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THEMA: Gleiswendel: Eure Meinung bitte...
THEMA: Gleiswendel: Eure Meinung bitte...
Tom (Gyngeb) - 20.05.05 00:36
Hallo zusammen,
ich plane gerade zwei 1-spurige Gleiswendeln um zum Schattenbahnhof hinunter und auf der anderen Seite wieder herauf zu kommen.
Ich habe einiges über Gleiswendeln gelesen und mir mit Excel ein kleines Berechnungsprogrämmchen gemacht.
Wendel 1: Vom Schattenbahnhof nach oben auf Niveau 0:
Höhenunterschied: 30cm
Gleisradius: Flm R3 396,4mm
Steigung: 2,6%
Steigung/360 Grad 64,8mm
4,6 Kreise notwendig
Gleislänge: 11,45m
Wendel 2: Von Niveau 0 nach unten zum Schattenbahnhof:
Höhenunterschied: 25cm
Gleisradius: Flm R2 225,6 mm
Gefälle: 3,2%
Gefälle/360 Grad: 45,4mm
5,5 Kreise notwendig
Gleislänge: 7,8m
Material1: 4mm Sperrholz Gabun (für die Trassen-Oberseite)
Material2: 4mm Hartfaserplatte (für die Trassen-Unterseite)
versetzte Verleimung der Trassenkreissegmente aus Material1 und 2.
Meine Fragen:
1.) Wendel 2 hat nur einen R2-Radius, wird aber nur für die Runterfahrt benutzt
Funktioniert das?
2.) Welches Sperrholz? Gabun oder lieber Pappel?
3.) Stärke der Trassen aus 2*4mm = 8mm
oder reichen auch 2*3mm = 6mm
4..) Welche Trassenbreite sollte ich wählem?
Habe mal 6,8cm vorgesehn damit ausreichend Platz für die 6mm-Gewindestanngen da ist. Oder reicht auch ne schmälere Trasse?
Was meinen die Experten?
Vielen Dank für Eure Tipps!
Gruß
Tom
ich plane gerade zwei 1-spurige Gleiswendeln um zum Schattenbahnhof hinunter und auf der anderen Seite wieder herauf zu kommen.
Ich habe einiges über Gleiswendeln gelesen und mir mit Excel ein kleines Berechnungsprogrämmchen gemacht.
Wendel 1: Vom Schattenbahnhof nach oben auf Niveau 0:
Höhenunterschied: 30cm
Gleisradius: Flm R3 396,4mm
Steigung: 2,6%
Steigung/360 Grad 64,8mm
4,6 Kreise notwendig
Gleislänge: 11,45m
Wendel 2: Von Niveau 0 nach unten zum Schattenbahnhof:
Höhenunterschied: 25cm
Gleisradius: Flm R2 225,6 mm
Gefälle: 3,2%
Gefälle/360 Grad: 45,4mm
5,5 Kreise notwendig
Gleislänge: 7,8m
Material1: 4mm Sperrholz Gabun (für die Trassen-Oberseite)
Material2: 4mm Hartfaserplatte (für die Trassen-Unterseite)
versetzte Verleimung der Trassenkreissegmente aus Material1 und 2.
Meine Fragen:
1.) Wendel 2 hat nur einen R2-Radius, wird aber nur für die Runterfahrt benutzt
Funktioniert das?
2.) Welches Sperrholz? Gabun oder lieber Pappel?
3.) Stärke der Trassen aus 2*4mm = 8mm
oder reichen auch 2*3mm = 6mm
4..) Welche Trassenbreite sollte ich wählem?
Habe mal 6,8cm vorgesehn damit ausreichend Platz für die 6mm-Gewindestanngen da ist. Oder reicht auch ne schmälere Trasse?
Was meinen die Experten?
Vielen Dank für Eure Tipps!
Gruß
Tom
Tom (Gyngeb) - 20.05.05 00:49
Bei Wendel 2 muss es heißen:
Von Niveau -1 (-5cm) nach unten zum Schattenbahnhof.
Is schon spät.png)
Tom
Von Niveau -1 (-5cm) nach unten zum Schattenbahnhof.
Is schon spät
Tom
Hallo Tom,
zu Frage 1.):
Unter einem Radius von 30 bzw. 35 cm zu gehen ist nicht ratsam, da die bei Abwärtsfahrt nach außen wirkenden Kräfte nicht zu unterschätzen sind. Die Frage ist natürlich, welche Triebfahrzeuge (manche Kleinserienmodelle brauchen einen Mindestradius von 33 cm) und welche Zuglänge eingesetzt werden soll (einen 2m langen Erzzug würde ich nicht durch einen Radius 2 schicken wollen........). Habe schon mal für einen guten Bekannten einen viergleisigen Gleiswendel gebaut (weil doppelgleisige Hauptstrecke) und der innerste Wendel mit 30 cm Durchmesser ist bei leichten Wagen problematisch. Bitte bedenke, dass bei engeren Radien nicht nur der Rollwiederstand höher wird sondern auch die Steigerung bzw. das Gefälle stärker ausfallen.
zu 2.):
Habe stets mit Gabun gebaut und ist absolut ok.
