilft von innen nach außen zu arbeiten:
Schritt 1:
Erst mit der Airbrush durch die offenen Fenster lackieren, mit superfeinen Pinsel Lenkrad o.ä. farblich absetzen.
Schritt 2:
Abkleben der Fensteröffnungen am besten mit Tamiya-Klebeband. Achtung: Das ist eine nicht zu unterschätzende "Fummelsarbeit"
Schritt 3:
Außenlackierung mit der Airbrush. Hier behutsam im Bereich der Klebestellen hantieren.

Hoffe ich konnte Dir helfen.
Nachher stelle ich Fotos von zwei Beispiel-Lkw ein: DAF-Sattelzugmaschine und Magirus-Kipper.

Bis dahin...
Barbara

Edit:
Beide Modelle habe ich nach entsprechenden Vorbildfotos lackiert.
Man möge auf den hochauflösenden und stark vergrößernden Fotos diverse Staubpartikel verzeihen; die Modelle stehen seit einiger Zeit auf der Anlage...

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Hallo,
Ja, mehrteilige Modelle sind schön,aber den Preisunterschied sieht man schon ,wenn man den leichter zu lackietenden, aber teuren  Tatra von Railnscale sieht, gegenüber einem Panzershop LKW. Der Mehraufwand muss halt bezahlt werden.  Babaras Tip ist schon gut. Ich hab mal in einen Uaz einen Fahrer von unten eingesetzt. Sieht man aber letztendlich nicht. Und bei den Materialstärken passt meistens auch keine N Figur.
MfG Torsten
p.S. Babara, super saubere Lackierung

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Arno,

auch wenn es ein harter Schritt ist, und einem uU die Seele blutet. Einteilige Modelle kann man durch Auseinanderschneiden mehrteilig machen. Wenn man es vorsichtig angeht, kann man das an Stelle tun, die man später nicht mehr sieht. Nach dem Lackieren pickt man es zB unter Zuhilfenahme von zB Polystyrolstreifen wieder zusammen. Hält auch nicht schlechter als ein normal sprödes 3D Druckmodell.

Andras
Hallo Ihr,

auch mir wurden schon Monolithen zugespielt, um sie zu lackieren. Meine Meinung: NIE WIEDER. Der Mehraufwand mehrteiliger Modelle ist es wert, um ein qualitativ hochwertiges Modell zu erhalten. Allein die Spaltmaße zwischen Radläufen und Reifen rechtfertigen den Aufwand. Wenn die Aufbauten dann auch noch Monolithisch sind, bin ich ganz raus.
Von Resinabgüssen rede ich gar nicht mehr...

Warum sich immer noch so viele auf diese Monolithen versteifen kann auch ich nicht nachvolliehen. Da werden Unsummen für andere Modelle ausgegebn, aber das Beiwerk darf nichts kosten.

Gruß Frank U
Hallo Frank,
Na ja, der Mensch wächst auch mit seinen Aufgaben. 30 oder 40 Euro bezahl ich nicht mehr für ein Strassenfahrzeug, zumal noch unlackiert. Ich bastel gerne,und versuche ,es in zubekommen. Und das tut ein günstiger Fehler weniger weh.
MfG Torsten

Hallo Leute,

für diese Monolithen kann ich mich auch nicht begeistern -- "aus Versehen" habe ich mal einteilige Gabelstapler gekauft, die liegen immer noch grundiert herum, eine weitere Bemalung ist bei den Rädern und Radkästen kaum möglich (aber notwendig ). Da brauche ich mal eine seeehhhr ruhige Hand...
Eine ganz provokante These :
Mehrteilige Modelle brauchen bei der Konstruktion mehr Nachdenken, was die Monolithkonstrukteure nicht aufwenden wollen; es gibt ja genug Käufer.

Zumindest mache ich seitdem um die meisten Monolithen einen großen Bogen, egal, wie gut mir ein Modell gefällt...

Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,

Ich werde erklären, warum ich die meisten meiner Modelle in einem Stück mache:

Wenn ich 10 verschiedene Leute frage, welches Fahrzeug sie wollen, bekomme ich 9 verschiedene Antworten. Ich bekomme mehrere E-Mails pro Woche von Leuten, die mich bitten, die Modelle X, Y oder Z herzustellen.

