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THEMA: Test Pufferschaltungen für Waggonbeleuchtungen

THEMA: Test Pufferschaltungen für Waggonbeleuchtungen
Startbeitrag
Johannes - 21.01.22 14:37
Hallo,
ich habe heute mehrere Pufferschaltungen zum Vermeiden vom Flackern der Beleuchtung bei Stromunterbrechungen für Waggonbeleuchtungen (D&H, Fichtelbahn, fischer modell) in Kombination mit mehreren verschiedenen Lichtleisten für die Innenbeleuchtung von Waggons getestet. Die Pufferschaltungen habe ich direkt an einen Funktionsdecoder (FH05B von D&H) angeschlossen. Nach Rücksprache mit D&H ist ein Anschluss von Kondensatoren direkt an die Lichtleisten (so wie von einigen Herstellern von Lichtleisten empfohlen) ggf. schädlich für den Decoder. Deshalb der Anschluss der Pufferschaltungen direkt an den Decoder. Ich möchte meine Waggons so beleuchten, dass ich in einem Waggon den Funktionsdecoder installiere und die Stromversorgung der Beleuchtungen der anderen Waggons des Zuges über stromführende Kupplungen vornehme. Dabei habe ich folgende Beobachtungen gemacht:
1) im Vergleich mit/ohne Pufferschaltung zeigt sich beim Betrieb einer Lichtleiste, dass ohne Pufferschaltung bei Abschaltung der Stromversorgung des Decoders die LED sofort ausgehen, bei Verwendung der Pufferschaltungen "glimmen" die LED-Leisten aus. Eigentlich hätte ich erwartet, dass die Lichtleisten mit der Pufferschaltung einige Sekunden nach der Stromunterbrechung noch leuchten.
2) bei den LED-Lichtleisten der Fa. Modellbahn Digital Stärz gehen die Lichtleisten bei Stromunterbrechung mit und ohne Pufferschaltung sofort aus. Ich habe dieses Verhalten bei zwei getesteten Lichtleisten beobachtet.

Jetzt habe ich folgende Fragen:
1) ist die Nutzung einer Pufferschaltung direkt am Decoder der richtige Weg oder (entgegen der Auskunft von D&H) kann ich Kondensatoren doch an jeder Lichtleiste im Zug anschließen? (Hinweis: alle diese Lichtleisten "hängen" an einem Decoder)
2) warum verhalten sich die Lichtleisten der Fa. Modellbahn Digital Stärz anders als die anderen von mir getesteten LED-Leisten?

Vielleicht habt Ihr zu meinem "Versuchsaufbau" noch andere Anregungen. Ich möchte - wie bereits gesagt - die LED-Leisten in allen Waggons (bis zu 5 4-achsige Waggons) mit einem Funktionsdecoder ansteuen und natürlich das Flackern bei Stromunterbrechungen vermeiden.

Vielen Dank für hilfreiche Hinweise!

Grüße, Johannes

Hallo Johannes,

damit der Puffer seine Wirkung entfalten kann, muss die Lichtleiste komplett vom Decoder versorgt werden: Pluspol an V+ des Decoders, Minuspol an den entsprechenden Funktionsausgang. Nur eine Seite an den Decoder und die andere ans Gleis funktioniert nicht.

Und dann muss da noch der Decoder mitspielen, d.h. er darf bei Unterbrechung des Gleissignals nicht seine Ausgänge abschalten.

Grüße
Daniel
Hallo Johannes,

suche mal bitte hier im Forum nach Schaltungen für die IB, sie sind schon häufiger vorgestellt worden,
Wenn Du die Lichtleisten ohne Vorwiderstand an den Pufferkondensator anschließt, ist der Strombedarf der Lichtleisten (Ll) zu hoch und die Ll gegen sofort aus. Den Pufferkondensator schließt man auch nicht direkt an den FD an, sondern über einen Ladewiderstand von 50bis 100 Ohm.
Wenn Du alles richtig machst, sind Nachleuchtzeiten von bis zu 20 Sekunden möglich.

Grüße Michael Peters
Hallo Johannes!

Die Nachleutzeit Deiner LED-Streifen hängt von der Kapazität des "Puffers" ab.

Sind die LED-Streifen mit Lötstellen für einen Puffer versehen, kann man meist den Puffer direkt an die LED-Leiste schließen - aber erst den Sromfluss messen ohne Decoder bei anlegen der Spannung. Ein großer Puffer kann im Einschalmoment den Decoder verheizen - desshalb der 100 Ohm Widerstand aus #2.