zu 3.):
Habe schon Gleiswendel mit 5 mm Trassenstärke bei Gewindestange 5 mm und mit 8 mm Trassenstärke und 8 mm Gewindestange gebaut. Bei der ersten Variante sieht man das Arbeiten beim Befahren mit sehr schweren Loks (z.B. E 52 von Reitz) und die Geräuschentwicklung ist auch nicht ohne. Bei der zweiten Variante tut sich nichts. Also beide Wendel funktionieren, aber die 8mm-Kontruktion ist meines Erachtens nach die bessere. Bedenke aber auch, dass die Trassenstärke sich auch auf die Steigung bzw. das Gefällen auswirkt, da die Trassenstärke bei der Umdrehung mit aufgebracht werden muß.
zu 4.):
Die von mir verwendeten Trassen haben im Gleiswendel eine Breite von 12 cm für doppelgleisige Wendel. Dabei ergibt sich von der äußeren Schwellenkante bis zum Trassenrand jeweils 3 cm Rand. So bleibt genügend Platz für längere Wagen, die Gewindesatnge paßt und man kann auch noch eine "Absturzsicherung" anbringen (auch bei noch so sicherem Betrieb möchte ich nicht erleben, wenn vielleicht ein Kleinserienmodell gerade dort entgleisen muß und in die ewigen Gründe abgeht...).
Gruß
Frank
Eisenbahnfreunde Ennepe-Ruhr
zu Frage 1.):
Unter einem Radius von 30 bzw. 35 cm zu gehen ist nicht ratsam, da die bei Abwärtsfahrt nach außen wirkenden Kräfte nicht zu unterschätzen sind. Die Frage ist natürlich, welche Triebfahrzeuge (manche Kleinserienmodelle brauchen einen Mindestradius von 33 cm) und welche Zuglänge eingesetzt werden soll (einen 2m langen Erzzug würde ich nicht durch einen Radius 2 schicken wollen........). Habe schon mal für einen guten Bekannten einen viergleisigen Gleiswendel gebaut (weil doppelgleisige Hauptstrecke) und der innerste Wendel mit 30 cm Durchmesser ist bei leichten Wagen problematisch. Bitte bedenke, dass bei engeren Radien nicht nur der Rollwiederstand höher wird sondern auch die Steigerung bzw. das Gefälle stärker ausfallen.
zu 2.):
Habe stets mit Gabun gebaut und ist absolut ok.
zu 3.):
Habe schon Gleiswendel mit 5 mm Trassenstärke bei Gewindestange 5 mm und mit 8 mm Trassenstärke und 8 mm Gewindestange gebaut. Bei der ersten Variante sieht man das Arbeiten beim Befahren mit sehr schweren Loks (z.B. E 52 von Reitz) und die Geräuschentwicklung ist auch nicht ohne. Bei der zweiten Variante tut sich nichts. Also beide Wendel funktionieren, aber die 8mm-Kontruktion ist meines Erachtens nach die bessere. Bedenke aber auch, dass die Trassenstärke sich auch auf die Steigung bzw. das Gefällen auswirkt, da die Trassenstärke bei der Umdrehung mit aufgebracht werden muß.
zu 4.):
Die von mir verwendeten Trassen haben im Gleiswendel eine Breite von 12 cm für doppelgleisige Wendel. Dabei ergibt sich von der äußeren Schwellenkante bis zum Trassenrand jeweils 3 cm Rand. So bleibt genügend Platz für längere Wagen, die Gewindesatnge paßt und man kann auch noch eine "Absturzsicherung" anbringen (auch bei noch so sicherem Betrieb möchte ich nicht erleben, wenn vielleicht ein Kleinserienmodell gerade dort entgleisen muß und in die ewigen Gründe abgeht...).
Gruß
Frank
Eisenbahnfreunde Ennepe-Ruhr
Bei den Steigungsverhältnissen würde ich in Kurven 2% und bei geradem Streckenverlauf 3% nicht überschreiten. Da spielt dann auch eine Rolle, ob Du mit Fahrleitung arbeiten musst oder nicht. Ich brauche im nicht sichtbaren Bereich keine Fahrleitung, aber dort fahren E-Loks dann mit ausgefahrenem Bügel und werden erst kurz bevor sie "sichtbar" werden unter den Fahrdraht eingefädelt. Der Wendel 2 wird bei entsprechender Geschwindigkeit schon funktionieren. Als Holz würde ich aus Gewichtsgründen Pappel vorziehen und das dann mehrschichtig verleimt (wird oft als Bootsbausperrholz bezeichnet) und dann, wie Du unter 3) schreibst, 2 Lagen zu 3mm versetzt miteinander verleimen. Das ist dann echt stabil. Die Trassenbreite wird zum einen natürlich von den Gewindestangen mitbestimmt, aber auch von möglicherweise umkippenden Zügen, entweder Du wählst sie so breit, daß ein umkippender Zug noch auf der Trasse zum sicheren liegen kommen kann oder Du musst am Rand eine Art "Leitplanke" vorsehen, z.B. ein Gummiband.
Michael aus Nbg - 20.05.05 08:29
@1: Mal ne blöde Frage, hast Du Dir mal Gedanken über die Lichte Höhe in der Wendel gemacht?