Wenn ich ein Modell aus 1 Stück mache, dauert es etwa die Hälfte der Zeit, um es zu machen, im Gegensatz zu einem 2-teiligen Modell. Wenn Sie alle Ihr Lieblingsfahrzeug zu einem guten Preis wollen, dann ist dies der beste Weg, dies zu tun. Andernfalls wird das Fahrzeug viel teurer (sowohl beim Zeichnen als auch beim Drucken), und ich kann nur die Hälfte der Fahrzeuge herstellen, die die Leute wollen.

Zu sagen, dass ich deshalb faul bin, halte ich für eine sehr seltsame Einschätzung. Ich habe derzeit über 800 Fahrzeuge im N-Maßstab und 300 Figuren. Wenn das faul ist, dann weiß ich nicht, was man nicht faul nennt. Auch die Qualität der Modelle übertrifft die meisten Modelle der Konkurrenz mit Leichtigkeit.

Außerdem ist es vielleicht nicht für Sie, aber nach meinen Verkäufen zu urteilen, ist es für viele andere Leute. Dass etwas nichts für dich ist, bedeutet nicht, dass es faul ist.

Kevin
https://www.panzer-shopnl.de/

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Hallo Kevin #32,

nirgendwo habe ich was von "faul" geschrieben, nur dass die extra Zeit nicht aufgewendet wird, da es ja genug Käufer gibt.
Und mit Deinem Statement bestätigt Du die These:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich ein Modell aus 1 Stück mache, dauert es etwa die Hälfte der Zeit, um es zu machen, im Gegensatz zu einem 2-teiligen Modell.



Faulheit will ich bei der Menge an Modellen wirklich nicht unterstellen!

Viele Grüße
Michael
Hi,

Oh ich verstehe! Es ist ein Satz, der leicht missinterpretiert werden kann.

Kevin
https://www.panzer-shopnl.de/
also vielleicht doch noch einmal ganz kurz:

ich habe ein paar Monolithen. Ein paar alte Steyr 680 und zwei oder drei PKW von einem Typen auf Shapeways namens Cerebro. Was mich am meisten gestört hat, war, dass man die Windschutzscheiben nicht von innen machen konnte. Ich habe dann die Bodenplatten mit meiner Proxxon aufgeschnitten und die Inneneinrichtung herausgenommen. War eine Futzelei aber nicht schlimm. Nach dem Lackieren der Inneneinrichtung und der Wundschutzscheibe Marke MKK wurde dan Ganze mit Hilfe eines Blattes Papier an Ort und Stelle geklebt. Sieht kein Mensch und schaut auch nicht schlechter aus als die Wagen Marke Maurice oder Andras.

Würde ich jetzt nicht mit dreihundert Modellen machen, aber wenn man eines haben will, dass es sonst nicht gibt - warum nicht?

Andras
Hallo Kevin,

genau der Monolith ist der Grund, warum ich Deinen Tatra 815 nicht haben möchte. Abgesehen von dem markanten Fehler, auf den ich Dich hingewiesen habe. Deinen Bildern nach zu urteilen, wurde der nicht behoben?

Wenn Du ein Modell nur monolithisch anbietest, wie willst Du dann beurteilen, ob sich ein mehrteiliges nicht besser verkauft? Viele kaufen ein Kompromissmodell, weil es nichts anderes gibt. Das ist auch der Grund, warum die Modellbahnhersteller immer wieder ihre Fantasiemodelle mit Kusshand verkauft bekommen.

Gruß Frank U
Hallo zusammen,

die verschiedenen Meinungen und Erfahrungen die hier geschrieben werden finde ich sehr interessant.
Ich persönlich habe keine Probleme mit "Monolithen". Ich mache es auch so, wie Barbara es in #26 beschrieben hat. Mit etwas Übung geht das.
Natürlich gibt es Modelle, bei denen es immer etwas schwieriger wird.
Die Bus-Varianten vom Kevin (Robur, Mercedes T2, DAF Bus) sind aber auch mehrteilig und somit auch einfach innen zu lackieren.