Beim Anschluss des Puffers an den Decoder - wie geraten von D&H, - ist dieser Ladewiderstand bereits auf dem Decoder verbaut.

Langsam angehen - Decoder kosten Geld

meint Lutz.
Hallo Johannes,

ja, direkt an den Lichtleisten und damit an den Funktionsausgang des Funktionsdecoders sollte man den Puffer nicht anschalten, da hat D&H schon recht. Dann wird nämlich der Decoder selbst nicht mit gepuffert. Und ohne Ladeschaltung (min. 50Ohm parallel Diode) schon gar nicht. Da könnte der hohe Ladestrom beim Einschalten den Funktionsausgang zerstören.
Puffer mit Ladeschaltung gehören an V+ und GND des Decoders (beim FH05 Lötpads auf der Unterseite). nicht vergessen CV137 auf 2 zu setzen, sonst wirkt die Pufferung nicht.
Nachleuchtdauer hängt natürlich von der Kapazität der Puffer ab und von der Last (Anzahl der Wagen, Einstellung der Dimmung).1 s reicht aber völlig aus für flackerfreie Beleuchtung.
Die Lichtleisten von Stärz kenne ich nicht.
Vorteil deiner Lösung: nur ein Decoder pro Zug, geringer Rollwiderstand des Zuges, weil nur ein Waggon Schleifer braucht.
Nachteil: die Wagenverwendung ist nicht mehr frei, der Decoderwagen muß immer dabei sein; wenn du Gleisbesetztmelder verwendet , so werden die schleiferlosen Wagen keine Rückmeldung mehr geben, also kein besetztes Gleis mehr melden. es sei denn, es wird Widerstandslack an diesen Achsen eingesetzt.
viele Grüße
Klaus
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Vielleicht habt Ihr zu meinem "Versuchsaufbau" noch andere Anregungen.



Hallo Johannes,
wenn der FD nicht noch andere Aufgaben übernehmen soll, als die Gleichspannungsversorgung der Lichtleisten, ist das rausgeschmissenes Geld. das Gleiche erreicht man mit einem simplen Gleichrichter für ein paar Cent, allerdings ohne daß man das Licht schalten kann. Das ist bei dem geringen Stromverbrauch von weniger als 5mA für einen 5-Wagen Zug nicht zwingend notwendig. Bei Treibwagen, die irgendwo im Bahnhof stehen und dann auf die Reise geschickt werden ein schönes Feature; IB an, Spitzenlicht an Sound an und dann langsam losfahren.
Ich setze FDs nur dann ein, wenn auch gleichzeitig das Licht eines Steuerwagens geschaltet werden soll

Grüße Michael Peters
Hallo, bin gerade dabei, alle Wagen zu beleuchten. Auch Güterzüge kriegen 2 rote Led am Ende. Pufferkondensatoren bringen nichts. Die Schaltung ist ganz einfach: Gleichrichter, Strombegrenzer 5 Volt, Goldcap 5,5 Volt 220 F und ein Widerstand. Die Beleuchtung bleibt ohne Strom 5 Minuten an. Kein Flackern! Die Bauteile passen unter den Wagenboden, die Inneneinrichtung der Wagen bleibt voll sichtbar. Die Kabel werden direkt an den Schleifern angelötet und auf kürzestem Weg zum Gleichrichter geführt. Von der Seite sieht man auch nichts.
LG Kalle
Die Goldcaps in dieser Größe (um 10 mm DM) sind wohl die einzige Bauform, die da passt !? Speziell in 2-achsigen Wagen ist ja nicht so viel Platz...
Gruß
Gert

Bei reinen Lichtleisten ohne Decoder kommt der Kondensator direkt an die Leiste (zB Ruhrmodell) !?
#6 Hallo Kalle,

das hört sich interessant an, kannst Du da mal evtl. einen kleine Schaltplan und evtl. ein paar Fotos von zeigen, würde mich sehr interessieren wie Du das machst und was man dazu alles braucht, danke.

Gruß Paul
Hallo Paul, hier das Gewünschte:


Die von Coasterkalle zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Kalle,

vielen Dank für die Fotos, sehr interessant. Und welche Bauteile hast Du da genommen und wo bekommt man die...?

