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THEMA: Motor-/Getiebeumbauten
THEMA: Motor-/Getiebeumbauten
Michael Peters - 13.05.05 12:19
Retrospektive Gedanken zu Motor-/Getiebeumbauten, Analog- /Digitalbetrieb
-so müßte der richtige Titel lauten
Hallo zusammen,
bei den auf meiner Moba-Anlage eingesetzen Loks (27 Stück) habe ich im Laufe der Jahre bei 78% Motorumbauten mit Schwungmassen (SM) und bei 44% Getriebeumbauten (System Glasmachers) durchgeführt, teilweise sogar beide Maßnahmen kombiniert.
Grund für die Umbauten waren 1. die stark überhöhten Endgeschwindigkeiten und 2. die schlechten Langsamfahreigenschaften.
Nachdem ich vor ca. zwei Jahren auf ein Digitalsystem umgestiegen bin, stelle ich mir nun die Frage, ob sich der finanzielle Aufwand (~ 1000EUR ) gelohnt hat.
Erste Antwort:
nein, denn mit dem Digitalsystem läßt sich die Höchstgeschwindigkeit jeder Lok individuell an die des Vorbildes anpassen. Außerdem sind die Langsamfahreigenschaften exellent.
Zweite Antwort:
ja, weil
1.auch in der Zeit bis zum Digitalbetrieb sich ein in etwa vorbildgetreuer Betriebsablauf durchführen ließ
2.auch bei Digitalbetrieb werden Kontaktprobleme durch Motoren mit SM kaschiert.
3.Durch die Getriebeumbauten drehen die Motoren in optimaleren Bereichen, der Verschleiß der Kohlebürsten wird reduziert
Fazit:
Wenn ich heute nochmals anfangen würde, würde ich direkt mit einem Digitalsystem anfangen und darauf achten nur noch Lokkonstruktionen mit echten SM (nicht solche mit Alibifunktion =1mm Dicke) einzusetzen.
Mit dem Geld, das ich für die Motor- und Getriebeumbauten ausgegeben habe, wäre das Digitalsystem schon viel früher bezahlt gewesen, nur es fiel eben nicht auf, weil die Umbauten immer erst nach dem Kauf einer neuen Lok anfielen.
Auch ist zu bedenken, daß ein hochwertiges Analogfahrpult ebenfalls sehr teuer ist, und bei Analogbetrieb benötigt man für jeden Stromkreis ein eigenes.
Grüße Michael Peters
und nun fangt mal an zu diskutieren
-so müßte der richtige Titel lauten
Hallo zusammen,
bei den auf meiner Moba-Anlage eingesetzen Loks (27 Stück) habe ich im Laufe der Jahre bei 78% Motorumbauten mit Schwungmassen (SM) und bei 44% Getriebeumbauten (System Glasmachers) durchgeführt, teilweise sogar beide Maßnahmen kombiniert.
Grund für die Umbauten waren 1. die stark überhöhten Endgeschwindigkeiten und 2. die schlechten Langsamfahreigenschaften.
Nachdem ich vor ca. zwei Jahren auf ein Digitalsystem umgestiegen bin, stelle ich mir nun die Frage, ob sich der finanzielle Aufwand (~ 1000EUR ) gelohnt hat.
Erste Antwort:
nein, denn mit dem Digitalsystem läßt sich die Höchstgeschwindigkeit jeder Lok individuell an die des Vorbildes anpassen. Außerdem sind die Langsamfahreigenschaften exellent.
Zweite Antwort:
ja, weil
1.auch in der Zeit bis zum Digitalbetrieb sich ein in etwa vorbildgetreuer Betriebsablauf durchführen ließ
2.auch bei Digitalbetrieb werden Kontaktprobleme durch Motoren mit SM kaschiert.
3.Durch die Getriebeumbauten drehen die Motoren in optimaleren Bereichen, der Verschleiß der Kohlebürsten wird reduziert
Fazit:
Wenn ich heute nochmals anfangen würde, würde ich direkt mit einem Digitalsystem anfangen und darauf achten nur noch Lokkonstruktionen mit echten SM (nicht solche mit Alibifunktion =1mm Dicke) einzusetzen.