Gruß Dennis

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Hallo,
ich muss sagen, die mehrteiligen Modelle von etchit sind klasse, lassen sich auch prima lackieren, da eben mehrteilig.
http://etchit.bplaced.net/data/etchIThome/index.html
Gruß
H-W
Servus,

was ich nicht erhalten kann in " N ", da versuche ich halt selbst zu bauen und auch zu lackieren, mit Pinsel o.Dose !
z.B. ein Tausendfüßler und meine Raffinerie Feuerwehren.

Grüße ......Rainer


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Hallo,
ein STEYR 91 von Kastenbahner, ein Modell in mehreren 3D-Druckteilen stelle ich einmal vor.
Leider ist die Fahrzeugkabine nicht separat gedruckt, was eben zu mehr Arbeit beim Gestalten dieser macht.
Ich finde das Modell zeigt die Möglichkeiten, die es bei der Gestaltung gibt.
Die bewegliche Kipperbrücke ist nicht beim Ausgangs 3D-druckmodell gegeben. dies war eine Eigengestaltung.
Ich hoffe, die Fotos lassen da Einiges erkennen.
Viele Grüße
H-W

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Hallo Ihr,

Kastenbahner Steyr91, die sind das Geld nicht wert. Krumme Kabinen, Fahrerseite nach innen eingedrückt, Dach hängt durch. Dazu über der Frontscheibe auf der Beifahrerseite Löcher.
Als ein guter Freund mir 3 Stück zum lackieren gegeben hat, bin ich schier vom Glauben gefallen.

Kastenbahner ist bei mir raus, von 3 Stück sind 3 Stück mangelhaft. Kabine fest auf dem Rahmen, das Ausschlußkriterium generell, da helfen auch separate Aufbauten und Räder nichts. Dann die Fummelei, der Kapillarwirkung entgegen zu wirken.

Auch wenn ich mich wieder so richtig unbeliebt mache: Wie kann man sowas hochloben?

Gruß Frank U

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Hallo,
ich bin eben zu blöd, diese gravierenden Mängel festzustellen. Tut mir leid bin eben nur Küchentischbastler und kein Profi-Modellbauer wie Sie Stadtverkehr.
Komisch ist allerdings, dass ich dies nicht bei meinem Modell gemerkt habe.
Vielleicht kann ja Kastenbahner etwas zu diesen strammen Aussagen Stellung nehmen.
Dann noch einen schönen Abend und viel Spaß an euren Bastelarbeiten.
Gruß vom Blinden
H-W

Da es jetzt sehr off-topic und persönlich wird, schlage ich vor, an dieser Stelle nur noch mit Beiträgen zum Lackieren von Resin Modellen im Auftrag für Andere weiterzumachen.

meint

Michael
Hallo,
richtig Michael.

Gruß
H-W

Vielleicht ist Druck und Druck nicht immer das Gleiche? Shapeways macht mir manchmal ein Modell, bei dem mir die Luft wegbleibt, weil der Druck so gut ist, und im gleichen Paket kommt ein Modell, bei dem mir die Luft wegbleibt, weil es so schlecht gedruckt ist.
Hallo,
ich melde mich noch mal mit Fotos des 3D-Druck Kühlkoffer LKW's von Edgar ( etchit)
Das Material ist in meinen Augen top und filigran gedruckt, schon sauber entgratet, also fertig für die weitere Bearbeitung. Selbst eine sehr feine, klare, passende Frontscheibe liegt bei.
So sollten die Modelle von einem guten 3D-Drucker aussehen. Bei diesem Modell lassen sich alle Teile und kritischen Stellen einwandfrei bearbeiten.
Vielleicht kann zu so einer Ware auch der Profi etwas sagen.
Viele Grüße
H-W

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Kein Profi hier aber ich habe etchit Modelle schon bearbeitet. Wie schon in anderen Fäden geschrieben, kommen die Modelle von Seubert hier eindeutig zu kurz bzw. sind eindeutig unterschätzt,

Andras
Hi,
die Modelle von etchit sind alle in einer echt super guten Qualität.
Ich habe schon viele Modelle von Edgar gebaut, bzw. fertig gestellt und lackiert.
Die Lackierung, etc. seiner Resin 3D-Druckmodelle war immer einfach und klasse zu machen, da die Modelle aus mehreren Teilen bestehen.
Es lohnt sich mal sein Angebot anzusehen.
Gruß
H-W
Hallo,

dann machen wir doch mal die Biege von den Qualitäten einzelner Drucker zu dem Ausgang: colorieren von Modellen für Dritte.