Du musst die 8mm Holzplatte berücksichtigen, und die verleimten Teile müssen auch noch irgendwo aufliegen (könnte eventuell mit Gewindestangen gelöst werden wie bei Dir geplant). Zusätzlich musst Du noch bedenken, das die Gleisbettung bei Fleischmann ca. 2mm beträgt. Also musst Du von Deinem Höhenunterschied je Gang 10mm abziehen. Dementsprechend hättest Du bei der
Wendel 1: 54mm Lichte Höhe --> Wid Eng aber dürfte gehen
Wendel 2: 35mm Lichte Höhe --> Verdammt Eng, um nicht zu sagen geht nicht!
Gruß Michael aus Nbg
Du musst die 8mm Holzplatte berücksichtigen, und die verleimten Teile müssen auch noch irgendwo aufliegen (könnte eventuell mit Gewindestangen gelöst werden wie bei Dir geplant). Zusätzlich musst Du noch bedenken, das die Gleisbettung bei Fleischmann ca. 2mm beträgt. Also musst Du von Deinem Höhenunterschied je Gang 10mm abziehen. Dementsprechend hättest Du bei der
Wendel 1: 54mm Lichte Höhe --> Wid Eng aber dürfte gehen
Wendel 2: 35mm Lichte Höhe --> Verdammt Eng, um nicht zu sagen geht nicht!
Gruß Michael aus Nbg
Hallo,
hat jemand schon mal U-förmige Wendeltrassen gebaut? Ich denke da an 3mm Sperrholz mit seitlich aufgeleimten Holzleistchen von 5mm Stärke. Wenn das Gleis dann auf eine dünne verklebte Korkschicht (2-3mm) kommt, wird die gesamte Trassenkonstruktion von Unterkante bis Schienenoberkante (SOK) etwa 8-9mm dick. Das kann bei der %-Zahl schon was ausmachen, weil der absolute Abstand von SOK bis SOK nur ca. 48mm (laut NEM: 39mm lichte Höhe bei Oberleitung + die 9mm Trassenstärke)betragen muß.
Wobei die niedrigste Fahrdrahtlage 34mm sein darf; mit 1mm Fahrdraht an der "Decke" wird's also nochmal niedriger: 34mm + 1mm + 9mm = 44mm
Gibt's zu diesen Überlegungen schon praktische Erfahrungen?
Viele Grüße
Michael
hat jemand schon mal U-förmige Wendeltrassen gebaut? Ich denke da an 3mm Sperrholz mit seitlich aufgeleimten Holzleistchen von 5mm Stärke. Wenn das Gleis dann auf eine dünne verklebte Korkschicht (2-3mm) kommt, wird die gesamte Trassenkonstruktion von Unterkante bis Schienenoberkante (SOK) etwa 8-9mm dick. Das kann bei der %-Zahl schon was ausmachen, weil der absolute Abstand von SOK bis SOK nur ca. 48mm (laut NEM: 39mm lichte Höhe bei Oberleitung + die 9mm Trassenstärke)betragen muß.
Wobei die niedrigste Fahrdrahtlage 34mm sein darf; mit 1mm Fahrdraht an der "Decke" wird's also nochmal niedriger: 34mm + 1mm + 9mm = 44mm
Gibt's zu diesen Überlegungen schon praktische Erfahrungen?
Viele Grüße
Michael
Ich fahre mit Eloks mit gehobenem Bügel, aber ohne Fahrleitung. Die Trassenkosntruktion ist 6mm Sperrholz + 2mm Kork + 4mm Schienenhöhe. Als Etagenabstand baue ich generell min. 60mm.
Pappelsperrholz ist europäisch, während Gabun-Sperrholz aus dem tropischen Gabun ist (der Name sagt es ja). Tropenholz sollte nicht verwendet werden, wo es eine einheimische Ersatzlösung gibt, die gleich gut oder besser ist. Pappelsperrholz ist absolut ausreichend. Wenn jemand den Eindruck hat, die Festigkeit reiche nicht, könnte man auch Fichte oder Birke verwenden.
Felix
Pappelsperrholz ist europäisch, während Gabun-Sperrholz aus dem tropischen Gabun ist (der Name sagt es ja). Tropenholz sollte nicht verwendet werden, wo es eine einheimische Ersatzlösung gibt, die gleich gut oder besser ist. Pappelsperrholz ist absolut ausreichend. Wenn jemand den Eindruck hat, die Festigkeit reiche nicht, könnte man auch Fichte oder Birke verwenden.
Felix
Hallo,
ich habe einen vierstöckigen viergleisigen U-Wendel in Betrieb. Die Steigung ist bei 3%, die Länge des U´s pro Wendel bei 480 cm. Die Radien sind innen beginnend Roco R3, folgend Roco R3a, Minitrix R3 und außen Minitrix R4, gebaut aber mit Flexgleisen. Das Trassenbrett ist 8mm Gabun mit 2mm Korkauflage. Konstruktion ist M8 Gewindestange beidseitig im Trassenbrett. Die Breite des Trassenbrettes beträgt 12 cm.
Betriebssicherheit ist gegeben.
Was würde ich anders machen:
Keine Neigung des Trassenbrettes nach innen, hat sich als kleiner Störfaktor herausgestellt, lange Züge neigten zum kippen.
Gleichmäßige Steigung in Kurven und Geraden, Kurven können in diesen RAdien auch bei langen Zügen gut 3% vetragen, Zuglänge größer 160cm.