Gruß Paul
Hallo Paul, steht doch in #6. Alles einzeln bei Ebay. Nehme meistens 10er Päckchen für wenige Euro, gibts auch Portofrei (bei deutschen Anbietern innerhalb 3 Tage). Goldcaps sind z. Z. etwas teurer. Habe jetzt kleinere bestellt 5,5 Volt, 0,1 F. Die müßten auch funktionieren und sind schon für 1 Euro zu kriegen. Die Strombegrenzer müssen unbedingt 5 Volt am Ausgang haben, sonst geht der Goldcap kaputt.
LG Kalle
Hallo Kalle,

danke für die Info, werde ich mal ausprobieren...

Gruß Paul
Hallo Kalle,

was ist denn der "Strombegrenzer" für ein Bauteil ? Typenbezeichnung ?

Gruß
Klaus
Hallo Klaus, habe gerade noch mal bei Ebay nachgesehen. Bezeichnung: AMS 1117 Spannungsregler 5 V 1A Sot - 223 - LDO. Ist allerdings z. Z. schwer zu bekommen. Habe gerade bei einem Lieferanten in England bestellt.
LG Kalle
" Goldcap 5,5 Volt 220 F"
@coasterkalle: Hast du eine Link zu deiner Kaufstelle für dies?
Hallo,
beim Goldcap müsste es heißen: 220 mF.
Viele Grüße, Joni

PS: Z.B. 5,5V / 0,1 F   https://www.reichelt.de/superkondensator-coin-...stct=pol_6&nbc=1  
Hallo Johannes,

mit Goldcaps habe ich auch schon experimentiert, komme aber eher wieder davon ab. Falls Du auf den Funktionsdecoder verzichten kannst, gäbe es auch eine Alternative: Stromführende Kupplung (hast Du schon geplant), jeder oder mindestens jeder zweite Waggon mit Stromabnahme, auf Kupplung die Gleisspannung. So mache ich es -> bei mir auch flackerfrei.

Bitte beachten: Bei Goldcaps dürfen wegen der niedrigen Spannung die LEDs nicht in Reihe geschalten sein.

Viele Grüße, Joni
Hallo Joni und Johannes,
Welche stromführende Kupplung nehmt ihr?

VG Roberto
Hallo, egal ob saubere Gleise oder stromführende Kupplung: beim Überfahren oder Stehen der Wagons z. B. von stromlosen Gleisen im Blocksystem oder Bahnhof wirds dunkel. Mit Goldcaps ist Minutenlang alles konstant beleuchtet. Auch ohne Putzen, einfach genial!
LG Kalle
Moin,
wenn du es so machen willst, wie coasterkalle vorschlägt, musst du immer drauf achten, dass der Goldcap einen hohen Innenwiderstand hat. (Im Reichelt Link 120Ohm) damit geht es, ansonsten wird dir früher oder später der überlastschutz anspringen. Eine Pufferung vom Decoder wird damit auch nicht funktionieren, da die Goldcaps sich dann auch über 120Ohm entladen. Also bei 5V max 41mA.
Hallo Roberto,
ich verwende die stromführende Kupplung der Fa. Peho (2-polig Art.Nr. 330) und bin zufrieden damit.

Grüße, Johannes
Hallo Roberto,

für die heutigen Normkupplungen verwende ich auch die Peho-Kupplung, siehe #21. Für alte Waggons hat   3DPrint4Moba  eine reichhaltige Auswahl, siehe
https://www.3dprint4moba.de/shop-spur-n/
nach unten durchscrollen - auf "stromführend" achten.

Viele Grüße, Joni
Danke Johannes und Joni!

Ich habe mir die Kupplung angesehen. Ist dies gleichzeitig eine Kurzkupplung?

VG Roberto
Hallo Roberto,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich habe mir die Kupplung angesehen. Ist dies gleichzeitig eine Kurzkupplung?



echtes Kurzkuppeln setzt eine Kulissenführung an den Wagen voraus. Ohne die Kulissenaufhängung der Kupplung können die Puffer in Kurven sich zu nahe kommen und eventuell verhaken - die Wagen können dadurch entgleisen.

Es gibt verschiedenen Kupplungstypen je nach Aufnahme am Wagen und man kann sie inzwischen in verschiedenen Längen als Standardhaken oder Magnetkupplung bekommen und damit auch den Pufferabstand verringern. Wie weit man dabei gehen kann, hängt von den vorhandenen Kurvenradien auf der Anlage und den Kupplungsbefestigung ab!