Es ist auch meine Wahrnehmung, dass shapeways bei identischen Bestellvorgaben mal super, mal na ja liefert. Das liegt wohl u.a. an der x-y-Ausrichtung: in einer Richtung ist die Rundung super, 90 Grad verdreht na ja. Feineinstellungen könnten da auch eine Rolle spielen. Dann sind da wohl auch unterschiedliche Modelle im Einsatz, vielleicht nicht immer das best geeignete Modell zum zum druckenden Modell. Dann laufen bei shapeways ja unterschiedlichste Dinge in verschiedensten Größen mit unterschiedlichen Materialien, die bei der ncäshetn Charge auch wieder etwas anders sein können.

Und schwups, ist es auch für den Colorierer schwieriger, eine optimale Leistung abzuliefern oder analog dem Prototypen/Muster.

Edgar druckt nur in unseren kleinen Maßstäben mit eigenen hohen Ansprüchen, Auch schaut er Alles noch mal an; bspw. auch den lagernden Ätzbausatz, bei dem er einen marginalen "Mangel" (vermutlich unter der Riesenlupe) entdeckt und abfragt, ob man zurücktreten will, bevor er ihn in mein Päckchen steckt. Da sind die Voraussetzungen für gute Lackierarbeit und reproduzierbar natürlich besser.

meint

Michael
der das o.g. Päckchen erst morgen nachmittag auf der Post abholen kann
Also entweder ist es dem Rainer Zufall zu verdanken - oder es hat hier jemand mitgelesen und darauf reagiert; sehe gerade, dass DM-Toys jetzt einige 3D-Eigenproduktionen auch als Fertigmodelle anbietet:

https://www.dm-toys.de/de/liste/suche/fertigmodell/hersteller/MU.html

Sind auch ältere Produkte dabei, daber die ersten etwa 50 Produkte aus der Liste gab es bisher offensichtlich nur als unbearbeitete Version.

Ob das Schule macht? Also ich mag nicht daran glauben, aber lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Herby
Hallo zusammen,
hallo Arno (@25),

als Fan der vierachsigen Btonmischer von panzershop.noch musste ich mir diese einfach kaufen. Dann lagen sie einige Wochen in der Schachtel, bis ich den Mut zum lackieren gefunden habe. Das letzte Mal hatte ich die Airbrush vor über 25 Jahren während des Studiums in der Hand.

Letztlich kostet es einfach die erste Überwindung, das „jungfräuliche“ Modell mit Farbe zu gestalten. Ich habe erst einmal an alten Waggons und Bastelschrott geübt. Danach folgten erst einmal einige Bundeswehr-Modelle mit Flecktarnung zum üben. Da fallen Fehler nicht sofort auf. Klar, dass nicht jeder sofort zum Profi wird, aber Übung ist einfach alles. Wie überall im Leben.

Begonnen habe ich dann, wie Barbara bereits geschrieben hatte, von innen nach außen, wobei ich das Modell zuerst in der gelben Grundfarbe lackiert habe.
Danach wird mit einem ganz feinen Pinsel der Innenraum mit dunklem Grau angestrichen. Anschließend habe ich die Sitze hellgrau und dann das Armaturenbrett und das Lenkrad mattschwarz gestrichen. Wichtig, lasst euch Zeit, Hektik ist hier fehl am Platz.

Anschließend dann die äußeren Details von hell nach dunkel. Zwischen Trommel und Fahrwerk habe ich Abdeckband geklebt, um die gelbe Farbe nicht wieder zu übermalen.
Die Airbrush nutze ich bei den kompakten Modellen nur für die Grundlackierung, alles weitere wird mit feinen, guten Pinseln oder Zahnstochern gemacht. So z.B. die silberne Einfassung des Kühlergrills und das MAN-Logo.