Gewindestangen nach "außen bringen". Halterung zwischen 2 Gewindestangen als Halterung für die Trassenbretter.
Schmälere Trassenbretter, lieber eine Absturzsicherung aus Karton (angetackert) sowie unter der Anlage eine Mückennetz, somit ist der Eingriff wesentlich leichter
Schöne Grüße
Manfred
ich habe einen vierstöckigen viergleisigen U-Wendel in Betrieb. Die Steigung ist bei 3%, die Länge des U´s pro Wendel bei 480 cm. Die Radien sind innen beginnend Roco R3, folgend Roco R3a, Minitrix R3 und außen Minitrix R4, gebaut aber mit Flexgleisen. Das Trassenbrett ist 8mm Gabun mit 2mm Korkauflage. Konstruktion ist M8 Gewindestange beidseitig im Trassenbrett. Die Breite des Trassenbrettes beträgt 12 cm.
Betriebssicherheit ist gegeben.
Was würde ich anders machen:
Keine Neigung des Trassenbrettes nach innen, hat sich als kleiner Störfaktor herausgestellt, lange Züge neigten zum kippen.
Gleichmäßige Steigung in Kurven und Geraden, Kurven können in diesen RAdien auch bei langen Zügen gut 3% vetragen, Zuglänge größer 160cm.
Gewindestangen nach "außen bringen". Halterung zwischen 2 Gewindestangen als Halterung für die Trassenbretter.
Schmälere Trassenbretter, lieber eine Absturzsicherung aus Karton (angetackert) sowie unter der Anlage eine Mückennetz, somit ist der Eingriff wesentlich leichter
Schöne Grüße
Manfred
Was die Radien angeht: Mein kleinster Wendel ist R230 mit 60mm Abstand = 4.2% bei 1 1/2 Umgängen. Klar, das ist heftig. Ist aber problemlos befahrbar, auch abwärts, solange die Züge nicht zu lang sind. Ich muss den Wendel auch bergauf fahren, also hab ich eher kurze Züge, somit ist der Wendel bei mir unproblematisch.
Ich mag mich jedoch an einen Fall erinnern, da ich mit 6? Schnellzugwagen abwärts fuhr - da hat es mir den vordersten Wagen aus der Kurve gedrückt.
Ev. könnte bei dir der "enge" Wendel komplett anders angeordnet werden, irgendwie wie ein "gequetschtes Oval", so dass sich grössere Radien realisieren lassen?
Felix
Ich mag mich jedoch an einen Fall erinnern, da ich mit 6? Schnellzugwagen abwärts fuhr - da hat es mir den vordersten Wagen aus der Kurve gedrückt.
Ev. könnte bei dir der "enge" Wendel komplett anders angeordnet werden, irgendwie wie ein "gequetschtes Oval", so dass sich grössere Radien realisieren lassen?
Felix
Michael aus Nbg - 20.05.05 11:32
Hbae mir aus Platz gründe auch um soetwas gedanken gemacht, ich muss als kleinsten Radius R2 225,6mm von Fleischmann einsetzten, wo aussen maximal naoch ein Flexgleis dann paralell dazu rumpasst! Werde die Wendel als ein Oval bauen, mit jeweils 2* 9000 Gleisen dazwischen (=444mm) je Seite also 888mm längerer Fahrweg. Damit kann die Setigung deutlich verringert werden UND die lichte weite vergößert! Geht allerdings auf Kosten der Nutzlänge im Schattebahnhof!
gruß Michael
gruß Michael
Hi!
Ganz unabhängig:
Ich würde nie wieder Trassen unter 10 mm Stärke bauen!
CU
WE
Ganz unabhängig:
Ich würde nie wieder Trassen unter 10 mm Stärke bauen!
CU
WE
Zum Gabun-Holz: Ich finde es erstaunlich, wie gedankenlos manche hier mit diesem Thema umgehen. Felix hat völlig recht, so lange es gleichwertigen Ersatz gibt, sollte man den auch nutzen. Erschreckend, wie wenig Gedanken sich manche trotz hoher Medienpräsenz dieses Themas machen. Pappelsperrholz ist völlig ausreichend.
Zur Sache: Meine ersten Wendel hatten auch R2, waren dadurch recht steil, der entscheidene Punkt ist, welche Züge man über diese Wendel fahren will. Für einen Eta 150 ist das wurscht, und dem Nahverkehrszug aus 3 oder 4 Umbauwagen auch. Aber ein Schnellzug mit 6 und mehr Wagen wird Probleme machen. Da hat man hinterher keinen Spaß dran, ausserdem, Tom, wird immer wieder die Situation kommen, wo Du doch über Deine 2. Wendel hoch musst und nicht nur runter. Würde daher empfehlen, wenn irgendwie möglich den Radius zu vergrößern.
Krokauflage halte ich für überflüssig, da die Geräuschkulisse kaum merkbar nachläßt, mir persönlich ist aber auch egal, wenn's mal lauter ist, liegt eben in der Natur der Sache. Meine unmaßgebliche Meinung. Wenn 2 mm gespart werden, verringert das auch die Steigung.