Die Magnetkupplungen können den Abstand der Wagen je nach Länge des Kupplungsfußes und der Kupplungsaufnahme verändern - je nachdem verkürzen oder verlängern! Welche Längen der Kupplungen je Wagen jetzt bei deinen Kurvenradien die passenden sind ... sorry, da muss du leider selber testen. Die Hersteller der Wagen sind bei der Aufnahme der Kupplung recht "kreativ" und es gibt keine Sicherheit was noch geht und was nicht.

Wenn du z.B. bei 3Dprint4mona auf die Homepage gehst, bietet er die Magnetkupplungen für die NEM 355 Aufnahme (zweipolig) * stromführend * in der Gesamtlänge von 11-16mm an ... also 5mm zwischen kürzesten Pufferabstand bis zum größten Abstand. Es werden auch für Fahrzeuge wie der Arnold Blauer Enzian Sonderkupplungen angefertigt, da die Kupplungsfüße überhaupt nicht dem Standard entsprechen.

Wie bereits geschrieben - es gibt keine Liste für welchen Wagen man welche Länge/Typ benutzen muss/kann, da sind die Kurvenradien und die Kupplungsbefestigungen zu verschieden. Dafür erhältst du mit den Magnetkupplungen eine zuverlässige Kupplung für die Wagen die auf der Anlage im Betrieb nicht durch Entkuppler zum Rangieren abgehängt werden sollen. Die elektrische Verbindung ist da eine zusätzliche Option die nicht viel kostet, aber Radschleifer einsparen hilft  

Schöne Grüße
Peter
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: PeterP

Wie bereits geschrieben - es gibt keine Liste für welchen Wagen man welche Länge/Typ benutzen muss/kann



Naja,

ich weiss jetzt nicht das Maß für die Fleischmann Profi-KK-Köpfe, aber die Ausführungen mit deren Abstand würden den Kurzkupplungwunsch erfüllen. Die anderen sind dann als Krücken für die Hersteller, die meinen, sich nicht an die NEM halten zu müssen und ganz stolz erzählen, dass sie durch falsche Abmessungen mit der Standardkupplung schon kurzkuppeln..

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Nochmal gebuddelt: der Abstand 12 mm zwischen den Mitten der beiden Zapfen hinten an der Aufnahme wird der Fleischmann entsprechen, da nach NEM dieser Punkt 6 mm von der Pufferfläche entfernt ist.

Hallo Bernhard,

leider ist in dem Thread kein Wagenmodell das umgerüstet werden soll angegeben - nur "bis zu 5 4-achsige Waggons".

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die anderen sind dann als Krücken für die Hersteller, die meinen, sich nicht an die NEM halten zu müssen



Leider müssen wir damit leben, dass die Kulissenführung von Fleischmann mit dem Steckkopf nicht "der Standard" ist - jeder Hersteller macht in kleinen Details was er will, auch wegen Lizenzkosten ... aber nicht meckern, in H0 ist es schlimmer.

Ich hab z.B. noch etliche Modelle die keine Kulisse haben und die durch (bezahlbare) Neuauflagen ersetzt werden können. Fleischmann hat bei den Personenwagen es geschafft, so gut wie alle Wagen auf KK umzurüsten, aber bei den Güterwagen gibt es sogar neue (Roco-)Modelle ohne KK und es sind gebraucht noch genügend Wagen ohne KK unterwegs. Mit allen vorhergehenden Kupplungs-Aufhängungen hat man wieder das Problem mit dem Kurvenradius auch bei den leitender Magnetkupplungen und die wurden hier als Alternative zur Pufferschaltung für Waggonbeleuchtung ins Spiel gebracht. Die Magnetkupplungsköpfe für sich alleine sind keine Kurzkupplung! Die Länge des Kupplungshalses macht's

Natürlich kann man die Magnetkupplung mit 12mm Länge sich als Standard gerade bei Fleischmann bestellen - liegt man nicht zu falsch, aber nicht wundern, wenn man auch mit einer Kulissenführung je nach Wagentyp/-reihenfolge feststellt, dass man doch noch einen Millimeter kürzer fahren könnte - ja, ist dann Herstellermurks.
Es macht also Sinn, sich eventuell mal von jeder Länge ein Kupplungs-Pärchen zu beschaffen (ohne Stromleitung?) und testweise das Optimum zu ermitteln. Vor allem weil die Kupplungen auch bei den nicht beleuchteten Ganzzügen verwendet werden können - damit sind beim 3 Tage langen Ausstellungsbetrieb in Friedrichshafen auf unserer NFM Modul-Anlage keine Zugtrennungen mehr vorgekommen - daher Daumen hoch für den neuen Kupplungstyp.
Die Fleischmann Profi-KK-Köpfe sind zum Rangieren schon sehr gut, aber die benötigen eine sehr gute Gleislage und sie sind elektrisch nicht leitend erhältlich -> Thema Waggonbeleuchtungen.