Auch wenn es nicht 100% perfekt ist, freue ich mich an den Modellen. Jetzt fehlen noch die passenden Decals für die Baufahrzeuge. Die Anschriften sind nur provisorische Ausdrucke aus dem Laserdrucker die ich im CAD-Programm erstellt habe, um erst einmal die Wirkung zu testen.

Inzwischen sind etliche Baustellen-Fahrzeuge und auch einige THW-Fahrzeuge entstanden. Diese sind bereits fertig mit Decals ausgestattet. Blinker, Rückleuchten und Scheinwerfer wurden mit dem Zahnstocher aufgetupft. Ein Pinsel ist hier fast schon zu groß.

Vielleicht bekommt der eine oder andere nun auch Lust, eigene Fahrzeuge zu kreieren. Eine Bereicherung ist es in jedem Fall auch wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt.

Viele Grüße
Andreas

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Hallo,
ich hätte auch noch 2 Bilder von Panzershop Modellen, im Auftrag koloriert. Die Modelle wurden von mir mit dem Pinsel mit Revellfarben bemalt und mit eigenen Decals versehen. Die Panzershop Modelle sind tolle und detailreiche Drucke, dass sie in einem Stück sind, erschwert zwar die Lackierung, aber es lohnt such ein Kauf.
Wie schon im Faden weiter oben von anderen Forumsmitgliedern auch erwähnt, zahlt sich die Auftragskolorierung für den Ausführenden jedoch kaum aus, die Stunden, die in so eine Fertigstellung hineinfließen, kann man an den Auftraggeber  nicht weitergeben.
Ich biete meine eigenen Modelle koloriert an, da ich jene Kunden ansprechen möchte, die gerne ein Modell hätten, sich die Lackierung aber nicht antun wollen oder können. Da gehört dann halt viel Enthusiasmus und die Liebe zur Bastelei dazu, wenn man solche Modelle dann zu trotzdem moderaten Preisen anzubieten bereit ist.

LG, Claudia

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Hallo zusammen,

ein extrem spannender Beitrag. Zeigt er doch wie unterschiedlich die Wünsche an die Ergebnisse der eigenen Arbeit bzw. an die gekauften Produkte sind. Da wird einem dann schnell bewusst wie hoch die eigenen Ansprüche mittlerweile sind. Wenn man es sich genau überlegt vielleicht sogar überzogen!

Die Ergebnisse der hier gezeigten Arbeiten sind echt super! Und je älter ich werde desto mehr muss ich feststellen, dass man echt dankbar sein muss, dass es Leute wie Kevin von Panzershop gibt die so einen Job übernehmen Produkte zu entwickeln und auch noch als fertig lackiertes Modell anbieten!

Hoffe mal die Kleinanbieter bleiben uns erhalten! Wäre vielleicht ja auch mal einen Beitrag wert, was es so alles gibt.

Gruß Tom

Hallo Andreas,
da hast Du wirklich tolle Modelle geschaffen und auch bewiesen, dass man aus Monolithen super Fahrzeugmodelle machen kann. Große Klasse.
Wie du schön beschrieben hast, braucht man viel Geduld und eine ruhige Hand. Auf weitere Modelle aus Deiner Hand freue ich mich schon.
Viele Grüße
H-W
Hallo Claudia,
so wie Du die Modelle von Kevin coloriert hast, habe ich es auch meist gemacht, bis auf die Grundierung und die großen Teile, die habe ich mit der Sprühdose gemacht.
Hier mal der umgebaute Fertigbetonsattelzug.
Viele Grüße
H-W

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Hallo,
hier noch etwas zu dem 3D-Druck Kühlkoffer LKW von etchit.
Ich habe da so kleine Änderungen vorgenommen, und einen dem MAN TGL ähnlichen Fahrzeug zu gestalten.
Hier mal Fotos aus dem Momentanen Rohbauzustand. Es soll ein 12 Tonner TGL 12 250 mit Kühlkofferaufbau werden.
Grüße
H-W

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Hallo Hans-Werner,

ich bin ja schon auf die Lackierung und Gestaltung des MAN gespannt.
Was hast Du alles gegenüber dem Original-Bausatz verändert?
Wo bekommst Du den MAN-Kühlergrill her?