Gruss
Alex
Zur Sache: Meine ersten Wendel hatten auch R2, waren dadurch recht steil, der entscheidene Punkt ist, welche Züge man über diese Wendel fahren will. Für einen Eta 150 ist das wurscht, und dem Nahverkehrszug aus 3 oder 4 Umbauwagen auch. Aber ein Schnellzug mit 6 und mehr Wagen wird Probleme machen. Da hat man hinterher keinen Spaß dran, ausserdem, Tom, wird immer wieder die Situation kommen, wo Du doch über Deine 2. Wendel hoch musst und nicht nur runter. Würde daher empfehlen, wenn irgendwie möglich den Radius zu vergrößern.
Krokauflage halte ich für überflüssig, da die Geräuschkulisse kaum merkbar nachläßt, mir persönlich ist aber auch egal, wenn's mal lauter ist, liegt eben in der Natur der Sache. Meine unmaßgebliche Meinung. Wenn 2 mm gespart werden, verringert das auch die Steigung.
Gruss
Alex
ersetze 'Krok' mit 'Kork'
Hallo Tom,
also wenn du nur eine kleine Nebenbahn mit max 5 Zweiachsern Fährst gehts bestimmt, allerdings würde ich versuchen einen Größeren Radius zu wählen.
Wenns dann doch 26,4 Meter Wagen sind, neu planen, mindestens 40 CM Radius!
Auch ist ein Größerer Abstand der Ebenen besser. Zum Reinlangen sollten 5 cm Luft über dem Fahrzeug mindestens möglich sein.
Als Holz nur Gabun verwenden, da Pappel zu weich ist.
also wenn du nur eine kleine Nebenbahn mit max 5 Zweiachsern Fährst gehts bestimmt, allerdings würde ich versuchen einen Größeren Radius zu wählen.
Wenns dann doch 26,4 Meter Wagen sind, neu planen, mindestens 40 CM Radius!
Auch ist ein Größerer Abstand der Ebenen besser. Zum Reinlangen sollten 5 cm Luft über dem Fahrzeug mindestens möglich sein.
Als Holz nur Gabun verwenden, da Pappel zu weich ist.
Erstaunlich, wie unterschiedlich die Erfahrungen bzgl. des Holzes sind. Ich hatte noch nie Probleme mit Pappel, zu weich sind die Trassen bei mir auch nicht, ich stelle ja keine 2 kg-Märklin-Stahl-Loks drauf.
Alex
Alex
Klaus Lübbe - 20.05.05 12:31
Mit Radien Roco R3 und Roco R3a (26cm bzw. 29cm) und Steigungen von ca. 3% habe ich keine Probleme bei Zügen mit bis zu 7 langen Reisezugwagen oder entsprechenden Güterzügen.
Gruß
Klaus
Gruß
Klaus
Der Abstand in meinen Wendeln (zweigleisig) von Schienenoberkante bis Unterseite der darüberliegenden Etage ist mindestens meine Fausthöhe (10 cm), damit leidet der Betreungskomfort nicht.
Außerdem habe ich die Gewindestangen nicht in die Trassenführung integriert, sondern daneben und zwischen zwei Muttern und Beilagscheiben jeweils einen Schraubhacken mit langem Hals eingeklempt. Damit gibt es nur eine stabile Punktauflage, deren Höheneinstellung bis zur Fertigstellung der gesamten Steigung aufs Zehntel einstellbar bleibt.
So konnte ich zum Schluß der Fertigstellung die geplante Steigung von 2,2% auf 1,8% reduzieren - bei einem Höhenunterschied von 25 cm und 12,6 m Länge.
Servus Albi
Außerdem habe ich die Gewindestangen nicht in die Trassenführung integriert, sondern daneben und zwischen zwei Muttern und Beilagscheiben jeweils einen Schraubhacken mit langem Hals eingeklempt. Damit gibt es nur eine stabile Punktauflage, deren Höheneinstellung bis zur Fertigstellung der gesamten Steigung aufs Zehntel einstellbar bleibt.
So konnte ich zum Schluß der Fertigstellung die geplante Steigung von 2,2% auf 1,8% reduzieren - bei einem Höhenunterschied von 25 cm und 12,6 m Länge.
Servus Albi
Korkauflage mit Bauacryl oder Bausilikon aufkleben, verhindert Schallübertragung auf das Holz. Bei diesen Befestigungsmitteln gibt es wirkliche Geräuschminderung durch die Kork-Gleisunterlage. Pappelsperrholz 6 mm und 2 - 3 mm Korkunterlage reicht allemal für N-Züge aus. Radius so groß wie irgend möglich machen. Bei doppelgleisiger Wendel versuchen die Bergabfahr auf das innere Gleis zu legen.
H-W
H-W
Tom (Gyngeb) - 21.05.05 11:55
Vielen Dank für Eure Tipps.
ich habe, durch Eure Einwände und Tipps angeregt, nochmals über die kleine Abfahrtswendel nachgedacht: Ich werde diese Wendel nun auch mit einem größeren Radius einplanen, da ich tatsächlich mit langen Zügen die Wendel runter will.
Die kleine Wendel baue ich in abgespeckter Höhe denoch, aber mehr so als Übungsstück! Ich werde sie nicht wie vorgesehen für die Abfahrt in den Schattenbahnhofs einsetzen, sondern mit weniger Wendeln für die kleine Nebenbahn auf der nur kurze Züge fahren. Mit den damit gemachten Erfahrungen werde ich mich dann an die großen Wendeln wagen.