Übrigens, die Bausätze der Magnetkupplungen von 3Ddruck hab ich schon zusammengesetzt, ohne Draht keine Herausforderung. Welche Drahtsorte für die Beleuchtung in den Magnetschacht am besten passt muss ich noch testen, die Bausätze sind bei "Mehr"bedarf finanziell interessant. Im Moment warten die 5 Wagen vom Blauen Enzian noch auf die Montage der neuen Drehgestelle und der 2-poligen Magnet-Kupplungsdeichseln. Da soll dann die Gleisspannung durch alle Wagen hindurch weitergeleitet werden.

Schöne Grüße
Peter
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: Peter

Leider müssen wir damit leben, dass die Kulissenführung von Fleischmann mit dem Steckkopf nicht "der Standard" ist - jeder Hersteller macht in kleinen Details was er will, auch wegen Lizenzkosten

Die Kulissenführung von Fleischmann mit dem Steckkopf IST"der Standard" und danach wurde die Norm NEM 355 geschrieben. Der zugehörige Standardabstand ist 14 mm!

Warum jeder Hersteller in kleinen Details macht, was er will, hängt mit Firmenpolitik oder Unvermögen zusammen, aber sicher nicht wegen Lizenzkosten, das Patent ist längst ausgelaufen.

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: Peter

Welche Drahtsorte für die Beleuchtung in den Magnetschacht am besten passt muss ich noch testen,

DRAHT ist hier KEINE Lösung. Für diese Anwendung sollte ausschließlich hochelastische Litze verwendet werden.
Draht = EIN massiver Leiter
Litze = Der Leiter ist aus mehreren verdrillten dünnen Drähten aufgebaut.

Dietrich
Vorsicht! Habe heute meine Sendung mit 10 Goldcaps erhalten. Erstmalig nur mit 0,1 F, 5,5 Volt. Keinerlei Speicherung oder Flackerschutz. Absolut 0 Funktion. Die bisher verwendeten mit 0,22 F, 5,5 Volt lassen wie gesagt 5 Minuten die LEDs brennen. Mist, muß ich doch wieder die 3 x teueren bestellen.
LG Kalle
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

. Keinerlei Speicherung oder Flackerschutz. Absolut 0 Funktion.



Hallo Kalle, wie sieht den die Schaltung aus? Schaltbild?
Selbst mi nur 330µF erziehle ich gut Ergebnisse.

Grüße Michael Peters
Hallo Michael, Schaltung unter #9. Habe Dutzende verbaut, allerdings mit 0,22F. Die haben 5 Minuten den Strom gespeichert. Dachte, daß 0,1 müßte auch genügen. Wahrscheinlich sind die Neuen von Pollin aber defekt. Haben auch noch mehr schlechte Bewertungen erhalten, was ich leider erst jetzt gesehen habe.
LG
Kalle
Hallo Kalle,
aud den LED-Streifen sind 3 LEDs in reihe geschaltet, die brauchen zum Leuchten wenigsten 7V. Der GC hat aber nur 5,5V,
Das geht so nicht. Nimm mal statt des GC einen normalen 25V-Elko und laß auch den Spannungsregler für die 5V weg.

Du mußt Dir das Ganze wie ein Pumpspeicherwerk vorstellen: der Elko ist der See, Je höher die Spannung ist mit der der Elko geladen ist, umso höher liegt der See. Die Potentialdifferenz der Elkospannung zu der LED-Leuchtspannung steht als Arbeitsspannung zur Verfügung. ein Vorwiderstand (nicht der popelige 220Ohm-Widerstand auf dem Leuchtstreifen) reduziert den fließenden Strom (ähnlich dem Rohrdurchmesser beim Pumpspeicherwerk) und damit leuchten die LEDs auch viel länger, obwohl die Kapazität (Speichermenge) viel geringer ist.
Nicht die Größe der Kapazität ist entscheidend, sondern die Potentialdifferenz und der Stromfluß (je dünner das Rohr zum Abfließen ist, ums so länger kann unten mit der Wasserkraft gearbeitet werden.