Gerade hier zeigt sich auch wieder einmal der Vorteil von selbst lackierten und (um-)gestalteten Resin-Modellen.
Die eigene Kreativität kann sich frei entfalten und so individuelle Modelle entstehen lassen.

Viele Grüße
Andreas
Hallo,

@ Andreas

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wo bekommst Du den MAN-Kühlergrill her?



http://etchit.bplaced.net/data/etchIT-store/pd1...OL}&categoryId=4

@ Werni

sauber, wie immer

LG

Michael
Hallo Andreas und Interessierte,
der Kühlergrill ist jetzt bekannt. Du musst die unteren mit ohne Grillstäbe nehmen. Bei diesem musst Du allerdings den so zurechtschneiden, dass nur das MAN und etwas darunter über bleibt. Dann diesen schwarz lackieren, nach Trocknung mit einem feinen spitzen Messer, Skalpell, o. ä. von dem Überlackierten, erhöhtem Streifen und Schriftzug den schwarzen Lack wegstreifen. Der silberne Schriftzug, etc. sind dann zu sehen.
Solche feinen Kühlergrills, Emblem kann man immer wieder gebrauchen, um Modelle zu optimieren.
Die Spiegel habe ich gegen MAN Ätzteilspiegel  von FKS ersetzt.
Von der etwas rundlichen Front der Kabine und der Frontschürze mittig etwas wegfeilen, schleifen, als begradigen
und in der Schürze unten, mittig  die rechteckige Öffnung für den Kühler mittels feinem Fräser etwas einfräsen.
Hier mal erste Fotos, allerdings noch ohne Fenster und lackierte Räder.

Viele Grüße
H-W

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Hallo Werni.
Nicht schlecht dein neuer kleiner MAN. Ich habe in der Kabine wegen der Rundung an der Front eher einen Renault Midlum / Volvo FL / DAF LF heraus gesehen, aber da ist sicher noch mehr möglich.
Zumindest ist das ein Modell der kleinen Brot- & Butterklasse, nicht so ein ewiger Fernverkehrs- Sattelzug der Großserienhersteller.
Gruß und frohe Ostern,
Harald
Rückspiegel von FKS?

Andras
Andras, ja.
Gruß und schöne Ostern
H-W
Hallo Harald,

Die Rundungen sind schon so weit wie es mir möglich war, weg genommen.

Ich würde auch gerne einen DAF aus meinen anderen Bausätzen machen, leider finde ich nichts passendes als Kühlergrill mit Emblem.
So war es, da ich einige MAN Grills mit Emblem von Edgar habe, für mich logischer einen MAN TGL, der älteren und neueren Version zu machen.
Mit der Aussage "In Anlehnung an das MAN TGL Modell", kann man es eventuell gelten lassen.

Klar wird es hier Fachleute geben, die das zerreißen und/oder viel besser machen können.

Für meine Ansprüche und als Modell auf der Anlage passt es.

Viele Grüße und schöne Osterfeiertage

H-W

Hier noch einige Fotos und dann war es das in diesem Themenkreis.

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Griaß Di, Andras,

Shapeways, Konstruktuere und Anwender sind immer mehrerlei. Auch ich habe schon eine große Streuung bei Shapeways gehabt, aber die Shpewaysinternen Probleme lassen sich mit kleineren Tricks leicht beheben. Meine Gehäuse spreizen sich nicht mehr, weil ich diese mittlerweile stabilisiere. Die Druckqualität lässt sich auch mit Geschick kaschieren.

Deine Modelle zähle ich zur Oberklasse, die sind bis zum Detail durchdacht. Mehrteiliger Komplettbausatz ist das Mindestmaß, was ich von einem Konstrukteur erwarte. Deine LKW (auch wenn ich mit LKW nichts am Hut habe) kann man getrost auf dem Goldtablett präsentieren. Vorbildgerecht sind sie auch, nicht solche Ähnlich-Konstrukte. Etchit hat schlechte Karten bei mir, Käfer, Wartburg 311 oder Ikarus 55+66, um mal nur 3 konkrete Beispiele zu nennen. Das neueste von Etchit, mir begegnet viel während der Arbeit auf dem Bus, sowas kann ich nicht zuordnen. Maximal irgend ein Nachbau-Asiate?