So, Holz, Säge und Leim liegen bereit... Jetzt gehts los...
Viele Grüße
Tom
ich habe, durch Eure Einwände und Tipps angeregt, nochmals über die kleine Abfahrtswendel nachgedacht: Ich werde diese Wendel nun auch mit einem größeren Radius einplanen, da ich tatsächlich mit langen Zügen die Wendel runter will.
Die kleine Wendel baue ich in abgespeckter Höhe denoch, aber mehr so als Übungsstück! Ich werde sie nicht wie vorgesehen für die Abfahrt in den Schattenbahnhofs einsetzen, sondern mit weniger Wendeln für die kleine Nebenbahn auf der nur kurze Züge fahren. Mit den damit gemachten Erfahrungen werde ich mich dann an die großen Wendeln wagen.
So, Holz, Säge und Leim liegen bereit... Jetzt gehts los...
Viele Grüße
Tom
Ich habe eine eingleisige Wendel mit einem Radius von 55cm. Das war das größte, was ich aus dem verfügbaren Platz machen konnte. Die Höhendifferenz einer "Umdrehung" ist 5cm, da komme ich auf etwa 1,5% Steigung. Ich habe ganz normales Sperrholz von 6mm Stärke genommen, und eine Kombination von 8mm und 6mm Gewindestangen.
Die oberste Schleife der Wendel ist in die Strecke integriert, mit seitlicher Ein- und Ausfahrt, der Rest gehrt nach unten zum zukünftigen Schattenbahnhof.
Ich fahre seit etwa eineinhalb jahren über den oberen Teil, und es hat sich bewährt. Probleme mit entgleisten Zügen gab es noch nie. Die Steigung begrenzt natürlich die Anzahl der wagen, die eine Lok so ziehen kann, vor allem die Loks ohne Haftreifen. Aber die Zuglängen sind auch durch meine Bahnhofsgleise begrenzt, ca, 1,80m.
Viel Erfolg beim Probeexemoplar, Versuch macht kluch, das stimmt schon.
Schönes Wochenende, Christoph
Die oberste Schleife der Wendel ist in die Strecke integriert, mit seitlicher Ein- und Ausfahrt, der Rest gehrt nach unten zum zukünftigen Schattenbahnhof.
Ich fahre seit etwa eineinhalb jahren über den oberen Teil, und es hat sich bewährt. Probleme mit entgleisten Zügen gab es noch nie. Die Steigung begrenzt natürlich die Anzahl der wagen, die eine Lok so ziehen kann, vor allem die Loks ohne Haftreifen. Aber die Zuglängen sind auch durch meine Bahnhofsgleise begrenzt, ca, 1,80m.
Viel Erfolg beim Probeexemoplar, Versuch macht kluch, das stimmt schon.
Schönes Wochenende, Christoph
Tom (Gyngeb) - 21.05.05 15:29
Stimmt! Versuch macht kluch!!!
Die erste Wendelschicht liegt vor mir.
Mein kleines Excelprogrämmchen hat mir ja flux alle notwendigen Radien errechnet. Nach diesen Werten habe ich aus einer flachen Holzleiste einen Stabzirkel angefertigt (ganz simpel) und damit die Radien auf die Sperrholzplatte gezeichnet.
Nach diversen unbefriedigenden Sägeversuchen habe ich mir eine einfache Vorrichtung aus Restholz gebastelt damit ich die Trassenkreise mit der Oberfräse im Bohrständer ausfräsen kann. Habe dazu einfach die Holzpaltte im Mittelpunkt drehbar angeschraubt und den Fräser exakt auf den Aussenradius justiert. Maschine an, Fräser ab und drehen. Dito dann mit dem Innenradius. Geht genial einfach, schnell und exakt! Dieses Verfahren werde ich beibehalten...
So, erstmal schöpferische Pause machen. Jetzt geh ich ne Runde durch den Wald rennen. Halbmarathondistanz (21,1Km) ist angesagt. Wenn ich danach noch Lust habe wird weiter gefräst.
Bis denne
Tom
Die erste Wendelschicht liegt vor mir.
Mein kleines Excelprogrämmchen hat mir ja flux alle notwendigen Radien errechnet. Nach diesen Werten habe ich aus einer flachen Holzleiste einen Stabzirkel angefertigt (ganz simpel) und damit die Radien auf die Sperrholzplatte gezeichnet.
Nach diversen unbefriedigenden Sägeversuchen habe ich mir eine einfache Vorrichtung aus Restholz gebastelt damit ich die Trassenkreise mit der Oberfräse im Bohrständer ausfräsen kann. Habe dazu einfach die Holzpaltte im Mittelpunkt drehbar angeschraubt und den Fräser exakt auf den Aussenradius justiert. Maschine an, Fräser ab und drehen. Dito dann mit dem Innenradius. Geht genial einfach, schnell und exakt! Dieses Verfahren werde ich beibehalten...
So, erstmal schöpferische Pause machen. Jetzt geh ich ne Runde durch den Wald rennen. Halbmarathondistanz (21,1Km) ist angesagt. Wenn ich danach noch Lust habe wird weiter gefräst.
