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THEMA: Gleiskontaktschalter

THEMA: Gleiskontaktschalter
Startbeitrag
HaNs - 13.05.05 18:43
bevor ichs mit einer Probeschaltung praktisch teste doch erst mal hier die Frage im Forum :
Wenn ich mittels Kontaktschalter etwas steuern möchte, z.B. eine Weiche oder ein Signal umstellen, Beleuchtungen schalte etc. wird dies durch das Durchfahren des Zuges ( oder einzelne Lok ....  ) ausgelöst. Dabei löst die erste "Nicht-Kunststoff"-Achse bzw. das erste Rad diesen Kontakt aus. Zumindest bei Loks gibt es jedoch mehrere Achsen / Räder, die je nach Anzahl diesen Kontakt immer hin und herschalten.
Wie löst man dieses Problem ?
Kann sein daß dieses Thema hier schon mal behandelt wurde, aber ich finde es leider nicht.

hoppla, war etwas zu schnell. Wollte wenigstens noch mit einem Gruß
abschließen. Sorry.
Gruß,
Hans
Richtig ist: Der Kontakt wird mehrfach betätigt.

Für mich nicht nachvollziehbar ist die Aussage "der Kontakt schaltet hin und her". Relais, Weichen, Signale und auch die Hausbeleuchtung werden normalerweise mit einem Schalter (Taster) EIN geschaltet und mit einem anderen Taster AUS geschaltet. Es gibt also zwei Taster. Diese kannst du auch von Hand mehrfach drücken, ohne dass etwas passiert... Der Gleiskontaktschalter übernimmt die Funktion des einen Tasters.

Elektrische Schaltkreise, die mit einer einzelnen Taste Ein- UND Ausschaltbar sind, sind sehr, sehr schwer zu realisieren. Sie brauchen eigentlich ein Speicherglied (z.B. Relais), das den gegenwärtigen Zustand zwischenspeichert und auf "Abwärtsflanke" schaltet, damit dem Taster die momentan benötigte Funktion (Ein, Aus) zugeordnet werden kann.

Felix
Stimmt. Sobald ein Metallrad (egal ob Lok oder Waggon) den Kontakt zwischen Schiene und Gleiskontakt herstellt, wird der zugehörige Apparat (Weiche, Relais oder was immer) einmal geschaltet.
Soweit kein Problem, solange dieser Apparat Endabschaltung besitzt oder sehr tolerant ist. Interessant wird es jedoch dann, wenn an anderer Stelle, noch während der Rest des metallberäderten Zuges über den Kontakt rumpelt, ein Gegenbefehl ausgelöst wird. Dann schaltet der Apparat natürlich ständig hin und her, mit durchaus überraschenden Ergebnissen...

Abhilfe:

- Alle Räder der Waggons innen mit Isolierfarbe lacken (Schweinearbeit, außerdem nicht 100% zuverlässig)
- Reedkontakte verwenden. Hier kann man durch einen angeklebten Magneten unter einem Fahrzeug sehr genau bestimmen, ob und wann der Kontakt ausgelöst werden soll. Nachteil: Bei den meisten Loks (außer GFN) ist unter der Lok kein oder wenig Platz für den Magneten, sodaß hier evtl. "Geisterwaggons" oder die große Fräse zum Einsatz kommen müssen, damit der Magnet untergebackt werden kann.

Ich persönlich würde dennoch die Lösung mit Reedkontakten empfehlen.

Cheers!
Diesel
Hallo,
Felix, mit hin-und herschalten war gemeint, daß jede (metall-)Achse / Rad diesen Kontaktschalter auslöst und da es normalerweise bei Fahrzeugen immer mehrere Achsen gibt schaltet dieser Kontakt eben öfters als nur einmal, was gewünscht wäre. Im übrigen waren die Schalt-Beispiele ( Signale, Weichen etc. ) eben nur BEISPIELE . Mir ist schon klar, daß man auch Taster auf dem Schaltpult hat.
Primär ging es mir um die Funktion dieser Kontaktschalter.
Aber als Resultat der beiden bisherigen Antworten scheint mir angeraten, diese Kontaktschalter evtl. in Ebay zu verscherbeln und halbautomatische Funktionen besser mit Reed-Kontakten zu planen.
Oder hat jemand noch ne brauchbare Idee für diese Kontaktschalter ?
Gruß,
HaNs
Reedschalter finde ich persönlich blöd, wei sie Änderungen an den Fahrzeugen erfordern.

Wenn deine Verbraucher kein "Mehrfachdrücken" der Taster ertragen, must du eigentlich nur dafür sorgen, dass der gesamte Zug nur 1x "drücken" kann. In der Elektronik ist das eine gewöhnliche Entprellschaltung.

Bei der Moba könnte das so aussehen, dass zwischen Radkontakt und Verbraucher eine kleine Elektronik kommt, welche a) die Länge des Impulses auf z.B. 0.3 Sekunden begrenzt und b) nach dem Impuls eine "Sperrzeit" vorgibt, während der das Betätigen des Radkontakts keine Wirkung mehr hat. Die Sperrzeit verstellbar bauen und zwar so gross, dass der längste Zug bis zum Ablauf der Zeit sicher "weg" ist. Auch so ist die Zeit garantiert kürzer als die kürzeste Zugfolgezeit auf deiner Anlage.

Felix
Alternativ lässt sich auch eine Lichtschranke in Verbindung mit einem Zeitglied verwenden.
Dieses Zeitglied (Monostabiles Flip-Flop) arbeitet dann so, wie Felix es schon beschrieben hat.
Der Sensor für die Lichtschranke wird ins Gleis montiert und schaut nach oben. Fährt ein Zug drüber hinweg, reagiert die Lichtschranke bzw. das Monoflop.

Gruß,
Günter
Hallo,
also die Kontaktschalter verscherbeln. Gut. Das mit den Reed-Kontakten scheint die bessere Lösung zu sein. ( Lichtschranke gefällt mir auch )
Danke für euren input.
Gruß,
HaNs
Hi HaNs,
schau doch mal hierhin:

http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=119692&search=Urs



Gruß und frohe Pfingsten,
Günter


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