Die nächste Kategorie sind die Resinabgüsse. Da ist mir noch nie etwas Vernünftiges untergekommen. Noch viel mehr Nacharbeit als bei "Minder-"Shapeways. Da kann man nur das bestmögliche entsprechend der Grundsubstanz rausholen.

Resindruck, auch hier habe ich noch nicht die Gans mit dem goldenen Ei gefunden.

Gruß Frank U

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Hi,
sind das Modelle von Andras und Stadtverkehr?
sehe ich das richtig, oder habe ich etwas an den Augen; die meisten Modelle sind ohne Verglasung, oder mit Milchglas ausgeführt. Warum, hat das etwas mit den 1:1 Modellen zu tun?
Gruß
H-W
Servus,

was die Fenster betreffen : Bei meinem Gleisstopfer aus Resin habe nach der Dosen-Farbe u. Trocknung die Fenster mit MKK gebaut, eine große Frontscheibe mit Plexiglas klar.
Ich habe dann nach einiger Zeit noch einige Schleif- u. Bohrarbeiten gemacht, Magnetkupplung etc. !
Nun habe ich auch Milchglasfenster, da über und über voll feinem Staub,......da hilft kein Blasen o. Saugen !!!

Ich baue den Stopfer jertzt richtig fertig und dann kommen wieder neue MKK-Fenster rein.     !

Gruß......Rainer
Hallo,

ich möchte euch ein paar Modelle von RailNScale zeigen, die ich ausnahmsweise im Auftrag für einen Kunden koloriert hab. Die Modelle sind sehr schön detailiert, Kommentare zum Resin spare ich mir. Auf Wunsch habe ich auch Decals für die Modelle erstellt.
Hat in Summe Spaß gemacht, der Arbeitsaufwand für solche Modelle ist nat. groß, ich hab für die großen LKWs ca 3 h Arbeit pro Modell reingesteckt.

Grüße, Claudia

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Hallo Claudia,
die Fahrzeuge sind schön geworden. Da wird sich der Auftraggeber bestimmt freuen.
Ich habe die Tage Resinmodelle von etchit optimiert und bemalt. Fotos mal anbei.
Diese Modelle haben einige kleine Optimierungen Spiegel, Decals ) erhalten. Bei etchits Resin habe ich keinerlei Probleme beim Bemalen, etc. festgestellt. Ich denke, dies ist eventuell ein etwas anderes, spezielleres Resin ist.
Viele Grüße und einen schönen 1.Mai
H-W

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Hallo Werni,

danke für die Blumen

Deine Modelle sind auch toll geworden, sehr schön! Das Kolorieren von 3D Drucken bringt immer wieder sehr schöne Unikate hervor ...

Liebe Grüße, Claudia

Guten Abend Werni,

ich kann dir bestätigen, dass sich der Auftraggeber sehr über die Fahrzeugmodelle freut und es kaum erwarten kann,
das diese bei ihm eintreffen. Seit dem ich Claudia vor ungefähr einem Jahr kennen gelernt habe, hat sie für mich eine
Vielzahl von Kolorierungen für Fahrzeuge und Figuren, die von ihr mittels 3D-Druck hergestellt wurden, ausgeführt.
Dafür bin ich ihr unendlich dankbar, weil ich vorher mit den eigenen Versuchen kläglich gescheitert bin.
Wünsche noch ein schönes Wochenende.