Bis denne
Tom
Prima Idee, das mit der Oberfräse... nur: wozu brauchst du diese Genauigkeit der Aussenkanten? Ist doch wurscht, sieht am Ende eh keiner. Da ist mir persönlich das Entgraten sämtlicher Schnittkanten wichtiger...
Felix
Felix
Tom (Gyngeb) - 21.05.05 21:33
So, wieder da!
@Felix: Das Verfahren geht ruckzuck. Geht auch einfacher und genauer als Sägen, da das Sperrholz nicht ausreisst. Ich wollte zuerst meine Stichsäge verwenden, aber das ging sehr schlecht (vielleicht lag's am Sägeblatt). Auch die Stichsäge umgekehrt in einen Sägetisch zu bauen war nicht gut.
Und ne Dekupiersäge habe ich leider (noch) nicht!
Mit der Oberfräse und dem wirklich einfachen Hilfstisch brauche ich pro Ring mit Anzeichnen nur etwa 10-15 Minuten. Auch der Stabzirkel funtzt einfach und genau. So lassen sich schnell viele, exakte Ringe bauen (brauche ja immer zwei wegen der versetzten Verleimung) und denken muß man auch nicht mehr viel dabei
Die Genauigkeit ist ein angenehmer Nebeneffekt. Die Ringe passen perfekt. Sieht gut aus und es läßt sich so sicher sehr einfach eine Absturzsicherung anbringen.
LG
Tom
p.s. Das Holz habe ich aus einer Holzhandlung (Schreinereibedarf). Habe die Holzpreise mit den einiger Baumärkte verglichen! Oha, Leute, da lassen sich viele Euros sparen!!! Ausserdem gibts in den Holzhandlungen immer sehr, sehr günstig Reste, die sich für Trassen verwenden lassen...
@Felix: Das Verfahren geht ruckzuck. Geht auch einfacher und genauer als Sägen, da das Sperrholz nicht ausreisst. Ich wollte zuerst meine Stichsäge verwenden, aber das ging sehr schlecht (vielleicht lag's am Sägeblatt). Auch die Stichsäge umgekehrt in einen Sägetisch zu bauen war nicht gut.
Und ne Dekupiersäge habe ich leider (noch) nicht!
Mit der Oberfräse und dem wirklich einfachen Hilfstisch brauche ich pro Ring mit Anzeichnen nur etwa 10-15 Minuten. Auch der Stabzirkel funtzt einfach und genau. So lassen sich schnell viele, exakte Ringe bauen (brauche ja immer zwei wegen der versetzten Verleimung) und denken muß man auch nicht mehr viel dabei
Die Genauigkeit ist ein angenehmer Nebeneffekt. Die Ringe passen perfekt. Sieht gut aus und es läßt sich so sicher sehr einfach eine Absturzsicherung anbringen.
LG
Tom
p.s. Das Holz habe ich aus einer Holzhandlung (Schreinereibedarf). Habe die Holzpreise mit den einiger Baumärkte verglichen! Oha, Leute, da lassen sich viele Euros sparen!!! Ausserdem gibts in den Holzhandlungen immer sehr, sehr günstig Reste, die sich für Trassen verwenden lassen...
Hallo Tom,
das mit der Oberfräse hört sich nicht schlecht an, aber wie ist es mit Deinem Verschnitt, der ist doch gigantisch, oder? Aus diesem Grunde habe ich pro Wendel 8 Segmente, welche nach einer gefertigten Schablone angerissen und dann in "Massenfertigung" gebaut werden, was am Ende des Tages den Verschnitt fast gg. "0" gehen läßt.
Vielleicht kannst Du mir Auskunft über Deinen Verschnitt geben...
Grüße
Manfred
das mit der Oberfräse hört sich nicht schlecht an, aber wie ist es mit Deinem Verschnitt, der ist doch gigantisch, oder? Aus diesem Grunde habe ich pro Wendel 8 Segmente, welche nach einer gefertigten Schablone angerissen und dann in "Massenfertigung" gebaut werden, was am Ende des Tages den Verschnitt fast gg. "0" gehen läßt.
Vielleicht kannst Du mir Auskunft über Deinen Verschnitt geben...
Grüße
Manfred
Tom (Gyngeb) - 22.05.05 15:00
Servus Manfred,
ja klar, es bleibt zumindest die Fläche bis zum Innenradius als "Verschnitt", aber ich kann die Reste noch verwenden. Die Platten sind so geschnitten, daß aussen fast nix übrig bleibt. Die Kombination Sperrholz und Hartfasserplatte funktioniert und spart Kosten. Ich habe mir das genau ausgerechnet und mich der Einfachheit wegen hierfür entschlossen. Werde es auch bei den großen Wendeln so machen
Nur mal so als Beispiel: für die kleine Wendel liegen die Holzkosten pro Wendelfläche bei 2,38 Euro und den Verschnitt habe ich auch noch
Ich finde das ist ok!
Das Übungsstück (Nebenbahnwendel) wird heute wohl fertig werden.