Mit dem Geld, das ich für die Motor- und Getriebeumbauten ausgegeben habe, wäre das Digitalsystem schon viel früher bezahlt gewesen, nur es fiel eben nicht auf, weil die Umbauten immer erst nach dem Kauf einer neuen Lok anfielen.
Auch ist zu bedenken, daß ein hochwertiges Analogfahrpult ebenfalls sehr teuer ist, und bei Analogbetrieb benötigt man für jeden Stromkreis ein eigenes.
Grüße Michael Peters
und nun fangt mal an zu diskutieren
Hi.
Bin grad am heimflitzen:
Bin Analoger und sicher, dass wenn ich mal endlich echt fahren kann noch so einiges rausfliegen wird (Siehe COX) Aber dort wo es mir möglich war habe ich selbst SWM eingebaut und -besonders bei GFN Loks- sehr gute Effekte erziehlen können.
Im Grunde gibt es Fahrzeuge , die man auch wenn sie heute "neu" gemacht sind schon von hause aus vergessenkann. Wenn ich eine GFN 111 und eine TRX 111 habe schneidet leider letztere eher übel ab: =es gilt x-trem für BR 112 Roco contra TRX:
Aber was solls; Ich hab so viele Loks die ich nie digitalisieren würde.
Bleit wieder:
Wenig = mehr und dann aber nur ordentlich
Schönes WE
WE
Bin grad am heimflitzen:
Bin Analoger und sicher, dass wenn ich mal endlich echt fahren kann noch so einiges rausfliegen wird (Siehe COX) Aber dort wo es mir möglich war habe ich selbst SWM eingebaut und -besonders bei GFN Loks- sehr gute Effekte erziehlen können.
Im Grunde gibt es Fahrzeuge , die man auch wenn sie heute "neu" gemacht sind schon von hause aus vergessenkann. Wenn ich eine GFN 111 und eine TRX 111 habe schneidet leider letztere eher übel ab: =es gilt x-trem für BR 112 Roco contra TRX:
Aber was solls; Ich hab so viele Loks die ich nie digitalisieren würde.
Bleit wieder:
Wenig = mehr und dann aber nur ordentlich
Schönes WE
WE
historicus - 13.05.05 14:26
Als überzeugter Digitaler meine ich, dass elektronische Helferlein inkl. die entsprechenden Parameter der Decoder gut und recht sind, aber gute mechanische Eigenschaften (Stromabnahme, Schwungmasse, usw.) niemals ersetzen können. Ein Bock bleibt ein Bock, ob analog oder digital,
das meint wenigstens
Heinzpeter
das meint wenigstens
Heinzpeter
Ich kann Deine Argumente gut nachvollziehen; allerdings bezweifele ich, dass Du bei 27 Loks und "analogen" Umrüstkosten von 1.000,-- EUR eine Digitalumrüstung für durchschnittlich EUR 37,-- pro Lok "hingekriegt" hättest.
Aber wenn jemand heute startet oder nur wenige analoge Loks sein eigen nennt, dann denke ich, dass digital die erste Wahl sein sollte, wenngleich ich fürchte, dass die modellbahner-typischen Kenntnisse der Elektrotechnik bzw. Elektronik nicht ausreichen werden, um sich selbst helfen zu können. Aber es gibt ja nichts, was man nicht lernen könnte.
Ich jedenfalls plane neben meiner großen analogen Anlage noch eine kleinere Rangieranlage in Digitaltechnik, einfach, weil ich neugierig bin.
Gruß
K.U.Müller
Aber wenn jemand heute startet oder nur wenige analoge Loks sein eigen nennt, dann denke ich, dass digital die erste Wahl sein sollte, wenngleich ich fürchte, dass die modellbahner-typischen Kenntnisse der Elektrotechnik bzw. Elektronik nicht ausreichen werden, um sich selbst helfen zu können. Aber es gibt ja nichts, was man nicht lernen könnte.
Gruß
K.U.Müller
Thorsten Schulz - 13.05.05 23:46
Das ist ein Thread "für mich".
Bin Neueinsteiger (mittlerweile 10 Loks) und fahre auch von Anfang an digital. Dazu habe ich einige Loks mit Glasmachers Schnecke umgebaut.