Lg. Klaus
Hallo Klaus und Claudia,
das ist klasse so.
Eine Win Win Geschichte. So sollte es bei den Modellbau-Bahnern und Sammlern sein.
Gruß
H-W
Hallo,

normalerweise mache ich nicht solche Auftragsarbeiten, da mir das Lackieren von fremden Modellen viel zu heikel ist. Aber in diesem speziellen Fall hat Klaus mich so nett persönlich kontaktiert und es war mir eine Freude, ihm seine Wunschmodelle fertig zu stellen Also Freude auf beiden Seiten.
Klaus hat sich ganz genau überlegt, wie die Modelle aussehen sollten und mir alles ganz genau aufgeschrieben, dadurch war es für mich leichter, seinen Wünschen nachzukommen. Und so kam ich letztes Jahr in den Genuss, das erste Mal in in meiner Modellbautätigkeit einen LKW zu kolorieren, die Hemmschwelle für solche Modelle war somit gebrochen, ist gar ned so schwer, wie man Anfangs meinen könnte Durch diese positive Erfahrung ist dann mein Müllwagenprojekt geboren.

LG, Claudia
Hallo Claudia,
Du hast es ja selbst geschrieben, solche Fahrzeuge zu kolorieren ist gar nicht so schwer! Mit etwas Übung wird es auch was.
Hier mal ein 3D-Druckmodell, zusammengebaut aus 3 Modellen mit Mängel und dann optimiert und coloriert.
Grüße
H-W

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Moin zusammen,
so wie es schon paar Mal geschrieben wurde: Mit etwas Übung werden die Modelle irgendwann immer besser. Ich bin auch nicht perfekt, aber für meine Ansprüche reicht es. Und mit Decals kann man dann die Modelle auch noch etwas aufhübschen.
Gruß Dennis

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Servus,

ich habe meine Gleisstopfmaschine ( Resin ) uni rot per Spray lackiert .

Es gibt aber sonst noch genügend Reste-Material zum Bau von besonderen Auto-Teilen.

Gruß Rainer

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Hallo,
diese Tage wurden wieder ganz tolle Modelle gezeigt, Gratulation an die Künstler!

LG, Claudia
Moin!

Ich denke, dass das hier der richtige Ort ist um einmal ein von mir lackiertes Modell vorzustellen. Die Einzelteile hat mir ein befreundeter Modellbauer zur Verfügung gestellt. Der FENDT GT (Geräteträger) besteht aus 10 einzelnen Teilen, die mit fünf verschiedenen Farbtönen mit der Airbrush lackiert wurden. Es wurden "wasserlösliche" Acrylfarben von Ammo by Mig verwendet. Einzig das Rot (Feuerrot RAL 3000) kommt von Revell. Wer jetzt meint diese wasserlöslichen Lacke könne man mit Wasser verdünnen wird herbe enttäuscht. Ordentliche Ergebnisse habe ich nur mit speziellem Verdünner für Acryllack bekommen.

Noch einen schönen Sonntag aus dem "echten Norden"!

Christian

Die von c-martens.de zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Servus nach NORDEN,

super geworden !    Du hast ja im Norden jede Menge Platz zum "spritzen" !! Bei diesen Riesenfelder !  
Ich hoffe kein Gift !

Gruß aus dem Süd-Osten.......Rainer

Hallo Christian,

das ist doch mal eine Augenweide, ein richtig lackiertes Modell. Großes Lob, sogar als Makroaufnahme ist der Fendt schön zum ansehen.

Ja, lackieren ist schon eine kleine Wissenschaft. Richtig vedünnt bringt richtige gute Ergebnisse, denn viel Farbe macht viel kaputt, vor allem wenn diese gespachtelt wird. Es zeigt wieder auf, weniger ist mehr.
Dazu kommt, jedes 3D Modell hat seine eigene Struktur, wo schleifen teils unmöglich ist, da hilft nur gezielter Einsatz von Farbe und Verdünner, wenn man denn den Gesetzen der Physik mächtig ist.

Gruß aus aus dem südlichsten Landkreis,
Frank U

Hallo Claudia (#67)

Ich sehe erst gerade dein Betag und Bilder der bemalten RAILNSCALE-Fahrzeugen. Die sehen schön aus. Ich bin wirklich begeistert von der Werbung auf die LKW!

Darf ich mal einige deiner Bilder verwenden für unsere Kundengallerie? ( https://railnscale.com/gallery/ )

Mit freundlichen Grüßen,
Maurice | RAILNSCALE | https://railnscale.com/
Hallo Maurice,

ja das kannst du gerne machen! Sind tolle Bilder dort

LG, Claudia


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