Gruß
Tom
ja klar, es bleibt zumindest die Fläche bis zum Innenradius als "Verschnitt", aber ich kann die Reste noch verwenden. Die Platten sind so geschnitten, daß aussen fast nix übrig bleibt. Die Kombination Sperrholz und Hartfasserplatte funktioniert und spart Kosten. Ich habe mir das genau ausgerechnet und mich der Einfachheit wegen hierfür entschlossen. Werde es auch bei den großen Wendeln so machen
Nur mal so als Beispiel: für die kleine Wendel liegen die Holzkosten pro Wendelfläche bei 2,38 Euro und den Verschnitt habe ich auch noch
Ich finde das ist ok!
Das Übungsstück (Nebenbahnwendel) wird heute wohl fertig werden.
Gruß
Tom
Tom (Gyngeb) - 23.05.05 01:32
Guten Morgen .png)
jetzt wollte ich doch noch mal berichten wie es mit meinem Gesellenstück gelaufen ist:
Also, ich habe probehalber mal die R2-Wendel mit 3 Wendelkreisen gebaut. Das Holz habe ich wie oben beschrieben berarbeitet und bin mit dem Verfahren voll zufrieden.
Ich habe damit immer einen Vollkreis. Den habe ich an einer Stelle aufgesägt und ein halbes Segment versetzt die Untertrasse überlappend verleimt. Alle drei Vollkreise genau übereinandergelegt mit Zwingen fixiert und auf die Segmentgrenzen innen acht Bohrungen mit 6,5mm gesetzt. Ich benutze aber nur vier Gewindestangen mit (6mm).
Im ersten Versuch habe ich die Trassen mit Muttern justiert, also immer eine Mutter und U-Scheibe unter und über jede Trasse. Himmel, das ist ja eine nervige Pfriemelei. Habe es dann wieder auseinandergenommen und wie folgt gemacht:
Damit ich leicht und schnell justieren kann, habe ich je Gewindestange nur 2 Muttern, eine ganz unten und die andere ganz oben vorgesehen. Zwischen den Trassen sorgen Aluröhrchen mit 6mm Innendurchmesser und je zwei U-Scheiben für den gelichmäßigen Abstand zwischen den Trassen.
Ich war sehr erstaunt wie leicht die Justage geht und wie stabil das ganze wird wenn die Muttern schlußendlich angezogen werden. Für die kleine Wendel reichen 4 Gewindestangen locker. Für die großen Wendeln werde ich aber 6 oder 8 anbringen.
Danach habe ich Gleise aufgepinnt, ne Teststrecke verlegt und dann der spannende Moment: Es funktioniert prima und ist für die Nebenstrecke voll ausreichend.
Mit ner BR216 habe ich dann auch neun 4-achsige, lange D-Zugwägen rauf und runter gefahren, gezogen und geschoben. Ging auch, aber in der Praxis wollte ich das nicht haben. Da stimme ich meinen Tippgebern voll zu, da muß der Radius größer werden. Ich werde diese Wendel nur für die Nebenbahn verwenden und baue nach diesem Muster in einigen Tagen die beiden großen Wendeln.
So, jetzt ist es aber Zeit.png)
Gruß
Tom
jetzt wollte ich doch noch mal berichten wie es mit meinem Gesellenstück gelaufen ist:
Also, ich habe probehalber mal die R2-Wendel mit 3 Wendelkreisen gebaut. Das Holz habe ich wie oben beschrieben berarbeitet und bin mit dem Verfahren voll zufrieden.
Ich habe damit immer einen Vollkreis. Den habe ich an einer Stelle aufgesägt und ein halbes Segment versetzt die Untertrasse überlappend verleimt. Alle drei Vollkreise genau übereinandergelegt mit Zwingen fixiert und auf die Segmentgrenzen innen acht Bohrungen mit 6,5mm gesetzt. Ich benutze aber nur vier Gewindestangen mit (6mm).
Im ersten Versuch habe ich die Trassen mit Muttern justiert, also immer eine Mutter und U-Scheibe unter und über jede Trasse. Himmel, das ist ja eine nervige Pfriemelei. Habe es dann wieder auseinandergenommen und wie folgt gemacht:
Damit ich leicht und schnell justieren kann, habe ich je Gewindestange nur 2 Muttern, eine ganz unten und die andere ganz oben vorgesehen. Zwischen den Trassen sorgen Aluröhrchen mit 6mm Innendurchmesser und je zwei U-Scheiben für den gelichmäßigen Abstand zwischen den Trassen.
Ich war sehr erstaunt wie leicht die Justage geht und wie stabil das ganze wird wenn die Muttern schlußendlich angezogen werden. Für die kleine Wendel reichen 4 Gewindestangen locker. Für die großen Wendeln werde ich aber 6 oder 8 anbringen.
Danach habe ich Gleise aufgepinnt, ne Teststrecke verlegt und dann der spannende Moment: Es funktioniert prima und ist für die Nebenstrecke voll ausreichend.
Mit ner BR216 habe ich dann auch neun 4-achsige, lange D-Zugwägen rauf und runter gefahren, gezogen und geschoben. Ging auch, aber in der Praxis wollte ich das nicht haben. Da stimme ich meinen Tippgebern voll zu, da muß der Radius größer werden. Ich werde diese Wendel nur für die Nebenbahn verwenden und baue nach diesem Muster in einigen Tagen die beiden großen Wendeln.
So, jetzt ist es aber Zeit
Gruß
Tom
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