Meine Erfahrungen:
- Schwungmasse nicht erfoderlich, wenn auf digital MIT Lastregelung umgebaut ist.
- Ausreichende Stromabnahme ist das A u. O. Statt das eine Schwungmasse bei Kontaktschwierigkeiten hilft (was sie bei extremen Schleichfahrten eh nicht kann), sollten erst gar keine auftreten. Deshalb baue ich auch komplett mit Peco (wollte ich im Schattenbereich erst gar nicht machen aber warum eigentlich nicht? Gleismaterial ist ja nicht teurer)
- Decoder mit Lastregelung kaschieren meistens eine zu lange Übersetzung (vor allem GFN), so das man mit Streckenloks, die man eher selten zum rangieren einsetzt) durchaus akzeptable Langsamfahreigenschaften erreicht (bei mir GFN 795, 218, 65, 39, 23, Mtx 41, V200.1). Allerdings ist es für den Motor nur besser, wenn er mit höher Drehzahl laufen kann.
- Gerade bei Rangierloks mit kleineren Rädern erreicht man mit der Kombination beider Maßnahmen wirklich traumhafte Langsamfahreigenschaften die nur noch durch evtl. Kontaktprobleme getrübt werden könnten. Meine GFN 81, 218, 56 und Arnold Köf II kriechen z. Teil mit nur EINEM Stundenkilometer so dahin, dabei drehen die Motoren aber noch rund.
Die Kosten halten sich durchaus noch in Grenzen, wenn man die Decoder und Schnecken selber einbaut, allerdings muß man auch bereit sein, anfangs Rückschläge einzustecken (mit sind bestimmt schon 5 Decoder abgeraucht) und einiges an Zeit reinzustecken. Aber man wird nachher wirklich richtig belohnt.
Neulich in Dortmund habe ich wieder mal N-Güterzüge im ICE-Tempo rasen gesehen. Das schreckt einfach nur ab....
Gruß
Thorsten
Bin Neueinsteiger (mittlerweile 10 Loks) und fahre auch von Anfang an digital. Dazu habe ich einige Loks mit Glasmachers Schnecke umgebaut.
Meine Erfahrungen:
- Schwungmasse nicht erfoderlich, wenn auf digital MIT Lastregelung umgebaut ist.
- Ausreichende Stromabnahme ist das A u. O. Statt das eine Schwungmasse bei Kontaktschwierigkeiten hilft (was sie bei extremen Schleichfahrten eh nicht kann), sollten erst gar keine auftreten. Deshalb baue ich auch komplett mit Peco (wollte ich im Schattenbereich erst gar nicht machen aber warum eigentlich nicht? Gleismaterial ist ja nicht teurer)
- Decoder mit Lastregelung kaschieren meistens eine zu lange Übersetzung (vor allem GFN), so das man mit Streckenloks, die man eher selten zum rangieren einsetzt) durchaus akzeptable Langsamfahreigenschaften erreicht (bei mir GFN 795, 218, 65, 39, 23, Mtx 41, V200.1). Allerdings ist es für den Motor nur besser, wenn er mit höher Drehzahl laufen kann.
- Gerade bei Rangierloks mit kleineren Rädern erreicht man mit der Kombination beider Maßnahmen wirklich traumhafte Langsamfahreigenschaften die nur noch durch evtl. Kontaktprobleme getrübt werden könnten. Meine GFN 81, 218, 56 und Arnold Köf II kriechen z. Teil mit nur EINEM Stundenkilometer so dahin, dabei drehen die Motoren aber noch rund.
Die Kosten halten sich durchaus noch in Grenzen, wenn man die Decoder und Schnecken selber einbaut, allerdings muß man auch bereit sein, anfangs Rückschläge einzustecken (mit sind bestimmt schon 5 Decoder abgeraucht) und einiges an Zeit reinzustecken. Aber man wird nachher wirklich richtig belohnt.
Neulich in Dortmund habe ich wieder mal N-Güterzüge im ICE-Tempo rasen gesehen. Das schreckt einfach nur ab....
Gruß
Thorsten
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