Noch etwas: GC brauchen teilweise sehr lang, bis sie voll geladen sind

Grüße Michael Peters
Hallo Michael, die Schaltung ist nicht das Thema, die neue Lieferung ist wohl defekt. Zu Deinen Erklärungen: ich habe schon viele Wagons so beleuchtet. Die Leds sind parallell geschaltet, nur ein Widerstand am Ausgang, angepasst an die gewünschte Helligkeit. Siehe Bilder, der Streifen ist auch zu sehen. Spannungsregler muß sein, weil die Goldcaps nicht mehr als 5 Volt vertragen. Voll geladen waren sie nach spätestens 30 Sek.. Habe bei 2 anderen Anbietern Neue bestellt, allerdings wieder mit 0,22F.
LG Kalle
HHallo Kalle,

ich halte dieses Prinzip mit den 5VKondensatoren für suboptimal, da von den 5V nur knapp 2V als Pufferberich Verfügung stehen. Die Entladekurv der Kondensatoren folgt einer e-Funktion ist gerade anfangs sehr steil


Grüße Michael Peters
Hallo Michael, ich kann Dir leider nicht folgen, da ich kein Elektronikfachmann bin. Warum aber funktioniert das denn so gut bei mir? Auch 2 rote Leds in Reihe als Schlußlicht leuchten konstant 5 Minuten lang stromlos. Also mehr als 2 Volt im Pufferbereich.
LG Kalle
Hallo Kalle und Michael,

bei Euren beiden Lösungen gilt nicht: Entweder oder.
Sondern: Sowohl als auch !

Also: Beides sind gute Lösungen. Um es mit Deinem See-Bild auszudrücken:
Michael, Du hast einen See mit (sehr) hohem Wasserstand und
Kalle hat einen sehr breiten See.
Es kommt nicht nur auf die Höhe oder die Breite des Sees an, sondern im Endeffekt wieviel Wasser enthalten ist (bzw. genauer: Wieviel Wasser abfließen kann bis die Schwellenspannung der LEDs erreicht ist).

Oder physikalisch:
Es gilt: Strom * Zeit = Ladung ("Anzahl Elektronen", im Bild = Wassermenge)
-> Es kommt auf die Ladung an, die dem Kondensator entnommen werden kann. Und diese Ladung berechnet sich zu
Ladung = Spannungsänderung * Kapazität

Viele Grüße, Joni

PS: Vorteile, die ich für Michaels Lösung sehe: Einfacher & kostengünstiger, es dürfen 3 LEDs in Reihe sein (bei Lichtleisten für digital häufig der Fall).
Vorteil, die ich für Kalles Lösung sehe: Oftmals längere Leuchtdauer.

PPS: Auch wichtig ist ein 3. Aspekt: Dass es sparsame LEDs sind, d.h. dass sie mit möglichst wenig Strom auskommen (oder im Bild: Dass möglichst wenig Wasser genügt, um sie ausreichend zum Leuchten zu bekommen).

Nachtrag:

Meistens (!!)
hat die Schaltung von Michael eine Nachleuchtdauer im Bereich von Sekunden bis zig Sekunden (für Flackerfreiheit völlig ausreichend).
Die Schaltung von Kalle kann eine Nachleuchtdauer bis in den Minutenbereich haben und kommt mit kleinerer Speisespannung aus (neben Flackerfreiheit auch für Analogfahrer interessant).

Das vollständige Laden des Kondensators braucht bei Michael vielleicht 1 sec, bei Kalle zig Sekunden (oder gar bis Minuten).

VG, Joni

Hallo, ist ja eigentlich alles zu dem Thema gesagt worden. Nur noch mal zu meinen bestellten Goldcaps mit 0,1 F: habe jetzt gelesen, daß Goldcaps nur 8 bis 10 Jahre halten. Vielleicht waren die überlagert. Gehen morgen zurück. Neue sind auch angekommen, allerdings mit 0,22 F. Die funktionieren wieder super wie die vorher verwendeten. Egal woran es lag, bin sehr zufrieden mit meiner Schaltung. Sogar im stromlosen Schattenbahnhof leuchtet alles bis zur nächsten Abfahrt.
LG
Kalle
Hallo zusammen. Ich bräuchte mal eure Hilfe. Habe ein Bild einer Beleuchtungsplatine von Malutronic angehängt. Könnte mir jemand mal sagen, wo ich die Pufferkondensatoren anlöten muss. Beim Verkäufer bekomme ich leider keine Antwort.

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