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THEMA: Arnold Patent auf Simplex ?

THEMA: Arnold Patent auf Simplex ?
Startbeitrag
Ahnungsloser - 28.05.05 11:41
Hallo,
ich würde gerne einige Lok's und Wagen auf Simplex umrüsten. Sind aber zu einem vernünftigen Preis schwer zu bekommen. Hat Arnold ein Patent auf die Kupplungen oder gibt es da noch andere Anbieter ?
Sonnige Grüße aus Bielefeld
Thomas

Moin Moin Thomas,
zum Thema Patent hat es hier auch schon die eine oder andere Fragwe gegeben. Unterm Strich weiß keiner was genaues. Angenommen, das Patent läuft 15 Jahre, so wäre es bereits abgelaufen.....
Mir ist bisher KEIN weiterer Hersteller / Anbieter der genial-einfachen  Simplexkupplung bekannt.
Ebenfalls sonnige Grüße aus Goch   Fidelis
Hallo "Ahnungsloser"

Ich habe bisher auch keine Patente von Arnold gefunden. Aber vielleicht willst du selber noch suchen. Hier ein Link zu Patentsuchen:

http://depatisnet.dpma.de/depatisnet?window=1&a...88160&stamp=0131

Erstaunlich auf was alles es Patente gibt, auch im Modellbahn Sektor -> Stichwort Modellbahn unter Volltextsuche. Da liegt manche geniale Idee begraben und nicht verwirklicht.

So dann

Gruss

Urs
Patent - keine ahnung.........

aber wie willst du wagen auf simplex ausrüsten , und warum ??

gurß klaus

der simplex spitzenmäßig findet.
Ich geh mal davon aus, dass Thomas TRIEB-Wagen meint

hofft
     HaWeO
@4
Genau die meint er.
Schönen Sonntag wünscht
Thomas
@1: >Angenommen, das Patent läuft 15 Jahre, so wäre es bereits abgelaufen

Patente haben eine Laufzeit von *maximal* 20 Jahren.
Moin AndyP,
...Patente haben eine Laufzeit von  20 Jahren...
Heißt das jetzt, alle Patente laufen 20 Jahre, oder bis zu 20 Jahre.
Ich kann dein -*maximal*- darin nicht einordnen.
Sonniger Gruß     Fidelis
Hallo,
Ich nehme an, die Rechte liegen bei Märklin, denn die hatten eine "Telexkuplung" die nach dem gleichen Prinzip arbeitete. Vielleicht gibt’s die ja mal von Minitrix???
Gruß aus dem sonnigen Norden

Thomas
@7: Eine Patentlaufzeit kann halt nicht mehr als 20 Jahre betragen. Das ist die Obergrenze. Mehr geht nicht. Natürlich kann ein Patent auch schon nach 10 Jahren auslaufen, wenn es nicht (kostenpflichtig) verlängert wird.
@ TKHH # 8
Märklins Telexkupplung daselbe wie Arnolds Simplexkupplung? Nein !!!
Die Telekupplung benötigt einen Stromimpuls um einen elektrisch betriebenen Kupplungsbügel zu bewegen, Arnolds Simplexkupplung nicht ! Dort ist lediglich ein Schneckenrad mit Federdraht in Aktion..... (rein mechanisch).
Oder sollte mich mein Gedächtniss durch heftige Sonneneinstrahlung so sehr täuschen?
Gruß   Fidelis
@ AndyP # 9
..... doch die Sonneneinstrahlung.... DANKE für deine Erklärung !
Da ich so selten Patente anmelde, sind mir die Fristen und Umstände derselben nicht so wirklich geläufig... )
Gruß   Fidelis
@ alle
Dann kann ich mich nur wundern, warum weder GFN noch MÄTRIX dieses geniale Teil produzieren.
Kopfschüttel
Gruß Thomas
Hallo,

die älteren werden sich ja vielleicht an die alte Arnold Rangierkupplung erinneren. An eine Normalekupplung war ein Schlepphebel aus Kunststoff angehängt, bei Rückwärtsfahrt saß dieser auf den Schwellen auf und hob die Kupplung kurz an, bei Umschaltung auf Vorwärtsfahrt passierte dagegen nichts. Genial einfach, an jeder Lok anzubringen, kostete wenig und wurde wohl aufgegeben um Simplex zu vermarkten. Wäre mal was für eine Nachfertigung, evtl. kann ja mal jemand ein Ätzblech mit mehreren Schlepphaken fertigen, die Anbringung an der Normkupplung dürfte mit einer kleinen Bohrung und Befestigungsstift (Gleisnagel o. ä.) kein großes Problem sein. Ich habe leider kein Exemplar mehr, Abbildung habe ich im Katalog von 1972 gefunden, in älteren Katalogen befand sich auch eine genaue Funtionsbeschreibung. Preis 1972: 2,- Deutschmark.

Gruß
lupo
Habt Ihr Euch schon mal gedanken darüber gemacht, das es auch geschobene Züge gibt! Ich stelle mir gerade so einen schönen 6-7 teiligen Doppelstockwagenzug vor, der geschobenerweise in einen Halteabschnitt in einer Steigung einfährt! Ich glaube nicht das die Waggons dann halten!
Ansonsten ist für den Rangierbetrieb die Kupplung echt nicht schlecht!
Hallo Michael aus Nbg,

wieso sollen die Wagen nicht halten? Bei Simplex und der Rangierkupplung ist jeweils ein doppelter Richtungswechsel nötig:
zuerst in Richtung der anzuhebenden Kupplung, dann, wenn diese gehoben ist, in die Gegenrichtung.
Bei geschobenen Zügen hebt sich gleich nach dem Fahrtrichtungswechsel (also von gezogen nach geschoben) _kurz_ die Kupplung, fällt aber -- bei Simplex nach ca. 1,5 Radumdrehungen -- wieder in den gekuppelten Zustand.
Oder habe ich was falsch verstanden?

Viele Grüße
Michael aus Mch
@MHAG

Genauso ist es; Michael aus Nbg scheint sich nicht ganz darüber im Klaren zu sein, dass die Kupplungen bei Weiterfahrt wieder nach unten klappen! Das gilt für Simplex ebenso wie für die kleine, aber geniale Rangierkupplung. Zwischen den Doppelstockwagen würde ich sowieso Kurzkupplungen verwenden, da funktioniert beides nicht. Aber Rangierloks (oder auch andere) würde ich auf jeden Fall mit der Rangierkupplung versehen. Weiß einer, wo man sowas noch bekommen kann oder gibt es jemanden, der so eine Kupplung nach Vorlage herstellen würde? Ich hab leider noch nicht mal ein Muster, kenne aber diese Kupplungen noch aus den Siebzigern.

Gruß, Claus
Also wen wir einen finden würden, der die Kupplungen herstellen könnte, wäre ich sofort dabei.
Gruß
Thomas
Hallo nochmal,

beide Kupplungen haben aber einen kleinen Nachteil:
Bei geschobenen Zustellfahrten muß man einige cm hin- und herfahren, damit abgekuppelt wird. Direkt am Prellbock bzw. der Kopframpe einen Wagen abstellen geht nur mit viel Übung... Simplex-Erfahrung!  
Aber es wäre schon klasse, wenn's da wieder was gäbe!
Die Schlepphebel müßte man aber selber einfach herstellen können:
Loch durch die Kupplung, Draht durchstecken und U-Förmig nach unten biegen, die Länge der nach unten zeigenden Schenkel durch probieren ermitteln -- fertig!
Ich denke mir aber, daß dadurch beim Fahren ein nicht leises Geräusch entsteht...

Viele Grüße
Michael
@13: Hallo Ihr Kleiserienätzspezialisten, könnt Ihr Euch das nicht mal ansehen? Wäre sowas auch mit der GFN-Profi-Kupplung oder mit der Hammerschmidkupplung zu machen?
#18

Wenn man ganz leichte Kunststoffstreifen nimmt wie damals bei Arnold, dürfte es wohl kaum zu größeren "Lärmbelästigungen" kommen bzw. das Motorgeräusch der Lok dürfte höher sein. Aus diesem Grunde würde ich auch keine Metallstreifen nehmen.

Ich werde mir mal ein Muster der Rangierkupplung besorgen. Der Nachbau für den Eigenbedarf dürfte ja kein großes Problem sein. Da es aber damals noch keine einsteckbaren Standardkupplungen wie heute gab, müsste man aktuelle Kupplungen sowieso umbauen!

Gruß, Claus
Hallo,

noch eine Idee dazu:
wenn man in einen Streifen aus Klarsichtkunststoff ein Loch bohrt, das einen etwas größeren (um 0,5mm) Durchmesser als der Kupplungsschaft hat, kann man den Streifen so abschneiden, daß etwa 3/4 vom Loch erhalten bleiben. Dieses halboffene Loch müßte dann in Vertiefungen im Kupplungsschaft (also auch da ein Loch durchbohren) eingreifen. Die Länge dann wie gehabt ermitteln.
Das sollte wohl nicht zu aufwendig in der eigenen Herstellung machbar sein...

Viele Grüße
Michael
Hallo
Habe noch ein Bild von der Arnold Rangier Kupplung.

http://www.weyrich-pics.de/kupplung.jpg

MFG
Thomas Wey
Hallo,

die Schlepphebel könnte sich auch ein feinmechanisches Nichtgenie durchaus selbst machen, egal ob Plastik oder Blech. Wäre aber doch eine Fummelei, mir selbst fehlt zur Zeit mangels Anlage die rechte Motivation. Ob Blech oder Plastik wäre vermutlich egal. Alternative: Ein Ätzblech mit z. B. 20 Hebeln die absichtlich etwas zu kurz sind, eine kleine Verlängerung aus Plastik kann sich dann jeder leicht selbst machen, so wäre sichergestellt daß die Blechteile keine Schleifkerben auf den Schwellen hinterlassen. Wer meldet sich als Produzent für die wirklich einfachen Teile (perfekt wäre ein Bausatz der auch gleich die Befestigungsnägel beinhaltet), wer schickt dem Man (oder der Frau) ein Muster?

MFG
lupo
1) Hat jemand Herr Weichselbaum gefragt, ob er noch Teile hat?
2) das Rädchen das auf der Achse sitzt müsste man nachmachen können, Muster vorausgesetzt. Dann ist "nur" das Stück Draht zu biegen - aber genau! Wie war der Draht befestigt, ich kann mich nicht errinnern? Ich weiß noch dass die Entfernung von der Achse zur Kupplung wichtig ist, deswegen gab's bei vielen Loks kein Simplex.
Ich habe mich immer gewundert, dass niemand Nachrüst Sets für nicht-Arnold Loks gemacht hat.
Die Simplex entkuppelte in der Tat nicht immer einwandfrei, aber das tun die Entkupplerbohlen auch nicht.
Norman.
So kann man die Arnold-Rangierkupplung nachbauen :

http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=133250

LG Willi
Hat schon mal jemand versucht, an eine Simplex Lok eine Hammerschmid-Kupplung anzubauen?

lg Willi
Hat jemand eine Simplex Lok, die nicht taumelt ?
Die Ursache des Taumelns bei meiner V65 ist der Druck des Stelldrahtes auf die Achse.


Jürgen H.
Soweit ich mich erinnern kann, hat jede Simplexlok, die ich hier hatte, einen Seitenschlag. M. E. sind die verwendeten Federstahldraht-Federn (jetzt hammer's ) zu straff. Um die Kupplung anzuheben, dürfte weniger Kraft notwendig sein als die, die durch die Schnecke auf den Draht ausgeübt wird. Genau das macht Brummel mit seiner alternativen Lösung, das Waggongewicht reicht allemal aus.

Gruß RW


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